Hinkehöschen

One legged panty

rosa PantyUnterwäsche steht auch mal wieder auf dem Plan. Diesmal geht es mit einem „Reibeverhindererhöschen“ los. (Der Schnitt ist immer noch das figurformende Panty von Marinique Langere aus Südafrika, die es aber nicht mehr zu geben scheint.)

It’s time for some underwear again. This time I am starting with an „anti chafe“ panty. (The pattern is still the figure shaping panty from Marinique Langere in South Africa which seems not to exist any longer.)

Das hat diesmal zwei Besonderheiten. Zum einen hat es nur ein Bein, bzw. nur ein langes Bein. Wieso das? Nein, ich habe immer noch zwei Beine und die sind auch nach wie vor gleich lang (soweit wir Menschen halt symmetrisch sind…). Aber das Höschen soll unter diesem Rock getragen werden. Und der hat einen recht hohen Schlitz. Wodurch man, so ich nicht gerade blickdichte Strumpfhosen dazu trage, aber das Bein des Höschens sieht. Zwar habe ich mich um eine relativ unauffällig Farbe bemüht, aber eben nur relativ. Da es aber vom Prinzip her genügt, ein Bein einzupacken, um Reibung zu verhindern… habe ich einfach das Bein auf der „Schlitzseite“ deutlich kürzer gemacht. Wir werden sehen, ob sich das so bewährt, wie es soll.

Now this time it has two „special“ things. The first is that it has only one (long) leg. Why this? No, I still have two legs which are still of the same length (within the usual range of symmetry in humans). But I want to wear the panty under this skirt. Which has a high from opening. So without wearing thick pantyhose the anti-chafe panty will show. I tried to get fabric in an uobtrusive color, but still not unvisible. To prevent chafing though it is enough to cover one leg… so I shortend the pant on the side of the opening. We will see if that will do.

Die zweite Besonderheit (oder wenn es sich auch im Langzeittest bewährt Neuheit, denn das könnte ich beibehalten) ist, daß ich das Höschen komplett mit Bauschgarn auf der Nähmaschine genäht habe. Die Nähte verlaufen über die hintere Oberschenkelinnenseite und sind da nicht extrem bequem. Und als ich auf der Creativa am Alterfilstand vor dem Körbchen mit dem Bauschgarn in den netten Farben stand dachte ich mir… warum eigentlich nicht? Herr Amrhein (von Alterfil) meinte auch, daß das einen Versuch wert sein könnte. Und was soll ich sagen… Alterfil B120 Bauschgarn funktionert sowohl als Oberfaden als auch als Unterfaden prima auf meiner Nähmaschine. Knifflig ist nur das Einfädeln in die Nadel, denn Bauschgarn franst vorne natürlich aus… Ich habe einfach so viel durchgeschoben, wie ging, habe die neben der Nadel abstehenden Fäden abgeschnitten, energisch die nächsten Zentimeter in die Nadel gezogen, wieder nebenstehende Fäden abgeschnitten (das waren schon sichtbar weniger) und das so lange wiederholt, bis alle Fasern des Bauschgarnes im Nadelöhr waren. Hat mich so 20 cm Faden gekostet, aber das ist vertretbar. Auf so einem Miniking ist ja genug drauf. (Aber nicht zu viel, passt auch prima und ohne Anstände auf den Garnrollenhalter.)

The second speciality (or new technique, because if it passes the long time test I will continue to do so in the future) is that I used wooly nylon on my sewing machine (needle and bobbin) for the entire piece. The leg seams are running somewhere at the back inner thighs, a position that is not extremely comfortable when sewn with normal thread. So when I was standing in front of a basket with many nice colors of wooly nylon at the Alterfil booth on the Creativa I wondered… why not? And Mr Amrhein, the boss of Alterfil thought also it might be worth trying. To cut it short: Alterfil B120 works great on my sewing machine! Only difficult thing was threading the needle, because the thread of course frays a lot. So I tried to get most of the thread through the needle, pulled a bit, cut all thread parts that were outside the needle very close to the eye, pulled again, cut again what was still outside the eye (which was considerably less than the first time) and repeated that until all fibers were inside the eye. I „lost“ maybe 20cm with that operation. No problem, there is enough thread on the Miniking cone. Though not too much… and the Minikings also fit nicely on the sewing machine.

Jetzt nähe ich dann erst mal alle anderen Teile außer dem BH, denn da werde ich wieder auf normales Nähgarn wechseln, zumindest für alle Teile, auf denen auch Zug drauf ist. Und erst dann werde ich das Bauschgarn aus der Nadel wieder ausfädeln. 😀

Now I will sew everything except the bra. Because there I will go back to normal sewing thread, at least for all parts that carry weight or need to resist pulling. And only just before that I will pull the wooly nylon out of the needle. 😀

Schiefschnute

Crookedface

brauner Stoffhase mit rosa Gesicht

Aus den weiteren Resten ist noch dieses Häschen nach einer Anleitung aus dem Buch von Aranzi Aronzo entstanden. Das Gesicht ist etwas schief… kommt davon, wenn ich versuche, freihand und von Hand zu sticken. Daß der Stoff elastisch ist und das Perlgarn eine relativ dicke Nadel braucht macht es nicht besser. Naja, nennen wir es halt „Persönlichkeit“… 😉

From other remnants I made this little rabbit after a pattern from the Aranzi Aronzo book. The face is quite crooked. That’s what happens if I try to embroider it by hand without much marking. That the fabric is elastic and the thread required a relatively large needle didn’t make things better. Well… let’s call it „personality“…

Creativa, das Shopping Event

Creativa, the Shopping event

Natürlich war ich auch dieses Jahr wieder in Dortmund auf der Creativa. Leider war ich vom Rahmenprogramm dieses Jahr nicht so begeistert (den ausführlichen Bericht gibt es auf hobbyschneiderin24), dafür habe ich so viel Geld ausgegeben wie noch nie, weil… sonst war nicht viel zu tun…

Of course I’ve been in Dortmund for the Creativa. Sadly there was not so much to see besides the shopping booths. (Or not much I was interested in.) But I’ve spent more money there than ever. Because… there was not much else to do.

Immerhin konnte man am Stand von Alterfil noch ein bisschen Spaß haben. Die haben da so einen lustigen interaktiven Monitor, mit dem man ein Selfie am Stand machen kann und das entweder mit einem flotten Spruch als Postcarte per Mail verschicken bzw. bei Facebook teilen. Oder sich selber einen Gutschein für den Onlineshops schicken, der noch bis Ende April gilt. Falls man was vergessen hat oder was will, was sie nicht dabei haben. Oder auch einfach so. Darf jeder, muß man nichts dafür kaufen oder so… 🙂 Morgen ist noch mal Gelegenheit dazu.

At least I had a bit of fun at the booth of Alterfil. They have a funny interactive screen that takes a picture of you and then you can either make it a postcard to send per email or share it on facebook or you make it a voucher that gives you 10 percent off in the web shop until end of april. If you forgot to buy something. Or want something they do not have with them, Or just because. Everyone can do it, you need buy something… 🙂 Tomorrow is that last day, if you happen to be in Dortmund.

Wald Sneaker

Forest Socks

Sneaker SockenEin schnelles Bild gibt es von den Sneaker Socken, die mein Bruder zum Geburtstag bekam. Über das Garn kann ich nicht viel sagen, da es aus einem Tausch kam. Sockengarn mit Baumwolle, handgefärbt. Die Farben erinnern mich an einen lichten Birkenwald. Daher der Name.

A quick pic of the sneaker socks I made for my brother’s birthday. Can’t say much about the yarn because it was from a swap. Mystery sock yarn with cotton, handdyed. The colors remind me of a birch wood, hence the name.

Romantisch in Braun

Romatic in Brown

Barbie in braunem KleidBraun ist ja nicht die Farbe, an die ich zuerst denke, wenn es um romantische Kleider geht. Aber da ich die Schnitt aus dem alten Burda Barbie-Heft immer nach dem Zufallsprinzip dem Stoff zuordne sah der Schnitt eben ein Kleid mit sehr weitem Rock vor.

Barbie in braunem KleidBrown is not really my first thought when I am thinking „romantic dress“. But since I am taking the patterns from the old Burda Barbie issue by chance the brown farbric ended up with a dress with a very wide skirt.

Mit dem Kleid der Anleitung hat das nicht viel zu tun, denn das sah einen Überrock aus Tüll und eine Tüllrüsche vor. Tüll habe ich aber keinen, schon gar keinen bunten. Aber einen Rest einer zartrosa Spitze, der sich doch gut auf dem Kleid macht.

It doesn’t look much like the dress from the pattern, because that had a tulle oversikrt an tulle ruching. But I don’t have tulle eben less colored one. But there was a remnant of a pale pink lace that went well with the dress.

(Für mich selber würde ich nie Stoff und Schnitt nach dem Zufallsprinzip kombinieren, denn ich würde es vermutlich nicht anziehen… aber das Beste aus dem zu machen, was man hat ist einfach spannend.)

(For myself I would never combine fabric and pattern just by chance, because I would probably not wear it… but making the best of what you have is very interesting to do.)

Revue de Presse: Burdastyle März 2018

Titel BurdastyleKaum zu glauben, zwei Monate hintereinander Glück im Burdalotto… Der schlichte Mantel auf dem Titel gefällt mir, kommt mir aber auch sowohl als Schnitt als auch in der Stoffwahl und Farbgebung recht vertraut vor. Hatte Burda mal ein ähnliches Modell, an das ich mich noch erinnere oder denke ich an einen anderen Schnitthersteller?

Das Editorial bereitet uns auf das jährliche Hochzeitsthema vor. Aber auch „coole“ Modelle, die grafischen Blumenprints in Szene setzen. Okay, mit großen Blumen habe ich noch was. Obwohl… das ist Digiatldruck, fällt vielleicht nicht unter grafisch.

„Green Lifestyle“ weist uns dann auf Alternativen zu Pelz und Leder hin. Das Plüsch besser als Pelztierhaltung ist steht außer Frage (weniger warm ist er allerdings auch), aber ob es „grüner“ ist, Polyurethan und Microfasern zu verwenden, die die Gewässer und darin lebende Tiere und Organismen sehr nachhaltig verschmutzen… nicht sicher, ehrlich gesagt.

„Trend“ sind dann Quasten als Ohrringe. Abgesehen davon, daß man die fertig bei den Möbelstoffen bekommt… einen speziellen „Tasselmaker“ braucht man da echt nicht. Pappe tut’s und ist umweltfreundlicher als ein weiteres Stück Plastik.

„Das will ich“ ist ein Kleidersack aus bedrucktem Baumwollstoff. Nett anzusehen, wogegen er im Schrank die Kleidung schützen soll ist hingegen nicht so ganz klar. Und der grobe Messingreißverschluss sieht gut aus, birgt aber gerade bei feiner Kleidung ein nicht unbeträchtliches Risiko für Schäden…. aber sagen wir, wer statt eines Kleiderschranks nur eine Kleiderstange benutzt bekommt so einen Lichtschutz gegen Ausbleichen. (Die Anleitung ist aber sehr ausführlich mit vielen Photos… also nicht so schlecht als Anfängerprojekt.)

Das Hochzeitsthm mischt mal wieder durch… normale Größe, Plus Größe, Kinderkleidung. Bietet sich ja an. Für Mädchen gibt es Kleider in 98-152, ich vermute, da ist das Komunionthema dann auch schon abgedeckt? Für Jungs einen „Minianzug“ in 98 – 122. Aber jetzt mal der Reihe nach… 121 ist ein zweiteiliges Brautkleid in Plus Größe, das ungeheuer Reich an Schnittdetails ist. Am genähten Modell irritiert mich vor allem, daß ein Teil reinweiß aussieht, ein anderer leicht creme. Da weiß ich gerade nicht, wie ich das finden soll. (Und ob das Absicht ist, der Stoff ausging oder nur die Beleuchtung. Das Mädchenkleid 129 A ist ein durchaus kindliches Modell mit hoch angesetztem Rock. Allerdings auch überraschend kurz.  Noch mal in Plus Modell 120, ein Etuikleid mit großem Kragen. Also einfach ein klassischer Schnitt, der immer geht, muß ja nicht weiß sein. 128B für kleine Mädchen hat viele Rüschen, die in dem modernen Druckstoff gar nicht so zur Geltung kommen. Andererseits kann das auch gewollt sein. Und Top 110A mit Schößchen sieht in der Zeichnung gut ais, aber auch da verschwindet viel im unruhigen Stoff. 125 ist dann wieder Plusgröße, das ist jetzt einfach ein Sommerkleid, eher bequem als elegant mit irgendwie leichten 70er Anklängen. Also mehr so für die relaxte Hochzeit. Sehr süß dagegen Spitzenkleid 109A. Spitze, Volant am Ausschnitt und über der Schulter… Gesamteindruck: mädchenhaft. Wirklich spannend die Schnittführung von Etuileid 102. Nur so klein auf dem Photo, das man leider keinen Trageeindruck bekommt. Das ist aber sicher auch nicht nur für eine Hochzeit. Dann gibt es den Titelmantel und in Plus ein recht schlichter Bleistiftrock mit Schlitz. Interessanter da wieder der Schnitt für Rock 103B, nur die Passendetails über der Hüfte werden von der Jacke verdeckt, Die nicht nur irgendwie verunglückt aussieht, sondern auch wirkt, als wäre es darin mühsam, die Arme anzuhaben. Also häßlich und unpraktisch.
Brautkleid Burdastyle
Perfekt finde ich das Etuikleid 101A. Die streckenden Teilungsnähte im Oberteil, die Rockfalten, die erst unten aufspringen und als feines Detail die Ärmel aus Spitzenstoff. Schlicht, modern, elegant und trotzdem speziell.

Kinderanzug Burdastyle
Und natürlich auch ganz süß. Hose und Sakko im Miniformat. 🙂

Blazerjacke 123 in Plusgröße wirkt als Zeichnung interessanter als in der fertigen From, vielleicht liegt es aber auch an der Bundfaltenhose in ungüstiger Läge dazu. Kleid 101B zeigt, daß es auch in Farbe wirkt. Und ds Mädchenkleid in pink. Tiefe Bundfalten dann auch in den kleineren Größen… und das Rüschenkleid in der „klassischen“ Version. Auch hier recht kurz, der Rock… Mini ist wieder da und das ohne Gnade?
Brautkleid Burdastyle
So richtig klassisch bräutlich wird es noch mal mit Modell 107. Trägerlose Corsage, fächerförmige Falten und ein schlichter Rock… zeitgemäß und elegant, für alle Bräute die weder Rüschen noch Volants mögen.

Zum Abschluss der Strecke noch das klassische Brautkostüm, Taillierte Jacke mit Pencilskirt.

Die Location bekommt danach ebenfalls noch eine Seite mit Webadresse. Damit man da auch buchen kann….

„Inspiration“ nennt sich dann das bunte Sammelsurium an Acccessoires und was man sonst noch für den Tag so kaufen kann und sollte. Damit es nicht so nach Werbung aussieht. (Tut es natürlich doch…)

Kosmetik ist auch unvermeidbar. Früher machte man schönes Make Up zur Hochzeit, heute mu0ß man vorher „Detox“ machen. Es lebe die Leistungsgesellschaft…

„Grafic Flowers“ verspricht dann die nächste Modestrecke. In Kurzgröße gibt es mit Modell 115B eine Bluse mit Wickeleffekt und Schößchen. Wie üblich so photographiert, daß man vor allem den Stoff sehen kann. (Also im Text steht „Wickelbluse“, da das Model aber sitzt und die beiden Stofflagen am Ausschnitt nicht das kleinste bißchen aufklaffen, ist da entweder zugenäht oder eine Stecknadel drin. Also eher „Wickeleffekt“) 104B hätte ich jetzt für einen Mantel gehalten, zumal über einer Hose getragen. Der Text belehrt ich, daß es ein Kleid ist. Hier kommt die Wirkung mal wieder vom ganz speziellen Print auf dem Stoff. Das viele Schwarz auf Taillenhöhe macht allerdings eine schlanke Taille. Blzer 106B kann ich dann lange anstaren, das mußte bleibt aber ein Karo, floral ist da jetzt nichts. Auch die Bleistifthose 111B ist definitiv Blumenfrei. (Gibt es eigentlich einen Grund, warum Models mit eingedrehten Füßen rumstehen? Typische Kinderhalten, sieht zu Stöckelschuhen dann aber nur noch lächerlich aus. Blumen dann wieder auf Rock 116B. Einfacher gezogener Rock, der aber noch ein Schürzenteil aufgesetzt bekommt. Trägt natürlich in der Taille auf, aber ist dafür einfach zu nähen. Abgesehen von der Stoffwahl… Kleid 113 setzt das Vichy-Karo auf dem Rock sehr interessant in Szene, aber dieses „Bandeau“ auf dem Oberteil? Bikinioberteil auf Bluse… kann man machen, aber warum solte man? Top 110 B hat eigentlich eine interessante Schnittführung, mit dem V-Ausschnitt der in die Teilungsnaht hinein läuft. Der Streifenstoff mit den Punkten (?) ist auch nicht schlecht. nur die Hose aus dem gleichen Stoff… schon hat es was von Schlafanzug. Mit 114A gibt es dann ein weites Hängerchenkleid, das bis auf die langen Ärmel nach heißen Sommertagen schreit. Falls da Blumen vorkommen, müssen die aber Schwarz auf Schwarz gedruckt sein. Und dann noch eine Tunikabluse mit geraden Armausschnitten und Schluppe. Die hat zwar Blumen, aber weder Schluppen noch der Ärmelansatz sind etrwas, was ich haben muß. (Und gönnt dem Model doch bitte passende Schuhe. Plateausandalen mit überstehenden Zehen… das fällt schon fast unter „igitt“.)

Parfümwerbung wird schnell überblättert.

Die „Nähschule widmet sich dem Vichykleid.

Beim „legestyle“ durfte mal weider die Praktikantin ran. Vorgenammen hat sie sich den Rock mit Schürzenteil. Immerhin mal kein Outfit dabei, das jetzt völlig unangemessen ist. Der „Casual“ Style mit Satin Collegejacke ist zwar häßlich, aber das ist geschmackssache. Mit dem Bussinessoutfit ist schon mal gesichert, daß sich hinterher jeder an einen erinnert. Fehler sollte man also keine machen, die vergisst dan auch keiner. Und schwarze Bluse am Abend ist nicht originell, geht aber immer.

Grau und Nude Töne sollen den „Casual Chic“ ergeben. Und blau. Blau finde ich gut. Den Rock mit dem Schürzenteil gibt es in Blockstreifen. Das ist ein wenig unerwartet… aber warum nicht? Die Bluse in Kurzgröße ist in irgendeiner undefinierten hellen Farbe in ganzer Pracht zu bewundern. Was zu der Frage führt, warum die an der Schulter hoch steht und an der Hüftpasse aka Schößchen seltsame Falten wirft? Gleich daneben gibt es eine Art verschlusslosen Cardigan in Langgröße. Hat viel Ähnlichkeit, mit einer übergeworfenen Decke. Dann Bundfaltenhose 119B. Der Umlegebund sieht wirklich nicht schlecht aus! (Die Schlappen dazu hingegen…) Dannnoch mal das Hängekleid, nur diesmal als Bluse 114B. In einem sehr klassischen Streifenstoff. Hm. Dann noch mal die Schluppenbluse mit dem seltsamen Ärmelansatz. Dank der breiten Manschetten und dem einfarbigen Stoff etwas edler.
Oberteil Burdastyle
Ganz überrascht bin ich dann, wie sehr mit das Shirt 118 anspringt. Das hätte ich wirklich gerne eine bis zwei Nummern größer. Die Drapierungen sehen ganz einfach aus, geben dem schlichten Shirt aber einen echten Kick! Kurzer Blick auf die Anleitung… doch, das müßte sich anpassen lassen… Aber das Vorderteil ist doppellagig, wenn der Stoff nicht blitzdünn ist, wird das aber arg dick. Könnte aber eine gute Idee für den nächsten Wäschejersey sein… Und da der Schnitt so eng nicht aussieht… muß das wirklich bi-elastisch sein oder geht Single Jersey aus Wolle auch? Wenn ich meinen normalen Shirt Schnitt nehme… müßte eigentlich…

Als „Accessoire“ gibt es wieder Schuhe. Diesmal allerdings diese Schlappen, die vorne wie ein normaler Schuh aussehen. Das ist ein Schuhtyp, mit dem ich mich bislang noch gar nicht anfreunden konnte.

Die Rezepte unter dem Motto „sweets“ sind diesmal auch sehr grün und angeblich Detox. Ich fürchte, der Löwenzahnsmoothie kann mich so gar nicht begeistern. Aber dann brauche ich auch keine Flaschenhülle dafür… Allmählich ist das Niveau der Rezepteecke so weit gesunken, daß man sie auch wieder abschaffen kann.

Wie auch Beauty… aber auf mich hört ja keiner.

„Wie geht eigentlich?“ Zeigt die Schnittanpassung für kleinen Busen (aka SBA) für unterschiedliche Schnittführungen. Nicht mein Problem, aber Technikartikel kann man nicht genug haben.

Und den Atelierbesuch schaue ich mir auch wieder gerne an. Kleine Kunstwerke aus Papier sind nichts für meine Finger, aber faszinierend zu betrachten ist das schon.

„Die brauche ich“ wirft uns dann verschiedene Futterstoffe vor. Amüsant, daß durchweg Gattungen vorgestellt werden, außer Venezia, wo der Markenname genannt wird. Was hat Colsman aus Essen nur getan, daß Burda sie so lieb haben? (Aber gut, ist ja mein Lieblingsfutter, schadet nichts, wenn das noch mehr Leute kaufen.)

„Pflegetips“ wirft uns dann die übliche unsystematische Produktpräsenation vor… von billigem Waschbenzin bis zur Dampfbürste. Wobei ich Kunstfell bisher immer in der Waschmaschine gewaschen habe, ebenso wie Seidensatin (den nur einmal vor dem Vernähen…) und um Wolljacken aufzufrischen genügen in der Regel zwei Tage auf dem Balkon. Billig und umweltfreundlich.

„Spezial“ sind dann Schlaufen aus Leder an der Wand, um Tücher oder Zeitschriften reinzhängen/legen. Ob ich allerdings wie vorgeschlagen einen Hufnagel in meine Stahlbetonwand bekomme?

Und die „letzte gute Idee“ ist dann die Scherenhülle aus Stoffresten. Nicht auf den ersten Blick nützlich, auf den zweiten als Aufbewahrung für Reisen bzw. zu Nähtreffen dann vielleicht schon. Andererseits brauche ich bei so was dann ja doch wieder den Werkzeugkasten… :o)

Doch, stellenweise wieder ein nettes Heft. Und in wenigen Tagen kommt das nächste…

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März hat ja diesmal wieder zwei Messen, mal gucken, ob ich noch zu was anderes komme… sonst bleibt Zeit, in alten Beiträgen zu stöbern. 😉

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