Revue de Presse: Burdastyle Dezember 2017

Titel BurdastyleDiesen Monat scheine ich bei der Online-Lotterie von Burda mal wieder das Gewinnlos gezogen zu haben… ich finde ungefähr, was ich suche. Auch wenn die unmotiviert erscheinenden und aktiv rumzuckenden Banner und Co nach wie vor nervig sind. JavaScript im Browser deaktivieren hilft bis zu einem gewissen Punkt…

Das Titelbild begrüßt uns auf der Dezemberausgabe mit Weihnactlichem Rot und einem zu vermutenden Tannenbaum im Hintergrund und einem Mantel, der eher die Anmutung eines Bademantels hat. Was dann immerhin zu anglo-amerikanischen Weihnachtssitten passt, wo man ja am Morgen des 25. beschert. Und vermutlich oft noch im Schlafanzug. Welches Kind würde sich schon vorher anziehen, bevor es gucken geht?

Das Editorial kündigt dann an, daß dsa Heft quasi die ultimativen Geschenkideen für Weihnachten für jede Gelegenheit hätte. Dabei sind Geschenke doch sehr individuell. Und es dürfte wohl kaum ein Thema geben, bei dem „one fits all“ weniger passt.

Danach widmen sich dann zwei locker bedruckte Seiten dem Thema, was für tolle Sachen man auf der Burdaseite im Netz so findet. Was fehlt ist die Anleitung, wie man die Seite sinnvoll bedient. Aber dazu müßte die Seite vemutlich erst Mal sinnvoll programmiert sein… Angeblich ist die neue Suchfunktion „absolut übersichtlich strukturiert“. Äh ja. Suchfunktionen sind für die Teile da, die man über den strukturierten Seitenaufbau nicht findet. Ach so, richtig… den hatte die Burdaseite ja bislang nie. Vermutlich will ich deswegen nicht recht glauben, daß die Suchfunktion das jetzt ausgerechnet hat. (Einen Mikrotest später: Hat sie auch nicht. Es sei denn, auf der Burdaseite gibt es tatsächlich null Schnitte für Röcke in Plus Größen. Die bekommen offensichtlich immer noch keine Suchfunktion hin, die so was wie eine Volltextsuche über den Inhalt schickt.)

„Die brauche ich“ schmeißt uns dann schon mal die erste Ladung Geschenkideen hin. Da es ich um Handarbeitspackungen oder -zubehör handelt, haben wir zumindest einen losen Bezug zum Thema. Die Mütze mit einstrickbaren Kopfhörern gefällt mir ja. Das hatte Earrebel (die Firma der Kopfhörer) letztes Jahr noch als fertige Mütze auf der h&h präsentiert (so weit ich mich erinnere…?) und ich meinte da schon, daß wäre doch nett, wenn man das selber machen könnte. Wobei ich es natürlich noch besser fände, nur die Kopfhörer zu bekommen und mir das Mützendesign selber aussuchen zu können.

Der erste „trend“ versieht ein Sweatshirt mit üppigen und unpraktisch plazierten Rüschen. Erinnert mich irgendwie an Kleider aus meiner frühen Kinderzeit. Wobei es unrealistisch sein dürfte, zu einem fertigen Sweatshirt einen farblich exakt passenden Jersey zu bekommen. Aber überso Kleinigkeiten sehen wir mal keck hinweg. Noch weniger muß ich allerdings den Gürtel haben, der mit Jerseybändchengarn (auch so ein Produkt, für das man sich offensichtlich recht krampfhaft Verwendungen ausdenken muß…) und Strickgabel hergestellt wird. Überdies ist die Anleitung völlig nutzlos, weil nur die Rede davon ist, den Gürtel „laut Anleitung“ anzufertigen. Und… äh… was soll das im Heft dann sein? Ich interpretiere das jetzt mal so, daß auch die Strickgabel ein Produkt ist, was keiner freiwillig kauft und was daher krampfhaft angepriesen werden muß. Ohne den Leuten aber Details zu verraten. weil sonst wäre ja klar, wie nutzlos das Teil ist… 😛

„Das will ich!“ ist zugegebenermaßen unglaublich süß… ein Indianertipi als Katzenplatz. Nur habe ich keine Katze und zum anderen schon früher gelernt, daß Katzen ungefähr alles als Schlaf- und Ruheplatz aussuchen… aber sicher nicht das, was man ihnen dafür anbietet. Aber wer eine geduldige Katze hat…

Unter „Coming Home for Christmas“ gibt es dann endlich die erste Modestrecke. lässig-elegant und Brit-look sind die Stichwörter, außerdem soll es auch für Männer, Kinder und den Hund Modelle geben. Den Anfang macht noch mal der Mantel vom Titel, der auch in der Einstellung nicht deutich besser aussieht. Auf mich wirkt der Stoff einfach irgendwie billig. Obwohl er das sicher nicht ist. Als Herrenjacke wird der Schnitt einer Jeansjacke recycelt und aus (angeblich) Harris Tweed genäht. Den allerdings im Karomuster. Okay, aber solche Stilmixe mag ich, also warum nicht, wenn der Herr der Schöpfung das tragen mag? Wärmer als eine Jeansjacke ist das sicher. Der Sweater mit Reißverschluss für die Dame ist hingegen nur fad. Und die Kinderjacke aus Wollstoff in Größe 116-140 hält sicher auch warm, aber Kinderjacken, die man nicht waschen kann? Irgenwie ist das wohl für bravere Kinder designt als ich so kenne… Feiner wird es dann mit einem Kleid mit Spitzenärmeln. Der Schnitt hat zwar die eine oder andere Teilungsnaht, das was man auf dem Bild sieht, ängt aber dennoch etwas traurig an der Trägerin herum. Dann der Weihnachtskreativklassiker für die männliche Fraktion… eine Fliege für Vater und Sohn. Kann man doch gleich die Reste der anderen Modelle verwenden. Kinderkleid 104 wäre ja süß… wen es nicht in Damengröße wäre. Hat zu viel von Matrosenkleid. Und eine Jeans in seltsamer Länge mit noch seltsamerem Saumvolant. Werdenktsichsowasnuraus…
Kinderkleid Burdastyle
Dafür finde ich das Spitzenkleid 131B für kleine Mädchen (Gr. 116-140) dann wieder passend und süß. Nur sollte die Wohnung gut beheizt sein, denn kurze Spitzenärmel dürften sonst etwas kühl sein.

Herrenjacke Burdastyle
Wirklich tragbar und sogar elegant wird der Jeansjackenschnitt für Herren dann aus dem dunklen, schlichten Wollstoff. Hier trift die Beschreibung lässig-elegant tatsächlich mal den Kern der Sache.

Karohose mit breitem Bund und tiefen Bundfalten in Kurzgröße… hm, diese Proportion würde ich tatsächlich lieber erst mal an einer echten „Kurzgrößenfrau“ sehen und nicht an einem langbeinigen Model. Sweater 129 ist dann mal wieder ein absolutes Basisteil für Jungs und Mädels. Da hat man das ganze Jahr was davon. Dazu zwei Kinderkleider, aber nur das eine in Kindergröße. Ist das jetzt ein neuer Trend? Wenn ja will ich den nicht. Karierter Trenchcoat für Kinder. Ich weiß nicht recht, ob mir das gefällt, aber es ist sicher eine gute Übung im passend Zuschneiden und Nähen von Karos. Viele kleine Details… Das Hundemäntelchen ist in der Hinsicht einfacher. So man einen Hund hat, der einen Mantel braucht. (Ich verstehe nicht viel von Hunden, aber der auf dem Bild sieht nicht sehr glücklich aus…)

Die nächste Seite mehr oder weniger wahlloser Kaufideen nennt sich dann „Inspiration“. Wobei das rote Negligé ganz nett… nur nicht für Leute, die bei offenem Fenster schlafen. Und wenn man gena hin sieht, sind an der Seite noch ein paar Knöpfe als Lebkuchenmännchen zu finden. Wenigstens etwas Handarbeitsbezug.

Der nächste Beauty-Krempel ist dann mit „Kleine Winter-Freuden“ überschrieben. Hilft aber nichts, wird erkannt und überblättert.

„Zarte Töne“ soll die Business-Mode sein. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber die Hose in der unentschiedenen Länge mit den Volants am Saume ist weit von dem Entfernt, was ich ins Büro anziehen würde. Und noch weiter, wenn ich tatsächlich halbwegs „korrekte“ Kleidung tragen müsste. Bei mir ist das ja eher optional. Jacke 103 sieht mit den sternförmigen Abnähern, die auf den Ausschnitt zulaufen in der Zeichnung eigentlich ganz gut aus. Genäht wirkt es allerdings so, als hätte jemand versucht, eine Chanel Jacke langweilig, bieder und ohne Schick hinzubekommen. Und dabei Erfolg gehabt. BLus 105 ist ein Basisschnitt. Die komische Schleife ist optional. Nur die angekrausten Ärmel muß man mögen. (Wobei die Dehnfalten auf dem Bild dafür sprechen, daß es mit der Bewegungsweite nicht so weit her ist. Mantel 115 nennt sich Master Piece. Die Ansätze mit Trenchcoat-Details und dem gefalteten Doppelkragen gefallen mir auch gut. Ich weiß nur nicht, ob das Bademantelfeeling auf dem Bild vom Styling, dem Stoff oder der Passform kommt. Ins Büro darf die Hose in Kurzgröße dann in glänzendem Satin. Äh… ja. Aber der Pulli (in Normalgröße….) mit seltsamen Volants nicht nur in den Raglannähten (bißchen verspeilt, aber gut…), sondern auch unmotiviert über die Ärmel verlaufend dazu… optisch keine Verbesserung gegenüber Jeans und Schlabber-Sweatshirt, sieht nur anders doof aus. Kleid 107 A kenne wir auch schon, hier verschwinden die Nahtdetails im Stoff, dafür ist es wohl einfach eine Passformgruppe enger, so daß es weniger trautig in der Gegend rum hängt.

Ohne Werbung für Schuhe, Accessoires oder anderen Kram geht es dann nahtlos in die nächste Modestrecke, die jetzt „Manege frei“ mehr Dramatik verspricht. Zum Zirkuslook gehört natürlich die Jacke im Uniformstil, die Dank Ärmelvolants aber engültig Richtung „affig“ abgleitet. Naja, wären wir dann doch noch beim Zirkus. Deutlich schöner das Midikleid in Langgröße. Ich vermute, es schreit nach Seidensamt. Nur die in einen seitlichen Wasserfall übergehenden Falten an der Schulter fallen irgendwie nicht so schmuck, wie es die Zeichnung erhoffen lässt.
Rock Burdastyle
Dramatischer Hingucker und elegant ist aber definitiv der schmale Rock 121 mit den tiefen Falten vorne. Zum Glück kann man so was gut auf jeden Bleistiftrock übertragen und muß nicht bei Größe 42 damit aufhören.

Shirt 121 wirkt wieder so, als hätte bei den Schnittmachern jemand ein Buch aus der Pattern Magic Reihe gefunden. Es sieht ganz sicher interessant aus. Aber man sollte vorher ein Probeteil aus einem Stoff mit ähnlichen Eigenschaften nähen um zu sehen, ob einem dsa wirklich gefällt. Caban als Kurzjacke kann mich weniger überzeugen. Außer daß man auch Stoffe mit größerem Muster ganz gut damit verarbeiten kann, weil man nicht so viele Teilungsnähte hat erkenne ich keinen Vorteil. Wirkt halt immer etwas unproportioniert. Bei Bluse 108 weiß ich nicht recht.. die Zeichnung wirkt langweilig, die Rückenansicht mit der Schleife durchaus… schmuck. Vorausgesetzt man fühlt sich gerne wie ein Päckchen bei der Bescherung. Auf mich zumindest wirkt die Schleife so, als wolle sie aufgezogen werden. 😀 Dann noch mal die sternförmigen Abnäher zum Hals, jetzt nicht als Jacke, sondern als Mantel. Leider erkennt man bei der künstlerischen Pose gar nicht, wie das fällt. Top 117 ist wo ein zwei Nähte Projekt aus Plissee. Wenn Figur und Farbe passen, kann das sogar gut aussehen und erlaubt, auch am 23.12. noch schnell was für die Weihnachtsfeier anzufertigen. Bluse 114 hat wieder diesen Kosaken-style mit der gesmokten Taille.
Abendkleid Burdastyle
Königin für eine Nacht ist dann mit Modell 119 garantiert. Diese Fächerförmig mitgefassten Teil machen es wirklich speziell. Den Schnitt anzupassen, damit er wirklich passt dürfte allerdings eine Herausforderung sein. Und das Kleid einmal zu Unterlegen, damit es nicht diese häßlichen Querzüge beim Bewegen bekommt könnte es dann wirklich in den Haut Couture Bereich katapultieren. (Und wenn man es anpasst, muß man keinen Stretch-Satin nehmen, sondern kann einen dickeren Seidensatin nehmen.)

Und jetzt kommen auch wieder Accessoires… Broschen diesmal. Begeistert mich keine so wirklich, aber ich trage quasi nie welche. Ich bleibe damit bevorzugt hängen und es hinterlässt dann oft doch bleibende Löcher im Gewebe, weil eine Nadel die auch was trägt halt nicht beliebig fein sein kann.

Die „Nähschule“ widmet sich mit der Bilderanleitung dem Shirt 112 mit der interessanten oder seltsamen Falte vorne. Da das Detail ein wenig komplizierter ist, verdient das sicher eine ausführlichere Anleitung. Und man kann daraus auch zumindest teilweise ableiten, wie man einen Schnitt ändern könnte, umd sich das in der passenden Größe anzufertigen. Vor allem, wie der Tipp am Ende vorschlägt, aus einem Wollkrepp. Nciht weil der uni ist, sondern weil der weicher fällt. Da sähe es vielleicht wirklich besser aus. Ich weiß nämlich auch nach der Nähschule nicht, ob ich es interessant oder doof finden soll.

Beauty ist Bunt, das sehe ich noch, bevor ich drüberblättere.

„Spezial“ sind bestickte Filzhausschuhe. Warum das jetzt als „Spezial“…? Naja, irgendein „Tag“ braucht man ja und wie wir von der Burda Webseite wissen sind welche die möglichst wenig aussagen doch die besten. Adh so, das ist mal wieder Werbung für die initiative handarbeit. Da der Schnitt als Schemaschnitt auf den Kopierer gelegt werden will (Und vorher noch eine Menge Rechenarbeit erfordert, denn der Schnitt ist „um 40 Prozent verkleinert“…. um wie viel Prozent muß man ihnen nun vergrößern, um wieder auf die originale Größe zu kommen?), bleibt hier zu hoffen, daß die Anleitung im Internet das schon passend zum Ausdruck vor gibt. Und vielleicht auch die Motive zum Sticken dazu.

Bei der „Pflanzenbeauty“ Seite können sie sich diesmal nicht entscheiden… Kokosnuss, Argan oder Rosmarin?

Der „Legestyle“ widmet sich dem Spitzenkleid 107B. Der Casual-Look mit Gürtel über langer Strickjacke und Schnürstiefeletten erinnert an den Grunge der 90er, die „Business“ Variante trägt es über Hose und mit Blazer, was sehr indisch aussieht. Kleid mit Hose wie Churridar Kameez und der Blazer wie von einer Schulunform. Dafür gibt es noch eine Brille mit Metallgestell dazu. Nur der Abendlook mit der (falschen) Pelzjacke hat Charme.

Die Damen und Mädels in Plus Größe dürfen diesmal „Königin der Nacht“ sein. Overall 126 ist schon mal nicht schlecht, weite Hose, Chiffon Oberteil, betonte Taille. Bluse 123 mit Hängerchencharme und noch Rüsche unten dran muß hingegen nicht sein. Und schon gar nicht, wenn die Trägerin kleiner als 180 cm ist. Doe lange Robe 124 hat in der Zeichnung interessante asymmetrische Falten an verschiedner Stelle, im Foto ist der Stoff schwarz und über den Falten liegen wahlweise Haare oder Arme. (Abgesehen davon, daß Falten in Stretchstoffen wegen des Elasthan-Anteils meist weniger schön fallen. Da wäre ein Stoff ohne Elasthan vermutlich geeigneter.) Interessant dann Bluse 128. Die fällt locker, der Kragen wirkt aber auf den ersten Blick wie ein Jackenrevers. Das gibt gleichen einen angezogenen Look. (Und wenn man den Ausschnitt ein bißchen kleiner macht und das Revers nicht mit Pailletten verziert könnte der Look auch ins Büro gut gehen… angezogen aber trotzdem bequem.) Dann noch  mal das Rüschenhängerchen, diesmal aus Spitze. Dazu eine schmale Hose. (Klassischer Molli-Look… aber für Apfelfiguren mit schlanken Beinen wirklich gut.) Und dannnn noch mal das Kleid mit Faltenwurf in Kurz als Cocktailkleid. Ich würde ja eher sagen, das klassische „Kleine Schwarze“ (oder dunkelblaue?), aber wollen wir es mal nicht so genau nehmen. Sieht jedenfalls gut aus. Wenn ich Zeit hätte, wäre ich glatt versucht, mir das für Weihnachten zu nähen.

„Pflegetipps“ versorgen uns mit Werbung zu den diversehen Produkten, die angeblich oder tatsächlich schwarze Stoffe auffrischen.

„Wie geht eigentlich“ zeigt, wie man einen Schnitt bei ungleich hohen Schultern anpasst.

Der „Futter und Dekoteil“ bietet „mit Liebe“ Geschenkverpackungen aus Packpaier (mit der Stoffapplikation sogar sehr ansprechend) und Schokodatteln oder selber gemachte Mozartkugeln. Die natürlich nicht so heißen dürfen… aber Nugat mit Marzipan und Kuvertüre…

Der „atelierbesuch“ führt dann zu dem Label „Sweet Mess“, das sich vor allem mit Kinderkleidhng und Deko befasst. Süß, Vintage, Shabby… also alles, was gerade im Trend liegt. Nicht so meiner. Und nicht so spannend.

Die „letzte gute Idee“ schlägt das Marmorieren von Weihnachtskugeln vor. Ich fürchte ja, das wirklich schön hin zu bekommen erfordert ein paar Kugeln und Versuche mehr… aber Geschmackssache.

Und hey… ich habe die Besprechung mal pünktlich fertig!

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Vorweihnachtlicher Nadelblick: Dezember 2017

Pre-Christmas overview: December 2017

Utensilos für KekseDas Nähen steht nicht überraschend im Zeichen von Weihnachten. Die Kekse die ich so an Kollegen und so verschenke gibt es dieses Jahr in kleinen Utensilos. Davon habe ich vier fertig, elf sind noch zu machen und von den vier fertiggestellten gehen drei morgen schon wieder weg. Wie ich das mit den restlichen rechtzeitig schaffen soll weiß ich noch nicht so recht, denn ich brauche die natürlich nicht erst an Weihnachten, sondern schon vorher…

My sewing is Christmas-related which is probably not a big surprise. I usually give some home made cookies to colleagues and friends and this year they will be arranged in little sewn boxes. Four are done, eleven more to go and I do not really know how to make that in time. Three of the finished ones will be gone by tomorrow and the rest well not be needed on Christmas day but before….

Immerhin habe ich es geschafft, mal eine Näherei zu finden, bei der ich einen Teil meiner Jerseyreste verwenden kann. Der Boden ist mit Bosal In-R-Form verstärkt, die Seiten stehen von selber.

At least I managed to create a project where I can use a part of my knit and jersey remnants. The bottom of the boxes is interfaced with Bosal I-R-Form, the sides keep up by themselves.

handgewickeltes GarnknäuelDie Weihnachtssocken für meinen Bruder sind schon fertig, die letzten Obdachlosensocken auch. Das nächste Projekt sollen mal wieder Stulpen werden, hier habe ich immerhin das Garn (AslanTrends „DEL CERRO“) gewickelt und passende Stricknadeln gesucht. Das war es dann aber auch.

The Christmas socks for my youngest brother are already finished, also all socks I did for the socks for the homeless campaign. The next project will be fingerless mitts. The yarn („DEL CERRO“ by AslanTrends) came in a hank, now it’s a ball. But that’s all I did so far.

BücherNicht viel besser sieht es auf meinem Nachttisch aus… Herr von Hirschhausen hat bisher kein Glück, ich schaffe Zeitschriften zu lesen, das Buch kommt irgendwie nie dran, bis die nächsten Zeitschrift geliefert ist. Dafür gibt es auch wieder Rezensionsexemplare… hier ein neues Lehrwerk zum Thema Makramee. Die Modelle sind sehr anders, als ich das mal gelernt habe. Also interesssant.

Books on my nightstand do not do better… I did not get even one page further on the book, because I hardly manage to read the magazines. And once I am finished usually the next magazine is already there. But I got new craft books for a review on the  Hobbyschneiderin24 Website. This one is about Makremee. The projects have quite a different style from what I learned in the early 1980s, so it’s interesting.

Aus dem Blogarchiv

Näh- Strick- und Weihnachtsideen aus den letzten Jahren (Dafür. daß ich im Dezember eigentlich nie Zeit habe, war das doch oft recht produktiv…)

Sewing, knitting and christmas ideas from the past (Basically I do not have time in December, but if I am looking back seems I was often surprisingly productive…)

Dezember 2005:

Dezember 2006:

Dezember 2007:

Dezember 2008:

Dezember 2009:

Dezember 2010

Dezember 2011:

Dezember 2012:

Dezember 2013:

Dezember 2014

Dezember 2015: Dies und Das

In the Blue

Schultertuch Schon als ich die Anleitung für In the Pink das erste Mal sah war klar, daß ich das Tuch stricken muß. Und zwar wegen der Konstruktion. (Was etwas blöd ist, weil ich eigentlich lieber rechteckige Tüchter trage…) Man fängt in der Mitte an, strickt dann die beiden Seitenflügel, fügt das zusammen und füllt die „Löcher“ dazwischen auf und am Ende strickt man quer den Rand. Und ich wollte ein Garn mit langem Farbeverlauf dafür, um die Konstruktionsreihenfolge zur Geltung zu bringen.

When I saw the instructions for In the Pink for the first time I knew I had to knit it. Because of the way it is constructed. (Kind of stupid because I normally prefer to use rectangular shawls…) You start with the middle, then you knit the wings separately put it together and fill the „holes“ in between and then you knit the border as a knit on border. And I wanted a yarn with a long color run to show the construction.

Lochmuster Wann ich die Anleitung gesehen habe kann ich nicht recht sagen, aber bei Ravelry steht sie seit 2008. Was ich hingegen erst mal nicht fand war ein Garn mit wirklich langem Farbverlauf. Ich gebe aber zu, eilig hatte ich es nicht, weil eh klar war, daß das ein Projekt wird, das eher fürs Sofa als für mein übliches Unterwegsstricken geeignet ist. Aber 2015 bot sich bei einem Tausch „Lace 4fädig“ von 100Farbenspiele in Blautönen an. Und als ich dieses Jahr etwas für meinen Urlaub suchte, war das Tuch endlich dran. 🙂

I can’t say when I spotted the pattern for the first time but it’s on Ravelry since 2008. What I did not spot was a yarn with a really long color run. I was not in a hurry since it was clear it would be a pattern that’s better knitted on the sofa and not in trains where most of my knitting happens. But in 2015 I could swap the yarn „Lace 4fädig“ by 100Farbenspiele in shades of blue. And when I was thinking what to knit in my holidays this year that was finally my choice, 🙂

Das Stricken ging dann erstaunlich schnell, weil das Muster letztlich doch deutlich weniger kompliziert ist als meine üblichen Lace Muster. Allerdings geht die Anleitung an der einen oder anderen stelle nicht ganz auf, was nicht nur beim Stricken so ist, sondern auch beim Lesen schon auffällt. Man hört z.B. nicht mit der gleichen Maschenzahl auf, wie man hinterher weiter strickt. Das kann man zum Glück relativ leicht „auf Sicht“ ausgleichen, aber ich war sehr überrascht, daß ich bei den vielen Projekten und auch im KnitAlong Thread dazu nur jubelnde Beiträge las, aber niemand einen Fehler berichtete. (Zum Glück fand ich dann doch noch zumindest eine Strickerin, die in ihrem Projektnotizen das auch beschrieben hatte…) Es ist ja schon, daß niemand kostenlose Muster in die Pfanne hauen will, aber hilfreich ist das so auch nicht…

Lochmuster DetailKnitting went surprisingly fast, because the pattern as a whole is way less complicated than the lace patterns I am used to. But the pattern does not match at some spots. Which is even clear from reading the patter, for example when you do not stop with the same number of stitches you are supposed to pick up later. It was not so complicated to correct that „by sight“ but I was quite surprised that amongst all those praising project notes and also in the KAL thread nobody mentioned it. (Luckily I finally found some honest project notes from a knitter who had found the same mistakes.) I understand that one is reluctant to criticize a free pattern, but in the end that is not helpful. Neither to other knitters nor to the designer who has no chance to correct the pattern.

Im Nachhinein hätte der Farbverlauf dann doch etwas kürzer sein können… Und etwas besser geplant, denn zuerst ging es mit unglaublich sanften, kaum wahrnehmbaren, Verläufen los, dann kam ein sichtbarer Sprung und gegen Ende wurde es dann auf einmal deutlich dunkler. Und ich habe noch eine Menge übrig, da ist vermutlich noch mal ein Übergang drin. Ach ja, spannen war bei der Form auch etwas schwierig… 😛

After finishing I’d say the color runs could have been a bit shorter… And better planned. Because it started with extremely soft, hardly visible changes but then there came a visible „jump“ in color and then the change to the darker tones is quite sudden. And I have quite some left. I think there is one more change of color hidden. BTW… blocking was not easy with that shape… 😛

Trotzdem gefällt mir das Ergebnis sehr gut und ich habe das Tuch überraschenderweise schon einige Male getragen. Es schmiegt sich durch die Form gut an den Körper an und man kann es so auch gut unter eine Jacke tragen. Und verliert es nicht sofort, wenn man sich bewegt.

Still I like the result a lot and I wore it already several times. Due to the rounded shape it lays well on the body and so I can wear it well under a jacket. And I can move without loosing it all the time.

Revue de Presse: Threads October/November 2017 (193)

Titel Threads 193Nachdem die Januarthreads auch in meinem Briefkasten gelandet ist, ist es wohl an der Zeit, das Oktober/November Heft mal vorzustellen… Da Gelb bei Kleidung nicht meine Farbe ist und dieses seltsame leicht senfige Gelb schon gar nicht, spricht mich der Titel nicht so sehr an. Aber ich habe das Heft im Abo, daher kommt es auf die inneren Werte an. (Ich sehe es jetzt aber verstärkt wieder bei den internationalen Heften an den Bahnhofszeitschriftenständen in den größeren Städten. Man bekommt es also auch ohne Abo.)

Die Autoren der Ausgabe dürfen sich diesmal zur Frage äußern, welchen Designer sie besonders bewundern und warum. Könnte ich für mich nicht sagen. Es gibt viele, die viele schöne Sachen gemacht haben und niemand, der nicht den einen oder anderen Irrweg dabei hatte.

Das Editorial erzählt diesmal vom jährlichen Betriebsausflug der Redaktion. Was zwar nicht relevant ist, aber netter als nur eine Zusammenfassung des Inhaltsverzeichnisses.

Nett trifft auch die Leserbriefseite, aber mehr erwartet man davon ja nicht.

Auch die Lesertips sind nicht weltbewegung. Die Idee, bei Handstickarbeiten zwei dünne Magnete am Stoff festzuklemmen und dort bereits eingefädelte, aber gerade nicht benutzte Nadeln zu „parken“ gefällt mir aber. Ist nur kein Problem, das ich habe, weil ich eher nicht von Hand sticke.

… Und wie passend daß bei den „Notions“ dann gleich so ein Nadelhalter mit netten Motiven von etsy vorgestellt wird. 😛

Das „fabric lab“ befasst sich diesmal mit Hanf. Im übrigen auch ein sehr umweltfreundlicher Stoff, weil die Pflanze nicht sehr anspruchsvoll ist. nur nicht so leicht zu bekommen. Auch, weil der Anbau z.B. in Deutschland schwierig ist, von wegen, es könnte ja jemand anderen Hanf drunter mischen oder so.

„How did they do that“ befasst sich mit der Technik, Spitze mit hautfarbenem Stoff zu unterlegen. Damit es zwar nackt aussieht, aber nicht ist. Das ist jetzt nicht neu, aber für Abendkleidung eine praktische Technik. Und auch dann, wenn die Mode Spitze in die Tageskleidng bringt.

„Embellishment“ ist diesmal ausgesprochen nicht mein Thema. Eigene „Ausmalmotive“ auf Stoff bringen und zu Kleidung vernähten. ich muß gestehen… nicht mal wenn ich Motive gestalten könnte, würde ich das anziehen wollen.

Dafür fällt mir bei den „Patter Reviews“ gleich als erstes eine Bluse mit interessantem Berschluss ins Auge. „Decades of Style“ ist die Firma und es ist offensichtlich ein Modell aus den 1950ern. Das Bellevielle Sasson Kleid von Vogue hätte ich gerne genäht gesehen. Gezeigt werden ansonsten aber eher Basisteile. Okay, von den Schnitten hat man mehr, weil man sie öfter als einmal nähen kann.

Interesse weckt auch der Artikel, wie man feine Stoffe so zusammenfügt, daß sie interessante Kleidung ergeben. Patchworkkleidung finde ich für mich ja auch immer schwierig, aber das Problem, den einen oder anderen „speziellen“ Stoff, auch von einer Reise, in der Kiste zu haben kenne ich auch. Die Designs sind schon amerkanisch gewagt und auffällig, Sehen aber überraschend wenig nach „ich habe mal verbraucht, was da war“ aus. Geht also doch.

Nichts Neues für mich bringt der Artikel über allerlei Meßwerkzeuge. Aber es ist ein toller und ausführlicher Grundlagenartikel für die, die sich schon immer gefragt haben, warum das Werbegeschenksmaßband als einziges Werkzeuge nicht allen anderen auch ausreicht. 🙂 Ein wenig schmunzeln mußte ich beim „Hurth-Ruler“, denn der kommt aus Deutschland und ich kenne den schon seit etwa zehn Jahren. (Ich habe ihn nicht, aber ich glaube, der Meßwinkel ist ziemlich praktisch.) Und wer sich fragt, wer denn Herr oder Frau Hurth sein könnte… das ist die Dame, die den Garment Designer auf den deutschen Markt gebracht hat.

Gut gefällt mir der nächste Artikel, der ausführlich erklärt, wie man sich ein rundes Schulterpolster selber macht. Und zwar „auf Maß“ zu Körper und Kleidungsstück. Das ist jetzt Wissen, daß ich gerne speichere.

Um Kleidungsstücke zu kopieren bin ich ja zu faul (bisher klappte es immer, sie zu analysieren und die Details aus einem schon passenden Schnitt rauszuentwickeln; und Kleidungsstücke, die mir so gut passen, daß ich den Schnitt kopieren möchte, die gibt es eh nur, wenn ich sie selber nähe – dann habe ich aber den Schnitt), aber ich weiß, daß das durchaus für Viele ein Thema ist. Die hier ausführlich vorgestellte Methode gefällt mir gut, zumal sie auf typische Fallstricke (nämlich vorher schon Fadenlauf markieren und Passzeichen über zwei aneinanderstoßende Teile zeichnen) hinweist. Nachteil ist allerdings, daß man das Kleidungsstück zerlegen muß und es hinterher auch nicht mehr zu gebrauchen ist.

Wie man einen Abnäher in einen „French Dart“, also einen Abnäher nach unten in die Seitennaht, verlegt zeigt Louise Cutting. Abnäherverlegung ist ja generell einfach, man darf sich da also gerne mal dran trauen. (Und es ist eine gute Position, um bei auffällig gemusterten Stoffen das Muster nicht so auffällig zu unterbrechen. Überdies passt je nach Figur einfach die eine Abnäherform besser und die andere schlechter. Wer bislang unzufrieden ist, sollte einfach mal was anders ausprobieren.)

„Sew Autumn“ befasst sich dann mit den Farb-, Material- und Modetrends für den Herbst. Das gucke ich mir immer eher aus Neugier an, denn gerade bei den Farben weicht die europäische Mode schon oft eklatant von der kompletten Pantone Palette ab. (In Paris z.B. wurden bei meinem letzten Besuch gerade die Herbskollektionen eingeräumt… schwarz und grau wie jeden Herbst und Winter. Noch garniert mit dunkelblau, etwas abgetöntem weiß und rot. Das senfige Gelb ist defintiv auf die Sonderangebotsständer gerutscht. Bei den Formen ist der Unterschied dann nicht so groß. schmale Jacke zur weiten Hose oder umgekehrt, Hemdblusenkleider und Röckein Midi-Länge passen auch nach Europa. Abendmode sehe und kaufe ich nicht so oft, wie das gerade in Deutschland oder Frankreich mit dem „Vintage“ Einfluss aussieht? Keine Ahnung. Und eher auffällige Prints scheinen mir in den USA auch mehr oder weniger immer Saison zu haben.

Gut gefällt mir dann der „Pattern Hack“, der einen interessanten Jackenverschluss mit drapierten Falten zeigt. Aus meiner sicht recht klar, wie man das macht. Aber die Hinweise, um welchen Betrag man den Stoff jeweils aufspreizen soll sparen einem dann im Zweiflesfall doch einiges Ausprobieren.

Das man mit „Horsehair Braid“ einiges machen kann habe ich auf amerikanischen Seite schon öfter gelesen. Leider ist das Material bei uns relativ schwierig zu bekommen. Vor allem im Versand und ich vergesse jedes Mal wieder, was der deutsche Suchbegriff ist…

„Sewing Saves“ sehe ich immer halb mit Interesse, halb mit Misstrauen. Denn oft sieht es eben genauso geflickt aus, wie es ist. Hier ist im Beispiel das Design aber gelungen. Futter hilft. Stoff zu sparen. So genügt es, wenn die Stoffteile auf Stoß passen. Eigentlich recht raffiniert.

Die Frage an die Experten möchte wissen, wie man gelbe Flecken aus altem Leinen rausbekommt. Weil doch Chlorbleiche Leinen schaden würde. (Tut es?) Eskommen die übliche Bleichtips, inklusive Javelwasser, was ja auch nur Chlor ist. Nur der Vorschlag, es mal auszukochen fehl. Leinen kann das ja meistens ab.

Dann kommt noch die unterhaltsame Geschichte (baut ja manchmal auf, vom großen Scheitern anderer zu lesen…) und das „Up Close“ Modell auf der Rückseite. Ein echt aufregendes Kleid, leider mal wieder völlig ohne Datierung. Das finde ich immer extrem schade.

Und dann werde ich mir mal die Dezemberausgabe vornehmen… 😉

Schweinchen in Paisley

Piggy in Paisley

genähtes SchweinchenDas Schweinchen in kräftigem Pink hat soztusagen eine Cousin bekommen, etwas größer und diesmal im Paisely Muster. Was ich auch niedlich finde.

The piggy in shocking pink got kind of a cousin. A bit larger and with a paisley pattern all over. What I also like.

Die Anleitung ist wieder von Aranzi Aronzo, diesmal der Schnitt gemäß Anleitung vergrößert. Der Stoff ist von Wien2002, also Dessousjersey, und hat seine Hauptverwendung als Schlafanzug gefunden. Die Details sie diesmal aus Fleece in Bordeaux und Schwarz.

The pattern is again Aranzi Aronzo, this time scaled up as the instructions tell to do. The fabric is from Wien2002, so it’s a lingerie fabric. (Used for sleepwear.) The details this time cut from fleece in bordeaux and black

Revue de Presse: Meine Nähmode 4/2017

Titel Meine NähmodeIch habe es noch nicht aufgegeben und arbeite mich durch meinen Zeitschriftenstapel durch. So auch durch die Herbstausgabe der „Meine Nähmode“. Im Moment weiß ich nicht mehr genau, warum ich die immer kaufe, weil die Modelle sich allmählich ähneln. Andererseits sind viele unaufgeregte Modelle drin, was auch wieder ein Vorteil ist. Ich tendiere ja eher zu komplizierten Sachen und wenn ich dann mal schnell was schlichtes brauche, bin ich schon das eine oder andere Mal genau bei dem Heft gelandet.

Versprochen werden wieder Größen von 34 bis 54, wobei wir 10 Modelle (die Variationen mitgerechnet, ebenso die Doppelgrößen 32/34 sowie 34/36) in Größe 34 finden und fünf Modelle in 54. So also Info für die Leute mit den „Randgrößen“.

Der Titel zeigt wieder viel Kleid.

Wickelkleid Meine NähmodeDa meine innere Diane von Furstenberg ihr passendes Wickelkleid noch nicht gefunden hat, gucke ich natürlich mit viel Interesse auf die ersten Modelle. Allerdings Größe 46… mit sehr viel FBA und dehnbarem Stoff oben vielleicht noch machbar. Aber Taille und Hüften sind dann doch sehr weit außerhalb der Maßtabelle. Aber träumen darf man ja…

Bis Größe 46/48 geht dann der „lässige Jersey-Look“. Eine weite Zipfeltunika ist zumindest bequem und um die Brust herum scheint sie sgoar halbwegs schmal zu fallen. Die Jerseyhose würde ich allerdings dringend weglassen. Die sieht so aus wie das Zeug, was die Generation meiner Oma dann im Alter getragen hat, wenn es im Winter sehr kalt wurde….

Die Röcke auf der nächsten Seite snd dann wieder klassische Variationen. Wobei der mit Bindeband in rot erstaunlich schick aussieht,..

Mit den eher unsäglichen Jerseyhosen geht es auch bei „natural Beauty“ weiter. Wobei aber das Jerseykleid mit der schrägen Naht einen zweiten Blick verdient hat. Das mit dem Strickmantel ist einfach und bequem, aber wenn man ein wenig Styling dazu gibt gleichzeitig elegant. Bis Größe 46/48… wäre noch ein schnelles Projekt für Weihnachten?

Hingegen weiß ich bei den Pseudeowickelteilen (mit Gummi in der Taille) nicht recht, was ich davon halten soll. Mit dem Vokuhila Effekt ist es irgendwie hinten für ein Top zu lang und vorne für ein Kleid zu kurz. (Nichts gegen Mini, aber zumindest die Unterhose sollte schon bedeckt sein. Wenigstens im Stehen.

Die „Easy“ Fledermausshirts sind schnell zu nähen. (Außer wenn man einen Streifenstoff nimmt und passgenau nähen will.) Wohl immer noch im Trend, aber nicht unbedingt meines. Denke ich. Oder sollte ich das für einen Schlafanzug ausprobieren? 😉

Bei den vorgestellten Büchern sind diesmal nur zwei aus dem Christophorus Verlag. Einmal Gräfe und Unzer (war das nicht mal die Kochbuch-Referenz?) und einmal Nauman & Göbel, was mir nicht so viel sagt. Versucht man sich in unabhängigkeit oder gehören die auch zum OZ-Verlag?

Jenseits des Anleitungsteils geht es dann mit so einer Art verschlusslosem Hippiemantel weiter. Nicht mein Stil, glaube ich (außer als Morgenmantel, wenn ich so drüber nachdenke…), wäre aber toll, um große Muster zur Geltung zu bringen.

Leichtes Retrofeeling beim taillierten Kleid mit Passe und weitem Rock. Einmal wegen der Modelinie, dann aber weil es eindeutig Sommerkleider sind. Jahreszeitenretro, sozusagen. Mit kurzem Jäckchen, um herbsttauglich zu werden. Vielleicht nur das Jäckchen nähen, um die Sommerkleider weitertragen zu können? 😉

Hose Meine NähmodeAuch wenn es nur eingeschränkt mein Geschmack ist. (Oder nur eingeschränkt, wenn ich es an meinem Körper sehe…) Modisch sind die Hosen mit dem extraweiten Bein wohl immer noch weit vorne. Und wenn ich das richtig interpretiere (ich habe die Ausläufer der letzten Modewoche in Paris mitbekommen, da läuft dann auch allerhand kreatives Volk durchs Marais) dann vor allem aus weichem Seidensamt.

Retrokleid Meine NähmodeWas ich mir hingegen durchaus auch an meinem Moppelkörper vorstellen könnte wäre das Retrokleid im Stil der 40er. (Die Variante ohne die Schluppe, ist klar, oder?) Da ist es jetzt wieder extrem schade, daß beim Größe 44 Schluß ist.

So richtig langweilig ist dann im Vergleich die superlange Bluse. Einfach grade runter… noch langweiliger, als ein Hemdblusenkleid. Oder finde ich es nur so fad, weil ich das noch aus den 1980ern kenne?

„Verliebt in Details“ heißt es dan bei drei Oberteilen mit überschnittenen Schultern und zwei Röcken dazu. Wobei man nicht recht weiß, was diese „Details“ sein sollen. Ein Schlitz im Rock und ein sichtbar aufgenähter Reißverschluss auf dem Top gehören doch eher nicht mehr dazu, oder?

Dann Bluse mit Raglanärmeln und weiten, vorne eingehaltenen Ärmeln. In der eher Tunika-artigen Version ohne Schluppe vielleicht nicht so schlecht. Aber nur wenn der Stoff stimmt, sonst Schlafanzug.

Das Titelkleid, ebenfalls mit Raglanärmeln, gibt es zum Abschluss. Das fällt ebenfalls unter „easy“, ich finde es aber reizvoll. Die Ärmel aus Spitzenstoff, schon hat man ein schnelles und elegantes Kleid für die Festtage. Bequem aus Jersey und mit genug Platz, für Karpfen, Gänsebraten und Plätzchen. Hm… brauche ich doch noch ein Weihnachtskleid?

Tja, eigentlich schlicht… aber dann doch wieder in einige Teile verliebt, für die ich nie die Zeit haben werde, sie zu nähen…

Und die Kaufentscheidung für das nächsten Heft hat mein Herz auch schon getroffen.

Die Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.

Textiles aus Amsterdam

Textile stuff from Amsterdam

Wolle und Stoffe aus AmsterdamBei Amsterdam denken wir natürlich alle an Tulpen* und die gibt es dort auch reichlich. Also um die Jahreszeit zumindest vor allem als Tulpenzwiebeln. Da Pflanzen aber unter meiner Obhut eh bevorzugt eingehen und außerdem die Tüten mit den Tulpenzwiebeln relativ groß waren, habe ich eher Ausschau nach textilen Souvenirs gehalten. Und obwohl ich nur wenig Zeit hatte, habe ich doch einiges gefunden.

When you say „Amsterdam“ you normally think „tulips“ * and tulips they have. Bulbs of tulips at that time of the year. Since plants normally prefer to commit suicide under my care and also the bags with the bulbs were quite large I held my eyes open for some textile souvenirs. And even though I had little time I’ve found some things of interest.

Auch wenn ich nichts gekauft habe, habe ich den Besuch im kleinen Laden von Tinctoria (vor dem großen Atelier mit Oberlicht) genossen. Handgefärbte und teilweise gedruckte Stoffe aus Naturfarben, aber mehr oder weniger einmal den ganzen Regenbogen entlang. Den Seidensamt mußte ich wirklich erst mal eine Weile streicheln… Die Stoffe werden vor allem als (große) Kissen und Gardinen verkauft, also nicht so praktisch für mal eben so mitnehmen. Zumal der Koffer eh schon bei der Anreise voll gewesen war.

Even though I did not buy anything there I enjoyed the visit of the small shop (in front of here larger studio behind the glass) of Tinctoria. Hand dyed, printed also fabrics with natural dyes, more or less up and down the rainbow. I had to caress the silk velour for a while… the fabrics are mostly sold as (large) cushions or custom made curtains, so not the best thing for a spontaneous take away. Especially since my luggage had been already full on arrival…

Was ich aber mitnahm, war der Tip, doch mal im Wolladen Stephen & Penelope vorbei zu schauen. Was ein guter Tip war. (Und fast gleich nebenan.) Denn abgesehen von internationalen und deutschen Garnen fand ich da auch superweiches Sockengarn (Merino mit Nylon) von Undercover Otter. Und wir wissen alle, daß eine Portion Sockenwolle immer noch Platz hat. Zumal das handgefärbte Garn in Amsterdam selber hergestellt wird und „mein“ Farbton sogar speziell für diesen Laden. Nach dem Motto „Neon ist das neue Neutral“. Es ist jedenfalls so weich, daß ich mir das auch als Tuch vorstellen kann, andererseits dank der Nylon Beimischung sicher auch stabil genug für Socken. Ich freue mich schon aufs Stricken!

What I took with me was the great advise to check out the yarn store Stephen & Penelope. Which is just a few steps away. Besides international and German brands I found a super soft sock yarn (merino and nylon) by Undercover Otter. And we all know that a bit of sock yarn always fits into the luggage. A real local souvenir, dyed in Amsterdam in this and some other colorways are even made exclusively for that yarn store. Under the device: „neon is the new neutral“. It is so soft that I can imagine making a shawl or a scarf with it, but thanks to the nylon content it will be lasting enough for socks. Looking forward to knit with it.

Danach mußte ich dann zurück, aber auf dem Weg lief ich noch über einen kleinen Markt, wo mir die Schals und Stolen von Cevelann ins Auge fielen. An so was kann ich ja auch immer ganz schlecht vorbei, zumal mir eine interessante Webung aufgefallen war. Diesmal kommen die Produkte aus der Türkei, die Baumwolle nachhaltig und umweltfreundlich produziert und gewoben auf traditionellen Webstühlen nach althergebrachten Techniken. Oder einfach schön und interessant, weswegen da dann auch noch ein großes Tuch mit musste. 🙂

Then it was time to head back, but on my way I crossed a small street marked and my eye stopped at the shawls and scarfs of Cevelann. Hard for me to pass that, expecially since I had remarked an interesting weave. This time made in Turkey, from eco friendly grown cotton and woven on traditional looms using traditional patters. Or just beautiful and interesting. That’s why a shawl had to come with me, too. 🙂

Amsterdam hat also für uns Textilfreunde auch einiges zu bieten. Und ich habe gerade realisiert, daß die Fahrt mit der Bahn weniger als drei Stunden dauert… ich glaube, ich muß da noch mal hin…

So Amsterdam has a few things to offer for textile loving people. And I just realized that it’s less than three hours by train from my place…. guess I’ll have to go back there…

(* Ja, ich weiß. Einige denken vor allem an Cannabis. Das gibt es da auch. Sogar als Anzuchtset neben den Tulpenzwiebeln. Aber da ich so und so nicht rauche, würde mich das nur als Faserhanf interessieren. Und dazu bräuchte man dann eh ein ganzes Feld. Also nicht mein Interessengebiet.)

(*Yes, I know. Some think „cannabis“ first. That also exist there. Even as a grow your own kit next to the tulip bulbs. But since I do not smoke anyhow that would only interest my for the fiber. But to produce enough fiber to make something of it a pot would not be enough, it would require a field. So of no interest to me.)

Revue de Presse: Burdastyle November 2017

… fällt mal wieder aus.

Grund wie üblich die schlechte Funktionalität der Burdastyle Webseite… man hat echt den Eindruck, die wollen nicht, daß man ihre Produkte kauft. Weder auf Papier noch als Download.

(Was manchmal schade ist, gerade der Hosenanzug auf dem Titel der Novemberausgabe hat eine tolle Jacke.)

Mal sehen, ob es nächsten Monat wieder besser funktioniert. Sonst halt keine Besprechung.

Aus dem Blogarchiv

Knitting, sewing and fashion-related posts from long ago

November 2005:

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November 2008:

November 2009:

November 2010: Verstrickter Monat. (Full of knitting)

November 2011: Fleißiger Monat (Busy Month)

November 2012: Häkellastig

November 2013: Vor allem gestrickt (Und viele Zeitschriften, aber die Besprechungen interessieren nach ein paar Jahren keinen mehr, da die Hefte nicht mehr erhältlich sind.)

November 2014: Stricken und shoppen

November 2015: Wenig und wenn, dann Socken…