Knackig in Strick

Tight knitting

Barbie im StrickkleidDa die Angaben zum Garnverbrauch bei mir ja irgendwie nie stimmen, hatte ich nach diesen Fäustlingen noch reichlich Garn („Merino Kid“ von Shibui Knits) übrig und um da gar nicht erst Lager entstehen zu lassen, suchte ich eine Anleitung für den Rest. Und wurde bei dem Barbiekleid von Linda Mary auf Ravelry fündig.

The amount of yarn a pattern calls for is somehow never right for me. So after knitting these mittens I still had a lot of yarn („Merino Kid“ by Shibui Knits) left. I don’t want to have a stash of remnants, so was searching for a pattern for the rest and ravelry showed my the Barbie dress by Linda Mary.

Bei Ravelry sind die Garne ja in „Stärkeklassen“ eingeordnet, so ganz nachvollziehbar ist das aber nicht immer. Was ich auf den Modellphotos sah, erschien mir schon, Baumwolle hin oder her, deutlich dünner als mein Garn. Ich habe aber erst mal ganz dünne Nadeln genommen, um auf die gleiche Maschenprobe zu kommen. Das ging auch, aber das Ergebnis war so fest, daß man das auch nicht über einen Barbiekörper ziehen konnte.

It’s nice that ravelry shows the weight of the yarn, but the information seems to be a bit off sometimes. What I saw on the pattern pics looked finer than my yarn, but who knows? I used very fine needles to get the gauge. That was possible, only the result was so tight it was not even possible to pull it over the body of a doll.

Also noch mal mit 2,25 mm Nadeln… und dann passt das. Die Länge habe ich etwas angepasst, weil ich nie die richtige Höhe einer Maschenprobe bekomme. Da habe ich an verschiedenen Stellen eine oder mehrere Reihen zugefügt. Und weil es mir dann gar zu schlicht erschien, am Ende einen großen Knopf mit Goldglitter zur Dekoration aufgenäht.

So frogging and starting new with 2.25mm needles… and it worked. I had to add some rows to get the right length, which is pretty normal for me. I never get the right row count for any gauge. To pimp the very simple dress a bit I’ve added a big button with golden glitter on the front.

Nur habe ich jetzt immer noch reichlich Garn übrig, der Teil des Plans ging schon mal nicht auf…

Now I still have quite a lot of yarn left. That part of the plan did not work out…

Revue de Presse: Burdastyle Juni 2018

Titel Burdastyle Die Juniausgabe verbreitet in der Farbausführung blau und weiß natürlich auch etwas Strandfeeling, aber bei genauerer Betrachtung vereint das Titelmodell gleich drei Trends: Lochmuster, weite Statementärmel und folkloristische Anklänge. Bis auf die Ärmel könnte das Teil auch irgendwann in den 1980ern oder so in meinem Kleiderschrank gehangen haben. (Daran sieht man, daß man alt wird… man kennt alles schon. Ich verstehe meine Mutter inzwischen sehr viel besser. 😉 )

Das Editorial weist wie meist auf die Hefthemen hin oder einige davon. Vorteil ist, daß man das Inhaltsverzeichnes nicht mehr lesen muß. Andererseits ist so ein Nähheft ja eh recht überschaubar so daß ich gar nicht mehr sagen kann, wann ich das Inhaltsverzeichnis das letzte Mal bewusst wahrgenommen habe…

Im Bereich „Trend“ dürfen wir erst mal Basteln. Zunächst ist Makramee dran, auch wenn es nicht so genannt wird. Aus grober Kordel wird eine sehr löchrige Tasche. Mag Trend sein, aber wie vorgeschlagen Handy und Geldbeutel direkt rein legen… da sind mir die Löcher doch zu groß. (Was ist eigentlich ein „Kreativhammer“? Vermutlich der gute alte Gummihammer, der eventuell im Baumarkt nur einen Bruchteil kostet. Wenn er nicht eh beim Zapfbesteck liegt. Für die, die wissen, wie man ein Fässchen ansticht.) Den Paillettentrend konnte ich in Paris nicht übersehen. Beim Austauschen der Ärmel eines T-Shirts sollte man nur drauf achten, daß Paillettenstoffe eventuell nicht dehnbar sind. Dann wird es ungemütlich.

„Das will ich“ ist ein kleines Utensilo das in einen Holzstickrahmen eingepasst wird. (Holzstickring als Rahmen für alles mögliche…. dem Trend entgeht man im Moment ganz schlecht.) Das sieht zugegebenermaßen sehr gut aus, aber viel passt da nicht rein. Da bräuchte man schon eine ganze Batterie von. Und auch dann würden nur sehr flache Sachen rein passen. Also mal wieder „dekorativ, aber zweckfrei“. Zumindest weitgehend.

Blau und weiß ist ja eine beliebte Farbkombination für die Sommermode. Dieses mal wird sie als „Welcome to Greece“ verkauft. Maxikleid 110B mit den „kalten“ Schultern ist sehr vorhersagbar. Und mit den betonten Querlinien durch das Stoffmuster sollte man dafür vermutlich groß und schlank sein. Die Bluse vom Titel dann isn fast identscierh Pose vor etwas anderem Hintergrund. Und das Model lächelt etwas mehr. Da fragtcman sich ja fast, ob da exzessives Photoshop am Wrk war. (Hm, die Bindebänder vorne fallen auch etwas anders. Dann wohl doch nur phantasieloses Posing.) Eingebunden werden in diese Photostrecke dann auch Kindermodelle aus dem „gleichen Stoff“ wie Mamas. Wenn man die Bezugsquellen anschaut, ist es wohl doch nicht der gleiche Stoff, aber man kann sicher auch ein wenig mehr kaufen und die Reste dann verwenden. (Größen für die Kinder sind 110-134.) Wenn man so alt ist wie ich, kann man natürlich auch nachsehen, ob man so eine bestickte Bauernbluse wie Modell 130 noch aus der eigenen Kindheit im Schrank hat. Das gerüschte Miniröckchen für Mama… nun ja. In Kurzgröße gibt es ein schlichtes Top. Was in der technischen Zeichnung dann doch etwas weniger schlicht ist, als das Stoffmuster erwarten lässt. Bei näherem Hinsehen frage ich mich, ob das wirklich die beste Schnittwahl für diesen Stoff war. Oder umgekehrt.
Kinderkleid Burdastyle Auch aus meinen eigenen Kinderkleiderschrank könnte das weiße Hängerchen 131 sein. Ich mag das trotzdem für kleine Mädchen und wenn man Stoff mit bestickter Bordüre nimmt, ist das auch einfach zu nähen. Nur sollte man nicht erwarten, daß es länger als zehn Minuten sauber bleibt. (Warum das Photo auf der Webseite jetzt gespiegelt ist gegenüber dem Heft… oder vermutlich umgekehrt.)

Westen sind auch bei Kindern nicht so mein Lieblingsmodell, für die Kurzweste 132 kann man sicher einen gemusterten Stoffrest gut verwenden, aber nicht alle Kinder stehen auf so realatv nutzlose Kleindungsstücke, die beim Spielen im Weg sind. Für Mama geht es dann mit einem weißen T-Shirt mit Rundpasse weiter. Das ist mal ein bißchen was anderes, die Passe fällt aber nicht schön. Stoff zu weich? In Kindergröße darf dann ein gerades Top mit Fransen gestrickt werden. Ich fürchte… das ist nicht so meines. In Langgröße gibt es Tunika 120. Die ist realtiv schlicht, hat aber ein paar Akzente… gar nicht so schlecht, vor allem, wenn man sie nicht unförmig zum Maxirock stylt, sondern zur schmalen Hose. Oder einfach direkt über dem Bikini trägt. Für Mädchen dann ein „Playsuit“ mit Carmenausschnitt. (Schon lustig, die einen Eltern wollen nach wie vor viel nackte Haut am Strand, die anderen suchen nach extra UV-dichtem Stoff… Mama bekommt mit Modell 105A Shorts. Ob ich jetzt aber Bouclé Shorts am Strand tragen würde…? Und natürlich gibt es für Mädchen dann auch noch einen Stufenrock. Der Prinzessinnentraum schlechthin. (Und eine Lektion für Mama, wie viel Stoff man auch für ein Kind verbrauchenn kann. Hier gibt es dann auch einen Bildernähkurs dazu. Wobei ich mich frage, warum man die Spitzenborte nicht zuerst an die Stufe näht und dann die nächste Stufe dran. Das ist weniger mühsam, als sie nachträglich auf den schon gekräuselten Stoff aufzunähen und dann drunter wegzuschneiden. (Den Schritt zeigen die Bilder nicht, der ist aber aus dem Modellphoto zu erschließen.)

Anschließend gibt es dann „inspirationen“ in blau und weiß. Von Kräutertee bis Sandalen… Was wir noch so gefunden haben und plazieren wollten, oder?

Auch die Beautyseite scheint sich dem Farbschema anzupassen. Was ich noch so wahrnehme, bevor ich weitergeblättert habe…

Und natürlich darf auch in diesem Sommer eine Modestrecke im Sand nicht fehlen mit entsprechenden Farben. Leinen mit cleanen Schnitten verspricht der Text. So als Gesamtbild wirken Weste 116 und die zum Saum weite Hose 117 gar nicht so schlecht. Eher wie ein Overall. Westenfan werde ich dennoch nicht. Warum die Hose jetzt „Culotte“ heißt weiß ich nicht, die ist etwa 7/8 lang und halt eine Hose, die von einer schmalen Hüfte nach unten zum Saum weit ausschwingt. Was gut aussieht. „One Shoulder“ Kleid 107 könnte mit seiner Anlehnung an „griechische Statue“ auch in die vorherige Strecke passen.  Bis auf die Farbe. Und das soll Leinen sein? Ach ne, Viskose Jersey… bei der stimmungsvollen Gegenlichtaufnahme sieht man das Modell aber eh nicht so genau. Modell 103 B sieht auf der Zeichnung interessant aus. Zwar nicht wie der angekündigte Hosenrock, sondern eher wie eine Skort, aber das wäre vielleicht auch eine Sommerliche „Fahrrad ins Büro“ Variante. Mal sehen, ob noch ein besseres Bils kommt. Nur die Größe passt natürlich gar nicht. Tunikakleid 114 versteckt mal wieder alle Schnittdetails im Stoffmuster (wobei ich mich frage, ob das nicht besser so ist) und bei Overall 114 fragt man sich auch, ob die Details nötig sind. Getragen sieht man nichts davon. Dafür sieht man, daß der Stoff an der inneren Beinnaht beim Laufen offensichtich gehörig spannt. Keine so gut Kombination zu Leinenstoff… 114 ist dann ein an die Passe gekrauster Rock, diesmal in Midilänge. Erzeugt keine Begeisterungsstürme, kann aber einen vielseitigen Rock ergeben. Auch der schlichte Kaftan 111 ist nicht schlecht und bekommt durch dein Einsatz mnit gesteppten Falten ein schönes Detail. Nur zieht der Stoff an der Ansatznaht der seltsam, über der Brust auch und so flach ist der Ärmel doch auch nicht, daß die Ärmelansatznaht auf dem Oberarm liegen sollte…? Jacke 104B würde ich dann auch geren noch mal besser photograhiert sehen. Und so was enges vermutlich nicht dringend aus Leinen nähen. Und – Überraschung! Es gibt eine Leinenhose und ein Leinenhemd für Männer! Basisteile, wie sie selten zu finden sind. Zum Abschluss dann noch mal eine Seite mit Photos, die zumindest einige Details zeigen, die auf den anderen Bildern nicht zur Geltung kamen. Wie immer nicht die, die ich sehen wollte. Aber immerhin.

Zum Leinenlook gibt es natürlich auch „Accessoire“ Vorschläge. Diesmal, wie überraschend, Sandalen. Die führen mich alle nicht in Versuchung. Denn die zum Binden an der Wade finde ich zwar schön, aber nicht an meinen Waden, alles mit Zehentrenner, egal ob mit Fersenriemen oder ohne, gibt Blasen und alles mit flachem Fersenriemen rutscht bei mir immer runter, dann kann ich gleich Schlappen tragen. Also keine große Versuchung.

Beim „Legestyle“ darf diesmal ein Mann ran, denn es geht auch um die Leinenhose. Irgendwie bekommen die Männer das stilsicherer hin als die Damenvorschläge. Nur ob ich eine Leinehose für „Business“ empfehlen würde weiß ich nicht recht. Knittert einfach enorm und so viel Blazer kann man da gar nicht dazu anziehen, daß das dann ganz schnell wenig elegant aussieht. Es sei denn, man hat einen Stehschreibtisch und setzt sich den ganzen Tag nicht hin…

„Pflegetips“ brauchen wir zu Leinen dann auch. Ich kann nicht ganz umhin festzustellen, daß als Beispielkleidungsstück ein Overall gezeigt wird, der im Heft einmal aus Leinenmischgewebe und einmal aus Viscose genäht wird…. Jedenfalls war Leinen ja mal der Inbegriff der Kochwäsche und man hat gerade wegen der Strapazierfähigkeit Langlebige Sachen wie Bettwäsche und Tischtücher draus gefertigt. Jetzt möchte das bitte wie ein rohes Ei behandelt werde, am besten Handwäsche  mit Neutralseife, spezielles Neutral Flüssigwaschmittel oder Waschnüsse. Weil gerade die Bleichstoffe im Colorwaschmittel den Stoff so leicht bleichen lassen. Äh…. womit werden Colorwaschmittel gleich noch mal typischerweise beworben? Naja, Burda schreibt auch alles, wofür der Auftraggeber zahlt. Oder so. Ist ja alles keine Werbung, neinein…

Budn geht die nächse Modestrecke weiter, „Miami Vibes“ ist das Stichwort. Maxikleid mit nackten Schulter und großem Bambusdruck, Top 109A in Kurzgröße aus Paillettenstoff. Pailetten sehen mit schlichten Schnitten ja immer besonders gut aus, aber ob die Fältchen da so optimal sind?
Hosenanzug BurdastyleHosenanzüge mit kurzen Hosen sind ja generell nicht so meine Welt. Aber Jacke 104A und Hose 105B aus dem auffällig gewebten Stoff sehen modisch und angezogen aus. So darf das sein. (Nein, nicht in meiner Größe, da nicht mehr.) Leider sieht man die Jackendetails auf dem Photo wieder nicht.

Kleid 102 scheint auch einne tollen Auschnit zu haben, mit Neckholder und normalen Trägern gleichzeitig. Auf demP hoto ist aber genau da ein breiter Schatten. Grafisch vermutlich ganz toll… und so sinnlos. Bei Body 106 weiß ich gerade nicht, was ich damit anfangen soll. Trägt man das jetzt wieder? Body unter Hose oder Rock und Blazer? So ohne Unterteil ist der ja wohl hoffentlich nicht gemeint. Kleid 101 nennt sich auch irgendwelchen Gründen „Skaterkleid“. Warum ist nicht ersichtlich. Vermutlich weil man dem Model zur eleganten Clutch und den Stiletto Highheels noch ein Skateboard aufs Bild gelegt hat. Und das interessante Detail des Kleides am Armausschnitt ist auch wieder unter dem Schattenbalken verborgen. Überhaupt… hat das Model wirklich so lange Arme und Beine oder hat sich der Photograph am Superweitwinkel vergriffen? Oder bei Photoshop ein wenig zu sehr am Regler gedreht? (Wer auch immer diese Photostrecke zu verantworten hat. Ich hoffe, es war die Praktikantentruppe und die entschließen sich alle dazu, doch andere Berufe zu wählen.)
Skort BurdastyleImmerhin zeigt das nächtste Bild das „Skortoid“ 103A mal genauer. Doch, das gefällt mir wirklich gut und das würde ich in meiner Größe auch aufs Rad und ins Büro anziehen.

„Masterpiece“ 108, ein One Shoulder Top wirkt hingegen so, als wisse es nicht, was es werden will. Die Ausschnittform ist ja mit der Drapierung eher elegant, das „Röckchen“ eher verspielt und das ganze dann aus sportlich gestreiftem Stoff. Komm wieder, wenn du groß bist. 😉 Dann noch mal die Kaftanbluse als Nummer 112. Die gesteppten Fältchen gehen im wilden Druck verloren (der aber an sich recht schön ist), der kleine Stehkragen dazu ist nett. Dann der Overall als 113A. Ja, nett irgendwie.

Beauty zum Thema ist viel mit Pink… pinken Lippenstift habe ich jedenfalls.

Den „Hosenrock“ 103A gibt es in der Nähschule. Hm, wenn ich einen vernünftigen Schnitt für weite Shorts hätte, wäre der ja einfach zu machen, das ist ja wirklich nur der Überschlag vorne… (was ist jetzt gleich noch mal der Unterschied zur Skort?)

Dann schon wieder beauty, irgendwas mit Zitronen. (Die im Moment in Paris als Farbe und auf Stoff die Schaufenster füllen…)

„Black & White“ als Kontrast dann das Programm in den Plus Größen. Die Streifenkombination an dem leichten Mantel 127B ist ganz interessant. Dann gibt es das Ganze noch mal als 127A mit Verschluss als Hemdblusenkleid. Beides nach einem Schnitt nährt natürlich den Verdacht, daß es entweder einmal zu weit oder einmal zu eng ist. Bei dem Kleid kann aman gar ichts sagen, weil das Model so auf den Stuhl drapiert ist, das zwangsläufig nur Stofffalten bleiben und der Rest wird von den Haaren verdeckt. Die dürfen dann auch gleich die Schulterrüsche an Tunika 126 verstecken. Maxikleid 125B ist zwar mehr wadenlang als wirklich „maxi“, aber mit den schräng geschnittenen Bahnen ganz nett. Das super easy Kleid 123 liegt von der Anmutung allerdings irgendwo zwischen Nachthemd und Krankenschwester. Ein anderer Stoff könnte das vielleicht retten?
Rock BurdastyleDie schräg geschnittenen Teile von Rock 122 firmierten doch mal als Bananenrock, oder? Das ist jedenfalls eine vollumfänglich bürotaugliche Variante, die durch die Ziersteppungen schlicht bleibt, aber nicht langweilig.

Das „Maxikleid“ gibt es als 125A noch mal aus unterschiedlich gemusterten Stoffen. Was man sagen kann ist, daß man sich mit dem Kleid nicht hinsetzen sollte, weil es sonst grauenhafte Querfalten wirft… Sonst leider nicht viel. Und das super easy Kleid gibt es noch mal als Longshirt. Ja, mit den gestreiften Stoffen wirkt das schon deutlich besser. Nicht sonderlich aufregend, aber bei einem extra einfachen Schnitt muß das ja nicht sein.

„wie geht eigentlich“ befasst sich mit Streifenstoffen. Zuschnitt und Verarbeitung. Mein Tip wäre ja, einlagig zuschneiden. Das geht bei den meisten Stoffen schneller und einfacher, als den Stoff streifengenau zu falten und zu fixieren.

Bei Deko und Rezepten („sweets“ nennt sich die Sparte) bleibt man mit Ananas, Kokos und pink irgendwie exotisch. Und die Bastelanleitung aus Fimo darf eine Bloggerin zeigen. Die natürlich nur „aus Leidenschaft“ bloggt und deswegen völlig zufällig drei Bücher geschrieben hat und TV Sendungen hat. Am Interessantesten die Rezepte… das Ananas Kokos Eis klingt lecker.

Mehr Bilder könnte der Atelierbesuch für mich diesmal haben. Großartiges Plissee aus Stoff und Leder. Die Kleidung vielleicht mehr Show als Gebrauchswert, aber einfach faszinierend, was man aus einem Stück Stoff oder Leder ohne viel Nähen machen kann.

„Die brauche ich“ hält unds dann Nähzubehör unter die Nase. Das wir brauchen, weil es irgendwie umweltfreundlich, sozial korrekt hergestellt oder sonst was ist. Da fallen dann Holzknöpfe genauso drunter wie kline bunte Druckknöpfchen von Prym, weil die doch OEKO-TEX sind. Öh ja,,, zum einen ist es immer noch Plastik, zum anderen sind Markenprodukte inzwischen doch alle ökotex. Ggf. auch runter bis zu Kindershirts bei kik. als Unterscheidungsmerkmal taugt das sicher nicht mehr. Ich vergaß, ist ja nur Werbung die Seite.

„Eine letzte gute Idee“ gefällt mir tatsächlich, Stiftehalter aus Tonpapier, die ihre Form geschickter Faltung verdanken. Mit der „Flip Flop Farbe“ zusammen gibt das einen netten Effekt. Nur Boden scheinen die „Gefäße“ keinen zu haben. Wie gut sich das wohl auf Dauer benutzen lässt?

Was das nächste Heft bringt? Das wissen wir erst am 13. Juni, diesmal war ich schnell, deswegen dauert das noch. 😉

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Noch mal zart in rosa

Pretty in (pale) pink again

Hemdchen in rosa nach Butterick B6031Wie das bei mir mit Unterwäsche meistens so ist… wenn ich Stoff und Spitze bestelle, wird das gleich eine Serie. Das hier ist ein Hemdchen nach  Butterick B 6031. Bewährter Schnitt. Und meine eigene Schnittbesprechung mit den Photos hat mir sehr weiter geholfen, denn die Anleitung ist verliehen und natürlich mal wieder an jemanden, der nicht erreichbar ist.

Like mostly when I am sewing underwear… when I am ordering fabric and lace the result will be a whole series. This now is a cami after Butterick B 6031. Already tried the pattern. And my own pattern review with the pictures did help me a lot for sewing. Because the original pattern and instructions has been borrowed to someone and that person is completely unavailable for quite a while.

Die Stoff, Spitze und Träger sind von Wien 2002. Nähgarn ist Bauschgarn Alterfil B 120, das sich problemlos als Oberfaden und Unterfaden auf meiner Nähmaschine verarbeiten ließ. Am Schnitt mußte ich die Verarbeitung etwas ändern, denn diese Spitze konnte ich nicht so teilen, daß sie zwei „schöne“ Kanten bekommt. Hier bleibt die Bogenkante und ansonsten ein brutaler Schnitt durch die Mitte. Das Ergebnis gefällt mir aber trotzdem und ging auch viel schneller zu nähen als beim ersten Mal. (Nein, das Hemd ist nicht so weit, die Puppe ist eine Dekopuppe, die viel kleiner ist als ich.)

Fabric, lace and straps are from Wien 2002.Sewing thread is Alterfil B 120 wooly nlyon, that did work without any problem as needle and bobbin thread in my sewing machine. I had to chance the sewing of the pattern a bit, because the lace could not be separated lengthwise to create two „nice“ borders. So I had only one nice border and a sharp cutting apart in the middle. I still like the result and it was much faster to finish than the first version. (No, the cami is not that large. My manequin is a decorative doll and way slimmer than my body is.)

 

Meine ersten Fausthandschuhe

My first mittens

Handschuhe mit ZopfmusterManchmal stellt man ganz überrascht fest, daß man etwas eigentlich recht normales noch nie gemacht hat. Bei mir waren das Fäustlinge. Ich habe Fingerhandschuhe gestrickt, mit und ohne Finger, fingerlose Stulpen in allen Varianten, auch schon Handschuhe mit Klappe… aber noch kein ganz langweiligen Fingerhandschuhe. Da wir dieses Jahr für die Weihnachtsaktion für die Obdachlosen aber Handschuhe stricken, war das ein guter Anlass, das endlich mal zu tun.

Sometimes you realize that there is something very ordinary you have not done yet. In my case it were mittens. I’ve done cloves and countless types of handcuffs and other fingerless stuff… but never ordinary mittens. Since we are knitting mittens, gloves and handcuffs for the Christmas charity for the homeless this was a good moment to do so for the first time.

Fausthandschuhe mit ZopfmusterDie Anfänge hatte ich hier ja schon mal gezeigt, daher nur die Kurzform: Anleitung sind Bias Cable Mittens von Jennier Reinhart, die ich auf Ravelry gefunden habe. Das Garn war „Merino Kid“ von Shibui Knits. Die Strickschrift war stellenweise verwirrend, weil sie sich von dem unterschied, was ich so gewohnt war, aber mit ein bisschen auftrennen ging das dann. Und ein Handschuh ist etwas schmaler, weil ich erst beim zweiten gesehen habe, daß ich noch eine Masche mehr hätte zunehmen sollen. Aber gut…

I had shown the beginnings of the project here, so only to wrap it up: Pattern was Bias Cable Mittens by Jennifer Reinhart which I’d found on ravelry. Yarn was „Merino Kid“ by Shibui Knits. The charts were a bit confusing first, because the differed from everything I had seen before, but with a bit of frogging I succeeded at last. And one of the mittens is a bit narrower than the other. Because I only realized when knitting the second mitten, that I should have added one more stitch in the set up row. Well….

Garn ist mehr übrig, als erwartet und die Handschuhe liegen jetzt bis kurz vor Weihnachten im Sammelkarton bei mir. Ein hübsches Muster, bei dem einem auch nicht so schnell langweilig wird.

There is way more yarn left than I had expected. The mittens will now be stored in a box until Christmas. A nice pattern an not boring to knit.

Revue de Presse: Burdastyle Mai 2018

Titel Burdastyle Der Titel der Maiausgabe ist so eine Art Strandlook mit Marine-Attitude. Das sind die Sachen, die auf Photos durchaus nett aussehen, ich mir aber so im wirklichen Leben immer nicht recht vorstellen kann. Aber zum diesjährigen April-Hochsommer passt es gut.

Das Editorial bricht diesmal eine große Lanze für das Kleid. Dass einem Kleider das Anziehen enorm erleichtern, weil man mit einer Entscheidung und einem Teil schon fertig und gestyled ist sage ich ja schon lange…

Zuerst gibt es aber ein „Lingerie-Top“ ober einer bluse, das uns als „Trend“ verkauft wird. Die Laufstegmodelle, die als Beispiele gezeigt werden haben ja noch was, aber das Burda-Teil sieht leider wie ein verunglücktes Bikini-Oberteil aus. Und in der Zusammenstellung dann wie ein sehr verunglückter Style… Der nächste Trend sind dann „Hippie-Haarbänder oder vielleicht auch seine Art Turbanhaarband. Da ich schon weiß, daß das an mir völlig bescheuert aussieht, hält sich mein Interesse dann sowieso in engen Grenzen. Auch wenn man damit toll Stoffreste aufbrauchen kann.

„Das will ich“ ist dann eine Variante der Stifterolle, nämlich das Schmucketui für die Reise. Zugegeben, so was habe ich schon mla überlegt zu nähen. Aber sooo viel Schmuck wie da rein passt nehme ich auf Reisen eh nicht mit. Außerdem habe ich schon aus Erfahrung gelernt, dass diese Mäppchen dann gar nicht mehr so platzsparend flach sind, wenn auch wirklich was drin ist…Die Anleitung mit zwei Seiten Bildern ist allerdings ausführlich.

Danach geht es dann unter dem Motto „Wir lieben Kleider!“ mit eben diesem versprochenen Thema weiter. Dabei werden die „normalen“ und die Plus Größen gemischt und es gibt je ein Modell aus dem gleichen Stoff. Das finde ich eine interessante Idee, denn oft fragt man sich schon, ob der Stoff denn auch in der eigenen Größe gut rüber kommt. Allerdings ist das Plus-Model wohl mal wieder an der unteren Grenze von Plus… aber gut. Und man hat auch zumindest grob versucht, den Look beider Kleider ähnlich zu halten. Natürlich gibt es für die Plus Ladies und Girls die bedeckten Arme, für die „normalen“ Größen hingegen eher den Hochsommer Look. Aber gut… zu weit kann Burda halt nicht aus der eigenen Komfortzone, Ich würde es ja schon mal interessant finde, den gleichen Schnitt in beiden Größengruppen zu zeigen. Schließlich gibt es auch schlanke Frauen, die lieber weniger Haut zeigen und Plus Ladies, die gar kein Problem mit ihren nackten Armen haben. Okay, esgeht mit Modell 123 in „Plus“ los. Zu dem großen Blumenprint darf es ein eher schlichter Schnitt sein, mit dem „typisch“ streckenden V-Ausschnitt und Ärmelvolants dem aktuellen Trend folgend. Die andere Variante wird hier noch nicht vorgestellt. Danach wird es eher „blättrig“ floral. Verbindendes Element offensichtlich Träger und freie Schultern, die Plus Größe dann mit langen Ärmeln, die andere Variante mit kurzen Ärmeln und einem tiefen Ausschnitt mit Volant. Es lebe das Klischee. Model 127 hat kleine Blüten und bietet in Plus-Größe freie Schultern, die zusätzlich von großen, flattrigen Volants umrahmt werden. Den Stil habe ich bei den amerikanischen Schnitten schon im letzten Jahr oft gesehen und er ist immer noch nicht meins. Aber er wirkt an der fülligen Frau beinahe stimmiger als an schlanken Mädchen, die davon gerne etwas erschlagen wirken. Das „tunikalkleid“ im Ethnoprint gibt es einmal in Langgröße, wo es nett ist.
Kleid Burdastyle Und es gibt Version 125 in Plus Größe, die mit den „Cutouts“ (die in Wirklichkeit nur offen gelassene Nähte sind) einen wunderbaren und gleichzeitg schlichten Akzent setzt. Genau wegen solcher Details hätte ich früher das eine oder andere Modell gerne in einer kleineren Größe gehabt….

Anschließend eine Seite für Leserinnen, die nicht vom Anblick großer Größen belästigt werden wollen… Modell 107 mit dem großen Blumenmuster ist sehr schmal geschnitten. Auf der Zeichnung sieht man interessante Details, das Photo versteckt mal wieder alles. Die zarten Volants an Kleid 117 in „normaler“ Größe beschränken sich auf die Ärmel. Deutlich langweiliger und weniger modisch als die Plus Variante. (Und gefühlt ein Schnitt, den Burda in den letzten zehn oder 15 Jahren schon mehrfach im Heft hatte.) Frisch blau-weiß gestreift gibt es Wickelkleid 124 in Plus Größe mit asymmetrischem Saum und einem Wechsel der Streifenrichtung und die im Vergleich dazu relativ brave Version 109, die immerhin den Knopfverschluss ebenfalls asymmetrisch anlegt und ansonsten vor allem freie Schultern zeigt. Nicht schlecht… aber in Bezug auf Design gewinnt die Plus Variante. Anschließend wieder eine „schlanke“ Seite. Modell 112 mit dem Korsagenoberteil und den Ärmel recycelt ein wenig den Dirndl-Look, nur mit anderen Stoffen, oder?
Kleid Burdastyle Mit Etuikleid 114B gibt es dann aber auch mal ein ausgeprochen geglücktes Modell für schlanke Frauen. Der Stoff kommt sehr gut zur Geltung und das Bindeband betont schön die Taille.
Wo ich an psychedelisch denke, sieht Burda „Regenbogentöne“. Einmal in Maxilänge mit den überdimensionierten Volants in Plus Größe, einmal mit gekreuztem Neckholder und nur etwas über knielang in „normal“ Weite Ärmel haben beide. Und erinnern mich beide an irgendwas zwischen 1970er und Strandkleid. Zum Ende der Strecke dann noch ein paar Detailaufnahmen, die n den Bildern vorher nicht zur Geltung kamen. Wo ich mich immer frage, warum sie denn nicht gleich die Details zeigen, die ihnen wichtig sind? Aber gut…

Als Accessoires gibt es diesmal unterschiedliche Taschen und Täschchen nach dem Motto „mehr ist mehr“. Nämlich üppige Deko. Ob ich so was mag, hängt ja immer sehr vom Einzelfall ab. Die Clutch mit den 3-D Kirschen hat jedenfalls was.

Dafür wird die Kosmetik konsequent überblättert.

Der „Legestyle“ widmet sich diesmal dem Ethno-Druck in Langgröße. Sponatn finde ich den „Abend“ Look sehr spannend, eine Hälfte des Kleides über der Hose lang, die andere wohl kurz und in die Hose gesteckt. Bis mir klar wird, daß das Kleid dazu einen sehr langen Schlitz am Rücken bräuchte, den es aber (zumindest nach technischer Zeichnung) nicht hat. Also bleibt ein recht konventioneller Look übrig.

„Tutti Frutti“ ist das Motto der Kinderstrecke. Die Größen sind 98 – 122, also passen die süßen Designs mit frischen gelben und hellen türkisen Farben auch gut. Die Schnitte sind wieder schöne Basisschnitte, ärmelloser Overall, kragenlose Jacke, Shorts, Latzhose und Kleid. Vorgeführt wird es als Mädchenstrecke, aber die meisten Sachen kann man (ggf. mit kleinen Änderungen wie dem Weglassen einer Rüsche) genauso für kleine Jungs nähen. Besonders gut gefällt mir ja die Zitronentasche, zu der es auch eine Photanleitung gibt. Ich glaube, die ginge auch für große Mädchen, oder? 😉

„Die brauche ich“ sind diesen Monat Handnähnadeln. Auch hier liegt der Fokus mal wieder mehr auf dem Wording der Verkaufspackungen („Hobbynadeln“ sagt natürlich gar nichts.), aber es ist doch in Summer einiges an Information vorhanden, an der sich zumindest Anfänger orientieren können. Manchen Menschen ist ja tatsächlich nicht klar, daß es unterschiedliche Nadeltypen gibt und die auch unterschiediche Eigenschaften haben.

Als Desingerschnitt gibt es eine Schößchenjacke mit Schnallenverschluss von Marina Hoermanseder. Ein echtes Sahnestückchen, das gerade durch die Schnalle so gar nicht brav wirkt. Natürlich nicht in meiner Größe, aber in der Threads war ja neulich beschrieben, wie man sich einen passenden Schößchenschnitt macht und das mit der Schnalle bekäme ich auch noch hin. Hat mal jemand ein großes Stück Zeit für mich?

„Style ahoi“ bringt dann eine Variante des allsommerlichen Marinelooks. Shirt 113A ist nicht aufregend, spielt aber nett mit der Richtung von Streifen. Die seitlich geknöpfte Hose ist so abgelichtet, daß man den Clou nicht sieht. Bleibt also unklar, ob es den Mehraufwand wert ist. Dann das Titelkleid… Etuikleid ist im Prinzip gut, ich weiß nur immer noch nicht, ob ich das mit diesen kurzen Bindebändern mag. Hat so was von um den Bauch geknoteter Pulli. Midirock aus Seersucker, nicht aufregend, aber nicht falsch. Kurzjacke 101 hat zwar einen schlichten Schnitt, wirkt aber durch des Stoff sehr interessant. Jetzt braucht man nur gestreiften Stoff in exakt dem gleichen Farbton in zwei Streifenbreiten… Schößchentop 108 macht ein nettes Decolleté, alles andere zeigt das Photo… nicht.
Overall Burdastyle Ganz toll mit den Streifen des Stoffes spielt auch der Overall 111B. Das ist natürlich eine Lektion in exaktem Zuschneiden und Nähen, aber dafür bekommt man auch einen tollen Hingucker mit einfachen Mitteln.
Für Kurzgrößen gibt es dann Matrosenkleid 106. Vorne langweilig und bieder (okay, freundlich kann man das auch sportlich nennen), der RÜcken hat es aber in sich. BH darf man da keinen brauchen. Schade, daß genau das interessante Detail nur in klein gezeigt wird. Bluse 110 zeigt die aktuell freigelegten Schultern. Kann mich trotzdem nicht begeistern, sieht aus wie „passt nicht“.

Die Beautyseite erklärt uns, daß wir zum Marine-Look roten Lippenstift brauchen. Das interessiert mich jetzt weniger (zumal ich jetzt endlich einen Lippenstift gefunden habe, der tatsächlich gut hält, ohne die Lippen auszutrockenen), aber die Aufmachung ist mal wieder einen Blick wert.

„Große Freiheit“ soll uns dann Western Feeling in den Kleiderschrank bringen. Ich gebe zu, ich weiß gerade nicht, warum ich das wollen sollte?`Die verschlusslose gerade Jacke 119 wäre aber ein guter SChnitt für jeglichen viel gemusterten Stoff. Fransen kann man ja weg lassen. An der Tunikabluse 121 gefällt mir vor allem der Stoff. Diese komische Blende könnte man gerne weg lassen. Bei KLeid 116B in Langgröße weiß ich gerade gar nicht, was da „western“ sein soll, auch er Minirock 105 ist eher neutral. Ich frage mich gerade, ob die tiefen Taschenklappen breite Hüften betonen oder eher günstig sind, weil sie unterhalb liegen? Jerseyhose 120 mit Rüsche unten… ne danke. Lederjacke 120 ist prima für alle, die einen Schnitt für eine klassische Jeansjacke suchen. Wobei diese Längsfalten im Vorderteil sond eigentlich ein recht nettes Detail. Overall 111A komt einfarbig deutlich langweiliger daher als mit dem gestreiften Oberteil und Shirt 113B hat mir definitiv zu viele Fransen. Dann doch lieber die gestreifte Version aus der Marine-Strecke. Nein, nicht mein Stil.

Die „Inspirationen“ in Form diverser Kaufvorschläge zum Thema kann ich dann auch schnell weiter blättern.

In der „nähschule“ gibt es dann die Bluse 121 mit der Blende. Dabei wird auch klar, daß diese Blende nicht mal zwischengefasst ist, sondern wirklich einfach platt aufgenäht wird. Und die Nieten am Ende eingeschlagen, so daß man sie dann auf der anderen Seite auf der Haut hat.

Dann gucke ich mir doch deutlich lieber die Rezeptvorschläge an. Bis es geschmackvolle Erdbeeren gibt wird es ja noch etwas dauern, aber vielleicht doch mal diesen Grundsaft für einen Erdbeer-Rhabarber Limonade ansetzen? (Die Dekovorschläge für Gläser und Servietten dazu… na reden wir nicht drüber.)

Anschließend wieder Beauty zum Überblättern, diesmal alles mit Algen. Oder so.

Ob man „Liberty of London“ jetzt als Atelierbesucht oder eher als Shopping Tip auffassen kann, ist so eine Sache. Den über die Herstellung heute erfährt man im Grunde fast nichts, mehr über die Firmengeschichte und den Shop. Anders wäre spannender gewesen.

Die nächste Werbung für Waschmittel nennt sich „Pflegetips“. mir war ja bislang nicht bewusst, dass Kunstfasern spezielle Mittel benötigen. Hatte man die nicht mal erfunden, damit sie pflegeleicht sind? Aber vermutlich trage ich die einfach zu selten, um da viel Erfahrung mit zu haben.

„Wie geht eigentlich?“ zeigt Kanten einfassenund Paspelieren. Wenn man das liest, klingt das immer ganz einfach. Die wirklichen Probleme findet man dann selber raus.

„Eine letzte gute Idee“ bewirbt diesmal Seifengießen von Rayer. Nicht wirklich neu, wobei ich das mit der Knetseife ja tatsächlich ganz nett finde. Nicht daß das dann zu Ergebnissen führen würde, die gut benutzbar sind. Vermute ich zumindest. Aber es sieht nett aus.

Und das nächste Heft kommt schon wieder nächsten Mittwoch… Gerade noch geschafft. 😉

Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte dafür liegen beim Verlag.

Aus dem Archiv

From the archives

Mai 2006:

Mai 2007:

Mai 2008:

Mai 2009:

Mai 2010:

Mai 2011

Mai 2012

Mai 2013

Mai 2014

Mai 2015: Viel Häkeln und Stricken

Mai 2016: Kleinkram