Ringelsneaker

Striped sneaker socks

Sneaker Socken aus BaumwollgarnWunschgemäß gibt es für meinen Bruder diesmal Sneaker Socken zum Geburtstag. Nachdem er Weihnachten meinte, Wintersocken hätte er jetzt eigentlich genug, weil er auch die Baumwollsocken mit Schaft nur im Winter trägt…

Since my Brother told me on Christmas that he is well equipped now with winter socks, since he is also wearing the cotton socks only in winter, because in summer the leg part feels to warm for him.,, he’s getting sneaker socks for his birthday.

Das Garn ist von Lana Grossa „Meilenweit Solo Cotone Stretch“ und hat zur Baumwolle noch einen Polyesteranteil. Im Gegensatz zu einem „Stretch“ Garn, das ich früher mal verwendet habe fühlt sich das beim Stricken aber zum Glück nicht dehnbar an. Mit dem anderen war ich nämlich nicht gut klar gekommen. Bei den Ringeln habe ich mir nur ungefähr Mühe gegeben, den Farbverlauf zu treffen und das hat erstaunlich gut funktioniert.

The yarn is „Meilenweit Solo Cotone Stretch“ by Lana Grossa. It’s cotton and polyester but luckily it is not stretchy while knitting. (I’ve once had a „stretch“ yarn that was really kind of elastic and had trouble knitting with it.) I’ve only taken a bit of care to match the stripes of both socks but they turned out pretty well for that.

Die Socke ist meine „Standardsocke“, nur ohne Bein. Wobei ich oberhalb der Ferse mit verkürzten Reihen noch einen kleinen Keil gestrickt habe, damit sie nicht so leicht in den Schuh reinrutschen. Mal sehen, wie im Herbst der „Tragebericht“ ausfällt. 🙂

The pattern is my standard sock pattern, just without the leg part. I added a bit of height with short rows over the heel only, so they should not slip into the shoe so easily. We’ll see what my brother will tell me about how they have been wearing once summer is over. 🙂

Trillian

Tuch TrillianEndlich gibt es mal wieder ein fertiges Werk… schon im September habe ich „Trillian“ von Martina Behm angeschlagen, weil ich für einen Fortbildung was zum „nicht denken“ brauchte. Da ich das Endergebnis aber nicht wirklich brauche, wurde es zugunsten anderer Projekte immer wieder nach hinten geschoben.

Finally I have a finished object to show… already in September I’ve started „Trillan“ by Martina Behm, because I needed something „brainless“. But I do not need the shawl, so it was always set on the backburner for other project.

Tuch TrillianAber jetzt ist es fertig. Das Garn war „Jawoll Magic“ von Lang Yarns und ich finde, die Streifen entwicklen sich hier ganz nett über das Tuch. Ich habe weniger als die angegebenen 150g verwendet und finde das Tuch schon ganz schön groß… noch kein Umschlagtuch, aber für einen Schal schon umfangreich.

The yarn is „Jawoll Magic“ by Lang Yarns and I like how the stripes develop over the shawl(ette). I used less than the 150g the pattern calls for and I think it’s quite big. Not a real shawl yet, but for a shawlette quite large.

Das Garn ist Sockengarn, dafür ist es noch relativ weich, aber ein extremer Halsschmeichler ist es nicht. Für mein Empfinden wäre es am Hals noch okay, aber eigentlich brauche ich das Tuch nicht und es sind auch nicht so wirklich meine Farben. Mal sehen, was draus wird…

The yarn is a sock yarn and taking that into consideration it is relatively soft. But not really soft, of course. For me it would be okay to wear it against the skin, but actually I don’t need it and it’s not really my colors… so let’s see where it ends up.

Kappnaht… liebevoll von Hand

Flat felled seam… by hand

Kappnähte von HandMeine Fortschritte sind ja minimal, aber so kann ich wenigstens mal zeigen warum… ich habe mich bei dem weichen Wolljersey für Kappnähte entschieden. Denn zumindest an der Kapuze sieht man die Nähte ja. Ich wollte aber keine Steppnähte von außen… also mache ich den zweiten Schritt von Hand. Mit feinen Stichen und feiner Nadel. Wie man auf dem Bild sieht, klappt so auch die Naht“kreuzung“ von Kapuzennaht und Halsausschnitt. Über die Dehnung des Stoffes muß ich mir so auch keine Gedanken machen. Zum einen ist er in Längsrichtung nicht sehr dehnbar, zum anderen kann ich das bei Handstichen gut über die Fadenspannung regeln.

My progress is minima, but at least I can show why… I decided for flat felled seams for my hoodie of wool jersey. Because at least at the hood the inside seams will be visible. And that is the cleanest way. But I did not want visible stitches on the outside, so the felling is done by hand. With fine stitches and a fine needle. As the picture shows that also works well where the hood seam and the neckline cross. Handstitches also have the advantages that I do not have to worry about the sufficient stretch of the seam. The fabric is not very stretchy, especially lengthwise and by hand I can control the tension of the sewing thread well enough.

Revue de Presse: Threads January 2017 (188)

Titel Threads 188Diesmal hat die Wirklichkeit mich überholt… das nächste Heft liegt auch schon bei mir, aber die Januarausgabe will ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Schon die all over Stickerei auf dem Titelkleid ist mehr als einen Blick wert. Ich mag ja Dekoration, die sich von den Nähten nicht aufhalten lässt.

Die Autoren der Ausgabe werden diesmal gefragt, welches ihr schwierigstes Nähprojekt war und wie sie es bewältigt haben. Für mich könnte ich die Frage wohl nicht beantworten. Sobald ein Teil fertig ist, vergesse ich die Probleme ganz schnell. Bis zum nächsten Mal, natürlich…

Das Editorial ist diesmal mehr in eigener Sache, wobei ich das als „Dauerleserin“ durchaus nett finde, wenn auch mal erzählt wird, welche Redaktionsmitglieder gehen oder kommen. (Aber systematisch macht das Threads ja auch nicht.) Die Lesertips bekommen diesmal nur eine knappe Seite, dafür ist der „Best Tip“ nicht so schlecht. Eine Paste aus Stärke, um Markierungen auf dunklen Stoffen anzubringen. Wäscht sich nämlich aus. (Laut Anleitung reicht auch bürsten und ein feuchtes Tuch. So lange sich die Paste nicht einsaugt, könnte das tatsächlich funktionieren.)

Anschließend geht es um das Titelkleid, „Embellishments“ sind das Thema. Akzente setzen mit Metallicgarn. Mit guten Tips, wie man die Zierstiche an Metallicstickgarn anpasst fängt es an, aber uuach das aufnähen dickerer Fäden mit der Maschine oder das Einarbeiten von Hand kommen vor. Vermutlich liegt es daran, daß ich mit Handsticken nicht so viel Erfahrung habe, aber die Technik, wie man bei doppeltem Faden ihn so in der Nadel verankert, daß er nicht so leicht reisst, kenne ich noch nicht. Mal sehen, ob ich das Wissen auch mal verwenden kann.

Dekorativ geht es im nächsten Artikel weiter. Um die schöne Plazierung von Streifenmustern, wenn es um die Ecke geht. (Angeregt vom Vintage Modell auf der Heftrückseite.) Auf die Idee, dass die Streifen schlichtweg aus dem Stoff ausgeschnitten und dann quasi als Borte aufgenäht werden war ich in der Tat noch nicht gekommen. Je nach Stoff kann das wirklich unsichtbar funktionieren.

Dann die „Pattern Reviews“. Diesmal ist nichts dabei, was mich wirklich fesselt. Die Bluse von Deer and Doe ist recht interessant. Aber wozu tragen, wenn man nicht die Figur für Röhrenhosen hat?

Auführlich geht es dann um den Austausch eines Jackenfutters. Da ich das schon mal gemacht habe weiß ich, daß der Artikel gut ist… Wenn ich den vorher gekannt hätte, wäre es hilfreich gewesen.

Spannend dann ebenfalls das Thema, wie man unterschiedliche gemusterte Stoffe kombiniert. Das gefällt mir im Ergebnis nicht immer, aber die „Grundregeln“, die der Artikel vorstellt sind schon sehr hilfreich. Und dürften in vielen Fällen den Unterschied zwischen einem gewollten und geplanten Eindruck und einem „sieht auch nach Resteverwertung aus“ ausmachen.

Die britische Designerin Terry Fox war mir bislang kein Begriff, aber Bilder von opulenten Brautroben gehen immer… dabei bleibt es aber nicht, neben einem Interview (Das, glaube ich, einen durchaus realistischen Einblick in den Berufsalltag gibt.) gibt es einen Bildanleitung für eine Pattentasche. Denn die Designerin bietet auch Kurse an und versteht offensichtlich ihr Handwerk.

Um Passform bzw. die Bewegungs- und Designzugabe geht es im Artikel von Joi Mahon. Sie teilt dazu den Oberkörper in vier Quadranten, erklärt den Zusammenhang zwischen Körpermaß und Kleidungsstück und macht Vorschläge für sinnvolle Bewgungszugaben und Designzugaben. Eine Bluse in drei unterschiedlichen Passformklassen rundet den Artikel anschaulich ab.

Besonderes Augenfutter, auf das ich mich jedes Jahr freue, sind die Ergebnisse des „Made with Wool“ Wettbewerbs. Der Rock mit eingestrickter Skyline am Saum…und das war der „Junior Handwork Winner“. Aber auch die Modelle der Erwachsenen sind natürlich mehr als sehenswert.

Ausführlich befasst sich der nächste Artikel mit dem Kapperfuß und dem Rollsaumfuß. Die funktionieren ja bei mir leider auch nur nach dem Zufallsprinzip… Aber beim nächsten Mal lege ich mir den Artikel daneben.

Da die Januarausgabe ja weit vor Weihnachten gekommen war, gibt es natürlich einen „Gift Guide“. Immerhin ist die Bandbreite der Vorschläge sehr breit.

Sachlicher dann wieder bei „Essential Techniques“, ums Zwischenfutter (interlining) geht es. Den hätte ich auch gerne vor einigen Jahren schon gehabt. Inzwischen habe ich das ja inzwischen größtenteils selber rausgefunden… 😉

Warum der Artikel danach unter „Sewing Saves“ steht erschließt sich mir nicht so ganz, aber er zeigt Möglichkeiten, wie man dicken Nähfaden (typischerweise für Möbelstoffe eingesetzt) verwenden kann. Worauf der Artikel allerdings nicht eingeht ist, daß nicht alle Maschinen so dicke Fäden verarbeiten und noch weniger gleichzeitig  auf Ober- und Unterfaden. Gerade bei den moderneren Maschinen.

Die erste Leserfrage sucht diesmal Quellen für Schnitte in Teenagergrößen. Ein nicht ganz seltenes Problem. Unbekannte Quellen kennt Threads wohl auch nicht, aber Vorschläge, wie man Schnitte ändert. Interessant auch, wie man Wollstoffe für die Verarbeitung vorbereitet. Wobei ich bezweifle, daß ich das jemals so gründlich machen werden. Bisher ging es auch anders gut. Und dann noch die Anleitung, wie man Hosenbeine (fertiger) Hosen kürzt, wenn die Hüften ungleich sind.

Das Nähgeschichtchen widmet sich Mamas großem Tischtuch.

Und zum Abschluss noch die Nahaufnahme auf eine Jacke aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Das Kleindungsstück an sich ist nicht so spannend, wie sauber die Streifen an der Ecke zusammenstoßen schon.

Das war der Januar, die März-Ausgabe liegt natürlich auch schon hier…

Aktueller Nadelblick Februar 2017

Fresh from the needles February 2017

Shirt als "Bausatz" in pinkEndlich gibt  es mal wieder ein richtiges Nähprojekt. Ein Shirt soll es werden, ich habe letztlich vom Daytona Weekender von Hot Patterns die Kapuze übernommen und von Burda 6785 die Seitennaht mit der Raffung. Das ganze habe ich an meinen Standardshirtschnitt „angebaut“ und hoffe, daß die Gesamtwirkung so wird, wie ich das gerne hätte. Wie üblich alles etwas aufwändiger, als geplant, denn ich mache überall Kappnähte, die aber (nach der ersten Naht) von Hand. Das Material ist Wolljersey, in dem Handstiche so gut wie unsichtbar sind und man kann von Hand die Fadenspannung so regulieren, daß die Naht elastisch genug bleibt. Ohne am Ende eine Zickzacknaht auf der rechte Stoffseite zu haben.

Finally a real sewingproject again. It’s supposed to become a top. In the end I decided to use the Hood from the Daytona Weekender by Hot patterns and the shape of the side seams from Burda 6785 with the shirred effect. The details were added to my old standard shirt pattern. I hope it will turn out as expected. As usual it will be more work than originally planned. I make flat felled seams and I am doing the felling part with hand stitches. The fabric is a woolen jersey so it is easy to make mostly invisible stitches and I can create the right tension on the thread easily so it will remain elastic enough without having ugly zigzag stitches on the right side of the fabric.

geringelte Sneaker SockenDa mein Bruder bald Geburtstag hat sind auch wieder Socken auf der Nadel. Für den Sommer hat er sich Sneaker Socken gewünscht (hätte er mir ja auch eher sagen können…), da habe ich natürlich nichts dagegen, weil sie deutlich schneller gehen. Material ist „Meilenweit Solo Cottone Stretch“ von Lana Grossa. Was sich überraschenderweise gut verstrickt. Ich hatte mal ein anderes Garn mit Elasthan, mit dem ich gar nicht klar kam. Hier ist der Gehalt aber so gering, daß das Garn selber nicht beim Stricken dehnt. Ob es die Haltbarkeit der Socken am Fuß erhöht wird man sehen. Ich habe da noch ein Knäuel von, das sollte ich dann für mich ausprobieren.

My brother’s birthday is approaching, so I have the next socks on my needles. He finally told me he is only wearing sneaker socks in summer (could have told be before…), so that’s what he will be getting this year. Nice for me because without a leg part they are done much faster. The yarn is „Meilenweit Solo Cottone Stretch“ by Lana Grossa. It knits better than expected. Some time ago I had knitted with another yarn with Elasthane/Spandex content and had big problems to create an even tension. Here the content of Elasthane is very low, so the yarn does not stretch while being knitted. If it is enough to make the socks stay put on the feet we will see. I have another skein of that which I will be trying for myself.

Tuch TrillianDas Tuch „Trillian“ ist fast fertig. Gebraucht habe ich 140g von „Jawoll Magic“ von Lang Yarns. Das ist etwas weniger als die Anleitung angibt, mir ist das Tuch aber groß genug. Hier müssen noch die Fäden vernäht werden und dann noch gedämpft oder so. Und dann mal sehen, was draus wird. Ich habe ja schon so viele Tücher.

„Trillian“ is nearly finished. It used 140g of „Jawoll Magic“ by Lang Yarns. That is a little less than the pattern calls for but I think the shawl is big enough. I still have to weave in the ends and do a little steam blocking or something like that. And then let’s see what I will do with it. I already have so many shawls.

rote StricktunikaEin bisschen weiter gewachsen ist auch meine Stricktunika. Kurz nach dem letzten Beitrag habe ich das sechste Knäuel vom roten Garn doch noch gefunden, habe bis zum Beginn von braun wieder rückgestrickt (trennen ging bei dem Garn nicht, aber Masche für Masche zurückstricken war möglich) und noch ein Knäuel rot gestrickt. Jetzt ist aber braun unwiderruflich mit eingearbeitet. Ein Stück länger soll es schon noch werden.

Some growth of my knitted tunic. Shortly after my last overview I’ve found the sixth skein of red yarn so I backstiched to where I had started the brown yarn (the yarn is fuzzy, ripping was not possible, but taking out stitch by stich was doable) and added a whole skein of red. Now brown has definitely started. I want more length.

Begonnenes Lace TuchMein „Knitted Veil in Pyrenees Wool“ aus dem Jakobschaf ist auch von der Randbordüre ins Hauptmuster hineingewachsen.

My „Knitted Veil in Pyrenees Wool“  knitted from Jacob sheep grew over the border into the main pattern.

BücherEine ganze Menge Projekte also, die im Moment hier so in Arbeit sind. Das Buch von A.S.Byatt habe ich dank eines wirklich häßlich verregneten Wochenendes in Paris fertig gelesen, stattdessen ein kleines Intermezzo mit Donna Leon. Das Buch über die Handschuhe ist nicht immer noch Abendlektüre, sondern schon wieder. Bei den Handarbeitsbüchern lese ich ja nicht immer so systematisch, sondern mal hier ein bißchen, mal da ein bißchen…

So there are a lot of projects going on at the moment. Readingwise I managed to finish the A.S.Byatt thanks to a really ugly and rainy weekend in Paris. Now a bit of Donna Leon which will probably not last that long. The book about gloves is not still on my nightstand but again. I do not read the craft and fashion books so systematically, more like some pages here, some pages there…

 

Aus dem Blogarchiv

Februar 2006

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Februar 2009:

Februar 2010:

Februar 2011

Februar 2012:
Der Monat, in dem ich mein Grannie Projekt das erste Mal vorgestellt habe.

Februar 2013: Ein Jahr Hexagons und andere Strickwerke

Februar 2014: gar nicht so wenig, für so einen kurzen Monat

Februar 2015: