Das nächste Shirt mit Abwandlung

Next Top with Variation

ShirtOkay, Shirts nähen sich einfach schneller als Blusen, Hosen oder Jacken, so ist das Shirt zur Hose dann jetzt recht zügig fertig geworden.

Allright, sewing a top is faster than sewing pants or jackets, so this top was finished quite quickly.

Der Stoff ist ein wunderbarer Baumwolljersey, der in sich längsgestreift ist. Den habe ich vor sicher zehn Jahren mal bei Forenmitglied „schau“ eingetauscht, die damals diese schönen hauptsächlich für Wäsche gedachten Stoffe in ihrem Webshop verkaufte. So lange sollte er nun nicht liegen, aber gut… Was ich leider vergessen haben zu berücksichtigen… in den letzten Jahren hatte ich den Schnitt immer nur aus sehr Jerseys mit Elasthan genäht, für diesen etwas weniger elastischen Stoff hätte ich ein paar Zentimeter zugeben können. Nun ja… die Farbe ist klasse und ich habe ja eh meistens die (offene) Jacke drüber.

The fabric is a very lovely cotton knit that I’ve swapped about ten years ago with „schau“ from the forum. At that time she had a webshop and sold those great fabrics, mostly for lingerie sewing. I never intended to wait so long, to make it into something… but… well… The other thing I had not thought about was, that the last times I made that TNT pattern it were always knit fabrics with elasthane. This one is less stretchy, so I whould have added some width. But well… the color is great and I will mostly be wearing an open jacket over it.

Damit das Shirt in bißchen anders aussieht, als seine Vorgänger, habe ich am Ausschnitt ein wenig variiert. Diese Art von „verdrehter Blende“ hatte ich schon ein paar mal an anderen Schnitten gesehen und sie war nicht schwer nachzumachen.

To make the top look a bit different from the others I have I made a small variation for the neckline. I had seen this „twisted neckline“ on some other patterns and it was not difficult to adapt it to my pattern.

Revue de Presse: Meine Nähmode 2/2014

Auch wenn ich allmählich nicht mehr weiß, wohin mit den ganzen Heften mußte ich wieder zugreifen. 5,50 ist ja auch nicht teuer und so… Nur daß es Ausgabe „2“ ist irritiert mich etwas. Das Winterheft 2013 habe ich definitiv… habe ich was verpaßt, oder numeriert der Verlag einfach alle Hefte laufend durch? Naja, egal…

Diesmal gefällt mir gleich das erste Shirt sehr gut. (Sorry für das Photo, man sollte nicht versuche, kleine Bildchen im Halbdunkel zu knipsen… aber das Wesentliche sieht man.) Natürlich erliege ich wieder dem Charme der Wickeloptik, die bei mir ja nie so wirklich funktioniert, aber was mir hier auch gefällt, ist die Raffung, die vor der Hüfte wieder „eingefangen“ wird. Vom gleichen Shirt gibt es auch noch eine Variante mit langen Ärmeln. Und… das geht bis Größe 48/50… also müßte ich mich nicht mit gucken begnügen, sondern könnte es auch nähen. Wenn ich Zeit hätte…

Auch das nächste Kleid gefällt mir sehr gut. Bzw. die Kleider, denn wie so oft kann man sich verschiedene Elemente als „Baukasten“ zusammensetzen. Die Linienführung mit den Teilungsnähten gefällt mir sehr gut und je nach Stoff kann das wirklcih von romanitisch über sportlich bis „korrekt“ alles. Das gibt es nicht in meiner Größe, macht aber nix, das könnte ich mir aus meinem Standardschnitt gut selber basteln.

„Ganz lässig“ heißt es dann bei den nächsten Modellen in großen Größen mit Scnhlauchkleid und diversen Tuniken. das ist eher wieder der typische „Dicke Frau“ Look, auf den ich nicht so stehe.

Niedlich hingegen die kombination „Frische Kick“ aus Hose oder Rock mit Top und Kurzjacke. Alles nicht aufregend, aber klare Basisteile, die durch den Stoff leben.

Hosen und Röcke mit Formbund… wieder Basis. Wobei das „V“ im Hosenbund ein nettes Detail ist für die, die ihre Oberteile kurz genug tragen.

Die Hobbyschneiderin darf sich diesmal über Nadeln auslassen. Völlig korrekte Ausführungen zum Thema, aber wer tippt ernsthaft einen vier Zeilen langen Link ab? Manche Dingen funktionieren online, aber nicht gedruckt.

Kleid Simplicity "Meine Nähmode"Das Titelkleid gibt es dann einmal in Größe 34-42 und (mit etwas längeren Ämeln) in Größe 44-54. Wieder ein Wickelkleid, aber eines, das mir viel Lust macht, denn hier wird nur der „Überlapp“ gewickelt, der Rest ist brav in die Seitennaht eingenäht und der „Einstieg“ ins Kleid erfolgt mit einem Reißverschluß. (Nein, das sehe ich nicht auf dem Bild, ich habe im Anleitungsteil gespickt…). Das könnte eventuell ja tatsächlich halten…?

Gar nicht mein Fall sind hingegen die Krägen ohne Kleidungsstück, die derzeit ja aller Orten als Accessoire angepriesen werden. Zumindest habe ich noch keine Variante gesehen, die mir wirklich gefallen hätte.

Top Simplicity "Meine Nähmode"„Easy“ ist dann wieder das nächste Modell, das es mir angetan hat. Und zwar das Top, mit dem eckigen Ausschnitt, der aber durch die Fältchen vorne aufgelockert wird. Und… schon wieder bis Größe 50! Das scheint meine Glücksausgabe zu sein, was mir gefällt, hätte tatsächlich auch die passende Größe.

Nun gut, die beiden Kleider auf der nächsten Seite sind auch nett, ein eher gerades, schmales Wickelkleid und ein auf Taillenbund gerafftes schwingendes. Die dann allerdings nur bis Größe 40.

Bahnenröcke… nun ja… ach doch, der mit dem geknoteten Hüftband hat was (Modell 48) und wer schon immer mal wissen wollte, wie man so einen Rock à la „hochgeraffte Gardine“ macht, der sollte im Anleitungsteil dann hoffentlich auch die Erklärung dazu finden.

Bluse mit Carmen-Ausschnitt… nun ja, hatten wir jetzt aber oft genug, oder?

Tunika/Minikleid Varianten mit Passe. Nicht so sehr für mich, aber um schlanke Beine gut zur Geltung zu bringen. Oder einen schönen Stoff. Und wenn man das Vorderteil etwas länger macht, sollte auch ein Babybauch drunter passen. (Danach rafft man dann wieder mit Gürtel. 😉 )

Eine Jacke im Chanel-Stil darf natürlich nciht fehlen, einmal kurz, einmal hüftlang. Falls es jemanden gibt, der noch keinen solchen Schnitt hat…

Am Ende noch ein „schnelles Trendteil“: Der gekrauste Rock. Hier wohl mit Zugband. Rechteck, Taschen, Säumen, Zugband in Taille. Hat auch am schlanken Model ähnlich viel schick wie eine Kittelschürze, ist aber im Sommer durchaus luftig angenehm und bringt auffällige Drucke gut zur Geltung. Und wirklich einfach zu nähen.

Fazit? Also gefühlt hat diese Ausgabe wieder mehr Modelle in großen Größen drin. Und das alle meine „Lieblingsmodelle“ auch in meiner Größe waren… ich glaube, das gab es noch nie!

(Die Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Revue de Presse: Burdastyle März 2014

Titel Burdastyle Der März Titel mit seinen provencalischen Drucken erzeugt viel von Urlaubsstimmung. (Und weckt bei mir die Frage, ob man wirklich als Lavendelsäckchen durch den Sommer laufen will…?)

Das Editorial schwärmt von Sizilien… damit wäre also das diesjährige Italienthema (sonst ist das doch gerne Sophia Loren oder so?) klar.

Die kreativ-trends sind diesmal über mehr Seiten verteilt, damit wir die Werbung dazwischen besser sehen. 😛 Rosen als Thema gefallen mir natürlich, Ob mir die Umsetzung durchweg gefällt weiß ich noch nicht, aber Flachdraht ist schon mal eine interessante Idee. Auch die dekorierten Stiefel sind zumindest teilweise nach meinem Geschmack. Und Leder in Form prägen… interessanter Gedanke. Muß  man da wirklich mit Heißkleber fixieren? Das mit den XL Taschen werde ich wohl eher nicht brauchen. (Und daß man sie mit Stäbchenband in Form halten kann, das wußte ich schon.)

„Pimp Up“ scheint ein neues Buzzword zu sein. diesmal wird eine weiße Bluse (wie phantasievoll…) bearbeitet. Das mit dem verzierten Kragen ist noch ganz nett, das mit der Bomelborte hingegen… *yukk*

Dann die erste Modestrecke „sinnlicher Süden“. Aus folkloristischen Druckstoffen. Was diejenigen sind, die ich gerne kaufe, aber dann auch nicht weiß, was man damit machen kann. Kleid 107 bestätigt mein Vorurteil, daß es als Kleidung einfach setlsam aussieht. Rüschentunika 118 ist noch schlimmer… kurz, quergemustert, Querrüschen,… sieht niedlich aus, aber wenn die Trägerin mal älter als fünf ist, dann verliert es seinen Reiz. Dann das Titelkleid…doch schon irgendwie ein netter Schnitt.Übrigens in Langgröße, da kommen die Stoffmuster natürlich besonders gut zur Geltung. Nur die Ärmel fallen zumindest aus dem Stoff nicht schön. Aber die Frisur ist hübsch und kommt mit Anleitung. *gg*

Kleid Burdastyle Das Tupfenkleid in Kurzgröße 116A gefällt mir natürlich sehr gut. Nicht für mich, aber ein Schnitt, der in kurzer Größe wirklich schmeichelt, wenn die Proportionen stimmen,

Das Kostüm aus schwarzem Lochstickerei Stoff erinnert ein wenig an Sofia Loren und alle anderen Italien-inspirierten Modestrecken. (Ob man in München beim Stichwort „Italien“ grunsätzlich nur an die Filme der 1950er und 1960er denkt?)

Kleid Burdastyle Seidenkleid 120 ist hingegen ein Beispiel, daß dies Drucke doch so eingesetzt werden können, daß es nicht wie ein Urlaubssouvenir aussieht. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, wie das Wickeloberteiel fällt, wenn man sich bewegt und nicht nach hinten an die Wand lehnt…

Noch mal eine Rüschentunika, wird auch in weißer Lochstickerei nicht schöner.

Eine „Stoffkunde“ befasst sich mit der Lochstickerei, auch „Broderie Anglaise“ genannt. Wobei die eine Seite definitiv Accessoires zeigt…

Trends direkt vom Laufsteg… beim Thema „Blau-weißes-Kleid“ fällt mir ja das Laufstegmodell von Hervé Léger besonders auf: Ich hätte nicht gedacht, daß man Riesen-Grannies so attraktiv anwenden kann. Melange-Shirt… die Latte, um „Trend“ zu sein ist ja eher niedrig. Die Ethno-teile vom Laufsteg sind ganz nett, allerdings sind mindestens zwei davon Jacken, nicht „Tunika“ wie angekündigt. Gefallen mir aber alle besser, als das Burdateil. Beim Tupfenkleid ist es hingegen umgekehrt. Formlose „Karo Shirts“ sind wohlgenerell nicht meines. Und beim Lamé Rock kommt es halt drauf an.

„Best of Grunge“ nennt sich dann die nächste Modestrecke. Mit Liberty-Batist und Lamé geht es los. Niedlich, aber es entsteht mal wieder der Eindruck, die Titel der Kollektionen macht der Zufallsgenerator. Kleid 123A hat eine interessante technische Zeichnung, auf dem Photo erkennt man nur das Stoffmuster. Rock und Jacke… wieder niedlich. Okay, formloses Karoshirt zum langen Karorock sieht dann wirklich aus, wie direkt der Mülltonne entstiegen. Da kommen wir dem Thema schon näher. (Warum gleich sollte ich sowas anziehen wollen? Oder irgendwer?) Karomantel zur hochgekrempelten Hose und filigranen High-Heels Sandalen ist einfach völlig uninspiriert. Aha, noch mal Karo. Das vorhin war kein Rock, das war ein Kleid. Stoffbahn an Herrenunterhemd genäht. Nein, nicht bei Burda, aber so was gab es in meiner Jugend schon mal.

Als „Best of Styling“ hat sich Frau Bily eine… Jogginghose rausgesucht. Egal ob das Trend ist, das gehört wirklich aufs Sofa und nicht auf Reisen. Und die drei Stylingvarianten ändern meine Meinung auch nicht.

Das Mode-Alphabet erreicht das „M“. Da mich diesmal einige Punkte etwas irritierten machte ich mal ein wenig Internetrecherche…. um festzustellen, daß Burda offensichtlich auch englische Webseiten (Wikipedia…) als Quelle verwendet. Was das eine oder andere erklärt. Aber mehr als Unterhaltung erwarten wir doch nicht von der Sparte…..

Das Hochzeitsthema ist natürlich auch unvermeidlich. Kleid 127 ist sehr schlich. Zumindest in diesem Stoff hat es leider vor allem was von „Gespenst von Canterbury“. Aber aus einem anderen Stoff könnte man was draus machen.

Kleid Burdastyle Sehr süß finde ich dann den scheinbaren Zweiteiler, der aber ein Kleid ist. Und wenn man es damenhafter mag, dann vielleicht aus Champagnerfarbener Spitze? (Nur an der Verarbeitung könnte man arbeiten. Wenn man mit hautfarbenem Organza unterlegt, sieht man die Nahtzugaben nicht durch. Oder nicht so sehr.

Auch in dieser Variante findeich Kleid 123B interessant, doch warum hält auch hier das Model das Kleid vorne so komisch…) Am Titelkleid in Langgröße fallen die Ärmelchen übrigens schöner, Spitze scheint da besser geeignet zu sein, als Baumwollstoff. Aber den Rock finde ich ein wenig zu transparent. Mehr ein Negligé, als ein Brautkleid. Ah, wenn schon klassisch und bodenlang, dann doch lieber Kleid 110. Aber auch hier frage ich mich, ob ein anderer Stoff das nicht noch besser zur Geltung bringen würde? Auch mit dem Kleid in Kurzgröße (was schon mal als Tupfenkleid seinen Auftritt hatte) drängt sich mir der Eindruck auf, als wollte man Stoffe zeigen, nicht den Schnitt optimal zur Geltung bringen?

Passende Schuhe präsentieren die nächsten beiden Seiten. Muß ich sagen, daß mir spontan natürlich das Paar von Jimmy Choo mit Abstand am Besten gefällt? Bei der vorgestellten Auswahl ist es nicht mal das teuerste…

*Huch* auch eine Hochzeitsfrisur wird vorgeschlagen. Wobei ich die eher fürs Brautmädchen passend finde. Und das Photo vom fertigen Zopf von hinten und das von vorne sind nicht die gleiche Frisur. Die Anleitung scheit irgendwo zwischendrin zu wechseln…

Dann gibt es zwei Seiten „Style Mix“. Einmal Nuekombination der Heftmodelle und gute Gelegenheit für Product Placement für Schuhe, Handtaschen und Schmuck. Die meisten Kombinationen sind nett und alltagstauglich, nur… muß mir die echt jemand zeigen? Die sind doch… banal.

„Nordic Blue“ ist der Trend für alle, die wie Porzellan aussehen wollen. (Jedenfalls muß ich immer als erstes an Geschirr denken, wenn ich die Farbkombination sehe.) Wir hätten also ein banales Maxishirt, das irgendwo eine große Falte hat, die der Batikstoff aber wieder effizient versteckt. Der Pseudo-Zweiteiler aus der Hochzeitsstrecke ist zwar einerseits süß, aber das Muster irgendwo zwischen Porzellan und Toile de Jouy erinnert einfach ganz stark an einen Einrichtungsgegenstand. Kurzbluse mit Jabot, muß beides nicht sein. Und die traurig herumhängende Longjacke paßt zwar zur Jogginghose, aber ich bleibe dabei: Allzuweit vom Sofa sollte man sich damit nicht entfernen. Inspirierender scheint es nicht zu werden… Boucléjacke mit Fransen in der xten Variation, genähter Pulli der durch die Lederbesätze nicht mehr ganz so sehr nach Textildiscounter aussieht, aber nicht waschbarer wird…5-Pocket Hose noch mal mit kurzer Bluse und seltsamem Kragen und dann noch einen vermutlich netten Rock, den man aber bei sitzender Haltung des Models nicht erkennt. *gähn* Überstanden.

Die nächste Kosmetikseite ist für Burdaverhältnisse erstaunlich textlastig… nein, mehr Inhalt als sonst ist da auch nicht dabei, muß die Plazierung sein.

Die Nähsschule widmet sich der Five-Pocket-Hose. da schadet eine Anleitung nie, denn das ist ein Klassiker. Auch wenn man ihn nicht, wie den aktuellen Burda-Schnitt, aus elastischem Material macht. (Alle Hobbyschneiderin24-Leser und -leserinnen haben das natürlich schon letztes Jahr gelernt. 😉 )

Blau-weiß ist dasnn auch die Dekostrecke, unter dem Motto „Bye, bye, Winterblues“. Naja, wenn Ostern so spät ist, muß man das Spätfrühlings/Frühsommerthema halt mal etwas vor ziehen. Blau-weiß kommt doch sonst eher im Zusammenhang mit Sommer und Strand, oder? Deko ist ja nie so meins, das aber besonders nicht. Genähte Fische taugen bestenfalls als Stoffrestverwertung (dann muß ich aber noch jemanden finden, der die haben will) und ein Guirlande aus genähten Wölkchen… ne, aber so was von nicht…

„leichter nähen“ liefert erneut Pflegetips, diesmal für die Aufbewahrung der Winterkleidung im Sommer. Wobei sich einige von uns fragen, ob sie die überhaupt ausgepackt haben… Bei Daunenjacke und Kunstpelzmantel finde ich das ja noch logisch, aber ein Kleid aus Metallic Jersey darf man nur im Winter tragen? Nun ja…

Kleid Burdastyle Die Plusstrecke fängt vielleicht ein kleines bißchen rosa an, aber der Kleidschnitt gehört zu der Sorte, der ich so gar nicht widerstehen kann… Bringt Kurven einfach gut zur Geltung.

Auch Spitzenjacke 129 ist recht nett. Nicht praktisch für den Winter, aber dekorativ. Tunika 131 ist zwar auf dem Bild nett gestylt, aber nicht so mein Geschmack. Das scheinbar zweiteilige Kleid 133 ist auch zum Anbeißen, aber hier hängt das Wickeloberteil schon auf dem Photo tief. Tunika 132 wäre etwas für schnellen Stoffverbrauch, aber einfach wieder zu sehr Sack.

Kleid Burdastyle Auch in Variante 134 ist der Vintage Wickel Look sehr schön. Allerdings braucht man offensichtlich wirklich viel Bereitschaft, seinen BH vorzuführen.

Die Sparte „Termine“ hat diesmal meine volle Aufmerksamkeit, denn es geht um Textilmuseen. Daß es in Lissabon und Venedig auch so was gibt wußte ich noch nicht. (Nicht, daß ich die anderen schon alle gesehen hätte….)

Danach dürfen Hasen gehäkelt werden. (Über den Titel dafür sage ich mal nix, ist auch nur etwas krampfhaft kreativ…) Die gleiche Anleitung ergibt je nach Garnstärke einen kleinen oder einen extrem großen Hasen. Bei letzterem sollte man aber im Auge behalten, daß man bereits über 3,1 kg Garn braucht. Von den Kosten abgesehen… das Ding braucht mehr als eine Tüte Füllwatte und wiegt hinterher auch gut was…

„Plitsch und Platsch“ gibt einen Regenponcho für erwachsene und einige Basiskleidung für Kinder in Größe 104 – 128. Vorgeführt wird die zwar von einem süßen Mädchen, aber Raglanshirt, Shorts, lange Hosen und Hoodie-Weste sind natürlich genauso für Jungs geeignet. Basisteile wie eher selten in Burda.

Die „Bestsites“ weisen wie immer den Weg zu Shopping Quellen im Netz. Da sind ja sogar mal zwei dabei, die „Basismaterial“ für Handarbeiter anbieten. (Wobei ich auch das einfach lieber vor dem Kauf anfasse…)

Unter „Warenkunde“ stellt Burda auf immerhin vier Seiten Nähmaschinen vor. Mehr als einen Teil der Features kann man auf den wenigen Textzeilen natürlich nicht referieren. Eine echte „Kunde“ oder gar Kaufhilfe ist es also nicht, aber betrachten wir es einfach mal als unverbindliche Vorschläge… testen sollte ohnehin jeder selber.

Bei „Patchwork“ näht man offensichtlich eine Buchhülle, die dann umständlich zugebunden werden kann. Da ich aber die Anleitung eh nicht so ganz verstehe… hm… ich glaube, sie wird genäht, wie man eine Buchhülle so näht, nur Abbildung 4 ist verwirrend…

„À la Chanel“ soll das Motto der Leserbilder sein. Sagen wir bei gut der Hälfte kann ich nachvollziehen, wie es zum Thema paßt… aber nicht bei allen. Jedoch bewundernswert, wie viel Mühe sich manche mit der Location für ihr Photo geben. (Dinge, die ich gerne machen würde, wo ich aber nie dazu kommen. 😮 )

Der „Atelierbesuch“ führt zunächst nach Kolumbien. Die Vögel, die Feder für Feder aus Papier entstehend sind zugegebenermaßen faszinierend. Ich wüßte trotzdem nicht, was ich damit machen sollte.

Der „Stoff des Monats“ ist dann wieder ein netter Druck. Hat einen gewissen Charme, aber was macht man damit?

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte dafür liegen selbstverständlich beim Verlag.)

Mitaines d’Orgue

OrgelhandschuhInzwischen bin ich auch dazu gekommen, die Anleitung aufzuschreiben. (Ja doch, Margret…) Ich hoffe, beim Übertrag von meinem Handgekritzel in den Rechner haben sich nicht zu viele Fehler eingeschlichen und die Anleitung ist halbwegs verständlich:

Mitaines d’Orgue, die Anleitung für die fingerlosen Handschuhe.

You’ve seen the mits already, but now I managed to write down the pattern finally. I hope I didn’t make to many mistakes when typing my hand scribbles into the computer and I hope the instructions are understandable enough:

Mitaines d’Orgue, the pattern for the fingerless mits.

Wie immer ist die Anleitung für den privaten und nicht kommerziellen Gebrauch gratis. („Nicht kommerziell“ heißt, es wechseln in keiner Form Geldstückchen oder -scheinchen den Besitzer.) Wenn ihr die Anleitung weitergeben wollt, dann kopiert sie bitte nicht, sondern gebt einen Link zu diesem Blog weiter. Danke. 🙂

Like always is the pattern free for private and non commercial use. („Non commercial“ means there are no coins or bills or any other money involved in an exchange.) If you want to pass on the patter, please do not copy it, but pass it as a link to this blog. Thank you. 🙂

Ritterrüstung, genäht

Knights Armour, sewn

Men Neffe wollte zum Geburtstag ein Ritterschwert, was wunschgemäß auch besorgt wurde, (Aus Stoff, die Mutter hatte da auch einen Wunsch…)

My nephew wanted a knights sword for his birthday. Which I purchased according to everybodies wishes. (A fabric sword, the mother had a wish, too…)

  Und da dachte ich mir, ich könnte auch noch eine „Rüstung“ dazu legen.

And I thought I could add an „armour“ also.

Und hier ist der Schnitt zur Rüstung. Wie immer zur kostenlosen Verwendung für den privaten Gebrauch. Der Schnitt paßt für ein etwas dreijähriges Kind, man kann aber die Seitenriegel einfach länger machen oder durch Gummi ersetzen, dann paßt es sicher etwas größeren Kindern auch.

And here the pattern for the armour. Like always free for personal use. Size is for about 3 years but if you make the side bars longer or replace it with elastic ribbons it should fit older children also.

Die Nähanleitung mit Bildern findet ihr diesmal im Hobbyschneiderin24 Forum. (Die Forenleser hier kennen es also schon. 🙂 )

Sewing instructions with pics are on the Hobbyschneiderin24 Forum. (Translation can be done on demand. But it is not very complicated to do.)

Schlüsselfisch

Key Fish

Es kommt ja selten vor, aber gelegentlich wird meine Resteverwertung auch direkt weiterverarbeitet und verschenkt.

It is rare, but sometimes my using up remnants get there final destination right away.

Gestrickte MinifischeIch hatte sowohl von „Joey’s Baby Silk“ von Queensland Collection ein paar Meter übrig, also auch von „Dream“ von Tahki Yarns. Zusammengenommen reichte das noch für zwei winzige Fische nach der Anleitung Baby Fish von Ellen Diamond.

I had some few meters left from Joey’s Baby Silk“ by Queensland Collection and „Dream“ by Tahki Yarns. Taking that together it was just enough for two tiny Baby Fish after the pattern by Ellen Diamond.

Und da eine Freundin mit Vorliebe fürs Maritime Geburtstag hatte, wurde mit etwas Makramee, einigen Perlen und AlterfilS35 in blau ein Schlüsselanhänger draus. (Das Alterfil sieht man zwar kaum, es hat aber im wahrsten Sinne des Wortes die tragende Rolle. Als „Kern“ der Makrameeknoten trägt es die Perlen und sorgt dafür, daß der Anhänger nicht gleich reißt, wenn man ihn das erste Mal aus der Hosentasche zieht. 😉 ) Und verschenkt ist er auch schon…

Also the birthday of a friend of mine was approaching, a friend who likes maritime motives and fish. So I added some Makramee and beads and AlterfilS35 in blue and voilà… we have a key ring. (The AlterfilS is hardly visible, but it is actually the most important part. It is the base of the makramee, carries beads and fish and gives the stability needed. So not everything will tear apart the first time you pull the key ring from your jeans pockets. 😉 ) And the gift was recieved with pleasure… 

Rundstulpen machen Spaß!

Circle Mitts are Fun!

Die rundgestrickten Stulpen machen wirklich viel Spaß, daher habe ich gleich das nächste Paar gestrickt.

The circle mitts are a lot of fun knitting, so I made the next pair.

Das praktische an der Anleitung ist, daß man ungefähr so viel Garn braucht, wie bei einem Paar Socken für mich übrig bleiben.

The other great thing is, that they need about the amount of yarn that is normally left after knitting a pair of socks for me.

Allerdings hatte ich aus dem „Regia Artic Color“ Socken gehäkelt, das hatte mehr Garn verbraucht. Also habe ich noch etwas von dem grauen „Socks‘ Wool Lucca“ dazu genommen, Das bringt die Kreise besonders gut zur Geltung. 🙂

Only in this case I had crocheted socks from the other part of  „Regia Arctic Color“. And crocheted socks need more yarn. So I added some „Socks‘ Wool Lucca“ in grey which brings out the circle construction even better. 🙂

(Von dem bunten Garn sind gut acht Meter übrig, das graue Garn war also wirklich nötig.)

(And there are only a little more than 8 meters left of the selfstripeing yarn, so the grey one was really necessary.)

Kamel durchs Nadelöhr oder die Kordel durch die Glasperle

Camel through the eye of a needle or stringing a glass bead on a soft cord

Also ich die Sashiko Pinselrollen genäht habe, hatte ich mir als Verschluss ja Kordel mit Glasperlen gedacht. Ich hatte schöne, große rote Glasperlen und eine schwarze Kordel. Und der Durchmesser der Kordel paßte an sich auch zum Loch in der Perle. Aber mehr auch nicht. Sprich sie mit einer Nadel durchziehen funktionierte nicht. Auch mit einer Fadenschlinge ging nichts. Die Kordel paßt einfach genau durchs Loch, doppelt gelegt… keine Chance. Einfach durchfädeln ging auch nicht, denn dazu war sie zu weich und zerfaserte. Mit Tesa verstärkt war es schon wieder zu dick….

When I made the sashiko brush case I wanted cord an big glass beads for a closure. I had beautiful red glass beads and blackcord, exactely the size of the how in the bead. But not any larger. So I could not use a needle to pull the cord through. Neither using the trick to make asling from fine thread and use that to pull the cord through. Also the cord was to soft and to fraying to push it. Stiffening with some tape made it to thick again…

Loch vergrößernAber ich bin ja mindestens so stur wie eine Glasperle hart…

But I am as stubborn as a glass bead is hard…

Zunächst einmal habe ich mich dran gemacht, das Loch zu vergrößern. Nein, nicht mit dem Bohrer. (Ich hatte keinen passenden, sonst wäre das auch eine Option gewesen…) Ich habe erst mal das Bohrloch gründlich sabuer gemacht. Mit dickem Faden und dann mit der Interdentalbürste und Wasser. Das war schon mal ziemlich effizient.

First I made the hole in the bead larger. No, not by drilling. (I didn’t have a fitting drill, elseway that would have been an option, too…) But I cleaned the hole, it was still filed with „glass dust“ from the original drilling. First I pulled a thicker knitting yarn through it several times and then I used an interdental brush and water. That was very efficient.

Jetzt mußte mein Kordelende einerseits fest zusammengehalten werden und gleichzeitig brauchte ich „Griffe“ um es durch zu ziehen.

Now I had to keep the end of my cord firmly togehter and I needed a kind of a „handle“ to pull it through.

Und das einzige das dazu nötig war, war stabiles Nähgarn, in meinem Fall AlterfilS. Ich habe eine Fadenschlinge durch das Ende genäht, dann das Kordelende ganz fest mit Schlingstich umnäht und dann noch eine zweite Fadenschlinge durchgenäht, damit ich die Kordel gerade durchziehen kann und sie sich nicht schräg stellt und verkantet.

All I finally needed was a good polyester sewing thread. (AlterfilS in my case.) I sewed a thread loop to the end of my cord. Then I stitched the end tight and fray free with dense feston or buttonhole stitches. Then I added a second loop, so the cord would glide really stright through the bead and will not tilt or twist inside.

Das war ein wenig Aufwand… aber ich habe gewonnen und die Perle kam auf die Kordel. Und das ist es doch, was zählt, oder?

Okay, that was a bit of work… but I won and the bead was strung on the cord finally. And that’s what counts, isn’t it?

Frischer Überblick im Februar 2014

Fresh Overview in February 2014

WickelbluseDiese Wickelbluse sieht ja auf den ersten Blick fertig aus (und wäre damit für die „laufenden Projekte“ nicht mehr qualifiziert), und rein technisch ist sie es auch, nur ist sie so leider nicht tragbar. Zum einen, ist sie etwas zu eng (darüber später mehr), zum anderen öffnet sich der Wickelausschnitt fast bis zum Bauchnabel, wenn ich mich bewege. Ich habe jetzt noch eine Idee, wie ich sie halbwegs tragbar bekommen könnte, ansonsten… braucht jemand eine Wickelbluse in Größe 20, mit einer FBA auf 22?

This wrap top looks quite finished (which would disqualify it for my ongoing projects) and technically it is. The problem is I can’t wear it that way. Once it is quite snug (my fault, will talk about it later), but the bigger problem is, that the front gapes down to the navel… I have one more idea how I might be able to fix it. Otherwise… anybody wants a wrap top in size 20, with FBA to 22…?

T-Shirt ZuschnittAllerdings brauche ich für oben genannte Lösung noch was, was nicht sofort umsetzbar ist. Daher habe ich dann schon mal das nächste Projekt zugeschnitten, ein schlichtes T-Shirt.

Before I can try the mentionned solution I need to organize something. But I already cut my next project, a simple top.

StrickkleidDann gibt es da ein Strickkleid aus dickem Garn, das ich angefangen habe. Das ruht allerdings seit Mitte Januar, denn da ist eine wichtige Terminsache…

Then I started this knit dress made with bulky yarn. It hibernates since mit of January, because there is something urgent to finish first…

SockenNämlich die Geburstagsocken für meinen Bruder. Ein männertaugliches Lochmuster. Und ich mußte es mir nicht mal selber ausdenken. (Und ja, der Schaft der fertigen Socke sieht anders aus, Leider habe ich da einen Fehler gemacht, weil mich die Anleitung etwas verwirrt hat. Und da diese Socken anleitungsgemäß von oben nach unten gestrickt wurde, hätte ich sie vollständig wieder auftrennen müssen. Was aus Zeitgründen einfach keine Option ist.

So the urgent project are the birthday socks for my brother. „Lace“ pattern for a man and I did not have to make it up. (And yes, the leg part of the finished sock looks different from the second one. I was so confused by another part of the instructions, that I made a mistake. And since I made the socks downward and not toe up – as the instructions state – frogging all is not an option, I wouldn’t finish it in time.

GranniesUnd natürlich auch ein Blick auf meine Hexagons, die inzwischen auf 313 angewachsen sind. Damit ist noch ein Garn aus.

And of course a look on my hexagons. 313 now. And I ran out of another yarn.

 

Aus dem Blogarchiv

Februar 2006

Februar 2007:

Februar 2008:

Februar 2009:

Februar 2010:

Februar 2011

Februar 2012:
Der Monat, in dem ich mein Grannie Projekt das erste Mal vorgestellt habe.