Revue de Presse: Burdastyle März 2015

Titel BurdastyleWenn um einen herum der Karneval tobt, kommt einem so ein Heft mit nur zwei Farben  ja reichlich seltsam vor. Aber blau ist aus meiner Sicht nie schlecht. Warum schon im Februar auf Ostern hin ein Strandfeeling erzeugt werden muß… keine Ahnung.

Bunt geblümt ist das Editorial, im Text geht es aber vor allem um Hochzeitskleider. Die auch gleichzeitig Partykleider sein können. Nun ja, ein Partykleid kann ich immer tragen, da darf das Hochzeitskleid doch auch mal etwas mehr sein. Und muß einmal im Leben nicht „praktisch“ sein. Aber gut, jeder wie er mag.

Los geht es dann aber mit den „Kreativtrends“ Color-Blocking. Also ganz ehrlich, bevor ich ein Shirt großflächig und von Hand mit Jerseyapplikationen versehe… nähe ich es doch gleich im Color-Blocking Stil selber. Das könnte sogar schneller gehen. Cut outs auf Leder… Ja, nicht daß ich nicht gerne einen Schneidplotter hätte… aber der hat einfach nicht auch noch Platz. (Vom Geld reden wir mal nicht.) Die Anleitung für die Clutch kann man sicher auch ohne benutzen, aber etwas, was in geschlossenem Zustand den Reißverschluss unten hat? Ah… besser nicht..

Kleid Burdastyle„Ethno-Light“ nennt sich die erste Modestrecke. Indigo wird im Text versprochen, los geht es aber erst mal mit Braun und so. Trägertop 11A und die Version als langes Kleid 111B gefallen mir beide sehr gut. Allerdings ein langes Kleid aus fließendem Viscosejersey… da sollten aber zumindest die Träger und das Büstenteil sehr gut stabilisiert sein. Könnte einen Grund haben, daß das Model so schräg an den Baum drapiert wurde….

Der Rock 101 hingegen… ja, er sieht aus wie eine um die Taillen gewicklete Wolldecke und wenn ich ergänzen darf.. wie eine alte vom Müll gezogene. Daß ist mir zu viel ausgefranst. Overall 115A hat den Ausschnitt mal wieder bis zum Bauchnabel. Da liefert Burda gleich den guten Tip mit, den doch mit einem Stoff-Dreieck zu unternähen. Dem Bild nach haben sie das auch gemacht oder… jemand mußte den Ausschnitt mit Photoshop „entschärfen“… Vermutlich letzteres, denn der Overall hat keinen Verschluss und wenn man die Öffnung oben verkleinert… könnte es mit dem Anziehen doch arg schwierig werden.

Kleid Burdastyle Sehr gut gefällt mir dann wieder Kleid 108. Gut, da macht es vor allem der Stoff… aber das ist ein Hingucker, den man tatsächlich unterschiedlich Stylen kann.

Blazer und Schlaghose zum Jeansanzug sind auch nicht schlecht. Aber gut… Blazer halt, Schlaghose halt… und die Dame wirkt darin dann schon unanständig dünn.  Modell 110A vom Titel… wie ich zu Hemdblusenkleidern stehe dürfte reichlich bekannt sein, aber dieses „Geflatter“ an der Seite macht es nicht besser. Aber der Stoff ist schön. Das Kleid 108 dann noch mal als Shirt, nicht schlecht, aber mit dem Stoff nicht ganz so attraktiv. Maojacke mit eingekreuztem Biker 105A hat eigentlich alle Elemente, die ich mag, reißt mich als Gesamtkonzept aber dann weniger als erwartet.

Die „accessoires“ dazu widmen sich dann dem Thema Denim. Was in der Modestrecke vorher nur ansatzweise vor kam. Aber gut… ein Seitchen Pseudoinfo über Denim (nichts, was wir nicht schon unzählige Male gelesen hätten) und eine Seite „Zubehör“ das ich durchweg nicht haben muß.

Die Schminktips werden genauso großzügig überblättert.

„Hawaii Feeling“ soll große Blumen city-tauglich machen. Hm. Also der asymmetrischer Rock 104 gefällt mir so zwar besser, imit der Jacke im gleichen Muster sieht er dennoch ein wenig nach wandelnder Gardine aus. Auch Shirt 107B ist eher… also… groß. Die Blumen. Wirklich groß. Ob ich Culottes wirklich haben muß, darüber muß dann doch erst mal intensiv nachdenken.

Kleid Burdastyle Überraschenderweise gefällt mir das zipfelige Titelkleid in Variante 110B mit den riesigen Blumen dann gut. Die Knopfleiste ist verdeckt, was für ein Hemdblusenkleid schon mal hilfreich ist, aber irgendwie passt der Zipfel einfach zu diesem Stoff. (Ich würde es sicher nicht anziehen… so weit geht es dann doch nicht. Aber der Style im Ganzen ist stimmig.)

Die geringelte Variante 111B des Kleids vom Anfang ist auch nett, strahlt aber schon viel Strandfeeling aus.

Kleid Burdastyle Wickelkleid 127 B… klares Ja. Die  schlichte Form und das an japanische Holzschnitte erinnernde Stoffmuster… bißchen Vintage, aber nicht zu viel… jederzeit gerne. (Und es hat Druckknöpfe verrät die Anleitung, so daß die Wickelung auch da bleiben dürfte, wo sie soll.)

Den Overall gibt es in wildgemustert und ganz offensichtlich hat hier jemand den Ausschnitt zugenadelt. Von daher… alltagsuntauglich. Zum Glück außerdem häßlich, also kein Verlust, es nicht zu nähen. Zwei Zipfel am Kleid 120B, nö, muß nicht sein. Und die dunkelblaue Tunika 125B ist zwar nicht weiter spannend, aber ein Basisteil für alle, denen diese Schnitform steht. Ach nein, halt, sie hat Fältchen am Ausschnitt. Und jetzt raten wir alle gemeinsam, was der Photograph unter den Haaren völlig versteckt hat… 😛

Südseekosmetik… wieder zum Überblättern.

Das Modelexikon hat sich zum Buchstaben „W“ vorgearbeitet. Mit „Witzschoura“ haben sie tatsächlich mal wieder einen völlig ungebräuchlichen Begriff ausgegraben. Also Jacken in dem Stil habe ich schon mal gesehen… aber der Begriff kommt auch in keinem meiner Bücher vor, auch nicht im Modelexikon. Und wer die google-Bildsuche damit bestückt sieht auch schnell, daß ich mit meiner Unkenntnis offensichtlich nicht alleine stehe. Aber gut. „Relevanz“ war in diesem „Lexikon“ ja noch nie ein Thema.

Die Hochzeitskleider werden unter dem Stichwort „Party-Zeit“ angekündigt. In Kurzgröße gibt es Modell 117 in Minilänge. Und wer es romantischer mag, kann den zugehörigen langen Rock zum drunter Tragen ergänzen. Ja, so was gibt es und „Verwandlungsbrautkleider“ können gut aussehen. Dieses hier sieht allerdings genau nach dem aus, was es ist: ein kurzes Kleid über einem langen Rock angezogen. Der zipfelige Schnitt von Kleid 120A reizt mich auch nicht besonders, aber durch den plissierten Stoff hat das Kleid dann doch was. Stufenkleid 110 ist nicht häßlich, aber auch langweilig. Und Tunika 125A ist zwar angeblich mit Lamé, kommt aber bei Tageslicht wie das Gewand einer Magd von der letzten Mittelalterfete rüber. Kleid 123 mit dem Bustierteil und den Ärmeln hat einen schönen Schnitt. (So man ihn am Ausschnitt ordentlich passend macht…) aber diese außen herumhängenden Schleifen… die Idee hatten wir doch schon mal mit irgendwelchen eingenähten Chiffon-Streifen, oder? Und das Gebamsel am Ärmel ist zu viel.  Den Schnitt von Kleid 108B kennen wir schon, in uni ein sehr elegantes Kleid. Das trägerlose KLeid 116 in Langggröße ist immerhin elegant. Nicht sonderlich interessant, aber elegant. Dann gibt es das gezipfelte Kleid noch mal aus Spitze (klares „nein“, sieht aus, als habe man es eine halbe Stunde vor der Trauung mal eben aus der Wohnzimmergardine improvisiert) und zwei Kostümvarianten. Der bereits sattsam bekannte asymmetrische Faltenrock zu einer Kurzjacke (muß nicht sein) und einen leichten Tulpenrock zum taillierten Blazer mit tiefem Revers. Ja, das sieht wieder elegant aus. Und man kann einen schönene Stoff gut zur Geltung bringen.  Dann noch mal Blazer und Schlaghose in pink. Nicht spannend, aber wenigstens auch elegant.

Als „accessoires“ gibt es dann High-Heels. Die mit der dunkelblauen Spitze gefallen mir. Mit knapp 600 EUR zielsicher das teuerste Paar rausgepickt. Bei über 10cm Absatzhöhe hält sich meine Versuchung allerdings auch stark in Grenzen. (Und jeder Braut würde ich empfehlen, gut über jeden Zentimeter Absatzhöhe nachzudenken. Man steht viel und lang, an so einem Tag… :o) )

Für das „best of styling“ hat sich Frau Bily dann die Culotte vorgenommen. Das Konzertoutfit geht, wenn man die Hose mag. Ins Restaurant mit der Oma-gemusterten Bluse hat es dann schon viel von Pyjama. Und für den Messebesuch gibt es diesmal flache Schuhe. Man lernt dazu. Eine Nachtcreme würde ich allerdings nicht zum Styling zählen, die trage ich sicher nicht sichtbar, auch nicht den Tigel…

Die „Nähschule“ nimmt sich das Kleid mit Passe vor, in der einfarbigen Variante aus der Hochzeitsstrecke. Vier Seiten dürfen es wieder sein, damit wäre die Anleitung wohl annähernd so ausführlich wie bei den Einzelschnitten.

„Nicht ohne“ ist das Motto der „schlanke Leserinnen zeigen Burda-Modelle“ Strecke. Der Schnitt von Sommermantel 106 ist glaube ich recht nett, der dunkle Stoff verdeckt das erfolgreich. Rock 102 mit den Schleifen kann ich auch an einer 19jährigen nichts abgewinnen. Kurzoverall 114 sieht echt nach Schlafanzug aus. Wickelkeid 127A… doch, schon eher. Vielleicht. man könnte auch dunkelblau so photographieren, daß man was erkennt, aber vermutlich nicht so gut vor weißem Hintergrund..) Culotte mit Pulli… schon wieder Nachthemdfeeling… Und die mit reichlich Schößchen ausgestattete Hemdbluse 109 sieht aus wie „Mama, ich bin aus meinem Kleid rausgewachsen“.

Kleid Burdastyle Na bitte, geht doch! Kleid 118 in Kurzgröße hat Form und dazu eine nette.

Das gestreifte Maxikleid 122 mit den Zipfeln hingegen… aber vielleicht ist es auch nur deswegen so lanweilig, weil ottobre so was in der Art schon vor Jahren drin hatte?

Der „Style Mix“ mit verschiedenen Modellen aus dem Heft steht unter dem Motto „Das passt!“. Wie immer für die phantasielosen. Style 1 ist ein wenig konservativ, aber schöne Linie. Style 2…. verzweifelter Versuch, ein Strandkleid Citytauglich zu machen? Style 3… ne, oder? das mit der Hose ist nicht euer ernst? Und die Culotte von Style 4 sieht zumindest besser aus, als auf dem eigentlichen Modephoto.

Dann die Plusmode… erfreulicherweise mal wieder von einen Model das zumindest ansatzweise so was wie Hüften hat. 130 nennt sich „Luxusshirt“, was am Material liegen muß. Basisteil für Leute, die überschnittene Schultern mögen. Kleid 136 mit Drapierung in der Taille und Wasserfallkragen sehr hübsch. Ohne die gerafften Blusenärmel wäre es perfekt… Die Abnäher scheinen im Moment bei Burda alle die Tendenz zu haben, eher schräg nach unten zu laufen. Hatte ich entweder noch nie oder so lange nicht mehr, daß ich mich nicht mehr dran erinnere. Könnte man ja mal ausprobieren…. Volantkleid 131 hat mir dann wieder zu viel Nachthemd. Oder kann so was aus Kreppsatin auch an meiner Figur gut fallen? Weite Hose mit Tunika… Ich muß mich wohl damit abfinden, daß Pyjamastil im Moment „in“ ist. Dann das Kleid mit dem Wasserfall noch mal als Tunika. Auch sehr schön, nur wieder mit den doofen Ärmeln.

Trenchcoat Burdastyle Angesichts des Brandlochs in meinem aktuellen Mantel hat der Trenchcoat von Burda natürlich meine volle Aufmerksamkeit. Und er hat offensichtlich alle klassischen Details, auch am Kragen. (Wo sie bei Nähschnitten ja schon mal gerne weggelassen werden.) Vielleicht sollte ich mir dann doch einen neuen Nähen, bevor ich das Heft entsorge?

Das „Fiftieskleid“ 133 hinterläßt mich gespalten. Die technische Zeichung ist eingentlich recht interessant, aber in der Ausführung hat es ein bißchen was von Schwangerschaft. Vielleicht aus einem anderen Stoff? Oder nur doofe Pose?

Kleid Burdastyle Gut gefällt mir das schon sommerliche Kleid 134. Raffung und Wasserfall, aber mit schöneren Ärmeln. 🙂

„Must Haves“ kommen dann wieder vom Laufsteg. Die Overalls können mich alle nicht begeistern. Bei den Wickelkleidern gefallen mir die Burda Variante und das von Jason Wu am besten. Die „Fauna Prints“… dafür muß ich wohl erst noch in Strandlaune kommen. Culottes durchweg „nein“, auch die asymmetrischen Röcke könne mich gerade nicht reizen. Dann doch noch am ehesten ein Hosenanzug in Knallfarbe…

Die Beautypflanze des Monats (wenn man das so nennen will) ist die Minze. Zur Kenntnis genommen und überblättert.

„Kinderbasteln“ nennt sich ein wüstes Durcheinander aus Eierkartons, Acrylfarbe und Wackelaugen. Hey, noch nie davon gehört, daß man Eierkartons auch wieder verwenden kann? An meinem Marktstand nehmen sie die jedenfalls gerne zurück…. Naja, die Redaktion kauft wahrscheinlich lieber im Supermarkt…

Weiter geht es dann mit Kinderkleidung für kleine Mädchen (Größe 92-116). Overall, Hängerchen mit Schleife… sieh aus wie schnelle und unkomplzierte Projekte. Die Stoffe sind in der Tat „wie gemalt“, gefallen mir sehr gut. Ach… ein bißchen Mode darf dann doch auch für die Kleinen. Auf Taillenhöhe angenähte zusätzliche Ärmel, als Bindeband. Ob praktisch weiß ich nicht, aber schon irgendwie witzig.

Deko befasst sich, nicht überraschend, mit Ostern. Also diese Wand-Nester… wie viel Schabrakeneinlage habe ich noch? Das wäre doch was, denn unser Osterbesuch ist allmählich zu groß zum Eiersuchen, aber so ein paar kleine Nester aufhängen… Der Rest überzeugt mich dann weniger.Wobei… die gefilzten Küken haben schon auch einen extremen Süß-Faktor…

„Warenkunde“ bekommen wir zum Thema „Kleiderbügel“. Äh ja, wissen wir ja alle nicht, was ein Kleiderbügel ist und welche Sorten es gibt…

„News“ zeigt uns dann wieder, was wir alles kaufen können und nicht brauchen. Okay, das Schneckenmaßband ist süß… aber ich habe schon ein schwarzes Schaf. 😮

Der Atelierbesuch führt erneut nach Frankreich, in die wunderschöne Stadt Toulouse. Diesmal geht es um Filz… und viele schöne Bilder. (Wobei ich nichts dagegen habe, daß über Künstler in Frankreich berichtet wird, beginne aber mich zu fragen, ob tatsächlich alle in Frankreich leben, oder ob es in anderen Ländern auch besuchenswerte Ateliers gibt? Oder ob da jemand bei Burda seinen letzten Urlaub von der Steuer abgesetzt hat… :-p )

Zum Abschluss gibt es noch afrikanischen Druckstoff… mag ich, würde ich aber im Afrika-Laden oder Supermarkt in der 5yard Einheit kaufen. Ist deutlich billiger, als der vorgestellte Stoff…

Fazit: Schöne Kleider und ich will den Trenchcoat!

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen selbstverständlich beim Verlag.)

Herz und Sohle Socken, die Anleitung

Heart and Sole Socks, the pattern

Socke Die Anleitung für diese Socken zu schreiben dauerte wohl annähernd so lange, wie sie zu stricken…

To write the pattern for these socks took nearly as long as knitting them…

Aber jetzt ist es so weit: Anleitung für die Herz und Sohle-Socken. Wie immer gratis zu privatem und nicht komerziellem Gebrauch. Wenn ihr die Anleitung weitergeben wollt, dann bitte als Link auf diesen Blog. Danke schön.

But now I’ve done ist: Pattern for Heart and Sole Socks in English. Like always free for private and non commercial use. If you want to pass on the pattern, please do so as a link on this blog. Thank you.

(Und falls jemand das Muster ausprobiert freue ich mich natürlich auch über Rückmeldungen.)

(And if somebody knits the pattern I am always happy to hear about it.)

Ein frohes neues Jahr… der Ziege!

Happy New Year… of the Goat!

Nein, ich habe mich nicht im Kalender geirrt. Es ist chinesisches Neujahr und da das auch in Paris eine Woche lang gefeiert wird gibt es heute mal viele Bilder und wenige Worte. (Leider sind die Bildern nur mäßig gut. Die Spiegelreflex wurde letzte Woche „gegrillt“ und wir waren noch auf eine Antwort des Reparaturservices. So mußte das alte Knipserle ran. Und hat mich bei der Gelegenheit auch wieder dran erinnert, warum die andere angeschafft wurde…)

No, I did not check the wrong page of the calendar. It’s Chinese New Year and since this is also in Paris celebrated for one week you’ll get a lot of pics and few words. (The pics are not too good, though. My SLR got „grilled“ last week and we are still waiting for an answer ot the repair service. So the old P&S had to do. And reminded me again why I had bought the other one…)

yogoat1501yogoat1502In der Nähe des Boulevard Voltaire konnten wir diese Gruppe Löwentänzer beobachten, die vor und in verschiedenen Geschäften ihren Tanz aufführten.

In the vicinity of Boulevard Voltaire we saw this group of lion dancers performing there dance in front of or inside different shops.

yogoat1503Dazu gehört es auch, einen Salatkopf zu „fressen“. (Der im Übrigen mit einem Umschlag mit Geld verbunden ist.) Nicht überall ist er so schwer zu erreichen, aber da die Tänzer offensichtlich aus einer Kampfschule kamen, klappte das mit der Artistik dann doch.

Part of it is catching a lettuce. (Which comes with an envelope with money attached.) It is not everywhere so hard to get, but the dancer were evidently coming from an martial arts school so they managed.

Die folgenden Bilder stammen von der Neujahrsparade im Marais. Einige habe ich auch an der Place de la République bei der Aufstellung schon geschossen und ein paar auch von Gruppen, die auf dem Weg dort hin waren.

The following pics were taken at the New Year Parade in the Marais. Some also on the Place de la République, where the groops were gathering before. Others from groups I caught when they were on there way there. yogoat1508Auch hier dürfen die Löwen nicht fehlen, allerdings im Nebel…

Lions there, also. A bit foggy…

yogoat1509Weil die Chinesen mit Knallern gar nicht sparsam umgehen. (Was im Übrigen auch bedeutet, daß ich mir einen neuen Trenchcoat werde nähen müssen. Der andere hat jetzt ein Brandloch…)

Because the Chinese do not save on those. (Which also means I’ll have to sew a new trenchcoat. The other one has a burned hole now…)

yogoat1511yogoat1510Nicht fehlen dürfen da natürlich auch die Drachentänzer….

Also dragon dancers…

yogoat1507yogoat1518yogoat1519Eine Gruppe Pandas…

A group of panda bears…

yogoat1505Andere beeindruckende Gestalten…

Other impressive guys….

yogoat1506yogoat1512yogoat1504(Die Schilder helfen nicht immer weiter….)

(The signs are not always helpful…)

yogoat1514Bunter Tänzerinnen….

Colorful dancers….

yogoat1520yogoat1515yogoat1513Und wer Glück hat, kann sein Musikinstrument oder Kostüm auch als Regenschutz einsetzen…

And if you are lucky you can use your musical instrument or your costume to protect you from rain….

yogoat1516yogoat1517Die Feiern gehen noch einige Tage weiter, wer also in Paris ist, sollte gerne die Augen aufhalten. Sonst vielleicht nächstes Jahr?

Festivities are going on for some more days. So if you are in Paris keep your eyes open. Or maybe next year?

Old-Fashioned Notebook Sleeve

Tasche für NotebookAls ich diesen Stoff bei Malhia Kent in Paris gesehen habe war sofort klar, daß ich den haben mußte. Und daß das eine Hülle für mein neues Notebook werden würde.

When I spotted this fabric at Malhia Kent in Paris I knew instantly that I had to buy it. And that it will become a sleeve for my new notebook.

Perfektes Motiv, für meine tragbare Schreibmaschine, oder? 😉

Perfect theme for my carry around type writer, isn’t it? 😉

Notebook Sleeve Ich habe es mit Dupionseide gefüttert, mit Volumenvlies einen Teil des Motivs gequilted und verschlossen wird es mit einem Klettband auf der Rückseite. (Und es wird irgendwann eine Anleitung dazu geben, aber auf hobbyschneiderin24.de. Wenn ich denn mal Zeit dazu haben werde…..)

I used silk for a lining, and quilt batting to enhance parts of the type writer with some straight stitches. Closure is hook and loop tape on the back. 

Revue de Presse: La Maison Victor 2/ Januar – Februar 2015

Titel La Maison VictorNachdem ich von der ersten deutschsprachigen Ausgabe ja recht angetan war, griff ich auch diesmal am Kiosk nach meinem bewährten (und sehr händlerfreundlichen) Motto „erst kaufen, dann gucken“ zu.

Diesmal verspricht die Ausgabe 12 Schnittmuster (okay, „einfach & trendy“ hätte mich warnen können…) und 9 Strick- und Häkelanleitungen.

Der Mix und die Aufmachung der Zeitschrift gefallen mir nach wie vor, nur für mich direkt ist diesmal etwas wenig drin. Zum einen neige ich am Ende ja doch eher den komplizierten Schnitten zu (obwohl „einfach“ den Vorteil hätte, daß meine Stoffberge vielleicht mal etwas schwinden würden…) zum anderen ist meine Schnittsammlung gut bestückt, so daß ich einfache Schnitte in der Regel schon irgendwo habe oder abwandeln oder erstellen kann.

Kleid Wobei Kleid „Jessy“ mich dann doch motivieren könnte, mal auszuprobieren, wie groß die Größe 48 so ist. Laut Maßtabelle müßte ich da ja vor allem nach unten hin zugeben, was so schwer nun nicht ist. Mir gefällt, daß das Kleid zwar schlicht und lässig ist, durch die Falten im Vorderteil aber dann eben doch nach mehr aussieht, als der Lappen, den man im letzten Urlaub neben dem Strand gekauft hat.

Auch bei den anderen Modellen ist durchaus einiges dabei, was mir gefällt udn ich mir auch für mich vorstellen könnte: ein Bouclé-Jäckchen mit Wiener Nähten, ein schmaler Rock in Bahnen, auch die Kimonojacke vom Titel ist schmuck… nur so was habe ich schon.

Außerdem liegt der Fokus diesmal ziemlich auf den Kindern (Größe 68 – 152) und da brauche ich gerade keine Anleitungen. Wobei mir auch da etliche Modelle gut gefallen. Für die Mädchen eine Mischung aus Streetstyle mit einem Schuß edel (etwa das Bouclé Jäckchen), aber ohne übertrieben feingemacht zu wirken und auch mit ausreichend Bewegungsfreiheit zum Spielen.

Strickpullover  "Vince" La Maison Victor Bei den Anleitungen für Jungs gefällt mir, daß sie schlicht genug sind, um auch dann getragen werden, wenn man schon zu alt ist, um auf Mamis DIY stolz zu sein (oder zu cool, um es zuzugeben), aber dennoch nicht fürchterlich fad. Wie etwa der Pullvover Vince mit dem Rippenmuster.

Wer es etwas auffälliger mag, kann einem Shirt ein Comicmotiv verpassen. Das Motiv kann man von der Webseite downloaden und sehr sympathisch finde ich, daß gleich vier Techniken erklärt werden, wie man es auf den Stoff bekommt. Ob mit Flockfolie, Transferpapier, Schablonen und Stoffmalfarben oder appliziert mit Bügelvlies. (Wobei ich hier dringend den Tip geben würde, am Ende doch auch noch mal über die Stoffkanten drüber zu nähen…) Wie viel Aufwand man dann betreiben will, ist jedem selber überlassen.

Sweater "Chess" aus La Maison Victor Ein gutes Beispiel für den Stil des Hefts ist auch der Herrensweater „Chess“. Der Schnitt ist völlig einfach und schlicht, das Modell lebt vom Stoff. Und bei der gedeckten Stoffwahl ist die Chance auch ganz gut, daß selbst der Durchschnittsmann sich breitschlagen läßt, es zu tragen.

Zusätzlich gibt es dann noch ein paar Artikel, über eine Designerin von Retro-Schnitten (okay… muß wohl zur Zeit..) und über Dienstleister die personalisierte Knöpfe bzw. Stoffe bieten. Besonders die letzteren beiden sind natürlich aus deutscher Perspektive etwas weniger interessant.

Fazit: Das Heft und die Schnitte finde ich nach wie vor ansprechend und ich blätter gerne darin. Nur Projekte für mich… nicht so recht. Bis auf das Kleid natürlich… Beim nächsten Mal gucke ich aber vielleicht vorher rein….

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen natürlich beim Verlag.)

 

Erster Puppenkram 2015

First doll stuff 2015

Barbiekleid Den Applikationsfuß von Weihnachten habe ich dann im Januar auch gleich ausprobiert. Man kann damit nämlich auch ganz toll dickes Strickgarn (von dem Strickkleid) aufnähen. (Wobei ich bei dem Chiffonumhang die Schnitteile auf Soluvlies gezeichnet habe, dann den Chiffon drauf gesteckt, das ganze in einen Stickrahmen gespannt und dann in einem Zug die Form nachgenäht und das Strickgarn aufgenäht. Danach ausschneiden und dasSoluvlies auwaschen. Schwierig ist dabei besonders, daß man mehrfach umspannen muß, ohne die Nadel aus dem Stoff zu nehmen…)

The Appliquee Foot I got for Christmas was used in January right away. Because it is a very good tool to sew thick knitting yarn (from the knitted dress) onto fabric. (So make the chiffon overlay I drew the pattern pieces on Soluvlies, pinned the chiffon over it, hooped it all and then sewed the yarn on the chiffon in the shape of the pattern pieces. Cutting was afterwards and then washing out the soluvlies, of course. Most complicated step is that you have to rehoop severals times without cuttng threads or pulling the needle out…)

Was mir an dem Kleid auch wieder auffällt ist, daß es mehr oder weniger stark von der Schulter der Puppe rutscht. (Dank sehr engen Jerseyärmeln „klemmt“ es dann für eine Puppe genug.) Entweder sind die Puppenschultern seit Drucklegung meines Schnittheftes in den 1990ern schmaler geworden oder meine lumpige China-Imitatpuppe hat schmalere Schultern als das Original. Oder ich nähe nicht genau genug… Das werde ich mal im Auge behalten.

What I seen on this dress again is, that it drops more or less from the shoulders of the doll. (Thanks to very tight jersey knit sleeves it keeps up enough vor a doll.) Either the shoulders of the dolls got narrower since my patterns were made (They come from a mag that was sold in the 1990s) or my super cheap China fake doll has narrower shoulders than the original Barbie. Or my sewing is not precise enough for such small items… I’ll keep an eye on that.

Revue de Presse: Burdastyle Februar 2015

Titel BurdastyleDas ist mir in vielen Jahren zum ersten Mal passiert… das Heft war schwer zu bekommen. Mittwoch klappte nicht, weil wegen der paar lächerlichen Kögida Hanseln der Weg zum Kiosk im Hauptbahnhof versperrt war. Am Samstag hatten sie im Supermarkt noch genau ein Heft, aber mit einer zerfetzten Seite und der Zeitschriftenstand nebenan hatte keines mehr. Also am Mittwoch danach morgens gleich in den Bahnhof rein… Also hatte ich das Heft mit einer Woche Verspätung… und dann mußte ich die Zeit finden, mir das Heft auch mal vorzunehmen. :o)

Der Titel ist farblich eher langweilig. Rot mit Jeansblau… nie falsch, aber auch nicht sonderlich spannend. Ethno-Stoff zum Blazer gefällt mir ja, der Jeanskram… naja, langweilig.

Das Editorial weist uns diesmal darauf hin, daß Burda tatsächlich schon 65 Jahre alt wird. Und erinnert daran, daß Aenne Burda wollte, daß sich jede Frau gut kleiden kann, unabhängig vom Geldbeutel. Letzteres reflektieren die Hefte ja inzwischen nicht mehr.

Statt Bastelstunde präsentiert uns Burda jetzt erst mal die Trends der Saison. Okay, das Heft heißt nicht mehr „Burda Moden“ sondern „Burda Style“, aber gegen diese Überblicke habe ich nichts. Dir haben also bunten Hippie-Stil (mein Maxikleid bleibt tragbar, check). Dann dunklen Denim mit weiß, sieht eigentlich immer frisch aus, ich habe nur zur Zeit weder viel Jeans noch viel weiß. Eine Jeansjacke könnte natürlich zu meinem weißen Sommerkleid passen… Transparenz mag ich auch, hat mein Kleiderschrank aber im Moment nicht. Chiffon… wüßte ich gerade auch nicht, wozu ich es anziehen soll. Grafische Prints sind schon, stehen mir in der Regel aber nicht. (Aber mein Seidenkleid vom letzten Sommer sollte da drunter fallen. Check.) Netz ist ein Trend, der an mir Vorbei gehen wird. Mustermania wohl auch eher. Schwarz mit knallrot ist auch schön, in meinem Kleiderschrank aber nicht so vertreten. Streifen mag ich auch eher an anderen. Und Blumen… hm… wenn ich die Zeit hätte, könnte ich ja mal… Stoff mit Blumen habe ich sicher noch irgendwo.

„Leichter Nähen“ bastelt eine an einer Strickjacke Grundsätzlich mag ich das mit den groben Reißveerschlüssen ja, aber das hier speziell.. muß nicht sein. Immerhin wird als Grundlage eine Strickjacke aus dem Billigversand genommen, das ist dann wenigestens angemessen. Damit kann man auch mal experimentieren.

„kreativ-trend“ bastelt weiter. Die Minitäschchen wären zwar super, um Stoff- oder vor allem Lederreste zu beseitigen, aber Taschen als Halskette wo vielleicht gerade mal in Lippenstift rein geht sind echht nicht so mein Ding. (Immerhin ist die Bildanleitung gleich daneben, muß man nicht erst ins Anleitungsheft blättern.)  Auch auf Fransen an Poncho oder Ohrringen kann ich verzichten.

Rock Burdastyle Warum die erste Modestrecke „freie Wahl“ heißt, erschließt sich nicht ganz, aber es hat irgendwas mit gelb, pastell und Pfirsich zu tun. Die Farben sind jetzt nicht so recht für mich, aber der Minirock mit Überwurf 126 ist ein toller Hingucker. Wobei ich vielleicht einen Stoff suchen würde, der etwas weniger stark aufträgt…

Plisseekleid 111A hat alles, was ich nicht mag: keine Taille im Schnitt und vorne geknöpft im Hemdblusenstil. Das weite Kruzarmhed 114 mit den hinten abstehenden Bürzel… och nö. Etuleid in Kurzgröße… eher formlos. Die Schnittführung in der technischen Zeichnung hingegen ist einen zweiten Blick wert.

Kleid Burdastyle Auch völlig schlicht im Schnitt das gelbe Spitzenkleid. Aber im Ganzen ein perfektes Kleid, das den Stoff wunderbar zur Geltung bringt.

Kleid 107B erinnert ein wenig an die Matrosenkleidchen aus der Kaiserzeit. (Vom Schnitt, vom Material her nicht so.) Wickelrock und Shirt… nett, aber nicht aufregend. Mit passendem Styling niedlich die Tunika mit Spitzenpasse 108B. Und wenn das Styling daneben geht, schreit es Nachthemd. Die Marlenehose in Langgröße hat eine interessante Schnittführung, aber ob ich wirklich schweinchenrosa über den Po laufen haben will?

Ist die Beautyseite als politische Message zu verstehen, oder ist Demo im Moment einfach so sehr „Trend“, daß man das als Motiv aufgreifen kann?

Bei der Modestrecke weiss-blau ist immerhin klar, wo das Motto her kommt. Weiß mit dunklem Denim. Sieht frisch aus, allerdings endet es auch gerne mal mit dunkelblauen Abfärbungen auf dem weißen Stoff… Ein Wickelrock mit Kellerfalte 109B ist ja mal eine originelle Idee. Aber ob das noch gut aussieht, wenn man sich bewegt? Und ein bißchen was von Schürze hat es auch. Weiße Bluse, unstrukturiert mit Schluppe… ich fürchte, die aktuelle Mode und ich werden keine Freunde… Dann noch mal die Tunika mit der passe und eine dunkelblaue Bluse mit plissierten Schößchen. Originell ja, gefällt…? Weiß nicht… Noch mal eine formlose Bluse…

Jacke Burdastyle Der Longblazer 112A hingegen ist eine gelungene Umsetzung. Die Schnittführung kommt bestens zur Geltung und da einfach der gleiche Stoff einmal mit der rechten und einmal mit der linken Seite verwendet wird, ist die Beschaffung auch mal kein Problem.

Dann ein weiteres eher formloses weißes Shirt… Um so auffälliger dann die Schößchenbluse. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie mir gefällt… Aber ein Hingucker auf alle Fälle!

„Beauty“ widmet sich dem Salbei und kann überblättert werden.

Das „accessoire“ der Saiston scheint wieder mla der Rucksack zu sein. Da kann ich ja meine zwei Exemplare aus den 1990ern wieder aus dem Schrank holen… (Wobei Rucksäcke für Großstadtbewohner den Nachteil haben, daß sie, auf dem Rücken getragen, die Taschendiebe einladen. Und unter den Arm geklemmt erzeugen sie verkrampfte Schultern.)

„Best of Styling“ widmet sich einer Art gestreiften Matrosenbluse in Schlabberform. Wie immer bewundere ich die Schuhwahl… mit 10cm Bleistiftabsätzen zur Fondation Louis Vuitton in Paris ist was für Masochisten. Die liegt im Bois de Boulogne, da ist schon die Metrostation nicht direkt vor der Tür… (Stilmäßig ansonsten nett, nur die Variante mit dem gelben Rock hat mal wieder grauenhafte Proportionen.)

„Street Style“ zeigt (angebliche?) Leserinnen in den Burdamodellen. Der Wickelrock mit der Falte mal wieder, immer noch nett. Das Shirt in Kurzgröße wohl die aktuell modische Form. Das Plissekleid gefällt mir auch iin der Farbvariante nicht besser. Die unvermeidliche Bikerjacke (wann gab es zum letzten Mal ein Heft ohne?) diesmal im Patchwork-Stil. Eigentich ganz interessant… und ein guter Resteverwerter… Am Schlauchkleid 125 kann mich der Patchworkstyle nicht so begeistern. Weites Hemdblusenkleid 116… *örks* Blazer 110 hat interessante Teilungsnähte. Nur die Proportionen und die großen aufgesetzten Taschen… nö. Aber die Nahtführung… da könnte man was mit machen.  Und Schlabberjacke 122…. nä.

Dann der „Style Mix“ zeigt uns, wie wir die Burdamodelle kombinieren können. Mein Favorit dürfte Style 2 sein. Die Hose mit dem schweinchenrosa Po sieht auch in der Kombination… seltsam aus.

Warum bunte Bouclés „künstlerisch wertvoll“ sind erschließt sich mir nicht. Aber mal sehen, ob ich was passendes für meine Maliha Kent Stoffe finde… Der Rock mit Bluse… nun ja.

Jacke Jacke 119 hingegen… da kann ich mich glatt mal mit den Fransenkanten anfreunden… Und die wenig schönen Taschen fallen ncht so auf…

Gerafftes Schlauchleid 124… so photographiert, daß man bestenfalls die Figur des Models bewundern kann, vom Kleid aber nicht so viel sieht. Ach doch, die Raffungen, weil die nur einseitig sind. Okay, ich mag es iommer noch nicht, verstehe jetzt aber wenigstens, warum das Bild so aufgenommen wurde.  Mantel 123… einfacher Schnitt, der den Stoff gut zur Geltung bringt. Hm…  Klares „Nein Danke“ für das Schlabberkleid 107A. Umgehängte Tischdecke mit Schluppe. Dann der Titelblazer. (Allmählich verstehe ich, daß diese überdimensionierten aufgesetzten Taschen wohl gerade Mode sind.) 103, noch mal Schlabberkleid. Oder Hemd. Die Hose in Langgröße diesmal im Streifenmuster. Doch… besser als schweinchenrosa.

Die Accesoire-Seite zeigt dann irgendwas auf unruhigem Hintergrund, keine Lust, hinzugucken. Und erklärt ein paar Bröckchen über Sommerbouclés.

Die nächste Beauty-Seite geht über… oh, verflixt, schon überblättert, bevor ich das wahrnehmen konnte.

Die Nähschule zeigt den Mantel 120. Was die technische Zeichnung für mich in der Fokus rückt… daß das der gleiche interessante Schnitt von der beigen Jacke ist, war mir in dem dunkeln Stoff gar nicht aufgefallen. Der ist es in der Tat wert, genäht zu werden.

Das burda-Style „event“ kann man hingegen wegen Bedeutungslosigkeit auch schick überblättern.

Dann die Plus-Linie, im Museum abgelichtet. (Oder in der Abteilung für Gips-Replika…?) Ob die Mode so kunstvoll ist? Bluse 133 mit den Falten vorne ist attraktiv. Und ohne den eingefassten Bund könnte ich sie mir sogar für mich vorstellen. Jacke und Pumphose… nicht wirklich. Und zu High-Heels grauenhaft. Bluse 134 und Hose 136 passen ins Museum… hat was von Malerkittel… Mantel 131 hingegen ist elegant. Aber gut… Mantel halt. Kleid 135 mag modern sein, aber die Kombination aus Falten, züchtiger Länge und kleingemustert Typ Kittelschürze… nein. Nein. Und Für das formlose Shirt 137 schlägt mein Herz auch nicht. (Erstaunlich… man sollte meinen, das paßt dann wenigsten9s jedem, aber selbst dieser Sack scheint dem Model über der Brust zu eng zu sein.

„Der große Tag“ meint diesmal nicht die Hochzeit, sondern die Kommunion. Wo bei der Untertitel nicht vergisst darauf hinzuweisen, daß die festlichen Kleidchen auch für andere Feste wie Hochzeiten geeignet sind. Ich finde sie allesamt recht süß und angemessen. Also festlich, aber nicht überkandidelt.

Kleid Burdastyle Modell 139 verdient einen zweiten Blick nach der technischen Zeichnung. Was nach einem zufällig herausschauenden Unterrock an der Seite aussieht, ist ein höchst absichtsvoll leicht schräg geschnittener Saum der oberen Rocklage…

Auch das jährliche Sakko für einen Jungen gibt es. Da kann man am Schnitt natürlich nicht so gut variieren…

Kleid Burdastyle Auch das bodenlange Modell mit den tief eingelegten Falten gefällt mir sehr gut. Schlicht und elegant. (Wenn man das Bild im Heft und auf der Webseite vergleicht fragt man sich allerdings, welches das Original ist und welches gespiegelt wurde…

„Stoffe“ nennt sich eine Rubrik, die uns vier Stoffläden für „feine“ Stoffe vorstellt. Von Kassel bis Linz, einmal durch den deutschen Sprachraum.

Die Dekoabteilung läd dann zum Basteln mit Tafelfarbe ein. Das mit der Tafelfarbe für Textilien würde ich ja schon mal gerne ausprobieren… Aber da müßte mir erst mal eine gute Idee kommen, der Kram hier ist nicht so ganz mein Geschmack.

Dann geht es mit einem „Aufruf“ weiter, bei dem man beliebig genähte, gestrickte, gebastelte,… Hasen an Burda schicken darf und dann einen Lindt Goldhasen gewinnen kann. den 1kg Hasen gibt es 10 Mal. Aber was mache ich mit einem Kilo Milchschokolade?

Danach gibt es „Pflege-Tips“ für Leder, sprich ein Hinweis auf diverse käufliche Produkte. Geheimrezepte sind keine dabei…

Das vernachlässigte Fashion ABC darf diesmal auch wieder mittun, zum buchstaben V gibt es ja mühelos Themen. Nur wäre es nach wie vor nett, etwas mehr echte Info zu bekommen. Und als Beispiel für Valenciennes-Spitze hätte man doch was hübscheres finden können, als das nächste Bild, das einem bei Etsy so entgegengesprungen ist…

Dafür kann ich mich vom „Atelierbesuch“ beinahe nicht mehr trennen. Nachdem ich zufällig kürzlich gelesen hatte, daß Nadelspitze quasi ausgestorben sei (weil zu aufwendig), zeigt Burda eine wahre Spitzenkünstlerin, deren Werke in der Pariser Couture auch noch zum Einsatz kommen. Das sind die Momente, wo ich mich dann freue, daß es Menschen gibt, die bereit und fähig sind, solche Preise für Kleidung zu bezahlen. Denn so bleibt das Wissen um alte Handwerkskunst zumindest ein wenig erhalten. (Auf der Burdastyle Seite gibt es übrigens noch ein paar Bilder mehr, ebenso auf der Seite der Künstlerin selber.)

Damit kann der „Stoff des Monats“, ein Herzbrokat dann natürlich nicht mithalten…

Bilder sind von Burda und als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen beim Verlag.

Aktueller Nadelblick, Februar 2015

Fresh from the needles in February 2015

Stopfwäsche Auch diesen Monat gibt es wieder den aktuellen Überblick. Nähtechnisch ist der absolut langweilig. Ich habe gerade ein Projekt beendet und jetzt… liegt da die farblich sortierte Stopfwäsche. Also die Hälfte ist schon weg, dafür fehlen einige Teile, die auf Kleiderbügeln hängen…

Update time again. Sewingwise it IS boring. I just finished a project and now… it’s repair and mending time. Thank you. So there are heaps of stuff, sorted by color. About half of the collected stuff is done already, but there are some items on clothes hangers, which are not in the picture.

Das dürfte mich noch so bis Ende der Woche beschäftigen. Und wenn dann nichts dazwischen kommt, kann ich endlich mal sehen, ob ich die Wickelbluse tragbar bekomme…

That should occupy me until the end of this week. And then, if nothing unexpected happens… I can finally tackle the task to make my wrap top from last year wearable….

Spitzenstulpen Auch bei meinen Spitzenstulpen hat es Fortschritte gegeben. Die zweite sollte schneller gehen, denn jetzt muß ich nicht mehr anprobieren.

My fingerless long mitts made nice progress also. The second one should knit faster, because I do not have to try it on constantly.

Socken Allerdings liegen die Stulpen im Moment auf Eis, weil ich erst mal die nächsten Geburtstagssocken zwischengeschoben habe. (Das Bild ist jetzt gemogelt, weil ich vergessen habe, eines zu machen und jetzt nicht die Kamera noch mal rausziehe. Das Bild ist vom Samstag, das Bündchen ist inzwischen fast fertig.)

But the mitts are hibernating right now, because I have to make the next birthday socks first. (Here the pic is not exactely up to date, because I forgot to take one and will not drag out my camera AGAIN. The pic is from Saturday, the cuff is nearly finished right now.)

Häkeldecke Und natürlich will ich euch den aktuellen Stand der unendlichen Häkeldecke nicht vorenthalten. Sie wird übrigens diesen Monat drei Jahren alt… und man sieht unten rechts, daß ich da die endgültige Breite erreicht habe. (Ob die Hexagons reichen, weiß ich immer noch nicht. Im Schätzen bin ich ja anerkannt schlecht. Und ausrechnen mag ich es nicht, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich das Ergebnis wirklich wissen will…)

And or course I’ll show you the state of the eternal granny project. Wich by the way turns three, this month… and if you look closely to the lower right corner you can see that it has the intended width there. (I still do not know if my hexagons will be enought. I am really bad in guessing and I do not want to calculate, because I am not sure if I like the result…)

 

Aus dem Blogarchiv

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Februar 2012:
Der Monat, in dem ich mein Grannie Projekt das erste Mal vorgestellt habe.

Februar 2013: Ein Jahr Hexagons und andere Strickwerke