Dessous in Brombeer

Dessous in Blackberry

DessousEine Ladung Unterwäsche ist auch mal wieder fertig geworden. (Nein, ich habe noch nicht völlig vergessen, wie eine Nähmaschine aussieht.)

I’ve also finished a load of underwear. (No, I have not completely forgotten what a sewing machine looks like.)

Diesmal ohne Spitze, wohl meine letzte Stoffliegerung von elingeria, die gerade Ausverkauf machen (*schnüff*). Die Schnitte sind die „üblichen Verdächtigen“: Das Unterhemd aus der ottobre, das inzwischen mein Standardschnitt geworden ist, der BH-Schnitt „Sophia“ von Ela und zwei mal ein Standardpanty. Diesmal reichte der Stoff allerdings nicht für ein drittes Panty (ich hatte etwas knap bestellt), aber für EZI-SEW 203, Variante B reichte es noch. Da mein Stoff in alle Richtungen dehnbar ist konnte ich beim Zuschnitt „kreativ“ sein und so diesen uralten Schnitt aus meiner Kiste verwenden.

This time without lace and probably my last fabric order from elingeria, because she is having a sale now and will go out of business soon. (*sniff*) Pattern are my usual ones: the cami from ottobre, which got my standard pattern, bra „Sophia“ from Ela and 2 panties using my usual pattern. Since I had ordered a little less fabric this time it wasn’t enough for third panty. So I pulled out old EZI-SEW 203 (version B) from my drawer and found out this was possible with a bit of creativity in cutting… (The fabric has a four was stretch, so I could do it.)

Fröhliche Popnachten zum zweiten

Happy Pop-mas goes on

gestrickter WeihnachtsbaumImmer noch war nach diesem sinnlosen Werk Garn übrig, also Version zwei meines gestrickten Weihnachtsbaumes.

After this completely useless project there was still yarn left. So knitted christmas tree number two.

Diesmal in etwas „popigeren“ Farben mit viel pink dekoriert. (Ich wußte gar nicht, daß ich so viele Perlen in Rosatönen habe…)

This time with a more „pop“ decoration with shades of pink. (I didn’t even know I had so many beads in pink or rose shades.)

 

Rot und Blau, ist dem Kasper seine Frau…

Red an blue is Punch’s wife…

So sagt man zumindest bei uns. Aber bei mir wurden es Socken.

I am not sure, how to translate that, but that is a common phrase where I come from and means that wearing strong colors together is not suitable for „decent“ people. (Probably from times before color blocking got into fashion) But I didn’t care and it became socks.

Socken Als ich das Muster Stitch Surfer in der Knitty gesehen habe war sofort klar, daß ich das umsetzen muß. Ich hatte eh schon länger überlegt, mal längst gestreifte Socken zu machen und die Anleitung von Louise Robert sparte mir das selber denken…

When I saw the pattern Stitch Surfer on Knitty I knew instantly that I had to do those. Lenghtwise striped socks had been on my mind anyhow and the pattern by Louise Robert saved me the time for figuering out myself. Lazy me…

Schade nur, daß ich inzwischen meine ungeliebten ringelnden Sockenwollen weitgehend verbraucht habe, so wären ja sogar Ringel erträglich zu stricken.

SockenIt’s only I pity that I’ve already used  up all those boring self-stripeing sock yarns. Because with this pattern even those can become something attractive.

Das rote Garn ist von Opal, da es weiter keinen Namen hat stammt es (so habe ich mir sagen lassen) vermutlich aus einem Abo. Ich habe es mal irgendwo ertauscht. Das dunkelblaue ist mir billig zugelaufen, vermutlich bei Karstadt und ist von Schewe, „Socks’Wool „uni“ “

The read yarn is from Opal and came to me via a swatch. It carries no further name or type, so it might come from an abonement. I was told that this would be typical for those yarns. The navy one was probably cheap and that was why I’d purchased it. Probably at Karstadt. It’s „Socks’Wool „uni“ “ by Schewe.

SockenDas Stricken war, wenn man das Grundprinzip mal verstanden hat, eigentlich nicht schwierig. Die Socken werden von der Spitze an hoch gestrickt. Die Ferse wird anders konstruiert als ich das gewöhnt bin und der Schaft ist etwas länger als ich das normalerweise mache. Deswegen wird er nach oben auch etwas eng, ich habe nun mal dicke Waden. Da hilft die besonders dehnbare Art des Abkettens auch nicht. Die rüscht nur, wenn man die Socke nicht an hat.

Knitting was not too difficult once I had understood the basic principle. The socks are knit toe up, the heel is differently constructed from what I’m used to and the leg is longer than I usually do it. That is why it’s a bit tight on top. I have thick calves, so even the special super stretchy bind off doesn’t help. I don’t like that bind off too much, it looks like ruffles if the socks are not worn. And I do not have problems with too tight bind offs anyhow.

Im Ganzen gefallen mir die Socken aber rundum gut und ich habe schon die nächsten angeschlagen. Da werde ich das Muster etwas abwandeln und Spitze, Ferse und Schaft so stricken, wie ich das immer mache.

But as you can see I like my socks from all views. And I’ve already cast on the next pair. This time I will make a variation of the pattern and will use my usual toe, heel and leg/cuff.

Mehr Infos und Photos vom Strickprozess gibt es für angemedete Mitglieder auf Ravelry.

If you are a ravelry member you can get more information and pictures from the knittig process here.

Der Jahresschal

One year, one shawl

Vom Anschlagen der Maschen bis zu dem Moment als ich das gespannte Tuch abgenommen habe hat es in der Tat genau ein Jahr gedauert. 12.03.2012 – 12.03.2013. Und mit dem Bild dann noch mal. Aber jetzt kann ich ihn zeigen.

From the day I‘ ve cast on until the day I removed the pins from the blocked shawl it took exactly one year, 03/12/2012 until 03/12/2013. And then some more time until I got to taking a picture. But now I can show it.

Maltese ShawlDas heißt… strenggenommen habt ihr diesen Schal schon sehr oft gesehen, er war nämlich auf meinen „Maschenkunst unterwegs“ Bildern aus Indien schon mehrfach zu sehen.

Actually… you have seen this shawl more than once. It was featured on all my „Maschenkunst unterwegs“ pictures from India.

Das Muster ist wieder aus Victorian Lace Today, diesmal „The Maltese Shawl“. Das Garn ist wieder Silk Mohair von Artyarns und wurde in der Maschenkunst gekauft. Obwohl sich das Muster recht einfach strickte (konzentrieren muß man sich schon ein wenig, aber schwierig war es nicht) finde ich das Ergebnis mal wieder überzeugend. Nur die Ecken konnte ich nicht so weit ausspannen, wie es nötig gewesen wäre. Unsere Betten sind nun mal nur 2m lang, die Stolen müssen dann etwas mehr in die Breite gespannt werden.

The pattern is again from Victorian Lace Today, called „The Maltese Shawl“ and was done in Silk Mohair yarn by Artyarns. Even though the pattern was not really difficult (needed a bit of concentration, but I could do it by heart quite quickly) I love the result. Only the edges are a bit „curly“. Our bed is only 2m long so I couldn’t block it properly lengthwise and had to block more widhtwise.

Und nachdem ich endlich fertig bin, „darf“ ich mir jetzt auch die nächste Lace Stola „erlauben“. Mal sehen, was es wird…

And since I’ve finally finished now I can obtain „permission“ from myself to start the next one. Let’s see, which on it’s going to be…

FuturoTextiles…

… ist eine Aussstellung in Paris, die sich mit unserer textilen Zukunft befasst.

… is an exhibition in Paris that shows us our textile future.

Von technischen Geweben über leuchtende Mode bis zu Fasern die uns schlank machen oder bräunen können gibt es allerhand zu sehen und sogar anzufassen. Manches davon ist sogar schon auf dem Markt, anderes… wird kommen oder vielleicht auch nicht.

From technical wovens to glowing fabric to fibers that help us to loose weight or tan our skin… there is a lot to see and even better: to touch. Some of the materials are already in the stores. Others… may come or not.

Es sorgt aber für ein unterhaltsames Stündchen in der Cité de la Science et de l’Industrie. Noch bis Juli.

And it will give you an entertaining hour at the Cité de la Science et de l’Industrie. Until July.

Da ich meine eigenen Bilder nicht zeigen darf, habe ich Pressematerial bekommen das in diesem Artikel zu sehen ist.

I am not allowed to show the pictures I’ve made myself, but I got press material that I can show in this article.

Noch 262 Tage bis Weihnachten

262 Days Until Christmas

Ich hatte meinem Bruder ja zu Weihnachten diese Mütze geschenkt. Die Garnreste lagen dann auf meinem Schreibtisch und riefen mir irgendwann zu, was sie werden wollten. Nur hatte ich vor Weihnachten keine Zeit, es umzusetzen.

I’d knitted this hat for my brother for Christmas.Then the remnants of the yarn sat on my desk and soon they told me what they wanted to become. Only I didn’t have time to do so before Christmas.

gestrickter WeihnachtsbaumAber jetzt wollte ich das Garn endlich mal vom Tisch haben und legte daher los…

But now I’d wanted to have the yarn off my desk and so I grabbed the needles.

Genau, ein Weihnachtsbaum. Und Ostern hin oder her… das Wetter paßt ja noch.

Yes, a Christmas tree. And Easter or not… the weather still fits fine for the tree.

Der Baum selber ist gestrickt, dann zusammengenäht und mit Füllwatte gestopft. Der Stamm gehäkelt und dann angenäht. Nur wollte der unten nicht flach bleiben. Na gut… Danach habe ich noch in meinen Rocailles gewühlt und den Baum glitzernd bestickt.

gestrickter BaumThe tree is knitted, then both parts sewn together and stuffed. The trunc is crocheted and sewn on. It doesn’t want to stay flat at the bottom… Well, can’t help it. Then I grabbed my beads and started to decorate my tree.

Das Garn ist „Sportwool“ von Filatura die Crosa und „Zenitz“ von di.Vé. Die Perlen habe ich mit AlterfilS120 aufgenäht. Das nehme ich dafür sehr gerne, weil es dünn und reißfest ist und zudem in sehr viele Farben zu haben ist. Hier hatte ich tatsächlich eine, die exakt zur Farbe der Wolle paßte. (Man sollte nur nicht versuchen, irgendwelche Stiche wieder aufzutrennen…)

The yarn is „Sportwool“ by Filatura di Crosa and „Zenith“ by di.Vé. To sew on the beads I used AlterfilS 120. I like it a lot for beading, because it is fine, stabile and it exists in many colors. Here I had one that really matches exactely the color of the wool. (Only you shouldn’t try to unpick stitches…)

 

Zu kurz gedacht…

Thinking not finished before doing…

Ein Schlafanzug braucht ja nicht nur ein Oberteil (also das hier), sondern auch eine Hose. Diesmal wollte ich keine Leggings, sondern eine etwas weitere Hose und dachte, dazu könnte ich doch mal eben schnell meinen Leggingsblock abwandeln.

My sleepwear top (this one) needed some bottoms also. I did not want tight leggings but a kind of pants that were not wide, but a bit more relaxed. So I thought I could make some quick adaptions to my legging block.

Also einmal auf der gedachten Seitennaht der Länge nach durchgeschnitten, 3cm Weite (pro Bein) eingefügt, die Saumweite an der inneren Beinnaht auch auf jeder Seite um 5cm verbreitert und dann ab dem Knie auf die neue Saumweite runter gezeichnet.

So I cut it down lenghtwise at the position where the side seam would be if it had one and added 3 cm width. I also added 5cm to each side of the hem at the inner leg seam and went down from the knee to the new hemline.

SchlafanzughoseDas Ergebnis… ist eine Schlafanzughose, aber definitiv nicht, was ich wollte. Das liegt teilweise an meinem Stoff, der viel weicher ist als der von der Leggings und gar keinen Stand hat. Aber auch meine Schnittänderung paßt so nicht. Zunächst sind 3cm Weite pro Seite offensichtlich zu wenig. Dann sollte man nicht erst vom Knie auf die neue Saumweite sondern hätte das auch schon ab der Mitte des Oberschenkels machen sollen. (Und vielleicht mehr als 5cm nehmen sollen… wobei die Saumweite das ist, was noch am ehesten paßt.) Aber was völlig anders ist, als ich das wollte… und wo ich durchaus hätte drauf kommen können, wenn ich vorher nachgedacht hätte… der Schritt bleibt natürlich so eng wie bei der Leggings, wenn ich die Schrittkurve nicht ändere…

The result is… sleepwear but not what I intended. Okay, partially that is due to my fabric which is soft and clingy and very different from the interlock I had used for my leggings. But also my pattern alterations were not good to create the effect I had in mind. 3cm width was not enough. Then I should not have started my new inner leg sem on the knee but somwhere mid.thigh. (And maybe a bit more than 5cm, but the new hem width is probably that is closest to what I had in mind.) But the thing that is really not what I had wanted… and which would have been completely evident if I had thought about it before… the crotch is still a very tight legging crotch if you don’t alter that…

Na gut, beim nächsten Mal zeichne ich vielleicht einfach gleich einen neuen Block.

Okay, next time I’ll better draw a new block.

Revue de Presse: Burdastyle April 2013

Im Moment habe ich ja ganz besonders ein „schon wieder“?? Gefühl, als die nächste Burda-Ausgabe am Zeitschriftenstand zu finden war. Aber wenn ich meine Posts so angucke… ich mache im Moment ja wirklich nichts anderes als Zeitschriften besprechen.

Titel BurdastyleDer Titel gefällt mir diesen Monat ja optisch gut. Ich mag blau, ich mag das Kleid, ich mag den Stoff. Nur wenn ich aus dem Fenster schaue, ins noch völlig kahle Geäst der Bäume, das im Wind schaukelt, dann ist „Frische Brise“ nicht ganz das, wonach  mir ist.

Auch im Editorial feiert Frau Bily die Farbkombination blau und weiß. Da kann ich nicht widersprechen, auch wenn ich noch nie in Griechenland war. (Nur das Wort „knackblau“ tut mir weh. Das hat doch eine starke Anmutung von „billiger Vorabend-Pseudo-Reality-Doku“. Nicht sehr elegant und somit gänzlich nicht zum Titel passend..)

Dann wird bei den „kreativ-trends“ aber erst mal gebastelt. Ach nein, bei den Floralen Applikationen wird sogar genäht.  Bei den Jute- und Bast Kreationen, die angeblich an Sizilien erinnern sollen gefällt mir allerdings schon das Inspirationsteil vom Laufsteg nicht. Die Aufgenmalten Bahnen auf der Leiderkleidung schon besser. Allerdings muß mir Burda mal erklären, wie sie es hinbekommen, daß die Streifen auf dem Rock hinterher makellos weiß und deckend sind, wo der Rock doch beim Abkleben fetten Falten in der zu bemalenden Fläche hatte…?

Die „Style Fusion“ in „aus alt mach neu“ gefällt mir diesmal gut. Vorne Bluse, hinten Pulli, gefällt mir. Nur finde ich in meinen aussortierten Sachen nie zwei Teile, die so gut zusammen passen. :o)

Die erste Modestrecke führt uns in südliche Gefilde. Könnte ich bei dem Wetter gut brauchen. Die „Tunika“ (bei der ich nicht weiß, was sie zur Tunika macht, mit dem breiten Bund unten – Schlupfbluse klingt vermutlich zu dröge) hinterläßt keinen bleibenden Eindruck.

 Kleid Burdastyle  Hingegen ist Kleid 127 wirklich heiß. Die geraffte Naht im Vorderteil macht den Unterschied zum Jserseyschlauch mit Ärmeln, den man billig zu kaufen bekommt und für den Urlaub im Ferienresort oder den Spaziergang auf der Strandpromenade ist das doch wesentlich schmückender als Shorts und T-Shirt. So man die Figur dazu hat.

Spitzenkleid 126 hingegen sieht mehr wie ein gehäkeltes Strandshirt aus. Da hilft die unmotivierte Rüschenborte am Saum auch nicht.

Kleid Burdastyle Schöne Urlaubsstimmung verbreitet auch das Maxikleid 125. Einfach sooo viel schöner an der Strandpromenade als Badeshorts und T-Shirt. (Ja, ich wiederhole mich…) Außerdem heißt es, daß ich mein Kleid aus dem Sari ohne Probleme weiter tragen kann. So wie die letzten Sommer waren ist das ja nicht wirklich abgetragen. Und Strandurlaub mache ich ja nicht…

Na gut, aus Spitze können wir über Shorts doch vielleicht noch nal reden. Obwohl… der starke Eindruck von Unterwäsche bleibt. Blusenshirt hat ein nettes Ausschnittdetail, aber den eigentlichen Witz des Modells, die Spitze im Rücken, die erkennt man kaum. Bei der schmalen Hose bin ich mir irgendwie nicht sicher, ob der Stoff wirklich dafür geeignet ist? Ah ja, das Blusenshirt noch mal als Strandkleid. Danach kommt 109B, das Kleid vom Titel. Gefällt mir auch auf den zweiten Blick sehr gut. Auch die aufgenähte scheinbare „Kette“ vorne dran. Wirklich auf einen Griff perfekt gestyled. In Kurzgröße gibt es ein Neckholderkleid 121. Wäre nett, wenn nicht das Brustteil so traurig runterhängen würde. Und Bindebluse zum Rock… ziemlich 60s, oder? Nur vielleicht etwas arg kurz, die Bluse?

Beautyteil wieder zum Überblättern…

OH.. ÜBERRASCHUNG! das Modelexikon geht weiter, mit „B“. Und diesmal sage ich nur: Lest es euch gut durch, vor allem das Wort oben links. Die weichen Dinger aus Stoff, die man gerne auf Kleidung näht heißen nämlich BORTE. (Danke Burda!) Borde sind die harten Dinger aus Holz, die man an die Wand schraubt. (Aber selbst das Creativa Ausstellerverzeichnis schrieb es falsch. Wie peinlich…)

Die nächste Modestrecke hat dann irgendwas mit Lana Del Rey, Melancholie und Bustiers zu tun. Aha, jedenfalls eine sehr bunte Melancholie. Lost geht es mit einem Bluson aus Batist für kühle Sommertage. Gut, das ist jetzt nicht weltbewegend, aber ich grundsätzlich mag ich es ja, „untypische “ Stoffe zu verwenden. Also genehmigt. Die Bauschtop und Glockrock Kombination ist auch irgendwie niedlich. Das könnte aber auch an Stoff und Styling liegen. Vielleicht ist sie auch nur langweilig? Da ich Mieder an sich mag gefällt mir 115 auch. Nur frage ich mich, wo die ganzen Querfalten herkommen. Raffungen sind auf der technischen Zeichnung jedenfalls nicth zu erkennen. Beim Rock 122 ist der Stoff die Schau. Oder näht man das selber auf? Das würde die Stoffsuche natürlich deutlich verkürzen. An der Wickelbluse 119 fällt mir am deutlichsten auf, daß sie, obwohl sie nur ein Bindeband hat, überall anliegt und nicht runterhängt. Gerade am Ausschnitt. Wie haben sie das denn geklebt? 😉 Dafür sieht das nächste Outfit mir roter Leohose und sehr hohen, recht offenen blauen Schuhen dann vor allem billig aus. Bei der Bluse-Rock Kombination daneben bin ich mir nicht ganz sicher… aber Tendenz auch „billig“. (Der Look, das Material sicher nicht. Ich weiß nicht, was „gelackte Pailettenspitze“ ist, aber es klingt nicht günstig.)

 Kleid Burdastyle Gut gefällt mir dann wieder Kleid 116. Nur was das zum „Etuikleid“ macht verstehe ich nicht. Aber vielleicht erklärt es uns das Modelexikon, wenn es irgendwann mal beim Buchstaben „E“ angekommen ist. Bis dahin nehmen wir mal an, daß „Etuikleid“ einfach ein gutes Wort ist, um von google gefunden zu werden.

Das „kreativ-accessoire“ aus Druckknöpfen gefällt mir diesmal überraschend gut. Wobei es ohne die Swarovskis fast noch besser wäre. Und man könnte mal all jene Teile verwenden, die immer übrig bleiben, wenn man mal wieder das Ober- oder Unterteil schief eingeschlagen hat und deswegen ein weiteres braucht. Und den Kram von verschiedenen Herstellern, den man munter zusammenwarf, bevor man herausfand, daß 10mm Einschlagdruckknöpfe verschiedener Hersteller nicht alle gleich sind. 😀

Aber Glitzer scheint im Moment unvermeidlich zu sein, denn die Accessoires zur Modestrecke zeigen auch allerhand Swarovski und co. Zielsicher gefällt mir natürlich das Collier für knapp 1000 EUR am besten. Ich hoffe, dafür sind es wenigstens echte Steine.

Als Favorit für die Bily’schen Stylingvorschläge darf diesmal der Batist Blouson herhalten. Über das Outfit zur Vernissage kann man klar reden, wenn die Schuhe nicht unbedingt gelb sein müssen auch der Ausflug in die Stadt. Warum man allerdings zur Arbeit ungefähr 15 cm hohe Absätze braucht ist mir immer noch nicht klar. Sonst wäre das Outfit tatsächlich mal brauchbar.

Die Trends vom Laufsteg… Leohose zweifelhaft, Longweste immer noch nein, Spitzenkleid schön, nur nicht in der Burdaversion. 🙂 Blouson ist leider nicht für meine Figur, gefällt mir aber trotzdem. Nude-Anzug für Tage, an denen man nicht auffallen will. Aber elegant. Und Bustier ein klares JAAAAA!  (Na gut, vielleicht nicht für mich. :o) )

Mit Business-Look in Nude Tönen geht es weiter. Grundsätzlich mag ich ja diese sanften Nicht-Farben. Aber hier geht mir das mit den Modellen etwas zu schlabberig los. Muß das nicht wenigstens Form haben, wenn es schon keine Farbe hat? Bluse 104A mit den arg überschnittenen Schultern schreit leider „Pyjama“ bei mir. Von dem „verführerisch transparenten“ Stoff ganz zu schweigen. Über welche Art Business reden wir eigentlich grade? Das Leinen-Leder Kleid 105 ist in seiner schlichten Form durchaus nett, aber hat einfach zu viel von Strandshirt. Immerhin diesmal blickdicht. Ballontop 112A sagt, daß Pattern Magic jetzt auch bei Burda angekommen ist. und wenn nicht auch der Ausschnitt herumhängen würde, dann wäre es vielleicht wirklich gelungen. Dann haben wir den inzwischen wohlbekannten Ausschnitt mit den kleinen Fältchen und eine Longweste. Ein Trend den ich nach wie vor ohne zu Bedauern vorbeiziehen lassen werde. Blazer 101 nennt sich „Masterpiece“, aber wenn sich die Form der Schulterknochen unter der Jacke abzeichnet sollte man entweder eine andere Einlage oder ein anderes Schulterpolster wählen. Oder überhaupt Schulterpolster rein machen. Oder wenigstens eine Schulterstütze. Nun ja, immerhin als Beispiel gut, was man durch mangelnde Innenverarbeitung versauen kann. Das Titelkleid kommt dann noch mal ganz schlicht in zartem Rosa. Bleibt hübsch, ist aber natürlich weniger aufregend.

Die Accessories stehen dann unter dem Motto „clean & chic“. Die Clutch von River Island gefällt mir sogar. 38 EUR wäre auch gar nicht so teuer. Aber wann brauche ich schon mal eine kleine Handtasche…. *gg*

Die nächste Kosmetikwerbung darf auf Memory-Kärtchen oder so was in der Art. Nicht das Beste Arrangement, aber gut genug, um meinen Blick zumindest kurz auf die Lippenstifte und Nagellacke zu lenken.

Die „Nähschule für Einsteiger“ widmet sich dem verdrehten Ballontop. Mit Batist hat man diesmal wenigstens einen Stoff genommen, der funktionieren kann. Zumindest wenn man einen Baumwollbatist nimmt.

Die Lesergalerie steht diesmal unter dem Motto „rot“. Und mir fällt auf, daß das eine oder andere Modell an „richtigen“ Menschen besser aussieht, als es das im Heft tat. Und manches, was mir schon im Heft gefallen hat, gefällt mir jetzt noch besser. (Erst recht, wenn die Paßform stimmt. *g*)

Der Dekoteil? Ach nein, eine Werbung die aber wirklich schon fast wie der redaktionelle Teil aussieht. Darf ich mir die Bemerkung erlauben, daß ich auf solche Mätzchen so was von nicht stehe…

„Große Gefühle“ verspricht diesmal die Plus-Mode. Satinjacke 128B zeigt allerdings eher umotiviertes Rumgehänge. Dann doch lieber das Maxikleid, auch wenn das schon viel Retro-Gefühle auslöst. Und ein bißchen an ein Nachthemd erinnert…  Mit dem Empirekleid geht es mir ähnlich, ich bin halt nicht der Fan von angekräuseltem Zeug. Deswegen kann mich die sogenannte Tunika 130 auch nicht begeistern. Tunika 129 ist dann das angekräuselte Kleid in kurz und sieht aus, als habe man Omas Wäscheschrank geplündert. Wogegen ich im Prinzip nichts habe, aber hier ist die Form irgendwie so kindlich, das paßt nicht. Und daß das Muster der bunten Hose durchscheint… Nein, nicht schön. Aha, die Tunika als Kleid… hier kräuselt nicht nur der Gummismok in der Taille, sondern die Nähte gleich mit…. Nein, diese Modestrecke diesmal ohne mich. Immerhin, Jacke 128 sieht aus einem weniger lappigen Stoff deutlich besser aus. Vielleicht könnte man aus der noch was machen. Seltsam bleibt jedoch, daß im Photo jede Menge Falten auf der Schulter sind, die Zeichnung hingegen welche am Kragen verortet. Paßformproblem?

Im „Kinderteil“ geht es diesmal um Vater und Sohn und Tweed steht im Vordergrund. Sakkos für Jungs trägt zwar keiner, aber sie sehen nett aus. Unf vielleicht steht ja eine Kommunion an. Aus „normalen“ Stoffen dürfte es weniger Retro aussehen. Ach ja, die Herrnmodelle sind in Langgröße! Eine der seltenen Gelegenheiten, sich damit einzudecken. Ansonsten eben… Weste, Hose, Hemd Sakko und Mütze, alles sehr retro mt Hosenträgern und Cord. Schon nett.

Aha, mit solcher Retrokleidung Rad zu fahren ist teil eines „lifestyles“. Schnuckelig. Immerhin, daß es eine Ausfahrt namens „Tweed Run“ gibt wußte ich bislang nicht und daß Burda mir was Neues verrät kommt selten genug vor.

Der Beautyseite für Männer wird nur eine Seite gewidmet, reicht aber auch. Ich denke mal, dafür gibt es andere Publikationen.

Zum Ausgleich bekommt die Berichterstattung über irgendein Burda Event zur Berliner Fashion Week zwei Seiten. Wie immer viele Minibildchen mit Leuten die keiner kennt und die keiner kennen will (außerhalb der Branche zumindest) garniert mit einigen Laufstegbildern, die nur bedauerlicherweise auch zu klein sind, um was drauf zu erkennen. In dem Fall doch lieber die Laufstegbilder in groß und den Rest weglassen… aber auf mich hört ja keiner… *seufz*

Die Dekosparte widmet sich diesen Monat den Grannie Squares und anderen Häkelarbeiten. In frühlingshaft bunten Farben. Auch wenn ich es in meiner Wohnung nicht haben wollte… es sieht angenehm frisch aus.

Passend dazu gibt es auch noch eine Seite „Wie geht eigentlich Häkeln“. Luftmasche, Stäbchen, Picot. Sind aber wirklich nur für Leute geeignet, die schon mal wußten, wie es geht und nur eine kleine Auffrischung brauchen.

Die „news“ haben diesen Monat offensichtlich „Federn“ als Oberthema. Das finde ich an sich nett (also das mit dem Oberthema) nur mit „news“ hat es nun gänzlich nichts mehr zu tun. Ich frage mich weiterhin, ob es in Deutschland so wenige Ausstellungen zu textilen und Modethemen gibt, ob die Redaktion keine findet oder ob nur gedruckt wird wer… ja was? Ein guter Kumpel ist? Dafür bezahlt? Ich weiß es nicht. Unter News würde ich mir jedenfalls eher Buchneuerscheinungen und textile Veranstaltungen aller Art vorstellen.  Und vielleicht noch neu erhältliche Kurzwaren oder so.

Bei „ordenen und organisieren“ basteln wir diesen Monat ein Nagelbrett, um Bänder aufzuwickeln. Es passen auch genau elf Bänder oder Kordeln drauf und licht- oder staubgeschützt sind sie so nicht. Also eher deko als Nutzen.

Auch eine Quiltanleitung (aus einem Buch…) gibt es diesen Monat wieder. Ich würde sagen einfach und anfängerfreundlich und man widmet der Anleitung diesmal sogar zwei Seiten, so daß man auch wirklich was damit anfangen kann. Schön.

Beim Atelierbesuch ist diesmal das Thema nicht so klar zu formulieren, irgendwie zwischen Vintage und Braut oder so. Die kunstvollen Seidenblumen aus Amsterdam machen jedenfalls den Unterschied zu billigen Stoffblumen aus China deutlich. (Und ich bin neidisch auf das ganze Bügel- und Formzubehör, was so schön ins Bild gesetzt wird.) Die anderen beiden Künstlerinnen werden mit den historisch angehauchten Brautkleider und den Kopfschmuck mit Perlen und Co. leider nicht so gut in Szene gesetzt. Da hätte ich gerne auch mehr Bilder gesehen.

Ach… schon durch. Noch ein netter Stoff mit japanischen Kirschblüten. Diesmal wieder recht niedlich in Szene gesetzt.

Die Bilder sind als Zitate zu verstehen, Rechte liegen selbstverständlich beim Burda-Verlag.

Paris Haute Couture…

… ist der Name einer sehr sehenswerten Ausstellung, die noch bis Juli im Hotel de Ville in Paris läuft.

… is the title of an exhibition that is well worth visiting. It’ll last until July at Hotel de Ville in Paris.

Nicht nur sind viele Couture Roben der letzten hundert Jahre aufgestellt (und die meisten so, daß man sie wirklich von allen Seiten sehen kann), sondern alte Photos oder Skizzenbücher runden das Thema ab.

You can see lots of Couture clothes from the last 100 years (and most of them are installed in a way that helps you to see them at close from all sides) but there are also old photos and sketchbooks, that give you a glimpse in the ateliers.

Selber Photographieren darf man leider nicht, aber für einen Artikel auf der hobbyschneiderin24.net-Seite haben wir Pressematerial bekommen. Noch mehr Bilder und eine Menge französischen Text zur Ausstellung und zum Thema gibt es auf der Webseite der Ville de Paris.

Sadly you are not allowed to take pictures, but for an article on  hobbyschneiderin24.net we got official press material we are allowed to show. On the site of the City of Paris you can find more information about the exposition, about Haute Couture fashion and a lot more pictures.

Wer nach Paris kommt, sollte sich die Ausstellung gönnen. Zumal sie kostenlos ist. 🙂

If you come to Paris you should visit the exposition. Another plus: It’s free! 🙂

Aus dem Blogarchiv

From the archives

(Diesmal einen Tag später)

(This time one day late.)

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