Projekttasche AKA Clutch

Project Bag AKA Clutch

clutchthreads1411 Seit ewigen Zeiten liegt bei mir ja dieses supergeile Neon Nähgarn von Alterfil. (Danke noch mal dafür…) Und das mußte so eingesetzt werden, daß man es auch sieht… Wäre doch zu schade, es irgendwo innen zu verstecken, oder? Und endlich kam mir die „Erleuchtung“ wie…

It is for ages the I got this super cool neon sewing thread from Alterfil. (Thanks again…) And I wanted to use it in a way where it is well visible. Would be a pity to hide it inside, wouldn’t it? And now, finally, I knew how…

Die Clutch nach der Anleitung von Threads ist nämlich eine prima Größe für eine Projekttasche für Socken und andere kleine Projekte…

The clutch after the instructions from Threads is a great size for smaller knitting projects like socks…

clutchthreads1412 Und um das ganze abzurunden hatte ich dann auch noch diesen ebenso genialen Spitzenreißverschluss in pink vom Nähschotten. Perfekt, oder?

And to make it pefect I used this lace zipper from the Nähschotte. Just perfect…

Da neon mit schwarz langweilig ist, habe ich es hier mit braun gemacht. Statt einer Verstärkung habe ich zwei Stofflagen mit Volumenvlies dazwischen gequiltet. Das Muster ist einfach improvisiert und auf der Handgelenksschlaufe habe ich mal wieder einen Zierstich eingesetzt.

I thought neon with black to boring, so I used brown fabric. Instead of the interfacing from the instructions I quilted two layers of fabric with some quilting batting inside. The pattern was just improvised and tor the strap I used one of the decorative stitches of my machine.

Kuschelkleid

Cosy Dress

Strickkleid (Die Photopose muß ich mir merken. Die ist zwar sauunbequem, verbessert meine Figur aber deutlich. Und hier ein Lob an meinen Mann, der selbstständig erkannte, daß sein Kamerastandort einen wirklich enormen Hintern macht und ihn daraufhin zu einer deutlich freundlicheren Perspektive wechselte. Das andere Bild zeig ich nicht… )

(I’ll have to remember that pose. It’s very uncomfortable, but improves my figure a lot. And thumbs up for DH who recognized all by himself, that I had an even more enormous bum from his position and changed to a much better camera position. I won’t ever show the other picture….)

Aber um figurfreundlichkeit geht es bei einem Kuschelkleid eh nicht wirklich. Ich hatte schon ewig kein Strickkleid mehr und so verlängerte ich die Museum Tunic aus Modern Top-Down Knitting um einige Zentimeter um etwas zu bekommen, was eindeutig ein Kleid ist.

But for a cosy dress like this figure flattering is not the main purpose. It must have been ages that I owned a knit dress so I added some length to the Museum Tunic from Modern Top-Down Knitting and got something that definitely qualifies as a dress.

StrickkleidAls Garn hätte ich gerne das originale von Debby Bliss genommen, aber wie das bei Anleitungen aus Büchern so ist… das gab es natürlich nicht mehr. Ich fand dann „Topas“ von ggh als Ersatz. Wichtig schien mir, daß das Garn leicht ist (also vergleichsweise viel Lauflänge, trotz der Dicke), damit sich das Kleid nicht durch sein Eigengewicht verzieht. Der Preis dafür ist relativ viel Acryl and Nylon, aber da ich ja ohnehin das Unterkleid drunter trage, ist das okay. Viel Auswahl hatte ich bei den Kriterien ohnehin nicht. (Und ein Blick auf den Armausschnitt sagt, daß ich da definitiv was drunter tragen sollte, wenn ich nicht meinen BH vorführen will.)

I would have liked to take the original yarn from Debby Bliss but as it is often when you take instructions from books… the yarn was dicontinued. So finally I choose „Topas“ by ggh as an replacement. I thought it important that the yarn was realtively lightweight (means a lot of yardage for such a bulky yarn). The price you pay is a realtively high amount of acrylic and nylon in the yarn. But since I will always wearing my „slip“ underneath that is okay. There was not much choice, meeting my criteria anyhow. (And looking on the armhole openings it is clear I will never wear it without something mith sleeves beneath, because I am not interested in showcasing my bra.

Das Kleid wird von oben nach unten gestrickt, so konnte ich immer wieder anprobieren, ob es paßt. Da ich den Schnitt ohnehin völlig neu ausrechnen mußte (was mithilfe der Schnittzeichnung der Anleitung auch leidlich geht) konnte ich ihn auch an meine Figur anpassen. Angefangen an der Schulter habe ich mit XL, am Vorderteil habe ich dann auf 2XL zugenommen, den Rücken in XL weitergestrickt. Ab dem gehäkelten Taillenband (was mir sehr gut gefällt, weil es dem Kleid etwas Form und Stabilität gibt, ohne es im Design wirklich zu unterbrechen) habe ich dann in 2XL bis runter gestrickt. Der Teil war dann etwas langweilig… Der Saum ist innen mit einer elastischen Spitze in grau einbesetzt, dadurch fällt er schöner und rollt nicht.

The dress is knitted top down, so I could try it on every now and then to check if the fit is right. My gauge was different so I had to recalculate the whole pattern (which was possible thanks to the technical drawing of the dress) anyhow, so I could also adapt it to my figure. I started with an XL on the shoulders, added stitches to get a 2XL on the front while knitting a XL for the back. After the crocheted waistband (a detail I like a lot because it adds stability without really „breaking“ the design) I finished the dress in 2XL. That part was quite boring to knit… I’ve sewn elastic lace in grey as a trim on the inside of the hem. Gives a better fall and it doesn’t curl.

Aber das Ergebnis gefällt mir, entspricht dem, was ich haben wollte. Und für das Vorderteil einfach zwei Größen mehr zu nehmen als für das Rückenteil war eine gute Strategie. Positiver Nebeneffekt: Da das Kleid so weit ist, sehen meine Beine vergleichsweise schlank aus und ich kann es auch mit meinen kurzen, flachen Stiefeletten tragen. Was natürlich angenehmer ist, wenn man morgens auf die Straßenbahn wartet, als die Pumps. Dann allerdings mit schwarzen Strumpfhosen. (Perfekt wären jetzt Stiefeletten und Dunkelblau mit 3cm Absatz… aber das versuche ich nicht mal. Wäre mir dann für „zu einem Kleid“ auch zu teuer.)

I like the result, it’s what I had in mind. Knitting the front 2 sizes bigger than the back was a good strategy. Positive side effect: Since the dress is so wide it makes my legs look slimmer and I will be able to wear it with flat booties. Which is more practial  than pumps if you are waiting for the tramway in the morning in winter. Then I will have to use black tights. (The perfect solution would be navy booties with a 3cm heel. But that I will not even try to find. Also buying booties that only fit one dress would be to expensive to my liking.)

Ein kleiner Haken hat sich allerdings beim Tragen herausgestellt: Zumindest wenn man sitzt, verlängert sich das Kleid nach einem oder zwei Tagen des Tragens gewaltig… Beim Waschen geht es zwar wieder zusammen, aber das ist suboptimal. Mal sehen, ob ich eine Lösung finde…

A small problem shows after wearing: At least if I am sitting a lot the dress gets a lot longer after only one or two days…. It goes back after washing, but still… could be better. Let’s see if I can find a solution….

 

Revue de Presse: Threads March 2015 (177)

threads177Anfang Januar und es kommt natürlich das Märzheft… Wobei die Farbgestaltung ja noch etwas winterlich ist, mit diesem „Eisblau“.

Die Frage an die Autoren ist diesmal, was sie nähen würden, wenn sie sozusagen unbegrenzte Möglichkeiten (an Material, Zeit und Fähigkeiten) hätten. Wenn ich in mich gehe, dann stelle ich fest, daß ich so ein „Traumprojekt“ gar nicht habe. Vor allem nicht EINS…

Das Editorial sinniert dann ein wenig über Stoffe und daß sie ja auch Erinnerungsstück sind. Also sozusagen die Genehmigung zum Sammeln… auch wenn man nicht zum Vernähen kommt. (Das hören wir ja alle gerne… 😀 )

Leserbriefe… nichts von Bedeutung dabei…

Die diversen Lesertips lassen mich eher überlegen, was für Probleme Leute so haben… Aber das mit der griffbereiten Aufbewahrung unterschiedlicher Bügeltücher gefällt mir.

Beim vorgestellten Nähzubehör ist auch nichts dabei, was ich dringend haben muß. Okay, das Buch wäre nett… aber welchem schönen Buch kann ich schon widerstehen?

Anschließend eines der Titelthemen. Diese Dekorationen aus dünnen Schläuchen ist ja wirklich attraktiv. Oh, die verbinden die Schläuche mit Handstichen… Definitiv mal wieder eine Technik zum Merken, damit kann man was machen…

Die Anleitung zum Vintage-Modell auf der Rückseite ist diesmal atemberaubend. Wobei ich den Photos nach immer noch nicht auschließen will, daß auch drapiert und gefaltet wurde. Wäre außerdem naheliegend. Aber gut, wenn sie sich sicher sind, daß dem nicht so ist… Falls ich mal wieder eine auffällige Jacke (Kleid müßte auch gehen, oder?) brauche UND vorher enorm viel Zeit habe….

Unter „Quick to make“ gibt es ein 1920er Kleid, angeblich von Vionnet inspiriert. Also irgendwie sahen die Originale (in Ausstellungen) doch anderes aus. Liegt es am Stoff oder besser die Streifen schräg schneiden? So oder so keine Kleidform für mich.

Die Pattern Reviews werfen mir mal wieder ein attraktives Kleid von Style Arc vor. Doch mal eine neue Firma ausprobieren? Auch das Vintage Kleid von Decades of Style…. Fehlt allerdings der Anlass. Der Marfy Rock wäre dann eher alltagstauglich. Wobei man sic das selber zurecht basteln kann, aus einem passenden Rockschnitt.

Filzen, auch sehr spannend. Strickfilz ist mir nicht neu, aber die Entwicklung dieses ausgeprägen Reliefmusters… auch sehr interessant. Und den Karostoff auf einen Unistoff verlaufend auffilzen… Da kommt glatt die Lust, mein Punchingset wieder auszupacken. Und es muß ja nicht auf einen Schal begrenzt bleiben…

Armausschnitte nach einer Schnittänderung wieder herstellen… nicht neu für mich, aber schön erklärt und zusammengefasst.

Das Upcycling aus alten Herrenhemden ist jetzt zwar nicht mein Geschmack. Aber interessant. Und die Sache mit dem Kleidbund… da wird es dann doch interessant. Wenn man das mit einem anderen Stoff kombiniert… könnte man sich ja doch  mal merken. (Falls ich irgendwann mal zu meinem Hemdenquilt komme, wären ja Kragen und Manschetten übrig. Okay, die sind aber auch durchgewetzt… das finde ich auf einmal blöd.)

Karos passend zuschneiden… ein mühsames Thema. Mal sehen, ob das einfacher geht. *Viele Photos später* Nein, leider nicht. Aber ein guter Artikel für alle, die sich da noch nicht dran gewagt haben. (Und noch ein Tip zur Positionierung auf dem Revers.)

Claire Shaeffer zeigt dann Optionen für Befestigungen mit (Näh)Fäden. Die Techniken an sich sind nicht neu, aber die Anwendungen zusammen mit den Druckknöpfchen kannte ich so noch nicht alle.

Daß man mit Biesen Sachen enger und kürzer machen kann ist mir auch nicht neu. Und grundsätzlich eine Gute Idee, aber speziell die gezeigte Bluse ist aus meiner Sicht keine wirklich geglückte Ausführung. Oder das Model an dem sie photograpiert wurde, hatte die falschen Proportionen.

Richtig Augenfutter gibt es dann mit den Kostümen zur Serie „Downtown Abbey“. Nicht daß ich die Serie gesehen hätte, aber die Kleidung ist wirklich einige Blicke wert. Interessant finde ich auch die Ausführungen darüber, was man der Kamerawirkung zuliebe gemacht hat oder welche „Schlampigkeiten“ und Schäden dann gar nicht auffallen. (Es geht ja um Filmkostüme, die müssen bei aller Dekoration trotzdem schnell genäht werden.)

„Teach yourself to sew“ befasst sich diesmal mit ausgezackten Stoffkanten. Daß die auch mal als sichtbar dekoratives Element eingesetzt wurden wußte ich aus Textilausstellungen schon. Daß es richtige „Maschinen“ zum Durchkurbeln des Stoffes gab war mir hingegen neu.

Der vorgestellte „Sewing Room“ führt diesmal zu Susan Khalje. Ich wunderte mich ja zuerst, warum bei ihren Kursen so viele Teppiche herumliegen, bis der Text verriet, daß sie die Kurse im Teppichgeschäft ihres Mannes gibt. Praktisch…

Der Blick in den Kleiderschrank der Leserinnen zeigt diesmal relativ alltäglich Bekleidung, aber sowohl das Kleid als auch die Jacke im Biker Stil hätte ich auch gerne in meinem hängen. Die Patchworkweste ist dann weniger alltäglich, aber dafür gänzlich nicht mein Geschmack…

„A Stitch in Time“ hat diesmal einen tatsächlich interessanten Lesertip, wie man Kleinteile einfacher mit Vlieseline versehen kann. Im Stück und Küchenpapier zwischenlegen, das die Klebefläche der Einlage vom Bügeleisen fern hält und an den unverklebten Stellen einfach abfällt. Das werde ich sicher mal ausprobieren. Und es gibt eine neue Sewing Community für Plus-Größen Näherinnen. Warum da nicht auch mal vorbei gucken?

Frage an die Experten ist diesmal, wie man ohne Helfer Schnitt anpasst. Damit habe ich ja auch viel Erfahrung… und die Tips sind wirklich sinnvoll. (Nur das mit dem „Ärmel erst nach Anpassung des Oberteils funktioniert bei mir nur eingeschränkt. Wenn ein Armauschnitt ohne Ärmel passt, paßt er mit nicht mehr. Das scheint auch wieder eine Frage der Proportionen zu sein.

Dann haben wir noch unser Abschlussgeschichtchen und die atemberaubende Vintage Jacke auf der Rückseite. Also so was in der Art nachzuarbeiten wäre wirklich zu verlockend…

Handarbeitliche Geschenke für mich…

Crafty gifts for me….

Geschenke für mich … gab es natürlich auch.

Ein wunderbarer elatischer Katzenjersey von einer sehr lieben Freundin… er schreit irgendwie „Sommer“, mal sehen, was ich damit mache. (1,50 ist auch eine schöne Menge, da geht auch in meiner Größe noch was.) Dann den Applikationsfuß für meine Bernina Nähmaschine von meine Bruder. Eigentlich hätte ich gedacht, den würde ich erst nächstes Jahr zu Weihnachten brauchen (weil das typischerweise die Zeit ist, in der ich dekoratives Zeug nähe), aber er war tatsächlich schon im Einsatz. Echt nettes Teil… Von meinem Mann gab es nur einen Gutschein… ich meine, er hatte doch am 18.12. in den USA schon bestellt, wie konnte das vor dem 24. nicht mehr ankommen… Aber ich nehme… die Threads-Archiv DVD auch noch, wenn sie später kommt. (Inzwischen ist sie auch da, seit Dienstag. Also eigentlich seit Montag, aber der DHL Bote wollte Zoll und zwar exakt abgezählt, weil er weder Wechselgeld hat noch Karten kassieren kann. Und das hatte ich denn nun nicht passend. Aber die Zweitzustellung hat am Dienstag dann geklappt. 🙂 )Und eine andere Freundin hat ihr Geschenk in einen schönen selbstgenähten Einkaufsbeutel mit Weihnachtsmotiv verpackt. Ich habe zwar schon viele Beutel, aber der hier ist der schönste!

There were of course some crafty gifts for me. A very dear friend of mine gave me this lovely elastic jersey with those fun cats. It somewhat cries „summer“ for me. Let’s see, what it will become. (And with a length of 1,50m there are plenty possiblities even in my size…) My brother used my wishlist and I got the applique foot for my Bernina sewing machine. First I had thought I would not need it before the next christmas season (because that is the time when I usually do decorative stuff), but I’ve already used it in the first days of this year. Really nice thingy. DH could only give me a voucher for my gift. Because…. he already ordered the gift 12/18… in the US. How could it happen that it did not arrive by the 24th? But I will love my Threads archive DVD also when it comes later. It was on my wishlist for quite some years now! (And it arrived this week on Tuesday. Actually on Monday, but the DHL guy wanted me to pay customs and had neither change nor the possiblity to pay with card. And I did not have the right change for the exact sum. But they made a second try on Tuesday and then I had the money ready…)  And another friend wrapped her gift in a self sewn gift bag made of christmas fabric. I have a lot of those simple shopping bags, but that is the most beautiful one!

Weihnachtsgürtel 2014

Christmas belt 2014

Letztes Jahr hatte ich meinem Neffen zu seinem Geburtstag ja eine Ritterrüstung genäht. Aber die doofe Tante hatte natürlich vergessen, daß der Ritter sein Schwert ja auch mal irgendwo hinstecken muß…

Last year I made an armour for my nephews birthday. Only stupid auntie had forgotten, that a knight needs something to tuck his sword away….

Rittergurt Dieses Jahr Weihnachten wurde dann der Schwertgurt nachgeliefert: Jeans außen, Fleece innen. Bestickt mit Alterfil Metallic M30, verschlossen mit Klettband. Für das Schwert dann ein gesondert abnehmbarer Köcher aus Jeansstoff. Wenn dem Kleinen das zu umständlich ist, kann er es natürlich auch direkt in den Gürtel stecken. (Meine Puppe ist natürlich dicker als ein vierjähriges Kind, aber da ich viel Überlapp gelassen habe, kann ich ihn da immerhin so halbwegs schließen.)

So this years Christmas I finally found the time to add the sword belt. Jeans outside, fleece inside. Embroidery with Alterfil Metallic M30, velcro closure. I added a removable extra piece for the sword. If the little one does not like it he can remove it and tuck the sword directly in the belt. (My manequin is of course larger than a four year old child, but I made a lot of overlap for the belt, so I could at least halfway close it for the photo.)

Weihnachtsstern 2014

Christmas Star 2014

Gestrickter Stern Da sich kurzfristig herausstellte, daß die Geschenke für meinen Bruder und seine Familie doch auf den Postweg müssen, mußte ich improvisieren. Denn für Baby zwei wünschten sie sich Geld für eine größere Anschaffung in einigen Monaten. Aber das Christkind schenkt (zumindest bei mir) kein Geld. Und Kind 1 zu erklären, daß das Baby nichts aus diesem Christkindpaket bekommt… gefällt mir auch nicht. Also mußte ein Alibi-Geschenk für ein Baby her. Und zwar schnell, an einem Sonntag Abend…

With short notice it was decided that I would not meet my brother and his family over christmas, so the Christkind had to do an extra-shift, to get everything finished some day earlier, to give the mail at least a chance to deliver the parcel. And some improvisation was needed. Because the parents wanted money for a bigger gift in a few months for baby 2. But at least with me the Christkind will not give money. On the other hand… explaining to kid 1 that this parcel contains a gift for every one except the baby… didn’t like that either. So I needed an „alibi“ gift. Fast. On a Sunday evening…

Also schnappte ich mir einen Resto „Merino 100%“ von katia und das bewährte Strickmuster Stjärna von Karolina Eckerdal. Dann noch ein Gesicht mit Perlgarn aufgestickt… schon haben wir ein kleines und babygerechtes Geschenk. 🙂

So I grabbed some remnants from „Merino 100%“ by katia and the TNT pattern Stjärna by Karolina Eckerdal. Adding a face with some emboridery yarn… and we have a tiny baby gift. 🙂

Weihnachtswingspan 2014

Christmas Wingspan 2014

Wingspan Auch dieses Weihnachtsgeschenk kann ich jetzt hier zeigen. Das bewährte Modell Wingspan, das inzwischen nicht mehr kostenlos zu haben ist. (Was ein Glück, daß ich es schon länger runtergeladen hatte.)

Now I can also show this christmas gift. It’s Wingspan, a wonderfully brainless knit. No longer a free pattern. (I was lucky, I already got it, when it was still free.

Als Garn habe ich eine wenig gezwirnte Sockenwolle im Farbverlauf genommen. „Color Flow“ heißt es, aus Österreich von der Wollspinnerei Ferner. Ob es für Socken stabil genug ist, kann ich nicht sagen, aber der Farbverlauf ist wunderschön und weich. Und nach dem Waschen flufft das Garn herrlich auf. Also von dem Garn jederzeit mehr… 🙂

Yarn is a relatively lofty sock wool in great colors. Its „Color Flow“ from Wollspinnerei Ferner in Austria and that is exactely what the color does: it flows. I don’t know if it makes long lasting socks, but the way the colors change is just so lovely and the changes are soft. And after washing the yarn „fluffs“ beautifully. I’d take more of that yarn any time… 🙂

 

Revue de Presse: fait main N° 396 (Janvier 2015)

Titel Fait Main Da ich über Sylvester in Paris war, habe ich mir natürlich die Januar-Ausgabe der Fait Main als Souvenir mitgebracht. Und wo ich beim letzten Mal eher Probleme hatte, mir drei Lieblingsmodelle auszwählen, habe ich diesmal eher das umgekehrte Problem. Mir gefällt ziemlich viel ziemlich gut. 😮

Gut die diversen Produktwerbungen weniger, wobei bei den Büchern schon wieder zwei oder drei Eycatcher dabei sind, etwa „La mode, une histoure des styles“ von Alexandra Black.

Bei den Artikeln wird es dann aber gleich wieder interessanter. In Lyon gäbe es eine Ausstellung zu Jacquard bzw. dem von ihm erfundenen Webstuhl. Und erst der Artikel über die Ausstellung mit Werken von Cristóbal Balenciage, die in Calais stattfindet… hier zum Glück ausführliche Photos für alle von uns, die da nicht vorbei kommen. (Ansonsten läuft sie noch bis zum 31. August 2015, falls der Urlaubsweg da ohnehin vorbei führt, wäre das vielleicht einen Abstecher wert?)

Kleid Fait Main Doch auch bei den Schnitten machen mir diesmal ganz viele Lust, sie nachzunähen. Absoluter Favorit ist dieses schlichte, aber elegante Kleid. (Leider nicht in meiner Größe…) Die Schnittdetails sieht man aus Stoff leider nicht so gut, aber hier gibt es einen „Gürtel“ auf Taillenhöhe und die Teilungsnähte des Vorderteils laufen in Raglannähte hineine, was diese angenehme Mischung aus Vintage und lässiger Moderne gibt. Das wird nicht mal aus Metallicstoff überkandidelt.

Lässig auch die meisten anderen Modelle. Der Overall sieht zumindest an schlanken Frauen sicher nett aus (unpraktisch bleibt er aber), für Babies gibt es ein absolut bezauberndes Set aus Teddybär (siehe Titelseite) und dazu Schühchchen mit Bärengesicht sowie einem „Bärenfell“ zum Drauf Kuscheln, auch aus weißem Plüsch.

In den Plus-Größen findet man ebenfalls einen Overall, eine lässige Hose, eine andere, die trotz Gummizug im Gesamtstyling absolut festlich rüberkommt und eine schlichte, verschlusslose Jacke, die einen schönen Tweed oder Bouclé hervoragend zur Geltung bringt. Und neben Kindermode für die kleinen auch wirklich schicke Teenagermodelle, ein Jerseykleid, gleichzeitig lässig, aber durch den engen Rock mit Raffeffekt durchaus schon kess…

Völlig daneben eigentlich nur das vom Laufsteg inspirierte Modell. Aus einem grauen Minikleid, das durch aufgesetzte Taschen und Schnallen Anklänge irgendwo zwischen trotzigem Militärlook und Tank-Girl hat, wird durch Verlängerung ein biederer Trägerrock.

Strickjacke Fait Main So richtig begeistern kann ich mich auch diesmal für etliche Strickmodelle. Gut, Babyjäckchen… wer liebt sie nicht?

Aber auch diese asymmetrisch gemusterte und geschlossene Strickjacke… die wäre sogar bis Größe 50/52 dabei. Wenn das Anpassen von Stricksachen an die eigene Figur nur nicht immer so mühsam wäre… Zumal ich mir nach einem Blick auf die Schnittzeichung auch nicht so sicher bin, ob mir die Schulterform gefällt…

Strickkleid Fait Main Mein anderer Strickfavorit ist dieses Kleid aus Alpaka. Die Farbabstufungen… ganz simpel, eigentlich gedeckt… aber mit einem Hingucker. Für mich dann eher in Grautönen und einem „Hinguckerärmel“ in blau. Und… etwas länger… 😉

Doch auch der Strickmantel mit dicken Zöpfen und Kapuze hat was… okay, vielleicht dann doch nicht mehr in meiner Größe. Dann noch ein Cape, das offensichtlich mit Spannfäden einen gewebten Karostoff imitiert. Die Anleitung muß ich mir mal genauer durchlesen, das sollte man doch anderweitig auch mal einsetzen können…

Nur die Poncho/Stulpen Kombination im Indianer-Einstrickmuster… mag mit den Fransen ja im Trend liegen. Aber das muß ich nicht haben.

Im Fazit freue ich mich aber schon auf die nächste Ausgabe, derer ich habhaft werden…

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.)

Weihnachtssocken 2014

Christmassocks 2014

Da Weihnachten vorbei ist, kann ich endlich auch meine traditionellen „Bruder-Geschenk-Socken zeigen. Diesmal das Modell Riff Socks aus der knitty.

Christmas is over, so I can finally show my traditonal „brother-gift-socks“. This time it’s Riff Socks from knitty.

Riff SockLetztlich habe ich von der Anleitung aber nur das Muster der gekreuzten Streifen genommen und auf meine „normale“ Sockenanleitung angewandt. Als Größen gab es S, M, L und XL, aber keinerlei „Übersetzung“ welcher Schuhgröße das denn entsprechen könnte. Also habe ich meine normale Maschenzahlen verwendet, meine übliche Toe Up Socke mit Ferse mit verkürzten Reihen gemacht und de Zwickel weggelassen.

Finally I used only the crossing stripes pattern from the original pattern and used it with my „normal“ sock construction. The pattern came in sizes like S, M. L and XL, but no indications what (German) shoe size that might correspond to. So I used my normal number of stitches, made my usual toe up short row heel sock and ignored the gusset.

Letztlich habe ich sogar nur eines der Zählmuster verwendet und mir den Rest selber zusammengereimt. Ich glaube, die Kreuzung oben am Schaft habe ich auch anders gemacht als vorgesehen, ich wollte das „drüber-drunter“ abwechseln, im Muster ist das wohl anders vorgesehen. Und da ich keinen Grund sah, verschränkte Maschen bei der Linkskreuzung zu stricken, aber nicht bei der Rechtskreuzung… habe ich das auch weggelassen.

Detail vom MusterIn the end I used only one of the charts and worked the rest according to my stitch count. Also I changed the „crossing“ of the „bands“ on the leg part. I wanted to preserve the „over-under-over-under“ rhythm, I think the pattern does not do this. And then I saw no reason to ktbl for the left twist while not doing so for the right twist… so I did not do that also.

Mit ein bißchen Rechnen habe ich aber trotz der anderen Fersenkonstruktion die Rhomben hinten auch gut hinbekommen.

I managed to do the calculation right, so even using a different heel construction I made the pattern fit on the heel, also.

Als Garn habe ich diesmal „Belday Strumpfgarn 4fach“ verwendet. Verstrickt hat es sich gut, mal sehen, wie haltbar es ist.

Ferse der Socke The yarn is „Strumpfgarn 4fach“ bei „Belday“ . Knits nicely, we’ll see how long it will last.

Wenn man das Muster komplett bis zum Schaft hochziehen will, bekommt man sehr, sehr lange Socken. Also länger, als ich sie normalerweise mache. Am Ende bleiben auch nur 4g Garn übrig, das war eine kleine Zitterpartie……

If you want the pattern to finish nicely on the leg you get a verry, very, long sock. At least much longer than what I am making normally. So I had only 4g of yarn left in the end, which caused my quite some trembling fingers towards the end, because I saw myself frogging down both socks to the heel…. 

Revue de Presse: Burdastyle Januar 2015

Titel Burdastyle Die Januar Ausgabe kommt sehr zart daher. Rosa, zwartblau, creme,… ist das die Einstimmung auf die angekündigte Umstandskleidung oder eher auf das Prinzessin Lillifee-Kostüm? (Und ja, ich bin spät dran… aber wer hat denn vor Weihnachten Zeit für so was? Und Sylvester war auch noch…)

Das Editorial dient vor allem dazu, einen neuen Wettbewerb anzukündigen. Oder ist das überhaupt ein Wettbewerb? Eher eine Mitmachaktion? Wie auch immer, wir dürfen Zeichnungen von unserem Traumkleid einschicken und eines davon wird verwirklich. Da das Modell sicher nicht in Plusgröße sein wird (ich meine… wir reden von einem Traumkleid, dass kann doch gar nicht größer als Konfektionsgröße 36 sein, oder) kann ich mir das sparen. (Außerdem kann ich nicht zeichnen. Ich müßte es nähen, um es zu zeigen….

Die „kreativ-trends“ beginnen mit Fellkragen. Gegen Fellkragen an Jacke oder Mantel habe ich nicht mal was, aber so als einzeln gebundener Kragen… ist das nicht so meine Welt. Die applizierten Rüschen können hingegen interessant aussehen, so Ton in Ton und an unerwarteter Position. Und mit dem Thema Armstulpen liege ich ja voll im Trend, ich stricke gerade welche… Burda schlägt natürlich in erster Linie vor, welche zu nähen.

„Partygirl“ ist dann das erste Modethema. Glitzershirt und schwarze Hose… waaahhhnsinnig innovativ. Das Oberteil 117 hat durch die Biesen einen interessanten Effekt, zumindest in der Zeichnung. Aber wie das getragen wirkt? Für das Photo mal lieber in den Bund gestopft und die Handtasche davor gehalten.  Tunikatop 113A ist wohl die Fortsetzung des Strandkaftans vom Sommer mit anderen Mitteln. Garniert wird die Modestrecke dann noch mit den passenden Frisurentips. Die natürlich nicht zeigen, wie man das ggf. selber machen kann, sondern bestenfalls, wie eine dritte Person einen frisieren kann. Meinem Friseur muß ich das aber wohl nicht zeigen… Aber weiter mit der Kleidung. Kleid 120 ein Sack mit Rockrüsche und Gürtel.

Jacke BurdastyleJacke 116 in Kurzgröße ist hingegen ein absoluter Hit. Strenger Schnitt mit femininen transparentern Teilen… Solchen Kontrasten kann ich mich ja nie entziehen.

Kasak 111 mit Glitzerbluse… Proportionen sind falsch. Zumindest wenn das Shirt in der Hose mit hoher Taille steckt, dann wirkt der Wasserfallüberwurf viel zu groß und dominant. An einem Kleid könnte das hingegen ganz gut aussehen…

Party-Accessoires dürfen wir dann auch basteln, inspiriert von Koi-Karpfen sollen sie Glück bringen. Die Ideen sind nicht schlecht, aber die Designs überzeugen mich im Detail aber nicht. Bis auf die Kette vielleicht, wobei die am wenigsten mit Fischen zu tun hat.

Vintagekleid 126 hat eine hübsche Schulterlösung, steht allerdings etwas umotiviert im Heft. Dient das jetzt nru dazu, das aktuelle Burda Vintage Heft zu bewerben? Und ist dieser Schnitt auch in dem Sonderheft oder nicht?

Als Lieblingsstück hat sich Frau Bily ein „Romantikkleid“ ausgesucht, das weiter hinten im Heft kommt. Auf der Zeichnung sieht es aus wie das Grauen pur. Die Stylingvorschläge verdecken es teilweise, aber zu retten ist da nichts.

Die Modestrecke „winterweiß“ beginnt dann mit eben diesem Kleid. In Langgröße, was ich in diesem Fall eher mit Erleichterung denn mit Bedauern sehe. „Wie im Märchen“ heißt es. Irgendwo zwischen Harlekin und Nachthemd. Da gefällt mir Jacke 104A doch deutlich besser. Die klaren Schnittformen sieht man auf dem Photo nicht, aber die technische Zeichnung gibt da Hinweise. Mit der Variante einer Fliegerjacke aus großen Parkateilen hingegen… nö, muß auch nicht sein. Wickelrock 108A… hm… könnte nett sein, wobei man da am Styling vielleicht noch…? Der weiche Fall gefällt mir gut, daß man das Innenleben so deutlich sieht hingegen… ausbaubar. Kurzer weiter Rock und formloser Pulli… nö. Der Kasak mit dem Wassefall-Schal taucht aus Strickstoff mit einem „Loopkragen“ noch mal auf. diesmal über der Hose getragen, das sioeht doch deutlich gefälliger aus. Und der verschlusslose Hüllenmantel… die sehen eigentlich gut aus, sond nur herzlich unpraktisch, wenn es wirklich kalt ist.

Als vorgestelltes Accessoire gibt es das „Westerntuch“. Tücher sind prima, aber mit den Fransen kann ich mich nicht recht anfreunden.

„Perfekt inszeniert“ sind in der Tat die Mascaras der nächsten Beauty-Seite. Nur die Bürsten als Bäumchen im (Kunst)Schnee. Das ist ja in der Tat spannend, wie unterschiedlich die Bürsten sind. (Was war gleich noch mal das Thema der Seite…?)

Die nächsten Outfits laufen unter „Streetstyle“ und werden von schlanken Münchnerinnen vorgeführt. Los geht es mit dem Rüschenkleid 105B in Langgröße. In kleinen Blümchen sieht es noch schlimmer aus.

Jacke BurdastyleDas Gesamtoutfit auf der nächsten Seite gefällt mir nicht so gut, aber die Jacke mit den dramatischen Falten ist dann doch schon eher mein Fall.

Rüschenröckchen 114 hingegen… Süß, aber die Trägerin sollte nicht viel älter als drei sein.

Jacke BurdastyleJacke 104 B, ja hier kommt der Schnitt gut zur Geltung. (Die missglückte Passform auch, aber die muß man sich ja sowieso anpassen…

Rock mit Volants 109B… ist wieder so ein „ich weiß nicht recht“. Anderer Stoff, anders gestylet oder anders photographiert? Könnte auch gut aussehen. „Easy Dress“ 113B ist hingegen was, was bestenfalls als Kaftan am Strand durchgeht. An Bindemantel 102 fasziniert mich vor allem der Stoff… Vorteil solcher Mäntel ist, daß man den Schnitt auch als Bademantel verwenden kann.

„Stylemix“ ist dann wieder für die, die sich nicht vorstellen können, wie man die Modelle anders kombinieren kann. Wobei die Kombinationen alle eher konventionell sind. Aus meiner Sicht nichts, wo man nicht von selber drauf käme.

Die nächsten Werbeseiten werden uns als „green fashion“ verkauft. Vor allem die Ökofeigenblättchen der großen Modelabel. Und ein paar kleinere, bei denen wir aber auch nur glauben können, daß sie es zumindest besser machen wollen.

„Fashion Mum“ ist dasnn das Motto der Umstanskleidung. Bürotaugliche Kleider waren ja auf dem Titel versprochen. Ehrlich gesagt strahlen die Kleider (Pink oder Blümchen, Schluppe dazu…) für mich eher Hausmütterchen-Flair aus. So mit der Message an den Chef: ‚Auf mich zählt mal lieber nicht mehr, im Hirn bin ich schon weg. Und komm‘ auch nicht wieder.‘ (Was völlig okay ist, wenn man eh nicht mehr vor hat, sich ins Erwerbsleben zu werfen, bevor der jüngste Nachwuchs die Pubertät überwunden hat. Aber das wollen nicht alle und nicht alle können sich das finanziell leisten.) Geschluppte und gerüschte Blümchen wie Modell 125 oder 122 geht jedenfalls gar nicht. Die einfarbige Hemdblusenvariante 124 ist hingegen auf alle Fälle ein lässiges Freizeitkleid und Empirekleid 121 gibt, eventuell in einer anderen Farbe, ein elegantes Kleid für die letzten Candle-Light-Dinners unter vier Augen. :o) Blazer 123 hingegen ist absolut tauglich. Waren nicht in früheren Burda-Ausgaben mal so mehr etuikleidmäßige Modelle für Schwangere drin? Das dazu, dann sieht man schon mal so aus, als wäre man noch voll dabei. 😀 (Was besonders wichtig ist, wenn der Kopf eigentlich schon wo anders ist… 😉 )

Zum süßlichen Stil paßt jedenfalls das Prinzessin Lillifee Kleid für kleine Mädchen…

„Abwechslung vom Laufsteg“ zeigt mal wieder, wie stark sich Burda (zumindest im Selbstbild) an den großen Designern orientiert. Bei den „Mänteln mit Einfass“ kann Burda nicht mithalten, Reptil-Pailletten, muß ich zugeben, finde ich durchweg grauenhaft. Wo am Burdamodell der „Glamhose“ der Glam ist behält das Bild für sich. Blaue Minikleider… nun ja, die Schnitte vom Laufsteg sind aber schicker. Der Zipfelrock kommt immerhin hin. Und die Rüschenkleider… au Backe, ist Stepford Wives am Ende doch nicht nur ein schlechter Horrorfilm?

„Top im Job“ ist dann auch das Motto der Plus-Mode. Zipfelshirt 127 ist mir dafür schon mal zu glitzerig. Und ist das eine Bewegungsfalte, oder warum fällt der Stoff nach unten hin so zusammen? Abgesehen davon, daß ich mein Büro im Winter nicht so heize, daß ich ärmellos rumlaufen muß. (Auf der Positivseite dann aber Teilungsnaht und Brustabnäher… aus dem Schnitt kann man vielleicht was machen. Für den Sommer.) Das Drapé-Teil von Shirt 128 sieht in der Zeichnung nett aus, im Photo staucht der Stoff dann so komisch rum. Schlechtes Posing? Und von der Hose sieht man einfach gar nichts. Querringel sind besonders toll in großen Größen. Und hier staut Shirt 129B definitv über der Brust… dafür hat das Model diesmal ein paar echte Kurven. Rock 133 offenbart seinen Charme übrigens auch nur in der Zeichnung… die interessanten Plisseefalten verstecken sich ansonsten gut in den Stoffstreifen.  Ungefütterter Glänzparka ins Büro? Ne, oder? Danbn  doch lieber den Mantel mit den Trompetenärmeln. Den Glitzer im Stoff weglassen und Handschuhe bis zum Ellenbogen (wegen der Schlitze im Ärmel), dann ist das doch schon mal ein guter Vorschlag.

„Beratung“ gibt es dann zum Thema Strumpfhosen. Also letztlich auch nur Produktvorstellungen…

„Pflegetips“ für Bling-Bling schließen sich an. Besonders toll finde ich den Tip, Perlenketten jährlich beim Juwelier neu aufziehen zu lassen… Da hat aber die Lobby der Juweliere gut gearbeitet. (Abgesehen davon, daß selbst dieenigen von uns, die eine Perlenkette haben, diese in der Regel nicht jeden Tag tragen dürften….) Und meinen Modeschmuck werde ich auch einzeln ind Zeitungspapier einwickeln. Das schützt exzellent vor Kratzern, denn man wird ihn auf diese Weise nie tragen. (Es sei dann, man ist bereit, morgens dafür eine Viertelstunde früher aufzustehen….. Frewillige vor!)

Die „Nähschule“ zeigt die enge Patch-Hose. Ob das jetzt für Anfänger, Wiedereinsteiger oder nur generell sein soll… darüber läßt man sich nicht mehr aus.

Natürlich darf (die Session hat ja am 11.11. schon begonnen) auch Karneval, pardon, Fasching, nicht fehlen. Kinder als Pommes oder Ketchup, Spongbob oder Seestern… Vorteil der Kostüme: Sie sind schnell übergezogen und gerade für den Straßenkarneval passen auch jede Menge Klamotten drunter. (Oder weniger, für den Kindergarten.) Nur sind die Kostüme doch alle recht sperrig… Ob das Kinder für länger als eine halbe tunde Spaß macht?

Die Ausstellungstermine finde ich diesml durchweg interessant. Ich hätte mir das Heft vor meinem Parisbesuch angucken sollen… Delaunay habe ich verpasst und die Ausstellung in der Galerie Azzedine Alaia auch. Mistmistmist…

Die „Warenkunde“ zum Thema „leichter nähen“ preist diesmal Waschmaschinen an. Da ist ja jeder Werbeprospekt aussagekräftiger…

Die Patchwork-Serie geht wieder mit Werbung für ein Buch weiter. (Also eine Anleitung als Teaser.) Wobei die Kalediskop-Sterne je recht gut aussehen. Damit könnte ich mich glatt anfreunden…

Als „event“ gibt es dann wieder die Bambi-Verleihung. Minibildchen von mehr oder weniger bekannten Personen. Und der Versuch, irgendeinen Zusammenhang zu irgenwelchen Heftschnitten herzustellen.

Dann hätte ich doch lieber zwei Seiten mehr vom Atelierbesuch. Der Schmuck aus Porzellan gefällt mir. Wobei das mit dem Holz auch nicht schlecht ist…

Zum Abschluss noch den Stoff des Monats. Welcher auch immer. Denn da klebt eine Werbepostkarte drüber… wie immer klebt sie gut. Also lasse ich sie kleben, denn wenn ich die Seite zerreiße, dann sehe ich den Stoff auch nicht. Also lasse ich es.

Fazit: Wenige Highlights und viel… Öde…