Beach Barbie

Barbie im StrickkleidNach meinem letzten Waschlappen war ja noch sehr viel „Cotton Stria“ von Manos des Uruguay übrig. Da ich auch keine passende Anleitung dazu fand, habe ich einfach mal für Barbie improvisiert.

Ein quer gestricktes Kleid und als immer noch Garn übrig war eine Tasche und als das Garn immer noch nicht zuende war noch ein Minikopftuch für die Haare.

Also das perfekte Outfit für einen Tag am Strand in Barbieland. 😉

Und ein weiteres Garn komplett aufgebraucht.

Langweiliger Waschlappen

gestrickter WaschlappenHier war und bin ich mir bei dem Garn nicht so sicher, ob das für einen Waschlappen geeigent ist. die eher rauhe und wenig gezwirnte Oberfläche schon, aber es ist auch sehr ungleichmäßig in der Dicke. Deswegen habe ich mich hier für ein besonders simples Muster entschieden, auch dafür (Corrugated Cloth) gibt es bei ravelry eine Anleitung…

Mit der Nadelstärke war ich mir dann auch nicht sicher. Da ich eher locker stricke habe ich 4mm genommen, nicht 4,5 mm wie die Anleitung vorsieht. Die zum Garn („Cotton Stria“ von Manos del Uruguay) empfiehlt 3,5 mm – 4 mm, vermutlich wäre 3,5 mm und mehr Maschen eine bessere Idee gewesen.

Zum einen ist das Gestrick schon sehr locker, ich hoffe mal, die erste Runde durch die Waschmaschine tut da noch was (die steht noch aus), zum anderen war noch unglaublich viel Garn übrig. Allerdings etwas weniger als das halbe Knäuel, so dass ich nicht einfach noch einen zweiten Waschlappen stricken konnte. *grmpf* Das mit dem Aufbrauchen der einzelnen Knäuel ist echt nicht so einfach….

Jeans und Restepulli

Barbie in Jeans und PulliNatürlich auch wieder fürs Püppi.

Von der weichen Lamawolle („Miski“ von Mirasol Yarn) blieb mir ein Rest. Ich habe mich grob von einer Strickanleitung aus der Burda Barbie Sonderausgabe inspirieren lassen und ein Pullichen gestrickt. Quer und einfach kraus. Als ich Vorder- und Rückenteil fertig hatte, habe ich die Schulternähte geschlossen, die restliche Wolle in zwei Teile geteilt und jeweils noch so viel Ärmel direkt drangestrickt, wie ging. Das waren dann irgendwie zwei Reihen und die Abkettreihe. Zum Glück wird Barbie nicht wirklich kalt, denn ein so warmer Pulli mit derart kurzen Ärmeln ist natürlich nur wenig sinnvoll.

Und dann entdeckte ich gut versteckt im gleichen Heft tatsächlich so was wie einen „normalen“ Hosenschnitt für Barbie! (Bis auf einen „Diskoanzug“ aus Jersey sonst nur Kleider und Röcke.) Und da ich mir selber zum Astrokatzen-Shirt eine Schlupfjeans genäht hatte (die noch nicht photographiert ist…) war noch eine Menge Stretch Jeans in Anthrazit da und Barbie kommt kleidungstechnisch endlich in diesem Jahrtausend an. Zu nähen war das mit dem Klettverschluss in der hinteren Mitte recht fieselig (okay, könnte einen Grund geben, warum Barbie eher Kleider trägt…), dass ich Jeans verwendet habe, machte es nicht besser. Und wenn der nicht ordentlich Stretch hätte, ginge die Hose nicht über Barbies Oberschenkel.

Der Gürtel ist etwas zusammengequält, zu viele Kurven und Rundungen für Jeans. Geschlossen mit einem von Hand aufgenähten Druckknopf, verziert mit einem normalen Knopf. Die Anleitung schlug eine 1,2 cm breite Gürtelschnalle mit Dorn vor. Also… irgendwo gibt es so was bestimmt, aber nicht in meinem Vorrat und ich war auch null motiviert, so was exotisches zu suchen.

Aber so als Kombi sieht es nett aus.

Aktueller Nadelblick

Generell drehen sich meine Näharbeiten aktuell um meine Terrasse. Wäre ja mal eine Idee, die „schön“ zu machen, bevor es wieder kalt wird. (Und die Jeans ist fertig, damit habe ich dann für den Herbst schon was anzuziehen…)

KissenhülleDie „Sofaecke“ hat inzwischen eine Schutzhülle gegen Regenspritzer, die die Polster auch gleich gegen UV-Strahlung schützt. Damit sie noch etwas schmucker wird, soll es drei Zierkissen in unterschiedlicher Form und Größe geben. Das runde ist schon fertig, gerade arbeite ich am quadratischen.

Eigentlich wollte ich die grauen Polster mit etwas frischem Blau aufmuntern, aber da fand ich keinen Stoff. Dafür sprang mich der dunkelblaue Hemdenstoff mit den kleinen Kringeln und Punkten an. Dazu hatte ich dann gleich ein bisschen silberne „Zier“ gekauft, damit es nicht so trist wird. Und dachte außerdem an noch etwas pink oder so…

Wenige Wochen danach fiel ich beim Werksverkauf von Rosenthal aber noch über ein paar Restteller zum absoluten Spottpreis, die mich davon überzeugten, dass ich „Gartenteller“ brauche. Die sind aber in verschiedenen grün und blau Tönen… Da ich die Kissen noch nicht angefangen hatte, konnte ich also „beidrehen“ und die Akzente auf den Kissen werden außer Silber auch noch Grün.

Und da mein Einhorn ja ein Stickmodul hat… war das doch eigentich eine gute Gelegenheit, das mal auszuprobieren. Mit einem der Tula Pink Muster, die mitgeliefert wurden.

Gelernt habe ich schon eine Menge über das, was man falsch machen kann, aber für ein Gartenkissen ist die Stickerei schön genug und bekommt noch die ursprünglich eh geplante Fransenborte dazu. Die nähe ich gerade von Hand an, weil vor dem zusammennähen geht ja nicht, sonst näht man die Fransen mit ein. Dass ich mich danach entschieden habe, dass mir die Fransen nach innen besser gefallen… na egal.

Strickjacke für BarbieNeue Wollreste aus einem (noch ungezeigten) Mützenprojekt sind auch angefallen.

Die sollen eine Grobstrickjacke für Barbie werden, diesmal ganz ohne Anleitung. Mal gucken, ob das so wird, wie ich mir das vorstelle.

Was man sieht, ist das Schulter- und Ärmelstück.

Das HexispielMehr als erwartet hat sich bei meinem Hexispiel getan.

Es ist der erste gekaufte Stoff dazu gekommen (Petit Pan in Paris) und ich brauchte ein bisschen Baumwolle für die Innenseite eines Schnellprojekts, so daß ich jetzt bei sieben Farben bin.

Mich juckt es ja unglaublich, endlich anzufangen und Hexagons zusammen zu nähen, aber mit weniger als zehn Farben funktioniert mein ausgedachtes System sicher nicht (also nicht so, dass es interessant wird) und ob die Idee im Ganzen „aufgeht“ werde ich erst nach frühestens vier „Spielrunden“ abschätzen können.

Da ist im Moment also noch ganz viel Geduld angesagt. Aber das Terrassenprojekt verwendet eine geeigneten Hexistoff und wenn alles gut läuft, komme ich dieses Jahr auch noch mal nach Paris (was einen weiteren Stoffkauf erlauben würde) so dass gewisse Chancen bestehen, unerwarteterweise doch dieses Jahr schon die ersten Hexagons zusammen zu nähen. Vielleicht…

Lamapfoten

handgestrickte Stulpen in CamelMein Ziel, endlich mal die Einzelknäuel zu reduzieren (oder überhaupt meine Wolle…) bleibt gnadenlos bestehen. (Eigentlich wollte ich mal nicht mehr als 100 verschiedene aktive Garne gleichzeitig in meinem Ravelry-Stash haben. Da bin ich weit drüber, auch wenn vieles davon Reste sind… das ist zu viel.)

Da ich die Garne nach Alter (zuerst die, die schon länger in meinem Vorrat sind) abarbeite, war bei sommerlichen Temperaturen ein extrem molliges Garn „Miski“ von Mirasol Yarn dran. 100 Prozent Lama, nur gut 60 Meter Lauflänge.

Bei Ravelry fand ich dafür Easy Fingerless Mitts von Roxanne Richardson. Einfach ein Rechteck, das zusammen genäht wird, die Öffnung für den Daumen bleibt offen. Da ich keine Maschenprobe machen wollte, war mein erster Beginn viel zu groß. Nach dem was ich hatte, habe ich es umgerechnet… hätten dann doch ein paar Maschen mehr sein können. Für mich passt es, ich weiß nur noch nicht, ob ich sie behalte.

Sie sind superweich und superwarm… aber ich habe schon so viele.

Und blöderweise gab es wieder einen relativ großen Rest. Das war ja nicht so der Plan gewesen…

Und weil es so gut funktioniert noch mal in grün…

Gestrickter WaschlappenDer erste gestrickte Waschlappen hat sich bewährt, also habe ich mir auch für das Knäuel „Creative Fokus Cotton DK“ von Nashua Knits eine Anleitung für einen Waschlappen gesucht.

Diesmal wurde es Diagonal Waves Cloth mit Hebemaschen, denn das ursprüngliche Garn ist etwas dünner, das verträgt die doppelte Lage.

In der Benutzung gefällt mir der sogar noch besser als das erste Modell (wobei es natürlich auch am Garn liegen kann), weil er irgendwie „schwammiger“ im Anfassen ist. Allerdings werden bei mir die Hinreihen und Rückreihen an den Kanten nicht gleich, die eine Seite ist systematisch lockerer, weswegen der ganze Waschlappen etwas (ziemlich…) schief ist.

Einen Fehler habe ich auch gemacht, an mindestens einer Stelle habe ich das abheben vergessen.

Falls ich die Anleitung noch mal stricken sollte, werde ich vielleicht den Rand von zwei Maschen auf drei Maschen verbreitern. Vielleicht bekomme ich ihn dann gleichmäßig….

Nutzen lässt sich der Waschlappen jedenfalls prima.

Blaue Blümchen…

blaue HäkelblütenLange nicht mehr gesehen, aber da ich das blaue Garn wirklich vollständig aufarbeiten wollte, gab es über Ostern noch mal drei der bewährten Häkelblüten. Bei der dritten mußte ich etwas tricksen, damit es noch reichte… aber bisschen kleiner ist auch niedlich.

Anleitung nach wie vor Scrap Flower Daisy, Garn „Sampa“ von Mirasol Yarn.

Mini-Shrug

Shrug für BarbieNach dem Waschlappen war immer noch etwas von dem Mirasol Yarn „Sampa“ übrig. Da die Barbiepuppe auch gerade rum stand… warum nicht ein Shrug für sie?

Shrug für BarbieZu konstruieren gibt es nicht viel, es ist einfach ein Rechteck, das an den vorderen Ecken zusammengenäht wird.

Beim Stöbern auf Ravelry stellte ich fest, daß da einfach nur kraus rechts gestrickte Modelle waren, fand ich etwas langweilg und so ein Zopf in der Mitte ist auch nicht so aufwendig.

Ich habe nur die vordersten drei Maschen auf jeder Seite zusammengenäht. Sonst hätte ich mein Rechteck wohl etwas größer stricken müssen.

Leider ging es nicht ganz  mit dem Garn auf, es war immer noch was da…

Aktueller Nadelblick

Inzwischen ist das Verhältnis von meinem Schaffen und dem Blog wieder da, wo es über die Jahre meistens war… es gibt Sachen, die aber nicht gezeigt sind. Daher eine aktuelle Vorschau, auf das was gerade läuft.

Hose Dina LadyDie Hose „Dina Lady“ von so!pattern ist eigentlich ein schnelles Projekt. Aber ich arbeite trotzdem schon wieder seit über einer Woche dran. Allerfdings ist mein Modell „gepimpt“, ich habe eine Tasche reingemogelt, die der Schnitt nicht vorsieht.

Und es fehlen auch nur noch Bund und Saum, es ist also überschaubar.

StulpenVerstrickt habe ich einiges, im Moment vor allem Einzelknäuel, um meinen Stash mal wieder etwas überschaubarer zu bekommen.

Das Garn ist „Miski“ von Mirasol Yarns. Die Farbe ist nicht meines (war aus der Bestellung von Webbs vor vielen Jahren), aber das Lama ist seeehr weich.

Die „Easy Fingerless Mitts“ werden als Rechtecke gestrickt und dann zusammengenäht. Wären also ein schönes Anfängerprojekt.

Und… ich habe wieder ein Langzeitprojekt angefangen…

HexisOffensichtlich habe ich eine Vorliebe für Hexagons, denn nach der Häkeldecke soll es jetzt eine genähte geben, mit Hexis. Von Hand genäht. (Ja, ich bin völlig irre.)

Und die Hexis sind viel kleiner.

Meine ursprüngliche Idee war, nur Restestoffe zu verwenden, die jeweils aktuell anfallen und dann erst mal (wie bei der Häkeldecke) genug Hexis über Papier zu nähen und danach über eine sinnvolle Verteilung zu einer Decke nachzudenken. Jetzt ist Flächenberechnung von Hexagons nicht meine Spezialität, aber ich fürchte das werden über 2000 Hexis sein, die ich brauche. Was bedeutet, ich muß auch mehrere tausend Hexagons aus Papier schneiden und muß die alle irgendwo lagern und sortieren, bis ich sie verwende.

Daraufhin habe ich das Projekt in „Hexispiel“ umgetauft, habe mir „Spielregeln“ überlegt, nach denen ich auch vorher schon anfangen kann, Hexagons zusammen zu nähen. Der erste „Spielzug“ wird starten, wenn ich Hexis in zehn Farben habe. Im Moment sind es fünf, was durch das Nähen der Masken recht schnell ging. Denn glatte Baumwollstoffe (oder andere, die geeignet sind, über Papier genäht zu werden) verwenden ich für meine Kleidung nicht so oft. Das wird also dauern.

Was in meinen Gedanken schon (bevor ich richtig angefangen habe) zur zweiten Modifikation geführt hat: Wenn ich auf Reisen oder auf Messen bin, erlaube ich mir ein (!) Stoffstück, so Richtung Fat Quarter. Außerdem eines pro Parisbesuch und Laden. (Also jeder Laden über die Jahre nur genau einmal… nicht pro Besuch eines pro Laden…) In vier Jahren wird es sicher trotzdem nicht fertig (so lange hat die Häkeldecke gedauert), aber es erhöht die Chancen, dass es noch zu meinen Lebzeiten klappt..

Was ich übrigens wieder gefunden habe, ist das Notizbuch mit den noch nicht geschriebenen Anleitungen. Aber jetzt habe ich wieder keine Zeit…