Luftige Reste für den Hals

Lacy remnants for the neck

gestrickter HalsschmuckIn meiner Oktoberübersicht habt ihr sie ja schon gesehen, die leichte Halskette. Jetzt ist sie endlich fertig.

In my flash overview from october you’d already seen it, the little necklace. Now I’ve finally finished it.


Die Anleitung ist „Clover Lace Choker“ von Crystal Guistinello, die ich auf ravelry gefunden habe. Da mein Garn („Dream“ von Tahki Yarns) dicker ist und ich keine Maschenprobe gemacht habe ist es bei mir kein Choker sondern eher eine Kette geworden. Die mir aber auch gut gefällt. (Nur dummerweise zu nichts paßt, was ich habe. Also mal sehen, wo die am Ende landet. 😉 )

The pattern is „Clover Lace Choker“ by Crystal Guistinello and I found it on ravelry. Since my yarn („Dream“ by Tahki Yarns) is thicker than what the pattern prescribes and I did not make a gauge swatch I ended up with a necklace instead of a choker. But I like it anyhow. (Stupidly it doesn’t fit any of my clothes… so let’s see where it will end. 😉 )

Bibi Bleubär

Bibi Bleubear

Den kleinen Kerl habt ihr ja in meiner Vorschau schon gesehen, jetzt ist er nicht nur fertig, sondern auch einmal abgelichtet. (Ich hätte doch die andere Kamera nehmen sollen… die kleine war mit der Belichtung mal wieder heftig überfordert.)

This little guy you have already seen in my preview. Now it is not only finished, but also photographed. (I should have taken the other camera, the small one had evidently a hard time to catch the colors…)

Auch Bibi Bleubär ist nach dem Buch von Aranzi Aronzo entstanden und verbraucht ein wenig Reststoff von meinem Schlafanzug. Entgegen der Anleitung habe ich das Gesicht vorher aufgestickt bzw. aufgenäht und dann den Bär zusammengenäht.

For Bibi Bleubear I used again the book by Aranzi Aronzo and it uses a bit of the remnants from my pyjama. Again I ignored the instructions and did embroider/sew the face first and sewed it afterwards.

Jetzt muß ich mir nur noch überlegen, was ich damit mache….

So let’s see what will become of it….

(P.S.: Ich habe gesehen, daß ich ein Stöckchen bekommen habe. Das braucht aber ein wenig Zeit, kommt aber noch. 🙂 )

 

Knipmode 07/2010, Modell 16/Blouse (Tunika)

The English version you’ll find at Pattern review.

TunikaMeine graue Hose soll auch noch das eine oder andere Oberteil bekommen. Und diese Tunika sah sehr süß aus, zumindest auf der technischen Zeichnung. Auf dem Photo erkennt man ja nicht so viel.

Da ich mit Knip aber noch nicht so viel Erfahrung habe (und ein neuer Pyjama fällig war), sollte es erst mal ein Schlafanzugoberteil werden.

Dafür habe ich mir bei Sacrés Coupons in Paris einen (bzw. 2) schöne Hemdencoupons gekauft, eine glatte Baumwollpopeline. Mit leichter Neigung zum Knittern. Aber ist ja für’s Bett.

TunikaDer Schnitt ist im Plus-Größen Spektrum und laut Maßtabelle habe ich in Größe 48 zugeschnitten, zur Hüfte auf 50 erweitert. Dann habe ich oberhalb der Taille um 2cm gekürzt. Eine FBA habe ich nicht gemacht, denn laut Maßtabelle bin ich sogar etwas unter dem angegebenen Brustumfang.

Die Manschetten und die äußere Ausschnittblende sowie die Belegstücke für den Schlitz habe ich im schrägen Fadenlauf zugeschnitten. Ich wollte gleich sehen, wie das aussieht, denn mein „endgültiger“ Stoff hat auch Streifen.

Die Anleitung konnte ich nur weitgehend ignorieren, weil ich nicht wirklich niederländisch verstehe. Vliseline 180 hatteich nicht, daher habe ich teilweise Gewebeeinlage und teilweise G785 genommen, weil die noch da waren. Für den Halsbeleg gibt es einen Bildernähkurs, dem ich dann auch weitgehend gefolgt bin. (Für die Knopfschlaufen habe ich fertige Kordel genommen, statt Bändchen zu nähen.) Intuitiv hätte ich das anders gearbeitet. Und bin mit dem Ergebnis auch nicht wirklich zufrieden. Die linke Seite sieht recht gemurkst aus, da wäre etwas handheften und eine andere Reihenfolge vermutlich schöner gewesen.

Ob man die innere oder äußere Lage des Ausschnittes bzw. der Manschetten verstärken solle konnte ich der Anleitung nicht entnehmen. An einigen Stellen habe ich auch Paßzeichen vermißt. Oder genauere Angaben, auf welcher Breite man nun die Vorderteile genau einhalten soll. (Im Nachhinein hat sich herausgestellt, daß es etwas mehr hätte sein sollen.) Oder wie tief nun der Untertritt der Manschetten geplant war. Die kamen mir ohnehin etwas weit vor. (Gut, vielleicht stand das irgendwo im Text, wo ich es nicht verstanden habe.)

Nicht so toll fand ich weiterhin die Saumverarbeitung: Den stark gerundeten Saum zwei Mal einschlagen…. wird nicht soooo schön.

RundumansichtDas Ergebnis ist… definitiv ein Schlafanzug.

Bei meiner Oberbekleidung mag ich es nämlich nicht so gerne, wenn jeder freie Sicht auf das Unterbrustband meines BHs hat. Und damit meine ich nicht, was man durch den Schlitz sehen kann. Der fängt da nämlich gerade an. (Geschickt versteckt, auf dem Photo im Heft, muß man sagen.)

Und die Paßform sagt, daß Knip und ich nicht füreinander geschaffen sind. Wie schon beim letzten Versuch steht der Ausschnitt häßlich ab (was man auf den Bildern nicht mal so gut sieht). An der Rückseite wäre auch noch so einiges zu ändern… Gibt es eine „Fettarsch-Änderung“? :o) Am meisten überrascht mich, wie eng es um die Brust ist. Angesichts der Tatsache, daß ich noch etwas unter dem Brustumfang der Maßtabelle liege…

SchlitzbelegIn der Konsequenz heißt das, daß ich von Knip erst mal die Finger lasse, bis ich mal viel Zeit habe, das gründlich zu erforschen. Denn es sind oft Schnitte mit schönen Details drin.

KnöpfeMit Details habe ich übrigens nicht gespart. Sowohl der Schlitzbesatz wurde abgesteppt, also auch habe ich dem Oberteil schöne Rosenknöpfchen gegönnt.

Es wird also beim Schlafanzug bleiben, als Oberteil zur Hose suche ich mir einen anderen Schnitt. Hauptgrund dafür ist jedoch nicht die chaotische Paßform… das Oberteil paßt in der Proportion gar nicht gut zur Hose. Das konnte ich damit nämlich auch testen. 🙂

Jetzt schon für Weihnachten stricken…

Start Knitting for Christmas now…

gestrickter BaumDer Sommer ist vorbei, Weihnachten steht quasi vor der Tür…

Summer is over, Christmas is nearly there…

Und ich hatte da noch dunkelgrüne sowie braune Wollreste, Füllwatte sowie allerhand Perlen und Pailletten.

And I had some dark green and brown wool, stuffing, and some beads and sequins.

Gestrickter WeihnachtsbaumEin prima Resteprojekt, man braucht weniger als 20m von der grünen Wolle und zwei Stricknadeln. Die sollten etwas kleiner sein, als man das normalerweise machen würde, dann das Gestrick soll recht dicht sein.

It is nice to use up some remnants, you need less than 20 m of the green wool and two knitting needles. Size a little smaller than what you would normally choose, because you want a dense gauge.

Der Stamm wird dann mit knapp zwei Metern brauner Wolle gehäkelt.

The trunk is crocheted, with less than 2m of brown wool.

StrickbaumPerlen und Pailletten sind aus meinem Chaoshaufen, aufgenäht mit AlterfilS 120, den ich zufällig in genau der passenden Farbe da hatte. 🙂

Beads and sequins were what I was having in my drawer. I used my my trusted AlterfilS 120 for sewing, I had some in exactely the matching color. 🙂

Falls das jemand nachmachen mag, findet er die Anleitung hier.

If you want to try yourself here are the instructions.

Interessante Facebook-Seite? Das geht ja doch…

Interesting Facebook Page? Surprisingly it is possible….

Ich bin ja nicht der Fan von Facebook und bislang war mir nicht klar, wozu man das braucht. Natürlich surfe ich gelegentlich auch Seiten von Firmen an, aber normalerweise findet man da gerade mal Selbstbeweihräucherung oder platte Werbung. Bestenfalls mal Öffnungszeiten (die man aber genauso gut auf einer statischen Webseite darstellen könnte). Und eine Menge Dinge, die ich nie wissen wollte…

I am not a big fan of facebook. Mostly because I never understood what it was good for. Of course I am sometimes surfing facebook pages of companies, but I never found more than boring self-praise, most primitive adds and if I am lucky something like opening hours. (Though nothing a simple static web page couldn’t do as well.) Plus a lot of things I never wanted to know.

Aber es geht auch anders, nämlich bei Alterfil. Die können nicht nur gutes Nähgarn, sondern auch eine abwechslungsreiche Facebook-Seite. Mich persönlich interessieren natürlich die Beiträge zu technischen Textilien und Textilkunst besonders. Ich hoffe, sie behalten die Linie bei, dann gibt es immerhin eine sinnvolle Facebook Seite. 😀

But you can do better, as Alterfil does. They do not only make good sewing thread but also a varied facebook page. My personal favorites are the articles about technical textiles and art with thread. I hope they keep it up like that. Then there will be at least one meaningful face book page. 😀

Meine neue (Näh)Freundin

My new (sewing)friend

Das ist im Grunde auch noch ein Nachtrag zum Ravelry-Treffen… diese wunderbaren Dekobüsten gab es gegen Ende des Treffens nämlich von der Maschenkunst zum Sonderpreis. 🙂

That is also related to the German Ravelers Meeting… those lovely mannequins were for sale at the end of the meeting. Maschenkunst had some to many of them and the price was very convincing. 🙂

Die hat natürlich nicht meine Maße, aber zum Photographieren wird sie es erst mal tun. Und irgendwann gibt es dann das Projekt „aufpolstern“. 🙂

The dummy has not my measurements at all, but to take pictures will do like this. And some day I will see what I can do to „size it up“. 🙂

Revue de Presse: fait main N° 381 (Octobre 2013)

Titel fait mainEin schnelles *grabsch* am Zeitschriftenstand auf dem Weg zum Zug bescherte mir dann auch noch (eine leicht angefledderte) Oktoberausgabe dieses französischen Heftes. Ohne daß GöGa Zeit für die häßliche „Und wo soll die noch hin?“ Frage hatte. *gg* (Nein, bezahlt habe ich natürlich, was denkt ihr!?!)

Der Titel verspricht also vor allem ein Cape, Strickmodelle und süße Kindersachen. Und das Editorial beschwört die Poesie des Herbstes. Und das Cape, das damit einhergeht.

Los geht es dann aber erst mal mit Produktpräsentationen: Bücher (japanische Modelle, Kreuzstich und Schönheit), Küche, Style und Deko sowie Schönheit/Gesundheit. Läßt sich schnell über den Daumen laufen, so daß ich mich dem ersten Modestil zuwenden kann.

Und der gefällt mir gleich sehr gut, nämlich „boyisch“. Also klassisch maskuline Kleidung für Frauen. Ich selber bin, so fürchte ich, aus dem Alter und der Figur raus, an der das gut aussieht, aber gerade an jungen Frauen und Mädchen ist der androgyne Stil sehr attraktiv. Und freundlicherweise sogar etwas, was auch ohne dicke Geldbörse geht, denn schwarze Hose, weiße Bluse und schwarze Schnürschuhe sind Basisstücke, die man lange und immer tragen kann und so braucht man nur die Hosenträger. Hier allerdings kann man alles selber nähen. Außer den Schuhen. Aber inklusive der Hosenträger.

Wer es weniger streng mag, kann auch creme zu grau mit Krawatte nähen oder mit einer oversized Weste den Stil interpretieren.

Danach eine kleine Lektion in Schnittanpassung Hosen, nämlich Anpassung der Schrittlänge, mit zwei Methoden, je nach dem, wo man es braucht. Oder auch beides.

Der Strickpulli ist mir ein wenig zu brav, aber der Rock ist interssant… zu dem gibt es jedoch keine Informationen.

Ein Bericht über die Pariser Hochzeitsmesse muß zwar gelesen werden (ich will ja immer alles wissen…) aber das brauche ich nicht mehr.

Danach geht es mit aktuellen Basisteilen weiter. Die Jacke aus Wolle und Kunsleder gefällt mir durchaus, wenn man das Kunstleder richtig wählt, könnte sie sogar für die Reinigung geeignet sein, aber leider sieht das gewählte Kunstleder arg billig aus. Das müßte man doch auch schöner machen können? Auch witzig (für Frauen mit schmalen Hüften) die Tunika mit „Knick“ in der Hüfte und dadurch asymmetrischem Saum.

Mein Favorit ist hier allerdings der Minrock in drapierter Optik. (Nein, keine Panik, ich laufe nicht so rum…) Der Bilderkurs daneben verrät nämlich, wie einfach er zu nähen ist. Schönes Übungsstück für den ersten Abend mit der Overlock…

Das gestrickte Kindermäntelchen (2 – 10 Jahre) reißt mich weniger vom Hocker.

Um so interessanter der Bericht über die Poliakoff Ausstellung im Musée de l’Art Moderne in Paris. Läuft noch bis Februar, mal sehen, ob ich die unterkriege. (Es sind schon wieder so viele, diese Saision, die ich gerne sehen würde…)

Dann wendet sich eine Bilderanleitung wieder der Hosenänderung zu, diesmal nicht auf dem Papier, sondern an der genähten Hose bzw. dem Probeteil. wie man X-Beine (optisch) korrigiert. Sieht gar nicht so kompliziert aus….

Dann wieder stricken mit dicken Nadeln, so eine Art Tunika-Poncho. Eigentlich ganz nett, wenn man die Farbe wechselt.

Das Cape vom Titel… Netterweise in XS bis „Plus XL“.

Der Mega-Schulterwärmer mit Nadelstärke 25 zu stricken ist wohl nur durch „hat wenige Maschen“ gerechtfertigt. Der sieht nicht mal sonderlich pfiffig aus. Andererseits ist Mega-Grobstrick wohl auch zur Zeit ein Trend…

Verbrauchermessen in Marseille und Paris… typisch Herbst halt.

Danach gibt es diesmal Bilder von Leserwerken. Wer abgedruckt wird, bekommt übrigens das Heft für sechs Monate gratis. Ich erinnere mich, so was war in deutschen Heften früher auch mal Usus, aber in den Zeiten des Internets bekommt man das ja gratis.

Die Halloween-Deko ignoriere ich mal, ich will keine Kürbisse nähen oder Spinnen ausschneiden. Auch die „Kidexpo“ in Paris interessiert mich nur mäßig.

Bei der Strickjacke aus Wuschelgarn weiß ich nicht recht. Das Ergebnis sieht eigentlich ganz nett aus, aber so was zu stricken ist immer so langweilig…

Anschließend die Plus-Mode. (Gleiches Model wie im letzten Heft?) Das Thema Wolle mit Kunstleder wird hier für einen Mantel aufgegriffen, dessen schlichte Form mir durchaus gefällt, aber eben nicht das knittrige „Leder“.

Noch mehr spricht mich allerdings der Schnitt der kurzen Jacke an. Mein geistiges Auge baut den nämlich gleich mit dem gelben Rock aus der September Burda zusammen. Sollte das die Grundlage für mein nächstes Outfit werden? (Allerdings eher nicht aus Steppstoff…) (Zur Reißverschlußtasche gibt es im Übrigen auch einen Bilderkurs.)

Auch die Tunika mit dern Knopfleiste im Rücken sieht eigentlich ganz spannend aus. Nur jetzt nicht zur kurzen Jacke, Lagenlook ist ja nicht so meines…

Ah, so ganz hat die Zeitschrift ihre Tradition als Bastelheft dann doch nicht vergessen… ein dekoratives Bücherregal kann frau bauen. (Also… mehr dekorativ, so richtig voll laden darf man das nicht.)

Oder vielleicht lieber ein Puppentheater und Handpuppen nähen? Auch gut, so vor Weihnachten.

Ganz lieb finde ich auch den „Wickelsack“ mit Kapuze für die Kleinen. Bei Größe 90 könnte sich das Kind vielleicht über die fehlenden Armöffnungen beschwerden, aber für die ganz kleinen sicher prima. Und schnell übergezogen. Für 1-4 Jährige dann das Mäntelchen aus Steppstoff, das man auf der Titelseite sehen kann. Gefüttert mit dem derzeit bei trendbewußten Näherinnen unvermeidlichen Liberty Stoff. 🙂

Home-Dec kommt natürlich auch nicht zu kurz, winterliche Elche in verschiedenen Grautönen (nett, aber ich dekoriere nicht jedes Jahr um) zum selber machen und zwei Seiten Produktvorstellungen zum Kaufen.(Ganz witzig die gepunkteten Fleece Decken.)

Zum Abschluss mehrer Seiten „Sabberware“, nämlich Bilder einer Ausstellung über Textilien im Second Empire. Leider in Compiègne, da komme ich wohl nicht vorbei. Der vierseitige Artikel macht aber zweifelsohne Lust dazu…

Mal sehen, ob ich mir auch das nächste Heft wieder beschaffen kann…

(Die Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen natürlich beim Verlag.)

(Und jetzt dauert es einige Tage, bis das nächste Nähheft raus kommt. *Uff*)

 

Revue de Presse: Threads November 2013 (169)

TitelbildWer glaubt, daß ich mit der herbstlichen Presseschau durch bin, der hat sich geirrt. Denn das Novemberheft der threads liegt auch schon seit September bei mir. Und schon das Titelbild zeigt, daß man sich unter anderem edlen Stoffen widmen will. Gefällt mir ja immer.

Die Autoren der Ausgabe dürfen sich diesmal dazu äußern, was ihre Ideen inspiriert. Finde ich für mich nicht so einfach zu beantworten, denn das kann alles sein. Ein Stoff, ein Look, eine Farbe, etwas, was ich im Museum gesehen habe, ein Gebäude,… irgendwie baut sich das dann alles zu einer Idee zusammen. (Wie ist das bei euch?)

Das Editorial kommt immer noch vom „Interim Editor“, ohne daß man uns verrät, warum.

Danach kurz die Leserbriefe überfliegen… (Nett, aber die eine Seite, die man ihnen widmet reicht. Früher war das ja mal mehr.)

Bei den vorgestellten „notions“ gefällt mir vor allem der Falzgummi, den es auch mit Punkten oder Streifen gibt. Leider nicht hier.

Dann die diversen Nähtips der Leser(innen). Die meisten finde ich diesmal sogar hilfreich. Vermutlich, weil es Sachen sind, die ich auch so mache. 😉 Nur der „best tip“ geht mal wieder völlig an mir vorbei, aber ich bin auch nicht so oft damit beschäftigt, Fädchen vom Boden aufzusammeln. Ich nähe nicht auf Teppich und der Rest kann auf den Staubsauger warten. *g*

Das erste Projekt nennt sich dann „Scrap Lace“. Dahinter verbirgt sich das Verfahren, was als „Pizza-Technik“ vor Jahren schon Furore machte. Nur mit einem bewußt weniger dichten Endergebnis. Auf alle Fälle reizvoll, wie eigentlich jede Spitze….

„How did they do that?“ befaßt sich diesmal mit Perlenstickerei. Ich gehe mal davon aus, daß das im Original (also an dem Kleidungsstück auf der Heftrückseite) nicht so gemacht wurde, aber vielleicht hilft die Schaplonentechnik ja tatsächlich, Flächen exakter zu „beperlen“?

Absolut toll finde ich das „Quick to Make“ Projekt einer Clutch. Raffiniert gemacht und sogar mit zwei Fächern. Dumm nur, daß ich immer eher große Taschen brauche… aber so als Geschenk? Perfekt für Weihnachten, würde ich sagen.

Bei den getesteten Schnitmustern ist diesmal keine große Offenbarung für mich dabei. Am Marfy Mantel gefällt mir vor allem die Materialkombination (was mit einem anderen Schnitt aber genauso geht). Und den McCall’s Wardrobe Schnitt habe ich möglicherweise sogar hier. Nettes Basic halt.

Connie Crawfords Vorschau auf die Herbstmode gucke ich wie immer interessiert, aber auch mit einer gewissen Distanz an. Denn zumindest nach meinen Beobachtungen ist Mode aller Globalisierung zum Trotz doch ein Stück weit ein lokales Phänomen und nicht alle US Trends, setzen sich auf europäischen Straßen genauso durch. Die Kombination aus verschiedenen Rottönen habe ich allerdings kürzlich auch woanders gesehen… könnte die Knipmode gewesen sein.  Kleider mit Textur gefallen mir jedenfalls, ebenso wie klassisch geschnittene Jackets. Eher überweite Mäntel und Jacken sind auf alle Fälle praktisch im Winter. Leder (ob echt oder falsch) und Anzugstoffe sind auch Trends, die ich mir für mich gut vorstellen kann. Wann wollte ich das doch gleich alles nähen?

Auf meine volle Aufmerksamkeit kann auch der Artikel über die Spitzen-, Stickerei- und anderweitig verzierte Stoffe zählen. Die richtige Verarbeitung fängt schon bei der Schnittwahl an und natürlich gibt es etliche Tricks, solche Stoffe zu bändigen. Beides kann der Artikel nicht bis ins letzte Detail darstellen (da kann man ganze Bücher mit füllen), aber die Tips sind umfangreich und wer das alles berücksichtigt, wird sicher ein exklusives Kleidungsstück bekommen.

Gut gefällt mir auch die Anleitung, wie man an einem Kleidungsstück den Ausschnitt verändert. Für mich nicht neu, aber empfehlenswert. Es geht schneller, als einen Schnitt neu auszukopieren oder gar anzupassen und man bekommt ganz unterschiedliche Looks aus einem einzigen Schnitt. Und es ist nicht mal sehr schwierig.

Warum sollte man Jeans nähen? wo die doch so billig zu kaufen sind, fragt der anschließende Artikel. Und drei Experten dürfen ihre Leidenschaft vorstellen. Was natürlich so einige Anregungen gibt, die man selber umsetzen kann. Egal ob man lieber ein auffälliges Äußeres mag oder eher an den „inneren Werten“ Akzente setzen will. (Wobei wir Europäer noch eine andere Motivation haben: Markenjeans sind hier alles andere als billig…)

Auch den Beitrag über Knöpfe nach traditionellen Techniken finde ich sehr interessant. Erstaunlich, was für unterschiedliche Effekte man mit Zwirnknöpfen erreichen kann. Und Knotenknöpfe aus Kordel könnten das eine oder andere Farbproblem lösen…

Die Schnittanpassung hingegen tangiert mich diesmal weniger, Schulterlinie verlegen gehört nicht zu meinen nötigen Anpassungen. Es wird aber so ausführlich erklärt, daß es damit wirklich jeder einen Versuch wagen kann.

Spannender für mich dann wieder die ausführliche Anleitung zum „Pickstitch“, also zum Punktstich. Den wende ich ohnehin ganz gerne an. Schöner als durchgesteppt.

Der vorgestellte „Sewing Room“ gehört diesmal Kenneth D. King. Der wäre mir ehrlich gesagt zu… opulent, um noch irgendwie inspirierend zu sein. Aber die Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden.

Der Blick auf die genähten Modelle der Threads-Leserinnen darf natürlich nicht fehlen. Diesmal ist auch eine Schar Mützen/Hüte dabei. Sonst sind die Modelle nett, aber nichts, was mich vom Hocker reißt.

„A stitch in time“ präsentiert dann wieder den bunten Teller aus Tips, Tricks, Veranstaltungen und was sonst noch so übrig war. Oder so. Manches hat natürlich schon auch viel von Werbung, aber eine Veranstaltung in den USA werde ich eh eher nicht besuchen. Und in Deutschland gibt es ja nicht so viele. Oder wenn, dann weiß man es  nicht.

Die erste Frage an die Experten greifen diesmal „olle Kamellen“ im besten Sinne auf: Nämlich Sachen, die früher mal völliges Grundlagenwissen waren, inzwischen aber auf der Strecke geblieben sind und dennoch sehr nützlich. Einmal wie man ohne Knopflochautomatik ein Knopfloch näht (was den Vorteil hat, daß man es in jeder Größe tun kann, auch wenn die Knopflochschiene das nicht vorsieht). Beim Umgang mit schräg geschnittenen Kleidungsstücken lese ich hingegen auch gebannt mit, denn sooo oft mache ich das ja auch nicht. Und vielleicht will man ja auch mal was fertiges ändern…

Die Geschichte mit Hündchen und Kätzchen im Nähzimmer rührt mich diesmal nicht ganz so sehr und auch das Kleid auf der Rückseite aus den 1930ern ist nett, aber nicht wirklich atemberaubend. Mancher Stil wird halt auch einfach altmodisch und nicht klassisch…

Aber im Ganzen ein sehr schönes Heft nach meinem Geschmack!

(Bilder sind wie immer als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Revue de Presse: Meine Nähmode 3/2013

Titel ZeitschriftDer herbstliche Zeitschriftenreigen geht natürlich weiter, auch „Meine Nähmode“ mit Simplicity-Schnitten habe ich mir wieder mitgenommen.

Und das Topt auf dem Titel gefällt mir schon mal sehr gut. Zumindest auf den zweiten Blick, denn beim ersten verschwimmt es doch ziemlich mit dem Hintergrund…

Den Schnittreigen eröffnen Kleider in Plus Größen. Mir gefällt das Kleid in Wickeloptik am Besten, das sieht aber so aus, als ob es dem Model zu große wäre… oder sind die Schultern so breit geschnitten?

„Easy“ sind dann die Röcke aus bunten Stoffen. (Die beginnen dann auch schon bei Größe 32.) Sicher ein nettes Projekt für einen Teeny-Nähkurs.

Jacke Sehr gut gefällt mir dann die Jacke Modell 11. Die ist zwar nur bis Größe 42, aber die interessanen Details (Spitzenkragen, aufgesetzte Reißverschlüsse, Häkchenverschluss) kann man ja an eine andere Jacke auch hinbasteln.

Wenig aufregend die Kombination aus Rock, Jacke und Shirt, aber auch die sind „easy“, somit genehmigt, wer Basisschnitte braucht. (Hier bis Größe 46/48. Gut für mich.)

Die Blusen mit „Herbst Blues“ zu überschreiben ist nicht sehr einfallsreich. Die Blusen auch nicht…

Jacken mit Stehkragen und schlichte Teile aus japonisierenden Stoffen sind nett, aber allmählich hatten wir das doch oft genug, oder?

„Die Hobbyschneiderin“ darf sich mit der Frage befassen, ob eine Overlock vom Discounter sinnvoll ist. Das ist als Frage für so wenig Platz schon nicht optimal gewählt, die ar allgemein formulierte Antwort würde mir als Nicht-Overlock-Besitzerin nicht weiter helfen. Und als wichtigsten Punkt zur Auswahl die Features Liste zu vergleichen… hilft auch nicht so sehr weiter, wenn man noch keine Ahnung hat, oder? (Also mir hülfe es nicht weiter zu entscheiden, welche der netten Eigenschaften nun für mich wichtig wären.)

Mit einem extravaganten Querausschnitt dürfen dann wieder die großen Größen punkten. Ich weiß nur immer nicht, zu welchem Anlass man so was trägt. Außer am Strand. Und die Zipfelröcke… sind die weider Trend oder ist das typischer „Molli-Style“?

Die Kombinationsmöglichkeiten von Rock, Shirt, Jacke, Gürtel und Loop erinnern mich wieder etwas an Teleshop… aber es sind nette Basisschnitte,

Eine Ladung Kleider in „easy“ und mal nicht aus Jersey. Das sind durchaus nette Kleidchen, wenn auch mehr für den Sommer, aber allmählich hatten wir den Stil schon oft genug, oder?

Jacke "Meine Nähmode"Anschließend gibt es einen „Jackenbaukasten“. Unterschiedliche Revers, sowie Jacken und Ärmellängen können frei kombiniert werden. Mir gefällt die Varianten 40 am besten. Und auch die geht bis 46/48… schön, schön,… 🙂

Easy dann wieder die Röcke, einmal grade (weggleich die Lederpaspel auch daraus einen Hingucker zaubert, einmal weit.

Cape "Meine Nähmode"Vollends nach meinem Geschmack ist auch die theatralische Kombination aus Rock und Cape. Da soll noch mal einer sagen, für den großen Auftritt bräuchte man ein Abendkleid… so geht es auch im Büro. 😉

Die Tunika 54 ist auch so ein Standardmodell. Nicht schlecht, aber… hatten wir das nicht aus schon öfter?

Genauso geht es mir mit den Knotenshirts und dem passenden Kleid. sehr hübsch, aber… hatten wir inzwischen doch oft genug.

Am Ende schließt sich der Kreis mit dem Drapé Shirt vom Titel. Hier bedauere ich, daß das Größenspektrum nur bis 42 geht. Wenn ich so was haben will, muß ich es wohl selber basteln….

Fazit: Diesmal sind neben vielen Basis- und „hatten wir doch schon“ Schnitten wieder einige dabei, die ich mir gerne nähen würde… hat jemand Zeit für mich übrig….?

(Die Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen selbstverständlich beim Verlag.)

Aktueller Überblick…

Flash Overview…

Es gibt ja eine Sache, die  in meinem Blog fehlt und das ist Aktualität. Bis ich meine Sachen endlich mal photographiert und gebloggt habe, sind sie ja schon fast wieder aufgetragen. (Okay, nicht ganz so schlimm… )

There is one thing, my blog is lacking and that is the up to date-ness. Until I have my stuff photographed and blogged, they are nearly outworn. (Okay, not that bad…)

Also gibt es jetzt ab und zu mal einen wirklich tagesfrischen Überblick über meine Projekte, die noch nicht fertig sind.

So from now on I’ll give you a fresh overview from ongoing projects, from time to time.

ChokerWir fangen mal mit den Stricksachen an… hier ist ein Halsschmuck, der ein paar Reste aufbrauchen sollte. Der Verschluß muß noch installiert werden.

Let’s start with knitting… here is a neckpiece which was supposed to use some remnants. The closure hasn’t been installed yet.

HitchhikerDann stricke ich gerade etwas, was inzwischen wohl schon jeder gestrickt hat: Einen Hitchhiker. Nur echt mit 42 Zacken. Hier muß noch vernäht werden.

Then I am knitting something that probably everybody else has knitted so far: A Hichtchhiker. Only real with 42 triangles. Here I need to weave in the ends.

SockeDa Weihnachten naht sind natürlich auch wieder Socken auf der Nadel. Frisch angefangen, aber bis zum Heiligen Abend ist ja noch etwas Zeit.

As Christmas is approaching I have some socks on my needles. Just started, but there is quite a lot of time until Holy Night.

GranniesNatürlich habe ich auch weiter gehäkelt. Meine Grannies sind ja aus der ersten Tasche herausgewachsen, es sind inzwischen 262 Hexagons. Hier sind die, die in der zweiten Tasche ihre Platz finden werden.

Of course I did not stop crocheting. My Grannies have outgrown their first bag, now there are 262 hexagons. That is, what is collected in the second batch (and bag) now.

BärUnter der Nähmaschine gibt es im Moment nur ein gänzlich undramatisches Projekt. Völlig zweckfreies Nähen, ein kleiner Bär ist dabei zu entstehen.

Sewingwise there is only a completely boring project, completely useless sewing. A little bear is about to be sewn.

Und die spannende Frage ist mal wieder: Interessiert das irgendwen? :o)

And the thrilling question is: Does anybody want to read that? :o)