Der Jahresschal

One year, one shawl

Vom Anschlagen der Maschen bis zu dem Moment als ich das gespannte Tuch abgenommen habe hat es in der Tat genau ein Jahr gedauert. 12.03.2012 – 12.03.2013. Und mit dem Bild dann noch mal. Aber jetzt kann ich ihn zeigen.

From the day I‘ ve cast on until the day I removed the pins from the blocked shawl it took exactly one year, 03/12/2012 until 03/12/2013. And then some more time until I got to taking a picture. But now I can show it.

Maltese ShawlDas heißt… strenggenommen habt ihr diesen Schal schon sehr oft gesehen, er war nämlich auf meinen „Maschenkunst unterwegs“ Bildern aus Indien schon mehrfach zu sehen.

Actually… you have seen this shawl more than once. It was featured on all my „Maschenkunst unterwegs“ pictures from India.

Das Muster ist wieder aus Victorian Lace Today, diesmal „The Maltese Shawl“. Das Garn ist wieder Silk Mohair von Artyarns und wurde in der Maschenkunst gekauft. Obwohl sich das Muster recht einfach strickte (konzentrieren muß man sich schon ein wenig, aber schwierig war es nicht) finde ich das Ergebnis mal wieder überzeugend. Nur die Ecken konnte ich nicht so weit ausspannen, wie es nötig gewesen wäre. Unsere Betten sind nun mal nur 2m lang, die Stolen müssen dann etwas mehr in die Breite gespannt werden.

The pattern is again from Victorian Lace Today, called „The Maltese Shawl“ and was done in Silk Mohair yarn by Artyarns. Even though the pattern was not really difficult (needed a bit of concentration, but I could do it by heart quite quickly) I love the result. Only the edges are a bit „curly“. Our bed is only 2m long so I couldn’t block it properly lengthwise and had to block more widhtwise.

Und nachdem ich endlich fertig bin, „darf“ ich mir jetzt auch die nächste Lace Stola „erlauben“. Mal sehen, was es wird…

And since I’ve finally finished now I can obtain „permission“ from myself to start the next one. Let’s see, which on it’s going to be…

3 Gedanken zu „Der Jahresschal

  1. Ich stelle mir das Blocken so vor, dass man das Spanngut auf die Matratze spannt und es dann nassmacht (vielleicht auch mit Stärke behandelt), damit sich die Fasern gut dehnen. Aber das trocknet dann bestimmt nicht an einem Tag, oder?

    • Nein, bei den feinen Fasern mache ich das anders: Zuerst wird der Schal in Wasser gelegt und untergetaucht, bis er sich gut vollgesogen hat und die Wolle (bzw. hier Seide und Mohair) sich entspannt hat. Dann wird das Wasser abgelassen und der Schal schon mal vorsichtig am Beckenrand ausgedrückt. Nicht wringen, natürlich.
      Dann lege ich ihn auf ein Duschtuch und rolle ihn fest ein. Auf diese Rolle kann man dann gerne auch mal draufsteigen, mit allem Gewicht, damit das meiste Wasser im Handtuch ist. Ausgewickelt ist er dann schon nur noch leicht feucht.
      Danach kommt er aufs Bett, wo ich vorher noch ein sauberes, weißes Leintuch auf das normale Bettuch gelegt habe. Dann an der Matratze gespannt festnadeln.

      Würde man auf der Matratze spannen und dann z.B. nur nass sprühen, würden sich die Fasern nicht so gut mit Wasser vollsaugen und auch nicht richtig entspannen. Gerade Seide verändert sich mit Wasser oft noch mal deutlich. Außerdem lassen sich die nassen Fasern besser dehnen. Trocken gespannt und dann naß gemacht müßte man sicher nach spannen. Und Stärke kommt natürlich nicht auf ein Tuch, das ich tragen möchte. Das wäre nicht sehr angenehm auf der Haut. 😉 Es soll ja weich sein, nicht fest.

  2. Aah, so geht das. Danke für die Erklärung. Ich glaube, jetzt könnte ich es auch. 😉

    Und mit der Stärke verhält es sich wohl so, wie mit dieser alten Werbung: „an meine Haut lasse ich nur Wasser und…“

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