Geschützte Terrasse

WetterschutzMeine schönen Kissen und auch der Rest der Polster sollen natürlich nicht nass werden.

Generell sind sie auf der Terrasse ganz gut geschützt, aber wenn Regen mit Wind zusammen kommt, drückt es doch mal welchen hin. Und zum einen bin ich nicht immer Zuhause, um meine Polster zu retten, zum anderen ist es aber auch ein guter Schutz gegen UV Strahlung. Und die Polster jeden Tag abzuräumen, habe ich auch keine Lust. (Über den Winter kommen sie jetzt demnächst runter. Wenn ich mir sicher bin, dass nicht doch noch mal ein Tag kommt, wo man Mittags in der Sonne sitzen kann… )

Natürlich gab es keinen passgenaue Hülle, deswegen habe ich mir einfach eine Gewebeplane im Baumarkt gekauft und die Hülle selber genäht. Mit Alterfil S35 (also dickem Faden) und langen Stichen.

Die Gewebplane ist dafür gedacht, Anhänger abzudecken, daher haben sie Ösen zum festzurren. Die habe ich vorne und an der Seite gleich als „Saumkante“ verwendet, denn wenn es mal stürmt oder auch bei längerer Abwesenheit kann man einen Kabelbinder durchziehen und am Sofa festmachen.

Am schwierigsten war eigentlich, das große Mittelstück auszumessen und zuzuschneiden. Auf dem Boden.

Gemütliche Terrasse Teil 3

besticktes KissenUnd hier noch mein drittes Kissen.

Diesmal ganz mutig mit dem Motiv eines Fremdherstellers. Die Motive von Urban Threads gefallen mir ja gut.

Das Muster ist nur mit einer Farbe gestickt, das ging schneller und völlig unproblematisch. Zumal ich wieder einen Unterfaden von Amann bekommen habe. Das Sticken ging so unproblematisch, dass ich dazwischen sogar im Keller war und andere Sachen erledigt habe. Die Maschine machte das alles alleine.

Kissen auf Terrassensofa

Zu dem eher grafischen Motiv habe ich noch von Hand Quasten an die Ecken genäht, Weil mir danach war.

Außerdem kommt so auch noch etwas silber(grau) in das letzte Kissen.

Und natürlich noch ein Bild vom Gesamtensemble… drei nette Kissen reichen fürs Gartensofa.

Gemütliche Terrasse Teil 2

besticktes KissenFür Kissen Nummer zwei habe ich endlich mal das Stickmodul meines Einhorns ausgepackt.

Das ist eine quadratische Standardgröße, das Inlett ist uralt, ich hatte mal bei einem Seidenmalkurs einen Bezug gemalt, der inzwischen nach deutlich über 20 Jahren (dünne Pongéseide) schlichtweg auseinandergefallen ist. Passte gerade.

Für die Stickerei habe ich eines der Tula Pink Motive genommen, die mit der Maschine geliefert werden. Das mußte ich, damit es in den Rahmen passt, auf 71 Prozent der Originalgröße verkleinern. Empfohlen wird ja nicht mehr als 80 Prozent… aber die Maschine verkleinert das widerspruchslos auch stärker. (Keine Software nötig, macht die Maschine selber.)

Dass ich dann für die erste Farbe auch gleich noch Metallicgarn nehmen musste… war mir schon klar, dass das nicht so optimal ist. Zumal völlig ohne Erfahrung beim Maschinensticken. Ich hatte Abreißvlies untergelegt… und für den ersten Versuch wurde das Ergebnis gleich brauchbar. (Probesticken ist für Weicheier… aber mal ehrlich… ich habe relativ viel Stoff… notfalls hätte ich es auch noch mal machen können.)

Zwischendrin mußte ich ein Stück mit den Fußpedal sticken, weil die Maschine im Automatikmodus nicht langsam genug stickt (oder ich nicht weiß, wie es geht), damit bekam ich dann das Metallicgarn doch noch verarbeitet. Und der Rest ging dann ohne größere Probleme. Nicht mehr viele Fadenrisse. Die Unterseite ist nicht so schön… aber für den Zweck… egal.

Mühsam war die Fransenborte, weil die mußte ich von Hand aufnähen. Zuerst wollte ich die Fransen nach außen, dann kann man das natürlich erst nach dem Zusammennähen des Kissens machen, weil man sonst die Fransen mit fest näht. Als ich dann so weit war, habe ich beschlossen, nach innen finde ich witziger und habe es so genäht. Aber gut, so nah an der Kante hätte ich die Borte vermutlich nicht annähen können, wenn ich es vor dem Zusammennähen mit der Maschine gemacht hätte.

Ich bin jedenfalls zufrieden.

Aktueller Nadelblick

Mehrteiliges Outfit für Barbie im halbfertigen ZustandDer Sommer und die Terassensaison sind vorbei, aber meine Deko wurde noch fertig. (Wenngleich noch nicht alles gebloggt…). Daher wird ein Teil der Stoffreste wieder zu einem Barbieoutfit verarbeitet. Diesmal wieder aus vielen Teilen, also aus der Abteilung „historische Kostüme“. Die sind immer so aufwendig…

gestrickter Waschlappen in grünUmso unaufwendiger das aktuelle Strickprojekt.

Wieder ein Waschlappen, diesmal in einem häßlichen Olivgrün (Farbe kommt auf dem Bild nicht so gut rüber) von Mission Falls. Das Garn nennt sich „1824 Cotton“. Eine kanadische Firma. Auch aus dem Überraschungspaket des amerikanischen Versenders Webs damals.

Die Verarbeitung der Einzelknäuel kam dieses Jahr gut voran, nächstes Jahr sollte ich durch sein damit und habe dann auch viele, viele Waschlappen. (Hier wieder die Anleitung Corrugated Cloth, die ich ja auch schon mal gezeigt hatte.)

Socke in grau, angestricktUnd.. ich habe mal wieder Socken auf den Nadeln.

(Ich saß in Paris und es hatte nicht nur schlechtes Wetter, sondern ich auch kein Internet. Und eigentlich hatte ich letzten Winter schon immer festgestellt, dass ich noch etwas neutralere Sockenfarben brauch könnte.)

Die Farben des Garns gefallen mir sehr gut (wobei das, was auf dem Bild sehr lila aussieht eher ein Brombeerton ist), die unregelmäßigen Streifen auch. Daher kein Muster. Das Garn ist ein Superbilliggarn, ich glaube von Woolworth. Ich habe schon lange kein Billiggarn mehr verstrickt, da fällt es erst auf, dass das unelastischer ist, als Opal oder Regia. Aber die fertigen Socken sind meist auch nicht weniger stabil. Und nachdem ich jetzt mit der Ferse angefangen habe, habe ich mich auch wieder dran gewöhnt.

Stoff auf BoxIn meiner Box fürs Hexispiel gibt es keinen Fortschritt.

Aber auf der Box liegt der nächste Stoffrest vom letzten Trip nach Paris.

Da ist so ein Laden mit japanischen Stoffen, viel Indigo und so… da habe ich mir diesen Stoff ausgesucht.

Dass der relativ dicht und steif ist, bemerkte ich natürlich erst beim ausrollen Zuhause. (Es ist ein kleiner Rest, die sind handlich gerollt.) Aber ich denke, das wird trotzdem gehen. Baumwolle kann man ja notfalls bügeln.

Dass ich dieses Jahr noch was zusammen nähe sehe ich nicht mehr…. aber nächstes Jahr sollte es klappen.

BuchcoverUnd nicht zuletzt… ich komme tatsächlich ab und an wieder dazu zu lesen.

So richtig Bücher und nicht nur Fachbücher. 🙂

Halb-historische Abenteuer sind da grade gut zur Entspannung.

Wobei… dadurch, dass die Geschichte in die realen Ereignisse der Zeit eingebettet ist und  auch noch jede Menge Jahrszahlen vorkommen, muß man sich fast schon konzentrieren… 😉

Mal gucken, wie weit ich jetzt mit meinen „normalen“ Handarbeiten komme, bis die Weihnachtsvorbereitungen übernehmen.

Aus dem Blogarchiv

Oktober war ja in den letzten Jahren extrem dünn… ob das dieses Jahr im Blog besser wird?

From the archives:

Oktober 2006: immer noch die Bluse (October 2006, still fiddling around with the blouse)

Oktober 2007: Challengenachbereitung und Parisshopping (October 2007: Doing the aftermath of the Challenge and shopping in Paris)

Oktober 2008: Hobbyschneiderin Treffen, Socken aus Resten und Jersey nähen ohne Overlock

Oktober 2009: Hobbyschneiderin-Treffen, eine Challenge und ein bißchen Stricken.

Oktober 2010: wieder viel gestrickt.

Oktober 2011: Dies und das, aber nichts Bedeutendes.

Oktober 2012: Ein großes und viele kleine Projekte.

Oktober 2013: Mein erster aktuelle Nadelblick

Oktober 2014: Sehr viel Kleinzeug

Oktober 2015: Stricken und Häkeln

Oktober 2016: Shirtlastig

Oktober 2017 Okay, Zeitknappheit war da auch schon Thema…

Oktober 2018 Keine Ahnung, was ich in dem Jahr gemacht habe. Gebloggt schon mal nicht.