Meine Strickspenden zeige ich hier ja immer, aber ich bin nicht die einzige, die auf Hobbyschneiderin24 für Obdachlose sammelt.
Die Aktion von Junipau „beliefert“ den Knackpunkt in Düsseldorf, eine Notschlafstelle für Mädchen. Und dort werden alle Kleidungsstücke gesucht. Gerne auch in kleineren Größen, also so 34-40.
Und bei meinen Plus-Size Nähprojekten bleiben häufig relativ breite Streifen neben meiner „Nutzfläche“ auf so einer Stoffbahn übrig. Aber zu schmal für meine Kleidungsstücke. (Zumal ich nur begrenzt auf Patchwork bei Kleidung stehe.) Was hingegen durchaus noch drauf passt, ist Kleidung in Größe 34 oder 36…
Also wurden die Reste meines Nachthemds (Baumwolle) noch eine kurzärmelige Tunika.
Da ich noch einige Hefte „meine Nähmode“ habe, habe ich einen Schnitt in Größe 34/36 gefunden. Hier reichte es nur für kurze Ärmel.
So werde ich einen Stoffrest los, bevor er einer wird, das genähte Teil bleibt nicht in meinem Haushalt und jemand kann es wirklich brauchen. Gleichzeitig kann ich mit der Overlock und Cover „üben“. (Der letzte Umbau klappte schon, ohne noch „zur Sicherheit“ ins Handbuch zu gucken.) Besser geht es nicht.
(Nein, ich habe mich mehr Zeit als bisher, aber ich „übe“ hier auch gleichzeitig möglichst rationelles Nähen, zügig durch, keine Spielereien wie französische Nähte… einfach ordentlich, aber zügig durchgenäht. Und möglicherweise bleibt für Madame Barbie weniger übrig. Aber das ist nicht so schlimm, da gibt es aktuell keinen akuten Bedarf. Außerdem habe ich mich durch das Buch mit den Figuren und Tieren ja „durchgenäht“…)
Ich sammel das jetzt erst mal in einem Kistchen und wenn das voll ist, schicke ich es nach Düsseldorf.

super!