Revue de Presse: Threads July 2018 (197)

Titel Threads MagazineDa es mit dem Nähen oder gar Fertigstellen im Moment ja immer noch mau aussieht, kann ich mich mal der aktuellen Threads zuwenden. Der Titel ist ja vom Bild her meist wenig aussagekräftig, aber die Überschriften versprechen einiges. „Challenge Winners“ mag ich ja immer. Paspelknopflöcher sind auch ein interessantes Thema und Schnittanpassung eh. Also mal gucken.

Aber erst mal die Frage an die Autoren der Ausgabe, was für sie die Hauptkennzeichen eines gut genähten Kleidungsstückes sind. Äh… gute Verarbeitung, jeweils passend zu Schnitt und Material? Einig sind sich die Antworten diesmal in einem Punkt: gut ausgebügelt ist wichtig. Da kann ich nicht widersprechen.

Das Editorial erzählt was davon, daß sie eine Nähgemeinschaft für Leute sein wollen, die sich nicht unbedingt persönlich sehen und kennen müssen. Nicht so falsch, auch wenn eine Zeitschrift immer etwas einseitige Kommunikation ist.

Dann die Leserbriefe…. diesmal der eine oder andere interessante Aspekt und nicht nur unreflektiertes Lob.

Die „tips“ lösen hingegen mal wieder Probleme, die ich nicht habe. Oder sind Varianten, die ich schon so oder so ähnlich kenne.

Genauso geht es mir mit der Produktvorstellung unter „notions“. Aber immerhin haben die Sachen alles was mit Nähen zu tun, der Rest ist meist Geschmackssache.

Das „fabric lab“ wendet sich dem thema „crinkled cloth“ zu. Das ist aus meiner Sicht wieder ein weniger systematischer und offener Ansatz, weil das eine ganze Menge unterschiedlicher Sachen bedeuten kann. Hilft einem aber weiter, wennm an im Stoffgeschäft davor steht. (Mehr oder weniger, weil man natürlich nicht immer die Information bekommt, ob der Effekt eingewebt oder nachträglich zugefügt ist.)

„Embellishments“ ist ja generell nicht so mein Thema, aber die Amis sind da wohl etwas obsessiv, wenn es darum geht, Kanten noch irgendeine Deko zu verpassen. Andererseits ist Techniken kennen nie schlecht, manchmal braucht man sie dann doch.

„How did they do that?“ ist diesmal der handrollierte Saum. Den würde ich ja unter „Basistechniken“ verorten, aber gut. Immerhin drei verschiedene Technien, ihn zu nähen. Da ich das demnächst auch mal wieder vor habe, könnte ich ja mal testen…

Die „pattern reviews“… ein Herrenhemd gibt sie die Ehre und das Teil, was ich gerne genäht sehen würde (von Style Arc) ist nicht dabei.

Dann kommt endlich das Augenfutter, die Knit Fabric Challenge. Drei verschiedene Strickstoffe/Jersey mußten verwendet werden und ein Outfit kreiert, das entweder zum Ausgehen oder für einen formalen beruflichen Kontext funktioniert. Mein Favorit ist „a touch of red“, weil das drei Stoffe und Stickerei tatsächlich so kombiniert, daß nichts daon absichtsvoll aussieht, sondern einfach nur stimmig und korrekt angezogen.

Sehr ausführlich und mit vielen Bildern die Methode für Paspelknopflöcher. Sie kommt mir ja ziemlich aufwendig vor… aber könnte zumindest bei Stoffen, die halbwegs gut die Form halten funktionieren. Vielleicht probiere ich das aus Neugier mal aus.

Dann das ewige Thema, wie man an verstürzten Kanten die Naht nicht auf der Oberseite hat. Dass das, wie die Autorin schreibt, in Nähbüchern so wenig behandelt wird, kann ich jetzt nicht sagen, aber vermutlich hat sie andere Bücher als ich. Und beim Saum hat sie noch eine Variante, die ich noch nicht kannte.

Auch nicht wahnsinig innovativ, wie man einen Reißverschluss von beiden Seiten „schön“ bekommt, wenn das Kleidungsstück kein Futter hat. Nach außen kippen und Borte drüber nähen. Äh ja… das war ich ja noch nie drauf gekommen. (Und das Design muß zu einer Borte außen drauf passen…)

Ein Beispiel für wirklich gute Werbung ist dann aber „Fitting Revelations“ was man aus den Falten an gekaufter Kleidung über die eigenen Figurebesonderheiten ablesen kann. Natürlich gibt es das als wesentlich ausführlicheres Buch (mal gucken, ob ich dem widerstehen kann…), aber auch der Artikel hat viele aussagekräftige Photos und Erklärungen. Man lernt aus dem Artikel schon was… das macht doch mehr Lust auf ein Buch, als nur ein paar trockene Versprechungen, oder?

Noch mehr Augenfutter dann im Artikel über Parson-Meares, die Kostüme herstellen, vor allem für Broadway Shows. Sie verraten sogar ein paar ihrer Techniken… sehr beeindruckend und schön anzusehen.

„Essential techniques“ sind nein, nicht der Rollsaum, sondern Rollschneider. Ja… gibt halt unterschiedliche. Am besten gefällt mir ja der Satz, daß sie die Schere nicht ersetzen…

Das Thema „Pattern Hack“ finde ich ja nach wie vor generell gut. Die komische Klappe am Rücken, die diesmal gezeigt wird, ist aber nicht so mein Geschmack.

Auch Reparaturen sind nicht so mein Liebling… „Sewing Saves“ zeigt den Austausch von Manteltaschen. Zum Glück habe ich selten Probleme mit ausgerissenen Taschen.

Ja und dann haben wir schon wieder unser nettes Nähgeschichtchen und die „Up Close“ Nahaufnahme. Das Kledi sit von 1935, könnte aber mit den Volants und den Blumemuster auch fast aus der aktuellen Kollektion sein. Nur die ausgearbeitet Vorderseite verrät die Zeit. (Es sei denn, es wäre aktuell als „vintage inspired“ gemacht…)

In Summe für mich wieder ein paar ganz tolle Themen…

Wann kommt das nächste Heft? 😉

Revue de Presse: Burdastyle Juli 2018

Titel Burdastyle Die Besprechung der Juliausgabe gibt es wieder im bewährten Last Minute (oder etwas drüber…) Style… Jetzt wo der Sommer endlich da ist, wirkt das Titelmodell mit den langen Ärmeln ja schon fast wieder herbstlich… aber gut, das kann man in der Heftplanung nicht voraussehen. Mit der zum Rock geschnittenen Gardine soll es jedenfalls in die „großen Ferien“ gehen. (Wo wir alle besonders gerne lange Tellerröcke aus Baumwolle mitnehmen, weil bekanntermaßen Koffer unendlich groß sind und es nichts schöneres gibt, als auch Bügeleisen und Bügelbrett mit in den Urlaub zu nehmen. . Ach ja, ich bin einfach zu realistisch in meiner Weltsicht…)

Das Editorial klärt mich dann aber auf, daß es darum geht, den Urlaub zu verlängern. Naja, so gesehen… ganz nett finde ich, dßa es mal wieder ein Bild einer Leserin mit einem Burdamodell gibt. Ich weiß, daß das Internet inzwischen voll ist, mit realistischen Bildern. aber wann habe ich die Zeit, das alles abzusurfen? Von daher mag ich so was ganz altmodisch im Heft gerne.)

„trend“ sind Jacken mit freien Schultern. Ja, sollte man dann wohl jetzt im Sommer tragen, bevor es im Herbst zu kalt dafür wird. Jedenfalls gibt es die Photanleitung, wie man das aus einem Blazer selber nachmachen kann. Leider ist der gewählte Blazer wohl mehr oder weniger ohne Einlage verarbeitet, jedenfalls wirkt das fertige Modell eher wie eine Bluse. Aber die Bilder der Modelle, die als Vorlage dienten zeigen das Potential der Idee. An einem echten Blazer wirkt der Kontrast zwischen dem durchaus substantiellen Kleidungsstück und den zarten Schultern tatsächlich sehr interessant. (Praxistauglich lassen wir mal beiseite…) Der zweite Trend sind dann Strass und Glitzerverzierungen. Okay, daß man die selber aufbringen kann ist jetzt nicht so revolutionär, aber da sieht das Ergebnis tatsächlich recht professionell aus.

„Das will ich“ bringt uns das gute alte Kunstharzgießen wieder. (Ich glaube, das war so ein Trend, der dann in den 1980ern aus der Mode kam, weil so wirklich ungiftig und gesund ist das wohl nicht.) Jedenfalls gibt es da jetzt auch Neonfarben dafür und Rayer hat das gute alte Resin in Raysin umbenannt und es ist wieder alles ganz neu und toll. (Warum man zum Abkleben der Formen teures Washi Tape nehmen soll, statt des billigen Kreppbands aus dem Baumarkt… kann uns wohl auch nur die Marketingabteilung erklären. :-p )

Die nächste Bastelidee (war das nicht mal eine Nähzeitschrift?) nennt sich „Spielplatz“. Hier dürfen Fingerpuppen aus Filz gebastelt werden. Also auch genäht… aber wahlweise auch geklebt, schlägt die Anleitung vor. Nun gut. Was man dem Thema zu Gute halten kann ist, daß es nicht ständig auftaucht. Das wäre dann aber schon der positive Aspekt, der mir dazu einfällt.

Anschließend gibt es endlic ein Modell zum Nähen, das „Retro-Modell“, der weite Rock vom Titel. Original aus dem Jahr 1958, de weite verdankt er vielen, vielen Falten. Was im Grunde nicht schlecht ist, wenn man den Trend mitmachen will. Nur das mit der Schleife auf dem Bauch… aber gut, Styling kann man ignorieren.

„Retro-Delight“ heißt dann aber auch die erste Modestrecke. Kleid 118 ist in Kurzgröße und als schlichtes A-Linien Kleid attraktiv. Besonders schön die seitlichen Einsätze, die allerdings in dem Stoff von der Sorte „Omas Gardine“ verschwinden. Und, wenn man den Rapport ungünstig erwischt, dann fürchterlich aussehen können. (Der Stoff heißt übrigens „Fantasiegewebe“. Da hat sich der Hersteller/Verkäufer aber mal wieder so richtig Mühe gegeben.) 109B ist dann ein Hosenrock, der den Namen verdient. Er sieht durchweg wie ein Rock aus… Bluse 117 mit den angeschnittenen Ärmeln dürfte für gemusterte Stopffe gut geeignet sein, weil sie kaum Nähte hat. Zumindest auf der Zeichnung. Auf dem Photo sind die angesetzten Teile der Ärmel keineswegs nur eine Blende, sondern durchaus substantiell… Hm. Dafür sieht man bei der 7/8 Hose 120A die Naht der Zeichnung im kleingemusterten Stoff so gut wie gar nicht. Jerseytop 119 hat geschlitze und geknotete Ärmel, das passt ja zum aktuellen Trend. Kleid 113A hat ebenfalls einen netten Schnitt, aber die Stoffkombination aus Tischdecke (oben) und Sessel (unten) reißt mich gerade nicht. Dafür bringt das Bild des Bikinis eine Überraschung. Das Model… hat einen normalen Bauch. Nicht eingefallen… sondern schlank, aber normal. Geht doch! Top 116 knotet die Träger auf den Schultern. Auch nett und im Trend. Aber nicht aufregend. Rock 114A mit der tiefen Kellerfalte liegt ganz auf meiner „Alltagskleidungs“linie. Kniefrei und weit ist super zum Radfahren. Nur ein paar Größen zu klein… Alles in allem nette Modelle. So für den Urlaub oder so. Aber mehr nicht.

Die „nähschule“ widmet sich dann dem Top mit den geknoteten Ärmeln. Die Schlaufen zum Knoten werden gedoppelt, sehr saubere Verarbeitung.

Die Retro-Bluse mit den überschnittenen Ärmeln darf dann auch für den „Legestyle“ herhalten. Man kann sie tatsächlich zu vielem kombinieren (was jetzt bei einer schlichten Bluse auch nicht so überraschend ist…) Nur den Abendstyle finde ich jetzt auch eher Casual. Bis auf die Schuhe, aber die reißen das auch nicht raus.

Beauty ist Sonnenschutz und überblättert…

Dann gibt es „inspiration“ (= Werbung, weitgehend ohne Zusammenang) zm Thema „Fernweh“ Also alles, was man auch nur lose mit irgendeiner Form von Exotik assoziieren kann. Egal ob Palemblätter auf dem Badeanzug oder Paillettenapplikationen.

Ah, die nächste Modestrecke ist „gute Reise“… also sozusagen Accessoires vor dem Hauptthema. Bluse mit Schluppe… das Kleid mit den enormen Volantärmeln 110 fände ich zwar fürs Reisen eher unpraktisch, aber die Proportionen passen immerhin zur Langgröße.nichtsagendes Kleid mit Vokuhilasaum, dann noch mal Hosenrock, jetzt als 109A… dann, Superinnvativ, Kleid 106A, wo das Oberteil aus zwei beliebig zu knotenden Bahnen besteht. (wie, ihr habt das auch schon x-mal in den letzten Jahren bei anderen Anbietern gesehen?) Pumphose, Rock mit breitem Gummibund… Wickelbluse… Im Moment langweilt mich die Modestrecke ja ungefähr so, wie sonst die Werbung. Overall 101 mit der asymmetrischen Schulter ist irgendwie nett.

Und schon wieder Beauty. Zum Glück nur eine Seite, die überblättert sich schneller.

„Blaupause“ ist das nächste Motto. Farblich ja auf meiner Linie… hier wirkt der Hosenrock 108 wieder ganz gut, Bluse 105 könnte nett sein, aber dunkelblauer Stoff und vor den Bauch gehaltene Hände verdecken alles. Bluse 112… Gürtel und geraffte Blenden wirken bemüht, mehr aber nicht. Dann wieder das Kleid mit dem zu wickelnden Oberteil. Trapezrock 114B ist eher ein Basisteil, aber kann natürlich mit Stoff entsprechend wirken. Das ist gar nicht so schlecht.
Kleid Burdastyle
Kleid 113B ist endlich mal ein Modell, das mir gut gefällt. Schlicht udn mit einer schlmeichelnden Rockform, aber durch die kleine Raffung am Ausschnitt und den raffinierten Stofftausch (glänzende Seite – matte Seite) nicht langweilig. Je nach Styling passt das sowohl ins Büro, als auch ins Theater oder Restaurant.

Rock 103B bleibt langweilig und die Nahtkräusel in dem glänzenden Stoff gehen schon gleich gar nicht. Dann wirkt es endgültig wie der Gummizugrock aus der Grabbelkiste. Hose 120B hat eine seltsame Form und mit Pantoffeln ja echt nicht gerade passend fürs Büro gestyled. Egal wie die Pantoffeln vorne aussehen.

„Beach Boys“ ist dann das Motto der Kindermodelle (Größe 110 – 134). Da Hoodies, Tanktops und Shorts in dem Alter noch ausgesprochen Unisex sind, kann man die natürlich auch für Mädchen nähen.
Kinderhose Burdastyle
Ein geglückter Hingucker ist sicher Hose 130. Kindgerecht mit Gummizug, dazu stylish mit der schrägen Knopfleiste. Natürlich die Frage, wie stylisch Kinder sein müssen oder sollen… aber so dürften sie auch. Und werden sich vermutlich nicht dran stören. (Wenn kleine Jungs schon lernen, daß auch sie ein Recht auf interessante Kleidung haben, werden vielleicht auch mal Männer draus. die sich interessant anziehen… :-p Man kann ja mal hoffen…)

Dann wieder Beauty, dem Pfirsich als „Wirkstoff“ gewidment. Da sagt meine Erfahrung ja, daß diese Produkte in erster Linie eines tun: nach künstlichem Pfirsicharoma riechen. Was man auch nur verwechseln kann, wenn man noch nie einen echten und reifen Pfirsich gerochen hat…

„So Hot“ soll dann die Plus-Größen Modestrecke sein. Von Mexio inspiriert oder so. Kleid 122A ist vermutlich Hitzetauglich (wenn man dann lange Ärmel mag), aber schlappsig hängend und mit den vielen Borten am Ärmel hat es ein ausgesprochenes Bademantelfeeling. Auch die „Gaucho-Hose“ 121 A kann nicht überzeugen. die Länge ist eh schon nicht wahnsinnig günstig (Vor allem, wenn man keine Mörderwedges drunter tragen will), die Ringel aus Borte machen das aber nicht besser. Kleid 124 verspricht „raffinierte Faltendetails“ an der Schulter des T-Shirt Kleides. Auf dem Photo bleibt aber nur ein weicher T-Shirt Sack davon übrig. Vermutlich ist es schnell zu nähen, aber es bleibt die Frage, warum man es nähen wollen sollte? Bei Modell 126 dachte ich erst… ach ja, nettes Kleid. Ist aber ein Hosenanzug. Das sind ja die Modelle, wo ich mich immer frage, warum ich einen unpraktischen Hosenanzug (zumindest sobald man aufs Klo muß) tragen soll, wenn er eh wie ein Kleid aussieht? Die Falten an der Schulter gibt es dann noch mal an Shirt 125, wo sie wieder nicht sonderlich attraktiv aussehen. Also wohl eher eine nur in der Theorie gute Idee. Dafür ist die Hose 121B diesmal längsgestreift. Etwas besser. Folklore kommt angelbich durch bunte Steine auf. Wo auch immer die sein sollen, so wirklich sehen tut man von denen nichts. Tunikakleid 123 hat eine doppelte U-förmige Passe im Vorderteil die schon sehr nach Sabberlatz aussieht. Das ist jetzt auch nciht so meines. Dann noch mal Kleid 122B, diesmal aus Stoff mit Batikmuster. Etwas besser als der Bademantel, auch mehr ein Überwurf für den Strand über den Badeanzug.

Als passendes Accessoire dazu gibt es Ohrringe, bevorzugt aus Quasten. Die dinger sind zwar in der Regel nicht teuer, sehen aber letztlich meist auch nach Bastelprojekt aus.

„Die brauche ich“ sind dann Reisebügeleisen. Like… not. Und die abgedruckten „Wnformationen“ stammen garantiert aus dem Herstellerprojekt, sind also weitgehend frei von Information.

„Sweets“ des Monats sind Wassermelonen. Wobei die Bastelvorschläge bestenfalls grob die Farben aufgreifen. Das mit dden Wassermelonen-Cupcakes hätte ich interessant gefunden… aber da ist kein bisschen Wassermelone drin, nur die Farbe. Der Rest ist dann Zucker mit weißer Kuvertüre. Das ist jetzt nicht sonderlich „erfrischend“ im Sommer. Das mit dem Sorbet oder der „Limonade“ könnte man aber mal ausprobieren.

„Wie geht eigentlich?“ erklärt diesen Monat das Einreihen von Schnittteilen. Die übliche Burdaerklärung halt, nur mit mehr Bildern. Für Anfänger aber sicher hilfreich.

„Pflegetips“ bewerben natürlich sogenannten „Reiseprodukte“ oder was der Hersteller oder Burda dafür halten. Toller Tip: mehr Pflegeprodukte und weniger Kleidung mit in den Urlaub nehmen, um Gepäck zu sparen. Klar, da spezielle Wasser nix wiegt, sind flüssige Produkte besonderes gewichtsparend. (Und mal ganz ehrlich… ein verschwitztes Kleidungsstick mit „Erfrischer“ besprüht riecht letztlich wie ein verschwitztes Kleidungsstück, das man überparfümiert hat…)

Der „Atelierbesuch“ nimmt uns diesmal wieder zu einer großen Firma mit, Mephisto Schuhe in Frankreich. Auch wenn die von Hand nähen… sicher im industriellen Maßstab. Da sollte es doch noch interessantere Ateliers geben?

Die „letzte gute Idee“ ist dann so langwelig und abgedroschen wie das ganze Heft: Eine Hülle für den Reisepass. Dient vermutlich vor allem dazu, ein Produkt aus dem Hause Rico zu bewerben, das man für  nichts sinnvolles einsetzen kann…

Okay, dieses Heft… Schwamm drüber, mit dem nächsten kann es eigentlich nur besser werden.

(Bilder sind als Zitate zu verstehen. Die Rechte liegen beim Burda-Verlag.)

Noch mal Körbchen in rosa… ;-)

More cups in pink…

Rosa BH mit durchgehendem UnterbrustbandNicht sehr spannend, aber in meiner Schublade nötig… der nächste BH aus dem rosa Material. Diesmal mit durchgendem Unterbrustband, ohne Bügel und mit nur noch etwas Spitze für das Mittelteil.

Not very thrilling but necessary… the next bra from the pink material. This time without wires. Not much lace left, so it was only enough for an accent in the middle part.

Die Körbchen sind mit Stoff gedoppelt (Stoff habe ich auch genug), ein Unterkörbchen mit Laminat, das andere mit Power Net und den Rücken mit Power Net. (Hier gab es schon ein Bild aus der Bearbeitung.) Also alles nicht sehr spannend…

The cups are two layers of fabric (there I have a large amount), one under cup has power net, the other one a bit of padding, the back is doubled with power net, also. (You’ve already seen it here when it was not finished yet.) As I said, plain boring…

Aus dem Blogarchiv

Juli 2006

Juli 2007

Juli 2008

Juli 2009

Juli 2010

Juli 2011

Juli 2012

Juli 2013

Juli 2014

Juli 2015

Juli 2016 (Okay, in dem Monat hatte ich den Schnitt für die Clutch noch… da hätte ich neulich gerne noch mal genäht, aber Schnitt und Heft habe ich offensichtlich sher gut aufgehoben… und finde sie nicht mehr…)

Unsichtbare Ringel Sneaker

Invisible Stripes Sneaker Socks

Sneaker SockenDa bei Sneakersocken ja eine Menge Garn übrig bleibt, habe ich nach den Socken für meinen Bruder auch noch welche für mich gestrickt. Ich wollte dann noch einen Kleinrest „TOM Cotton“ von Bärengarne mit einarbeiten mit einigen Ringeln auf dem Vorderfuß, die sieht man aber fast gar nicht.

When you are knitting sneaker socks there is always a lot of yarn left. So after finishing my brothers socks I made some for myself. I also wanted to reduce another small remnant of „TOM Cotton“ by Bärengarne and made some stripes on the forefoot. But they are nearly invisible.

Revue de Presse: Threads May 2018 (196)

Titel Threads MagazineDa die Juliausgabe der Threads inzwischen hier liegt, ist es ein guter Zeitpunkt, sich mal mit der Mai-Ausgabe zu befassen…. Hosen die passen werden versprochen, ein Thema, das immer geht. Und das gezeigte Top aus einem Stoff mit Lochstickerei lässt auf Tips zu diesem Trendthema hoffen.

Die Autoren der Ausgabe bekommen diesmal die Frage, wer ihr bester Mentor war, was das Nähen betrifft. Solche Fragen finde ich für mich immer schwierig… was heißt schon „bester“? Ich nehme von vielen Leuten was mit. (Besonders prägend war natürlich meine Oma… aber das ist ohnehin eine spezielle Kategorie.)

Mit der Hosenfrage befasst sich diesmal das Editorial besonders ausfühlich. Na mal sehen…

Dann die Leserbriefe… wobei ich mich diesmal mit einem Satz sehr stark identifizieren kann… eine Leserin schätzt besonders, das Threads so viele unterschiedliche Techniken zum gleichen Thema zeigt. Das geht mir wirklich genau so.

Der „Best Tip“ ist diesmal explizit nichts für mich… über Klebeband drübernähen habe ich schon gemacht, ich finde es aber immer extrem lästig, das wieder völlig unter den Nähten rauszupfriemeln. Auch der Rest löst keine Probleme, die ich habe.

Von den „notion“ finde ich das Buch am Interessantesten. Von Natalie Chanin, über Stiche von Hand… (mache ich ja nicht oft, fasziniert mich aber trotzdem.)

Das „fabric lab“ befasst sich diesmal mit dem Thema Lochstickerei. Da es diese Stoffe aus sehr unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Designs gibt, kann man natürlich keine so lexikalisch systematischeBeschreibung hinbekommen wie für manch anderen Stoff. Aber es gibt nützliche Grundlagentips, auch zur Verarbeitung.

„Embellishments“ sind ja generell nicht so mein Thema und warum ich Zickzackborte jetzt auch noch miteinander verweben sollte… Aber gut, wer weiß, vielleicht kommt noch mal ein Projekt, wo ich dann denke, daß es da toll hin passt. Sind ja alles nur Techniken, welches Design das dann wird, entscheidet die Umsetzung.

Um so genauer interessiert mich das „how did they do that?“ Hier geht es und rund eingesetzte Stoffstreifen an einem Oberteil. Gerade uni ist das ein tolles Detail und genau nach meinem Geschmack. Das sollte ich für die nächste schlichte Jacke mal im Blick behalten.

Dann kommen die „Pattern Reviews“. Die Firma „Paprika Patterns“ kenne ich nicht, aber der „Jade“ Rock gefällt mir gut. Leider nur in den niedlichen Größen 1-10… also die Firma gleich wieder aus meinem Gedächtnis streichen…

Louise Cutting beschreibt, wie man eine Knopfleiste (die mitten im Kleidungsstück beginnt) und auch Schlitze verarbeitet. Solche Themen sind immer dann wichtig, wenn man entweder schon immer Probleme damit hatte oder vielleicht auch bei einem bestimmten Projekt die gewohnte Technik nicht so gut funktioniert. Dann ist es gut, noch eine andere Technik zur Verfügung zu haben.

Was jetzt Details an einer Jeans sind, die sie „Prämium“ machen, da kann man sicher drüber streiten. Aber die Feinheiten bei der Webart sind spannend, die erklären mir nämlich endlich die Unterschiede, die mir schon aufgefallen waren.

Um die Anpassung von Hosen geht es dann im Detail im Artikel von Judith Neukam. Gerade für Körper mit etwas mehr Kurven an der einen oder anderen Stelle ist die Idee einer senkrechten Teilungsnaht gar nicht so schlecht. Wir haben uns zwar dran gewöhnt, daß Hosen so etwas nicht haben, aber warum sollten hier andere Regeln gelten als für Oberteile? Je mehr Teilungsnähte, desto besser kann man es an die Figur anpassen…

Wie man ein Schößchen konstruiert ist jetzt aus meiner Sicht nicht so spannend, denn das ist pure Geometrie, aber die Desingvarianten mit den Falten und dem Überschlag sind interessant.

Passend zum aktuellen Modethema der „Statement Sleeves“ gibt es dann auch eine Anleitung, aus einem normalen Ärmel verschiedene auffällige Varianten zu konstruieren. Auch das ist nicht wirklich schwierig und wenn es einem nicht gefällt, trennt man den Ärmel wieder raus und näht doch einen normalen an. Also durchaus als Anfängerprojekt in Schnittveränderung geeignet. (Vor allem, wenn man schon einen gut passenden Oberteilschnitt hat… Ärmel verändern ist einfacher, als einen Schnitt neu anpassen.)

Ausführlich dann die Modetrends für den Frühling. Die Farben kommen wohl wie immer von der Pantone Vorhersage und ich sehe die in Deutschland nicht immer so. Batikeffekte und große Blumenmuster sicht man hier aber auch, Karis vielleicht nicht so viel. Streifen… na gut, die sieht man eigentlich immer, oder? Und bei den Schnittrends? Freie Schultern sind auch  nicht so neu, die sieht man jetzt allmählich auch hier. Von Kopf bis Fuß in Jeans muß ich persönlich jetzt nicht mehr haben, aber wenn ich das sehe weiß ich immerhin, da hat sich nicht jemand immer noch nicht von den 1980er verabschiedet, sondern das ist ganz neu. Die Schößchen sehe ich in Deutschland hingegen deutlich weniger, als die Schnittmuster aus Amerika vermuten lassen. Die mögen wir hier wohl nicht so.

Bei den „essential techniques“ geht es darum, einen Reißverschluss gerade einzusetzen. DasProblem habe ich ja mehr oder weniger gelöst, da ich fast nur noch Nahtreißverschlüsse verwende….

„Pattern Hack“ befasst sich auch mit Ärmeln. Aber eine ganz einfach veränderung, Ösen und Schleifen durch, die den Ärmel dann zusammen halten. Das ist doch ganz nett…

„Sewing Saves“ zeigt eine Reparatur an einem Chiffon-Rock. Nach dem Motto Flucht nach vorne wird eine dekorative Stickerei aufgebracht. Was grundsätzlich eine Option ist und hier auch gar nicht so schlecht aussieht, bei mir aber in der Regel nicht funktioniert. Weil… wenn ich einen schlichten Rock habe und den aufmotze… erfüllt er seine Funktion als schlichter Rock nicht mehr und bleibt in der Regel im Schrank. (Und muß vor allem durch einen anderen schlichten Rock ersetzt werden…)

Am Ende gibt es wieder ein Nähgeschichtchen und ein Blich auf das historische Kleidungsstück. Das so historisch nicht ist, von 1995… Aber wie gesagt… das ist wirklich ein tolles Detail. Ich hoffe, ich kann das mal verwenden.

So… dann mal in die neueste Ausgabe reingucken… die ja auch schon da ist… 😉

Escher BH

Escher Bra

Natürlich gehört zu einer Ladung Unterwäsche auch ein BH. Nur daß mein erster Versuch die BH-Träger anzunähen eher von M.C. Escher inspiriert war.

BH, rosaOf course there is no set of underwear without a bra. Only my first try to attach the straps was quite inspired by M.C. Escher.

Nach einer Runde mit dem Nahttrenner wurde aber noch ein BH draus. (Der wie immer der Puppe gar nicht passt, aber dafür mir.)

After some fun with the seam ripper I managed to get a bra. (Which looks awful on the dress form, but it has to fit me, not the dress form.)

Da das warme Wetter offenbart hat, daß ich einen echten Mangel an hellen BHs habe (die nicht abgetragen und kurz vor dem auseinanderfallen sind), mache ich gleich mal weiter. Stoff ist noch da. (Spitze nicht mehr wirklich, aber das geht ja auch ohne.)

Since the warm weather showed me a certain shortage of bright hued bras (who are not worn out just about to fall apart) I’ll continue there. I still have some fabric. (Not much lace… but that is not necessary.)

SO! Pattern, Dinah Lady (Hose)

Schnittmuster Dinah von so!-patternEnglish version is on pattern review.

Hosen mit Gummibund sind zwar bequem, sehen aber leider auch so aus. Prima als Pyjamahosen, aber für mich nicht wirklich „straßentauglich“. Bis zu dieser Besprechung der Hose Dinah Lady von SO! Pattern. Die sah nach einer „richtigen“ Hose aus und da ich zu meiner Stricktunika eine passende Hose brauchte, die auch schnell fertig sein sollte, wurde das mein Schnitt.

Da bei mir auch schnelle Projekte gerne etwas dauern, lag der eine Weile bei mir und wurde in der Aufmachung inzwischen von der Wirklichkeit überholt. Mein Schnitt enhält alle Größen von S bis 5XL, in der aktuellen Fassung kann man ihn entweder als „Dinah“ in den Größen S-L kaufen oder als „Dinah Lady“ in den Größen XL-5XL. Keine Überlappung bei den Größen ist natürlich immer unpraktisch, wenn man dazwischen liegt, aber hier brauchte ich 2XL, von daher kein Problem.

Der Schnitt kommt geplottet in einem stabilen und wertigen weißen Pappumschlag. Das hat den Vorteil, daß der Schnitt nicht verknickt und da noch viel Platz in der Hülle ist, konnte ich meine Kopie des Schnittes direkt mit reinstecken. Nachteil ist, daß es nicht zu meinem „Achivsystem“ passt. Ich habe alles in großen Ordnern und der Umschlag ist leider deutlich höher als A4.

Der Umschlag bietet reichtlich Information, inklusive benötigtem Material (auch Nähgarn wird erwähnt) und dem Stoffbedarf für längselastischen und querelastischen Stoff. Da die Hose, zumal für eine Schlupfhose, reichlich körpernah ist, geht hier ohne Elasthan im Stoff nichts, der darf aber auch quer zugeschnitten werden, ja nach dem, in welcher Richtung er dehnt. Meine geplottete Version hat die unterschiedlichen Größen in unterschiedlichen Farben, so daß man die Linien gut auseinander halten kann. Die Linien sind sehr fein gedruckt. An sich kann man die Schnittteile direkt ausschneiden, aber ich habe mir natürlich trotzdem eine Kopie auf Folie gemacht. Falls die ermittelte Größe nicht stimmt, kann man es doch in einer anderen noch mal versuchen. (Wer die Version zum selber Ausdrucken wählt kann da natürlich großzügiger sein.)

Hose Dinah zur TunikaAls Stoff habe ich eine weiche aber relativ schwer fallende Viscose-Poly-Elasthanmischung bei Eurotissus in Paris gefunden. Der Stoff war erkennbar stretchig, über den genauen Elasthangehalt konnte ich allerdings nichts rausfinden. Mental war ich darauf vorbereitet, einen Reißverschluss in die Seitennaht einzufügen, falls es nicht passt. Das war dann aber doch nicht nötig. Da der Elasthangehalt eines Stoffes nicht immer etwas über die Gesamtdehnbarkeit aussagt (es kommt ja u.a. auch noch die Webart dazu) wäre hier so ein „Dehnmaß“ (10cm müssen sich auf Strecke X dehnen lassen) auf der Packung genauer. Aber da es gut funktioniert hat, scheint es auch so zu gehen.

Bei der Größe habe ich mich nach der Maßtabelle gerichtet. Die findet sich auf dem Anleitungsheft. Das Anleitungsheft ist klein und handlich, so kann man es leicht zur Rate ziehen, bevor man ans Zuschneiden geht. Und weil der Pappumschlag wiederverschließbar ist, kann man es danach auch leicht wieder aufräumen. Im Ganzen werden neun Maße angegeben, ich habe mich nach der Hüftweite gerichtet, denn da muß die Hose drüber passen und meine Taille ist definitiv schmaler als die Hüfte. Da der Taillengummi ohnehin nach dem Maß am Körper zugeschnitten wird, habe ich hier die Größe nicht (wie sonst meist) verändert, denn der Gummi zieht im Zweifelsfall halt etwas stärker zusammen.

Hose von vorneNatürlich habe ich mir Gedanken darüber gemacht, warum die Hose trotzdem sie eine Schlupfhose ist so schmal am Körper sitzen kann. Ich denke, das liegt zum einen an den Querabnäher in den Vorderteilen und zum anderen an der längstgeteilten Hinterhose. So kann man Platz für den Po schaffen, da wo er gebraucht wird und nicht irgendwo. Für mich hat das gut funktonioniert. Ein raffinierter Schnitt also.

Außerdem gibt es einen „Pseudoreißverschlussschlitz“ vorne, so daß man der Hose ihr Schlupfhosendasein nicht an sieht.

Die Anleitung beginnt mit einem Zuschneideplan für längselastischen und querelastischen Stoff. Hier ist bei meiner Variante allerdings anzumerken. daß sich der offensichtlich auf die kleineren Größen bezieht. In 2XL funktioniert der nicht mehr so. Es war aber auch nicht schwierig, den Schnitt passend aufzulegen, ich schätze, aus dem Rest könnte ich locker noch einen Rock nähen, wenn ich einen braunen Rock brauchen würde. :o)

Die Anleitung ist klar, hat Text und deutliche Zeichnungen. Was für mich ungewohnt war, war zuerst die Schrittnaht zu nähen und dann die innere Beinnaht in einem Rutsch zusammenzunähen. Und was auch ungewohnt für mich war, daß die Anleitung das, was ich als „innere Beinnaht“ kenne als „Schrittnaht“ bezeichnet. Was natürlich genauso logisch ist, weil im Schritt treffen sich die Nähte. Da gibt es wohl unterschiedliche Nomenklaturen. Mit den Zeichnungen kann man aber nichts falsch machen.

Hose von hintenDen Hosensaum habe ich statt ihn zu versäubern mit Futterstoff eingefasst. Das hätte ich mir sparen können, denn unerwarteterweise waren die Beine sehr viel zu lang… Natürlich steht in der Anleitung, man soll zuerst anprobieren, aber da ich in dem Punkt noch nie Probleme hatte… merkte ich es zu spät. Daraufhin habe ich den Saum doppelt eingeschlagen und von Hand angehext. Ist nicht ganz perfekt schön… aber geht. Wa sich allerdings auch noch nie hatte: Eine Hose die ohne Änderung über meinen Hintern drüber geht und oben auch in der Taille endet, nicht irgendwo auf halber Hüfte. Das gefällt mir extrem gut, da muß ich sonst nämlich immer ändern.

Mit dem Ergebnis bin ich zunächst für den Zweck sehr zufrieden. Die Hose war schnell genäht und sie passt gut zum Oberteil. Sie trägt sich auch bequem. (Nur die Naht hinten am Oberschenkel ist manchmal etwas spürbar, das stört aber nicht wirklich, ich weiß auch nicht, ob das am Stoff oder der Versäuberung liegt bzw. ob man das nicht noch besser machen kann.)

Was mir vorher bewusst war: daß mein Stoff gnadenlos alle Fettpolster nachzeichnen würde. In diesem Fall zum Glück reichlich egal, denn die Hose passt genau zu einem Oberteil und der Teil der Hose wird somit nie sichtbar sein.

Was allerdings auch nötig ist, denn diese… äh… Betonung des Schamdreicks vorne geht ja auch gar nicht. :o)

Auf meine Mail hin hat mir die Schnitterstellerin, Frau Kroth, aber schnell geantwortet und mir den Tip gegeben, die Schrittnaht tiefer auszunähen. Da ich dazu die innere Beinnaht wieder auftrennen  müßte, wird es bei dieser Hose so bleiben. Weil… sieht man eh nie. Ich habe es aber mal mit Nadeln abgesteckt und das sah sehr so aus, als wäre es der richtige Weg.

Für die nächste Variante habe ich einen anthrazitgrauen Stretch-Jeans hier liegen. Diesmal werde ich die Schrittnaht wie gewohnt nach der inneren Beinnaht nähen, dann kann ich den Schritt leichter ändern. Außerdem soll es im Vorderteil Taschen geben. Der Schnitt richtet sich an Anfänger, daher wurde alles weggelassen, was komplziert ist. Ich muß mal sehen, ob ich die an der Position der Abnäher mit einarbeiten kann….

Der Schnitt hat für mich aber definitiv das Potential zum „ich brauch mal schnell eine Hose“ Standardschnitt zu werden. 🙂

Sommerlicher Nadelblick: Juni 2018

Fresh from the needles June 2018

BH in EinzelteilenZeit zum Nähen und so ist nach wie vor knapp, aber da Unterwäsche schnell geht, bin ich schon beim zweiten BH. Da es im Moment länger als drei Tage am Stück heiß ist, wurde es doch recht offensichtlich, daß ich mit hellen BHs die nicht lätschig oder sonst wie am Auseinanderfallen sind nicht gerade gut versorgt bin. Also nähe ich gleich ein paar mehr, so lange die Zutaten reichen. Da ich am Hemdchen Spitze verschnitten habe, reicht es hier nur noch für einen sehr kleinen Spitzenakzent.

Still not too much time for sewing, but underwear are quick projects, so I am about to sew my second bra from the pale pink fabric. Since at the moment the weather is longer hot than for three days in a row (followed by something like two weeks or a year of cold weather…) it became quite evident that the number of bras in lighter hues (that are not about to fall apart) is quite limited at the moment. So I will use the fabric to make some more as long as I have enough material. Since I did cut a part of the lace wrongly for the cami I don’t have much lace left, so that is only enough for a small accent of lace.

Lace Tuch Morning Dove ShawletteMein „Morning Dove Shawlette“ ist einerseits fast fertig, andererseits maximal von „fertig“ entfernt. Wie kommt? Das Tuch ist niedlich, aber weil ich relativ dünne Nadeln genommen habe (mit denen mir das Strickbild am Besten gefiel) ist der Schal nicht nur sehr klein… es ist vor allem noch fast die Hälfte vom Garn übrig. Ich wollte von dem wunderbaren „Maravillosa“ von Dibadu Funnies aber etwas stricken, was das Garn möglichst gut nutzt. Also… werde ich das wieder auftrennen und was anderes draus stricken. (Außerdem überzeugt mich die Randlösung nicht so recht… aber das nur am Rande.)

My „Morning Dove Shawlette“ is nearly finished but at the same time as far away from finished as any project could be. How comes? Well… the shawlette is cute, but since I took smaller needles (where the stitches looked best to me) it is not only very small… even worse it used only a bit more than half of the yarn. My intention was to make the best use possible from the lovely „Maravillosa“ by Dibadu Funnies. So… I am going to frog it completely and knit something different from the yarn. (Also the border does not completely convince me… but that is probably a solvable problem.)

Lace Stulpen, halb fertigDie Handschuhe vom April sind fertig, aus dem Rest des Restes („Merino Kid“ von Shibui Knits) werden jetzt noch mal sehr kleine Lace-Stulpen. Zusammen mit einem anderen Rest („Del Cerro“ von Aslan Trends). Die Anleitung ist Green Gauntlets von Mags Williamson. Nur kürzer, für mehr reicht das Garn nicht.

The mittens from April have been finished and from the remnants of the remnant („Merino Kid“ by Shibui Knits) I am knitting I am knitting very small lace gauntlets. Combining the yarn with another remnant („Del Cerro“ by Aslan Trends). The pattern is Green Gauntlets by Mags Williamson. Only much shorter, due to yarn shortage.

SockenspitzeAuch Socken gibt es wieder. Ein weiterer Versuch, streifendes Garn etwas interessanter zu verarbeiten. Die Anleitung sind die Tipsy Toe Socks von Sybil R. Das Garn ist „Cotton Kolibri Color“ von Schachenmayr Regia. Was man halt so kauft, wenn der Preis stimmt. An den Füßen gehen ja grundsätzlich mal alle Farben.

Also I have socks on my needles. Yet another try to make self stripeying yarn into something interesting. The pattern are the Tipsy Toe Socks by Sybil R. The yarn is „Cotton Kolibri Color“ by Schachenmayr Regia. What you buy when the price is good… and for the feet all colors are bascially okay.

Das war es schon. Buch gibt es gerade gar keines. Ich habe einen Trip nach Paris genutzt, das Buch vom April fertig zu lesen und noch eines dazu, als ich nach Hause kam war wieder alles voll mit Zeitschriften, die „aufgelesen“ werden wollen…

And that’s it. No book at the moment. I’ve profited from my last trip to Paris to finish the book from april and another one. When I came home everything was swamped by magazines I’ve subscribed to. Now I am busy reading those…

Aus dem Archiv

From the Archives

Juni 2006:

Juni 2007:

Juni 2008:

Juni 2009:

Juni 2010:

Juni 2011:

Juni 2012:

Juni 2013

Juni 2014

Juni 2015

Juni 2016: Da war viel Kleinkram…