Im Moment nähe ich da im Schrank deutlich gegen den Verfall an. Und hoffe jedesmal, dass es jetzt erst mal genug ist.
Im Monatsüberblick hatte ich es ja schon gezeigt. Der Schnitt aus Knipmode 11/2010 (Modell 1a) ist inzwischen ein Standardschnitt bei mir für Jerseynachthemden. (Für meinen Überblick noch mal hier und hier und als Unterkleid.)
Der Charme des Schnittes liegt darin, dass das Kleid bequem zu tragen ist und dass er sich schnell nähen lässt. Besonders ausgefeilt muß es fürs Bett nicht sein.
Der Stoff war ein Jersey Bettlaken aus der Ferienwohnung, das ein paar nicht mehr auswaschbare Flecken abbekommen hatte und durch falsche Nutzung des Trockners den Gummi am Rand unbrauchbar gemacht hatte. Bisschen angepopelt, aber nicht dünn. Warum verschwenden? Und die Farbe fand ich nett. (Im oberen Bild allerdings völlig verfälscht, das Handy hat ihm einen Blaustich verpasst.)
Was ich diesmal anders gemacht habe: viel Spaß mit der Cover.
Genäht habe ich natürlich auch mit der Overlock, gerade bei Raglanschnitten geht das sehr gut und es geht deutlich schneller.
Dann hatte ich bei meinem Paris-Shopping-Trip mit Adam ja auch noch Farbverlaufsgarn mitgenommen. Die Konen waren eingeschweißt und außer der Firma (Toulemonde) keine weitere Angaben. Wir hatten vermutet, es könne vielleicht Bauschgarn sein.
Kein Bauschgarn, eher eine Art Perlgarn. Läuft aber super im Greifer der Cover… Ich habe den Ausschnitt nicht eingefasst (wie in der Anleitung), sondern einen Gummi gedehnt aufgenäht und dann umgeklappt und festgecovert. Wenn man den Greiferfaden zur Deko außen haben will, muß man die Stoffkante innen natürlich anders versäubern. Das habe ich durch doppeltes einklappen an den Säumen gemacht.
Und ja, da ist ein kleiner Fehler in der Covernaht. Wenn man über so viele Stofflagen näht, muß man die Hebamme wirklich konsequent verwenden. Bis man wirklich über alles drüber ist. Am Ende habe ich es geglaubt… Nein, ich habe es nicht aufgetrennt, es ist ein Nachthemd und die Verschlingung ist an der Stelle intakt.
Ich war dann davon so begeistert, dass ich am Saum zur funktionalen Covernaht noch zwei parallele zur Zierde gemacht habe. 🙂 (Und die Farbe auf dem zweiten Bild kommt etwas besser hin.)
Jetzt schaun wir mal, ob es das war mit Nachtkleidung oder ob ich dieses Jahr noch mal vor einem leeren Fach stehe. Bei den Sommernachthemden ist eines in meiner unendlichen Flickkiste gelandet… Immerhin bin ich schneller geworden bei dem Thema.


Ich habs ja schon vorab gesehen. Schön geworden! Muss mal schauen, wie ich das Garn einsetze, hab ja auch zwei Konen gekauft.
Und schon Probe geschlafen? 😉
LG
Ne, dafür war es zu warm… kommt erst im Herbst wieder.
Nun muss ich hilfesuchend hier ‚rumsenfen. Das Problem, für das ich Hilfe bräuchte, ist: seit Jahren bin ich im Forum hobbyschneiderin24 (bei Peter), kann mich aber nicht mehr einloggen. Die Zugangsdaten habe ich notiert – sollte also aus dem Gedächtnis nichts durcheinandergebracht haben – , doch es funktioniert nicht mehr.
Ich habe den Sachverhalt im Kontaktformular beschrieben, unter Angabe einer E-Mailadresse (eine andere als ursprünglich hinterlegt, die neue ist dieselbe wie hier) und des Nutzernamens. Allerdings kommt keine Antwort.
Ratlose Grüße …
Dein Usename ist homespun? Dann gucke ich mal was ich finde. Wenn ich am anderen Rechner bin. Ich kann nämlich von meinem Hauptrechner auf hs24 nur noch lesen, nicht mehr schreiben…
Nein, laquelle ist der Name, stammt noch aus der Zeit meines exzessiven Französisch-Büffelns. Irgendwo auf den Seiten 16-19 (ungefähr) gibt es mich im Thread der peinlichsten Nähfehler. Bin noch nicht entsorgt. 😀 Danke für die Mühe!
Ja wer du bist weiß ich noch… 🙂 Schön, dass es dich noch gibt!
Ich habe jetzt mal deine Email-Adresse geändert auf die, die du mir hier angegeben hast. (Wie gesagt… leider von dem Rechner aus nur begrenzten Zugriff aufs Forum) Versuch doch mal, ob du damit ein neues Passwort zuschicken lassen kannst.
Sonst sieht dein Profil normal aus, auch nichts gesperrt oder so.
Ich habe schon gesehen, dass ich nicht entsorgt bin, sondern ab sofort wieder vollumfänglich teilnehmen könnte. Wenn die Hürde des Login nicht wäre … ich schaue dieses Wochenende mal. Erstmal ruft mein Buchenwald … -hecke meine ich. Aber sie würde schon als kleines Wäldchen durchgehen. 😀
Da du was gepostet hast, scheint es geklappt zu haben. 🙂
(Meine Buchenhecke ist vertrocknet, immer spannend, was nächstes Jahr vielleicht wieder kommt…)
Danke nochmals der Adminna! Hat geklappt, problemlos!
Schade um die Buchenhecke. Kleine Buchen sind empfindlich gegen das Austrocknen, bei etablierten weiß ich nicht. Meine geschnittenen Teile treiben jetzt gerade wieder aus, so soll es sein, damit sie wieder gut aussieht. Aber ich habe noch zwei Aktionen vor mir, jeweils für ein paar Stunden. Aktuell ein sehr inhomogener Anblick.
Hattet ihr Regen? Dann müsste sich doch bald wieder etwas Grün zeigen? Wenn sie jetzt nicht austreibt, sehe ich nicht, wie sie das nächstes Jahr tun sollte … Interessiert mich! Wäre ja schade.
Die meisten Stämme der Hecke sind ungefähr 25 Jahre alt und treiben überraschend oft im nächsten Jahr wieder aus. Ein paar müßte ich mal ersetzen. Allerdings müsste ich laut Teilungserklärung wieder Buche pflanzen. So was wie Spalierobst würde mich vermutlich zum Gießen motiveren (eßbar bleibt im Gedächtnis…) aber bei vielleicht 25 cm Substrat auf einer Drainageschicht ist vermutlich auch kein sinnvoller Untergrund…
Klingt kompliziert … es heißt, wenn man sie auf den Stock setzt, treiben sie aus der Wurzel wieder aus. Aber wenn gar nichts Grünes mehr da ist, ist die Pflanze wohl tot.
Bei mir hat die Nachbarin einen Teil der Hecke (gegen meinen WIllen) „aufgeastet“. Die war aufgebaut und dicht (man muss ja gucken, wo man schneidet, damit sie sich gut verzweigt) und sie hat teilweise nur Stummel am Hauptstamm drangelassen (4-5 cmlang), da treibt nichts mehr aus. Ich habe keine AHnung, wie ich mit der Sache (auch der Nachbarin) um gehen soll. Voriges Jahr sagte ich: Niemand langt mehr an meine Hecke! Ich muss hier ja das letzte Wort haben, wo kommen wir sonst hin? Dieses Jahr hat sie einfach wieder dran herumgefetzt, diesmal ohne zu fragen. Eigentlich ist das ein Fall für eine Schadensersatzforderung.
Bei uns ist das eher so… in Zweifelsfall keiner ist zuständig.
Die Hecke zum Gehweg hin wird einmal im Jahr vom Gärtner auf die irgendwann in der Eigentümerversammltung festgelegte Höhe gestützt. Zwischen den Gärten, sind beide Anlieger zuständig…. die Nachbarin auf der einen Seite gießt fleißig, da ist grün. Die auf der anderen Seite so… zwischen null und zweimal im Jahr. Und ich eher unregelmäßig. (Dieses Jahr habe ich es meinem Putzmenschen mit auf den Plan gesetzt, das sollte dann künftig besser sein.)
Dafür lasse ich regelmäßig auf beiden Seiten schneiden.
Aber dass die Hecke im Sommer komplett braun war und im nächsten Frühjahr doch wieder ausgetrieben hat… das habe ich regelmäßig.