Eck und Streife

Triangle and Stripe

sock1510Und wieder ein Muster gefunden, mit dem man langweilige Streifenwolle in was interessanteres verwendeln kann. Geek Socks von Wei S. Leong schaffen das mit Hebemaschen. Sehr hübsch.

And again I’ve found a pattern that makes something interesting out of boring selftripeying yarn. This time Geek Socks by Wei S. Leong achieve that with simple slipped stitches.

Nicht ganz so hübsch das „Sockeselfie“… aber so aufregend sind die Socken ja auch nicht. Das Garn war „Anika“ von Crelando, von Lidl. Wie üblich habe ich mir nur das Muster selber „gemopst“ und sonst meine Standardsocke gestrickt.

The photo, my „sockselfie“ is a little less nice… but the socks are not that thrilling. The yarn was „Anika“ by Crelando. Like usual I only picked the pattern itself and applied it to my own standard sock.

 

 

 

Revue de Presse: Threads July 2015 (179)

Titel ThreadsDie Juliausgabe derThreads kam im Mai und der Titel hat gleich eine atemberaubende Ansicht… Leider brauche ich gerade kein punkiges Abendkleid ohne Rüschen, sonst stünde diese Idee schon mal sehr weit oben auf meiner Liste.

Die Frage an die Autoren ist diesmal „Was hätten Sie gerne gewußt, als sie mit Nähen angefangen haben?“ Was mich betrifft ganz klar: Daß es Nähbücher gibt, in denen noch ganz andere Techniken als bei Burda beschrieben sind. Und wie man Schnitte systematisch ändern und anpassen kann. (Und ihr? Fällt euch da auch was ein?)

Das Editorial stimmt dann auf Passformthemen ein.

Die Leserbriefe sind diesmal relativ thematisch…. Ergänzungen und Fragen zu Artikeln der letzten Ausgabe.

Die Lesertips sind diesmal für mich nicht sonderlich interessant… und der Best Tip… nun ja, eher banal, die linke Stoffseite mit Abklebeband zu markieren.

Die Vorstellung der neuen „notions“ zeigen die In-R-Foam Einlage, die im letzten Heft in der Tasche schon verwendet wurde. Klingt nach einem interessanten Produkt, mal sehen, wann das nach Deutschland kommt. (Ich hatte es nach der letzten Ausgabe gleich mal gegoogelt…)

Handsticken wird wohl als ein neuer Trend gesehen, denn es gibt einen ausführlichen Artikel, der mit drei einfachen Stichen zu einem netten Design führt. Schön finde ich, daß die Nadeln und Nadelgrößen erklärt werden, etwas irritiert bin ich, daß das Stickgarn vorgewaschen werden soll und als nicht farbecht deklariert wird. Ich bin ja nicht der Handstickheld, aber Anchor Garn ist auch hier verbreitet und ich kann mich nicht erinnern, daß da jemals was ausgeblutet hätte. Heiß wäscht man eine Stickerei ja vermutlich eh nicht unbedingt…

„How did they do that“ befasst sich mit einer selbstplissierten (na gut, in Falten gelegten) Borte als Randabschluss. Nicht unbedingt neu, aber für Sachen, die Struktur geben habe ich ja immer was übrig. Wobei sich der Artikel über die wirkliche Schwierigkeit ausschweigt… das dann sauber um eine (Ausschnitt)Rundung zu legen…

Das „Quick to Make“ Projekt kann ich diesen Monat links liegen lassen. Ein pyramidenförmiges Kissen, das als Leseständer dient und gleichzeitig eine Tasche für Brille und Kleinigkeiten hat. Das Konzept erscheint mir weder praktisch, noch habe ich je verstanden, wozu man so was braucht. Die Anleitung ist aber klar und ausführlich wie immer.

Bei den „Pattern Reviews“ fällt mir natürlich als erstes eine Weste von Marfy auf. Westen mag ich ja an sich nicht, aber hier, als Oberteil getragen, sieht das wirklich elegant aus. einfacher aber auch hübsch das „Georgia Dress“ von By Hand London. Und eine Reißverschlussidee für einen Rock von Burda… das könnte ich ja mal in meinen rockschnitt einbauen…

Die „Zipper secrets“ verraten mir jetzt nichts, was ich über das Einnähen von Reißverschlüssen nicht schon wüßte, aber daher kann ich auch sagen: Der Artikel und die Tips sind gut. 🙂

Ausführlich ist dann auch der Artikel über die Anpassung eines Rockschnittes. Die Technik ist an manchen Stellen ein bißchen anders, als ich das mache, aber es klingt alles sehr schlüssig, so geht es sicher genauo gut. Und wie man die Abnäher setzen sollte, um einen Bauchansatz zu überspielen… das wußte ich bislang nicht. Da war bislang Versuch und Irrtum angesagt.

Eine interessante Möglichkeit, antike oder aus andren Gründen nciht maschinenwaschbare Knöpfe einzubauen zeigt der Artikel „Button Strip“. Die Knöpfe kommen auf ein gesondertes Band, das dann durch beide Lagen eines Hemdes geknöpft wird. dabei kommt das Knopfband  ganz verdeckt zwischen die Stofflagen. Allerdings klingt das wirklich aufwendig und ich kann mir gerade nicht wirklich vorstellen, das zu machen…

Mit der Passform an der Brust befasst sich der anschließende Artikel. Letztlich erfindet da auch keiner das Rad neu, aber das Konzept, mit vier Quadranten zu arbeiten erfasst dennoch auch wieder einige kleinere Aspekte, die bei den mir bisher bekannten Techniken nicht so gut erfasst werden. Gerade auch, wie man mit dem Armloch umgeht. Und man kann nie genug Techniken kennen, denn irgendwann braucht man sie vielleicht doch.

Anschließend widmet man sich sehr ausführlich dem Ruffler. Zum einen werden die Einstellmöglichkeiten genau gezeigt und die Auswirkungen in Bildern verdeutlicht, zum anderen gibt es auch Designbeispiele, was man damit machen kann. Sehr interessant finde ich vor allem den an beiden Seiten mitgefassten Einsatz… Eine Idee, die ich mal im Auge behalten sollte…

Auf das Thema „Baumwolle“ wurden dann einige Stammautoren der Threads losgelassen. Nicht unterwartet kommen dabei vier völlig unterschiedliche Stile heraus. Besonders fasziniert mich zum einen Das Outfit von Susann Khalje, weil Baumwolle nicht das Material ist, das man zuerst mit einem Cocktailkleid verbinden würde. Und dann Kenneth D. King, weil dieser aus Bändern zusammengenähte Stoff wirklich faszinierend ist. Leider brauche ich gerade keinen derartigen Hingucker… und ob ich mir die Arbeit machen wollte weiß ich auch gerade nicht… aber der Look ist genial und das Material schlichtes Köperband.

Um Paspeln geht es danach. Wobei ich den Eindruck habe, daß die Amerikaner eine gewisse Obsession für Paspeln haben, hierzulande findet man sie vielleicht eher an Kissen und Polstermöbeln. Aber falls man mal welche braucht,,, eine gute Anleitung. Besonders gefällt mir, daß empfohlen wird, die verschiedenen Nähte nicht aufeinander, sondern nebeneinander zu arbeiten.

Der „Sewing Room“ ist mir diesen Monat etwas zu… bunt und chaotisch. Aber gut, die Künstlerin liebt „Embellishment“ und ist auf Wearable Art spezialisiert. Da passt das. Aber bunt und Chaos passiert bei mir von selber, das muß ich nicht absichtlich herbeiführen. :o)

Die gezeigten Leserwerke sind diesmal alle nett, aber nichts, was wirklich vom Hocker reißt.

Dann noch die humorige Geschichte und zum Abschluss die bereits im Heft gezeigte Borte. Diesmal an einem Modell, das doch sehr… zeitgebunden ist.

Kleine Stola

Small shawl

Noppe auf LochmusterNaja, zumindest für meine Verhältnisse… Die Anleitung für Madlis Shawl von Nancy Bush hatte ich in der deutschen Ausgabe von The Knitter gefunden. Nachdem ich mich in den letzten Jahren kreuz und quer durch die Victorianische Spitze durchestrickt hatte, war die estnische Spitze dann doch wieder Neuland. Nicht nur, daß die Mustergestaltung anders ist, man strickt auch gerne Noppen…

At least for my habits. The pattern for Madlis Shawl by Nancy Bush was in the German issue of The Knitter. After having knitted my way through Victorian Lace over the last years Estonian Lace was interestingly new. The pattern design develops differently and they like nubbs…

Lace Schal aufgerolltDas Garn hat mir Angelika von Spinn!Webe! in Köln gesponnen, aus einem gefärbten Kamzug Merino und Tencel von Lanapassion. Ich wollte sehr lange Farbeverläufe und gleichzeitig alles etwas „unklar“. Dank des Tencels konnte Angelika so dünn spinnen, daß sie das Garn mit sich selber verzwirnen konnte und es dennoch Lacedünn blieb. Die Farbeverläufe sind dadurch noch mal gemischt worden. Was man auf dem Bild nicht erkennt: an manchen Stellen wirkt das Garn grau, wenn man ganz nah hinsieht, wohl weil sich die Komplementärfarben aufheben. Aber dennoch hat es einen deutlichen Farbverlauf und leuchted in der Sonne. Und die Unregelmäßigeiten zeigen einen deutlichen Handspinncharakter.

I had bought spinning fibers from Lanapassion and Angelika from Spinn!Webe! in Cologne did the spinning for me. I wanted very long color runs, yet not really separated colors. The fibers were Merino with Tencel, so Angelika could spinn it very thin and as a 2ply it still made a fine laceweight. And the plying mixed the colors again. What you can not see in the pic: If you look on the yarn from a very short distance it often seems even gray (I guess that has something to do with the magic of complimentary colors), but it has a distinct color variation the same time. And the colors become very bright in sunlight. The irregularities give it the handspun look.

Lace auf JeansDie Anleitung war im Großen und Ganzen klar, nur brauchte ich 42 statt der angegebenen 31 Rapporte, um auf die richtige Länge zu kommen. In der Breite stimmte es hingegen. Entweder sind meine Stiche mal wieder zu kurz oder das im Original verwendete Garn läßt sich brutaler spannen? Definitiv falsch oder „falsch durch Auslassung“ war die Angabe zum Garnverbrauch. Hier werden zwei Knäuel mit einer Lauflänge von je 630m angegeben, was etwa 1200m entspricht. Dafür hätte mein Garn knapp gereicht, ich habe jedoch etwa ein Viertel weniger gebraucht. (Trotz deutlich mehr Reihen.) Auf der Ravelry-Seite wird der Verbrauch dann auch mit 999m angegeben, was wohl realistischer ist.

The instruction were mostly clear. Only I needed 42 repeats instead of 31 to get the right length. (The number of stitches widthwide was okay.) So either the original yarn stretches way more in blocking or my stitches were to short. What was definitely not correct or kind of „wroing by omission“ were the invormations about how much yarn was needed. They only say two balls of yarn with 630m each, so a bit more than 1200m. My yarn would have been a bit tight for that, but in the end I had about 1/4 left. (While I had been knitting much more rows.) But on the ravelry pattren page the amount is given with 999m which sounds far more realistic.

Da das Garn nicht sehr fest gezwirnt war, waren die Noppen etwas schwierig zu stricken, selbst mit der feinen Häkelnadel habe ich manchmal einzelne Schlaufen verloren. Aber das Konzept der estnischen Spitze gefällt mir sehr gut, ich vermute mal, mein nächstes Buch mit Lace-Anleitungen dürfte in diese Richtung gehen… So wird es auch nicht langweilig. 🙂

The yarn was not plyed very firmly, so knitting the nubbs was not easy. Even though I was using a fine crochet hook I sometimes lost one of the yarn overs. But I like the general concept of Estonian Lace and I guess my next book with Lace patterns might be something in that direction… So no boredom while knitting. 🙂

Revue de Presse: Burdastyle Juni 2015

Titel BurdastyleDie Juniausgabe kommt diesmal in zartem gelb daher. Offensichtlich so kontrastlos, daß man die Farben für die Darstellung auf der Webseite aufs heftigste verändern mußte… Nach der Farbstimmung kann man das wirklich kaum wiedererkennen.

(Bilder aus dem Heft gibt es leider keine, Burda hat es auch nach über ener Woche noch nicht geschafft, diese online zu stellen.)

Das Editorial lenkt das Auge oder die Gedanken auf Details, das ist in der Mode ja immer gut. Diesmal auf Details, die Dimensionalität erzeugen. Sehr gut, mal sehen, wie das umgesetzt wird. (Wobei… ob ich denn unbedingt die Läppchen Kostüme der alemannischen Fasnet als Vorbild haben will…?)

Dimensionalität gibt es dann jedenfalls schon mal beim ersten „kreativ-trend“, dem ledernen Halsschmuck. Das finde ich typischerweise als Idee eigentlich gut, aber auf eine wirklich mitreißende Umsetzung kommen mindestens 99 die irgendwo zwischen „gewollt“ und „Kindergartenbastelei“ aussehen. Und das bezieht die kommerziell zu kaufenden mit ein. Darauf, mir eine Baseball Kappe zu verzieren werde ich jedenfalls ganz sicher verzichten. (Und wenn, würde ich sicher echte Nieten nehmen, statt 60 Steine mit je zwei Löchern anzunähen…) Dann doch lieber mit Farbe auf Stoff rumklecksen. Wäre ja mal ein guter Ansatz, meine restlichen Seidenmalfarben aufzubrauchen. Dummerweise braucht man in meiner Größe dann doch eher mehr Stoff, was die Erzeugung der passenden Metrage etwas mühsam macht. (Das letzte mal, als ich so was in Angriff nahm, war es ein Minikleid in Größe 40…)

Für die erste Modestrecke durfte das Team dann wohl nach Cuba, das Motto ist „Alles auf Sommer“. Was Kleid 117 sicher ist, aber sonderlich spannend nicht. (Und… äh… „Dieser Hingucker, den Gisela trägt…“ ist das nicht irgendwann in den frühen 70ern aus der Mode gekommen, die Models mit Pseudovornamen zu versehen?)

Die kastige Bluse 106B mit dem asymmetrischen Kragen gefällt mir dafür sehr gut. Das Modell vom Titel, nur in blau und (wichtiger) ohne Knöpfe.

Kleid 120B mit der Raffung ist auch nett, aber von der „hat man schon oft gesehen Sorte. Wie das Model mit ihren Birkenstockschläppchen Skateboard fährt zeigen sie hingegen nicht. Aha, die Teenagermode (Gr. 134 – 158) ist mit reingemischt. Und die Protagonistin heißt… Chloe. Irgendwo ganz unten in meinem Schrank habe ich noch ein Strickheft für Kinder aus den 1960ern für „Uli und Ulla“… Aber zurück zu den Kleidern, liebes Gehirn… Das Spitzenkleid 123 in Kurzgröße scheint einen spektakulären Rückenausschnitt und vielleicht sogar einen interessanten Schnitt zu haben. Ersteres läßt das Photo noch erahnen, letzteres nur die technische Zeichnung. Wobei der Ausschnitt keinen BH zulässt, ob das im Spitzenkleid optimal ist? (Burda empfiehlt Klebe-BHs, ob die im Sommer wohl angenehm sind? Und schwitzt man die nicht runter? Hat jemand Erfahrung damit?) Aus dem Rest von Bluse 106 scheint es einen Rock zu geben, der aber von einer anderen Bluse gut verdeckt wird. Viel mehr als das Stoffmuster zeigt das Bild aber nicht. Danach dürfen sich „Chloe“ und „Mark“ (ja doch, es gibt einen Jungsschnitt) noch mal präsentieren. Mir gefällt die Sgt Pepper Uniformjacke ja ganz gut, aber mir will gerade kein männlicher Teenager einfallen, der die außerhalb von Karneval tragen würde…

Ah, die Hose auf der nächsten Seite dürfte da doch mehr Chancen haben. Shlicht und praktisch mit den Reißverschlusstaschen.

„Giselas“ Outfit ist hingegen so bunt wie belanglos. (Und Birkenstock-Schlappen mit nur einem Riemen eher schlecht zum Laufen geeignet, wie die sich verzweifelt festkrallenden Zehen des Models verraten… 😛 ) In Langgröße gibt es dann einen figurbetonten Neckholder Overall. Etwas arg gelb, aber sonst durchaus schmuck (die Paßform am Decolleté könnte man noch etwas verbessern…) Anschließend noch mal die Teenymodelle auf einer Seite zusammengefasst und ein weiteres Kleid, das ein wenig wie die Resteverwertung der Stoffe einiger vorheriger Modelle wirkt. Der Schnitt könnte nett sein, im wilden Muster geht er aber mit fliegenden Fahnen unter…

Die Raffung des Kleides 121 mit den Kimonoärmeln (und Unterarmzwickel, was extrem nützlich ist, wenn man sich bewegen will) setzt sich hingegen mühelos gegen den bunten Stoff durch. Das gefällt mir wieder gut.

Dann noch mal den Mädchenparka…

Die Beautyseite mit Sonnenzeugs hat den Charme einer Drogeriewerbung… *blätter*

Als „accessoires“ gibt es hingegen relativ nutzlose (weil wohl kleine) Handgelenkstaschen. Aber einige davon sind absolut entzückend! Als Diskokugel oder vielleicht als Scheibe einer Pink Grapefruit?

Elegant dann die Modestrecke „Happy Hour“.

Auch wenn ich generell eher kein Blouson Fan bin, Variante 101 aus Guipure Spitze ist genehmigt. Diese Widersprüche mag ich ja.

Eher brav dann die Kombination aus schwarzem angekrausten Rock und Top. Die großen aufgesetzten Taschen auf dem Rock könnten interessant sein, auf dem Photo aber nicht, Kleid 120C mit der Raffung vorne hat aus dem schwarzen Satin doch viel von einem Negligé aus einem alten Film. Und ein Schlauch aus Metallicjersey… gilt das schon als Schnitt?

124 ist dann noch mal der tiefe Rückenausschnitt, nur aus Gold. Doch auch die Rockform ist sehr interessant.

Kleid 113 mit dem scheinbaren Miedergürtel ist vor allem eine Studie, wie wichtig es bei so einem Kleid ist, daß es wirklich sitzt. Nicht mit Abnähern die eher oberhalb des Brustpunkts enden und fröhlichen Querfalten überall. (Hm… Abnäherspitze zu hoch und gleichzeitig unter der Achsel hochgezogen— das erlaubt dann eine ungefähre Schätzung, wo im Rücken die Klammern sitzen…) Auch Top 120A fällt irgendwie nicht gefällig, wie ich mir das vorstellen würde, sondern krampft am Körper rum. Außerdem hat der Stoff doch viel Ähnlichkeit mit einer Gardine…

Auch der Overall 119C wirkt etwas hochgezogen… aber in Gold ist er wirklich ein Hingucker.

Der „atelierbesuch“ hat ebenfalls wieder viel „Sabberpotential“. Schmuck aus Plexiglas, tolle Lichtspiele. (Zumindest geschickt abgelichtet. Ob das am Körper dann so gut wirkt, wenn das Licht nicht von allen Seiten durchströmen kann… )

Auch die nächste Modestrecke ist dem Sommer gewidmet, diesmal unter der Bezeichung „Sonnenschein“. Im Detail werden College-Look und „Macaron-Farben“ versprochen. Hä? Ah ja, es hat mal wieder jemand einen neuen Namen für Pastellfarben gefunden. (Die hießen doch auch mal Eiscremefarben… welche Bezeichnungen fallen euch noch so dazu ein?) Trifft zwar nicht so gut, weil Macaron nicht nur in allen Farben vorkommen, sondern gerne auch intensiv und dunkel gefärbt werden aber wenn wir die Formen und die Farben der 50er nehmen (waren doch die 50er, oder?), muß ja wenigstens der Name ein Update bekommen. Los geht es dann auch mit einem durchgeknöpften Kleid mit Bubikragen und unschuldig bravem rosa.  Shorts mit hohem Bund in mint, Vespa in himmelblau… ach nein, es geht um den Rock, der farblich gut dazu passt.  Kleid 107 A ist mir zwar zu sackig, aber sicher angenehm zu tragen, durch die Knopfleiste dann doch nicht so langweilig und aus Seersucker bügelfrei und perfekt im Koffer. Der Blouson war mir aus Spitze irgendwie lieber. Aber die Stoffarben gefallen mir. Dann Blüschen in Geld, das Titeloutfit,… ne, irgendwie… ist mir das alles zu blass. (Das Foto mit dem Titeloutfit ist aber gut, der Schatten des Sonnenschirms gibt einen schönen Rahmen ums Model…)

Als Accessoire dazu dann Sonnehüte, na das schon eher… Visor geht gar nicht, aber sowohl der Breitkrempige Strohhut von Hermès (ja, zielsicher das teuerste Teil rausgepickt) als auch der Strohhut im Herren-Stil von Marc Cain mit dem leuchtend grünen Rand haben was.

Danach kann erneut eine fade Beautyseite überblättert werden…

Anschließend die „must-haves“ vom Laufsteg. Mal sehen… Spitzenblouson eine gute Idee (lieber Talbot Runhof oder Roberto Cavalli?), Shorts ganz sicher nicht. Overall seiht gut aus (auch der von Burda), aber zu unpraktisch. (Und sieht bei mir auch nicht so gut aus…) Weiter Rock ist nett für andere und bei Tropical Prints und Kaleidoskop Prints (wobei so wirklich nach Kaleidoskop sehen die nicht aus, bestenfalls spielgesymmetrisch) kommt es dann sehr auf die Einzelausführung an.

Die nächste Modestrecke ist dann wieder eher… hm, für Pastell sind die Farben dann doch zu intensiv, aber so richtig kräftige Farben sind es auch nicht. Gibt es so was wie „Intensivpastell“? Jedenfalls im Colorblocking.

Da sieht Kleid 107B auch gleich gut aus. Schlicht und sackig, aber dank der Längsblende hat es doch ein wenig Struktur und für große Farbflächen natürlich ein optimaler Schnitt.

Der Overall in Langgröße darf dann mit kurzen Beinen und grafisch gemustert ran. Hm.. bestenfalls für den Strand oder als Schlafanzug. Schlauchkleid 105 hat jetzt einen Halsring, was doch etwas besser aussieht, als nur ein Schlauch, ist aber vor allem dazu da, den Stoff zur Geltung zu bringen. Den gibt es offensichtlich bei Burda direkt, denn es steht ein Link dabei. … Ach nein, unter den Stoffen gibt es nur ein pdf mit einer Händlerliste. Immerhin ist er beim ersten Onlinehändler, den ich so finde noch nicht als „ausverkauft“ gelistet. Das wäre dann ja eine deutiliche Verbesserung gegenüber früheren Versuchen. Die Superweite Hose 111C hat an großen und schlanken Frauen sicher ihren Reiz, mich erinnern solche Hosen trotzdem immer an alte Stummfilme. Maxikleid 118 ist vom Schnitt auch  bekannt, diesmal in rot. Das Russenkittelchen 115B in den Farben einer 50er Jahre Küche…  muß man mögen, schätze ich. Das taillierte Kleid 114 kommt auch im Color Blocking gut rüber, jedoch auch hier endet der Brustabnäher eher oberhalb des Brustpunktes. Das kann man mit den Bindebändern auf der Schulter sicher regulieren, dürfte dann aber bei einem entsprechend tieferen ausschnitt raus kommen. Kleid 122 mit den Ärmeln und dem Stoff… Clownskostüm?

Optisch im stile von Klecksbildern sehr schön in Szene gesetzt der Nagellack. Da bekomme sogar ich fast Lust, mal wieder welchen zu verwenden…

„Best of styling“ nimmt sich das Korallenrote Kleid vor. Da es alleine recht langweilig ist, kann man es natürlich gut stylen. Überraschenderweise ist diesmal die Schuhwahl zum Event sogar schlüssig. Wobei ir der Mantel in klassischer Länge zum „Opernstyling“ nicht gut gefällt. Also zur Oper vielleicht schon, aber die Proportion ist nicht so schön zum Kleid.

Die Bilder aus der Leserinnengalerie stehen auch unter dem Motto „hauchzart“ bei den Farben. Und alles nette Sommerkleider.

„Out of Africa“ ist das Motto der plus-Strecke. Kleid 130B mit der Wickeloptik gefällt mir in der Zeichnugn, weniger im Photo. Die Ärmel finde ich auch interessant. Warum Mantel 128 ein „Chasuble“ sein soll weiß ich nicht, Er hat eines der im Editorial angekündigten Details, aber das Gesamtstyling in schwarz mit schwarz wirkt schon arg massiv. (Ja, das ist ein Plus-Model, aber auf den anderen Bildern wirkt es weniger… massig.)

Rock 126 gefällt mir sehr gut. Oh, ein Hosenrock. Gut, gefällt mir optisch immer noch nicht, aber anziehen würde ich es nicht.

Shirt 125 hat eine Kellerfalte vorne in der Mitte, gefällt mir auch, nur nicht in dem Styling. Die Wickeloptik gibt es dann noch mal kürzer als Bluse (sagen sie… nicht eher eine Tunika?), sieht da auch gut aus. Wobei die Passform… hm… Auch das Maxikleid 129 mit dem dreilagigen Rock liegt durchaus auf meiner Linie. Und dann noch mal den Mantel, der Chasuble heißen muß, diesmal aus Spitze… in bodenlang. Doch, hat was.

„Green Fashion“ hatte ich letzten Monat ja so gar nicht vermisst, aber es ist wieder da. Wie üblich, vor allem Shoppingtips und der Rest zu kurz, um auch  nur eine Meldung zu sein.

„Stylemix“ widmet sich dem Thema „Tag“ und „Nacht“. Irgendwie… nicht inspirierend, eher langweilig.

Die Nähschule widmet sich dem Spitzenblouson. Schön wären bei dem Thema natürlich noch ein paar Tips zum mustergerecht passendem Zuschnitt. Und ist das wirklich angemessen, die Ärmeleinsatznaht so… nackt zu lassen? An den meisten anderen sichtbaren Nähten haben sie das Problem ja mit den Paspeln gelöst.

Dann die Termine… Paris und Bonn wären ja in der Tat machbar…

Spannend ist die ausführliche Darstellung des Färbens mit diversen Naturmaterialien. Nur landet man da ausschließlich bei Färbungen, die nicht farbecht sind. Gelegentliches Nachfärben (wie vorgeschlagen) ist doch keine wirkliche Arternative, oder?

„Profi-Tips“ verspricht uns dann der „Mode-Doktor“. Warum dazu das Bild einer Krankenschwester abgebildet ist..? Geheimnisse von Burda, ebenso wieso zur Empfehlung der Microtex-Nadel die Packung einer Sticknadel abgebildet ist. Immerhin stimmt die Firma überein. (Organ.)

Dann mal wieder Patchwork. Hm,dieses Sägezahnmuster sieht eindrucksvoll und einfach aus. Ob man da auch eine Variante mit alten Hemden gestalten kann?

Och nein, wie süß! Eine genähte Katze. Ach so, das ist der Stoff des Monats. Japanisches Design, sehr hübsch. 🙂

Rock nach Burdastyle September 2013

Skirt inspired by burdastyle september 2013

In der Burda vom September 2013 war dieser Rockschnitt, der mir gleich sehr gut gefiel. Leider war er nicht für meine Größe vorgesehen, ich sah aber und sehe bis heute keinen Grund, diesen Rock nicht auch in Plus Größe zu nähen.

In the september 2013 issue was  this skirt pattern which I liked a lot. Sadly it was not my size but did not (and still can’t) see any reason why it should not be done in plus size.

Frau mit Rock Also habe ich zur Selbsthilfe gegriffen. Ich habe den originalen Schnitt ausgemessen und habe mich in den Längen, also auf welcher Höhe der Schnlitzausschnitt im oberen Rockteil beginnt und wie weit er im unteren Rockteil nach unten geht, an dem Schnitt in der größten Größe orientiert. In der Länge ändert sich da nicht viel und da stimmen meine Maße ja ungefähr mit Burda überein.

So it was time for pattern DIY. I measured the original pattern and for the lengthwise measures, like where the opening starts at the side seam of the upper front and how low the lower front goes down, I took the measurements from the pattern in the biggest size. Length does not change much with the sizes and my body measurements are quite okay with burda in that respect.

Was das Ausmaß der Überlappung und alle Entscheidungen über die Breite der Teile betrifft habe ich mich hingegen an der Position der Abnäher orientiert. Und das ganze dann auf meinen bewährten Standardrockschnitt übertragen.

Regarding the width and how much in that direction the overlap is supposed to be I took the darts as reference points. And then I applied all that on my TNT skirt pattern.

Da mein Rockschnitt für Webstoffe ausgelegt ist, brauchte ich auch keinen Elastic-Jersey, sondern konnte einen alten dunkelblauen Sweatshirtstoff verarbeiten, der wohl auch schon seit 20 Jahren mit mir umgezogen ist. Aber irgendwann kommt für jeden Stoff die Zeit. Außerdem habe ich innen ein normales Futter aus Venezia Futterstoff eingearbeitet. So daß es bis über den Po geht. Das verhindert zum einen das Ausbeulen des Stoffes (Baumwoll-Sweat ohne Elasthan hat nicht viel Rücksprung), zum anderen rutscht der Rock auch besser und es besteht keine Gefahr, daß er unziemlich zu klettern beginnt.

My skirt pattern was made vor non stretch woven fabrics so I did not need elastic knit as the burda pattern suggests but I used a cotton sweat knit that I might be having for aroudn 20 years or even a little more. But there is a time for any fabric. I used Venezia lining but only in the upper part, so that it goes over my buttocks. So the skirt will not go out of shape while wearing there. (A simple cotton sweat fabric has not much elasticity). And the skirt glides better over the body and there is less risk it will ride up.

Innenverarbeitung RockDa der Rock nicht vollständig gefüttert ist, habe ich die Nahtzugaben mit Schrägband aus Pongé Seide eingefasst (Rest von dem Unterkleid zum Abendkleid) und die Schlitzecken als Briefecken gearbeitet.

The skirt is not completly lined, so I made relatively wide Hongkong bindings for the seam allowances and mitered corners for the hem allowance.

Damit der Unterrock nicht vorschaut bekam er einen Ausschnitt. Ich habe den Rock angezogen, dann ein Bein auf einen Stuhl gestellt und mit Nadeln markiert, wo das Futter vorschaute: links, rechts und oben. dann habe ich in jede Richtung noch einen Zentimeter mehr zugegeben und einen weiten Bogen ausgeschnitten. Der wurde dann von Hand rolliert. Was bei Futterstoff nicht ganz so schön geht, wie bei Seide, aber doch die beste Lösung war.

To determine how much of the lining I had to cut out (I do not want it to gape, of course) I put the skirt on, put one foot on a chair and marked with pins where the lining was visible: both sides and the highest point. Then I added another centimeter all around and cut out. the fabric then was handrolles around. Looks better in silk than in lining fabric but still the best choice.

Der Rock gefällt mir und trägt sich gut, durch die überlappenden Stoffschichten geht der Schlitz zwar weit nach oben, die Öffnung ist letztlich aber nicht unangemessen groß. Sehr schöne Designlösung von Burda. 🙂

I like the skirt and it wears well. Since it has two overlapping fronts you have a very high vent which in the end does not open so much. Very nice design solution by Burda. 🙂

Jetzt müssen nur noch die geplante Jacke sowie zwei Shirts dazu fertig werden. Geplant war das ja alles als Frühjahrsoutfit für 2014….

Now I only need to make the jacket and the two tops that are planned to go with. That all was supposed to be a spring outfit for 2014…

 

Bluedog

Hund nach Aranzi Aronzo

Wie man sieht gebe ich mich wieder dem zweckfreien Nähen hin. (Bevor das hier vollends zum Strick- und Häkelblog mutiert…)Das bedeutet auch, mein letztes Jahr angefangener Rock ist fertig (denn ich verarbeite ja die Reste), ich habe nur noch keinen willigen Photographen gefunden.

As you can see there is a bid of sewing without a reason. (Before that becomes a pure knitting and crochet blog…) Which means the skirt I started sewing last year is finished (because I am using the remnants), but I haven’t found a willing photographer yet.

Die Anleitung für den Hund habe ich wieder aus meinem Buch von Aranzi Aronzo und weil mein Stoff nicht gestreift sondern langweilig blau war, habe ich noch ein Hemd von Hand aufgestickt. Das Stickgarn ist „Bloom“ von einer neuen indischen Marke namens Quiltweaves, die aber wohl noch im Aufbau ist, so daß da noch nichts zu sehen ist. (Bisher macht die Firma wohl vor allem Dekostoffe in Mumbai.) Ich bekam auf der h&h da eine Tüte voll Pröbchen von so allerhand in die Hand gedrückt und das war eine Gelegenheit, es gleich mal zu testen. Das Stickgarn ist die „einfache Serie“, glänzt nicht so stark und lies sich aber auch mit meinen eher ungeübten Fingern gut verarbeiten. Trotz langer Fäden weder Fadensalat noch aufspleißende Fäden.

The pattern for the dog is again from my book by Aranzi Aronzo and since my fabric is not striped but boringly plain I decided to embroider a top by hand. The embroidery floss is „Bloom“ by a very new Indian brand called Quiltweaves. They are evidently still at an early stage for their new brand because the web page does not work yet. (So far they seem to make mostly home dec fabrics in Mumbai.) I got a bunch of stuff stuffed in my hands on the h&h and since I do not handembroider a lot I used the possibility to test the thread. „Bloom“ is their „simple thread“ and it is less shiny but even with my unexpreienced fingers it stitched very well. I used quite long threads but it did not tangle and I had not problems with breaking thread in the eye of the needle.

genähter Hund von hintenDa der Hund hinten noch ein Schwänzchen hat und auch das Muster rundum gestickt ist, will ich euch die Rückansicht natürlich auch nicht vorenthalten.

The dog has a tail and the „shirt“ is embroidered all around, so I will show you the back also.

 

Testmütze ohne Sonnenblume

Testing hat in crochet without sunflower

HäkelmützeDen Beginn dieser Mütze habe ich Anfang April schon gezeigt. Nach ungefähr fünf bis sechs Mal teilweisem und vollständigem Auftrennen ist sie auch endlich fertig. Das war teilweise meiner Garnknappheit geschuldet (Reste von diesem Projekt, katia Merino 100%), teilweise aber auch der Anleitung, die nicht an allen Stellen widerspruchsfrei war.

The start of this hat I’ve shown already in April. After frogging it about five or six times partially or completely it’s finally finished. Some of the frogging was due to my shortage of yarn (remnants from this project, katia Merino 100%), but also due to the pattern that was not completly clear in all parts.

Häkelmütze von Unten Die Anleitung war wieder aus Häkeln wie die Weltmeisterin. Eigentlich sollte die Mütze noch eine Sonnenblume bekommen, aber dafür hat mein Garn nicht gereicht. (Den Rand mußte ich auch um 1 1/2 Reihen Reliefstäbchen kürzen.) Andererseits paßt mein Farbschema eh nicht zu Sonnenblumen….

The pattern was again from Häkeln wie die Weltmeisterin. Normally there should be a sunflower on the hat, but my yarn was not enough for that. )I had even to shorten the headband by 1,5 rows of DC.) On the other hand my color scheme does not really fit a sunflower anyhow.

Nun ja, Garn aufgebraucht und kann jetzt wirklich gut Büschelmaschen häkeln. 😀

Well, the yarn is used up and I can do the „Büschel“stitch really well by now. 😀

Testflöckchen…

Snowflake for testing…

gehäkelte Schneeflocke Meine Buchbesprechungen enden mal wieder bei jahreszeitlich völlig unpassenden Häkelwerken…

Writing book Reviews makes me and up with crocheting completly unseasonal stuff…

Ich befasse mich gerade mit Häkeln wie die Weltmeisterin von Hai Nguyen und da teste ich natürlich auch, wie gut ich mit der Anleitung klar komme. In meinem Fall nur mittelgut, aber mit Häkelanleitungen stehe ich eh auf dem Kriegsfuß. Immerhin kam am Ende eine Schneeflocke raus. Das Garn war ein uralter Restefund, Baumwolle, gehäkelt mit Nadelstärke 3,5, daher ein ziemlich massives Schneeflöckchen. Ich weiß auch noch, welchen Pullover ich ursprünglich mal draus gestrickt hatte… den gibt es aber nicht mehr.

I am preparing a review of Häkeln wie die Weltmeisterin by Hai Nguyen. So I am testing how well the instructions work. In my case not to well, but crocheting patterns are something I usually have problems with. In the end I made a snowflake. Quite a big one, because I used some cotton yarn I still had from very, very long ago and that required a 3.5mm crochet hook. I still remember the sweater I made originally from that yarn, but it’s long gone…

Revue de Presse: Meine Nähmode 3/2015

naemo150301Auch wenn die orange Farbstimmung der Sommerausgabe jetzt gar nicht meine Palette ist… dem Heft kann ich nach wie vor nicht widerstehen. Nachdem ich erst Ostern einen Stapel verliehen habe, weil so schön wandelbare Grundschnitte drin sind… wie gut, so eine Sammlung zu haben.

Top "Meine Nähmode"Okay, die Idee mit dem einfachen Grundschnitt kann ich gleich bei den ersten Modellen in die Tonne kloppen… dieser Rückenausschnitt ist absolutes „WOW“. Und der Transparenz begegnet der Schnitt gleich durch das gedoppelte Vorderteil. Nein, für mich ist der Schnit nichts, den BH geht da nun absolut nicht, aber wer keinen braucht… bei sportlicher Figur, wo vorne vielleicht nicht so viel los ist, kann frau doch mit der Rückansicht überaus weiblich punkten.

Schon eher für mich die Sommerkleidvarianten dernächsten Seite, je nach dem mit Wickeleffekt, seitlichem Volant oder asymmetrsicher Ärmellösung. Leider bei Größe 44 Schluß. Andererseits gut so, das mit den Wickeloberteilen sollte ich ohnehin besser lassen.

Bei den Modellen in Großen Größen unter dem Motto „blau machen“ muß man genau hinsehen. Zwar werden Rock und Top eindeutig an einer kräftigeren Dame gezeigt, die Kombination aus Hose und Top liegt aber weit vom angebotenen Größenspektrum 46 – 50 entfernt.

Die „saisonalen Highlights“ inspirieren mich weniger. Schößchentop ist ja immer noch nicht so meines und die Vokuhila Variante des Rocks… doch, verbreitet immerhin viel Strandstimmung.

Wieder mehr meine Linie und auch im Schnitt recht klassisch die auch so genannten „glamourösen Classics“. Die natürlich nur durch die Stoffe glamourös wirken. Gerade die Kombination aus Kleid und Kurzjacke ist absolut alltagstauglich und je nach Geschmack mit und ohne Color Blocking umzusetzen.

Jacke "Meine Nähmode" Obwohl unter „easy“ eingeordnet finde ich auch diese transparente Jacke großartig. Der Schnitt dürfte einfach sein, bei der Verarbeitung sollte man sicher Sorgfalt walten lassen. Aber das Bild zeigt gut, wie das tatsächlich auch ein völlig schlichtes Kleid festlich aufpeppt. (Das Top aus der Strecke begeistert micht jetzt weniger. Vor allem, da man sich nicht die Mühe gemacht hat, das große Muster passend zur Mittelnaht anzuordnen. Gerade wenn man es für hochwertige Stoffe empfiehlt, sollte so viel Liebe fürs Detail dann doch sein.)

Die Bastelarbeit (diverse Haarschleifen und Bänder mit Schleifchen) muß ich jetzt nicht haben….

Kleid "Meine Nähmode"Ganz typisch dann aber wieder die Sommerkleider unter dem Motto „Designvielfalt“. Fünf Varianten, deren Details man sicher beliebig kombinieren kann. Wobei es mir die Version mit den gekreuzten Bändchen im Rücken besonders angetan hat. Wenn ich einen Trend ablesen soll, dann wohl: Rücken ist in.

Die Tops unter dem Motto „ein Urlaubstag“ sind mir dann allesamt etwas zu rüschig, die Kleidvarianten gefallen mir besser. Leider wieder zu klein für mich.

Die Accessoires sind wann eher zum Überblättern. Der aufgewärmte Hippie ist nicht mein Stil und außerdem brauche ich weder für kleine Täschchen noch für ein Fransentuch eine Anleitung.

„Easy“ dann auch für die Großen Größen. Daß das Titelmodell da dazu gehört ist mir jetzt auch nicht so sehr aufgefallen. Der Schnitt bietet jedenfalls keine große Herausforderung, egal ob in Lang oder kurz. Sehr interessant ist er allerdings auch nicht, vielleicht noch die freien Schultern… aber mehr als ein Strandkleid ist bei dem Schnitt dann nicht drin.

Dann noch mal Große Größen… lässigund bequem hat was von Kasak und Hose. Nun ja. Wobei, wenn man genau guckt, dann gibt es da eine nette Raffung an der Schulter. Die entweder vom Bild oder vom Stoff geschluckt wird.

Die „Fragen sie die Hobbyschneiderin“ Spalte ist etwas nach hinten gewandert, kann das sein? Jedenfalls geht es um das Versäubern dünner Stoffe. Die Tips sind jedenfalls brauchbar, auch wenn natürlich nicht komplett. Aber so viel Text steht ja nicht zur Verfügung.

„Kimono“ ist das Thema der Mode daneben. Kleid und Jacken entsprechend einfach geschnitten. Wandelbar und bei aller Schlichtheit attraktiv, vor allem wenn die Stoffe passen.

Zum Abschluss noch mal T-Shirt und Hose, uninspiriert wie die Großen Größen… aber gut.

Jedenfalls kein Kauf, um ihn zu bereuen. 🙂

(Alle Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Jetzt spinnt sie total!

Now she is completely gone crazy!

Das sagte zumindest der Blick meines Mannes, als er das hier sah:

That’s at least what my husbands look said, when he saw this:

Stulpen spannenDabei stricke ich ganz sicher keine Spitzenhüllen für Plastikflaschen, ich trockne nur meine neuen Pulswärmer. (Wie die Daumenöffnung dem aufmerksamen Beobachter verrät. 😉 )

But of course I am not knitting lace cosies for plastic water bottles. I am just drying my new mitts. (As the attentive observer can guess from the thumb holes. 😉 )