Aktueller Nadelblick: Oktober 2026

Ja, mal wieder spät, ich bin mal wieder etwas selten Zuhause… Dementsprechend geht es nicht so sehr vorwärts beim Nähen und Stricken. Aber ein bisschen hat sich in den letzten zwei Monaten getan.

Es mag nicht nach viel aussehen, aber an der grauen Jacke hat sich was recht entscheidendes getan: Es gibt Schulternähte!

Damit hängt die Jacke jetzt selbständig auf der Puppe, ich muss sich nicht mehr mühsam festnadeln. Und dabei dann wieder fürchten, dass ich mir die Nähte schon vorher ausdehne oder so. Hängt ja schon lange genug.

Wer genau hinsieht, sieht noch etwas, nämlich Taschenklappen. Die Taschen sind auch drin. Die Taschenklappen und Taschen waren schon vorbereitet, das Einsetzen ging also vergleichsweise schnell.

Unter der Klappe sind es Paspeltaschen. Ich habe da eine Lieblingsanleitung, die für mich auch gut funktioniert, habe mich hier aber nach der Anleitung gerichtet. Es kann ja immer sein, dass ich was dazu lerne. Ergebnis ist okay, wird aber wohl eher nicht meine Lieblingstechnik.

Aber meine Bügelanlage läuft wieder, daher konnte ich das alles schön ausbügeln.

Aktuell pikiere ich dann grade am Unterkragen weiter. Das zieht sich ja immer…

Trotz der anhaltenden Hitze ging es auch beim zartrosa Pulli weiter. (Dessen Farbe mal wieder absolut nicht realistisch wiedergegeben wird…)

Zumindest ein bisschen. Der Rücken ist bis an den Punkt gewachsen, wo ich für die Armausschnitte zunehmen muss. Aktuell hängen schon drei Knäuel Garn dran (weil ich so wenig wie möglich vernähen und daher auch so wenig wie möglich abschneiden will). Das wird dann noch schlimmer, denn am Vorderteil werden dann erstmal noch zwei Knäuel dazu kommen..

Besser zum Mitnehmen waren die Handstulpen für die diesjährige Obdachlosenaktion.

Auch hier wieder, wie bei meinem eigenen Pulli, das Cool Wool Merino Superfein von Lana Grossa. Da habe ich ja auch kleinere Mengen.

Die Grundanleitung sind die „Onyx Mitts„, was ich von der Maschenzahl aber angepassen musste, damit das Muster (Vogue Knitting Band 3, Nummer 11, „Fließende Blöcke“ in der deutschen Ausgabe) draufpasst.

Ja, einfach Streifen ginge schneller, aber so ist es einfach interessanter. Das Paar werde ich auch noch schaffen, aber danach wird es eher mit den Weihnachtssocken für meinen kleinen Bruder weiter gehen.

Die Zeit, die ich auf dem eigenen Sofa für Handarbeiten habe, die ging vor allem für Hexagons drauf.

Und zwar so, dass ich jetzt erstmal wieder damit beschäftigt bin, größere Mengen an Hexagons zu schneiden und zu falten.

Wenn ich mir die Stoffe anschaue, die so als nächstes kommen, werde ich zum einen eine kurze Nähphase und dann wieder eine sehr lange schneide und falte Phase haben und ich sollte mal wieder ein Nähprojekt fertig bekommen (das passende, waschbare Stoffe enthält), damit mir nicht mittelfristig die Hexagons ausgehen.

Die graue Jacke wird noch eine Weile brauchen, bis sie fertig ist und der Wollstoff ist nicht waschbar, daher nicht geeignet. Aber mal gucken, welche Stoffe in der Vorweihnachtszeit anfallen.

Die Leseecke hat sich allmählich auch wieder sortiert.

Bei der freiwilligen Lektüre (links) bin ich jetzt bei einem Buch angekommen, das jetzt offiziell Buch sechs ist.

Angesichts von knapp 800 Seiten nicht sicher, ob ich dieses Jahr noch fertig werde. Aber so wie es ausschaut, könnten noch ein paar längere Bahnfahrten kommen. Andererseits macht es natürlich wenig Spaß, ausgerechnet ein dickes, schweres Buch immer mit sich rumzuschleppen.

(Und die gelbe Pflichtlektüre… natürlich ist alles gelesen, was ich aktiv anwenden muss. Der Rest zieht sich halt so vor sich hin… aber es geht weiter.)

Und wie immer… mal gucken, ob es in zwei Monaten sichtbare Fortschritte gibt…

Stricken für Obdachlose 26/I

Natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder ein fleißiges Stricken für die Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Köln. Dieses Jahr gibt es wieder warme Hände.

Diesmal habe ich die Anleitung Onyx Mitts genommen, nach denen ich auch schon Handstulpen für mich gestrickt habe. Nur diesmal in L.

Garn ist Lana Grossa Cool Wool Merino Superfein, das ich ja vor etlichen Jahren mal in einem größeren Konvolut gekauft hatte. Und weil mir gradeaus ohne Muster nun mal zu langweilig ist, durfte das Vogue Stitchionary wieder ran, Band 3, Muster 7, „Testbild“ in der deutschen Ausgabe. Ich habe bewusst die Farben getauscht, das Muster aber nicht gespiegelt. (Den Daumen habe ich natürlich verlegt…)

Mal gucken wie viele es dieses Jahr werden. Zum Glück für die Obdachlosen stricken andere schneller als ich…

Aktueller Nadelblick August 2026

Ja, es ging in den letzten Wochen etwas vorwärts. Auch an dem 2023 stillgelegten Hosenanzug.

Da habe ich nämlich die Einlagen und Kanten der Vorderteile fertig verarbeitet und eigentlich war geplant, das jetzt schön zu bügeln und dann mit den Taschen weiter zu machen. Allerdings gab vor zwei Tagen der Magnetverschluss meiner Bügelanlage mal wieder den Geist auf (im Prinzip normal, ist ein Verschleißteil…), damit verursacht anschalten einen Kurzschluss… und die Einheit ist jetzt in Reparatur. (Dafür ist die Absaugung, die seit letztem Jahr Probleme machte wieder 1A.) Aus organisatorischen Gründen bekomme ich sie frühestens Anfang September wieder.

Theoretisch kann man auch mit einem normalen Bügeleisen dämpfen, aber mein „Notfallbügeleisen“ ist von der Media-Markt Eigenmarke und einfach… nicht gut. (Tropft mehr, als es dampft) und mit der Angabe geht es besser. Also warten. Und schon mal anfangen, den Unterkragen mit Einlage zu versehen. Wäre schön gewesen, dazwischen mal wieder ein paar Schritte zu machen, wo man ein Ergebnis sieht… aber gut, gemacht werden muss es sowieso auch. Und im August werde ich nicht viel zum Nähen kommen.

Auch beim Stricken geht es weiter. Eigentlich wollte ich als nächstes einen Pulli aus dem apricotfarbenen Garn stricken (Das Lana Grossa Konvolut, das ich vor einigen Jahren gekauft habe…), aber ich habe offentichtlich grad eine Rosa-Phase.

Daher habe ich zwei Sättel für einen weiteren Sattelschulter-Pulli nach dem „Knitting from the Tip“ von Barbara G.Walker angeschlagen. Als Muster für die Schulter habe ich „Die neue Strickmusterbibel“ von Hitomi Shida genommen, Muster 129.

Grundsätzlich werde ich (gleiches Garn) die Anleitung nehmen, die ich beim Pinken Perlmusterpulli mitgeschrieben habe. Die FBA werde ich weiter nach unten verschieben (und etwas anders machen) und es gibt einen V-Ausschnitt. Mein Sattelmuster ist etwas breiter, aber ich denke, das kann ich vernachlässigen. Der Pulli war ja schmal, wenn er am Ende ein paar Maschen mehr hat, passt das trotzdem. Die Ärmelbündchen werden vermutlich schmaler, das werde ich berücksichtigen müssen. (Bei „schmal“ bleibt es aber, weil ich eher Pullis brauche, die ich unter Jacken ziehen kann. Deswegen habe ich meine früheren Pullis irgendwann nicht mehr angezogen.)

Bei meinem aktuellen Hexispiel II gibt es auch einen Unterschied zu sehen.

Zumindest für mich… aber es ist in alle Richtungen ein bisschen gewachsen.

Wenn ich mir meine Hexis und Stoffe so anschaue, wird allerdings in absehbarer Zeit erst mal wieder viel Schneiden und Falten auf mich zukommen und weniger nähen. Das nähen macht natürlich mehr Spaß, weil man halt sieht, wie das Muster weiter geht…

Und… ich bin jetzt offiziell bei Buch 5. Immer noch als A und B und das langweilige gelbe oben drauf… Aber es hat sich was bewegt.

Im Moment sitze ich allerdings wieder auf einem konstanten Stapel ungelesener Zeitschriften.

Und habe ein paar längere Fahrten vor mir, die mit dem Auto passieren müssen, weil die Bahn da nicht sinnvoll fährt… Beim Autofahren lesen funktioniert nicht. (Und nein, ich mag da auch keine Hörbücher, weil entweder sind die gut, dann konzentriere ich mich drauf, was der Verkehrssicherheit nicht extrem zuträglich ist oder sie sind schlecht, dann kann ich sie mir auch sparen. Und generell lese ich einfach lieber, weil ich da die Geschwindigkeit bestimme…)

Zwischendrin wurden auch noch ein paar Sachen fertig, die ich hoffentlich in nächster Zeit auch zeigen werde. Zumindest vor den nächsten Nadelblick in zwei Monaten. Aber das hier ist der aktuell Stand heute.

Obdachlosensocke 25/01

Socken für Obdachlose haben wir das letzte mal 2023 gestrickt, da habe ich selber leider genau Null geschafft. (Andere zum Glück mehr…)

Dieses Jahr habe ich immerhin schon mal ein Paar geschafft.

Die wurden deutlich bunter als vorgesehen.

Die grau-braune Wolle hatte ich zwar gewogen, um sie in zwei halbwegs gleich große Abschnitte zu teilen, aber irgendwie nicht realisiert, wie wenig das ist. Normalerweise reicht der Rest von einem Paar von meinem Bruder so halb für ein anderes Paar. Nur hatte ich da diesmal wegen des Einstrickmusters deutlich mehr verbraucht.

Und auch für diese Socken ein Einstrickmuster vorgesehen (Muster 6 aus dem Vogue Stitchionary, in der deutschen Ausgabe „Schachbrett“), was natürlich mehr Garn braucht, als einfach Ringel.

Gegen Ende des Fußteils war dann klar, das reicht nicht, wie geplant. Ich habe die Socken dann neben meine vorhandenen Sockenwollreste gelegt und es kamen die rot/orangen Garne dazu. Und am Ende noch mal grün, was durch den Wechsel mit natur deutlich weniger grell wird, als auf dem Knäuel.

Das meiste Garn war Regia von Schachenmayr (da ist mir auch aufgefallen, dass in völlig unterschiedlichen Farbstimmungen identische Farben vorkommen, was die Kombination erleichtert, aber auch einmal Schewe ist dabei und das gelbe Garn ist von Lana Grossa und eigentlich etwas dicker als Sockenwolle. Aber das habe ich erst gemerkt, als ich die Farben zusammensortiert hatte. Und noch dachte, es würde nicht sooo bunt werden…

Immerhin sind fünf (Socken)Wollreste völlig aufgebraucht und damit auch fünf Einträge aus meinem Ravelry Stash verschwunden. Von meinem Ziel, den Stash auf maximal 100 Einträge zu begrenzen bin ich trotzdem noch sehr, sehr weit weg…

Jetzt hoffe ich, dass meine Strickzeit noch für ein zweites Paar Obdachlosensocken bis November reicht.

Perlmuster in Pink

Zunächst mal eine dicke Entschuldigung für die Bilder. Aber nachdem der Pulli fast drei Monate im Weg lag, um endlich mal „gut“ abgelichtet zu werden, habe ich eingesehen, dass das für den Pulli nicht passieren wird und habe ihn „irgendwie“ geknipst. Mit Handy im Spiegel ist suboptimal.

Aber da ich ziemlich genau zwei Jahre dran gestrickt habe, gab es ja von vielen Zwischenschritten Bilder und zumindestens auf einige ist was zu erkennen…

Ein Grund, warum der Pullis so lange brauchte war, dass die Anleitung aus dem „Knitting from the Top“ Buch von Barbara G. Walker ist (Seamless Saddle Shoulder). Vorteil der Vorgehensweise ist, dass man seine Pullis passend für jeden Körper stricken kann. Nachteil ist, dass es keine Anleitung im eigentlichen Sinn gibt, sondern man sich die Anleitung aus der eigenen Maschenprobe ausrechnen muss.

Und besser häufig anprobieren.

Pulli in Pink

Denn der zweite Grund, warum es so lange gedauert hat ist, dass ich beim ersten Versuch offensichtlich die Maschenprobe falsch gemessen hatte oder falsch gerechnet. Ich strickte eine Weile… dann lag der Pulli Monate lang, weil mir unterbewusst schon klar war, dass es einfach zu klein war. Ich aber noch ein wenig Zeit brauchte, das dann auch aufzutrennen.

Und mit neuen Maschenzahlen neu anzufangen. Was dann sehr schnell von den Proportionen deutlich stimmiger war. Trotzdem habe ich immer wieder anprobiert, denn mit wachsendem Eigengewicht verändert sich auch der Sitz, das muss man im oberen Teil schon ein wenig mitdenken.

Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass das Waschen der Maschenprobe zeigte, dass sie sich gewaschen doch noch mal verändert und weiter wird. (Ein nicht unüblicher Effekt bei Superwash-Merino.) Wobei sich das proportional um so mehr auswirkt, je größer der Pulli als ganzes ist. Bei einem Babypulli wäre das zu vernachlässigen.

Jetzt könnte man sagen, ein bisschen weiter stört nicht. Das ist grundsätzlich schon richtig (wobei etwas zu lange Ärmel gewaltig nerven können…), aber der Pulli ist bewusst sehr schmal gestrickt, auch mit kleinen Armausschnitten, weil er unter einen Hosenanzug passen soll. (Ja, der, dessen Jacke auch schon vor zwei Jahren oder so angefangen wurde.)

Handstrickpulli in Pink, Seitenansicht

Ich wollte also einen schmalen und schlichten Pulli. Aber nicht ganz glatt rechts. Zum einen, weil ich ein bisschen Textur mag. Zum anderen, weil rundgestrickte Sachen sich immer etwas spiralig drehen und der Effekt wird schwächer, wenn man nicht glatt rechts strickt, sondern auch ein paar linke Maschen einbaut. (Erfahrungswert.)

Früher habe ich Perlmuster völlig doof gefunden, aber als Akzent mag ich es.

Die Schultersättel sind im Perlmuster gestrickt, das dann nahtlos die Ärmel runter läuft. Hier wird der Perlmusterstreifen zum Handgelenk hin etwas schmaler (so wie der Ärmel schmaler wird) und mündet in Bündchen im Perlmuster. Die Ärmel sind etwas kürzer als die reine Lehre das für einen Pulli vorgibt, aber zum einen kann man sie ohne Rippenbündchen nicht so gut hochschoppen, zum anderen nerven mich zu lange Ärmel sowieso. Also lieber gleich etwas kürzer.

Am Körper läuft das Perlmuster ebenfalls als Seitenstreifen runter zu einem Perlmuster-Bund. Auch hier ist die Länge dem Plan „warmer Unterziehpulli“ angepasst.

Das Halsbündchen natürlich auch Perlmuster, damit es rund verläuft und glatt liegt, habe ich zwischendrin immer mal Maschen abgekettet. Ein Rippenbund fängt das durch die Strickart ab, Perlmuster nicht.

Die Anleitung funktioniert an sich gut (ich hatte auch schon mal nach dem Raglan Muster gestrickt), was mühsam ist, ist dass ständig auf „das stricken wir wie bei der Anleitung XY“ verwiesen wird (in der ggf. auf die Anleitung AB rückverwiesen wird) und man dann ständig am Blättern im Buch ist und sucht, welche Zeilen der Anleitung man jetzt braucht.

Ich habe mein Vorwissen aus der Schnittanpassung genutzt, habe also entgegen der Anleitung im Buch für die Rückenbreite und die vordere Breite unterschiedliche Maschenzahlen genommen und auch noch etwas FBA eingearbeitet.

Mit dem Ergebnis bin ich aber zufrieden. Und die Arbeit, die Anleitung mitzuschreiben, wird mir noch helfen, denn ich habe von dem identischen Garn noch Pullovermengen für mindestens drei (ggf mehrfarbige) Pullis und kann dann die Maschenzahlen verwenden. Bei den Armkugeln habe ich mich irgendwo verrechnet (bzw. in den eigenen Zahlen verguckt), die hätten noch etwas schmale sein können, aber im Ganzen passt es. Das Garn ist ja weich und passt sich an.

Jetzt liegt auch der Pulli im Schrank, mindestens bis zum Winter. So der Hosenanzug bis dahin fertig werden sollte.

Onyx in Pink

Onyx Mitts war natürlich einfach der Name der Anleitung von Universal Yarn.

Da ich aber pinkfarbenes Garn hatte, wurden meine Pink.

Diesmal musterlos, ich suchte was relativ schnell zu Strickendes, was zum vorhandenen Garn (Cool Wool Merino 2000 von Lana Grossa) passte. Denn meine „Standardhandschuhe“ hatte ich vor mindestens zwei Jahren schon verloren (ich weiß den Tag, aber leider nicht genau wo, vielleicht haben sie auch neue Freunde gefunden) und mich seither mit „sonstigen Stulpen“ die ich noch hatte durchgemogelt. Die aber alle entweder den Daumen ganz frei lassen oder etwas eng sind, so dass einem dann trotzdem kalt wird.

Also ein paar ohne Löcher in Pink. Ich glaube, ich habe die Größe „M“ genommen , habe mich aber letztlich an der Maschenzahl orientiert, dich ich bei den Obdachlosenhandschuhen für das Garn herausgefunden hatte. Am Daumen habe ich aus den Querfäden zwei Maschen mehr aufgenommen und dann in der ersten Reihe wieder zusammengestrickt. Das verhindert oder verkleiner Löcher.

Auch die gehen jetzt erst mal in den Schrank, ich habe es nicht eilig mit dem nächsten Winter.

Obdachlosenmütze 24/IV

Noch vom letzten Jahr und vermutlich schon von jemandem getragen, aber hier im Blog fehlt noch Nummer vier meiner gespendeten Mützen.

Wie bei allen anderen auch, Anleitung nach Barbara G. Walker “Knitting from the Top”, Wolle aus dem Lana Grossa Konvolut, das ich mal über Ravelry gekauft hatte und das Muster ist aus „Farbstrickmuster“, der deutschen Ausgabe vom Band drei (denke ich) der „Vogue Stitchionary“ Reihe.

Diesmal kommt das Muster allerdings nicht gut raus, mit dem helleren braungrau kontrastiert das mehrfarbige Garn nicht gut genug.

Es sollen Dreiecke sein, das Muster nennt sich „Poseidon“ (auch nicht besser, als die Muster nach Farben zu benennen) und war glaube ich Nummer fünf im Buch.

Immerhin hält es durch die Spannfäden schön warm, auch wenn bei dem mangelnden Helligkeitskontrast Ringel genauso hübsch gewesen wären.

Aktueller Nadelblick Februar 2025

Der erste Nadelblick im neuen Jahr, er passiert zum Monatsanfang und es gibt einiges zu sehen.

Der graue Blazer ist immer noch nicht fertig, ich sehe ihn zwar regelmäßig auf der Schneiderpuppe, aber das das hilft natürlich nicht. Und bevor es damit weiter geht, müssen erst mal noch ein paar Reste in Kleinkram verarbeitet werden. (Und inzwischen dazu gekommene „dringen“ Projekte gearbeitet… anderes Thema.)

Aus den Resten meines Probekleides vom letzten Sommer wird noch mal eine Figur nach dem Aranzi Aronzo. Das wurde zugeschnitten, angefangen… und dann kam eine Spezialanfertigung für einen Geburtstag dazwischen.

Hier sieht man stilisierte Löffel aus dickem Filz. Auf der Rückseite des Löffelstils ist Klett genäht.

Heute habe ich festgestellt, dass ich noch mal eine „Zutat“ kaufen muss, bevor ich das Projekt fertig stellen kann. (Das ist so das „Schicksal“ dieses Projekts, eigentlich ist es nicht wahnsinnig viel Arbeit, aber es erforderte viel „Sourcing“, das meiste Material hatte ich nicht da und die Stickdatei hat mir ein lieber Freund entworfen und erstellt.

An den Weihnachtssocken für meinen Bruder geht es auch weiter. Nicht rasant, aber es passiert was.

Die seitlichen Katzen laufen ja versetzt, auf der einen Seite stricke ich den Katzenkopf fertig auf der anderen Seite nur ab und an eine rote Masche um „verankern“ des roten Fadens, damit er nicht nur als Spannfaden läuft.

Das Muster mag ich immer noch, aber stricken tut es sich nicht gut.

Am pinken Pulli mit den Streifen aus Perlmuster ist hingegen ein Ende abzusehen.

Ich bin unten am Bündchen. Noch einige Reihen da, dann das Halsbündchen und dann noch Fäden vernähen.

Das der Pulli zum grauen Hosenanzug deutlich vor den Hosenanzug fertig wird, hätte ich bei Beginn 2023 jetzt auch nicht gedacht. Aber der Pulli könnte eventuell noch in diesem Winter getragen werden. Je nach dem, wie lange es kalt bleibt.

(Und wenn man auf dem Spiegel vorher Staub wischt, wird das Bild auch klarer.)

Beim Hexispiel ziehe ich noch Fäden, aber bei den dicken Stoffen dürfen sie drin bleiben. 😉

Generell bin ich aber mit meiner Entscheidung, die Fäden zu entfernen zufrieden, obwohl es mühsam ist. Denn die Decke wird dadurch auch spürbar leichter. So ein lose gesponnener Baumwollfaden ist erstaunlich schwer. Vor allem, wenn doch pro kleinem Hexagon recht viel drin ist.

Ich denke mal, ich habe inzwischen knapp die Hälfte geschafft.

Und es gibt ein neues Buch.

Da ich im Januar schon einmal in Paris war (Nein, keinen Stoff gekauft, auch nix Textiles. Auch keine Wolle, obwohl ich in einem Wollgeschäft war.), habe ich das erste Buch des Jahres schon ausgelesen. (Gut, das war das, was ich letztes Jahr noch angefangen hatte.)

Damit waren es letztes Jahr immerhin fünf gelesene Bücher. Nicht viel, aber es war schon schlimmer.

Und das hier ist offiziell Buch 2 für 2025.

Eigentlich ganz dünn und ich dachte, es wäre in wenigen Tagen ausgelesen… aber da hatte ich meine Rechnung ohne einen Verlag gemacht, bei dem ich eine Zeitschrift abonniert habe. Der warf mir doch gleich wieder ein kostenloses Sonderheft hinterher, was meine Leseenergie band. Nicht bestellt, aber leider dann doch auch interessant.

In den nächsten zwei Monaten bin ich wieder sehr wenig Zuhause, also mal sehen, wie weit meine Projekte dann sein werden. Ich hoffe doch sehr. zumindest das Geburtstagsgeschenk wird noch in diesem Monat fertig…

Obdachlosenmütze 24/III

Ja, ich weiß, es ist 2025 und ja, die Mützen sind alle vor Weihnachten 2024 bei der Diakonie gelandet.

Aber noch nicht alle im Blog. Ich habe ziemlich den Überblick verloren, was ich schon gezeigt habe und was nicht, hoffe aber, dass ich alles noch wiederfinde (als Photo) und deswegen in der nächsten Zeit auch noch zeigen kann.

Hier ist also meine dritte Mütze für die Obdachlosen-Aktion.

Wieder die Basisanleitung aus „Knitting from the Top“ von Barbara G. Walker, wieder Wolle aus dem Merino-Konvolut von Lana Grossa und das Muster erneut aus der deutschen Ausgabe des Vogue Stitchionary, Muster Nummer 4, das den Titel „Wolkenkratzer“ bekommen hat.

Auf einem Schal würde das vielleicht so aussehen, auf einer Mütze sicher nicht.

Aber es sieht nett aus und ich mag die Kombination aus uni und dem bunten Garn. Das dunkelbraune Garn ist jetzt auch ziemlich aufgebraucht. Es kann in den nächsten Jahren dann bunter weitergehen.

Aktueller der-Monat-ist-fast-vorbei Nadelblick Dezember 2024

Es ist nicht so, dass ich es vergessen hätte, aber Dezember (eigentlich November und Dezember) waren dieses Jahr noch voller als sonst. Ich hätte nicht gedacht, dass das geht… aber es ging. Und ich hoffe, ich habe nicht den Überblick über die Sachen verloren, die zwischendrin fertig geworden waren und die ich noch nicht gezeigt habe…

Nachdem die Feiertage vorbei sind, kam ich immerhin noch mal ein bisschen zum Nähen, daher liegt aktuell ein Barbie-Outfit unter der Maschine. Diesmal aus einem alten Burda-Puppenmode Heft. (In dem wenige Modelle sind, die nicht gleichzeitig im Barbie-Sonderheft veröffentlicht wurden.) Eigentlich ein Cheerleader-Outfit, aber da ich die Reststoffe vom Dirndl verwende, hat es da nicht so viel Ähnlichkeit mit. Daher habe ich auch den „Puschel“ gleich weggelassen.

Gestrickt ist auch das eine oder andere.

Zum Beispiel die Weihnachtssocken für meinen Bruder.

Die Anleitung nennt sich Katzenjammer von Piet Keno und ist eigentlich nicht für Socken gedacht. Damit die Maschenzahl passt, musste ich etwas größere Nadeln nehmen. Das Basisgarn ist Schachenmayr Regia Relax Color, das Motivgarn Sockengarn aus Alpaka von Hansa Farm.

Ja, das ist der aktuelle Stand. Ich würde also sagen, für Weihnachten 2025 liege ich gut im Rennen. (Da die Nadeln nicht meine übliche Socken-Nadelstärke sind, stört es auch nicht, wenn sie jetzt erst mal auf Eis liegen.) Zum Glück hat der Lieblings-Comic-Laden meines Bruders auch Gutscheine, damit war er dann doch auch glücklich.

Ganz guten Fortschritt gibt es hingegen bei meinem pinken Pulli.

Hier sind beide Ärmel fertig und es geht am Rumpf weiter.

Allerdings ist das natürlich der langweilige Teil. Aber vom Prinzip her bin ich schon motiviert, den fertig zu stricken, bevor es im Frühling wieder warm wird.

Hängt dann natürlich auch vom Wetter ab, ob das klappt…

„Langweiliger Teil“ ist auch ein gutes Stichwort für mein Hexispiel.

Ich habe tatsächlich alle Eckstücke eingenäht, habe mir ein Vlies besorgt und sogar schon den Rückseitenstoff zugeschnitten… als mir bewusst wurde, dass die Heftfäden ja noch raus müssen.

Und das Baumwollheftgarn haftet gut im Stoff, muss als wirklich Stich für Stich aufgemacht werden.

Angefangen habe ich, mal sehen, wie lange das dauert. Sechs Stiche pro Hexagon…

Nicht photographiert habe ich meine aktuelle Lektüre. Ich bin tatsächlich (nachdem ich Anfang November einen dicken Schmöker verschlungen habe) bei Buch sechs. Am Anfang. Ich schätze aber, von dem Buch kann ich das Bild auch im Februar noch nachreichen, gegen Jahresende meinen ja alle abonnierten Zeitschriften, einen mit zusätzlichen Sonderheften beglücken zu müssen…