Revue de Presse: Meine Nähmode 3/2017

Titel Meine NähmodeUnd wo ich schon dabei bin… das Sommerheft der Meine Nähmode kommt dann gleich hinterher. Nach dem letzten Heft geht der Blick diesmal gleich auf die Schnittübersicht mit den Größen… das ist leider nicht besser geworden. Zwei Modelle geht bis Größe 52/54. Bis Größe 48 schafft es dann noch ein Top und ein Rock und zwei Modelle bis Größe 46. (Also… man könnte auch sagen ein Kleid mit unterschiedlichen Ausschnittvarianten.) Geht so mit den großen Größen. Naja, dafür ist Größe 34 besser bedient.

Ansonsten verspricht auch das Editorial nicht mehr als Sommermode. Das wird ja leicht langweilig… Also mal gucken.

Generell widmet man den Modellen und dem Styling jetzt etwas mehr Raum, so den veschiedenen Topvarianten mit Saumweite. Die amerikanische Schulter gefällt mir, die Schluppe nicht. Und Zipfel seitlich und hinten… für einen easy-Schnitt ja gar nicht so schlecht.

Die Jerseyröcke gibt es dann bis Größe 48, die Varianten mit Falten und Wickeleffekt gefallen mir eigentlich ganz gut.

Retro Kleid Meine NähmodeRaffiniert und süß finde ich das Retro-Kleid. Der Schnitt ist nahe an einem Rechteck mit Armlöchern, es wird beinahe wie eine Schürze angezogen… und ist doch so elegant. Hier bedauere ich sehr, daß bei Größe 44 Schluss ist.

Wickelkleider und Wickeltops sind natürlich auch süß, aber da habe ich inzwischen doch so viele gesehen, daß ich mich satt gesehen habe.

Der Overall vom Titel ist „easy“. Für Trends ist das ja an sich gut. Vielleicht sollte ich so was doch mal versuchen…? Nur weiß ich ja immer noch nicht, welcher Größe XL entspricht…

Anschließend das Plus Modell bis Größe 52/54. Hemdbluse und eine gerade Hose mit… genau, Gummizug. Vielleicht wollen ja alle runden Frauen nur genau das tragen, aber das ist jetzt echt das Klischee vom Feinsten. 🙁

Relativ typisches Urlaubskleid auch das nächste Modell, einfacher Schnitt und so. Aber immerhin gibt es Brustabnäher und sogar ein kleines Ausschnittdetail. Also vielleicht doch nicht ganz so fad.

Eine Seite widmet sich dann der Werbung für einen Makerist Kurs. Videokurse sind ja nicht meine Sache, aber der Inhalt zumindest dieses Kurses scheint sich sehr an Anfänger zu richten.

Die nächste Seite unter dem Motto „Sommer Feeling“ ist dann irgendwo zwischen Seiten schinden und einer „Style-Seite“. Grundsätzlich spricht ja nichts dagegen. Aber hier ist das doch arg lustlos umgesetzt. Oder billig. Also doch Seiten schinden.

Danach kommen dann endlich die verspielten „Bohemian Style“ Modelle. Kleid mit weitem Rock und eine Bluse mit weiten Raglan ärmeln. Oder ohne Ärmel auf einer Passe. Wobei… die gefällt mir auch gut. Und wäre bis Größe 46/48. Wäre vermutlich auch für einen meiner indischen Stoffe geeignet. Mist, wo ist die Zeit?

Hose und Top Meine NähmodeNicht meine Größe dann die Kombination aus kurzem Oberteil mit interessanter Schulterpartie und schlichter Hose in cropped Optik. Wenn das nicht perfekt für den Bummel über eine elegante Strandpromenade oder den Espresso in Straßencafé ist…

Von dem Top gibt es dann noch mehr Varianten, Modell 32 könnten och einen interessanten Kragen haben.

Das unvermeidliche Kleid mit gewickelem Oberteil gibt es hier als Overall. Zwei Seiten, die viele Wickelvarianten zeigen, aber dan doch nicht, wie es gewickelt wird.

Elegant in Größe 34-38 dann ein festliches Kleid in Zweiteiler Optik. Ein dezenter, aber schöner Rückenausschnitt. Zeigt nicht viel Haut… nur genau so viel, daß man keinen BH drunter tragen kann. (Wobei der Taillenbund sehr hoch geht, also könnte ein Low Back BH drunter verschwinden.)

Hose Meine NähmodeWickelhosen mit überlappenden Teilen sind ja auch nicht ganz neu, aber mir gefällt es doch irgendwie. Größe 40/42 hilft mir allerdings nicht weiter. Nun ja, Zeit zum Nähen habe ich ja eh nicht.

Dafür, daß meine Größe nicht mehr sehr oft vertreten ist, wären sogar mehrere Modelle in der passenden, die ich Lust hätte zu nähen. Was mal wieder zeigt, daß die pure Anzahl der Modelle dann doch nicht alles ist.

Trotzdem werde ich das mit dem Größenspektrum im Auge behalten und dann sehen, ob ich das Heft weiterhin kaufen werde.

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

8 Gedanken zu „Revue de Presse: Meine Nähmode 3/2017

  1. XL ist lt. Wikipedia 48/50. Und du würdest ja eh vorher den Schnitt ausmessen, oder? 🙂 – Und wenn das Retro-Kleid nicht viel mehr als ein Rechteck ist, kriegst du das bestimmt auch so hin, meinst du nicht? 🙂

    • Vom Schnitt ausmessen bin ich ja nicht so der Fan… das bringt ja nur dann verlässliche Ergebnisse, wenn ich Informationen habe, welche Bewegungs- und Designzugabe verwendet werden… Die gibt es aber auch nicht. (Also natürlich kann ich sehen, daß es zu klein ist, wenn die Maße kleiner als meine Körpermaße sind, aber ob das so fällt, wie geplant… dazu brauche ich mehr Information.)

      Und XL… vor drei Jahren mußte ich (Shirt im Büro in Kaffee gebadet) bei New Yorker ein Shirt kaufen. Das war 2XL (größer hatten sie nicht) und entsprach einer Gr 42… Bei den „Zahlengrößen“ macht echt jeder Hersteller, worauf er Bock hat.

  2. Dankeschön für die dänische Burda – sie kam vorgestern an. Abgesehen davon dass ich nix lesen kann, wirkt das Anleitungsheft aufgeräumter, übersichtlicher. Ich werde berichten, wenn ich was draus genäht habe.
    Das rosa Retro-wickelkleid wäre auch mein Favorit.
    Liebe Grüsse,
    Martina

      • Die „Meine Nähmode 3/17“ habe ich mir jetzt wegen dem Retrokleid gekauft. Welche Größe S, M, L und XL sind steht jeweils im Anleitungsteil dabei. Die Schnitte sind incl. NZ – mag ich persönlich nicht so gerne.
        LG
        Martina

        • Okay, ich habe das Heft gerade nicht zur Hand, aber wo im Anleitungsteil steht das? Ich suche das schon ewig (in verschiedenen Ausgaben) und wurde nie fündig.

          Das mit den Nahtzugaben ist klar, das sind Simplicity-Schnitte, die kommen so. :o)

          Wobei ich das inzwischen gerne mag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.