Zu sexy…

… sogar für Barbie. (Aber ich habe es entschärft.)

Jacke und Rock für BarbieFür Reste meiner eigenen Jacke (Schnittkritik kommt noch) habe ich in dem alten Burda Barbie Heft einen Schnitt für eine Felljacke gewählt. Mein Stoff franst stark und ist doch recht steif aufgrund der vielen Fadenschichten, also schien mir etwas mit wenig Nähten und vergleichsweise großen Teilen sinnvoll. War es auch. Eigentlich hätte es noch einen Gürtel gegeben und einen Zierknopf. Passenden Zierknopf hatte ich nicht und den Gürtel habe ich absichtlich weggelassen, ich finde, mein Stoff kommt als Swingerjacke besser.

Schwierig waren dann die Ärmel, durch den Ärmelaufschlag sind an den Nahtzugaben viele Schichten, die sich dann nur schwer wenden ließen. Und bei dem fransigen Stoff war noch mehr zurückschneiden auch keine echte Alternative.

Barbierock und StrickoberteilAber im Ergebnis sieht die Jacke sehr okay aus.

Den Rock dazu habe ich aus einem Leinenrest gemacht und da muß wohl was schief gegangen sein. Laut Anleitung hätten an der Taille zwei Knöpfe nebeneinander gehört. Bei meinem Exemplar war die Überlappung aber so knapp, daß der Rock mit dem vorgesehenene Verschluss freie Sicht auf Barbies nicht vorhandenen Schritt frei gab….

Das fand ich dann sogar für Barbie zu freizügig, also gab es auf der vorderern Kante noch einen zweite Druckkopf, der dafür sorgt, daß der Rock immerhin nur Blick auf die Beine frei gibt….

Als Oberteil habe ich diesmal aus einer schwarzen Sockenwolle und einem Faden Isager Alpake ein quer gestricktes ärmelloses Oberteil gestrickt. Die Anleitung ist aus dem gleichen Burda Heft, nur hätte es da Ärmel haben sollen, die ich angesichts der ohnehin eher engen Jackenärmel mal lieber weggelassen habe.

Schwarzes Schaf

schwarzes SchafAus weiteren Resten meines Karos entstand noch dieses Schaf. mit einem Fleecerest für den Körper.

Auch wenn ich hier Augen, Nasenlöcher und Ohren tatsächlich am Ende von Hand aufnähen mußte war das ein überschaubares und shcnelles Projekt. Wieder aus dem Buch von Aranzi Aronzo.

Und gefällt mir selber sehr gut. (Allmählich muß ich mir mal überlegen, was ich mit dem ganzen Zeug mache… die Kiste ist relativ voll…)

Domino

Nach  meinem eigenen Kleid, kam natürlich auch Madame Barbie zum Zuge…

Barbie in schwarz-weißDa ich jahreszeitbedingt das Bild im Dunkeln machen musste, bringt der Blitz natürlich das Lurex im schwarz-weißen Stoff gut zur Geltung.

Der Schnitt ist wieder aus der alten Burda Barbie Sonderausgabe, allerdings natürlich aus ganz anderen Stoffen und in anderen Farben. Aber Wollstoff hin oder her, das sieht doch wirklich nach Abendkleid aus. Schwarzen Chiffon hatte ich zum Glück noch ein Restchen. Wobei das Material in so klein eine gewisse Herausforderung darstellt.

Wobei ich bei der Verarbeitung das eine oder andere Mal von der Anleitung abgewichen bin, weil das Ergebnis aus meiner Sicht sonst ziemlich schlampig gewesen wäre.

Und obwohl das Heft so aus den 1980ern oder frühen 1990ern ist… das Kleid könnte man „in groß“ so heute doch wieder problemlos tragen, oder? (Ja, Barbie ist Barbie, aber ich finde es interessant, dass die Barbiemode durchaus auch die jeweiligen Zeitströmungen widerspiegelt.)

Aktueller Nadelblick

Diesmal unter dem Motto „the ugly side takes over“…

StopfwäscheLetztes Jahr hatte ich ja so viele nette, aber auch jeweils eilige Projekte, das für eine Sache gar keine Zeit blieb. Die Stopf- und Flickwäsche. Die wuchs inzwischen zu einem kleinen Gebirge heran. Und die arbeite ich im Moment dann ab. Ein bisschen ist schon weg… (Und allmählich ist es auch dringend, ich mußte im Herbst schon eine neue Jeans kaufen, weil inzwischen wirklich alle Jeans auf diesem Haufen sind…. und mit Schlafanzügen bin ich auch inzwischen knapp…)

SockeBeim Stricken gibt es im Moment immer noch oder wieder Socken. Mein Bruder will ja zum Geburtstag wieder welche… da er da Sneaker Socken will, sollten die auch pünktlich fertig werden.

(Das Garn ist ONline Supersocke Cotton mit „mock cables“. Sieht aus wie Zöpfe, wird aber durch zusammenstricken und rausstricken erzeugt. Eigentlich bin ich ja immer für „richtig“ statt pfuschen, aber es war eine gute Idee, das mal an einer Socke auszuprobieren. Denn diese „falschen Zöpfe“ haben den Vorteil, dass sie sich nicht so zusammenziehen wie echte. Das eröffnet natürlich doch wieder ein paar Designmöglichkeiten.)

SockeUnd… Überraschung… noch eine Socke.

Das hätte das Weihnachtsgeschenk für meinen Bruder werden sollen, die Idee habe ich dann aufgegeben und ihm stattdessen ein paar leckere Pestos vom Weihnachtsmarkt gekauft. Wobei er da tatsäclich leicht enttäuscht guckte…

Da aber Weihnachten auch dieses Jahr wieder kommt, werde ich sie (nach den Geburtstagssocken…) fertig stricken und er bekommt sie halt dieses Jahr. Wobei er auch schon wieder alle Mützen kaputt hat (wie auch immer er das schafft…), wäre eigentlich das erst mal wieder dran. Mal gucken.

(Garn ist hier Schachenmayr Regia 4fädig „Metropole Color“)

Schön wäre, wenn ich die Flickwäsche am Ende des Monats weg hätte… und mich dann endlich dem nächsten „richtigen“ Projekt zuwenden könnte…

Aus dem Blogarchiv

Zu zeigen ist im Moment ja vor allem Kleinkram, der ist zwar teilweise schon etwas länger fertig gewesen, aber aufregende große Nähprojekte gibt es im Moment tatsächlich nicht. Ich will wenigstens die Geburtstagssocken für meinen Bruder fertig bekommen und an der Nähmaschine steht demnächst vor allem die Stopfwäsche an…

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Der Monat, in dem ich mein Grannie Projekt das erste Mal vorgestellt habe.

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