Bescheuerter Erdbeer-Stick

Als ich die Maschine mit (eigentlich nicht mal gewollter) Stickfunktion gekauft habe, dachte ich, mit den Schriften aus der Maschine könnte ich ja meine Marmeladendeckel schnell und ordentlicher beschriften. Auf keinen Fall wollte ich mir damit mehr Arbeit machen…

Ja… nette Idee.

Aber diesem Muster mit den süßen Erdbeerblüten von Emblibrary konnte ich leider nicht widerstehen. 9 Farbwechsel, völlig bescheuert für Deckelchen, die nur bis zum Essen der Marmelade drauf bleiben. Aber es war so süß…

Die Jahreszahl habe ich selber mit Inkstitch zugefügt.

Und na gut, so lange ich an einem Glas futtere, nehme ich das Cover natürlich jedesmal ab und ziehe es wieder drauf. Von daher sehe ich es dann doch öfter…

Falls ich es in ein paar Jahren noch mal sticke, werde ich allerdings versuchen, die Farbwechsel zu reduzieren, denn es wird zuerst der obere Blütenkranz gestickt (erst weiß, dann gelb), anschließend der untere. Auch erst weiß, dann gelb. Warum nicht erst alles weiß und dann alles gelb? Bequemlichkeit des Designers, schätze ich… Reine Stickzeit wären elf Minuten, aber pro Farbe teilweise nur Sekunden bzw. eine Minute. Zwei Minuten ist schon länger… Da ist man wirklich mehr mit Umfädeln beschäftigt als mit allem anderen.

Aber es ist so süß!

(Was nicht stimmt ist die Farbe, der Stoff ist nicht so pink, der geht leicht ins Apricot. Das ist ein Polystoff, der als Futter in einem gekauften Kleid drin war. Den ich beim Änderungsschneider habe gegen Venezia austauschen lassen. weil mit dem Polyzeug drin war das Kleid nicht angenehm zu tragen… Aber die Farbe passte gut zu den Erdbeeren.)

Grün, grün, grün… ist das nächste Nachthemd

Im Moment nähe ich da im Schrank deutlich gegen den Verfall an. Und hoffe jedesmal, dass es jetzt erst mal genug ist.

Im Monatsüberblick hatte ich es ja schon gezeigt. Der Schnitt aus Knipmode 11/2010 (Modell 1a) ist inzwischen ein Standardschnitt bei mir für Jerseynachthemden. (Für meinen Überblick noch mal hier und hier und als Unterkleid.)

Der Charme des Schnittes liegt darin, dass das Kleid bequem zu tragen ist und dass er sich schnell nähen lässt. Besonders ausgefeilt muß es fürs Bett nicht sein.

Der Stoff war ein Jersey Bettlaken aus der Ferienwohnung, das ein paar nicht mehr auswaschbare Flecken abbekommen hatte und durch falsche Nutzung des Trockners den Gummi am Rand unbrauchbar gemacht hatte. Bisschen angepopelt, aber nicht dünn. Warum verschwenden? Und die Farbe fand ich nett. (Im oberen Bild allerdings völlig verfälscht, das Handy hat ihm einen Blaustich verpasst.)

Was ich diesmal anders gemacht habe: viel Spaß mit der Cover.

Genäht habe ich natürlich auch mit der Overlock, gerade bei Raglanschnitten geht das sehr gut und es geht deutlich schneller.

Dann hatte ich bei meinem Paris-Shopping-Trip mit Adam ja auch noch Farbverlaufsgarn mitgenommen. Die Konen waren eingeschweißt und außer der Firma (Toulemonde) keine weitere Angaben. Wir hatten vermutet, es könne vielleicht Bauschgarn sein.

Kein Bauschgarn, eher eine Art Perlgarn. Läuft aber super im Greifer der Cover… Ich habe den Ausschnitt nicht eingefasst (wie in der Anleitung), sondern einen Gummi gedehnt aufgenäht und dann umgeklappt und festgecovert. Wenn man den Greiferfaden zur Deko außen haben will, muß man die Stoffkante innen natürlich anders versäubern. Das habe ich durch doppeltes einklappen an den Säumen gemacht.

Und ja, da ist ein kleiner Fehler in der Covernaht. Wenn man über so viele Stofflagen näht, muß man die Hebamme wirklich konsequent verwenden. Bis man wirklich über alles drüber ist. Am Ende habe ich es geglaubt… Nein, ich habe es nicht aufgetrennt, es ist ein Nachthemd und die Verschlingung ist an der Stelle intakt.

Ich war dann davon so begeistert, dass ich am Saum zur funktionalen Covernaht noch zwei parallele zur Zierde gemacht habe. 🙂 (Und die Farbe auf dem zweiten Bild kommt etwas besser hin.)

Jetzt schaun wir mal, ob es das war mit Nachtkleidung oder ob ich dieses Jahr noch mal vor einem leeren Fach stehe. Bei den Sommernachthemden ist eines in meiner unendlichen Flickkiste gelandet… Immerhin bin ich schneller geworden bei dem Thema.

Aktueller Nadelblick August 2026

Ja, es ging in den letzten Wochen etwas vorwärts. Auch an dem 2023 stillgelegten Hosenanzug.

Da habe ich nämlich die Einlagen und Kanten der Vorderteile fertig verarbeitet und eigentlich war geplant, das jetzt schön zu bügeln und dann mit den Taschen weiter zu machen. Allerdings gab vor zwei Tagen der Magnetverschluss meiner Bügelanlage mal wieder den Geist auf (im Prinzip normal, ist ein Verschleißteil…), damit verursacht anschalten einen Kurzschluss… und die Einheit ist jetzt in Reparatur. (Dafür ist die Absaugung, die seit letztem Jahr Probleme machte wieder 1A.) Aus organisatorischen Gründen bekomme ich sie frühestens Anfang September wieder.

Theoretisch kann man auch mit einem normalen Bügeleisen dämpfen, aber mein „Notfallbügeleisen“ ist von der Media-Markt Eigenmarke und einfach… nicht gut. (Tropft mehr, als es dampft) und mit der Angabe geht es besser. Also warten. Und schon mal anfangen, den Unterkragen mit Einlage zu versehen. Wäre schön gewesen, dazwischen mal wieder ein paar Schritte zu machen, wo man ein Ergebnis sieht… aber gut, gemacht werden muss es sowieso auch. Und im August werde ich nicht viel zum Nähen kommen.

Auch beim Stricken geht es weiter. Eigentlich wollte ich als nächstes einen Pulli aus dem apricotfarbenen Garn stricken (Das Lana Grossa Konvolut, das ich vor einigen Jahren gekauft habe…), aber ich habe offentichtlich grad eine Rosa-Phase.

Daher habe ich zwei Sättel für einen weiteren Sattelschulter-Pulli nach dem „Knitting from the Tip“ von Barbara G.Walker angeschlagen. Als Muster für die Schulter habe ich „Die neue Strickmusterbibel“ von Hitomi Shida genommen, Muster 129.

Grundsätzlich werde ich (gleiches Garn) die Anleitung nehmen, die ich beim Pinken Perlmusterpulli mitgeschrieben habe. Die FBA werde ich weiter nach unten verschieben (und etwas anders machen) und es gibt einen V-Ausschnitt. Mein Sattelmuster ist etwas breiter, aber ich denke, das kann ich vernachlässigen. Der Pulli war ja schmal, wenn er am Ende ein paar Maschen mehr hat, passt das trotzdem. Die Ärmelbündchen werden vermutlich schmaler, das werde ich berücksichtigen müssen. (Bei „schmal“ bleibt es aber, weil ich eher Pullis brauche, die ich unter Jacken ziehen kann. Deswegen habe ich meine früheren Pullis irgendwann nicht mehr angezogen.)

Bei meinem aktuellen Hexispiel II gibt es auch einen Unterschied zu sehen.

Zumindest für mich… aber es ist in alle Richtungen ein bisschen gewachsen.

Wenn ich mir meine Hexis und Stoffe so anschaue, wird allerdings in absehbarer Zeit erst mal wieder viel Schneiden und Falten auf mich zukommen und weniger nähen. Das nähen macht natürlich mehr Spaß, weil man halt sieht, wie das Muster weiter geht…

Und… ich bin jetzt offiziell bei Buch 5. Immer noch als A und B und das langweilige gelbe oben drauf… Aber es hat sich was bewegt.

Im Moment sitze ich allerdings wieder auf einem konstanten Stapel ungelesener Zeitschriften.

Und habe ein paar längere Fahrten vor mir, die mit dem Auto passieren müssen, weil die Bahn da nicht sinnvoll fährt… Beim Autofahren lesen funktioniert nicht. (Und nein, ich mag da auch keine Hörbücher, weil entweder sind die gut, dann konzentriere ich mich drauf, was der Verkehrssicherheit nicht extrem zuträglich ist oder sie sind schlecht, dann kann ich sie mir auch sparen. Und generell lese ich einfach lieber, weil ich da die Geschwindigkeit bestimme…)

Zwischendrin wurden auch noch ein paar Sachen fertig, die ich hoffentlich in nächster Zeit auch zeigen werde. Zumindest vor den nächsten Nadelblick in zwei Monaten. Aber das hier ist der aktuell Stand heute.

Aus dem Blogarchiv

Ich glaube es selber kaum, aber mit dem 2023 stillgelegten Hosenanzug geht es aktuell weiter. Stich für Stich. Mal gucken, wann das nächste unerwartete „dringend“ dazwischen kommt oder ob der Hosenanzug so im Frühjahr 2027 getragen werden kann… (War Sommerwolle…)

August 2006, viel Gardinen (August 2006, lots of window treatment)

August 2007, die Challenge nahte: (August 2007, Working on the Challenge)

August 2008, viel gestrickt.

August 2009: wohl ein ruhiger Monat

August 2010, mehrere Anleitungen

August 2011: Noch so ein Strickmonat

August 2012

August 2013: nicht viel los. (not much)

August 2014

August 2015

August 2016

August 2017 (Deutlich mehr Obdachlosensocken als dieses Jahr…)

August 2018

August 2019 (War ich wohl im Urlaub. Oder das Blog…)

August 2020: Relativ abwechlsungsreich

August 2021

August 2022

August 2023

Aktueller Nadelblick zur Monatsmitte: August 2023

August 2024

Paris Shopping 2026/3 (alles nur geplant)

Ja, das ist alles und es war tatsächlich geplant.

Der gelbe Stoff ist für die „Sammlung“ meiner Nichte, den habe ich bei Sacré Coupons gefunden und da er noch ein paar Flecken hat (da meine Nichte noch keinerlei Plan hat, was das werden soll, ist es egal, falls es nicht rausgeht), habe ich 1,50m für 10€ bekommen. 98% Baumwolle, 2% Elasthan.

Was für ein Stoff es ist, ist hingegen weniger klar. Er lag auf dem Stapel „Gabardine“, da war allerdings auf den ersten Blick klar, dass es das NICHT ist. Die Vorderseite sieht auf den ersten Blick nach Panama oder Halbpanama aus, die Rückseite hingegen völlig anders. Im Hobbyschneiderin24-Forum habe ich dann mal Nahaufnahmen hochgeladen und die Diskussion und Analyse dort legt nahe, dass es sich wohl um ein Doppelgewebe handeln muss, aktuell vermute ich, es könnte Pikee sein. Das Griffgefühl lässt einen auch spontan an Polo-Shirts denken. (Die früher mal aus gewebtem Pikee hergestellt wurden, heute meist die gestrickte Variante.)

Die kleine Tüte ist für mich. An einer gekauften Jacke hat der Reißverschluss den schon immer etwas wenig haltbaren Beleg in der Tasche aufgerissen. Da muss ich von Hand was drüber nähen und suchte was leichtes, aber haltbares. Das Band ist irgendwas gewirktes (schätze ich), doppelt gelegt und relativ dünn. Natürlich brauche ich keine 10m davon, aber für 1€… (Mes Folles des Soeurs) Erfahrungsgemäß brauche ich so was immer mal für Reparaturen oder was auch immer.

Das war es tatsächlich… ganz brav, keine Dummheiten gemacht und der gelbe Stoff ist zeitnah an meine Nichte gegangen. 🙂

Und auch für Barbie hat es noch mal gereicht…

Trotz der Weste für den Knackpunkt.

Der dünnere der beiden Jerseys gibt kaum nach, daher habe ich einfach einen Schnitt für Webstoff genommen und ein Kleid mit Hut draus genäht. (Die letzte Variante war 2019 und hatte Rosen…)

Diesmal brauchte das Kleid an der oberen Kante keinen Gummi (allerdings eher, weil der Stoff gut selber steht, etwas zu weit ist die Kante auch hier), der Hut hingegen sitzt arg „keck“. Denn der Stoff hat wirklich ungefähr keinerlei Nachgiebigkeit, so dass der Stoff, der eigentlich nur der Überzug sein sollte, den Unterbau aus Einlage ziemlich zusammen zieht.

Ich finde es selber nach wie vor spannend, wie unterschiedlich der gleiche Schnitt aus verschiedenen Stoffen ausfällt. Und aus welchen Stoffen man das so alles nähen kann, obwohl es dafür gar nicht gedacht war…

Weste für den Knackpunkt

Dass ich aus den Resten von meinem Silvester-Outfit auch noch was für die Notschlafstelle „Knackpunkt“ rausbekommen habe, hat mich dann selber überrascht.

Aber der Sweat ist ja schön kuschlig warm, also eigentlich eine Verschwendung, den in die Restekiste zu legen. Und mit ein bisschen Basteln (und Belegen aus dem anderen Stoff) reichte es tatsächlich noch für eine Weste.

Als Schnitt habe ich den von der Tunika aus der „Meine Nähmode“ genommen. Die Länge ungefähr bis Taille, was der Stoff so hergegeben hat und die Armausschnitte habe ich etwas tiefer ausgeschnitten. So nach Augenmaß.

Eigentlich hatte ich Knöpfe als Verschluss geplant, aber trotz meiner umfangreichen Sammlung war nichts dabei, was mich überzeugt hätte.

Deswegen bleibt es eine verschlusslose Weste.

Aber das Muster ist in der vorderen Mitte wirklich sehr schön gematched. (Nein, das ist nicht der Rücken und im Bruch zugeschnitten, dass die die Vorderseite, einfach nur aufeinandergelegt, Übertritt und Untertritt und so.) Beim Zuschnitt habe ich mich (wie auch bei meinem eigenen Teil) am Musterdruck orientiert, nicht am Maschenlauf. Das geht, weil der Stoff im Ganzen stabil ist und das Teil klein. Und bei so einem großen, auffälligen Muster hat man auch nicht wirklich die Wahl, da muss das Muster passen, egal was sonst.

Mit Overlock und Cover war das auch recht schnell genäht (nur den Abnäher habe ich auf der Nähmaschine genäht), das finde ich nach wie vor schöner). Jetzt brauche ich nur eine etwas größere Versandkiste…

Aus dem Blogarchiv

(Allmählich wieder kühler. Zumindest im Vergleich zur letzten Woche. Mal gucken, ob das zu mehr Nähaktivität führt … neue Terrassendeko ist für 2027 geplant, den Sommer muß es noch durchhalten. Aber neuen Stoff für die nächste Runde habe ich schon.)

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Barbie wieder in bunt

Trotz der Bustiers reichte es noch für Barbie…

Wobei ich von dem aktuellen Rest nur das Bißchen für den Body brauchte, der Rest sind 12 andere Reste sowie ein Gardinenrest.

Auch das Kleid hatte ich 2015 schon mal genäht.

Und die Probleme des Schnittes sehe ich auf den alten Bildern auch. Damals wußte ich nur nicht, ob es daran liegt, dass es keine Original-Barbie war. Jedenfalls ist der Ausschnitt zu weit, diesmal muß ich sogar ziemlich hochziehen, damit Barbie nicht blankzieht. Und am Taillenbund habe ich noch einige Längsfalten eingefügt. Wobei ich da wohl auch nicht ganz so genau gemessen habe…

Aber sollte ich den Schnitt noch mal machen: Für den Ausschnitt ein deutlich gedehntes Gummiband nehmen, den Unterrock (hier drei Lagen Gardine) gerne deutlich kürzer nähen und die Taille des Überrocks darf auch gerne was enger sein.

Aber gut, ist nur eine Puppe und in der Farbkombination sieht es ziemlich „Prinzessinnen-stimmig“ aus.

Und ein paar Reste aus der Kiste weniger…

Bustiers für den Knackpunkt

Mein Spendennähen aus Resten geht weiter.

Im Spendenaufruf für den Knackpunkt in Düsseldorf war auch erwähnt wurden, dass BHs generell knapp sind. Jetzt hatte ich zwar keinen BH-Rest, aber der Stoff meines Pyjamas ist ein sehr elastischer BW-Jersey. Und da die Mädchen in der Notschlafstelle noch sehr jung sind, habe ich mir überlegt, dass sie vermutlich mehr Bedeckung als Halt brauchen. Und habe die Reste in sechs Bustiers verwandelt.

In einer Meine Nähmode (Ausgabe 3/2018) habe ich einen Bustier-Schnitt in Größe 36/38 gefunden und genäht. Also im Original ein Simplicity Schnitt.

Der hellblaue Stoff von der Pyjamahose hat nicht für alle Bustiers gereicht. Ich hatte aber noch hellblauen Falzgummi, den habe ich für den Rest verwendet.

Genäht habe ich wieder mit Overlock und Cover, habe die Verarbeitung auch etwas abgewandelt. So habe ich die Armausschnitte zuerst eingefasst und danach die Seitennähte genäht. Optisch nicht ganz perfekt, weil man dann einen Teil der Overlocknaht außen hat, aber es beschleunigt die Sachen deutlich. Die Einfassung habe ich zuerst mit der Nähmaschine „geheftet“ (im Zickzackstich) und dann festgecovert. Bei den Einfasstreifen aus dem blauen Jersey blieb die Naht drin, die sieht man nicht mehr. Beim Einfassgummi habe ich das, was auf der Innenseite sichtbar war, rausgezogen. Das Bündchen unten wird eigentlich mit zwei Seitennähten genäht, ich habe, soweit das Material reichte, im Bruch zugeschnitten und die Naht in die hintere Mitte verlegt.

Ob es für die Mädels funktioniert, weiß ich nicht, ich werde um Rückmeldung bitten, denn wenn es nicht funktioniert, nähe ich keine mehr. Wenn es Wünsche für Modifikationen gibt, kann man das beim nächsten Mal anders machen.

Zur Passform kann ich natürlich nichts sagen, denn mir passt da keines davon. Ein paar Sachen sind mir beim Nähen aber aufgefallen und einiges würde ich definitiv beim nächsten Mal anders machen.

Der erste Punkt ist, dass die Einfassstreifen für die Ausschnitte kaum Minusweite haben. Die können deutlich kürzer und es würde auch schöner. Dann soll man das Vorderteil ein der Mitte ein Stück raffen. Dummerweise gibt es keine Anweisung, wie viel und da es zum Einfassstreifen für den Halsausschnitt auch keine Angabe zur vorgesehenen Dehnung gibt… Das hilft jetzt gar nicht weiter.

Auch das Bündchen unten (was hier nur als Durchzugsstreifen für den Gummi drin definiert ist) hat keinerlei Dehnung vorgesehen. Und der Gummi aus meiner Sicht auch eher wenig. Das würde ich für mich sicher enger nähen und aus meiner Sicht sähe es auch besser aus, wenn man den Bund schon mit Dehnung annäht. Es sind ja alles dehnbare Stoffe.

Naja, mal gucken, ob es für die Mädels brauchbar ist. Das ist hier die Hauptsache.