I love Paris in the winter…

… (nein, keine Sorge, ich höre schon auf zu singen…)

WeihnachtsbaumIch kann es gerade gar nicht glaube, daß es schon wieder eine Woche her ist, seit in in Paris war… die Vorweihnachtszeit genieße ich dort besonders, weil ich mich da dem Kitsch hingeben kann, den ich bei mir Zuhause nie haben wollte… was mir hier „zu viel“ an Dekoration erschiene paßt in Paris gerade gut.

Und wenn ich in der Vorweihnachtszeit in Paris bin, dann sind die „Grands Magazin“ mit ihrem Weihnachtsschmuck ein fester Posten auf meiner Liste. Zumindest einige davon…

Der Weihnachtsbaum in den Galeries Lafayette ist einer dieser Punkte… dieses Jahr sehr klassisch. Und ja, der ist so groß wie es aussieht…

… (dont‘ worry, I wont sing…)

I hardly can believe it, but it’s one week since I was in Paris… what I love most in „pre-christmas“ Paris is, that there I can enjoy all the glamourous „too much“ decoration, I wouldn’t like to see at home. But in Paris the biggest, the most glitzy just fits.

So of course I’m always trying to see the „Grand Magazin“ with there Christmas decoration. Or at least some of them.

The Christmas tree inside the Galeries Lafayette is usually the first stop on my route. This year quite a „classic“ decoration I’d say. And yes, it is as tall as it looks like…

Die Außendekoration hingegen… wieder die vom letzten Jahr. Also kein neues Photo, zumal ich diesmal ohnehin kein Stativ dabei hatte…Die Lightshow war möglicherweise etwas anders.. Aber so prächtig… das kann man nicht jedes Jahr neu machen. Nicht mal als Luxuskaufhaus.

Dafür wurde man im „Maison“ Gebäude (Möbel und Haushaltswaren haben ein eigenes Gebäude gegenüber vom Haupthaus) von einem schlanken jungen Mann lächelnd begrüßt. Gekleidet von Kopf bis zu den Schuhen in weißes Leder und mit einem Paar Flügeln auf dem Rücken… :o) Dahinter spielten einige Männer Weihnachtslieder auf dem Alphorn.

Ob das jetzt grauenhaft oder schön ist… muß jeder selber entscheiden. *gg*

Und als wir rauskamen viel auf einmal Schnee… ja wo kam der denn her? Aus der Schneekanone über dem Eingang… wenn der Schnee nicht nach Paris kommt, dann macht man ihn eben selber. Kalt genug war es ja…

The decoration outside on the front was the same as last year. So no new pics, I didn’t have a tripod with me anyhow… But it’s a quite opulent one, so even a „luxury dealer“ as the Galeries Lafeayette can’t afford that every year, I suppose.

And then they had that young man, dressed in white leather from head to shoes, with white feathery wings on his back, who was greeting all customers entering or leaving the „Maison“ building. (Furniture and all kind of houshold goods have not only their own department, but a whole building of their own.) Behind the young man three older men, playing christmas songs on alphorns (the funny swiss things…) Awesome or awful…? Go there and decide yourseves!… *gg*

When we left there was… snow! Rare in Paris, very rare… well, this one came from machines… a sure way to have snow in Paris… :o)

Printemps ParisPrintemps hat seine Dekoration immerhin ein wenig variiert… die Sterne sind etwas anders verteilt und die Farbe ist (mal wieder) rosa, statt orange.

Hauptanziehungspunkt sind allerdings ohnehin die animierten Fenster, in denen verschiedene, oft musikalisch unterlegte Szenen mit Puppen oder Stofftieren dargestellt werden. (Wegen der davorstehenden Menschenmassen nicht photographierbar.)

Dieses Jahr waren es allerdings größtenteils etwas seltsam anmutende Kreaturen aus Stoff… aber das Vogelorchester war suüß!

Printemps this year did a variation of their decoration… the light elements are distributet da bit differently and the colour is pink, not orange. (Pink again… if I remember correctly they like pink.)

But the main attraction here are the windows, where they have dolls, furry anmals and/or other toys arranged to animated, often funny sceneries. Sometimes with music, too. (No pics, it was too crowded and also too dark.)

I habe to admit that this year the fabric cratures were kind of strange…. but the birdorchestra was veeery cute!

Eifelturm bei NachtWeil es wirklich kalt war entschieden wir uns für eine Tasse Kaffee unter der Glaskuppel des Printemps und sind danach dort noch ganz nach oben gefahren.

Auch wenn es kitschig ist… ich liebe den beleuchteten Eiffelturm bei Nacht! Wie er über die Stadt zu wachen scheint. (Wie schon gesagt… leider ohne Stativ… aber dank Bildbearbeitung erkennt man wenigstens ein bißchen was…)

It was really cold that day, so we decided to have a cup of coffee under the glassdome of printemps. When we were warm enough again we went up completely to get the view from the outside.

Yes, I know, it IS kitschy…. but I love the illuminated Eiffeltower at night! It seems to kind of watch over the city. (As I said… I didn’t have my tripod with me… but thanks to gimp there’s something visible on the pic….)

Ich war übrigens ganz brav… ich habe keine Stoff gekauft und keine Wolle.

Nur zwei Bücher… :o)

Aber im Januar komm ich wieder… *g*

By the way… I was very disciplined… I didn’t buy any fabric nor wool.

Only two books.

But I’ll be back in January… :o)

Fontaine StravinskiVielleicht ist es dann wärmer… das letzte Wochenende war jedenfalls für Dezember eher ungewöhnlich kalt. Minusgrade… *bibber*

Allerdings bescherte mir das auch einige ungewöhnliche Anblicke: Die Fontaine Stravinski war größtenteils gefroren… (Sonst wenn es in Paris kalt war, waren die Brunnen eigentlich immer ohne Wasser.)

Nur wo ständig fließendes Wasser draufplätschert ist es noch flüssig, der Rest ist fest.

Maybe it’s a little warmer in January, because last weekend it was really cold. Unusual for Paris in December, biting minus Celsius.

On the other hand this provided some unusual looks, too: The Fontaine Stravinski was mostly frozen. (Other times when I felt Paris being very cold the fountains were without water.)

Only where fresh water is constantly dripping it remains liquid, the rest of the water is solid…

Im letzten Moment…

.. wie immer halt. :o)

Tasche Meine „weit weg“ Geschenke sind fertig und per „reitendem Boten“ (meinem Bruder) auf dem Weg in heimatliche Gefilde.

Das Geschenk für meine Mutter habe ich ja in Indien gekauft, aber wenigstens die Verpackung sollte selber gemacht sein.

(Liebe Bärbel, ich habe ja gar nix gegen das Heinzelmännchen-feeling mit fleißigem gebastel. Aber eben nur so lange, wie es ganz am Ende noch Spaß macht, auch hektischen Spaß, und nicht in Zwang ausartet. 😉 )

Da es schnell gehen mußte habe ich den Stoff mit einer Schicht Vlies unterlegt, als Futter hatte ich nur Crepe-Satin aus reiner Seide da *hüstel* alles andere war farblich weniger passend (Der Perfektionismus schlägt wieder zu, ich weiß…), und einfach der Länge nach alle 3cm durchgesteppt. Immerhin mit einem Stickgarn. Danach noch eine Reihe Federstich in jede zweite Längsreihe. (An der aufgeklappten Tasche sieht man das ungefähr am Futter.)

Danach noch ein Rest Viscose-Schrägband verbraten… Fertig eine nette Verpackung. (Ich finde den Stoff ja einfach hinreißend…. ein Deko-Stoff von Toto… mußte ich haben. Obwohl das Muster eher LandhausStil ist, finde ich die Farben so weihnachtliche.)

GeschenktascheWofür die Zeit allerdings nicht mehr gereicht hat, war ein Verschluß. Da muß es das Schleifchen aus Satinband tun. Leider hatte ich da auch nicht mehr viel von, so ist die Schleife etwas klein geraten…

My „far away“ gifts are on their way. My brother and his car are acting as Santa Claus and Rudolph and will deliver the gifts to my mother and my other brother.

My mothers gift was bought in India, so I wanted to make the wrapping myself. (Really, I do love crafting, sewing, knitting,… for christmas. Even if it was getting hectic, because my brother had to leave at a certain time… as long as it’s still the „fun“ kind of „hectic“. When it’s getting the panicing kind of busy… it’s time to stop. This was late night, but still fun.)

So I picked a piece of a fabric I had bought this summer at Toto in Paris and which I like very much, because it has no real christmas print, but still great colours for winter/christmas theme. I packed some batting under it, picked a bit of silk crepe satin (was the best colour match I could find… beeing a perfectionist sometimes is a bit costly… :o) ) and quilted lines every about 3cm or so. As I found matching embroidery thread I used that. To add a bit more of the embroidery thread I stitched a line of feather stitch in every second of the quilted rows. Then a bit of bias band I also still found in my „collection“ and that’s it. Very quickly done and I think it’s a nice wrapping for a gift.

Only I didn’t have time to make any closure.. so the ribbon will have to do. A larger bowtie would have been nicer… but that was the end of that ribbon. (Still good, my box of ribbons and laces is more than full anyhow…)

GeschenksäckchenDoch die Verpackung war nicht alles… mein jüngster Bruder bekommt was selber gemachtes, was Anfang der Woche noch weit von „fertig“ entfernt war… aber ich habe es geschafft! (Gezeigt wird später, mein Bruder hat Internet und verwendet es auch….)

Allerdings mußte seine Verpackung dann wirklich blitzschnell gehen… ein Stoffrechteck an zwei Seiten zusammengenäht, den Saum oben mit Stickgarn und einem Satinstich genaht und das ganze mit einem Satinbändchen zugebunden.

(Wie schon gesagt… rot war aus… aber das grün paßt auch gut. In Wirklichkeit noch etwas besser als auf dem Photo…)

But the gift wrapping wasn’t all I had to do. My youngest brother gets something homemade by me which was far from finished two days before „sending deadline“… but.. I did it! (Pics later, my brother has internet and knwos how to use it…)

So his gift bag had to be done even quicker… just are rectangel of fabric sewn together at two sides, the hem done with embroidery thread in satin stitch and a ribbon tied closely. That’ll have to do.

(As I said.. I ran out of red ribbon… but the green looks nice, too. In reality better than on the photo, the colours are a bit different in reality.)

Morgen schaffe ich dann hoffentlich noch meine letzte Sorte Plätzchen… (mehr als vier sind es dieses Jahr nicht).

Tomorrow I can hopefully do the last cookies. This year it’s only four different ones, but those four I really love and try to have them all.

Opferfest?

Daß Weihnachten immer näher rückt ist kaum zu übersehen.

Und da bekanntermaßen der wichtigste Aspekt an Weihnachten die Geschenke sind, machen sich derzeit in vielen Blogs viele Menschen Gedanken dazu. Da die meisten Blogs die ich lese von Handarbeits-, und Bastelwütigen geschrieben werden ist es nicht verwunderlich, daß der Gedanke an selber gemachte Geschenke vorne an steht.

Auch die Aufforderung, am bestens selber gemachte oder von anderen handgemachte Geschenke zu verschenken liegt da nahe. (Auch wenn diese Aufforderung gerne neben dem Link auf den etsy oder dawanda-Shop der betreffenden Bloggerin steht und so ein gewisses Eigeninteresse wohl nicht fern liegt. 😉 Woran allerdings nichts verkehrt ist. Gute Arbeit darf auch gutes Geld bringen.)

Christmas is coming closer. And as gifts are the most important aspect of christmas I’m reading a lot about that all over blogland. And as most blogs I’m reading are written by crafty people it’s no surprise that handmade gifts are topic number one.

Also the proposal to give only handmade gifts, either made by onesself or made by someone else but still handmade and not industrially produced comes well in that line of thought. (Even if it usually comes next to the link to the said persons etsy- or dawanda-Shop… Still nothing wrong with it. Good money for good work is a good thing.

Doch bei der Begründung fängt dann mein leichtes Bauchgrummeln an.

Handgemacht ist besser… weil es handgemacht ist.

Weil jemand viel Zeit und Mühe investiert hat.

*seufz*

Leute, ich mag Geschenke, ehrlich.

Aber ich will keine Opfer!

Und nein, Dinge werden nicht automatisch wertvoller, weil sich jemand dafür aufgeopfert hat!

But when it comes to the reason why handmade gifts are so much better… I start to feel less happy.

Handmade is better because… it’s handmade.

Because someone has been putting time and effort in it.

Well, you know… I love gifts, really!

But I don’t want a sacrifice!

And no, I don’t think that things become just better or more valuable because someone sacrificed his or her time to make it.

Nicht daß wir uns falsch verstehen: Etliche der schönsten Geschenke die ich bekommen habe waren selbstgemacht. Etwa eine Tasche von Sabine, die micht schon über einige Jahre begleitet und immer wieder mit Freude zum Einsatz kommt. Und mich jedesmal an sie erinnert, wenn ich die Tasche benutze. Ich benutze Taschen, ich mag Taschen, ich liebe Rosen…

Andererseits… ich bade nie.  (Okay, einmal alle zwei Jahre.) Badezusätze, egal wie liebevoll gemacht sind an mich verschwendet. :-/

Ist nicht wichtiger als „handgemacht“ oder nicht die Frage, ob das Geschenk dem Beschenkten gefällt und zu seinem Lebensstil paßt?

Selbst wenn es industriell gefertigt ist.

Wenn es dann natürlich außerdem handgemacht ist und der Macher obendrein noch Freude an der Herstellung hatte: Um so besser!

Aber bitte… keine Opfer, auch kein Zeitopfer bei der Herstellung, nur damit es auf alle Fälle selbstgemacht ist. Verbringt lieber ein bißchen mehr Zeit mit eueren Freunden und eurer Familie…

(P.S.: Ich verschenke dieses Jahr auch vor allem handgemacht, teilweise handgemachtes aus Indien, teilweise aus meiner Werkstatt. Das hat sich dieses Jahr eben so ergeben, weil ich die Sachen fand, die zu den Beschenkten passen. Hoffe ich wenigstens. 😉 )

Don’t get me wrong, some of the most beautiful gifts of my life were handmade. Like a bag a got from Sabine some years ago which still gives me pleasure every time Im using it. And also reminds me of her. I use bags, I love bags and I’m just lovin roses crazily…

On the other hand… I’m the shower type (with having a real bath like once every two years) so even the most elaborate bath-salt is just wasted on me. :-/

Isn’t te question, whether the person who is getting a gift will like it, whether it will fit in the persones lifestyle and habits, more important than the question of „handmade“ vs. „industrial production“?

If the „handemade“ comes on top of a perfect gift…. and maybe the maker had a lot of fun making it… the better!

But pleace, no sacrifice… not even a sacrifice of time just because everything „has“ to be handmade. Better enjoy the time directely with your friends and family…

(This year my gifts will be mostly handmade, too. But more by chance. I picked some nice handmade stuff in India and I’m working on other stuff myself. But as I mentionned… that’s more by chance, because the „fitting“ things were handmade. At least I hope they will fit… 😉 )

Namensstiefel

Nachdem ich auch dieses Jahr meinen virtuellen Beitrag für den Adventskalender der Hobbyschneiderin „abgeleistet“ habe fand ich meine Anleitung vom letzten Jahr… sie war nur einen Tag im Netz zu sehen, also hat sie vielleicht noch nicht jeder?

After I wrote my this years article for the „Adventskalender“ of the Hobbyschneiderin I remembered my tutorial from the last year. It has only been on the internet für 24 hours and never in English. So maybe someone likes this very quick and easy idea to create nametags for christmas-gifts?

Zuschneiden Ich plane ja jedes Jahr ausführlich Weihnachten, um dann in letzter Sekunde noch was zusammenzuwursteln. Diese Geschenkanhänger entstanden vor zwei Jahren am 23. Dezember (nachts) und jede Hobbyschneiderin hat alles Nötige dafür im Haus: Papier, Stift, Stoffreste, Schere oder Rollschneider, Nähgarn und evtl. Stickgarn, wenn vorhanden.

I’m great in planning Christmas but somehow the result is always a last minute crafting… These gift-tags were made two years ago, the night before Christmas. (In Germany that means the 23 of december…) You need paper, pencil, some scraps, scissors or Rollercutter, thread and if you have embrodery thread. So only things that any sewer has at home, important for last minute projects…

Zuerst zeichnen wir uns einen Stiefel in gewünschter Größe auf Papier. Einfach zuerst mit dem Lineal die Konturen eines eckigen, dicken „L“ malen und anschließend die Ecken abrunden. Das Schnitteil etwa 5mm breiter und knapp 3 cm cm höher als der fertige Stiefel sein soll zeichnen. (Oder das Photo entsprechend groß ausdrucken und meinen Stiefel verwenden. Das Raster der Schneidmatte zeigt die Originalgröße ja gut. Das Originalschnitteil habe ich Ostern aufgeräumt weil Besuch mit Kindern kam und da ist es auch noch. Ich weiß nur nicht mehr wo. :o) )

First you take the paper and draw the shape of a „L“ with the help of a ruler. Then you cut the edge round and you have a perfect stocking. The pattern should be 5mm larger and about 3 cm higher that the finished stocking.

Danach das Schnitteil im Stoffbruch auf einen bunten Webstoff legen. Feste Baumwolle geht am besten. Ich hatte da noch einen Rest von einer Schürze… Im Stoffbruch zuschneiden.

Then you take a nice piece of fabric from your „collection“, any woven will do, firm cotton is the easiest choice. If you have any christmas-prints… great! If not… (like me…) take anything you like. Mine was the leftover of an apron. Another christmas gift some years earlier…

Stoff zugeschnittenSo sieht der zugeschnittene Stiefel dann aus. Jetzt wird er rechts auf rechts im Stoffbruch gefaltet und zusammengenäht. Oben bleibt er offen. Ich habe mit dem Overlockstich der Nähmaschine genäht, der braucht etwa 5mm Nahtzugabe. Einfacher Geradstich oder Zickzackstich tun es aber auch. Wer eine breitere Nahtzugabe als 5mm verwenden will, muß beim Zuschnitt noch etwas zugeben, sonst wird der Stiefelschaft zu eng und läßt sich nicht mehr gut wenden.

Aber das kommt später.

Zuerst wenden wir die obere Stiefelkante um knapp 3 cm nach außen, also auf die linke Seite, die ja noch außen ist. Und nähen diese Kante mit kontrastfarbenem Näh- oder Stickgarn fest. Ich habe dazu Zierstiche und das einfache Alphabet der Maschine benutzt.

Wer eine einfache Maschine ohne Zierstiche hat, kann mit einem engen Zickzackstich auch einen schönen Effekt erzeugen. Auch zwei durch die gleiche Nadel laufenden Fäden oder ombriertes bzw. Multi-Color-Garn sind gut geeignet.

That’s how the cut fabric looks. You fold it along the fold, right sides together, and just sew from the bottom to the top. Leaving the upper side open, of course.

I’ve been using the „serger-stitch“ of my sewing machine, which needs 5mm seam allowence. Straight stitch or a zigzag stitch are other options. If you use a serger you might need more allowence, so don’t forget to add it, elseway turning the stocking might become difficult if not impossible… But turning will be later.

First you hem the stocking. For that you turn the 3cm hem allowance on the top outside (the stocking is still right side in) and hem it with any decorative stitch of your machine. I used the alphabet to write the names. If your machine has no embroidery-stitches use ebrodery thread and satinstitch, try variegated threads or thread the needle with two threads. Just experiment…

Nähfuß als Freiarm

Die Frage die sich hier meist stellt ist: Wie soll das gehen? Die Öffnung ist doch viel zu eng um sie über den Freiarm der Maschine zu ziehen?

Das Bild zeigt es: Gar nicht.

Der Stiefel ist ja noch auf links gedreht, die rechte Seite also innen. Und wir stecken den Nähfuß einfach hinein und nähen in der Öffnung. (Das ist auch gemeint, wenn davon die Rede ist, daß der Nähfuß der kleinste Freiarm der Welt sei. 😉

Here the not so experienced sewer (the others know… I haven’t invented the technique, of course!) usually asks: How can I do this? The opening is too small to pull it over the free arm.

Well, it’s the presser foot the opening will turn around.

Remember, the right side of the finished stocking is still inside. So you just put the presser food in the opening an sew… works always, even on flatbed machines. (I never really understood what free arms are good for…. 😉 )

Wer es noch einfacher haben will kann natürlich zuerst den Saum nähen und danach den Stiefel zusammen. Aber dann sieht man oben die Naht vorspitzen und das wollte ich nicht.

Of course you can first make the hem and then sew the stocking. But then the seam will remain visible on the top of the stocking and I didn’t like that…

Stiefel fertigNur noch wenden und fertig ist ein Geschenkanhänger. Man kann noch eine Praline hineinstecken, oder einen Gutschein oder auch nicht. Dann einfach mit dem Geschenkband (das schon um das Geschenk gewickelt ist) zubinden und zwar so, daß der Name lesbar bleibt.

So entsteht auch kurz vor der Bescherung noch rasch eine kleine Stiefelherde. Und ein Stoffrest war aufgebraucht.

Last step is to turn the stocking inside out, and that’s it.

You can fill it with a little chocolate, another sweet,… or not. Then you use some cord or thread or yarn to tie it close. And attach it to the gift.

It’s done really quickly, so I could produce a whole bunch of it only hours before „Bescherung“ (that’s the moment when everyone is allowed to open the gifts).

And I there was one piece of fabric less in my „collection“…

Stiefel aus FleeceWer eher Fleece oder Filz übrig hat kann auch die Variante auf dem letzten Bild nähen:

Das Schnitteil wird nicht im Stoffbruch aufgelegt sondern rundum mit Nahtzugabe zugeschnitten. Am besten mit einer Zackenschere.

Die Saumzugabe entfällt.

Dann kommt zuerst eine Reihe Zierstich (in meinem Fall mit Namen) auf die obere Kante und anschließend werden die beiden Einzelteile links auf links zusammengelegt und mit einem nicht zu kurzen Steppstich von rechts an der Kante zusammengenäht.

Und schon ist die flauschige Variante fertig!

If you have leftovers of fleece ar felt ore some other nonraveling fabric you can try the version of the last picture:

You cut the pattern not on fold, but as two single pieces with seam allowance on all sides. Using your pinking shears gives a nice effect.

And you cut the pattern minus the hem allowance.

This time you sew the name to the border of the stocking first, then you put the two pieces left sides together und you sew around the edge from the right side.

Just straight stitch, stitch length not to short.

That’s all for a soft version… 😉

Geschenke bekommen….

… ist eigentlich noch viel schwieriger, als Geschenke zu machen.

Ich suche ja gerne Geschenke für andere aus, überlege, denke mir was aus und freue mich, jemanden zu überraschen. Gerne auch unerwartet. Und ein „Gegengeschenk“ muß ich gar nicht dafür haben, die Freude des anderen genügt.

Doch dieses Jahr bekam ich ganz unerwartet von einer lieben Freundin ein Geschenk.

Wir kennen uns schon einige Jahre und haben uns noch nie zu Weihnachten etwas geschenkt. Und jetzt das! Für mich! Und ich habe gar nichts für sie.

Was mache ich da?

Ich habe es mir doch (für mein Empfinden) nicht einmal verdient. Denn was auf der Karte stand (so letztschlußendlich)… das Geschenk ist dafür, daß ich so bin, wie ich bin.

Da habe ich tatsächlich ein kleines bißchen gebraucht… mich einfach zu freuen und es anzunehmen. Danke!

Und habe gemerkt: Schenken ist (trotz aller oft damit verbundenen Mühen) manchmal leichter als beschenkt werden…

Adventsspinne

In den Legenden und Geschichten zur Weihnacht kommen ja auch allerhand Tiere vor: Ochs und Esel, Schafe, die Kamele der Weisen aus dem Morgenland… und auch Geschichten über (Hüte)Hunde, Vögel, Ziegen, ja sogar Flöhe gibt es.

Spinnennetz

Doch unsere Adventszeit hat ein ganz anderes Tier begleitet. Schon vor dem ersten Adventssonntag machte sich eine winzige Spinne auf den Weg von den Tannenzweigen des Gestecks, ganz nach oben auf die Spitze der Kerze, wo sie ihr Netz baute.

Drei Sonntage haben wir die anderen Kerzen angezündet.

Und morgen werden wir sie wieder in die umgebenden Tannenzweige zurücksetzen, bevor auch die vierte Kerze zur Lichtspenderin wird.

Unsere Adventsspinne.

Weihnachtsgeschenke… woher kommen euere?

Kaum zu glauben, aber es sind noch zwei Tag bis Heilig Abend und ich habe tatsächlich alle Geschenke zusammen. (Okay, das für meinen Bruder werde ich erst im Januar kaufen, denn sein Wunsch traf etwas spät ein. Und in Paris weiß ich, wo ich es bekomme. In Köln hat mich das Angebot gerade etwas wenig begeistert.)

Man liest ja gerne, daß Einkaufen im Internet so ein Trend wäre, und wenn man die Werbebanner mal nicht ignoriert, dann legen die einem ja auch gewaltig nahe, daß dies der Königsweg wäre.

Wie ist das bei euch? Kommen die Geschenke aus dem Internet? Aus den großen Kaufhäusern und Ketten? Oder auch aus dem Einzelhandel?

Ich habe tatsächlich zwei kleine Geschenke bei amazon gekauft. (Vor allem, weil die erst noch zu meinem Bruder müssen, der sie dann wieder woanders hin bringt. Das hätte sonst nicht geklappt.)

Ein Geschenk ist von Saturn, eines vom Kaufland, also Abteilung „Kaufhäuser/Ketten“.

Und zwei Geschenke kommen aus dem Einzelhandel. Einmal die Mayersche Buchhandlung in Köln (wenn man das Buch für den Schwiegervater mitrechnet, das mein Mann besorgt hat, dann sogar zwei) und dann gibt es ein selbergemachtes Geschenk, da kommt der Stoff von Scherzkeks-Stoffe aus Aachen.

(Ne, mehr Geschenke gibt es nicht. Keine „Orgien“, auch nichts teueres. Weitgehend Kleinigkeiten, die hoffentlich Freude machen.)

Also Gleichverteilung bei mir.

Dazu kommt im Januar noch die Peugeot Generalvertretung auf den Champs Elysees. Aber da weiß ich selber nicht, wozu die so zählt…? (Nein, mein Bruder bekommt kein Auto von mir…;) )

Weihnachtlicher Lichterkampf

Wir alle wissen, das wichtigste an Weihnachten sind die Geschenke.

Printemps Paris

Denn diese Geschenke kaufen wir als brave Konsumenten und ermöglichen so den Geschäften Umsatz und zumindest teilweise auch Gewinn. (Was letztlich für die Geschäfte natürlich auch bitter nötig ist, denn sonst können die ihren Angestellten die Gehälter auch nicht zahlen. So weit so legitim.)

Und natürlich möchte es jedes Kaufhaus seinen Kunden so angenehm wie möglich machen, sein Geld auszugeben und gerade für „Luxusläden“ ist es eine gute Zeit, denn… Weihnachten ist nur einmal im Jahr, wer möchte sich und seinen Lieben da nicht mal ein wenig Luxus gönnen?

Weihnachtssterne

Dumm nur, wenn der nächste Laden mit vergleichbarem Angebot nicht in der nächsten Stadt oder der nächsten Straße steht, sondern schlicht und ergreifend nebenan.

Da muß man ein wenig mehr tun, um die Kunden von den eigenen Vorzügen zu überzeugen.

beleuchteter Baum

So entschloss man sich wohl bei Printemps, diese Jahr die Weihnachts- Dekoration mal wieder neu zu gestalten (nach zwei oder drei Jahren in Pink und Rot, ich glaube die asiatischen Lampions hatten sie wenigstens zwei Jahre… ) und dies auch mit großem Brimborium, Tanz, Musik, was weiß ich, einzuweihen.

Printemps, ParisSo war der Plan und so war es in der Presse angekündigt.

Für die zweite Novemberwoche. (Klar, das Zeug ist teuer, da will man auch etwas von haben.) Für Donnerstag, wenn ich mich recht erinnere.

Nur damit der Nachbar am Montag verkünden läßt, daß er sein weihnachtliches Lichterspiel schon am Dienstag an den Start gehen lässt. (Doch, wir sprechen immer noch über das erste Novemberdrittel.)

Und das ganze noch viel prächtiger, gleißender… mit mehr „Wumm“ eben.

Galeries Lafayette

Sogar eine richtige Lichtregie hat man sich geleistet, die Lampen leuchten auf, erlöschen wieder, bilden Muster auf der beinahe vollständig bedeckten Fassade.

Auf den ersten Blick scheint klar, wer hier gewonnen hat.

Lichterspiel an Galeries Lafayette

Allerdings… fairerweise muß man sagen, daß die Galeries Lafayette hier nur ihre Deko der Vorjahre aus dem Depot geholt haben.

Ein wenig neu angeordnet, freilich.

Aber das Bild… das kennen wir schon.

Da können auch keine Lichterspiele darüber hinwegtäuschen.

Die aber unbestritten auch ihren Reiz haben. Hat so was von… Kinowerbung? … Disko?

Letztlich… eine Frage von Geschmack und Stil.

(Derweil BHV mal anfängt, die ersten Lichterketten aufzuhängen und bei Bon Marche gerade mal die Lebkuchen in der Delikatessabteilung eingeräumt werden. Aber die… sind ja auch einige Arrondissements weiter. 😉 )

Adventskranz aus der Küche

Wie jedes Jahr starte ich supergut organisiert in die Adventszeit. Und realisiere zeitig (so 24 Stunden vorher oder so), daß der 1. Advent naht.

Zutaten für Adventskranz

Der Gedanke an einen Adventskranz schiebt sich also dezent nach vorne, gewinnt Dringlichkeit.

Nur um einen Kranz zu dekorieren müßte man erst mal einen haben… da wir ständig unterwegs waren, hat das dieses Jahr nicht recht geklappt. Entweder die blanken Kränze waren unbezahlbar teuer oder jämmerlich (dünner, nadelnder Fichtenbelag auf dickem Strohkranz) oder beides. Und die Kiste mit meinem Dekomaterial ist wie immer zuunterst im Keller. Schließlich packt man den Adventskranz ja immer als erstes weg und die Weihnachtssachen obendrauf. Daß dieses Jahr noch die Reifen alles blockieren macht es nicht besser.

Doch wir haben beim Schwiegervater ein bißchen Grünzeug vom Baumschnitt mitgenommen, vier schöne Kerzen habe ich gekauft, der Rest kommt aus der Küche:

Eine Servierplatte aus Metall, eine Orange, ein bißchen Borte (welche Hobbyschneiderin hat so was nicht?) und Gewürze.

Adventsgesteck GrundformDie großen Kerzen sind sehr dominant und um das etwas auszubalancieren will ich die Orange verwenden. Außerdem bringt sie Farbe ins Spiel.

Zuerst probiere ich verschiedene Stellungen der Kerze und der Orange auf dem Tablett aus. (Dabei den Mindestabstand der Kerzen zueinander beachten! Je dicker die Kerzen, desto weiter müssen sie voneinander entfernt sein.)

Eigentlich mag ich ja den klassischen Adventskranz am liebsten, denn wenn es um Weihnachten geht bin ich wenig innovativ. Und der Adventskranz ist eine „urdeutsche“ und sogar evangelische Erfindung:

Der Pastor Johann Wichern hängte Mite des 19. Jahrhunderts den ersten mit Tannenzweigen umwundenen Holzkranz im „Rauhen Haus“, einer Art Anstalt für schwererziehbare Jugendliche, in Hamburg auf. Allerdings wurde da noch jeden Tag eine neue Kerze entzündet, für die Sonntage gab es große Kerzen. Der Adventskranz verbreitete sich von Norddeutschland aus dann recht schnell über Deutschland, allerdings nur mit den vier Kerzen für die Adventssonntage.

Als Ursprung der Idee nimmt man die großen, runden Leuchter die man in manchen romanischen Kirchen findet an und die das himmlische Zion symbolisieren sollten. Und in Thüringen kannte man bereits den Brauch, aus Tannen oder Fichten „Adventskronen“ zu flechten.

Wenigstens behält mein Gesteck durch das runde Tablett die traditionelle Form bei. Und auch das rot der Kerzen (rot symbolisiert angeblich den Tod Christi) bleibt dem klassischen Schema treu.

Die Zweige ordne ich dann um die Kerzen herum an. Ein bißchen zuschneiden, ein bißchen biegen, mal in die eine Richtung gelegt, mal in die andere… bis mir das Arrangement gefällt.

Aventskranz aus der KücheDie Orange ist noch etwas kniffelig… so ganz blank gefällt sie mir noch nicht. Also probiere ich ein wenig mit dem Band herum. Und stecke dann noch Nelken hinein. Das erzeugt gleichzeitig einen feinen Duft, ohne künstliche Aromastoffe.

Und dann bin ich auch schon so gut wie fertig… ich dekoriere noch einige getrocknete Orangenschalen, lege Sternanis zu, ein paar Zimtstangen, eine Hand voll Walnüsse… und als weitere kleine Farbtupfer… roten Pfeffer.

Ein schlichter Zimmerschmuck, der gleichzeitig noch Weihnachtsduft verbreitet!

Uff Wieder rechtzeitig geschafft!

(Achtung: Wenn man so ein Gesteck ohne Kerzenteller und mit Zweigen baut darf man es weder beim Brennen alleine lassen noch das Tablett herumtragen, wenn die Kerzen brennen! Und man muß darauf achten, die Kerzen rechtzeitig zu löschen, bevor sie den Zweigen und der Dekoration zu nahe kommen! Echte Kerzen verbreiten ein wunderbares Licht und sind lebendiger als jede Glühbirne. Aber wie allem lebendigem sollte man Feuer seine Aufmerksamkeit schenken und es mit Respekt behandeln. 😉 )

Weihnachtsnachlese

Mit dem heutigen Tag klingt die Weihnachtszeit ja allmählich aus. (Na gut, für Hardliner geht es noch bis Mariä Lichtmess, aber ich bin evangelisch. :D)

Adventskranz in PegnitzDie meisten Nachbarn haben ihre Lichterketten abgenommen oder schalten sie zumindest nicht mehr ein, die Nadelbäume liegen neben den Müllkontainern… aber ich will euch den gigantischen Advenzkranz nicht vorenthalten, den ich in Pegnitz gerade noch gesehen habe, bevor er abgebaut wurde.

Ein großes Werk, für so einen kleinen Ort… so kann man auch Wasser sparen, und der Brunnen sieht dennoch dekorativ aus, statt, wie anderenorts, Brunnen einfach jahrenlang stillzulegen mit einem trockenen Verweis auf die Haushaltskasse. :o)

Wir werden unseren Baum noch übers Wochenende stehen lassen. Da es eine schöne Nordmann-Tanne ist, ist es eigentlich schade, sie wegzuwerfen, denn da nadelt natürlich noch nichts.

Ganz im Gegensatz zu einer Fichte, die wir in Frankreich einmal hatten. Da im Pariser Umland Weihnachtsbäume schon Anfang Dezember geschmückt werden (der Adventskranz, als sehr evangelische Sitte, ist weitgehend unbekannt) sind die Bäume die man so kaufen kann bis zum heiligen Abend schon recht trocken. Und diese spezielle Fichte in unserem Wohnzimmer nadelte Anfang Januar schon so stark, daß sie vor Zugluft geschützt werden mußt…

Ganz vorsichtig gelang es uns, den Baumschmuck zu entfernen ohne alle Nadeln über das Wohnzimmer zu verteilen. Ein Transport des Baumes durch Wohnzimmer, Flur und Treppenhaus nach unten erschien uns allerdings nicht mehr ratsam. Und so viel Lust auf Treppenhausputzen hatten wir auch nicht.

So warteten wir die Dunkelheit ab und warfen den Baum dann über den Balkon zwei Stockwerke nach unten. Oben flog ein kompletter Baum ab, unten kamen ein vollständig leeres Astgerippe sowie ein Haufen Fichtennadeln an. 😀 Das Astgerippe konnten wir problemlos zum Abholplatz bringen, der Nadelhaufen im Gras neben den entlaubten Böumen gab am nächsten Tag dem Hausverwalter offensichtlich einige Rätsel auf. 😉