Kleine Schlange

Nach dem Barbikleid gab es natürlich auch noch ein Tier aus dem Buch von Aranzi Aronzo.

Eigentlich nehme ich den aktuellen Stoff ja als “Hauptfarbe”, aber da das Maul der Schlage rot werden sollte und der Köper nun mal eh rot war… habe ich ihn fürs Maul genommen und für den Körper die Restekiste gekplündert. Die Augen sind mit Silberstift aufgemalt, das sieht man auf dem Photo leider gar nicht. In echt sieht man es besser.

Gefüllt ist das kleine Wesen mit Styroporkügelchen. Da die Schlange sehr klein und der Stoff eher fest ist, läßt sie sich nicht wirklich schlangenmäßig um die Ecke legen. Obwohl ich versucht habe, sie nicht so dicht zu stopfen. Oder ich habe doch zu viel Füllung verwendet.

Egal, ist schon irgendwie niedlich…

Aus dem Blogarchiv

Grade mal zwei Jahre ist es her, da war Masken nähen das Ding und noch recht neu. Inzwischen haben wir uns zwar mehr oder weniger an die Masken gewöhnt, aber selber genähte sind nicht mehr angesagt. Ich weiß noch nicht recht, was ich mit meinen machen soll…

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Mai 2017: Öh ja… da war wohl viel los…

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Barbie als Burgfräulein

Aus aus den Resten des Schürzenstoffes lässt sich ein Barbiekleid machen.

Diesmal wurde aus dem Köper ein richtiges Burgfräulein. Wie viele der Schnitte aus dem Barbie Sonderheft von Burda war es ziemlich aufwendig zu nähen, zwei vollwertige Teile. Aber die größte Herausforderung für mich war der Hut. Denn da mußte ich kleben.

Ich habe ein dickeres Bastelpapier mit 210g/m² als Basis benutzt und den Stoff mit doppelseitiger Klebefolie aufgeklebt. Das ging gut und einfach. Wenn man den Hut klebt, kann man aber an der Spitze die Kleberänder nicht so gut zusammendrücken. Ich habe dann Heißkleber genommen (mich dran erinnernd, dass ich so was habe… ich nutze den eher selten). Was auch im oberen Teil, wo man nicht wirklich fest pressen kann erstaunlich gut funkioniert hat. Auch der untere Stoffrand, der nach innen gelegt wird, wurde mit dem Heißkleber festgeklebt.

Mein Barbiekleiderlager wurde ja im Advent heftig geplündert, nachdem mehrere Mädels mit Barbie zum Adventskaffee da waren. Da muß ich etwas nachlegen. (Außerdem sind noch vier Modelle oder so im Heft, die ich noch nicht genäht habe… da kommt der innere Sheldon durch oder so.)

Aktueller Frühlingsnadelblick: April 2022

Zumindest farblich fängt der April bei mir auch frühlingsfrisch an. Und auch diesmal mit einem Projekt, das vor zwei Monaten nicht mal im entferntesten in meiner Blickrichtung stand. Aber dann habe ich mir bei Snagtights Strumopfhosen bestellt. Den passenden Rock dazu habe ich, aber als Oberteil nur ein kurzärmliges Shirt. Was ich nun selten zu blickdichten Strumpfhosen trage…

Die Kiste meiner Trigemabestellung fand aber Stoffe in passender Farbe und als Schnitt darf Vogue V8534 ran, den ich vor mehr als zehn Jahren schon mal für einen Schlafanzug getestet hatte, der dann aber irgendwie nie mehr dran kam… Aber jetzt passt er. Zumal ich gerne vor Ostern noch fertig damit wäre. Das Rückenteil ist in der hinteren Mitte genäht, im Vorderteil habe ich (gelobt seien meine eigenen Aufzeichnungen) die obere Kante mit einem Streifen Organza verstürzt. Viele Nähte hat es nicht, es sollte also bis Ostern fertig werden. Da der Stoff extra breit liegt, konnte ich diesmal auch das Vorderteil problemlos ohne Mittelnaht zuschneiden.

Wer jetzt glaubt, ich hätte die Socken für meinen Bruder noch mal aufgetrennt… nein, das sind meine.

Erfahrungsgemäß ergibt der Rest seiner Sneakersocken noch mal ein Paar für mich. und ich kann in dem Farbton auch noch mal welche brauchen.

Ich war schon bis kurz vor der Fersenwende, bis mir weiter unten eine Masche auffiel, die nur an einer Faser hing. Was gerade an der Ferse gar keine gute Idee ist. Also mußte ich leider einige Reihen zurückstricken.

Dann ist mir aufgefallen, dass überhaupt eine Masche fehlt. Die habe ich nach sehr langem Suchen gut 20 Reihen unter dem Beginn der Ferse wieder gefunden. Die wird im Moment von einer Sicherheitsnadel gehalten. Da stricke ich nicht zurück. Es wird oben einfach eine zugenommen und die andere wird vernäht. Irgendwo ist mal gut.

Ziemlichen Fortschritt und einen ganz neuen Kick durch den gelben Stoff gibt es bei meinem Hexispiel.

Da bin ich gerade mitten im “Spielzug”, da kommt noch einiges, bis ich es wieder weglegen muss. Falls bis dahin nicht neue Stoffe “nachgewachsen” sind.

Der Singlejersey vom obigen Shirt dürfte die gleiche Qualität sein wie der schwarze, den ich da schon erfolgreich eingearbeitet habe. Und nach Paris wird es irgendwann nach Ostern hoffentlich auch wieder gehen, so dass ein neuer “Souvernirstoff” dazu kommt.

In der Länge sind jetzt 28,3 Prozent komplett. In der Breite 11,7 Prozent und das Hexi in der Mitte ist (ermittelt durch Falten) noch nicht ganz die Mitte des fertigen Tops. Wo man auch deutliche Fortschritte sieht, sind die grauen “Randausgleichsstücke”. Die machen wenig Spaß, weil sie das Muster ja nicht voran bringen, aber für die Faltbarkeit bei der Arbeit ist es besser, wenn ich die Papierschablonen rausnehmen kann, bevor sie raus fallen.

(Zum Lesen von Büchern bin ich immer noch nicht gekommen…)

Aus dem Blogarchiv

Endlich mal wieder ein Frühling ohne Kontaktbeschränkung. 🙂 Den Handarbeitsergebnissen dürfte das weniger gut tun. Aber es gibt Prioritäten im Leben. 😉

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April 2013: Bißchen Stricken bißchen Nähen, bißchen Ausstellungen.

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April 2016: ein bisschen von Allem

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Pünktliche Geburtstagssocken

Nachdem ich mit den Weihnachtssocken im Verzug gewesen war, habe ich es bei den Geburtstagssocken für meinen Bruder geschafft, sie vor der Anreise fertig zu stellen.

Das Garn ist Schachenmayr Regia Cotton in der Sorte Andorra Color. Da mich die Farben an Wasser und Meer erinnert haben, bekamen die Socken ein einfaches welliges Muster. Was auch deutlich schneller zu stricken war, als die vielen Kreuzungen und verschränkten Maschen…

Zweites Shoppping in Paris 2022

Nachdem ich ja Herbst 2020 bis Herbst 2021 12 Monate nicht in Paris gewesen war, habe ich Nachholbedarf. Also gab es über Karneval den nächsten Besuch. Der mich natürlich auch wieder in ein paar Stoffgeschäfte führte.

Das war, was auf meiner mehr oder weniger geplanten Liste stand: vorne der kleine Coupon für mein Hexigame (von Moline).

Geplant waren auch neue Stofftaschentücher. Und auf der “wenn ich nette sehe” Geschirrtücher mit gewebten Mustern. Ich nehme die ganz gerne, um Geschenke, besonders Geschenke aus der Küche, zu verpacken. Das wertet das auf und kann hinterher weiterverwendet werden. (Vielleicht mache ich auch Schürzen draus, da hatte ich kürzlich eine Idee, für eine Einfachversion…) Das fand ich in der Déballage Saint-Pierre.

Nach Hause kam ich dann allerdings damit…

Dummerweise hatte ich mal eben kurz in Sacrés Coupons reingeguckt.

Wo leider mal wieder Seide in passenden Farben für mich lag. Und weil ich mich zwischen petrol (wobei es im Kunstlicht ggf. auch fast Smaragdgrün wird) und rot nicht entscheiden konnte… mußten beide mit.

Seide wiegt ja nicht viel….

Aber mal ganz ehrlich… wer könnte bitte einer Seide mit so einer Struktur widerstehen?

Ich weiß nicht, wie die Struktur in den Stoff kommt, ob geprägt oder vielleicht auch chemisch (die matten Teile sehen etwas aus wie die gewaschene Seide, die es in den 1980ern oder 1990ern mal gab), aber es ist einfach so schön und ungewöhnlich…

(Okay, wenn man im Laden steht und ein Photo an einen anderen Stoffsüchtigen schickt, dann ist das auch nicht geeignet, den Stoff ausgeredet zu bekommen. Da kommt dann auch nur die Aufforderung “kaufen, sofort!”…)

Jedenfalls fällt der Stoff schön weich und hat diese geniale Struktur. Waschtest steht noch aus, denn eigentlich hätte ich gerne was in Richtung Kleid, Bluse, Tunika… dafür muß es aber waschbar sein. Wenn es in die Reinigung muß, käme nur ein Rock oder so in Frage. Oder Sofakisssen…

Ich bereue jedenfalls nichts. 🙂

Sticken für die Statistik

Also sozusagen “gehen sie weiter, es gibt nichts zu sehen” ich dokumentiere es nur für meine Jahresstatistik.

Genau, haben wir schon mal gesehen, nur in einer anderern Farbe.

Da sich das bewährt hat, das gleiche noch mal auf dem Lappen für die Ferienwohnung. Dass die “Tastatur” zum Buchstaben eingeben auf der Maschine nach Alphabet geordnet ist, stört mich immer noch. Aber im Ganzen werde ich schneller an der Stickmaschine.

Aus dem Blogarchiv

Dank ersten Lockdown hatte ich im März 2020 dann wohl mal Zeit, einiges endlich ins Blog zu stellen…

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Mörz 2020

Paris-Schürze

Die Schürze war ja schon fast fertig im Februarüberblick, hier für meine eigene Statistik die fertige Variante.

Stoff ein Köper von der Deballage St. Pierre, Stickmotiv von Urban Threads, am mühsamsten zu nähen war das 3 lange Zugband. Damit ich das nicht wenden muß, habe ich die Nahtzugaben eingefaltet und gebügelt, dann längs gefaltet und mit innenliegenden Nahtzugaben von rechts abgesteppt.

Ging alles halbwegs schnell, deswegen wurde es auch so fertig, dass ich die Schürze jetzt dem Inventar der Ferienwohnung zufügen kann. Wo sie das alte mit Klebeband geflickte Vliesmodell ersetzen darf.

Schürzen nähen wird nicht meine Lieblingstätigkeit, aber diese Form ergibt mit relativ kleinem Aufwand ein sehr ordentliches Ergebnis.