In Paris schneit es nie…

It never snows in Paris….

Aber weil es das seit vorgestern doch tut, ein paar „Beweisbilder“. 😉

But it does since Monday. So some picture as „proof“. 😉

Arc de Triomph du Carrousel im SchneeAm Montag begann es mit dicken Flocken, die aber noch keien dichte Schneeschicht bildeten. Da Schnee in Paris aber nicht lange anhält, bin ich natürlich sofort losgedüst und habe versucht, wenigstens das festzuhalten.

Jarding des Tuilleries im SchneeMonday it started snowing thick and fluffy flakes.Who did nor really form a dense cover. Since snow in Paris usually does not last long I started out to snap some picture.

Statue in den Tuilerien im Schnee mit MöweAuf den Straßen und Gehwegen war es eher matschig, aber in den Tuilerien blieb ein bißchen was liegen. Genug für Bilder.

On streets and pavements it was more slush, but in the Tuileries it remained for long enough to stay a bit. Long enough to take some pics.

Schnee bei Sacre CoeurUnd auch vor und auf Sacre Coeur blieb eine feine Schneeschicht liegen.

Sacre Coeur with a bit of snow.

Dienstag war es eher so ein feiner Schneeregen und ich mußte ohnehin am Computer arbeiten, also kam ich nicht vor die Tür. Um so größer die Überraschung am Abend. Dieser feine Drissel hatte eine richtige Schneeschicht gebildet!

Tuesday it was more like a fine drizzle, but since I had to work on my Computer anyhow I did not go out. So when I looked out of the window at the evening my surprise was even greater. A real cover of snow had formed everywhere.Place de lHotel de Ville im SchneePlace de l’Hotel de Ville…

Pont de l'Archeveche im SchneeNotre Dame…

Notre Dame in SchneeNotre Dame im SchneeUnd als der Schnee heute immer noch nicht weg war, bin ich noch mal losgezogen. Jardin de Luxembourg konnte man (wie die meisten Parks) nur von Außen Photographieren, die waren wegen… Schnee geschlossen.

And since there was still snow left today I set out again. Jardin de Luxembourg was (like most parks) closed due to… snow. But some pictures were possible from the outside.

Jardin Luxembourg in SchneeFontaine MediciZaunIn La Villette konnten sich aber Groß und Klein im Schnee vergnüngen. Schneemänner bauen oder einfach mal nur spüren, wie es sich anfühlt, so richtig im Schnee zu stapfen.

But La Villette was open, so everyone was free to play, throwing snowballs, building snowmen or just feel a thick layer of snow under their feet.

Geode im SchneeLa Villette im SchneeBufette geschlossenJetzt taut es aber gewaltig, mal gucken, wie lange das noch bleibt.

Meanwhile its thawing heavily. So let’s see how long it lasts.

 

Revue de Presse: Burdastyle Oktober 2017

Titel Burdastyle Diesmal lacht vom Titel ein Teppich in Form einer Jacke entgegen. (Oder so.) Die gezeigte Jacke soll jedenfalls das „IT-Piece“ sein. Kleidung aus Gobelin und Co gab es in meiner Jugend schon mal. Und da ich Brüche mag, gefällt mir das natürlich.

Beim Editorial bekommen wir ein Bild vom Betriebsausflug. Mehr Leute, als ich so gedacht hätte.

„Trend“ gibt es diesmal nur einen, nämlich einen Loop-Schal. Allerdings ist diesmal eine Stickmaschine unabdingbar, damit es nicht nur ein Loopschal ist, sondern „trend“. Also uninteressant.

Bei „das will ich“ gibt es einen weiteren Klassiker: Knöpfe aus Fimo. Wobei die dank der Nudelmaschine (äh… Fimo Walze) doch dünner sind und professioneller aussehen, als ich das aus meiner Jugend so kenne. Obwohl mir die Ergebnisse gut gefallen, werde ich trotzdem nicht noch mit Basteln anfangen.

„Ladylike“ nennt sich das nächste Thema und verspricht Eleganz und Komfort. Der ärmellose Sack 101 mag bequem sein (wobei ich mir auch da nicht sicher bin, überschnittene Ärmel schränken die Bewegungsfreiheit der Arme auch gerne mal ein), „elegant“ liegt aber am anderen Ende der Skala. Aber gut, das Thema verspricht ja nicht, daß beides in einem Modell vereint wird. Zumindest nicht wörtlich.
Mantel Burdastyle
Was mir dann auf den zweiten Blick sehr gut gefällt ist der Hüllenmantel 102. Wie die Saumrundung auch an den Taschnepatten und den Gürtelenden aufgegriffen wird hat Pfiff. Dumm nur, das Hüllenmäntel so unpraktisch sind, weil sie nie wirklich dicht zu bekommen sind. Zumindest nicht an mir.
Kleid Burdastyle
Ganz auf meiner Linie liegt dann auch das schlichte Kleid 103A, das mit Abnähern noch mal auf Figur gebracht wird. Also würde, wenn das Model nicht zu mager für das Kleid wäre. Hoffe ich zumindest. Sonst sähe es eher gesamtdoof aus. So schlichte Teile müssen einfach wirklich passen.

Die Herbstliche Variante der Safarijacke kommt mit Blumenmuster. An sich keine so schlechte Idee. Die Bluse mit den Ärmelvolants 111A ist in Kurzgröße. Da mag ich ja weder das Losmuster noch die Proportion. An einer echten „petite“ Figur dürften die Volants doch recht dominierend wirken. Kellerfalten an spitzer Passe. Im Grunde ja eine klassische Form. aber hier sitzt/fällt das nicht gut. Ob es am Stoff oder am Model liegt? 112 ist dann „super easy“, nämlich ein Cape aus einem Rechteck. Bei Kleid 105 gefallen mir die vielen schrägen Teilungsnähte an der Zeichnung, an der Frau wirkt es weniger überzeugend. Da zaubert es keine verführerische Figur, sondern wirkt rundum unproportioniert.
Shirt Burdastyle
Besser klappt das bei Shirt 119A. Mit der asymmetrischen Raffung und dem Gürtelchen fällt das wirklich sehr schmeichelnd.

Kleid 104A beeindruckt mit Teilungsnähten, zumindest auf der Zeichnung. Genäht trägt gerade das Gürteteil irgendwie unschön auf. Zumindest aus Velourslederimitat.

Accessoires zum Stil sind dann Henkeltaschen. Die dummerweise unglaublich unpraktisch sind, weil man sie nicht über die Schulter hängen kann. Und was ich so mit mir runmschleppe, wird in der Hand ganz schnell ungemütlich. :-p

„Must Haves“ bietet die nächste Modestrecke. Wobei wir da schon mal lernen, daß bei Größe 44 spätestens Schluss ist, wer mehr braucht „muss“ dann gar nichts mehr haben. Die Titeljacke bleibt aber nach wie vor schön. Auf die Shorts kann ich verzichten. Hingegen bekommt die etwas wild gemusterte Hose 113 einen zweiten Blick von mir. Selten bei Hosen, aber das Falt(?)Detail am Tascheneingriff ist nicht schlecht. Aber nicht an einer Hose, die nach „zu kurz“ aussieht. Beschreibung behauptet ja „knöchellang“… wer das geschrieben hat, sollte noch mal einen Grundkurs in Anatomie machen. Bei Kleid 115 würde ich den bestickten Samt gerne nehmen, aber nicht das Kleid, das wie eine Mischung aus Nachthemd und Babykleid aussieht. Rock 107A scheint ein interessantes Faltendetail vorne zu haben. Da wo im Photo die Hand drüber ist. Wenn ich mich recht erinnere, war in einer der letzten (von mir noch nicht vorgestellten *hüstel*) Threadsausgaben die Anleitung, wie man genau so was konstruiert. Da zwar an einer Jacke… aber egal. Jacke 110B kennen wir vom Schnitt her schon. Und den Faltenrock gibt es noch mal inkurz. Wo er besser ausieht. Vielleicht liegt es aber auch am Stoff. Kleid 103B sitzt hier deutlich besser. Auch wenn man vom Schnitt dank des wilden Stoffes nichts erkennt. Aber warum soll man da Hosen drunter tragen? Wenn das Trend ist, will ich den nicht haben.

Dem Faltenrock widmet sich dann auch die Nähschule. Ich frage mich gerade… wenn der doch so eine schöne geformte Passe hat… warum bekommt der noch einen geraden Bund verpasst? Da ist die halbe Funktionalität der Passe doch schon wieder weg. Schade drum.

Über die Beautyseite kann ich dann wieder hinweggähnen.

„Mix & Match“ geht es weiter. Karo und Punk… wer denkt jetzt nicht an Vivienne? Für Langgrößen gibt es so eine Art „Kilt“ der nicht sehr punkig aussieht, aber mit dem Volant auch nicht lanwelig ist. Jacke 118B ist das Titelmodell in so was bunt tweedigem. Vermutlich nicht schlecht, aber man erkennt vor allem den Stoff. Und ein bißchen was vom Kragen, der da wohl noch eine unerwartete Falte hat. Kleid 104B diesmal nicht aus Kunstleder, sondern aus Karo. Hm, auch hier trägt der „Gürtel“ vorne unschön auf. Shirt 119B ist diesmal so toll abgelichtet, daß man Gürtel und Fältchen gar nicht sieht. Dafür die Spitzenärmel. Unpraktisch, wenn es kalt ist, aber sieht gut aus. Und super, falls man noch einen Rest Spitzenstoff hat. Rock 107B hat wieder das Faltenteil, aber man erkennt es erneut so gut wie nicht.
Rock Burdastyle
Den Minirock 106 würde ich zwar selber nicht anziehen (oder doch?), aber hier kommen die Falten gut zur Geltung und mit der zusätzlichen Rüsche wird es ein echter Hingucker für mutige Trägerinnen.

Bei Bluse 116 wird uns versprochen, daß sie auf den zweiten Blick weniger brav sein soll als auf den ersten. Aber nur wegen dem Druckmuster. Welches ich jetzt aber auch eher doof finde. Und Volantbluse 111B in Kurzgröße bekommt auch mit dem Karomuster keine besseren Proportionen.

„Inspiration“ zeigt dann diverse Accessoires und mehr oder weniger unmotivierte Werbung (Stoffmalfarben sind ja so was von themenspezifisch…), aber wer es noch nicht gemerkt hat, erfährt hier dann, daß Vivienne Westwood den Stil geprägt hat.

Der Designerschnitte kommt vom Label „Mykke Hofmann“, wobei der Schnitt selber viel von Bademantel hat, aber durch das Color Blocking ergibt sich ein interessantes Ergebnis. Und wieder ein Label kennen gelernt, das ich noch nicht kannte.

Beim „Legestyle“ steht dann wieder die Titeljacke im Vordergrund. Die lässt sich zweifelsohne gut kombinieren, die Vorschläge sind aber auch etwas vorhersagbar… Jeans für „casual“ und Lederrock für den Abend. Die knallrote Hose für den Businessstyle ist vielleicht etwas gewagt. „PR-Termin“ dürfte bei den meisten von uns nicht das typische „Geschäft“ sein. Nette Idee, dass immerhin zwei der Kombiteile nach einem Burdaschnitt gearbeitet sind. (Und unten im Eck noch eine kleine Werbung für die Dior Ausstellung in Paris. Da war ich aber schon. 😉 )

Die Plus-Größen dürfen diesmal sportlich aussehen, „Athleisure“ ist das Motto. Nicht so ganz meines. Parka 125 ist so lang, daß man nicht reicht weiß, ob er nicht ein Mantel sein will und mir ganz sicher zu formlos und sackig. Auch „Shirt“ (angesichts der Größe und des Materials würde ich das ja als Pullunder bezeichnen) 127 begeistert mich nicht. Daß die Querteilungsnaht im Vorterteil noch doch direkt über den Busen zu verlaufen scheint macht es nicht besser. Bei Kleid 126 erschließt sich mir nicht, worin die Sportlichkeit besteht, dafür sieht es gut aus. Denke ich, denn der große Schal in ausnehmend häßlicher Farbkombionation (so ein Senf angehaucktes Ocker mit Neongelb) verdeckt die interessanten Teile. „Trackpants“ 121 taugen eher als Vorlage für eine Sporthose. Shirt 123 hat dann interessante Paspeln, die den Raglan Schnitt akzentuieren. Das kann ich mir jetzt doch eher vorstellen. Dann gibt es einen Blazer, der „lässig“ sein soll, aber durch den übertrieben tief gezogenen Kragen und die arg überschnittenen Schultern (in Kombination mit einer reichlich hochen Armkugel) wirkt das Gesamtwerk dann dich eher wie „passt nicht“.
Kleid Burdastyle
Das Shirt gibt es dann mit Modellnummer 124 noch mal als Kleid. So sieht das mit dem Color Blocking auch gut aus und die großen Taschen sind ein weiterer schöner Akzent. Und wenn man nicht (so wie ich) die Burdaschnitte erst sehr mühsam an die eigene Figur anpassen muß, dprfte das trotzdem relaiv schnell genäht sein.

Und wieder Beauty zum Überblättern…

Nach London führt der Atelierbesuch. Sehr bunte Drucke auf Seide. Mir ein bißchen zu Hippie-Bunt und zu figürlich, aber wenn man genau hinsieht sind schon einige originelle Umsetzungen dabei.

„die brauche ich“ sind diesmal Bügeleisen und Dampfstationen. Diesmal mache ich mir nicht die Mühe, das Markentinggelaber zu lesen. (Ich meine… wenn bei einem neuen Produkt „lange Lebensdauer“ versprochen wird… dann wissen wir, daß das eben noch keiner wissen kann. Also sinnfreies Gelaber.)

„Wie süß“ ist (ach wie originell…) die Baby und Kleindkindstrecke betitelt. Gr. 68-92 und ganz klar Mädchenlastig. Denn es gibt Bluse, Trägerrock und Mäntelchen.
Kindermantel Burdastyle
Wobei das Mäntelchen 130 in der etwas altodischen Form ganz allerliebst ist. Zu dem Pelzkragen gibt es hinten noch eine Hellerfalte mit einem Riegel darüber. Nur daß sich die Kragenecken vorne etwas aufzuwölben scheinen… hoffen wir mal, daß das nur daran liegt, daß der Mantel ohne Kind darin gezeigt wird und nicht an einem Konstruktionsfehler. (Oder an schlechtem Bügeln, das kann ja auch jeder selber besser machen.)

Zusätzlich gibt es noch Wickeltasche, Fußsack und eine armlose Puppe. Und mit Bildanleitung einen „Organizer“, der aus meiner Sicht ja nicht viel mehr als eine leicht aufgemotzte Einkaufstasche ist.

Und schon wieder Beauty, diesmla mit „Vetiver“ oder Süßgras. Ich sehe schon, das Thema ist weitgehend durch, es kommen Pflanzen, die ich nicht kenne.

„Sweets“ bringen Äpfel. Man darf damit drucken, aber sie auch essen. Diese Apfelrosen sehen toll aus. Den Teil kann man sicher auch mit ganz normalem Mehl machen (hier wird glutenfreies Mehl verwendet), das will ich mal ausprobieren. Wräre nur toll, wenn sie schreiben würden, wie dick man den Teig ausrollen soll…

„Green Fashion“ bleibt auch diesem Monat bei einer Firma. „Vatter“ stellt GOTS zertifizierte Unterwäsche aus Biobaumwolle, die auch nicht mit schädlichen Chemikalien gefärbt wird (okay, das ist ja generell für Europa verboten…) die außerdem „sexy“ sein soll. Warum sie als Bild mal lieber nur Babybodies zeigen müssen wir uns jetzt selber überleben.

„Wie geht eigentlich?“ zeigt uns verlängern und verkürzen im Verlauf. Was in den Bildern nur angedeutet wird, im Text gar nicht erwähnt ist, daß so bei schrägem Verlauf von Seitennähten die Teile auch weiter oder enger werden. Beim Rocksaum ist das meist nur Geschmackssache (bei größeren Veränderungen kann das aber den Stil deutlich ändern), beim Ärmel kann das aber die Passform ändern. Eventuell kommt man am Handgelenk dann nicht mit der passenden Weite raus. Wäre vielleicht ein Sätzchen wert gewesen. Platz genug hätte die Seite noch.

Die nächste Werbeseite nennt sich „Pflegetips“ und preis allerhand Wasch(zusatz)mittelchen an. Von „Superteuer-superbio“ bis zu Produkten, wo man nicht so genau wissen will, wie sie den versprochenen Effekt herstellen. Für die DIY Fraktion gibt es dann aber ein Rezept zum selber machen. Kernseife, Soda und Natron werden Waschpulver. (Ich schätze, unsere Großmütter und Urgroßmütter, die noch ohne praktisches Waschpulver auskommen mußten, würden den Kopf schütteln…)

Bei der „letzten guten Idee“ basteln wir dann ein Katzenspielzeug am Stab. Äh… das fällt aber in die Kategorie „Katzenvideos gehen immer“, nur daß man auf Papier halt ohne Video auskommen muß.

Und hey… das nächste Heft erscheint erst nächsten Monat! Nicht morgen. Oder gestern.

(Bilder sind als Zitate zu verstehen, die Rechte liegen natürlich beim Verlag.)

Revue de Presse: fait main N° 422 (Mars 2017)

Zum Nähen komme ich zwar immer noch kaum (ein Shirt ist fertig, aber noch nicht photographiert), aber die Märzausgabe der Fait Main habe ich Ende Februar in Paris mitgenommen. Das Wickelkleid vom Titel würde mir schon mal sehr gut gefallen.

Das Editorial stimmt uns auf den Frühling ein und verspricht außerdem viel blau. Blau ist ja bei mir immer gut. (Wobei das natürlich immer an der Stoffwahl liegt und die hat man immer selber in der Hand.)

Die vorgestellten Bücher sind diesmal thematisch bunt gemixt, was die Techniken betrifft. Nähen ist eher weniger dabei. Und Macramé ist auch wieder im Kommen? Da reicht es vermutlich, wenn ich meine alten Anleitungen wieder suche…

Dann wieder die bunte Mischung an Produktvorstellungen… die Handtücher mit den baskischen Streifen sind hübsch.

Dann das Gleiche noch mal für Beauty und „Gesundheits“produkte. Auch nicht interessant.

SofakombiLümmelmode fürs Sofa kann mich ja normalerweise nicht begeistern. Aber kaum kommt es in blau… schon hat es meine Aufmerksamkeit. Die Kombination mit den Streifen sieht irgendwie gemütlich und frisch aus. Das würde ich glatt tragen…

Der Rest der Modestrecke (die was mit blau zu tun hat…) ist dann etwas angezogener. Ein Jeansoverall, eine Jeansjacke und eine Pulli Hosen Kombination. Okay, eine weite kurze Hose aus Jeans sieht auch an einem Modell etwas… wenig schmuck aus. ein weiter Pulli dazu macht es nicht besser. Das Spitzenmuster auf dem Pulli hingegen ist eine gute Idee.

Die nächsten Produktvorstellungen sind wieder bunt gemischt.. von Fimo bis gemusterten Stoffabschnitten.

Strickerinnen mit Sinn für Dramatik kommen dann auf ihre Kosten… ein wuscheliges Teil, das wahlweise als Minirock oder als „Schulterkragen“ getragen werden kann. Vielleicht nicht praktisch, aber schon irgendwie witzig.

Eine einfache Bildanleitung zeigt dann, wie man aus Jeans einen Steppstoff macht und daraus eine schlichte Tasche näht. Kein schlechtes Projekt für Jeansliebhaberinnen.

Dann ein schlichter Baumwollstrickpullover in… blau. Mit Bund und Ärmelbündchen im Perlmuster, schlicht, aber schön tragbar. Sogar mit leichter Taillierung. Gefällt mir.

Weiter geht es mit einer Anleitung zur Schnittveränderung, Hier wird das Armloch erweitert und der Ärmel entsprechend angepasst. Nun ja, das ist ein Problem das ich eher selten habe.

„Bonjour le Printemps“ stellt dann erst noch mal das Kleid vom Titel in den Vordergrund. Das sieht auch auf den zweiten und dritten Blick toll aus. Hm… inzwischen könnte mir die 46 mit FBA (und einer gewaltigen Erweiterung an den Hüften) sogar passen. Schon sehr reizvoll. Jogginghose mit Tunika ist weniger spannend, wobei die Tunika einen schön schlichten Schnitt hat und sich gut für Musterstoffe eignet. Dann noch eine Art „Safarijacke“, aber recht lang. Mag gerade ein Trend sein, aber das hat mir zu viel Sackcharater..

gestricktes BabykleidEntzückt bin ich hingegen wieder von dem gestrickten Babykleid. In so zarten Farben sehen die Kleinen ja eh immer süß aus und irgendwie spricht mich der Retrocharme wieder sehr an. Als ich klein war, gab es solche Kleidchen auch schon mal. Wobei sie eigentlich sehr praktisch sind, denn man kann auch ein Shirt drunter ziehen und sie passen eigentlich ewig, vor allem, wenn man unten mal was anstrickt. Das Material aus Baumwolle und Polyacryl ist auch ganz modern und sollte gute Trageeigenschaften und einfache Wäsche vereinen.

Dann kommen die Plusmodelle. Alltagsmodelle aus unterschiedlichen Materialien werden versprochen. Ich muß zugeben, alltagstauglich sind das Kleid, der Rock und die Tunika. Aber das ist mir dann doch wieder zu sackig alles. Okay, die Tunika zu einer Hose sollte besser aussehen.

Aber dann doch lieber die Artikel über Ausstellungen… Vergoldungen aus dem 18. Jahrhundert im Musée des Arts décoratifs. Faszinierend finde ich das ja immer, aber mein Geschmack ist es dann doch nicht.

Kunst gibt es in der Fondation Beyeler in der Schweiz. Übers Jahr von Claude Monat, Wofgang Tillmans und Paul Klee. Zusammenhang zum handarbeitlichen Thema bleibt jetzt ein wenig unklar… da fehlten dann wohl interessantere Themen?

Eine Lektion „Nähkurs“ zeigt, wie man Abnäher beliebig verlegt. Das ist jetzt nicht neu für mich, aber so wie es gezeigt wird, kann sich jeder dran trauen. (Wobei ich ja bei Brustabnähern den „Angelpunkt“ etwa 2 cm – 4 cm jenseits der Spitze ansetzen würde.)

Auch bei der Deko bleibt es blau. Einfach grafisch gestaltete Kissen und Wandbilder… nun ja, braucht man dafür eine Anleitung?

Dann wieder ein Strickpulli für Kinder. Das Muster ist defintiv auch jungstauglich, das Streifenmuster kommt wohl mal wieder aus dem Garn und steigert meine Begeisterung für solche Garne jetzt nicht.

Die Babystrecke ist hingegen wieder ganz süß. Auch in blau. :o) Von der Wickelauflage, die sich zur Tasche faltet über niedliche Elefanten als Mobile oder Beissring zum Set aus Hose und Oberteil aus Jersey. Für etwas größere Mädchen (Gr. 92 bis 128) gibt es dann ein Kleid und eine Hose. Wobei die Hose mit Schleife und eher weiter Schnittform, die in der Taille blusig gerafft wird, tatsächlich mädchenhaft ist und nicht „unisex“.

Strickmantel für MädchenUnd noch mal kann ich mich für ein Strickmodell begeistern. Besonders schön sind die unterschiedlichen Texturen. Die Jacke selber ist aus einem dieser Effektgarne, die einen frotteeartigen Effekt ergeben, die Herzen und Kantenabschlüsse sind aus glattem Garn.

Oh, Stickfans kommen auch auf ihre Kosten… rosa Flamingos in Kreuzstich für Handtücher. Muß ich jetzt nicht haben, aber Flamingos sind ja auch gerade Trend…

Dann ein Hinweis auf eine Veranstaltung zum Thema Garten… nun ja.

Noch mal eine Seite zur Schnittanpassung,diesmal einfache Längenänderungen. Naja, quer durchschneiden und auseinanderziehen oder einfalten. Aber wer das noch nie gemacht hat, den mag es ermutigen.

Anschließend stehen erneut die Kinder im Mittelpunkt. Eine Puppentragetasche mit Bettzeug kann man nähen. Und auch die passende Puppe gleich dazu.

Der für mich spannendste Artikel ist dann der über Mode in Taiwan. Anlässlich einer Ausstellung in Calais. Das liegt ja leider wieder nicht so am Weg, aber die Bilder des Artikels entschädigen etwas dafür.

Gesamtfazit? Die Strickanleitungen gefallen mir fast besser als die Nähanleitungen. Bis auf das Titelkleid. Dumm nur, daß ich keine Anleitungen für Kindersachen brauche…

Revue de Presse: Threads January 2017 (188)

Titel Threads 188Diesmal hat die Wirklichkeit mich überholt… das nächste Heft liegt auch schon bei mir, aber die Januarausgabe will ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Schon die all over Stickerei auf dem Titelkleid ist mehr als einen Blick wert. Ich mag ja Dekoration, die sich von den Nähten nicht aufhalten lässt.

Die Autoren der Ausgabe werden diesmal gefragt, welches ihr schwierigstes Nähprojekt war und wie sie es bewältigt haben. Für mich könnte ich die Frage wohl nicht beantworten. Sobald ein Teil fertig ist, vergesse ich die Probleme ganz schnell. Bis zum nächsten Mal, natürlich…

Das Editorial ist diesmal mehr in eigener Sache, wobei ich das als „Dauerleserin“ durchaus nett finde, wenn auch mal erzählt wird, welche Redaktionsmitglieder gehen oder kommen. (Aber systematisch macht das Threads ja auch nicht.) Die Lesertips bekommen diesmal nur eine knappe Seite, dafür ist der „Best Tip“ nicht so schlecht. Eine Paste aus Stärke, um Markierungen auf dunklen Stoffen anzubringen. Wäscht sich nämlich aus. (Laut Anleitung reicht auch bürsten und ein feuchtes Tuch. So lange sich die Paste nicht einsaugt, könnte das tatsächlich funktionieren.)

Anschließend geht es um das Titelkleid, „Embellishments“ sind das Thema. Akzente setzen mit Metallicgarn. Mit guten Tips, wie man die Zierstiche an Metallicstickgarn anpasst fängt es an, aber uuach das aufnähen dickerer Fäden mit der Maschine oder das Einarbeiten von Hand kommen vor. Vermutlich liegt es daran, daß ich mit Handsticken nicht so viel Erfahrung habe, aber die Technik, wie man bei doppeltem Faden ihn so in der Nadel verankert, daß er nicht so leicht reisst, kenne ich noch nicht. Mal sehen, ob ich das Wissen auch mal verwenden kann.

Dekorativ geht es im nächsten Artikel weiter. Um die schöne Plazierung von Streifenmustern, wenn es um die Ecke geht. (Angeregt vom Vintage Modell auf der Heftrückseite.) Auf die Idee, dass die Streifen schlichtweg aus dem Stoff ausgeschnitten und dann quasi als Borte aufgenäht werden war ich in der Tat noch nicht gekommen. Je nach Stoff kann das wirklich unsichtbar funktionieren.

Dann die „Pattern Reviews“. Diesmal ist nichts dabei, was mich wirklich fesselt. Die Bluse von Deer and Doe ist recht interessant. Aber wozu tragen, wenn man nicht die Figur für Röhrenhosen hat?

Auführlich geht es dann um den Austausch eines Jackenfutters. Da ich das schon mal gemacht habe weiß ich, daß der Artikel gut ist… Wenn ich den vorher gekannt hätte, wäre es hilfreich gewesen.

Spannend dann ebenfalls das Thema, wie man unterschiedliche gemusterte Stoffe kombiniert. Das gefällt mir im Ergebnis nicht immer, aber die „Grundregeln“, die der Artikel vorstellt sind schon sehr hilfreich. Und dürften in vielen Fällen den Unterschied zwischen einem gewollten und geplanten Eindruck und einem „sieht auch nach Resteverwertung aus“ ausmachen.

Die britische Designerin Terry Fox war mir bislang kein Begriff, aber Bilder von opulenten Brautroben gehen immer… dabei bleibt es aber nicht, neben einem Interview (Das, glaube ich, einen durchaus realistischen Einblick in den Berufsalltag gibt.) gibt es einen Bildanleitung für eine Pattentasche. Denn die Designerin bietet auch Kurse an und versteht offensichtlich ihr Handwerk.

Um Passform bzw. die Bewegungs- und Designzugabe geht es im Artikel von Joi Mahon. Sie teilt dazu den Oberkörper in vier Quadranten, erklärt den Zusammenhang zwischen Körpermaß und Kleidungsstück und macht Vorschläge für sinnvolle Bewgungszugaben und Designzugaben. Eine Bluse in drei unterschiedlichen Passformklassen rundet den Artikel anschaulich ab.

Besonderes Augenfutter, auf das ich mich jedes Jahr freue, sind die Ergebnisse des „Made with Wool“ Wettbewerbs. Der Rock mit eingestrickter Skyline am Saum…und das war der „Junior Handwork Winner“. Aber auch die Modelle der Erwachsenen sind natürlich mehr als sehenswert.

Ausführlich befasst sich der nächste Artikel mit dem Kapperfuß und dem Rollsaumfuß. Die funktionieren ja bei mir leider auch nur nach dem Zufallsprinzip… Aber beim nächsten Mal lege ich mir den Artikel daneben.

Da die Januarausgabe ja weit vor Weihnachten gekommen war, gibt es natürlich einen „Gift Guide“. Immerhin ist die Bandbreite der Vorschläge sehr breit.

Sachlicher dann wieder bei „Essential Techniques“, ums Zwischenfutter (interlining) geht es. Den hätte ich auch gerne vor einigen Jahren schon gehabt. Inzwischen habe ich das ja inzwischen größtenteils selber rausgefunden… 😉

Warum der Artikel danach unter „Sewing Saves“ steht erschließt sich mir nicht so ganz, aber er zeigt Möglichkeiten, wie man dicken Nähfaden (typischerweise für Möbelstoffe eingesetzt) verwenden kann. Worauf der Artikel allerdings nicht eingeht ist, daß nicht alle Maschinen so dicke Fäden verarbeiten und noch weniger gleichzeitig  auf Ober- und Unterfaden. Gerade bei den moderneren Maschinen.

Die erste Leserfrage sucht diesmal Quellen für Schnitte in Teenagergrößen. Ein nicht ganz seltenes Problem. Unbekannte Quellen kennt Threads wohl auch nicht, aber Vorschläge, wie man Schnitte ändert. Interessant auch, wie man Wollstoffe für die Verarbeitung vorbereitet. Wobei ich bezweifle, daß ich das jemals so gründlich machen werden. Bisher ging es auch anders gut. Und dann noch die Anleitung, wie man Hosenbeine (fertiger) Hosen kürzt, wenn die Hüften ungleich sind.

Das Nähgeschichtchen widmet sich Mamas großem Tischtuch.

Und zum Abschluss noch die Nahaufnahme auf eine Jacke aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Das Kleindungsstück an sich ist nicht so spannend, wie sauber die Streifen an der Ecke zusammenstoßen schon.

Das war der Januar, die März-Ausgabe liegt natürlich auch schon hier…

Paris Fashion Week

In Paris ist mal wieder Fashion Week und das ist natürlich (gefühlt) für jeden ernstzunehmenden Style und Fashion Blogger Grund genug, was darüber zu schreiben und coole Bilder mit Pariser Street-Styles ins Netz zu stellen. Nun ja, da ich gerade zufällig in Paris bin, ist das ja Anlass genug, auch mal dazu zu senfen. 😉

It’s Fashion Week in Paris again and that means that every serious style and fashion blogger has to write about it (at least if feels like that) and showing pictures with cool and innovative Parisian street styles. Well, I am right now in Paris and it is Fashion Week now, so that should qualify me sufficiently to write about it, right? 😉

Zunächst mal…. in ungefähr 95 Prozent der Stadt bekommt man von dem Event schlichtweg gar nichts mit. Das Leben geht seinen normalen Gang. Mir ist es auch nur aufgefallen, weil ich am Sonntag in den Tuilerien war und sie da große Zelte aufgebaut haben. Ebenso wie auf der Place de la Concorde. Das war dann irgendwie nicht zu übersehen.

First… in about 95 percent of the city you will not even get a hint of this event. Life goes its normal way. I only noticed because I was at the Tuileries on Sunday and they were about to install big tents. As they have huge tents on the Place de la Concorde. They could not be missed somehow.

Einem sehr genauen Beobachter fällt vielleicht auf, daß in den letzten Tagen mehr gestylte Mädels unterwegs waren, die sich wahlweise vor neutralen Mauern, typischen Pariser Haustüren oder in etwas heruntegekommenen Gassen von ihren Freundinnen knipsen ließen. Schließlich will das eigene Mode Blog ja gefüttert werden, könnte ja jemand das passende Suchwort eingeben. Außerdem sieht man im Innenstadtbereich gelegentlich sehr dünne Mädchen mit absurd langen Beinen und unproportioniert langen Schienbeinen auf flachen Schuhen zügig durch die Gegend düsen.

A very accurate observer might have noticed some highly styled girls that are posing in front of neutral walls, typical Parisian doors or in a bit run down alleys and have a friend taking pictures of them. You need to feed your own fashion blog for the event, might be someone is searching exactely for you on google. Also the observer might notice a certain number of very thin girls with absurdly long legs and unproportionally long shins who are pacing quite fast on flat soles through the central arrondissements.

Wenn man dann zufällig zum passenden Zeitpunkt in der passenden Straße (etwa im Marais) vorbei kommt, dann beobachtet man gelegentlich mal eine Traube kreativ gekleiderter Menschen, die irgendwo rumlungern und irgenwelche photographierfähigen Geräte (vom Handy bis zur Spiegelreflex mit Stativ ist alles dabei) dabei haben. Das sind die unwichtigen Leute und Photographen, die man daran erkennt, daß sie draußen stehen. Ist aber eine gute Gelegenheit für die Fashion Blogger, sich wenigstens gegenseitig zu knipsen. Dabei ist es völlig okay, gelegentlich in Schreie des Entzückens auszubrechen. Die echten Photographen erkennt man dann daran, daß sie in unauffälliger Kleidung und gelangweilten Blocks eine Plastikwerkzeugkiste auf Rollen hinter sich herziehen. Und daran, daß sie einen Ausweis umhängen haben und problemlos von den Herren im schwarzen Anzug reingelassen werden.

If you then hit the right space (maybe a street in the Marais) at the right time, then you can observe a bunch of creatively dressed people who are standing somewhere outside and have all kind of photographic devices (from smartphone to SLR, everything is possible). That are the highly unimportant people and photographers which are easily recognizable by the fact they are outside. Though fashion bloggers can at least take pictures of each others styles. And some screams of excitement are fully on order. The real photographers are those who wear simple and comfortable clothes, have a slightly bored look and are dragging plastic tool boxes on wheels behind them. And of course your recognize them by the badge they are wearing and by the fact that the black suited guys open the entrance doors for them.

Grob gesagt treibt sich das ganze Völkchen in einigen Gassen des Marais und im Bereich Grand Palais, Concorde, Tuilerien und Rue St. Honoré rum. Da sieht man dann all die „kreativen“ Styles, die eine Pariserin nie und schon gar nicht in der Stadt tragen würde. Und schon gar nicht bei unpassendem Wetter. (Okay, daß es gestern 24°C bekommen würde, war vor einigen Monaten vermutlich nicht zu ahnen… und für den Style kann man auch dann mit dem Leopardenplüsch rumlaufen. Oder muß man dann.)

Basically all those people remain in a relatively small area, mostly in some streets of the Marais and the area Grand Palais, Concorde, Tuileries and Rue St. Honoré. That is where you then see all those „creative“ styles a Parisian woman would never wear or at least not in town. And not at a completely unsuitable weather. (Okay, when they planned their styles months ago they probably could not know that it would be 24°C yesterday… and if that’s the IT piece of the season then you will wear fake fur in leopard pattern. Or you have to wear it, to be part of it.)

Kurzum: Der Zirkus ist in der Stadt und photographiert sich selber. So lange man das im Auge behält, kann man sich auch an den diversen Blogs und Photostreams in der nächsten Zeit erfreuen. Und muß nicht enttäuscht sein, wenn man zu einem anderen Zeitpunkt nach Paris kommt und niemand sieht so aus. 😉

To sum it up: circus is in town and is taking pics of itself. As long as you have that in mind you can have fun with street style pics from the event in blogs and photostreams and you need not to be disappointed when you come to Paris at any other time and find no one who looks like that. 😉

Öko-Clown?

Clown pants for the organic minded?
Hose mit großen Punkten
Das war jedenfalls so mein spontaner Gedanke, als ich diese großgepunktete Hochwasserhose in Naturtönen in einem Pariser Schaufenster gesehen habe. Da tut es mir ja gerade gar nicht leid, daß es das nicht in meiner Größe gibt…

„Must be a disguise for a clown who does not want to use dyes“ was my spontaneous thought when I saw that in a shop window in Paris. Wide and cropped pants with huge dots in natural hues. No way. One of those moments when I am very happy that this is not even offered in my size…

Maßvolle Messeshopping in Paris

Modest shopping in Paris

Auf der L’Aiguille en Fête in Paris war ich ja in erster Linie zum „arbeiten“, also um einen Bericht für Hobbyschneiderin24 zu schreiben, aber ein bißchen eingekauft habe ich doch…

Going to L’Aiguille en Fête in Paris was basically „work“ because I went to write an article for Hobbyschneiderin24, but there was a bit of shopping for me also…

Mohair GarnGeplant war der Wollkauf. In Frankreich gibt es eine Organisation Le Mohair des Fermes de France, die die Fasern vieler kleiner Züchter von Angoraschafen verarbeitet und an die einzelnen Züchter zur Selbstvermarktung zurückgibt. Und an einem dieser Orte habe ich vor vielen, vielen Jahren (2007 sagt mein Blog) nach ausführlichem Streicheln kleiner Ziegenbabies sechs Knäuel Wolle in rot gekauft. Mehr ging nicht, weil ich nicht mehr Bargeld dabei hatte.

What I had planned for was buying that lovely yarn. In France there is the organization Le Mohair des Fermes de France who takes the fibers from small breeders of mohair goats, spins and dyes it and gives it back to the breeders so they can sell it on their own. And a long, long time ago (2007 says my blog) on one of those farmes I’ve bought six fluffy skeins of yarn. (After playing with the baby goats…) I could not buy more because I did not have more cash.

Ursprünglich wollte ich ein Tuch daraus stricken, aber je länger ich das Garn hatte, desto sicherer war ich mir, daß es eher eine Tunika werden will. Nur hatte ich dafür nicht genug Garn. Das sind fluffige 25g Knäuel… Und das Garn gibt es natürlich nicht im Wollgeschäft, ist ja nur Selbstvermarktung. Aber ich hatte im Ausstellerverzeichnis gesehen, daß jemand das Garn auf die Messe mitbringen würde. 🙂 (Es waren dann sogar mehrere da.) Also habe ich eines meiner roten Knäuel mitgenommen und bei La Ferme d’Amalthée noch sieben braune dazu gekauft. (Gleiche Farbpartie bekommt man ja nach so vielen Jahren nicht mehr. :o) ) Mal sehen, ob es 2016 oder 2017 verarbeitet wird. Noch mal so lange soll es aber auf keinen Fall liegen.

My plan was to knit a shawl, but the longer I had the yarn the more I was sure I wanted to become a tunic. Only I did not have enough yarn for that. One ball is just 25g… And of course you can’t buy it in yarn shops, its for the individual farmers to sell it. But when studying the list of the exhibitors I saw that the yarn would be on sale on the fair. 🙂 (In the end there were several exhibitors who carried it.) So I took one of my red skeins with me and choose seven brown ones at La Ferme d’Amalthée. (No chance to get the same dye lot after so many years. :o) ) Not sure if I will knit it in 2016 or 2017. But I do not intend to let it sit for so many years again.

StiftNicht ganz so geplant war dieser Stift. Sieht auch nicht so besonders aus. Kann aber mit dünner Spitze dauerhaft auf Stoff schreiben. So was hatte ich zum Markieren schon länger mal gesucht und da war die Gelegenheit gerade günstig…

Not so well planned was buying this pen. Doesn’t look any special. But it can write with a fine tip on fabric. I’ve already had the idea that something like that would be useful, so I took it when I saw it.

Danach hielt ich es für besser, die Messe zu verlassen… bevor ich noch mehr gekauft hätte, als in den Koffer gepasst hätte. 😉

Then I decided it was time to go home… before I would shop more than my luggage could hold… 😉

Paris Weihnachtslichter

Paris Christmas lights

Statt zu nähen oder meine fertigen Sachen endlich mal zu photographieren bin ich mal wieder ständig unterwegs… diesmal in Paris, wo ich vor Weihnachten schon lange nicht mehr war. Daher gibt es jetzt mal wieder ein paar mehr oder weniger kitschige Bilder mit vielen Lichtlein.

Instead of sewing or finally taking pictures of my finished items I am traveling… for example to Paris. It’s a long time since I’ve been there at the pre-Christmas time. So here are some kitschy pics with many lights…

WeihnachtsbaumDer Weihnachtsbaum in den Galeries Lafayette ist irgendwo zwischen sachlich und edel, der gefällt mir ganz gut.

The christmas tree in the Galeries Lafayette is quite stylish, I quite like it.

Spiegelung in BaumkugelUn Spiegelungen mag ich ja immer…

And I love mirror effects.

WeihnachtsbeleuchtungDie Außenbeleuchtung hingegen… ist eher etwas dünn. Und das ist schon die Langzeitbelichtung, die alle der wechselnd leuchtenden Lampen gleichzeitig zeigt…

The lights on the outside on the contrary… they are a bit thin. And the pic is a long time exposure so it shows all the lights than are lit one after the other.

PrintempsPrintemps nebenan verkündet stolz sein Jubiläum.

Printemps, the next building, proudly announces the jubelee.

Place da la ConcordePlace de la Concorde.

ObeliskObelisk aus einem anderen Blickwinkel.

Obelisk from the other side.

Champs-Elysees Und natürlich die Champs-Élysées.

And the Champs-Élysées, of course.

Das Wetter war recht warm, Schnee ist zwar romantischer, aber wir haben es auch so genossen. 🙂

The weather was quite warm. Snow is more romantic, but we enjoyed ourselves. 🙂

Heiß in Ketten

Hot chain mail

Kleid Vielleicht nicht absolut alltagstauglich, aber definitiv heiß fand ich dieses Kleid. Zu sehen war es bei einer Aktion im Parc de la Villette in Paris. Es war nicht ganz klar, zu welcher Aktion es genau gehörte, ich vermute aber Débrouille, denn die zeigten an ihrem Stand andere Werke aus dem gleichen Material.

Maybe not for everyday wear but absolutely hot is this special neckholder dress. I’ve spotted it at a event at Parc de la Villette in Paris. It was not completly clear to which booth it belonged, but I suppose Débrouille, because they were showing other items from the same material.

Nahaufnahme KettenkleidDie Besonderheit zeigt sich, wenn man näher hin geht. Das Kleid ist aus den kleinen Ösen zusammengesetzt, mit denen man Getränkedosen öffnet. Da muß man erst mal drauf kommen. Das moderne Kettenhemd, sozusagen. 🙂

What is special becomes evident when you are getting closer. The dress was pieced together from the small rings you find on beverage cans. Pretty smart idea.  Kind of a modern chain mail. 🙂