Aktueller Nadelblick

Mehrteiliges Outfit für Barbie im halbfertigen ZustandDer Sommer und die Terassensaison sind vorbei, aber meine Deko wurde noch fertig. (Wenngleich noch nicht alles gebloggt…). Daher wird ein Teil der Stoffreste wieder zu einem Barbieoutfit verarbeitet. Diesmal wieder aus vielen Teilen, also aus der Abteilung „historische Kostüme“. Die sind immer so aufwendig…

gestrickter Waschlappen in grünUmso unaufwendiger das aktuelle Strickprojekt.

Wieder ein Waschlappen, diesmal in einem häßlichen Olivgrün (Farbe kommt auf dem Bild nicht so gut rüber) von Mission Falls. Das Garn nennt sich „1824 Cotton“. Eine kanadische Firma. Auch aus dem Überraschungspaket des amerikanischen Versenders Webs damals.

Die Verarbeitung der Einzelknäuel kam dieses Jahr gut voran, nächstes Jahr sollte ich durch sein damit und habe dann auch viele, viele Waschlappen. (Hier wieder die Anleitung Corrugated Cloth, die ich ja auch schon mal gezeigt hatte.)

Socke in grau, angestricktUnd.. ich habe mal wieder Socken auf den Nadeln.

(Ich saß in Paris und es hatte nicht nur schlechtes Wetter, sondern ich auch kein Internet. Und eigentlich hatte ich letzten Winter schon immer festgestellt, dass ich noch etwas neutralere Sockenfarben brauch könnte.)

Die Farben des Garns gefallen mir sehr gut (wobei das, was auf dem Bild sehr lila aussieht eher ein Brombeerton ist), die unregelmäßigen Streifen auch. Daher kein Muster. Das Garn ist ein Superbilliggarn, ich glaube von Woolworth. Ich habe schon lange kein Billiggarn mehr verstrickt, da fällt es erst auf, dass das unelastischer ist, als Opal oder Regia. Aber die fertigen Socken sind meist auch nicht weniger stabil. Und nachdem ich jetzt mit der Ferse angefangen habe, habe ich mich auch wieder dran gewöhnt.

Stoff auf BoxIn meiner Box fürs Hexispiel gibt es keinen Fortschritt.

Aber auf der Box liegt der nächste Stoffrest vom letzten Trip nach Paris.

Da ist so ein Laden mit japanischen Stoffen, viel Indigo und so… da habe ich mir diesen Stoff ausgesucht.

Dass der relativ dicht und steif ist, bemerkte ich natürlich erst beim ausrollen Zuhause. (Es ist ein kleiner Rest, die sind handlich gerollt.) Aber ich denke, das wird trotzdem gehen. Baumwolle kann man ja notfalls bügeln.

Dass ich dieses Jahr noch was zusammen nähe sehe ich nicht mehr…. aber nächstes Jahr sollte es klappen.

BuchcoverUnd nicht zuletzt… ich komme tatsächlich ab und an wieder dazu zu lesen.

So richtig Bücher und nicht nur Fachbücher. 🙂

Halb-historische Abenteuer sind da grade gut zur Entspannung.

Wobei… dadurch, dass die Geschichte in die realen Ereignisse der Zeit eingebettet ist und  auch noch jede Menge Jahrszahlen vorkommen, muß man sich fast schon konzentrieren… 😉

Mal gucken, wie weit ich jetzt mit meinen „normalen“ Handarbeiten komme, bis die Weihnachtsvorbereitungen übernehmen.

Frühstart in die Weihnachtssaison

SockenDieses Jahr habe ich die Weihnachtssocken für meinen Bruder aber fertig…  Und zwar noch vor Ostern. Und ja, ich rede von Weihnachten 2020.

Dann muß er dieses Jahr Weihnachten nicht wieder enttäuscht gucken, weil er was anders bekommt. 😉

Das Garn ist bewährtes Schachenmayr Regia, diesmal in der Farbserie „Metropole Color“. Hautpsächlich Ringel und der schmale Musterstreifen trifft überraschenderweise tatsächlich meistens. Erfreulich. Bei mir gibt das ja sonst meist irgendein Kuddelmuddel.

Diesmal wieder mein „Standardsockenrezept“ mit kleiner Variante am Bündchen.

Sockenkleeblatt

Weihnachten hatte ich zwar keine neuen Socken für meinen Bruder… er aber alte für mich.

Die gestopft werden mußten…

gestopfte SockenUnd je länger die Socken schon in Betrieb sind, desto unwahrscheinlicher ist es, dass ich noch Orignalwolle habe. Da die Stopfstellen aber alle auf der Fußsohle liegen, ist es zum Glück egal.

Und nein, die Löcher waren nicht so groß. Ein Paar hatte sogar noch gar kein komplett durchgelaufenes Loch (mein Bruder ist lernfähig), aber wenn ich sie schon habe, dann stopfe ich die dünnen Stellen dann gleich ziemlich großräumig. Viele Reihen Maschenstich. Das sollte jetzt wieder für eine Weile halten.

Aktueller Nadelblick

Nachdem ich jetzt das Festivitätennähen 2019 und die Aufräumarbeiten hinter mir habe, kann ich da weiter machen, wo ich, ich glaube 2018, was bereit gelegt hatte, was gleich als nächstes geplant war…

halb genähtes Shirt in rotUnd das macht auch ganz gute Fortschritte. Hier entsteht gerade ein Shirt nach dem Vogue Schnitt V9300 von Marcy Tilton. Die Ärmel und der Kragen sind schon vorbereitet (und der Stoff auf rechts gedreht), am Shirt selber fehlen die Schulternähte und der Saum. Daher ist der Stoff auch auf links gedreht. Den Stoff habe ich vor sicher 10 Jahren oder so in Paris bei Sacré Coupons mitgenommen. Ich glaube, das war kurz nachdem sie den zweiten Laden daneben übernommen hatten… Rote Viscose, extrem flutschig, mit kleinen weißen aufgedruckten Blümchen.

SockenUnd mit den Weihnachtssocken für meinen Bruder ist es auch deutlich vorwärts gegangen. Die zweite Socke ist am Schaft angekommen. Und das, obwohl ich nach der Halben Ferse entdeckt habe, dass ich eine Masche verloren hatte. So 20 Runden unterhalb der Ferse. Na gut… getrennt, Masche wieder integriert und weiter.

Das dürfte dann das am zeitigsten fertiggestellte Weihnachtsgeschenk in meinem Leben werden…

Wobei im Moment das Blog auch weitgehend aktuell ist, so viel ungebloggtes schlummert bei mir gerade nicht.

Das wäre eine gute Gelegenheit, noch ein paar Anleitungen zu früheren Heften zu schreiben. Nur… ausgerechnet das Notizbuch, in dem die Aufzeichnungen drin stehen ist verschwunden. Das vorher und das danach sind da… *grmpf*

Falsch gezopfte Geburtstagssocken

Sneaker SockenNachdem mein Bruder ja schon auf seine Weihnachtssocken verzichten musste, wollte ich ihn bei seinem Geburtstag nicht auch noch hängen lassen. Sie waren zwar nicht zum Geburtstag selber fertig, aber am Wochenende danach, als ich hingefahren bin. (Das war noch bevor wir alle nicht mehr aus dem Haus gegangen sind…) Im Zug wurden sie fertig.

Sneaker Socke mit ZopfmusterDas Garn war „Supersocke Cotton“ von ONline in meliert. Mit dem Nachteil, dass man nix sieht, aber auch nicht viel vom Muster. (Bzw. nur noch direkt unter der Lampe strickbar und stellenweise unter Zurhilfenahme einer Brille…)

Da mir aber Stricken ganz ohne Muster zu langweilig gewesen wäre, entschied ich  mich für einfache Zopfrippen, diesmal nicht mal echte Zöpfe.

Das Muster ist aus dem „Vogue Stitchionary“ Band 2 und nennt sich „wide mock rib“, man kreuzt die Maschen also nicht wirklich. Ich habe ja irgendwie immer eine intuitive Abneigung gegen Sachen, die nur so aussehen als ob, aber diese „falschen Zöpfe haben doch einen Vorteil. Sie ziehen das Muster nicht so zusammen wie echte Zöpfe. Von daher haben sie dann sogar in meinen Augen eine Berechtigung.

Was mir schwer fiel war, zu sehen, wo ich jeweils im Musterrapport bin. Denn bei richtigen Zöpfen habe ich Übung, bei den falschen noch nicht. Und das Garn machte es nicht einfacher. Ich bin mir auch nach wie vor nicht sicher, ob ich es nicht bei der einen Socke an einer Stelle verwechselt habe… aber da man es ja schlecht sieht… ist es halt so. Und in den Schuhen sowieo.

Aktueller Nadelblick

Diesmal unter dem Motto „the ugly side takes over“…

StopfwäscheLetztes Jahr hatte ich ja so viele nette, aber auch jeweils eilige Projekte, das für eine Sache gar keine Zeit blieb. Die Stopf- und Flickwäsche. Die wuchs inzwischen zu einem kleinen Gebirge heran. Und die arbeite ich im Moment dann ab. Ein bisschen ist schon weg… (Und allmählich ist es auch dringend, ich mußte im Herbst schon eine neue Jeans kaufen, weil inzwischen wirklich alle Jeans auf diesem Haufen sind…. und mit Schlafanzügen bin ich auch inzwischen knapp…)

SockeBeim Stricken gibt es im Moment immer noch oder wieder Socken. Mein Bruder will ja zum Geburtstag wieder welche… da er da Sneaker Socken will, sollten die auch pünktlich fertig werden.

(Das Garn ist ONline Supersocke Cotton mit „mock cables“. Sieht aus wie Zöpfe, wird aber durch zusammenstricken und rausstricken erzeugt. Eigentlich bin ich ja immer für „richtig“ statt pfuschen, aber es war eine gute Idee, das mal an einer Socke auszuprobieren. Denn diese „falschen Zöpfe“ haben den Vorteil, dass sie sich nicht so zusammenziehen wie echte. Das eröffnet natürlich doch wieder ein paar Designmöglichkeiten.)

SockeUnd… Überraschung… noch eine Socke.

Das hätte das Weihnachtsgeschenk für meinen Bruder werden sollen, die Idee habe ich dann aufgegeben und ihm stattdessen ein paar leckere Pestos vom Weihnachtsmarkt gekauft. Wobei er da tatsäclich leicht enttäuscht guckte…

Da aber Weihnachten auch dieses Jahr wieder kommt, werde ich sie (nach den Geburtstagssocken…) fertig stricken und er bekommt sie halt dieses Jahr. Wobei er auch schon wieder alle Mützen kaputt hat (wie auch immer er das schafft…), wäre eigentlich das erst mal wieder dran. Mal gucken.

(Garn ist hier Schachenmayr Regia 4fädig „Metropole Color“)

Schön wäre, wenn ich die Flickwäsche am Ende des Monats weg hätte… und mich dann endlich dem nächsten „richtigen“ Projekt zuwenden könnte…

Socken für Obdachlose 2019

Auch dieses Jahr haben wir uns im Forum zusammengetan, und Socken für die Weihnachtsfeier der Obdachlosenhilfe der Kölner Diakonie gestrickt.

Inzwischen packt die Diakonie 350 Tüten mit Geschenken für Erwachsene (und 45 für Kinder). Daher habe ich in diesem Jahr auch mutig 350 als Zielzahl vorgegeben. Sportliche 100 mehr als in den Vorjahren. Und zu meiner großen Überraschung… haben wir das tatsächlich geschafft!

An meiner Leistung lag es allerdings nicht, hier ist meine persönliche Ausbeute:

RestesockenJa, genau ein Paar Restesocken.

Und noch dazu habe ich die Garne für die Ringel offensichtlich nicht gut ausgewogen, denn bei der zweiten Socke waren die Ringel deutlich früher zu Ende… 🙁

Aber gut, irgendjemand bekommt warme Füße davon. Und zu Glück waren viele beteiligt, die viel schneller und mehr stricken als ich.

 

Superspäter Nadelblick

Puppenschnitt auf Folie kopierenDa ich am Wochenende wieder unterwegs war, diesmal noch später. Aber es gibt auch nicht so viel zu sehen.

Da ich meine „großen“ Projekte fertig habe, amüsiere ich mich ein wenig mit Resteverwertung. Auf dem Bild sieht man aber, was passiert, wenn man Telefonate nutzt, um einen Barbieschnitt zu kopieren. Telefonat zu Ende, kopieren nicht… dann liegt das halt zwei Wochen so herum.

fast fertige SockenUnd da die Socken aus unserer „Socken für Obdachlose“ Aktion übermorgen zur Diakonie sollen, muß ich meine zweite Socke morgen auch noch fertig stricken.

Zum Glück ist es nur noch eine Runde und dann das Bündchen. Das klingt realistisch. Auch ohne Nachtschicht.

Das Abwiegen der Wolle zur gleichmäßigen Farbverteilung ist mir diesmal allerdings nicht gut gelungen. Ich habe eine „neue“ gebrauchte Briefwaage, da muß ich mal im Auge behalten, ob es an der Waage liegt oder ich einfach nicht aufgepasst habe.

Aber sie werden Füße wärmen und das ist die Hauptsache.

Roter Alpakakuschel

rote Socken aus Fair AlpakaAuf Ravelry habe ich jetzt schon oft gelesen, daß Alpaka besonders stabil sein soll… Als ich dann von der Sockenwolle von fairalpaka erfuhr, war ich natürlich neugierig. Aber die mußte man bestellen und auch nicht in einzelnene Knäueln. Und meine Kisten mit Sockengarn sind eh schon voll…

Dann bekam ich aber die Gelegenheit auf dem Tauschweg welche zu bekommen (ist ja immer gut, wenn was anders dafür weg geht) und endlich kam ich dazu, sie auch auszuprobieren.

Alpakagarne kannte ich bisher nur als sehr wenig elastisch, das trifft auf dieses Garn schon mal nicht zu, Es hat auch die klassische Beimischung von 25 Prozent Polyamid. Zur Vergleichbarkeit habe ich einfach eine schlichte Socke nach ḿeinem „Normalrezept“ gestrickt. Nur am Bündchen ein bisschen mit den Rippen gespielt.

Das Garn wirkt etwas dünner als das normale Sockengarn, ich kam aber mit meiner üblichen Maschen- und Reihenzahl gut hin. Kuschelig fühlen sich die Socken auf alle Fälle an. Da sie im Sommer fertig wurden, steht der Tragetest allerdings noch aus. Mal gucken, ob sie warm halten und wie stabil sie sind. (Im Moment zögere ich sie anzuziehen, denn meine Stiefel färben dummerweise dunkel auf die Socken ab und irgendwie tut es mir da noch leid drum…)

Hektischer Nadelblick

Karokleid mit LurexIm August hatte ich ja den Schnitt gezeigt… bis auf die Fliege und das Futter an Schlitz und Saum ist das Kleid auch fertig. Der Stoff ist ein ganz feines Pepita aus Merino mit Lurex, das scheinbare Muster auf dem Bild ist ein Artefakt von der Verkleinerung.

JackeAuch eine Jacke dazu ist in Arbeit. Der Schnitt ist auch von Vogue, V1648, ein ganz aktueller Schnitt. Der Stoff ist von Malhia Kent, auch viel Silberglitzer drin.

Hier fehlen die Ärmel und auch dann noch einiges an Handarbeit, um Futter zu befestigen, unerwarteterweise auch den Saumbeleg (die Anleitung sah das nicht vor, bei meinem Stoff erscheint mir das aber deutlich schlauer). Bei den Knöpfe mogel ich schon etwas, da kommen große Druckknöpfe hin.

Sieht nicht so schlecht aus, oder?

Dummerweise ist die Feier, zu der ich das tragen will am Samstag. Und ich fahre morgen schon los…. Naja, Knöpfe sind Optional und für das Futter packe ich wohl mal viele Sicherheitsnadeln ein. Wäre nicht das erste Mal….

RestesockenSocken sind auch neue auf der Nadel, wenigstens ein Paar will ich für unsere Socken für Obdachloseaktion fertig bekommen.

Viele Reste in feinen Streifen.

Ich bin dann mal weg, Ärmel einnähen…

Soll ja heute noch fertig werden.

Also… „heute“ im Sinn von bevor ich ins Bett gehe… *husthust*