Treffer-versenkt

Ja, man soll nicht über quer gesteckte Nadeln nähen, aber wenn man sie vorher rauszieht, zieht man entweder den Stoff mit raus (wenn man sie erst dann rauszieht, wenn der Stoff schon unter dem Nähfuß ist) oder die Lagen können sich wieder etwas verschieben (wenn sie problemlos aufeinander liegen bleiben würden, würde ich die Stecknadeln nicht brauchen).

Aber ich mache das jetzt seit über 30 Jahren so (ganz am Anfang meiner Nähkarriere war ich noch brav und habe auch mehr geheftet.) und so “sauber” hat sich das noch nicht verkeilt….

Zuerst ging erst mal nichts mehr.

Dann holte ich eine Zange um die Nadel rauszuziehen.

Was rauskam, war die ganze Stichplatte… Stecknadel und Nähnadel klemmten gemeinsam im Loch der Stichplatte und dreimal Metall klemmen gut.

Rausgenommen ließ sich mit Zange und etwas drehen aber die Nähnadel rausnehmen und dann auch die Stecknadel.

Und ja, die Maschine hat es ohne Schaden überlebt. Ich mag mein Einhorn, es ist auch wundersam stabil. 😉

3 Gedanken zu „Treffer-versenkt

  1. Liebe Marion!

    *Autsch*
    Das ist ja schon hohe Schule, so zu treffen! (Dafür muss lange geübt werden…)
    Gut, das Deinem Einhorn nix passiert ist.
    (Nächste Steigerung: Du biegst dabei die Stecknadel genau auf 90 Grad.
    …und frag nicht…)

    Ich hoff, der Stoff hat es auch unbeschadet überstanden?!

    • Stecknadel auf 90° hatte ich tatsächlich auch schon. Aber nicht mit “klemmt fest”.

      Und die einzigen Opfer waren tatsächlich die Nadeln. Wobei die Nähnadel nicht mal gebrochen war. Ich wollte aber trotzdem nicht damit weiternähen…

      • Also Nadeltreffer-Profi… *kichertleise*

        Nee, der Nadelspitze hätte ich auch keinen halben Stich mehr weitergetraut. Die muss einfach platt sein, nach so’ner Kollision.

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