Aktueller Nadelblick Februar 2026

Viel noch nicht gebloggtes, daher wenigstens was für den Überblick.

Wie man unschwer erkennt, bin ich wieder beim Restevernähen. Prinzessin Barbie ist wieder dran, diesmal allerdings in einem rustikal ländlichen Stil. Farblich natürlich ungewöhnlich, aber thematisch nicht so unpassend, denn im Barock und noch mehr Rokoko liebte es der Adel, Schäferidyll bei Picknicks im Park nachzuspielen. Wenn sie das heute noch machen würden, hätte sich Barbie sicher natürliche Farben ausgesucht. 😉

Auch bei meinem Seafoam Lace Schal ging es ein Stück weiter.

Etwas mehr als 5 Rapporte habe ich geschafft und nachdem ich am Anfang mehrfach zurückstricken musste, ist jetzt alles so weit, dass ich die „Schlüsselstellen“ im Muster sehe und gleich merke, falls ich einen Fehler mache.

So richtig wird man das Muster erst nach dem Spannen sehen, wie das bei sehr feinem Garn und Lace halt so ist.

Wenn ich mein Garn richtig gewogen habe, sind schon etwa 20 Prozent aufgebraucht.

Das Spannen wird also auch nötig sein, um den Schal auf eine sinnvolle Länge zu bekommen. Aber er ist kraus rechts gestrickt, das ist in der Länge dann auch ziemlich elastisch. Hoffe ich.

Allerdings hat der Schal erst mal Pause, weil ich versuche, meinem Bruder zum Geburtstag Socken fertig zu stricken.

Da es Sommersocken sind, werden das Sneakersocken. Auf ein Muster habe ich auch verzichtet, das erhöht die Chance, dass sie fertig werden. (Ich habe seinen Geburtstag plus ein paar Tage…)

An sich strickt es sich ja relativ zügig, wenn man dran strickt.

Garn ist Regia Cotton in Andorra Color.

Die Baumwöll-Sockengarne gehen mir tatsächlich allmählich aus. Was ich noch habe ist Rosa und das sind nur noch zwei oder drei.

Da muss ich also mal wieder auf die Pirsch gehen. Wobei ich sie ja lieber Uni oder Farbeverlauf habe, damit man auch Muster stricken kann. Ich glaube, die wirklich selbstmusternden in Baumwolle bin ich los. Die sind einfach nicht für mich.

Ja und wenn wir bei Zeit sind… zumindest wenn ich bei mir Zuhause bin, ist die Verlockung einfach extrem groß, an meinem zweiten Hexispiel weiter zu arbeiten.

Man darf sich von der Perspektive nicht täuschen lassen, das fertige Stück ist noch nicht so groß.

Aber falls ich in dem Tempo weiter mache, brauche ich keine vier Jahre. Okay, ich habe das Falten der Hexagons nicht bei null angefangen, sondern musste nur den vorhandenen Vorrat ergänzen und konnte wieder loslegen.

Stoffe sind jedenfalls noch einige da, aktuell kaufe ich also auch keine „Reisestoffe“ dazu.

Und man glaubt es kaum, ich bin schon bei Buch drei für dieses Jahr.

Über Silvester und Anfang Januar habe ich mich im Pariser Appartment eingeschlossen (weitgehend) und viel gelesen.

Dann habe ich nicht nur meinen Zeitschriftenstapel abgearbeitet (der teilweise bis Mitte November zurück ging), sondern auch das Buch vom letzten Jahr beendet.

Was damit offiziell „Buch 1“ für dieses Jahr war. (Überraschenderweise konnte ich mich trotz der langen Pause noch an den Inhalt erinnern…)

Dann hatte ich noch eines dabei, was ich gleich mit „erledigt“ habe.

Und dann mit dem offiziellen Buch 3 für dieses Jahr begonnen.

Wenn ich mir die Zeit zum Lesen nehme, könnte es in absehbarer Zeit fertig werden.

So lange ich meinem Hexispiel nicht zu nahe bin… Das ist eine echte Konkurrenz.

So, das ist der aktuelle Stand. Es kommen aber noch einige Beiträge von Sachen, die letztes Jahr (und dieses Jahr) noch fertig wurden.

Daisy Frost

Vor langer Zeit in diesem Winter wurde eine Schlechtwetterfront namens Daisy angekündigt. Ich versorgte mich mit genug Material um das Wochenende, an dem niemand das Haus verlassen sollte gut zu überstehen. Nun ja, der Sturm fiel im Rheinland weitgehend aus, aber mein Projekt bekam den Namen „Daisy Frost“ und ist, pünktlich zum Sommer, auch endlich fertig.

Long ago this winter a storm called „Daisy“ was announced. So I made sure to have enough material for the weekend since we were advised not to leave the hose. Well, the storm didn’t really happen here, but my project got the name „Daisy Frost“ and is finally finished, right in time for summer.

PulloverÜber meine Garntests hatte ich ja hier schon geschrieben. Entschieden habe ich mich dann in der Tat das ONline Garn zusammen mit dem Wetterhoff „Silvia“ zu verstricken und damit „Zoom“ von Lang zu ergänzen.

Ich wollte einen zwar dicken, aber dennoch schmalen Pulli, damit ich auch noch eine Jacke drüberziehen kann. Dicke weite Pullis habe ich noch reichlich, ich trage sie nur nie… Also habe ich einen bereits angepassten Shirtschnitt (also mit FBA) genommen und nach dem die Strickteile ausgerechnet.

About my swatching and the yarns I had already been posting here. My choice in the end was that the ONline yarn in combination with Wetterhoff „Silvia“ would work best for my project.

I wanted a warm and thick sweater, but quite body hugging and not bulky. I have a good collection of bulky sweaters I never wear because they dont’t fit under a vest… So I took a pattern for a top I had already tested and adapted (including FBA) and made it into a knitting pattern.

Weil mir die Farben in der Kombination so gut gefielen habe ich mich für ein feines Ringelmuster (eine Reihe pro Farbe mit offenen Reihen) entschieden. Kombiniert mit asymmetrischen Längsrippen im rechts-links Muster.

I liked the combination of the colors so I made fine stripes (one row each) and combined them with a asymmetric very wide ribbing.

Obwohl ich das Shirt schon aus sehr weichem und dehnbaren Viscosejersey genäht hatte wurden Schulternähte und Kragen bei dem Strickpullo doch arg lang. Also habe ich mit einem festen Band eingehalten. (Von Hand aufgenäht.) Dadurch mußte ich den Kragen dann zwar noch mal auftrennen, aber das Ergebnis gefällt mir so gut. Daß der Kragen hinten etwas absteht ist beabsichtigt. Damit sich der Saum nicht rollt habe ich elastisches Chiffonband von Mokuba in Paris von Hand innen gegengenäht. Das war so ungefähr das teuerste an dem Pulli, glaube ich.

Pulli von hintenThe top I had already sewn from very soft rayon knit, but still the knit was softer and neckline and shoulder seams did stretch a lot. I stabilised them with a ribbon I’ve handsewn to the seams and neckline. After that I had to frog the collar and redo it with fewer stitches. Now it still stands on the back but that’s intended, I like the effect. To prevent the hemline from curling I’ve sewn an elastic chiffon ribbon from Mokuba in Paris to it. That was probably the most expensive part of the sweater.

Jetzt muß ich nur noch einen Rock dazu nähen, denn zur Hose sieht es ganz bescheiden aus. (Was aber nicht überraschend ist, denn der Pulli war von vorneherein zum Rock geplant.) Die Idee habe ich schon, aber es sind ja noch drei Nähprojekte offen und außerdem brauche ich das vor dem Herbst ja eh nicht. Hoffe ich wenigstens….

(Noch ein paar Details gibt es übrigens auf Ravelry.)

Now I have to sew a skirt to go with the sweater because it looks quite … bad with pants. (No surprise, it had always been planned as a sweater to go with a skirt.) I already do have an idea what to make, but there are still three other sewing projects I’ve already started and want to finish before starting the next one. This will be for autumn anyhow. At least I hope that the summer will no longer create a need for thick sweaters…

(If you want more details about the process check out Ravelry.)