Revue de Presse: Burdastyle Februar 2013

Titel Burdastyle Kaum wird es, Mitte Januar, hier auch mal so was ähnliches wie kalt, begrüßt mich die Februar Ausgabe der Burda mit frischen Sommerszene am Meer. (Oder zumindest mit einem blauen Hintergrund.) Und ja, die Aufschrift feiert den Mode Sommer. Nun ja, so “schnell” wie ich nähe ist es im Grunde genommen höchste Zeit für Sommerschnitte…

Daß mir Frau Bily im Editorial einreden will, sie könne den Frühling schon riechen geht nun doch zu weit. Ich erinnere, Winterbeginn war vor nicht mal einem Monat, das muß wohl eine olfaktorische Halluzination gewesen sein…

Die kreativ-trends kommen dann allerdings auch nicht wirklich Sommerlich daher. Traditionelles Schottenkaro in rot und schwarz (wobei mir die Sache mit der Kette aus laminiertem Papier ja sogar ganz gut gefällt und nenonfarbige Einsätze in auch eher dunkler Kleidung… netter Farbtupfer für die dunkle Jahreszeit. Die Asia Prints schauen da schon eher Richtung Frühling und in der Version könnte man fast über eine Baseball Kappe reden. Das “Bolero” ist sogar sehr schön. Nur kein Bolero, weil es keine Armlöcher hat. Eher ein übergroßer Kragen oder ein Schulterschal…

“Fantasiereise” nennt sich die erste Modestrecke und schwafelt von “moderner Bohemè” (keine Ahnung, wie man das ausspricht, wenn man den Akzent so setzt…) und irgenwas von Couture und Folkloristisch. Äh… klingt unausgegoren und die erste Kombination aus Seidenhose und Brokatmantel sieht auch genau so aus. Beide Teile für sich wären gar nicht verkehrt (kann man die Nähte in Brokat nicht besser ausbügeln?), aber die Kombi… die tun sich nichts Gutes.

Burdastyle Kleid Dafür gefällt mir Kleid 118 gut, die Kombination eines sportlichen Kleidschnittes, der an ein Polokleid erinnert mit dem edlen Stoff ist ein Stilbruch ganz nach meinem Geschmack. Nur irritiert mich der Text mal wieder, denn der Stoff wird als “Bouclé” bezeichnet. Hä? Das kommt vom franzöischen Wort “boucle”, was “Locke” bedeutet. Ich sehe auf diesem Stoff keine Locken oder Schlingen…

Overall 124 in Langgröße ist vor allem ein gutes Beispiel dafür, daß man sich bei groß gemusterten Stoffen den Rapport immer sehr genau ansehen und sich auch gut überlegen sollte, wie das auf dem Körper wirkt. Es sei denn, die “slipförmige” Musterung in Schritthöhe ist als Reminiszenz an die Freizügigkeit der Hippie-Ära zu verstehen… Nett durchaus die schlichte Tunika, wenn das jetzt Mode ist… um so besser, ich bin aus Indien ja noch gut versorgt. Dann haben wir noch ein geblümtes “Citykleid” 121, das genauso truschig wirkt, wie vergleichbare Kleider aus den 70ern Jahren im Auge des heutigen Betrachters. Und natürlich darf der “Kaftan” nicht fehlen, dem viel zu viel Seide geopfert wird. Mit der man vermutlich was Schöneres machen könnte. Jacquardhose 119 mit hohem Bund zeigt, daß man sich in ihr besser nicht bewegt, denn dann klappt nicht nur der Bund runter, sondern die Taschen klappen auch sehr häßlich auf. Ach so, der Bund ist klappbar… okay, aber halb oben halb unten ist es ja auch nicht. Eher brav kommt dann Das Kostüm im Chanel-Tweed daher. Da muß der fokloristische Einschlag wohl darin bestehen, daß der Rock auf Gummizug gearbeitet wird. Schade um den Stoff…

Die Parfum-Seite wird überblättert…

Die Accessoires sind natürlich auch orientalisch. Da muß ich wohl mal in meiner Souvenirkiste wühlen, falls ich diesen Trend mitmachen will… Die Armspange gefällt mir. Dabei ist die von C&A und billig. Also perfekt für Modeschmuck. 😉

Für das “best of styling” hat sich Frau Bily diesmal das gemusterte Kleid 122 vorgenommen. Welches sie so toll findet, daß sie es in allen Farben und Muster nähen kann. Weswegen es in drei unterschiedlichen Rottönen mit jeweils unterschiedlicher Akzentfarbe gestylt wird. Was fehlt ist jedoch die Erklärung, wie Burda es geschafft hat, bei dem kleinen Muster drei Mal exakt den gleichen Rapport zu treffen… (vorausgesetzt, daß der Stoffhersteller den Stoff tasächlich in drei sehr ähnlichen Rottönen anbietet…) Wenn man den Musterverlauf z.B. an der Blende vergleicht kann man das gut sehen. Und so fragen wir uns: Wurde der Satz in den Text eingefügt, nachdem der Praktikant mit dem Farbmanagement rumgespielt und es vergeigt hatte? Oder will man die Leser absichtlich für dumm verkaufen? Es wären jedenfalls eine Einsendung an Photoshop Disasters wert.

Die nächste Modestrecke ist dann dem “Jazz Age-Style” gewidment und meint damit Anklänge an die 1920er Jahre. In einer sehr eleganten Variante in schwarz weiß. Vermutlich weil die Welt damals bekannlich noch schwarz-weiß war, wie alte Filme ja beweisen?
Burdastyle Shirt Das Shirt 127 mit den gerafften Raglannähten gefällt mir in der Tat gut. Ich hätte noch türkis-blauen Seidenjersey… sollte sich doch auch an einen größeren Schnitt gut hinbasteln lassen..

Faltenrock und Schluppenbluse, Verzeihung, Shirt mit Schleife, hätten wir ja in meiner Jugend tot nicht angezogen. Jetzt offensichtlich wieder hip. Das Kleid 136 finde ich auch eine schöne Kombination aus bequem und elegant. Ob es allerdings möglich ist, einen Georgette mit Fältchen im Handel zu bekommen? Naja, gibt ja Plissieranstalten… Marlenehose und kurzes Jäckchen, auch hübsch. Aber nicht aufregend.

Burdastyle Bluse Um so mehr Chiffonbluse 132. Nein, nicht wegen der schwarz abgsetzten Nähte und Kanten. Wegen der kleinen Flatterärmelchen, die über dem normalen Ärmel liegen. Ein sehr subtiles Detail.

Im Gegensatz zum Top 134. Da kommt der Effekt nur aus dem Stoff und ist sehr offensichtlich.

Neu ist das “Modelexikon”, das in dieser Ausgabe mit dem Buchstaben “A” beginnt. Natürlich hat es mit einem Lexikon so gar nichts zu tun. Ein buntes Potpurri unterschiedlich relevanter Begriffe. Sortierung der Personen natürlich nach Vornamen (“Alexander McQueen). Das merken wir uns mal. bei Coco Chanel dürfte es ja keine Probleme geben, aber Lagerfeld erwarte ich dann unter K, Gaultier unter J und St. Laurent unter Y. Aber mal sehen, wie viele Buchstaben das überhaupt läuft. Bei einem Buchstaben pro Monat wären das über zwei Jahre. Eine lange Zeit, da kann das Konzept der Zeitschrift noch drei Mal wechseln… 😀

Eine Runde Street Style… das Shirt mit dem gerafften Raglan sieht sicher auch mit kurzen Ärmeln gut aus, aber da hängt der Stylist eine Jacke drüber, auf daß man die Details nicht sähe. Weites Jeanshemd zu quietschiger Batikhose erinnert an meine Jugend, durch die Louis -Vuitton Tasche wird es nicht besser… Kleid 128 mit dem Volant gefällt mir glaube ich auch, aber so ganz sicher bin ich mir nicht. Könnte am schmutzig grauen Stoff liegen? Den Seidenbluson darf ich meinen Mann nicht sehen lassen. Ich glaube nämlich, er hat noch so was aus den 1980ern im Schrank, was ich ihm seit Jahrzehnten verbiete anzuziehen… Ansonsten finde ich knallrot ja aus Prinzip gut… Drapeeshirt 113 ist ein raffiniertes Detail, aber hier finde ich das Drapeeteil zu breit. (Vor einigen Jahren war schon mal so was ähnliches im Heft, da sah das besser aus.) Man weiß nicht so recht, ob es den Busen betonen oder verdecken will und es hängt etwas unmotiviert in der Gegend rum. Jerseykleid 110 könnte ganz nett sein, der technischen Zeichnung nach. Aber aus dem Stoff überzeugt es mich dann wieder weniger.

Ein Taschenguide… mal sehen.. Taschen mit Ketten sind unpraktisch, weil einschneiden. Trapezform ist okay, aber Shopper wieder unpraktisch, weil die Henkel zu kurz sind, um sie wirklich bequem über der Schulter zu tragen. So eine Art Box-Clutch habe ich… (sind auch fürchterlich unpraktisch, weil mehr als eine Kreditkarte und ein Taschentuch paßt nicht rein. Lippenstift wird schon schwierig und Puder kann man vergessen. Vom Strickzeug oder Lektüre ganz zu schweigen…) Und die Collegetaschen mit dem Schulterriemen sind meine Lieblingsform, nur… so wie abgebildet zu klein. Aber immerhin… das wäre dann schon mal ein Trend für mich.

In der Nähschue für Einsteiger gibt es Kleid 110. Das ist durchaus nicht allzu kompliziert, so Schere und Maschine mit dem Elastikjersey Klar kommen. Und man den Ausschnitt beim Aufbügeln des Formbandes nicht verdehnt…

Die auch schon beinahe traditionelle Modestrecke mit Ethno-Druck-Mustern in mehr oder weniger afrikanischer Anmutung läuft diesmal als “Urban Safari”. Die Kombination aus Kurzjacke und (gemäßigter) Pluderhose würde ich zwar nicht anziehen, aber auf den zweiten Blick ist sie recht reizvoll, weil das Jäckchen aus einem “chanelig” gewebten Tweed ist und dazu die Hose mit dem folkloristischen Muster. Beim Titelkleid 114 wirkt die Raffung nicht ganz so breit wie am Shirt. Kann natürlich auch optisch durch das Muster hervorgerufen werden. Safarijacke darf nicht fehlen, darunter ein Strandkleid. Also früher war so was mal Strandkleid… Sack mit Halsriemen als Neckholder. Aber sicher ein nettes Anfängerprojekt.
Burdastyle Kleid

Das Maxikleid 115 mit den raffinierten Bindebändern gefällt mir dann wieder sehr gut. Sexy und lässig. Nennt sich auch “Masterpiece”, also vermutlich trotz Jersey nicht so sehr für ungeduldige Naturen.
Burdastyle Kleid

Auch Kleid 112 mit Raffungen und Wickeloptik in Kurzgröße kann ich mich nicht entziehen. Denn auch wenn es im Heft sicher an einem langbeinigen, großen Model gezeigt wird scheinen mir die Proportionen des Kleides sehr gut für zierliche Frauen zu passen.

Angesichts des wieder eingesetzt habenden Frostwetters allerdings auch nur für Frauen mit dem Mut zum Frieren. Aber das gilt für die ganze Modestrecke… Ah ja, das Rockteil darf dann auch noch mal als Rock in Kurzgröße ran, wer allerdings glaubt, das Oberteil würde dann dazu passen, der wird enttäuscht sein… das ist für “normal”lange Frauen. Und dann gibt es noch mal ein Maxikleid, diesmal mit Neckholder (wobei es für mich ja eher wie amerikanischer Ausschnitt aussieht… da ist doch noch Stoff am Rücken, oder? Das hat jedenfalls gerade durch die gesmokte Hüftpartie viel Strandfeeling.

Meine Blick eingefangen hat dann die Nagellackshow im Rorschach-Stil… Auch wenn ich keinen Nagellack benutze ist das interessant anzusehen. (Da wurde aber auch mit Photoshop nachgeholfen, richtig?

Dann die “Catwalk-News” für den Frühling. Natürlich alles trends, die in der Burda auch drin sind. Also auf die gemusterten Overalls kann ich verzichten… transparente Chiffonbluse nicht so für mich, aber die sehe ich gerne im Straßenbild. Pastellfarbige Kostüme auch, aber die wird man nicht sehen. Kragenlose Mäntel… im Prinzip nicht schlecht, aber von den gezeigten Modellen ist ja keines so der Bringer. Und Exotikprints und Safarijacken sind wohl eher Dauerbrenner als Trend, oder?

Burdastyle Kleid Daß ich das Designer Kleid von Paule Ka mag muß ich vermutlich nicht sagen…? Elegant ohne langweilig zu sein. Perfekt. Prädikat “Meisterstück” ist hier verdient. Und das Interview mit dem Designer habe ich ebenfalls gerne gelesen, ich habe tatsächlich ein wenig über Serge Cajfinger und seine Art, Mode zu sehen und zu machen erfahren.  Immerhin waren es diesmal beinahe zwei Seiten Text, das darf gerne so bleiben. Oder sogar mehr werden.

Die “Best Sites” werden diesmal ehricherweise mit “Potpurri” betitelt. Denn das sind sie ja immer. Den Shop für Edelsteine und Schmuckherstellung lege ich tatsächlich mal bei meinen Bookmarks ab…. keine konkreten Pläne, aber Dinge, die ich schon immer mal und so..

Burdastyle Mantel Das Thema für die Plus Größen ist diesmal Hochzeit. Wobei man die Schnitte natürlich auch anders einsetzen kann. Mantel 138 gefällt mir schon mal, zumal ich für Stehkragen ja bekanntermaßen eine Schwäche habe.

Burdastyle Kleid Auch das Kleid 139 gefällt mir gut. Wenn man statt Satin was anderes (auch stretchiges) nimmt, bekommt man ein schönes Sommerkleid. Die Steppung der Büste gefällt mir besonders, weil sie ein eher sportliches Detail an ein feines Kleid setzt. Nur was den Sitz betrifft muß man da sicher genau arbeiten. Gerade im Büstenteil. Und Natzugaben, die sich nicht durchdrücken sind definitv schöner. Vielleicht wäre auch ein Unterkleid hilfreich…

Das  lange Kleid 142 könnte hingegen an einer echten “großen Größe” doch arg nach Bonbon aussehen… bei dem Pinken weiß man es nicht so genau, weil sich das Model hinter der “Braut” versteckt. Auch beim Etuikleid 144 versteckt das Photo fleißig, was die technische Zeichnung als interessantes Detail verspricht. 🙁 Weniger begesitert mich die Tunika-Hosen Kombination. Die wirkt mehr wie “wir müssen den Kleidschnitt für ein Oberteil verwenden und brauchen außerdem eine Kombination mit Hose – machen wir das einfach zusammen”. Die Kombi tut sich gegenseitig nicht gut. Und am Hosenanzug zieht vor allem der aufklaffende Reißverschlussschlitz die Blicke auf sich. Möchte ich an meinem Hochzeitstag eher nicht haben.

“Warenkunde” präsentiert ein Potpurri verschiedener Nähfüßchen. Die Aussagekraft geht nicht viel über “teasern” hinaus, aber wer noch nicht so viele hat (wie ich), der wird sicher angeregt, sich für die eigene Maschine mal zu erkundigen.

Die “community” benannte Lesergalerie hat diesmal ein Oberthema, nämlich Jacken und Mäntel. Nett zum Gucken, wie immer. (Bei einem Mantel stimmt aber der auf dem Photo so nicht mit der Schemazeichnung überein…)

Kinderkleidung widmet sich dem alljährlichen Thema Kommunion, es wird also festlich für Mädchen und Jungs, die Größen decken 128-152 ab. Die Modelle gehen alle so in einen niedlichen Vintage Style, ich würde aber keinen Jungen mit hängenden Hosenträgern zur Kommunion schicken wollen. Auch das Minikleid 152 mit Plisseerock sehe ich zu dem Anlass nicht so recht. Dafür sieht es als Ensemble mit der langen Jacke 151 sehr stimmig aus. Was man von der Kombination Kleid 147 mit Jacke 150 nicht behaupte kann. Und obwohl ich Spitze gerne mag finde ich sie auf Kleid 147 recht wahllos verteilt. Immerhin gibt es mal wieder Modell “Minibrautkleid”… Irgendwie…. sind nette, festliche Modelle dabei, aber nicht wirklich für den Anlaß.

“Basteln mit Kids” präsentiert Fingerpuppen aus dem Daumen eines Fäustlings. Das ist durchaus nett und Kinder verlieren bekanntermaßen auch gerne Handschuhe, so daß sich ein einzelner vermutlich leicht findet… aber bis man ein ganzes Theater zusammen hat, braucht man doch einige. Und ob das die Kinder nicht eher motiviert, noch mehr Fäustlinge zu verlieren? 😉 Fingerhandschuhe wären wohl praktischer… und überhaupt, wo bleibt der Vorschlag für den großen Rest des Fäustlings?

Die Deko möchte diesmal die “Wand zum Kunstwerk” machen. Photos dicht an dicht geklebt ist ja nicht neu. ob ich Stuckrosetten aus Plastik an der Wand haben will? Ein Motto (aus Polsternägeln)… ich fürchte, die 1980er haben uns auch im Wohndesign wieder. Aber diesmal bin ich kein Teenager mehr. Ne, das muß ich alles eher nicht haben.

Die “news” zeigen wieder vor allem Shoppingmöglichkeiten. Danke, finde ich selber. Aber eine Schuhausstellung in Bonn, das wäre ja beinahe machbar. Mal gucken.. (Naja, lieber nicht in den Kalender…)

Beim Atelierbesuch geht es diesmal um eine Quillingkünstlerin. Nicht daß ich mich mit der Technik bislang intensiv befasst hätte, aber es sieht schon beeindruckend aus. Und zeitaufwändig. Und ein bißchen wie die einfachere Schwester von Sternen aus Holzspänen, wie ich sie für den Weihnachtsbaum so gerne mag. (Und wie sie hier leider mittlerweile schwer zu bekommen sind, vor allem ohne Gold oder Glitter…)

Netterweise kommt danach auch noch die Anleitung, wie man so was selber macht. Schon irgendwie spannend, nur habe ich keine Ahnung, was ich damit machen sollte…

“Leichter Nähen” präsentiert dann eine Schmuckrolle aus Filz. Außer Ohrringen scheint allerdings nichts hinein zu passen und so große Teile, wie das Bild suggeriert würden wohl beim zusammenrollen der engen Rolle beschädigt oder die Rolle ließe sich nicht mehr so recht rollen… Einfach zu nähen ja, aber das Konzept überzeugt mich nicht.

Aus alten bestickten Tischtüchern patched burda eine Schürze. (Natürlich auch wieder eine verkleidete Buchvorstellung.) Das muß dieser shabby-retro-Stil sein, der mich ja meist nicht so überzeugt… ist gestückelt und schaut auch so aus.

Edel ist dan am Ende noch der Stoff des Monats. Crewel Stickerei aus Kaschmir. Die Technik kenne ich aus Indien, aber gibt es da eigentlich keinen deutschen Namen dafür? Ah, Liane nennt es Nadelmalerei. Das habe ich wenigstens schon mal gehört. Jedenfalls kann ich nicht verleugnen, daß mir der Stoff gut gefällt… Mal ein schöner Abschluß. 🙂

(Bilder sind von Burda und wie immer als Zitat zu verstehen. Rechte liegen selbstverständlich dort.)

 

Ein Gedanke zu „Revue de Presse: Burdastyle Februar 2013

  1. Siehste, hätte ich deine wie immer sehr amüsante Besprechung nur mal früher gelesen. Du hast schon beim bloßen Gucken richtig erkannt, dass der drapierte Bereich bei Modell 113/114 zu üppig ausfällt.
    Das habe ich erst am fertigen Modell gemerkt…..
    Und herrlich ist deine Beobachtung zu dem Nähalphabet- dem März hab ich nicht da, rate aber: Batist, Ballonrock, Bikini, Brit Chic, Balenciaga (Balmain? Burberry? Burda?) und Bernina (honi soit qui mal y pense.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.