Verbesserter Waschlappen

Mit dem gestrickten WaschlappenDiagnonal Waves Cloth“ war ich ja recht zufrieden, insbesondere fühlt er sich beim Gebrauch durch die Struktur sehr gut an. Nur der Rand wurde sehr unregelmäßig.

Da ich noch mehr Einzelknäuel aus Baumwolle habe, gab es einen neuen Versuch, diesmal in blass-rosalich und einfach den Rand um eine Masche breiter.

gestrickter WaschlappenDas löst das Problem nicht ganz, aber so wird der Rand annehmbar.

Das Garn ist diesmal „Juicy DK“ von Sirdar und hauptsächlich Viscose aus Bambus. Also schön weich.

Da das Garn auf einen Schaumstoffkern gewickelt ist, konnte ich nicht wiegen und habe mich beim ersten Versuch verschätzt. Garn aus, Waschlappen aber nicht fertig. Also halt bis zum Beginn der Abnahme zurückgeribbelt und noch ein paar Reihen mehr aufgetrennt. Beim zweiten Versuch passte es dann. 🙂

Herz zum Vierten…

gestricktes HerzReste aufzubrauchen ist ja nicht so ganz einfach…. Nach der Barbiejacke war immer noch „Dolce“ von Cascade Yarns übrig.

Das „No-Sew Heart“ von Mary Ann Walters schien mir für ein rotes Garn passend. Also strickte ich los mit 4 mm Nadeln, viel kleiner als angegeben, aber bei Sachen, die man hinterher stopfen will, ist das ja ganz sinnvoll.

Leider reichte das Garn nicht. Also mit 3,5 mm Nadeln den nächsten Versuch. Das brachte mich weiter, aber nicht weit genug. 3 mm Nadel waren auch noch da. Allmählich wurde das Garn allerdings etwas beschädigt, ist ja sehr weich. Und mit 3 mm Nadeln wurde es auch schwierig, das dicke Garn zu verarbeiten,

Aber so leicht lasse ich mich nicht entmutigen, also habe ich mit 2,75 mm Nadeln noch mal angefangen. Außerdem habe ich den grauen Rest, den ich ebenfalls von dem Garn noch hatte, für 3 Runden eingearbeitet. Damit wurde es einen Punktlandung. 🙂 (Die Aufhängschlaufe wurde etwas kürzer, als vorgesehen, aber damit kann man leben, denke ich. Zumal ich eh nicht weiß, was aus dem Herz werden wird…)

 

Strickmantel (in mini)

Damit es Barbie im kurzen Pulli im Herbst nicht kalt wird (und weil mir von „Dolce“ von Cascade Yarns noch so viel übrig war…) bekam sie noch einen Strickmantel.

Schulter und Ärmel quer gestrickt in kraus rechts, den Körperteil dann längs. Ist sehr einfach zu machen. Nicht sehr passformsensibel, aber sozusagen Kimonoschnitt, was ja sogar gerade in ist. (Ob man das auch in Groß nach dem Prinzip stricken könnte? Vermutlich nicht so gut, wenn man so viele Kurven hat….)

Allerdings war das Garn dann immer noch nicht aus…

Aktueller Nadelblick

Mehrteiliges Outfit für Barbie im halbfertigen ZustandDer Sommer und die Terassensaison sind vorbei, aber meine Deko wurde noch fertig. (Wenngleich noch nicht alles gebloggt…). Daher wird ein Teil der Stoffreste wieder zu einem Barbieoutfit verarbeitet. Diesmal wieder aus vielen Teilen, also aus der Abteilung „historische Kostüme“. Die sind immer so aufwendig…

gestrickter Waschlappen in grünUmso unaufwendiger das aktuelle Strickprojekt.

Wieder ein Waschlappen, diesmal in einem häßlichen Olivgrün (Farbe kommt auf dem Bild nicht so gut rüber) von Mission Falls. Das Garn nennt sich „1824 Cotton“. Eine kanadische Firma. Auch aus dem Überraschungspaket des amerikanischen Versenders Webs damals.

Die Verarbeitung der Einzelknäuel kam dieses Jahr gut voran, nächstes Jahr sollte ich durch sein damit und habe dann auch viele, viele Waschlappen. (Hier wieder die Anleitung Corrugated Cloth, die ich ja auch schon mal gezeigt hatte.)

Socke in grau, angestricktUnd.. ich habe mal wieder Socken auf den Nadeln.

(Ich saß in Paris und es hatte nicht nur schlechtes Wetter, sondern ich auch kein Internet. Und eigentlich hatte ich letzten Winter schon immer festgestellt, dass ich noch etwas neutralere Sockenfarben brauch könnte.)

Die Farben des Garns gefallen mir sehr gut (wobei das, was auf dem Bild sehr lila aussieht eher ein Brombeerton ist), die unregelmäßigen Streifen auch. Daher kein Muster. Das Garn ist ein Superbilliggarn, ich glaube von Woolworth. Ich habe schon lange kein Billiggarn mehr verstrickt, da fällt es erst auf, dass das unelastischer ist, als Opal oder Regia. Aber die fertigen Socken sind meist auch nicht weniger stabil. Und nachdem ich jetzt mit der Ferse angefangen habe, habe ich mich auch wieder dran gewöhnt.

Stoff auf BoxIn meiner Box fürs Hexispiel gibt es keinen Fortschritt.

Aber auf der Box liegt der nächste Stoffrest vom letzten Trip nach Paris.

Da ist so ein Laden mit japanischen Stoffen, viel Indigo und so… da habe ich mir diesen Stoff ausgesucht.

Dass der relativ dicht und steif ist, bemerkte ich natürlich erst beim ausrollen Zuhause. (Es ist ein kleiner Rest, die sind handlich gerollt.) Aber ich denke, das wird trotzdem gehen. Baumwolle kann man ja notfalls bügeln.

Dass ich dieses Jahr noch was zusammen nähe sehe ich nicht mehr…. aber nächstes Jahr sollte es klappen.

BuchcoverUnd nicht zuletzt… ich komme tatsächlich ab und an wieder dazu zu lesen.

So richtig Bücher und nicht nur Fachbücher. 🙂

Halb-historische Abenteuer sind da grade gut zur Entspannung.

Wobei… dadurch, dass die Geschichte in die realen Ereignisse der Zeit eingebettet ist und  auch noch jede Menge Jahrszahlen vorkommen, muß man sich fast schon konzentrieren… 😉

Mal gucken, wie weit ich jetzt mit meinen „normalen“ Handarbeiten komme, bis die Weihnachtsvorbereitungen übernehmen.

Beach Barbie

Barbie im StrickkleidNach meinem letzten Waschlappen war ja noch sehr viel „Cotton Stria“ von Manos des Uruguay übrig. Da ich auch keine passende Anleitung dazu fand, habe ich einfach mal für Barbie improvisiert.

Ein quer gestricktes Kleid und als immer noch Garn übrig war eine Tasche und als das Garn immer noch nicht zuende war noch ein Minikopftuch für die Haare.

Also das perfekte Outfit für einen Tag am Strand in Barbieland. 😉

Und ein weiteres Garn komplett aufgebraucht.

Langweiliger Waschlappen

gestrickter WaschlappenHier war und bin ich mir bei dem Garn nicht so sicher, ob das für einen Waschlappen geeigent ist. die eher rauhe und wenig gezwirnte Oberfläche schon, aber es ist auch sehr ungleichmäßig in der Dicke. Deswegen habe ich mich hier für ein besonders simples Muster entschieden, auch dafür (Corrugated Cloth) gibt es bei ravelry eine Anleitung…

Mit der Nadelstärke war ich mir dann auch nicht sicher. Da ich eher locker stricke habe ich 4mm genommen, nicht 4,5 mm wie die Anleitung vorsieht. Die zum Garn („Cotton Stria“ von Manos del Uruguay) empfiehlt 3,5 mm – 4 mm, vermutlich wäre 3,5 mm und mehr Maschen eine bessere Idee gewesen.

Zum einen ist das Gestrick schon sehr locker, ich hoffe mal, die erste Runde durch die Waschmaschine tut da noch was (die steht noch aus), zum anderen war noch unglaublich viel Garn übrig. Allerdings etwas weniger als das halbe Knäuel, so dass ich nicht einfach noch einen zweiten Waschlappen stricken konnte. *grmpf* Das mit dem Aufbrauchen der einzelnen Knäuel ist echt nicht so einfach….

Jeans und Restepulli

Barbie in Jeans und PulliNatürlich auch wieder fürs Püppi.

Von der weichen Lamawolle („Miski“ von Mirasol Yarn) blieb mir ein Rest. Ich habe mich grob von einer Strickanleitung aus der Burda Barbie Sonderausgabe inspirieren lassen und ein Pullichen gestrickt. Quer und einfach kraus. Als ich Vorder- und Rückenteil fertig hatte, habe ich die Schulternähte geschlossen, die restliche Wolle in zwei Teile geteilt und jeweils noch so viel Ärmel direkt drangestrickt, wie ging. Das waren dann irgendwie zwei Reihen und die Abkettreihe. Zum Glück wird Barbie nicht wirklich kalt, denn ein so warmer Pulli mit derart kurzen Ärmeln ist natürlich nur wenig sinnvoll.

Und dann entdeckte ich gut versteckt im gleichen Heft tatsächlich so was wie einen „normalen“ Hosenschnitt für Barbie! (Bis auf einen „Diskoanzug“ aus Jersey sonst nur Kleider und Röcke.) Und da ich mir selber zum Astrokatzen-Shirt eine Schlupfjeans genäht hatte (die noch nicht photographiert ist…) war noch eine Menge Stretch Jeans in Anthrazit da und Barbie kommt kleidungstechnisch endlich in diesem Jahrtausend an. Zu nähen war das mit dem Klettverschluss in der hinteren Mitte recht fieselig (okay, könnte einen Grund geben, warum Barbie eher Kleider trägt…), dass ich Jeans verwendet habe, machte es nicht besser. Und wenn der nicht ordentlich Stretch hätte, ginge die Hose nicht über Barbies Oberschenkel.

Der Gürtel ist etwas zusammengequält, zu viele Kurven und Rundungen für Jeans. Geschlossen mit einem von Hand aufgenähten Druckknopf, verziert mit einem normalen Knopf. Die Anleitung schlug eine 1,2 cm breite Gürtelschnalle mit Dorn vor. Also… irgendwo gibt es so was bestimmt, aber nicht in meinem Vorrat und ich war auch null motiviert, so was exotisches zu suchen.

Aber so als Kombi sieht es nett aus.

Aktueller Nadelblick

Generell drehen sich meine Näharbeiten aktuell um meine Terrasse. Wäre ja mal eine Idee, die „schön“ zu machen, bevor es wieder kalt wird. (Und die Jeans ist fertig, damit habe ich dann für den Herbst schon was anzuziehen…)

KissenhülleDie „Sofaecke“ hat inzwischen eine Schutzhülle gegen Regenspritzer, die die Polster auch gleich gegen UV-Strahlung schützt. Damit sie noch etwas schmucker wird, soll es drei Zierkissen in unterschiedlicher Form und Größe geben. Das runde ist schon fertig, gerade arbeite ich am quadratischen.

Eigentlich wollte ich die grauen Polster mit etwas frischem Blau aufmuntern, aber da fand ich keinen Stoff. Dafür sprang mich der dunkelblaue Hemdenstoff mit den kleinen Kringeln und Punkten an. Dazu hatte ich dann gleich ein bisschen silberne „Zier“ gekauft, damit es nicht so trist wird. Und dachte außerdem an noch etwas pink oder so…

Wenige Wochen danach fiel ich beim Werksverkauf von Rosenthal aber noch über ein paar Restteller zum absoluten Spottpreis, die mich davon überzeugten, dass ich „Gartenteller“ brauche. Die sind aber in verschiedenen grün und blau Tönen… Da ich die Kissen noch nicht angefangen hatte, konnte ich also „beidrehen“ und die Akzente auf den Kissen werden außer Silber auch noch Grün.

Und da mein Einhorn ja ein Stickmodul hat… war das doch eigentich eine gute Gelegenheit, das mal auszuprobieren. Mit einem der Tula Pink Muster, die mitgeliefert wurden.

Gelernt habe ich schon eine Menge über das, was man falsch machen kann, aber für ein Gartenkissen ist die Stickerei schön genug und bekommt noch die ursprünglich eh geplante Fransenborte dazu. Die nähe ich gerade von Hand an, weil vor dem zusammennähen geht ja nicht, sonst näht man die Fransen mit ein. Dass ich mich danach entschieden habe, dass mir die Fransen nach innen besser gefallen… na egal.

Strickjacke für BarbieNeue Wollreste aus einem (noch ungezeigten) Mützenprojekt sind auch angefallen.

Die sollen eine Grobstrickjacke für Barbie werden, diesmal ganz ohne Anleitung. Mal gucken, ob das so wird, wie ich mir das vorstelle.

Was man sieht, ist das Schulter- und Ärmelstück.

Das HexispielMehr als erwartet hat sich bei meinem Hexispiel getan.

Es ist der erste gekaufte Stoff dazu gekommen (Petit Pan in Paris) und ich brauchte ein bisschen Baumwolle für die Innenseite eines Schnellprojekts, so daß ich jetzt bei sieben Farben bin.

Mich juckt es ja unglaublich, endlich anzufangen und Hexagons zusammen zu nähen, aber mit weniger als zehn Farben funktioniert mein ausgedachtes System sicher nicht (also nicht so, dass es interessant wird) und ob die Idee im Ganzen „aufgeht“ werde ich erst nach frühestens vier „Spielrunden“ abschätzen können.

Da ist im Moment also noch ganz viel Geduld angesagt. Aber das Terrassenprojekt verwendet eine geeigneten Hexistoff und wenn alles gut läuft, komme ich dieses Jahr auch noch mal nach Paris (was einen weiteren Stoffkauf erlauben würde) so dass gewisse Chancen bestehen, unerwarteterweise doch dieses Jahr schon die ersten Hexagons zusammen zu nähen. Vielleicht…

Lamapfoten

handgestrickte Stulpen in CamelMein Ziel, endlich mal die Einzelknäuel zu reduzieren (oder überhaupt meine Wolle…) bleibt gnadenlos bestehen. (Eigentlich wollte ich mal nicht mehr als 100 verschiedene aktive Garne gleichzeitig in meinem Ravelry-Stash haben. Da bin ich weit drüber, auch wenn vieles davon Reste sind… das ist zu viel.)

Da ich die Garne nach Alter (zuerst die, die schon länger in meinem Vorrat sind) abarbeite, war bei sommerlichen Temperaturen ein extrem molliges Garn „Miski“ von Mirasol Yarn dran. 100 Prozent Lama, nur gut 60 Meter Lauflänge.

Bei Ravelry fand ich dafür Easy Fingerless Mitts von Roxanne Richardson. Einfach ein Rechteck, das zusammen genäht wird, die Öffnung für den Daumen bleibt offen. Da ich keine Maschenprobe machen wollte, war mein erster Beginn viel zu groß. Nach dem was ich hatte, habe ich es umgerechnet… hätten dann doch ein paar Maschen mehr sein können. Für mich passt es, ich weiß nur noch nicht, ob ich sie behalte.

Sie sind superweich und superwarm… aber ich habe schon so viele.

Und blöderweise gab es wieder einen relativ großen Rest. Das war ja nicht so der Plan gewesen…