Aktueller Nadelblick April 2017

Fresh from the needles April 2017

Zugeschnittenes SchweinchenNein, das ist keine Vodoo Puppe, sondern Stoffreste meines Shirts, dessen Fortschritt ich im Februar gezeigt hatte. (Das Shirt ist fertig und seit wenigen Tagen auch photographiert. Kommt also auch noch.) Da der Stoff so schön pink ist, habe ich mir aus dem Aranzi Aronzo Buch die Anleitung für ein Schweinchen rausgesucht.

No, this is not a Vodoo doll, these are remnants from the shirt I’ve shown here as WIP in February. (Meanwhile it’s finished and even photographed since Saturday, so I will show that also in not too long.) Since the fabric is very… pink I picked from my book by Aranzi Aronzo the pattern for a piggy.

SockenSockentechnisch bin ich schon zwei Paar Socken weiter. (Ja, der Flaschenhals ist im Moment das Photographieren.) Ich arbeite schon für unsere diesjährige Weihnachtsaktion für Obdachlose und wie man sieht, gibt es wieder Socken. Das ist mein zweites Paar dafür, am Schaft der zweiten Socke angekommen. Wie man unschwer erkennt, sind es Restesocken.

Sockwise taking the pictures is the bottleneck, because those are already the second pair since February. They are already for the christmas party for the homeless charity this year. I started the leg part of the second sock. As you can easily see it’s socks from the remnants.

MohairpulliMein Strickoberteil ist ein ganze Stück weiter gekommen. Es hat einen Saum und hat zwei Teilärmel. Zuerst habe ich auf der einen Seite bis zur letzten roten Reihe gestrickt. Dann die andere Seite, damit ich nicht zu viel auftrennen muß, falls das rote Garn doch nicht reicht. Dann die andere Seite bis vor die erste braune Reihe. Jetzt habe ich den Rest vom roten Garn gewogen und denke, daß es reichen sollte. Also kann ich jetzt doch den ersten Ärmel fertig stricken und muß kein zusätzliches braunes Knäuel anfangen. Kompliziert, oder?

My knitted top did advance a lot. It has a hem and has two partial sleeves. I did the first sleeve until the last red row. Then I started the other side, so I will not have to back knit too many rows if the red yarn was not enough. Then I knitted the other side up to just before the first brown row. Now I’ve weight the rest of the red yarn and think it should be enought. So next will be to finish the first sleeve and I will not have to start an extra skein of yarn. Kind of complicated, not?

Lace TuchDas Lacetuch ist im vierten Rapport des Mittelteils und ich habe das dritten Knäuel Garn angefangen. Sieht allmählich nach Tuch aus…

My lace shawl is somewhere in the forth main repeat and I’ve started the third skein of my yarn. Starts looking like a shawl…

Zum Abschluss noch ein kleiner Blick auf die aktuelle Lektüre. Beides nicht sehr fortgeschritten. Ein französischer Roman, der fürchte ich kein gutes Ende nehmen wird. Und ein Häkelbuch, das schon ewig drauf wartet, für einen Rezension dran zu kommen. Der Anfang gefällt mir schon mal, es werden nämlich Teshäklerinnen erwähnt. Das gibt doch schon mal zur Hoffnung Anlass, daß man auch mit den Anleitungen was anfangen kann. 🙂

And to finish a short look on my books from the night stand. Both more or less just started. I have a French novel which I think will not have a kind of happy ending. And a book about crochet which has been waiting for quite some time to be reviewed. I like the beginning already, because it mentions test crocheters. That gives me hope for good instructions. 🙂

Lace in rot

Red Lace
roter Lace Schal
Endlich ist mein Lace Tuch fertig. (Und photograpiert, was bei einem so langen Teil auch nicht einfach ist.)

Finally my knitted lace shawl is finished. (And I managed to take a picture, which is not always easy for such a long piece.)

Die Anleitung ist eine Variation der Estnischen Strickspitze und stammt von Katherine Bryant. Das Tuch nennt sich „Spring: flowers and butterflies“ und ich habe die Anleitung kostenlos bei ravelry runterladen können. Wobei es im Grunde keine richtige Anleitung ist, sondern nur die Strickschrift (die m.E. in der letzten Zeile einen Fehler hat, den man aber leicht sieht und korrigieren kann) sowie die Empfehlung, zum Anschlagen den „Chinese Waitress Cast On“ zu benutzen.

The shawl is a variation of estonian lace and comes from Katherine Bryant. The pattern is called „Spring: flowers and butterflies“ and I downloaded the pattern for free  at ravelry. Though it has not real instructions, it’s just the charts (which have, I think, a mistake in the last row, but that can easily be corrected) and it recommends to use the „Chinese Waitress Cast On.“
Strickspitze mit Noppen
Wie bei estnischer Spitze typisch ist das Muster eine Kombination aus Löchern und Noppen, was mir gut gefällt. Eine Anleitung, wie man die Noppen arbeitet oder wie mit den doppelten Umschlägen zu verfahren ist gibt es nicht, da ich aber schon mal diese Art von Spitze gestrickt habe, habe ich es einfach genauso gemacht, wie es dort beschrieben war. Der Anschlag ist tatsächlich sehr schön von beiden Seiten, aber unendlich umständlich und langwierig. Ich brauchte auch drei verschiedene Anleitungen, davon ein Video, um in der Kombination davon zu begreifen, wie es ging. Und beim zweiten Mal dann wieder. (Das Tuch wird von den Rändern zur Mitte gestrickt und dann in der Mitte mit Maschenstich verbunden. Was ich gut hinbekommen habe, was bei meiner feinen Wolle aber wirklich eine Herausforderung war, eine halbwegs gleichmäßige Fadenspannung beim Nähen hinzubekommen.)

As typical for Estonian Lace it’s a combination of yarn overs and nubbs which gives an interesting texture which I like. There are no instructions how to do the nubbs or what to do with the double yarn overs, but I had already done Estonian Lace so I used the more detailed instructions from this other pattern. The Chinese Waitress Cast On really does look good from both sides, but it is really complicated and takes for ever. I needed three different instructions (one a video) from the internet to finally understand how to do it. And for the second one again. (The shawl starts on both ends and is finally sewn with kitchener stitch in the middle. I was able to make it look good, but the process was not fun at all. Especially with my very fine wool the get an even tension.)
Lace mit Perlen
An den Randbordüren wird das Tuch mit Perlen gearbeitet. Auch hier gibt es keine Anleitung, wie diese eingearbeitet werden sollen (da gibt es ja auch unterschiedliche Möglichkeiten), ich habe sie nach dem Stricken mit einer Häkelnadel über die jeweilige Masche gezogen. Das war ziemlich aufwendig.

For the border the shawl is worked with beads. Again there are no instructions how to add them (and there are several techniques how to add beads to knitting), I used a fine crochet hook to pull the bead over the knitted stitch at the indicated place.

Als Garn hatte ich Merino 30/2 von Zürcher Stalder, das ich vor einigen Jahren mal auf der Creativa gekauft hatte. Es strickt sich sehr gut, ist aber extrem fein. (Ich habe 2,75mm Nadeln verwendet.) Im Grunde muß ich im Nachhinein sagen, daß die Glas Perlen wohl zu schwer für das Garn sind. Außerden tragen die Perlen außer Glitzer nicht viel zum Muster bei, würde ich das noch mal stricken, würde ich sie wohl (und erst recht bei diesem Garn) weglassen.

The yarn was Merino 30/2 by Zürcher Stalder, which I’d purchased some years ago on the Creativa trade fair. It knits very nicely, but is very fine. (I’ve used 2.75mm/ US#2 needles.) From the retrospecive view now I have to admit, that the glass beads are basically to heavy for my yarn. Also the do not really add something to the pattern except sparkle. So if I would do the pattern again, I would do it without beads.

Das Tuch gefällt mir auch gut, aber das Stricken war irgendwann dann doch etwas langweilig, denn der Rapport für das Hauptmuster ist zwar relativ groß, aber nicht wirklich kompliziert. Der Vorteil ist aber, daß man eigentlich das Muster gut „sieht“ und daher auch schnell merkt, falls man einen Fehler gemacht hat.

I quite like the result, but knitting became a bit tedious over the time. The repeat for the main pattern is quite big, but not really complicated. An advantage is, that it is easy to „see“ the pattern yo if there is a mistake it becames evident very fast.

Loch-Streifen-Socken

Lace-Stripe-Socks
gestreifte Socken mit Lochmuster
Auch das hier sind wieder Socken, die vor allem auf Reisen gestrickt wurden. Bei dem gestreiften Garn hat man nicht viele Mustermöglichkeiten und ich wollte auch etwas, was ich ohne Anleitung arbeiten kann. Also habe ich immer bei pink ein Lochmuster gearbeitet. Außerdem gab es Lochmuster für das Bündchen. das sich dadurch hübsch schräg stellt.
gestreifte Socken
Again socks that were mostly knit while traveling. Since the yarn makes already stripes there are not so many possibilities for a pattern. And I wanted something I could do, without constantly checking the instructions. So I made an extremely simple lacy part any time the dark pink appeared. Also I added some lace to the coff which makes a nice slanted effect.

Das Garn habe ihn ohne Banderole bei einem Tausch bekommen, daher kann ich nur sagen, daß es ein Sockengarn mit Baumwolle ist…

The yarn is from a swap and I got it without any information, except that it is a sock yarn with cotton…

Regenfrischer Nadelblick: Juni 2016

Fresh from the needles (in the rain): June 2016

Barbiekleid im Entstehen
Beim Nähen hat sich in den letzten zwei Monaten tatsächlich nichts Großes getan. Kleinzeug jede Menge und irgendwann schaffe ich es auch mal, die Bilder davon zu machen und einzustellen… dann noch sehr viel (langweilige) Stopfwäsche…. so daß ich im Moment fast genau da bin, wo ich vor zwei Monaten auch war: Ein Barbiekleid. Aber nicht das gleiche und das hier ist auch fast fertig, dem fehlen vor allem die Knöpfe hinten.

As far is sewing is concerned indeed nothing big has happened within the last two months. I made several small items which I am sure I will manage to photograph and show here one day… a huge pile of repair work… but to sum it up I am nearly at the same point as two months ago: A dress for a Barbie doll. Not the same and this time it is nearly finished. Only the sew on snaps are missing.

gestrickter Schal mit SpitzenmusterMein Lace-Schal macht auch Fortschritte. Wie man sieht habe ich neue Roccailles bekommen und bin jetzt beim zweiten Teil kurz bevor der regelmäßige Rapport beginnt.

Now there is progress on my lace shawl. As you can see I got more beads and the second part is now just a few rows short before the main part with the regular repeats starts.

helle Socken mit ZopfmusterSocken bin ich um ein Paar weiter. Das Muster ist fast das gleiche wie bei den letzten Zopfsocken (mit kleinen Verbesserungen… einen Vorteil muß man ja davon haben, daß beim ersten Mal das Garn nicht gereicht hat), nur diesmal mit einem deutlich längeren Schaft. Trotz des Zopfmusters reicht diesmal die Wolle auch wie gewohnt. Wer auch immer sich das ausgedacht hatte… die Opal Sockenwolle die ich beim ersten Versuch verwendet hatte lief ganz sicher nicht 420m auf 100g… (Oder es waren keine 100g…)

I moved to the next pair of socks. The pattern is nearly the same as for the last ones (with minor modifications… at least one advantage from having to do it a second time because the yarn did not run long enough on my first version) and with a longer leg part. Even though I do the same cables the yarn is largely enough, as I  am used to. Who ever wrote it down… the Opal sock wool I had used for the last version did never ever run 420m on 100g… (Or it were not 100g….)

HäkeltopflappenDas Baumwollgarn will ich jetzt auch weiter aufbrauchen, also gab es seither noch etliche Topflappen. Wenn die Zählung stimmt müßte das jetzt Nummer sieben sein. Der ist fast fertig. Und ja, ich habe jetzt eigentlich genug Topflappen. Aber es ist noch Garn übrig, also gibt es mindestens noch einen.

I want to use the cotton yarn I had purchased to make pot holders. So there were several crocheted potholders over the last two months. If my counting is correct that should be number seven. Which is nearly finished. And yes, I have enough pot holders now. But there is still yarn, so after that there will be at least one more.

zwei BücherAnd die Lektüre vom Nachttisch habe ich auch gedacht. Den Roman habe ich mir im Winter gekauft, weil ich irgendwann letztes Jahr die Autorin im „Chez Gladines“ getroffen habe und nach dem Gespräch neugierig auf das Buch war (das zu dem Zeitpunkt noch nicht erschienen war). Und jetzt kam ich endlich dazu, es zu lesen. (Wobei inzwischen auch die deutsche Übersetzung erschienen ist…) Der Roman bewegt sich zwischen Liebesgeschichte und Erlebnissen im späten Kommunismus in Bulgarien. Was zugegebenermaßen ein Thema ist, über das ich praktisch gar nichts weiß. Es liest sich so weit unterhaltsam, kann sich aber irgendwie nicht in letzter Konsequenz entscheiden, ob es die Liebesgeschichte oder die politische Geschichte in den Fokus rücken will. Das Sachbuch geht wieder ums Nähen und lag der Threads Archiv DVD kostenlos bei. Es richtet sich an Anfänger und hat einerseits einen lockeren Ton, ist aber andererseits sehr systematisch und gründlich (bis hin zur Einrichtung eines Nähplatzes) wie ich es noch selten gesehen habe. Sehr Empfehlenswert, wenn man gut genug Englisch kann.

Not to forget the books from my night stand. The French novel I purchased because I met the author last year at „Chez Gladines“ in Paris and while chatting she mentioned the book (which was not printed yet) and made me curious enough to buy it when It finally came out. Then it took me a while to find the time to read it. (Meanwhile the German translation was available also.) It’s part love story and partly tells a bit about politics at the area of the late communism in Bulgaria (which is something I hardly know anything about). It ready nicely but it seems as if the author could finally not decide if she wanted the focus on the private love story or the political story. My non-fiction book is from Threads and I got it for free with my Threads archive DVD. It’s written for beginners who want to sew and is written in a not complicated language but the same time very structured. Seldom seen handled that topic so well. So highly recommended for anyone who wants to start sewing.

Aktueller Nadelblick im Februar 2016

Fresh on the needles on February 2016

Jacke auf PuppeDas sieht vielleicht immer noch nicht so dramatisch aus, aber bei meiner Jacke hat sich viel getan. Das was da drauf steckt sind nämlich die Belege, an denen das Futter auch schon dran ist. (Bis auf das Ärmelfutter, das wird von Hand eingenäht.) Das heißt, eine Naht mit der Maschine und noch eine Menge Kleinkram von Hand, dann ist die Jacke fertig. Ich hoffe mal, vor Ostern noch.

It might not look like such a dramatic change, but what is pinned on the otherwise finished jacket are the facings with the lining attached (Except the sleeve lining that will be sewn in by hand.) That means there is one long seam by machine to do and then a lot of handstitching. Then the jacket will be ready. I hope before Easter.

roter Lace-SchalNach den vielen Socken konnte ich endlich mal wieder was komplizierteres anfangen… Die Anleitung ist Spring Flowers and Butterflies von Katherine Bryant und das Garn ist Merino 30/2 von Zürcher Stalder, das ich erst letztes Jahr auf der Creativa gekauft hatte. Die Roccailles sind aus Paris. Wann der fertig wird steht allerdings völlig in den Sternen. Denn die erste Bordüre hat mehr als die Hälfte der Roccailles verbraucht und die sind im Laden im Moment aus und sie wissen nicht, wann die wieder kommen. Und so oft komme ich ja auch nicht nach Paris, daß ich die jede Woche abpassen könnte.

After all those plain socks I could start something more complicated… the pattern is Spring Flowers and Butterflies by Katherine Bryant and the yarn is Merino 30/2 by Zürcher Stalder, which I had purchased last year on Creativa. Though I have no idea when I will finish it. The seed beads were purchased in Paris but the first half used up more than half of the beads. And now the shop is out of stock and they do not know when they will be replaced. And I am not so often in Paris that I could check back every week.

SockenspitzeGanz kann ich von den Socken aber doch nicht lassen. Das Tuch ist zwar kompakt genug, um bei längeren Bahnfahrten gut stricken zu können, für die kurzen Fahrten mit der Straßenbahn rentiert es sich aber nicht so recht. Außerdem kann ich auch für mich mal wieder Socken brauchen, da waren ja gar nicht so viele dabei. Das Garn ist ein namenloses Opal, das ich mal bei einem Tausch bekommen habe. Ob es nach der Spitze ein Muster gibt weiß ich noch nicht so genau, vielleicht was mit Zöpfen…

But I can’t be completely sockless on my needles… the shawl is compact enough to be a good knitting on trains, but not for the short trips on the strassenbahn. Plus I can do with some more socks for myself… there haven’t been so much for me over the last year. Yarn is something nameless by Opal which I got from a swatch. If there will be a pattern after the toe haven’t decided yet. Maybe something with cables…

Luftiger Tippen

Breezy typing

Nachdem ich es ja im Winter angenehm fand, mit kleinen Handwärmern zu tippen, diese mir aber im Frühjahr schnell zu warm wurden, wollte ich noch eine etwas luftigere Variante. Als ich dann ohnehin das Strickspiel von Neko zum Testen hatte, war das eine gute Gelegenheit.

Since I had found it nice to use minigloves in winter for typing at the computer but also found the ones I had to warm in spring I wanted some more breezy ones. Then I got the special knitting needley by Neko for a test and found that a good project.

Pulswärmer mit Lace Muster in Blau
Es wurden dann die Pulsvarmere med Tommelhull von Marianne Dahle Petersen. Der Haken an der Anleitung ist, daß sie auf norwegisch ist, was ich nun gar nicht spreche. Aber Dank gewisser begrifflicher Ähnlichkeiten mit anderen bekannten Sprachen und einem schönen Bild bei der Anleitung gelang es mir, das Wichtigste zu entziffern. Nur daß man sie eigentlich flach hätte stricken sollen und nicht in Runden, das ist mir erst aufgefallen, als ich fast fertig war. Geht in der Runde auch gut, nur hätte ich die zwei Randmaschen weglassen können.

Finally I decided on Pulsvarmere med Tommelhull by Marianne Dahle Petersen. The problem is… the pattern is norvegian only. A language I do not speak the leat bit. But thanks to certain similarities of knitting vocabulary with languages I do understand and the picture I was able to figure it out. Mostly. They are not supposed to be knitted in the round but flat and then seamed. That I only figures out at the end. No problem to knit in rounds but I could have left out the border stitches.

Als Garn habe ich einen Rest Sockenwolle (Crelando „Anika“) in blau verwendet. Zuerst ein wenig kratzig, nach dem Waschen aber nicht mehr. Gestrickt waren sie schnell, nur dann hingen sie bis zum Photo Monate auf der „Spannstation“.

I used Crelando yarn „Anika“, a remnant in blue. Felt a bit scratchy at the inside of my wrists first, but after soaking they were fine. They were knitted fast, but then they’ve spent months on the „blocking station“ until I was able to take a picture.

Im Moment ist mir ja zu heiß dafür, aber es kommen sicher wieder kältere Tage. Und vielleicht stricke ich mir noch welche aus einem Rest Alpaka Lace Garn…

At the moment it is too hot even for these, but I am sure there will come colder days. And maybe I’ll make a second pair from Alpaca Lace yarn….

Kleine Stola

Small shawl

Noppe auf LochmusterNaja, zumindest für meine Verhältnisse… Die Anleitung für Madlis Shawl von Nancy Bush hatte ich in der deutschen Ausgabe von The Knitter gefunden. Nachdem ich mich in den letzten Jahren kreuz und quer durch die Victorianische Spitze durchestrickt hatte, war die estnische Spitze dann doch wieder Neuland. Nicht nur, daß die Mustergestaltung anders ist, man strickt auch gerne Noppen…

At least for my habits. The pattern for Madlis Shawl by Nancy Bush was in the German issue of The Knitter. After having knitted my way through Victorian Lace over the last years Estonian Lace was interestingly new. The pattern design develops differently and they like nubbs…

Lace Schal aufgerolltDas Garn hat mir Angelika von Spinn!Webe! in Köln gesponnen, aus einem gefärbten Kamzug Merino und Tencel von Lanapassion. Ich wollte sehr lange Farbeverläufe und gleichzeitig alles etwas „unklar“. Dank des Tencels konnte Angelika so dünn spinnen, daß sie das Garn mit sich selber verzwirnen konnte und es dennoch Lacedünn blieb. Die Farbeverläufe sind dadurch noch mal gemischt worden. Was man auf dem Bild nicht erkennt: an manchen Stellen wirkt das Garn grau, wenn man ganz nah hinsieht, wohl weil sich die Komplementärfarben aufheben. Aber dennoch hat es einen deutlichen Farbverlauf und leuchted in der Sonne. Und die Unregelmäßigeiten zeigen einen deutlichen Handspinncharakter.

I had bought spinning fibers from Lanapassion and Angelika from Spinn!Webe! in Cologne did the spinning for me. I wanted very long color runs, yet not really separated colors. The fibers were Merino with Tencel, so Angelika could spinn it very thin and as a 2ply it still made a fine laceweight. And the plying mixed the colors again. What you can not see in the pic: If you look on the yarn from a very short distance it often seems even gray (I guess that has something to do with the magic of complimentary colors), but it has a distinct color variation the same time. And the colors become very bright in sunlight. The irregularities give it the handspun look.

Lace auf JeansDie Anleitung war im Großen und Ganzen klar, nur brauchte ich 42 statt der angegebenen 31 Rapporte, um auf die richtige Länge zu kommen. In der Breite stimmte es hingegen. Entweder sind meine Stiche mal wieder zu kurz oder das im Original verwendete Garn läßt sich brutaler spannen? Definitiv falsch oder „falsch durch Auslassung“ war die Angabe zum Garnverbrauch. Hier werden zwei Knäuel mit einer Lauflänge von je 630m angegeben, was etwa 1200m entspricht. Dafür hätte mein Garn knapp gereicht, ich habe jedoch etwa ein Viertel weniger gebraucht. (Trotz deutlich mehr Reihen.) Auf der Ravelry-Seite wird der Verbrauch dann auch mit 999m angegeben, was wohl realistischer ist.

The instruction were mostly clear. Only I needed 42 repeats instead of 31 to get the right length. (The number of stitches widthwide was okay.) So either the original yarn stretches way more in blocking or my stitches were to short. What was definitely not correct or kind of „wroing by omission“ were the invormations about how much yarn was needed. They only say two balls of yarn with 630m each, so a bit more than 1200m. My yarn would have been a bit tight for that, but in the end I had about 1/4 left. (While I had been knitting much more rows.) But on the ravelry pattren page the amount is given with 999m which sounds far more realistic.

Da das Garn nicht sehr fest gezwirnt war, waren die Noppen etwas schwierig zu stricken, selbst mit der feinen Häkelnadel habe ich manchmal einzelne Schlaufen verloren. Aber das Konzept der estnischen Spitze gefällt mir sehr gut, ich vermute mal, mein nächstes Buch mit Lace-Anleitungen dürfte in diese Richtung gehen… So wird es auch nicht langweilig. 🙂

The yarn was not plyed very firmly, so knitting the nubbs was not easy. Even though I was using a fine crochet hook I sometimes lost one of the yarn overs. But I like the general concept of Estonian Lace and I guess my next book with Lace patterns might be something in that direction… So no boredom while knitting. 🙂

Jetzt spinnt sie total!

Now she is completely gone crazy!

Das sagte zumindest der Blick meines Mannes, als er das hier sah:

That’s at least what my husbands look said, when he saw this:

Stulpen spannenDabei stricke ich ganz sicher keine Spitzenhüllen für Plastikflaschen, ich trockne nur meine neuen Pulswärmer. (Wie die Daumenöffnung dem aufmerksamen Beobachter verrät. 😉 )

But of course I am not knitting lace cosies for plastic water bottles. I am just drying my new mitts. (As the attentive observer can guess from the thumb holes. 😉 )

Lange Helene

Long Helene

lace1435_pfeiffer
Für diese Armstulpen gibt es einen doppelten Anlass. Zum einen hatte ich das Buch „Zauberhafte Lace-Tücher“ von Christine Nöller zur Rezension bekommen. Zum anderen hatte ich mir überlegt, daß festliche Anlässe im Zweifelsfall eher im Winter stattfinden und es daher praktisch wäre, wenn ich mein buntes Seidenkleid dann irgendwie tauglich für kühlere Temperaturen machen könnte. Und da kamen mir die Stulpen „Helene“ gerade recht. Die ich dann einfach auf Oberarmlänge verlängert und erweitert habe.

Lace Stulpen I had two good reasons to make those long mitts. Once I had gotten the book „Zauberhafte Lace-Tücher“ by Christine Nöller to write a review. And then it occured to me, that festive events often happen in winter, so it would be very useful to be able to wear my neon print silk dress at colder temperatures. So the mitts „Helene“ seemed to fit perfectly. The pattern makes short mitts, but I adapted them to be long.

Mit der Anleitung bin ich gut klar gekommen, eine Maschenprobe mußte ich aufgrund der Veränderungen und des anderen Garns ohnehin machen. Und mir die Anleitung dann passend rechnen. Da ich ein sehr dunkles Dunkelblau wollte, wurde es dann das wunderbare Merinogarn „Centolavaggi“ von Filatura di Crosa, das es in sehr vielen Farben in der Maschenkunst gibt. Doppelt verstrickt gab das eine passende Maschenprobe. Und sehr weiche Armstulpen.

The pattern was fine for me, since I had to knit a sample anyhow to calculate the new size and length. I wanted a deep navy so I choose the lovely merino yarn „Centolavaggi“ by Filature di Crosa, because Maschenkunst offers it in many shades. I held two strands together and knitted them. That gave me the right gauge and very soft mitts.

lace1434_pfeiffer Neuland für mich war ja das Stricken mit Perlen, ein schöner Effekt mit den Roccailles.

Knitting with beads was new to me. A very pretty effect with the seed beads.

Ob sie die Arme winterwarm halten werde ich allerdings hoffentlich nicht so bald testen können…

If they keep my arms warm enough I will not be able to tell so soon. At least I hope so…

Die Bilder hier verdanke ich wieder meiner jungen Freundin Nina W. Pfeiffer. 🙂

Credits for the pics go again to my young friend Nina W. Pfeiffer. 🙂

 

Lange Lace Stulpen „spannen“

„Blocking“ long lace mitts

Lace Stulpen spannen Meine Lace Stulpen (das letzte Mal hier zu sehen) sind inzwischen fertig und ich habe einen Weg gefunden, sie zu „spannen“. (Natürlich nicht zu sehr, denn sie sollen ja eng am Arm sitzen, nicht ausgeleiert sein.)

My lace mitts (which I’ve shown here for the last time) have been finished and I’ve found a way to „block“ them. (Not to much, of course, because I don’t want them to sit tight in the end on the arm.)

Ich habe ein altes Leinengeschirrhandtuch konisch aufgerollt, die eingeweichten und ausgedrückten Stulpen ganz vorsichtig darüber gezogen und dann noch etwas geknültes Zeitungspapier in den hinteren Teil. Dann ab auf das Trockengestell für die nächsten Tage.

I’ve used an old linen tea towel, rolled it into a kind of a „cornucopia“ and pulled the soaked and half dried mitts very carefully over it. At the wider end I stuffed it with a bit of newspaper. Then it goes to the drying rack for the next days.