Der Gott des Chaos… (Teil 2)

LKWNeben den kleinen Fahrzeugen gibt es aber auch große, weniger in der Städten, aber für den Warentransport über Land.

(Die nächsten Bilder stammen aus Fort Cochin in Kerala, aus einer Marktstraße die vor allem von Großhändlern für Gewürze, Tee und Reis gesäumt wird.)

Dies ist, so könnte man sagen, „Tuning“ auf indisch. 😉

Die LKW mögen alt sein, die Technik schwach, Sicherheitsaspekte vernachlässigbar… aber schön müssen sie sein. Die Malereien sind oft detailiert, die bemalten Flächen groß.

Noch beeindruckender, um nicht zu sagen von schrecklicher Schönheit ist so ein Ding allerdings, wenn es einem auf der Überholspur des Highways (ja, so was gibt es in Indien, nicht ganz so aufs Rasen ausgelegt wie eine deutsche Autobahn, aber es gibt mehrspurige Schnellstraßen mit getrennten Richtungsfahrbahnen) entgegen kommt.

Wie gesagt, das mit den Verkehrsegeln ist so eine Sache… wer größer ist hat Recht. Und wer kleiner ist besteht besser nicht auf seinem. Falls die Bremse doch nicht so gut ist, wie der Fahrer gedacht hatte. Oder die Ladung schwerer. Oder so.

Auch die Namen über der Frontscheibe tragen nicht gerade zur Beruhigung bei. Oft handelt es sich (so weit ich das beurteilen kann) um Götter, „Lakshmi“, „Ganesha“, „Krishna“ habe ich gesehen, aber auch „Lord“,“ Jesus“ oder „Matha Maria“ (immerhin phonetisch kommts hin – mit indischer Aussprache).

Himmlischer Schutz ist sicher nützlich. Und nachts zu fahren sollte man vermeiden, denn Busse und LKW, aber auch viele Auto-Rikschas sind bestenfalls vorne beleuchtet. Hinten guckt ja keiner raus, wozu also Licht? – Genau.

The small ones dominate the city, but the goods carriers outside are huge. And kind of „indien pimped“. 😉

(Next pictures were taken in Fort Cochin in a Bazaar street, dominated bei wholesalers for spice, tea or rice.)

Verkerh in IndienTechnique of the truck may not be the main issue, it can be old, rusty, engine hardly functionning at all. But it must be colourful. The trucks are big, painted with a lot of love for small details.

Even more impressive, not to say slightly (…) scary becomes such a colossus when you face it on the fast lane of a highway running in the wrong direction. (Yes, India has a few highways which are quite okay to use.)

One basic traffic rule is, that the bigger guy is right. And the smaller better not tries to get it’s right immediately. You can see that the trucks engine is all right… but what about the brakes…? Who wants to test…?

The names they all have over the windscreen are not really reassuring either. Usually it’s the names of gods or godess (as far as I can tell), I have seen „Lakshmi“, „Ganesha“ or „Krishna“, but also „Lord“, „Jesus“ or also „Matha Maria“ (phonetically correct, if you speek indian english).

Considering the way how people drive a good deal of celestial protection is definitely recommended…

Besides not driving at night is the safer option. (Also if you rent a car with driver, usually the driver is automatically included, when you rent a car, renting it without would be more expensive… the driver will normally make sure, that you and he and his car have arrived before nightfall.) Because headlights are sometimes used by trucks, buses or auto-rikshaes. Rear lights on the contrary… what shoud they bei good for? No one looks out of the rear window…

Also no one is willing to wait.

Overtaking is always possible, even in the smallest lane. (Okay, this one was more like a boulevard, for the local conditions…)

Geduld ist im Übrigen auch keine Stärke indischer Autofahrer. Platz zum Überholen ist immer, auch in der schmalsten Gasse. (Wobei diese Straße für eine indische Provinzstadt eher breit war.)

Auch die Straßen generell sind eine interessante Erfahrung für Europäer.

BusZum einen gibt es tatsächlich eine Art Autobahn.

Oft sind sie zweispurig und die Straßenqualität ist recht gut. Allerdings sind sie nicht kreuzungsfrei. Dörfer oder Städte die direkt an der Straße liegen sorgen für menschliches und tierisches Gewusel, natürlich auch für Busse die anhalten, Gepäck und Passagiere auf oder wieder abladen, am besten gleich auf der Fahrbahn, runter fahren wäre mühsam.

Da die linke (Indien hat Linksverkehr) Fahrbahn somit nicht unbedingt frei befahrbar ist, halten sich auch langsame LKW oder Busse lieber an die Überholspur. PKW müssen eben zusehen, wie sie durchkommen, Motorräder und Autorikschas ohnehin.

Und wenn der Bauer ins nächste Dorf will, fährt auch der Ochsenkarren über den Highway.

Manche Autobahnen haben sogar einen schön bepflanzten Mittelstreifen. Geradezu perfekt um Kühe darauf weiden zu lassen.

Und ist man zu weit gefahren? Kein Problem, der Mittelstreifen ist durchbrochen, damit man wenden kann. So braucht man auch nur auf einer Seite eine Raststätte…

Immerhin, auf eine mittlere Geschwindigkeit von 70 Kilometern in der Stunde kann man kommen. Auf dem Highway, wohl gemerkt. Andere Straßen können alles sein, von halbwegs lochlosem Asphalt bis hin zur Schlammpiste.

From a European point of view the streets are enother interesting experience.

Yes, there are highways. They have at least two lanes for each direction and the quality of the street is reasonably good, you can speed up.

Indische Autobahn Unless you come to the next smaller city oder village that will be directely next to the street. People and animals run around, markets are held, the buses stop… and as the quality of the street is muchbetter on the highway than next to it, the buses my even stop on the highway, beeing more convenient. For the bus driver.

As the left lane is thus from time to time blocked, everybody preferes the fast lane on the right. Including busses and trucks. So the car drivers and the motorbikes have to manoeuvre around to overtake the slow vehicles. Also autorikshaws, but they are small and not too quick anyhow…

The use of the highways is not limited to motorized vehicles… if a farmer wants to go to the next village with his bullock cart… highways are just fine. And as he will have no driving licence, chances are, that he will choose the fast lane…. in any direction.

Sometimes the lanes in the different directions are separeted by a bit of plants, grass, greenery,… a perfect spot to bring the cattle to graze…

And unlike in European countries if you find, that you went to far… just wait for the next hole in the middle for a U-turn. That’s absolutely legal and permitted.

As a result of all that your over all speed over a longer distance will not exceed 70 km/h. On the highway. Other roads… can be anything from quite straight asphalt to mud and holes.

Kühe vor Metroeingang in Delhi Andererseits gibt es aber auch ganz moderne Massentransportmittel. Delhi hat etwa drei Metrolinien und die funktionieren (zumindest in den drei Tagen, die wir sie genutzt haben) sehr gut.

Bis auf gelegentliche kleine Hindernisse am Metroeingang… 😉

Lustig ist allerdings das Verhalten der Einheimischen… öffnen sich die Türen der Metro stürmen alle hinein. Ohne das geringste Verständnis dafür, daß sie gar nicht rein können, bevor diejenigen, die schon drin sind, rausgekommen sind.

Wer glaubt, das sei bei deutschen Zügen genauso… ne, Deutsche sind oberdiszipliniert und höflich im Vergleich dazu. Wir lassen wenigstens eine zehn Zentimeter breite Gasse zum Aussteigen… statt in voller Breitseite reinzustürmen.

Aber wenn man mal drin ist (oder wieder draußen..) funktioniert das System gut. Moderner als die Kölner Straßenbahn…

On the other side there are cool, modern means of transport, who works just fine. (At least the Delhi Metro did work fine in the three days we spent at Delhi.)

Except for some minor obstacles at an entrance… 🙂

Another strange thing is the behaviour of the locals… the train stops, the doors opben and first thing is, that everybody tries to get in at the same time. Without any understanding of the fact, that people have to be out, before other people can get in.

Before I thought, that people in Germany show this stupid behaviour, but no comparison! In Germany (or even in France) they will let at least a 10cm large lane to get out… Indians try to get in at full door largeness.

But once you are in (or out) the system works fine. And much more modern than the Cologne „Straßenbahn“.

Der Gott des Chaos… (Teil 1)

… welcher auch immer das sein mag, im hinduistischen Pantheon kenne ich mich nach wie vor nicht so gut aus… aber seine Domäne ist definitiv der Verkehr in Indien.

Straße in Bangalore Oh, es gibt Verkehrsregeln. Im Prinzip. Es gibt auch Führerscheine, allerdings sind die erst seit einigen Jahren mit einer zumindest rudimentären Prüfung verbunden.

Aber letztlich fährt jeder wie er mag. Fußgängerampeln sind noch rarer gesät. (Und überhaupt gelten rote Ampeln in Bangalore) bestenfalls tagsüber und wenn ein Ordnungshüter zuschaut…. nachts sind sie reine Dekoobjekte…)

Und Zebrastreifen hin oder her… es bleibt ein mulmiges Gefühl, wenn man sich beim Überqueren der (breiten) Straße einer mit den Hufen scharrenden Horde gegenüber sieht.

Leicht beruhigend ist dabei nur, daß Autos in Bangalore noch in der Minderzahl sind und sowohl Motorräder als auch Auto-Rikschas (dreirädrige Mopeds, die dem Geruch aus dem Auspuff zufolge mit allem fahren, auch mit alten Fritieröl…) etwas weniger massiv sind. Und die Straßen derart zugestaut, daß es gerade in den Stoßzeiten nur im Schrittempo vorwärts geht…

I’m not a specialist for the hindu pantheon, therefor I don’t know whether there is a god or godess of chaos, but he or she reigns definitely over traffic in the streets.

Theoretically India has traffic rules, driving licences (a kind of test before getting one is on the contrary a quite recent developement…). Practically everybody goes, drives, rides as he or she likes.

Traffic lights exist, but are only valid (at least maybe) if there is a lot of traffic and a policeman aroung. Therefore crossing a street becomes a challenge. And feeling kind of threatend when one is confronted with a waiting horde like on the picture is a good idea. As is moving quickely as a pedestrian…

The reassuring part is, that in Bangalore only a relatively small part of the traffic are real cars, the rest are huge amounts of two wheelers and three wheelers aka auto-rikshaws. Which have less sturdy metal around them.

And that the Bangalorian streets are heavily crowded and jammed, that very often the wheeled traffic can go only slow or not at all.

Verkehrsschild IndienImmerhin, ein gewisses Problembewußtsein seitens der Behörden ist verhanden, Straßenschilder lassen an Deutlichkeit wenig vermissen…

Speziell in Bangalore tragen inzwischen auch viele Motorradfahrer einen Helm (nicht die Beifahrer, die oft „Taxikunden“ auf dem Zweirad sind.) Allerdings nicht aus Einsicht, sondern weil die Polizei Verstöße gegen die Helmtragepflicht seit kurzem auch verfolgt und mit heftigen Geldstrafen ahndet.

Andere Plakate werben für den Besuch einer Fahrschule, um ein besserer Fahrer zu werden… (Angesichts der Tatsache, daß fünf bis zehn Zentimeter als ausreichender „Sicherheitsabstand“ im Stadtverkehr betrachtet werden ist das auch keine so schlechte Idee…)

Auch die Strafen für Fehlverhalten sind auf großen Tafeln an verschiedenen Kreuzungen angeschlagen. So kostet in Bangalore Fahren ohne Führerschein 300 Rupien, Fahren ohne Versicherung 500 Rupien und Falschparken in Commercial Street (einer eher „modernen“ und teureren Einkaufsstraße) auch 500 Rupien. (Für einen Euro bekommt man ungefähr 50 – 55 Rupien.)

Mein Verdacht ist allerdings, das bei weitem nicht alle Autofahrer lesen können, zumindest nicht unbedingt Englisch. Indien hat ja für jede Sprache auch eine eigene Schrift und die Lokalsprache in Karnataka (der Bundesstaat in dem Bangalore liegt) ist Kannada. (Oder so.)

At least the authorities seem to have a certain understanding for the problem. Traffic signs have a very clear message.

Especially in Bangalore one sees most of the twowheeler drivers wearing a helmet (the drivers, not their customers, as a lot of those vehicles also are „taxis“), simply because they get heavily fined if they don’t.

Other panels are ads for „become a better driver, go to driving school“. Good idea, if you ask me, as long as five to ten centimetres are considered a sufficient „distance of security“….

Still other panels indicate the fines, like 300 rupies for driving without driving license, 500 rupies for driving without insurance and 500 rupies for second line parking in Commercial Street, one of the more expensive Bangalorean shopping spots. (One Euro equals 50 – 55 rupies.)

Still I’m not sure whether all drivers are able to read, to read in English that is. All of those languages in India have a different writing and all of them is not in „Latin“ letters…

Moderne RikschaHäufigstes Fahrzeug im indischen Verkehr dürfte aber das „auto“ sein, die Auto-Rikscha.

Diese stellen als Taxis sowohl den Waren- als auch den Personentransport sicher. Wenn ein paar Leute ihren Hintern raushängen lassen und der Fahrer seinen Sitz noch mit der einen oder anderen Pobacke teilt habe ich schon bis zu neun Leuten in so einem Teil gezähl. Plus den Fahrer.

Unnötig zu erwähnen, daß keines der Taxameter, die sie alle haben, jemals funktioniert, wenn ein Tourist kommt? :o) (Meine indische Freundin muß allerdings auch oft mehrere fragen, bis sie einen findet, der bereit ist, nach „Meter“ zu fahren.) Und daß der vorher verhandelte Preis für Touristen in der Regel beim doppelten bis dreifachen des „eigentlichen“ Preises liegt. Tröstlich dabei der Rupienkurs, umgerechnet in Euro war keine Fahrt teurer als 2,50 EUR…

Die Bilder stammen aus Bangalore, was man daran erkennt, daß die „Autos“ schwarz mit gelber Bespannung sind. Die Farben wechseln nämlich von Ort zu Ort.

Was ich ebenfalls nur in Bangalore gesehen habe: Die gelbe Dachbespannung hat innen aufwendige Verzierungen, die aus verschiedenfarbigem Kunstleder (und ähnlichen Materialien) kunstvoll zusammengenäht, gerne golden gepaspelt, plastisch aufgepolstert und dekorativ gequiltet sind.

Da wir mehr oder weniger versehentlich in den Markt hineingelaufen sind (eher ein eigenes Stadtviertel), in dem diese Gefährte produziert und repariert werden, hatte ich die Gelegenheit bei der Herstellung dieser Kunstwerke zuzusehen. Sie entstanden auf einer einfachen Tretnähmaschine und wie das sperrige, steife Material in Rundungen verarbeitet wurde verdient Respekt und Bewunderung.

Leider wollte sich der Handwerker nicht photographieren lassen (was wir selbstverständlich akzeptiert haben), im Gegensatz zu den Jungs auf dem obigen Bild, die unbedingt mit drauf wollten. Also habe ich von den opulenten Verzierungen dieser klapprigen Gefährte kein Bild. 🙁

Werbung„Backbone“ of most of the transport going on in India are „autos“, the motorised rikshaws.

People or goods… the three wheelers transport anything. I’ve seen up to nine people in (more or less „in“, because some parts of the body will not fit in, when it’s loaded like that) one. Plus the driver…

All those taxis have a meter… do I have to tell that they (the meters) all are out of order, when a tourist comes? :o) (My indian friend also sometimes has to ask several ones before she can find a driver who is willing to go by meter, but for tourists the number of working meters is zero.) Also needless to say, that a tourist pay twice or three times the „normal“ price. Little consolation: due to the rupie-euro conversion no ride did cost as more the 2,50 EUR.

The pictures here are all from Bangalore, where the upper part of the autos is yellow. The type of vehicle existed everywhere in India (where we were), but colours change.

Also thrilling and unique I think is the „interior“ of the bangalorean autos: the yellow top has complicated coloured patterns at the inside. Sewn of different coloured tarpaulin in rather complicated shapes, piped, padded, partially quilted,… just amazing what they do with the rather stiff material.

Es we incidentially happend to land in the „market“ where those three wheelers are produced, repairedm customized and embellished I had the opportunity to observe a man sewing those tarpaulins. With a simple treadel machine. He didn’t want to be photographed (unlike the boys on the picture above), so I have no photo of this. But it was impressive to watch.

Und daß man die Plane gleich noch gewinnbringend als Werbefläche einsetzen kann… das hat sich auch bis Indien rumgesprochen. (Die Werbung empfiehlt übrigens Hologramme auf Markenprodukte gegen Produktpiraterie… )

Ich glaube, ich poste das jetzt mal, bevor es zu lange wird… Fortsetzung folgt

(Will das überhaupt jemand lesen? Oder soll ich die Reiseberichterstattung lassen und auf den nächsten Nähanfall warten?)

Hm.. I think, I better post this now, before it gets completely too long to read… to be continued

(Btw… does anyone want to read all that… or shall I stop telling holiday stories and wait for the next crafty thing to write about?)

Parken in Paris

ein Smart parkt in ParisEs gibt ja Leute, die der Ansicht sind, in Paris Auto zu fahren wäre schwierig: Viel Verkehr, mehrspurige Kreisverkehre, die nicht mal eindeutige Spurmakierungen haben (wo sechs Spuren vorgesehen sind haben locker zehn Autos nebeneinander Platz…), Einbahnstraßen und die oftmal phantasievolle Interpretation der Verkehrsregeln durch die einheimischen Fahrer…. dazu noch eine Portion Ortsunkenntnis… das macht vielen Angst.

(Nicht ganz zu Unrecht, wenn man auf unbeschädigten Lack großen Wert legt. Der Rest ist Gewöhnung… )

Dabei ist das Fahren noch die einfachere Übung für einen Autobesitzer in Paris.

Spannender ist die Frage, was eigentlich kommt, nachdem man den Motor abgestellt hat… :o) Ein Smart paßt tatsächlich in die kleinste Lücke, aber das Durchschnittsauto ist größer.

Wohin also mit dem Auto, wenn man in Paris angekommen ist?

(Meine Empfehlung ist ja generell, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen… aber manchmal muß oder will man den eigenen PKW wählen.)

Der Hotelparkplatz ist eine gute Idee. So das Hotel einen hat. Auch bei teureren Hotels ist das in Paris keineswegs üblich und schon gar nicht für jedes Zimmer einen. Der Parkplatz (wenn es ihn gibt) sollte also bei der Buchung schon mitgebucht werden. Er ist auch in der Regel nicht im Zimmerpreis enthalten. („Service“ bedeutet nur, daß eine Sache möglich ist. Nicht daß sie kostenlos ist.) Ein großer Vorteil dieser Lösung ist auf alle Fälle, daß man das Gepäck nicht sehr weit tragen muß.

Dann gibt es natürlich Parkhäuser bzw. Tiefgaragen. Auch in der Pariser Innenstadt sind diese recht reichlich vorhanden. Für einen Tag parken dort muß man allerdings mit Preisen bis zu 34 EUR/Tag rechnen. (Das ist das teuerste, das ich bislang gefunden habe) Um die 25 EUR sollte man pro Tag im Budget auf alle Fälle veranschlagen.

Was es, besonders in den inneren Arrondissements nicht gibt, sind kostenlose Parkplätze am Straßenrand. Und auch keine, auf denen mal länger stehen bleiben dürfte. Zumindest nicht, wenn man keinen Anwohnerparkausweis besitzt. (Zahlen muß man auch dann, aber man darf länger stehen bleiben. So man einen freien Platz gefunden hat.) Samstags und Sonntags sind die Parkplätze dann zwar kostenfrei… aber eben belegt.

Am Stadtrand von Paris gibt es eher mal noch kostenlose Straßenparkplätze, aber da auf einen Freien zu rechnen ist mehr als optimistisch. Und je enger die Gasse, desto größer die Chance, Kratzer im Lack zu gewinnen oder einen Außenspiegel zu verlieren. (Dellen oder Kratzer im Lack erzeugen bei einem französischen Autofahrer nicht mal ein schlechtes Gewissen… die gehören in seinem Weltbild zur Standardausstattung eines Autos dazu.)

Wobei das Auto auf einem „payant“ Parkplatz an der Straße abgestellt nicht deutlich sicherer steht. Bewacht sind diese Parkplätze dennoch nicht. Außer durch die städtische Parküberwachun, was mit einem Strafzettel quittiert wird.

Allerdings… die Strafzettel sind nicht teurer als ein Tag im Parkhaus. Bewegt man sich etwas von der „inneren Innenstadt“ weg sogar günstiger. (Ab 11 EUR ist man dabei.) Und so lange man tatsächlich auf einem legalen Parkplatz steht und auch niemanden behindert… wird auch nicht abgeschleppt. :o)