Kommunikation auf Fahrschein

Wer ÖPNV benutzt langweilt sich ja nie. Igendwas -geht immer schie- erlebt man immer.

Doch jetzt hat die KVB offensichtliche ein Programm zur Förderung der Kommunikation aufgelegt.

Wir erinnern uns:

Straßenbahn fahren früher, jeder saß mit sich und seinem Walkman, Buch oder Strickzeug alleine auf seinem Platz und fuhr so vor sich hin.

Das ist heute vorbei.

Wildfremde Menschen reden miteinander, verschiedenste Meinungen werden geäußert und ausgetauscht, keine Frage, die nicht wenigstens fünf Antworten fände.

Wie das kommt?

Tja, die KVB baut um.

Sie baut groß um.

Deswegen ist ein zentraler Streckenabschnitt für zehn Monate stillgelegt, die Bahnen ändern nicht nur die Abfahrtszeiten sondern auch die Strecken.

Diese neuen Streckenpläne sind auch überall angeschlagen. Außerdem stehen an den Bahnsteigen der größeren Stationen in der Innenstadt tatsächlich überall Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe für Auskünfte zur Verfügung. Ungewohnt und neu, aber man kann seine Strecke finden.

Jedoch, damit es nicht zu langweilig wird… werden für die Dauer von zwei Wochen einige Strecken noch mal anders umgeleitet.

Und das… steht auf keinem Plan. 😀

Und so kommen wildfremde Menschen ins Gespräch:

Wohin fährt der Zug?

Fährt der Zug zum Ebertplatz?

Nein, da müssen sie glaube ich die sechs oder die neunzehn nehmen.

Nein, nein, sie müssen mit diesem Zug zum Friesenplatz fahren und dort umsteigen.

Geht nicht auch Appellhofplatz?

….

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