Socken mit „Wumm“

Socks that rock

Jetzt kann ich auch allmählich mal die Weihnachtsgeschenke zeigen… die traditionellen Socken für meinen Bruder kommen mit „Wumm“, nämlich aus dem herrlichen Neongarn (orange) von Schachenmayr. Regia Trend Point nennt es sich und hat die übliche Sockenqualität. Dazu noch „Feria Ariane“, wohl ein Aldi Garn, was ich mal in einem Tausch bekommen habe.

It’s time to show the Christmas presents I made… the traditional socks for my brother come with power. Schachenmayr has a lovely neon (orange in my case) sock yarn, called Regia Trend point. The black is „Feria Ariane“ from a swap, I think it comes from Aldi.

Die Anleitung ist von Karin Aida und nennt sich Biohazard Socks. Das Muster ist eigentlich für Damensocken gedacht, daher bin ich eine viertel Nummer mit den Nadeln hochgegangen (gegenüber meiner üblichen Nadelgröße) und habe vorne noch einige Reihen eingefügt. Es könnte sein, daß sie jetzt etwas zu lang sind… naja, kann man notfalls auch wieder raustrennen. Erst mal sehen, was die Rückmeldung dazu ergibt. Außerdem habe ich Toe Up gestrickt, da das Muster als Strickschrift daher kommt, war das nicht so schwierig.

The pattern is Biohazard Socks by Karin Aida. Normally the size is for women’s socks, so I used 0.25 mm more in needle size than I would normally have and I added some rows after the toe. (Mine are knitted toe up, which is easy to adapt, the pattern is charted.) It might be they are a bit too long now, but worst case I can remove some rounds. So let’s see…)

Angezogene Photos gibt es diesmal nicht, der „Eigentümer“ bekam sie per Post und mein „Nofallmodell“ war diesmal vor Weihnachten zu gestresst.

There are no „socks worn“ pics this time. The „owner“ got them shipped and my „emergency model“ was too stressed before Christmas this year.

Revue de Presse: Burdastyle Januar 2014

Titel Burdastyle Nach Titeln, die eher opulent und Ton in Ton daher kamen ist das aktuelle kontrastreiche Titelbild eine Abwechslung. Auch wenn noch mal „Dresscode Cocktail“ angekündigt wird.

Das Editorial versucht es mit den üblichen warmen Worten zum neuen Jahr. Oder eher einem Rückblick auf das alte, natürlich sehr kreative. 😉

Dann aber erst mal ab in die Bastelecke, zu den „kreativ-trends“. Cut-Outs stehen im Fokus der ersten Idee. Mal abgesehen davon, daß mir die Designbeispiele alle nicht gefallen braucht man dafür auch das Cut Work Tool von Bernina. Und das paßt an meine Maschine nun mal nicht hin. (Sticken interessiert mich ja nach wie vor relativ wenig, aber mit solchen Spielereien besteht die Gefahr, daß Bernina mich doch irgendwann mit einer neuen Maschine „einfängt“. 😛 Denn so geschickt bin ich mit einem Cutter sicher nicht.) Ösen Allover… geht so. Und die munter geflochtene Kette kann mich gerade auch nur wenig inspirieren. Gut, wenn ich gerade einen textilen Hingucker bräuchte, wäre die Idee vielleicht interessant, aber nur weil es Trend ist… eher nicht.

„Aus alt mach neu“ schlägt gegen durchgewetzte Ellenbogen vor, die Ärmel zu entfernen und Westen draus zu machen. Da ich mir aus Westen nichts mache, geht das völlig an mir vorbei, Außerdem hatte ich glaube ich noch nie durchgewetzte Ellenbogen… wenn, dann eher die Kanten.

„Schwarz auf weiß“ geht dann auch die erste Modestrecke los. Der Blazer hat doch eher was von Gefangenenjacke. Das Shirt vom Titel hingegen gefällt mir gut, weil die Streifen durch Raffungen aufgebrochen werden und das Muster dadurch ganz anders wirkt.

Jacke Burdastyle Sehr schön auch die weiße Lederjacke 117. Biker Stil noch mal anders umgesetzt. Und ich stehe da ja drauf…

Kleid Burdastyle Bei dem Blumenkleid 119 mußte ich erst mal nachdenken, ob „saugeil“ oder „geht gar nicht“. Ein Hingucker ist es auf jeden Fall und meine Entscheidung: „saugeil“. 😀

Das großgewürftelte Sackkleid hingegen erinnert stark an Karneval. Und vielleicht auch die 1960er, aber das muß nicht sein. Außer dem Stoff kommt da nichts gut zur Geltung und wer will schon aussehen, wie ein stylischer Küchenfußboden aus dem letzten Jahrzehnt.

Drapée Rock 115A ist hingegen wieder schön, aber ich glaube, das hatten wir doch erst? Oder war das in einer anderen Zeitschrift? Ein bißchen arg Retro dann auch das flauschig gestreifte Longshirt. Irgendwie nicht sonderlich spannend, aber doch tragbar.

Wer von dem schwarz-weiß aber nicht genug bekommen kann, der kann noch das unter „stilkunde“ vorgestellte Buch kaufen. Ich muß das, glaube ich, jetzt nicht so dringend haben.

Passend dazu dann auch die Aufmachung der Kosmetikseite. Reicht optisch für einen halben Blick, aber nicht mehr. (Und erzeugt ein gewisses Craving nach der neuen Lindt-Serie „Diva“… die Farbgebung scheint also gerade im Trend zu liegen. 😉 )

Frau Bilys „best of styling“ bekommt diesmal auch wenigstens ein paar Blicke von mir, denn gestyled wird der gemusterte Drapé Rock. Der ja an sich nett ist. Überraschenderweise ist von den Stylingvorschlägen diesmal keiner völlig daneben. Gut, diesen rosa Bademantel ins Kino… den hätte ich nun bestenfalls mit einem Kinoabend auf dem Sofa assoziiert, aber gut. Und der Vorschlag für den Museumsbesuch ist krampfhaft kreativ und unangepaßt, aber über nichts lästert es sich in Museen und Galerien so gut, wie über genau diese Besucher… 😛

Die Nähschule nimmt sich das Streifenshirt vom Titel vor. Ist ja nicht so schwierig, also eine schöne Ermunterung für fortgeschrittene Anfänger.

„Happy New Year“ präsentiert dann die Cocktailmode. (Wird bei mir schon mal nicht passsieren, denn da habe ich auch keine Zeit vorher….) Schwarzer Pulli  mit schmaler Glamhose (in Kurzgröße) ist okay, nicht weiter auffällig, aber warum selber nähen? Ja, der Pulli hat ein Schößchen, das nicht jedes Billigshirt hat, aber schwarz in schwarz fällt das auch nicht weiter auf. Auch das „one shoulder“ Kleid sieht aus, wie „mal schnell eben“. Was es vermutlich sogar ist, wenn ich die technische Zeichnung ansehe. Also wem so was steht und wer mal schnell Stoff verbrauchen will… nur zu. Überraschend und gut versteckt die Smockingjacke für Herren! Daß das diesmal nicht nur ein männliches Model zur Garnierung ist, sieht man wirklich erst auf den zweiten Blick. Dazu kommt dann (wenn man weiß, daß es sich lohnt, danach zu suchen, dann findet man es leichter) sogar noch ein weißes Hemd. Fürs Mädel eine Kombi aus Corsage und Drapée Rock, sehr angepaßt und Mainstream. Ähnliches gilt für das Fledermausshirt, das angeblich einen Wasserfallausschnitt hat. (Wobei der Effekt aber so dezent ist, daß es gut ist, daß es dabei steht. Sonst könnte man glatt meinen, das käme von zu lappigem Stoff.) Uninspiriert geht es weiter, noch mal die Herren Smokingjacke und ein Kleid mit Wickeloberteil. Erst bei der Bikerjacke 116 schaue ich auf, diesmal aus Organza. Ich weiß nicht, ob ich das nähen wollte, aber das ist mal ein interessanter Effekt. (Nehmen die den doppelt? Sonst müßte das doch transparenter…. ne, so kompliziert dann doch nicht, „blickdichte Qualität“ sagt die Anleitung. Was es nicht alles gibt….) Erstaunlich, aber Burda hat es geschafft, eine Cocktailmodestrecke zu produzieren, die mich gelangweilt hat. Ist nicht einfach, aber geht offensichtlich.

Das passende Accessoire dazu ist… aber nein, nicht Schmuck, Shapewear aller Art. (Wobei ich dererlei Mogeleien durchaus zugeneigt bin. Aber nicht, „im Alltag“ (wie empfohlen), sondern nur für besondere Ereignisse. Besonders solche, wo Photos gemacht werden. 😀 )

„Aus alt macht neu“ kreiert etwas, was auch genau so aussieht. Ein schlichtes schwarzes Kleid wird mit großen Ornamenten aus bunter Metallicfolie bebügelt. Das… macht es nicht besser. Aus meiner Sicht.

Und dann kommt doch noch Schmuck als Accessoirevorschläge. Wirklich begeisternd finde ich das meiste nicht, halt viel „Bling“ für erstaunlich viel Geld (für Modeschmuck). Am interessantesten ist eigentlich der Ring von s.Oliver für 16 EUR. Das billigste Teil.

Mit Plüsch geht es unter dem Motto „Wilde Schönheit“ in die nächste Modestrecke. Eine dicke Weste mit dünnem Gürtel in der Taille „gerafft“ sieht eher nach billigem Endzeitfilm aus. Kurzmantel 104 mit den Raglanärmeln hat einen vielversprechenden Schnitt, aber wenn man die Ausführung ansieht fällt auf, daß der Stehkragen so halsfern ist, daß er weder praktisch ist (da wird es rein ziehen) noch gut aussieht. Wirkt einfach, als sei der Mantel eine oder zwei Nummern zu groß. Der Schal fällt mal wieder „das braucht eine Anleitung?“. Und die Stola ist mit dem Taillenband auch völlig bescheuert gestyled. Dabei hat sie  mit den Schlitzen auf Schulterhöhe sogar ein interessantes Detail, was zumindest zu einem Abendkleid gut zur Geltung käme. Auf dem Pulli hingegen kaum. Und angeblich soll sie dadurch auch nicht von der Schulter rutschen. Na merken wir uns das Konzept mal, vielleicht brauchen wir es ja mal noch… In Langgröße darf der Mantel dann verschiedene Felle als Patchwork zusammen setzen. Das ist ein interessantes Konzept, paßt aber auch wieder eher in einen Endzeitfilm. Oder vielleicht auch ins Conan – He-Man – Xenia Universum. Auch bei Kurzjacke 103 hat man sich redlich gemüht, sie so uninteressant wie möglich zu stylen. Auch die käme zur Cocktail oder Abendmode besser zur Geltung.

„Getestet“ werden Stiefel, Pardon, „Boots“. Das Grauen hat echt viele Namen, „UGG“, „Moonboot“ und noch ein paar andere. Wenigstens die vier Lederstiefel sehen ganz nett aus. (Und haben sogar mal wintertaugliche flache Absätze.)

Das „Modelexikon“ ist beim Buchstaben „K“ angekommen und ganz überraschend wird natürlich Lagerfeld vorgestellt. Karl Lagerfeld. (Apropos… wie viele Burda Ausgaben pro Jahr gibt es eigentlich, in denen Karl Lagerfeld nicht erwähnt wird?)

Designer Kleid Burdastyle Uneingeschränkt wunderbar finde ich in diesem Monat den Designerschnitt von Aquilano Rimondi. Der Schnitt sehr weiblich und die widersprüchliche Materialkombination… genial! (Wobei die Spitze an sich schon toll wäre.) Nicht so für meine Figur… aber generell. Und könnte man einiges davon nicht auch als Etuikleid in „groß“ umsetzen?

„Must haves“ aktuell vom Laufsteg… Kleider in schwarz weiß, schön, wem es steht. Bei den drapierten Röcken gefällt mir die Burda Variante sogar am besten. Andersherum bei den Patchwork Fellmänteln. One-Shoulder Dresses überzeugen mich nach wie vor nur, wenn sie ärmellos sind. Pelzschals mag ich, genauso wie Corsagen. Fast egal wie sie aussehen. 🙂

„KunstVOLL“ sollen die großen Größen daher kommen. Elegant und mit Asia Einflüssen. Der roten Mantel 130 (okay, sie nennen es „Longblazer“, ich sehe trotzdem einen Mantel) ist scon mal nicht schlecht. Allerdings auch nicht sonderlich innovativ und die Falten an den Ärmeln lassen für den Sitz nichts gutes vermuten. Die kurze Kimonojacke 131 hat mir zu viel von Bettjäckchen.

Kleid Burdastyle Sehr schön auch Kleid 133. Die Kombination aus Uni und Muster und auch nicht so viel „Asia“ daß es nach Karneval aussieht. Sehr geglückt.

Das gilt dann leider nicht für Blusenjacke 132, der der gleiche Schnitt zugrunde liegt. Die kurze Form mit den betonten Kanten gefällt mir an sich gut, aber wenn man das fertige Teil anschaut, dann ist das Grauen pur: für derart überschnittene Armausschnitte ist der Stoff zu steif, denn er betont die Ansatznaht so deutlich, daß es einfach nicht mehr wie ein Stilelement, sondern wie „paßt nicht“ wirkt. außerdem fällt der Stoff einfach nicht schön. Zusätzlich wirken die Nähte in dem gerippten Stoff teilweise so, als seien sie nur grob geheftet, statt ordentlich genäht. Optische Täuschung, ich weiß. Aber eine wirklich unschöne Kombination von Schnitt und Stoff.

Auch Jerseykleid 135 könnte reizvoll sein. der Zeichnung nach. Das Photo in der lässig hindrapierten Lümmelhaltung verrät das jedoch nicht. Und Hose 134 bietet eine exzellente Perspektive darauf, wie die Schrittkurve einer Hose nicht verlaufen sollte.  Wobei ich den Ansatz einer schmal geschnittenen Hose auch für füllige Frauen durchaus gut finde. Und Longweste 129… ändert meine Meinung über Westen nicht.

„News“ sind wieder vor allem Verkaufshinweise, die man diesmal so mehr oder weniger motiviert unter das Motto Buchstaben gestellt hat.

„Style-mix“ soll uns offensichtlich helfen, die nach Burda-Schnitten genähten Teile zu Outfits zusammenbauen. Nun ja, wenn ich mir angucke, wie beliebt „Designbeispiele“ von banalsten Shirts sind, scheint da eine Marktlücke zu sein. Meine Meinung über die einzelnen Teile ändert diese Seiten allerdings nicht, was vorher im Heft schon doof aussah, tut es auch anders gestylt.

Die Karnevalskostüme können mich ja wie üblich nur wenig locken. Wie in Huhn ins Westernthema paßt, weiß ich auch nicht recht, vermutlich habe ich da einen Film nicht gesehen.

Babykostüm Burdastyle Dennoch gibt es da ein im wahrsten Sinne des Wortes kleines Highlight… Ist das Baby als Geldsack nicht wirklich entzückend?

Ansonsten haben wir noch ein paar Superhelden in Größe 110-134, diverse Dschungelgestalten für Klein und Groß sowie eine Unterwasserwelt, die nach Nemo und Arielle aussieht, ohne diese Namen zu erwähnen. (Sonst wären da vermutlich Lizenzgebühren fällig.) Ach, Clownsoveralls kommen auch noch.

Die Vorschläge für die Sylvesterdeko kommen in pink und silber daher. Und mit leicht deformiert aussehenden Schweinen. Danke, das kommt mir nicht ins Haus

Die Leserinnenphotos stehen im Zeichen der Abendmode, das ist ja immer nett anzusehen. Und es dürfen offensichtlich auch Modelle ins Rennen gehen, die aus verschiedenen Schnitten gemixt wurden.

„Green Fashion“ ist eine für Burda erstaunlich textlastige Sparte. Leidder gibt es keine echte Informationen, sondern letztlich auch nur Shopping Tips.

Auch die „Best Sites“ überblättere ich mal wieder. Dabei hätte ich dann fast die „Berichterstattung“ über den Audi Fashion Award 2013 überblättert. (Unten links, gut versteckt.) Da man sich aber auf Minphotos der Gewinnermodelle (oder einzelner Modelle aus ihrer Kollektion) beschränkt, ist das auch kein so großer Verlust. Berichterstattung über solche Modethemen und Preise fände ich durchaus interessant, aber lieber richtig, nicht so, daß das einzige, was gut zu erkennen ist das Logo des Veranstalters ist.

Immerhin widmet man Benoît Vieubled beim Atelierbesuch“ zwei Seiten. Nicht ganz mein Geschmack (und erwähnte ich schon, daß die Franzosen aus allem eine Lampe machen, was nicht schnell genug weg läuft?), aber trotzdem mag ich diese Sparte.

Die Sache mit der Bambi Verleihung ist hingegen wieder langweilig mit Mini Bildchen wie immer. Daß man diesmal versucht hat, Bilder vom roten Teppich mit Burda Schnitten zu kombinieren, um tatsächliche oder vermutete Trends zu verdeutlichen macht die Sache nicht besser. Bei Themen wie „Rot Nuancen“ oder „schwarze Kleider“ ist der Schnitt völlig irrelevant, daher auch egal, welches rote oder schwarze Modell aus Burda gezeigt wird, bei „Metallic“ gibt es dann einen Schnitt, der aus einem anderen Stoff ist, also eine völlig beliebige Zusammenstellung ist. Und was in den Augen von Burda „Crayon-Look“ sein soll, kann ich aus den gezeigten Kleidern nicht ableiten. Und google hilft da auch nicht weiter, was da kommt hat mit den Bildern ebenfalls nichts zu tun.

„Leichter Nähen“ zeigt ein aufwendiges Nadelkissen. Natürlich aus einem Buch und natürlich aus Liberty-Stoffen. Wird ja Zeit, daß die endgültig hierher schwappen. Mir ist das Ding letztendlich doch zu viel Staubfänger.

„Ordnen und Organisieren“ schraubt sieben oder acht Kleiderhaken in ein Brett und verkauft das als revolutionär neue Aufbewahrung für Schmuck. Also ehrlich… wenn mein Modeschmuck mit acht Häkchen auskommt, dann braucht der keine eigene Aufbewahrung, da tut es jede Dose oder die Nachttischschublade.

Sehr ausführlich kommt der Artikel zur Verarbeitung von Faserplüsch (pardon, „Fake Fur“, wie das jetzt heißt) daher. Natürlich steht nichts drin, was nicht vor zehn Jahren auch schon in Burda stand, aber wer so was noch nie verarbeitet hat, ist wirklich gut beraten, sich diese zwei Seiten Text zu Gemüte zu führen. Was die Waschbarkeit betrifft empfehle ich eine Waschprobe in der eigenen Maschine mit einem Rest. Ich hatte nämlich auch schon Plüsch, der aus der Reinigung weniger schön zurück kam, als nach dem Waschgang in der heimischen Maschine. – Und wie viel die Marke mit dem Knopf im Ohr wohl dafür bezahlt hat, daß ein Plüschmops von ihr uns unmotiviert im Großformat anguckt…?

Zum Abschluß noch den Panikerzeuger (WANN kommt das nächste Heft?!!?) und der Stoff des Monats. Der ist passend zur Jahreszeit Filz. Na sitze ich in Köln ja eh an der Quelle…

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte dafür liegen selbstverständlich beim Verlag.)

 

Und die Himbeermarmelade gleich noch hinterher…

And the raspberry confiture also…

Und nur wenige Tage später, habe ich es dann auch geschafft, die Himbeermarmelade zu versorgen. (Tja, mehr war dieses Jahr nicht…)

And only a few days later I managed to finish the raspberry confiture also. (Well, that was all we had this year…)

Die Stickerei kann man auf dem Stoff nicht wirklich gut lesen, aber es geht ja hauptsächlich darum, die verschiedenen Sorten und Jahrgänge im Lager im Keller auf einen Blick gut unterscheiden zu können. Und dazu ist der Stoff gut.

The embroidery isn’t really well visible on the fabric, but the main purpose is that you can see at a glance which kind of confiture and from which year it is when it is stored in the cellar. And that the fabric will do.

Ich hätte ja lieber was mit rot genommen (blau nahm ich bislang eher für die Brombeermarmelade), aber offensichtlich habe ich in den letzten Jahren nur noch blau genäht, deswegen gibt es keine roten Rest.

I would have preferred to take something red (because usually I took blue for the blackberry confiture), but seems I did only sew blue in the last years, so there are no red remnants left.

(Ja, ich weiß, ein völlig unweihnachtliches Thema… aber bis zu nächsten Sommer wollte ich es dann auch nicht liegen lassen.)

(Yes, I know, the topic is not at all Christmay, New Year or even winter related… but I didn’t want to keep it back until next summer.)

Pfirsichkonfitüre im Winter?

Peach Confiture in Winter?

Nein, natürlich koche ich nicht im Winter Pfirsichmarmelade. Die Pfirsiche hatten wir aus dem Sommerurlaub mitgebracht (eine ganze Steige aus Südfrankreich) und ich hatte sie auch damals brav verarbeitet.

No, of course I did not make peach confiture in winter. When returning from our summer holiday we had brought a batch of peaches from southern France and I made the confiture right away then.

Nur hatte ich dann tatsächlich keine Gelegenheit, die „Kappen“ zu nähen bzw. zu sticken. Zuerst waren die Stoffreste nicht zugänglich und danach waren ständig dringendere Projekte.

But then I never made it to sew/embroider the jar covers. First I couldn’t access my remnants and after that there were always more urgent project to do.

Aber jetzt ist das endlich erledigt und ich kann das gleiche für die Himbeermarlemade machen…

But now it is finally done and I can do the same for the raspberry confiture…

Wenn die Zeit für Plätzchen nicht reicht…

If there is not enough time to make Christmas Cookies…

Minikuchen… dann wird auch so ein Mini-Gugelhupf als Weihnachtsgruß gerne genommen.

… then a mini Gugelhupf Cake is a great give-away also.

Ein paar von meinen Weihnachtsolätzchen möchte ich ja gerne selber essen, deswegen gab es für eine Gruppe jeweils einen kleinen Gugelhupf (der Teig mit Kakao und vor allem weihnachtlichen Gewürzen) im Cellophantütchen. Das geht schnell und dafür konnte ich die Weihnachtsgrüße (Tonpapier passend geschnitten und noch mit einem Stempel fix auf Weihnachten getrimmt) dann von Hand schreiben. Kam sehr gut an und ging viel schneller, als noch mehr Plätzchen backen… (Und gekostet hat es auch fast nichts.)

I’d like to eat some of my Christmas cookies myself, so for this group I made mini cakes (adding some cocoa and especially spices to my standard dough) instead. Putting them on cheap paper moulds and in small cellophane bags made them look nearly „professional“. And since baking was so fast, I had the time to write the personal greetings (on colored paper, quickly stamped for a bit more Christmas feeling) by hand with my fountain pen. Everybody loved it and it was much quicker than baking even more Christmas cookies… (And a very cheap gift also.) 

Königinliche Handschuhe

Queenly Gloves

Meine armes Knäuel „Joey’s Baby Silk“ von Queensland Collection  hatte ich ja jetzt schon zwei Mal angestrickt und das Garn hat dabei doch etwas gelitten. Doch der dritte Versuch war endlich ein Erfolg.

My poor ball „Joey’s Baby Silk“by Queensland Collection had suffered quite a bit, because I had started  with it twice, without getting a result. But now I’ve found a pattern that worked.

Dieses wunderschöne Muster nennt sich Queen Anne’s Lace Fingerless Gloves und ist von Erin Currie alias Seamstress Erin und ich habe es (kostenlos!) auf ravelry gefunden.

This oh so beautiful pattern is called Queen Anne’s Lace Fingerless Gloves and was designed by Erin Currie alias Seamstress Erin. And I’ve found it for free (!) in ravelry.

Das Muster ist nicht ganz einfach, aber dadurch, daß man wenige Maschen hat, strickt es sich doch recht zügig und ich konnte es auch schnell auswendig. Gut hat mir gefallen, daß die überzähligen Maschen aus dem Damenzwickel auf der anderen Seite der Hand abgenommen werden. Was der Anatomie meiner Hand eigentlich mehr entgegen kommt.

The lace pattern is not super easy, but all in all the project knits up quickly, because you do not have too many stitches. And I memorized the lace part quite quickly. What I like is the way the extra stitches from the thumb gusset are reduced at the other side of the hand. Seems more anatomical for my hands at last.

Nicht ganz so schön ist, daß sie stark dazu tendieren, sich spiralig um den Arm zu legen. Aber das ist bei rundgestrickt sozusagen „systemimanent“.

The only thing that is not perfect is, that the lace pattern tends to „curl“ around the arm. But that is a typical effect from knitting in the round.

Die Hauptschwierigkeit war im Grunde genommen, wie ich die Dinger gespannt kriege. Denn das ist absolut nötig. Ich habe mir dann mit einigen Paaren Herrensocken beholfen und habe kräftig drüber gedampft, das mußte dann reichen.

The most difficult thing was the question how to block it. And blocking was absolutely necessary to bring out the lace pattern nicely. So I finally stuffed them with (hand knitted) men’s socks and steamed them heavily. That had to be enough.

Die fingerlosen Handschuhe sind nicht nur wunderschön, sondern das Garn ist auch sooo supersoft und weich. Eines der wenigen Garne (bisher) aus meiner USA-Bestellung, bei dem es mir leid tut, daß man es hier nicht regulär bekommt. Daraus würde ich auch gerne für Babies stricken, mit so angenehmer Naturfaser.

Those are fingerless gloves are not only realy beauties, the yarn also is sooo soft! It is one of the yarns from my order in the US and one of the few I really regret not getting it here on a regular basis. I’d also like to have it available for baby gifts, because it is natural fiber, but still feels so soft on the skin.

Jetzt muß ich mich nur noch entscheiden, ob ich sie behalte oder verschenke. Zuerst war ich mir sicher, daß ich sie nie hergeben würde, weil sie doch so schön und weich sind. Andererseits habe ich schon so viele, und ich wüßte jemandem, dem ich so was schönes und weiches sehr gerne geben würde… mal sehen…

Now there is a hard decision to take: keeping it or giving them away? First I was sure I would never part with them, because they are so beautiful and soft. On the other hand I have more mitts and gloves than I can wear and I have somebody in mind whom I’d like to give those soft beauties… we’ll see…

Das Koriandergeheimnis

The Secret of Coriander

KorianderGarten ist ja nicht so meine Kernkompetenz, aber vielleicht ist hier jemand, der da mehr Ahnung hat?

Gardening is not something I know a lot about, so maybe one of you knows more?

Ich benutze beim Kochen gerne mal das eine oder andere Korianderblättchen (das grüne Zeug, das so ähnlich wie Petersilie aussieht, aber anders schmeckt). Da der auf unserem Wochenmarkt nicht so leicht zu bekommen ist, kaufe ich eine Pflanze. Die hat auch schöne, buschige grüne Blätter. Doch schon nach kurzer Zeit, drei bis maximal zehn Tage, werden die dicken grünen Blätter hart und mager und die Pflanze bildet fleißig fette Samenkapseln. Die ich aber gar nicht will. Dann schmeiße ich die Pflanze weg und kaufe die nächste, mit der sich das Spiel wiederholt. Hat jemand eine Ahnung, was ich tun kann, ob den Koriander länger benutzbar zu halten?

In my cooking I like to use coriander leaves from time to time. Since they are not always available at my grocery market I am buying a plant. The plant normally has the typical soft and wide leaves (similar to parsly, only a different taste). But then, after a few days (typically 3 – 10 if I’m lucky) the leaves transform into something thin and hard and a lot of round „fruits“ form. Then I am discarding the plant and buy a new one. And so on… Any idea why this is so and (even more interesting) what I can do to keep the „soft leaves“ status for longer?

Und die zweite Frage: Was ist in dem Topf auf dem Bild oben passiert? Ich habe den Koriander drin gelassen, weil es für eine frische Pflanze eh zu spät im Jahr ist und dieser kleine Topf entwickelte sich in kurzer Zeit zur „grünen Hölle“ mit allen möglichen Gräsern. Keine Ahnung was…. macht Koriander den Boden fruchtbarer? (Das Bild ist von Mitte November, also als es schon gut kalt war.)

And second question: What happened to my flower pot on the picture above? Since it was already to cold for planting a new one I just left the coriander plant in the pot where it developped in short time to a kind of mini-jungle. Out of I don’t know which plants…. is coriander a kind of fertilizer to the soil? (The picture was taken mid november when it was already quite cold.)

Nur echt mit 42 Zacken

Only true with 42 teeth

Die Rede ist natürlich vom Hitchhiker Tuch von Martina Behm (aus „Strick mich“), das wohl inzwischen auch jeder gestrickt hat. Und endlich auch ich.

Tuch HitchhikerI am talking about the Hitchhiker shawlette by Martina Behm (from „Strick mich“) which everybody has done by now. And finally me, too.

Als Garn habe ich mir Mini Mochi von Crystal Palace Yarns in der Wollbox bestellt. Das Garn hat Sockenwollstärke, ist aber kaum gedreht und dadurch sehr schön weich. Die Mischung aus Merino mit Nylon mag dazu beitragen. Dazu ein langer Farbverlauf… davon gerne mehr. Nicht so für Socken, aber ganz sicher für Tücher. Schade, daß es das Garn in Deutschland nicht so leicht gibt.

As yarn I’ve choosen Mini Mochi by Crystal Palace Yarns I’ve ordered from Wollbox. It is a fingering yarn, but hardly twisted, so it is much softer than normal sock wool. 80 % Merino and 20% Nylon might help the softness. Add a long color run… and I’d like to have more of it. Really a pity, that the yarn is not easily available in Germany.

Ich mag auch das Tuch, es strickt sich ganz einfach, perfekt für Nebenher und ohne viel Denken und das Ergebnis ist dennoch sehr effektvoll. So man das passende Garn findet…

I like the shawlette, it knits up very easily, it is perfect for mindless knitting and the result is very attractive. As long as you find the right yarn…

Kekssocken 2013

Treat Stocking 2013

WeihnachtssockenDieses Jahr sind mir die Ideen für originelle Täschchen ausgegangen, deswegen gibt es langweilige Socken.

This year I ran out of ideas for my treat bags, so the traditional stocking shape had to do.

Immerhin ging es mal tatsächlich schnell und ich konnte alles aus Vorräten bestreiten: Eine Seite ist Weihnachtsstoff, eine Seite aus meiner Restekiste. Dazu Kordel und zwei Perlen an den Enden. Und… ich war tatsächlich im November damit fertig, weil es nicht nur schnell ging, sondern ich auch zeitig angefangen hatte.

On the plus side: They were really made quickly and I could do it entirely from stash. One side is fabric with Christmas themed print, the other side comes from my remnants bin. And I had finished all 20 of them in November because they were not only quick to make but I also started in time.