Täschen-Tutorial, Teil 3

Und weil wir eh schon so schön beim Schneiden sind, machen wir an der unteren Ecke, also da, wo der Stoffbruch ist, gleich weiter.

Damit sich der Stoff hinterher hier nicht so knubbelt, schneide ich eine Ecke ab. Dabei natürlich die Steppnaht, die die Seitennähte hält, nicht verletzen.

(Am Futterbeutel mache ich das gleiche.)

Jetzt habe ich schon zwei Taschenbeutel, einen aus Futter, einen aus dem Oberstoff. Beide liegen immer noch mit der linken Seite nach außen.

Saum

Jetzt wird die obere Kante 1,5cm nach links (also nach außen) umgeschlagen und festgesteckt. (Falls jemand die Bilder zu klein findet… man kann drauf klicken und bekommt eine größere Version angezeigt.)

Anschließend eventuell bügeln, die Rosenseide nicht zu fest, damit sie nicht plattgedrückt wird.

Wer sich hier nicht mit pieksigen Nadeln rumschlagen möchte kann auch heften oder kleben. Ich habe mich gegen Kleben entschieden, weil ich erst mal nicht vor habe, die Tasche auch zu waschen.

Und zum Heften war ich zu faul… *g* Also bleiben die Nadeln drin und ich arbeite vorsichtig…

Futter in Tasche stecken Als nächster Schritt wird die Seidentasche gewendet, so daß die „schöne“ Seite mit der Borte wieder außen ist.

Und der Futterbeutel wird in den Seidenbeutel hineingeschoben.

Anschließend wird es richtig fisselig. Oben soll die Tasche nämlich einen Reißverschluss bekommen, damit nichts herausfallen kann. (Und der Inhalt auch etwas besser gegen Taschendiebe geschützt ist.)
Reißverschluss einstecken

Ob es da einen „Königsweg“ gibt, weiß ich nicht. Vielleicht hätte ich ihn besser vor dem Schließen der Seitennähte eingenäht, aber dann wäre das wieder fisselig geworden. Tja…

Weil ich ihn gerade da habe, benutze ich einen normalen schwarzen Hosenreißverschluß.

Den stecke ich zuerst nur am Oberstoff fest, und zwar so, daß die Zähnchen frei bleiben.

Der Reißverschluß wird am Ende quasi den „oben drauf“ liegen und die Tasche abschließen.

Reißverschluss Das letzte Bild zeigt den eingesteckten Reißverschluss. am hinteren, geschlossenen Ende des Reißverschlusses muß man den bereich der Zähnchen lose lassen. Was auf dem Bild als „Schwänzchen“ übersteht, wird einfach in die Tasche hineingeschoben.

Links und rechts muß dann genug Stoff „frei“ stehen, daß man den Reißverschluss hineinbekommt.

Täschchen-Tutorial, Teil 2

( Falls es jemand noch nicht bemerkt hat, das wird mal wieder eine ausführliche und anfängerfreundliche Anleitung. Ich weiß, daß man sich als Anfänger oft an teuere und gute Stoffe nicht hintraut… aber gute Stoffe machen auch leichter gute Ergebnisse. Und so ein kleines Projekt kann jede(r) bewältigen, versprochen! Und die erfahrenen Näherinnen können für ein paar Tage weggucken. 😉 )

Borte knappkantig aufsteppen So von alleine hält die Borte natürlich nicht, der Klebstift ist auch nicht dauerhaft, also wird sie angenäht.

Hilfreich ist beim Umgang mit so feinen Stoffen natürlich die richtige „Hardware“: Ich benutze ganz feine Nadeln, 60er von Organ (Auf keinen Fall den automatischen Einfädler benutzen! Das Öhr ist so fein, daß da der „Fädelhaken“ nicht durchpasst und sich daher mindestens verbiegt.), ganz feines Nähgarn, hier das gute Alterfil in Stärke 150, das ich von meiner üblichen Quelle in Aachen habe.

Um exakt auf der Kante zu steppen benutzen viele gerne einen Fuß mit Kantenführung. Ich habe festgestellt, daß ich es am besten kann, wenn ich genau sehe, wo die Nadel hinsticht. Deswegen kommt der offene Stickfuß zum Einsatz.

Die Stichlänge stelle ich auf 3, die Naht muß ja keiner Belastung standhalten und wenn die Stiche länger sind, ist die Gefahr, daß sich etwas verzieht geringer.

Und dann im Zweifelfall einfach gaaanz langsam nähen….

Versäubern am Nahtanfang und Nahtende ist übrigens nicht nötig, weil die Seiten zusammengenäht werden und das Nahtende dadurch gesichert.

überstehende Enden abschneiden

Der nächste Schritt ist dann ganz einfach: die überstehenden Enden der Borte bündig mit dem Taschenstoff abschneiden.

(Ich habe die Borte einfach gerade abgeschnitten, bevor ich sie aufgenäht habe. Das erzeugt zwar ein kleines bißchen Verlust, aber wie man sieht ist das nicht mal ein Zentimeter. Hätte ich die Borte gleich versucht schräg zu schneiden, hätte der Winkel nie ganz exakt zum Stoff gepaßt. Zusätzlich kann ich durch die überstehende Borte die Stiche ganze sauber bis zum Rand führen, weil ich ja auf der Borte anfangen und aufhören kann zu nähen. Und gerade bei Maschinen die vielleicht gelegentlich etwas „zickig“ sind, wenn es um den Stofftransport geht, kann das die Rettung bringen. Meine transportiert den Stoff prima, aber es gibt keinen Grund, sich das Leben schwerer zu machen als nötig. 😉 )

Ach ja, wer mit dem Rollschneider begradigt, sollte natürlich die Schneidematte unterlegen, nicht den Bügeltisch… *gg*

Seitennähte stecken Jetzt werden das Futter und der auf der Rückseite mit Organza beklebte Oberstoff der Länge nach gefaltet (also da, wo beim Zuschnitt auch der Stoffbruch war), mit der rechten Seite nach innen.

Beim Futterstoff ist das ja relativ egal (zumindest bei meinem Venezia), beim Oberstoff sieht man deutlich, daß der schwarze Organza jetzt außen liegt.

Dann die Längskante, also die Seitennähte stecken und nähen.

Wie man sieht, habe ich zum Stecken Stahlkopfnadeln genommen. Allerdings nicht irgendwelche, sondern es gibt extra feine von Prym. Sie rentieren sich eigentlich ab dem ersten Mal, wenn man feine Stoffe näht, weil sie die Gefahr, daß sichtbare Löcher im Gewebe bleiben doch deutlich reduzieren. Ich hebe meine getrennt von den anderen Stecknadeln auf, dadurch bleiben sie auch lange „gut“, also schön spitz und nutzen sich nicht so schnell ab.

So feine Stoffe zu stecken und dann über die quer gesteckten Nadeln zu nähen ist allerdings immer ein Risiko. Einmal kann die Nadel brechen, auch die Stecknadel kann kaputt gehen, wenn die Nähnadel genau drauf trifft. Und der Transporteur funktioniert natürlich auch nicht ganz so gut. Ich nähe immer sehr langsam drüber und kann das inzwischen auch ganz gut.

Wer weniger Erfahrung hat, sollte sich überlegen zu heften (von Hand) oder zu kleben. Wondertape (auch wasserlöslich) böte sich an.

genäht und versäubertTja, hier wollte ich zeigen, wie die Nähte verlaufen, aber das Nähgarn (120er von Alterfil) passte farblich leider zu gut. Deswegen die blauen Tupfen.

Da diese Nähte halten sollen und ich ja die quer gesteckten Stecknadeln zu übernähen habe, habe ich mich für eine 70er Nadel (auch von Organ) entschieden. Die ist etwas stabiler als die 60er, aber immer noch fein genug.

Als Nahtzugabe hatte ich einen Zentimeter zugegeben, also verläuft die Naht mit Steppstich auch einen Zentimeter von der Schnittkante entfernt.

Da sowohl die Seide als auch der Organza fusselden Stoffe sind, habe ich knapp daneben noch eine Versäuberungsnaht gesetzt. Die Nahtzugaben werden also zusammen versäubert. Ich habe den „offenen Overlockstich“ benutzt, denn er ist genauso stabil wie ein normaler Zickzackstich, näht sich aber schneller und braucht weniger Garn. Wer „nur“ einen ganz normalen Zickzackstich hat, kann den genauso gut nehmen. Stichbreite etwa Einstellung 3, Stichlänge 2,5.Naht einknipsen

Danach wird knapp neben der Zickzacknaht abgeschnitten.

Anschließend wird noch mal vorsichtig geschnitten.

Der obere Rand der Tasche hat ja eine Zugabe von 1.5cm, die nach innen geschlagen werden soll.

Da die zusammengefasst versäuberte Nahtzugabe etwas steif ist und sich nicht gut einklappen ließe, wird hier (siehe Pfeil) ein Schnitt bis fast an die Steppnaht gemacht.

Wichtig ist hier, daß die Schere scharf sein sollte, besonders an der Spitze, damit man die Naht nicht durchtrennt.

*Uff*, schon wieder so lang, der Eintrag… also geht es morgen weiter. (Oder so… das Beschreiben dauert ja wieder viel länger als das Nähen… )

Täschchen-Tutorial oder Noch mehr Rosenseide…

Nachdem die Jacke erfolgreich fertig gestellt ist, bleibt mir noch so der eine oder andere Rest von dem Stoff. Und der ist natürlich viel zu Schade, um ihn wegzuwerfen. (Obwohl ich mich von kleinen Resten inzwischen sonst ganz gut trennen kann, weil ich sie eh nie verarbeite…)

Bevor der Rest aber auf ewig in der Restetruhe versauert, was läge näher, als zumindest noch eine kleine, einfache Tasche daraus zu nähen? Nicht so monstergroß, wie meine Tasche sonst, sondern wirklich nur ein kleines Täschchen, das das Nötigste faßt:

Bei mir ist das meine Agenda , Schlüssel, Taschentuch und Lippenstift.

Die Agenda ist das größte Teil, also gibt sie das Format vor. Ich falte an einem DinA4 Blatt ein wenig herum, bis mir die Größe sinnvoll erscheint und schneide mir dann aus einem anderen Blatt mein Schnitteil aus: 21cm breit und 23 cm hoch.

Dabei sind an den Seiten je ein Zentimeter Nahtzugabe vorgesehen, oben ein eineinhalb Zentimeter breiter Rand als Abschluss und unten wird der Stoff im Stoffbruch gelegt. Mein Reststück ist noch groß genug.

ZuschnittUnd da das Teil rechteckig ist, eignet es sich perfekt, um mit dem Rollschneider zugeschnitten zu werden.

Also die Schneidmatte herausgekramt, einen schönen Stein (aus der Normandie) zum Beschweren des Schnitteils gesucht und losgerollert.

Damit die Ränder auch wirklich grade werden, schneide ich an einem Metallineal entlang. Tut allerdings der Klinge nicht optimal gut, wenn ich vom rechten Weg abkomme… :o)

Damit die Tasche stabiler wird, bekommt sie eine Einlage.

Wegen der bekannten Problematik des Stoffes aber keine aufgebügelte, sondern ich bleibe bei dem Seidenorganza, den ich auch in der Jacke verwendet habe. Was überdies den Vorteil hat, daß ich auch davon noch reichlich übrig habe… Das ist natürlich nicht so stabil wie eine feste Vlieseline oder gar Schabrackeneinlage, aber es soll ja ein elegantes Täschchen werden, kein „den halben Hausrat mit rumschlepp-Sack“ wie meine Taschen sonst. *g*

Und damit es von innen auch hübsch aussieht, das ganze noch mal aus Futterstoff. Von dem ist ja auch noch da.

Auf dem Bild liegen die drei Stoffstücke jeweils im Stoffbruch neben dem Schnitteil.

Sprühfixierer auf Organza

Als nächstes muß das Organzateil auf das Seidenteil. Hier benutze ich ganz profan Sprühkleber. Und zwar denjenigen, der nicht dauerhaft klebt. Manchmal heißt der auch „Sprühfixierer“, aber es gibt auch Sprühfixierer, die dauerhaft kleben. Wichtig ist, daß irgendwo auf der Spraydose was von „vorübergehend“ oder „temporär“ oder so steht…

Weil immer wieder Leute Probleme mit dem netten Zeug haben oder sich gar überhaupt nicht dran wagen, kommt hier jetzt eine ausführlichere Anleitung. (Ich dachte nämlich auch lange Zeit, das wäre was, was man nur für die Stickmaschine braucht… dabei kann es so nützlich sein.)

Wichtig ist also zuerst, daß es, wie oben schon geschrieben, ein temporärer, also nicht dauerhafter Kleber ist. Ich benutze diesmal den von Goldzack, es gibt aber von vielen Marken derartige Produkte. Der wichtigste Unterschied ist eigentlich, daß manche davon wasserlöslich sind und andere nicht. Gemeinsam ist beiden, daß die Klebwirkung nach einigen Tagen von selbst verschwindet.

Bei den wasserlöslichen (Goldzack gehört dazu), kann man den Kleber auch durch Waschen schneller entfernen. Bei der anderen Sorte sollte man das auf keinen Fall tun, denn da bewirkt das Wasser oft eine sehr, sehr dauerhafte und häufig häßliche Klebwirkung. Die Anleitung auf der Spraybombe zu lesen empfiehlt sich also…

Wichtig ist, daß man nie den Stoff besprüht, sondern die Einlage. Hier also der Seidenorganza.

Und daß man wirklich nur einen Hauch (!) Kleber verwendet. Nicht das Teil nehmen und wie mit der Lackdose flächig einsauen, sondern nur einen feinen Nebelstoß mehr über als auf das Teil sprühen, so daß der klebrige Sprühnebel, wenn er von der Schwerkraft angezogen zu Boden sinkt, eine sehr, sehr feine Schicht bildet.

Deswegen sollte man auch nicht (obwohl es verlockend scheint) im Freien sprühen, denn jeder Windhauch treibt den Kleber unkalkulierbar durch die Gegend.

Organza auf Seide
Stattdessen decke ich die Umgebung des Sprühfeldes sehr, sehr großzügig mit Zeitungspapier ab. Und dann, wie beschrieben, ganz, ganz vorsichtig einen Hauch Kleber darüber sprühen.

Außerdem: Keine Panik, wenn es mal daneben geht!

Erstens verliert der Kleber nach einiger Zeit von selber seine Klebkraft. Und zweites ist er wasserlöslich und daher mit lauwarmem Wasser ohne große Probleme zu entfernen.

Weil drittens der Kleber zwar nach einigen Tagen nicht mehr klebt, aber zwischendrin in der klebrigen Fläche hängen gebliebener Staub, Krümel, Flusen und Brösel trotzdem häßlich auf dem Laminat aussehen. Und nur mit dem Staubsauger alleine nicht zu entfernen sind.

Aber wie gesagt… gut abdecken, Fenster zu und keine Zugluft, dann geht alles gut.

Und danach wird der besprühte Organza mit der klebrigen Seite nach unten auf die linke Seite der Seide gelegt und mit den Händen festgedrückt. (Wenn die Hände jetzt kleben, war es zu viel Kleber.. 😉

Borte festkleben

Da ich gerade bei der Resteverwertung bin… in den unendlichen Tiefen meiner Bänderkiste (na gut, so groß ist die nicht) ist auch noch ein Stückchen jener wunderhübschen Heckenrosenborte von Kafka. (Mal wieder bei Scherzkeks-Stoffe schwach geworden… *hüstel*) Die wollte ich schon lange verwenden, wußte aber nie, wozu.

Also ein Stück beherzt abgeschnitten und leicht schräg über den Stoff gelegt.

Und wieder angeklebt, manchmal ist heften doch zu lästig. (Von Goldzack gibt es nämlich auch einen Klebestift für Stoffe. Auch wasserlöslich. Angeblich kann man auch normalen Klebestift verwenden, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Ich bin mir dann doch immer nicht sicher, ob nicht doch irgendein Lösemittel den Stoff oder die Farbe angreift. Und ich habe diesen Klebestift jetzt seit mehreren Jahren und finde ihn recht ergiebig. Da entsteht kein riesiger Spareffekt.) Also Kleber auf die linke Seite der Borte getupft und die Borte auf den Stoff gedrückt. Das hält. Zumindest auf dem Weg zur Nähmaschine…

Nochmal Happy Birthday: Keks-Bag No1

Ja, ein zweites Geburtstagsgeschenk beschäftigte mich diesen Monat. Und da ich es gestern übergeben habe, kann ich es jetzt auch zeigen…

Silvia, auch bekannt als großer Scherzkeks, hatte gestern Geburtstag.

Scherzkekstasche

Und irgendwie schwebte mir die Idee einer Kekstasche durch den Kopf. Silvia mag ja witzige Taschen und hat noch weniger Zeit zum Nähen als ich.

Natürlich fielen mir als erstes unendlich aufwendige Ideen ein, die ich alle versuchte zu verbannen, eine einfach Form sollte es werden, nur eine Kleinigkeit. Aber dafür auch pünktlich fertig.

Und als ich damit anfing war natürlich Wochenende und kein Stoff zu bekommen. Also tauchte ich erst mal in meinen Restekisten ab.

An sich kein Problem, da ist jede Menge taschengeeignetes. Nur Silvias Farben sind orange und grün und davon… habe ich wieder so gut wie nichts. Orange fand ich einen Futterrest, der war aber zu klein, weswegen ich für das Taschenfutter eine Art „Minipatchwork“ aus je vier Teilen machen mußte. Mit einem roten Cuprorest. (Eine echte Antiquität, schon zu Studentenzeiten habe ich den Stoff gekauft und verarbeitet.)

Da das Futter ein klein wenig von außen zu sehen sein sollte, mußte ich auch noch beidsetig „schöne“ Nähte machen… grr ein schnell und einfach Projekt war geplant.

Kekstasche

Für Taschenboden und Henkel mußte Fleece herhalten, denn da hatte ich auch noch orange und grün. Das dann ausreichend stabil zu bekommen war wieder zusätzlicher Aufwand.

Jeans geht zum Glück immer, daher wurde das der Außenstoff. (Reste von meinem Aachen-Kurs 2005).

Nieten in der Mitte einer steifen Fläche (ein Hoch auf die Schabrackeneinlage) einschlagen ist übrigens auch nicht vorgesehen, weder für die Zange noch für das Einschlagwerkzeug das Prym mitliefert. Klar, alles lösbar, aber… zeitaufwendig. :o)

Fischperlen

Und Schabrackeneinlage ist auch nicht wirklich geeignet, wenn man etwas verstürzen und wenden will… von dem Aufwand, alle Zacken einzeln rauszudrücken mal ganz zu schweigen… grmpf

Dafür war der kleine Fischanhänger schnell gemacht… genau, Tout a loisirs, Roccailles und wunderschöne Glasfische in Silvias Lieblingsfarben. Immerhin…

Doch da Silvia sich riesig gefreut hat… war es alle Mühe wert! 🙂

Und bei der nächsten, weiß ich schon, was ich anders machen werden. Denn die Tasche gefiel so gut, daß es sie als Schnitt mit Anleitung geben soll… da habe ich wohl noch ein bißchen was vor mir. 😉

Taschen-Shopping in Paris: Rayon d’Or

… oder der Laden, dessen Namen ich vergessen habe, von dem ich aber die Plastiktüte beim erneuten Packen der Reisetasche wiedergefunden habe. 😉 Und von dem ich hiermit Name und Adresse nachliefere.

Hier ist also die Beschreibung des Ladens und seines Angebotes. Sonst kann man wirklich nur sagen, daß das Angebot Gold wert ist.

Die korrekte Adresse lautet also:

178, rue du Temple, 75003 Paris (Metro Republique)

Und eine weitere Filiale befindet sich:

81, boulevard de Strasbourg, 75010 Paris (Metro Gare de l“Est)

Taschenkauf in Paris: Albertson’s maroquinerie

Ja, das Wetter war so schlecht, daß sich mein Schatz widerspruchslos durch viele Taschengeschäfte schubsen ließ. (Vielleicht hatte er auch Angst vor dem was passieren könnte, wenn ich und meine Kreditkarte alleine gingen… 😀 ). Jedenfalls versprach mein Preisführer „erreichbaren Luxus“ und das Motto ist: Einzelhandel zu Großhandelspreisen.

Und so wagten wir uns (nachdem wir uns in einer meiner Lieblingskonditoreien „le Valentin“ gestärkt und schon mal auf „Geld ausgeben“ eingestimmt hatten) wieder in den Regen. Bis zum „Show-Room“ in dem edle Ledertaschen, Handschuhe, Gürtel,… und drei nette ältere (und etwas skurile) Herren warteten. Sagte ich, daß ich es mag, wenn es in einem Laden für Lederwaren auch etwas nach Leder riecht und nicht nach Plastik? 😉

Jedenfalls wurde ich recht schnell fündig, wieder schwarz, aus feinem Lammnappa, nur diesmal größer. Ich suche ja immer Taschen, die wenigstens Din-A4 große Blätter oder Zeitschriften fassen. Sei es für die Arbeit (wenn der Laptop mal nicht mit muss) oder als Lektüre, in dem Format muß bei mir immer was mit. Weswegen ich auch von den breiten flachen Taschen genausowenig begeistert bin wie von den schmalen hohen…. Erstaunlich, wie viele Taschen immer 5cm zu schmal oder zu niedrig sind… 🙁

Danach hieß es schnell bezahlen, bevor mich noch was anderes schwach machen konnte. Etwa die Lederhandschuhe mit dem Seidenfutter… Und auch hier gilt: Die Preise sind nicht billig, aber eben preiswert. Außerdem werden (so die Auskunft der Inhaber) alle Sachen in Europa gefertigt, vor allem in Spanien und Italien. So bleibt das Geld wenigstens in der EU. 😉 Ach ja, die Herren (oder wenigstens einer davon) sprechen auch Englisch. Was für manche ja hilfreich sein mag.

Und wer in nächster Zeit nicht nach Paris kommt: Es gibt tatsächlich einen Internet-Shop Albertson“s. Achtung! Die Preise sind ohne Mehrwertsteuer und die Französische liegt bei über 19 Prozent.

19, rue Bergere, 75009 Paris (Metro Grands Boulevards)

Update Dezember 2007: Seit Februar repariere ich an der Tasche. Besonders die Nähte, die die Träger halten sollen mußte ich alle nachnähen. (Die nachgenähten halten.) Doch dann schabte auch das weiche Leder an den Metallschnallen durch. Und schließlich hat sich die Reißverschlussspirale vom Reißverschlußband gelöst. Angesichts des Preises war mir die Haltbarkeit zu kurz. Das weiche Leder mit den Metallschnallen war wohl einfach eine Fehlkonstruktion, ebenso die Nähte für den Henkel, die das relativ hohe Eigengewicht der Tasche nicht wirklich tragen. (Beziehungsweise nur das Eigengewicht, aber das ist nicht Sinn einer großen Tasche.) Ich werde von weiteren Käufen an diesem Ort absehen.

Taschenkauf in Paris: Der Laden, dessen Namen und Adresse

.. von dem ich aber noch genau beschreiben kann, wo er liegt. 😀 Und der mich auch sehr begeistert hat, so daß ich ihn euch nicht vorenthalten möchte.

Man findet ein riesiges Sammelsurium an Taschen, von der Kindergartentasche über alle möglichen Handtaschenformen bis zum Reisekoffer. Manches kostet fünf Euro und ist keinen mehr wert, aber es gibt auch jede Menge Markenware zum kleinen Preis. Kindergartentaschen von Samsonite Sammies fangen unter zehn Euro an, Eastpack-Rucksäcke für 20 EUR, Koffer und Taschen aller Größen auch von Elite, Samsonite oder Delsey,… zu unglaublichen Preisen. Natürlich kosten Luxushandtaschen oder große Koffer auch deutlich über hundert Euro, aber eben bei einer Qualität, die im Handel sonst nicht um den Preis zu bekommen ist.

Klar, ein bestimmtes Modell in einer bestimmten Farbe darf man nicht suchen, es gibt, was es gibt. Restposten, Vorsaisonware,… aber die Auswahl an Modellen und Farben im Ganzen ist so riesig (deutlich größer als etwa in Kölner Kaufhäusern) das die Chancen etwas für den eigenen Geschmack zu finden sehr gut sind. Und ganz ehrlich… bei einem Reiskoffer etwa ist mir die Stabilität wichtiger als die Farbe…

Ich habe mir ein kleines schwarzes Handtäschchen aus schmeichelweichem Leder gegönnt. Intelligente Innenaufteilung, Reißverschlussinnentasche, stabiler Verschluss… und was mir besonders gut gefällt: ein Trageriemen, der sowohl lang als Schultertasche getragen werden kann als auch kurz (dann liegt der Riemen komplett doppelt) im aktuellen Stil in der Hand. So bleibt die Tasche auch lange aktuell. 35 Euro sind sicher nicht geschenkt, aber doch deutlich unter dem „regulären“ Preis für diese Qualität. Und ich habe sie ja wieder zehn Jahre oder so…

Ach ja, die Wegbeschreibung… eigentlich ganz einfach, man bewegt sich auf der rue du Temple auf die Place de la Republique zu. Und das letzte Taschengeschäft auf der rechten Seite vor der Place de la Republique ist es. Nicht zu übersehen. Allerdings gibt es noch viele andere Taschengeschäfte in der Straße… Vielleicht findet sich die Plastiktüte mit dem Namen des Ladens und der genauen Adresse doch noch… :o)

Umschlagtasche: Reicht der Faden?

Viel fehlt der Tasche ja nicht mehr, der Knopf ist schnell angenäht.

Fehlt natürlich noch der Tragegurt, denn mit Unterarmtaschen (Clutches sagt man wohl heute) konnte ich mich noch nie anfreunden. Ich brauche meine Hände frei. Und diese Tasche im Speziellen wäre auch viel zu dick zum Festklemmen.

Wegen der Stabilität entscheide ich mich für den Träger wieder für den Spinnacker. Außerdem habe ich da noch ein Stück in passender Länge… Die Länge bestimme ich, indem ich das eine Ende eines Maßbandes an der einen Seite der Tasche festhalte, das andere an der anderen. Dann stelle ich mich vor dem Spiegel und ziehe die Tasche so lange runter, bis mir die Traghöhe gefällt. Das Maßband verrät dann gleich die passende Trägerlänge.

Zugeschnitten wird der Stoff dann in der passenden Länge und doppelter Breite. Verstärkt wird der Trägerstoff danach mit einer Bügeleinlage für Taillenbünde. Sie ist gerade da und hat die passende Breite. Sonst nähe ich auch gerne mal einen festen Gurt ein, aber ich habe gerade keinen in passender Breite und kleine Lust auf einen Ausflug zum Baumarkt.

Dann den Träger rechts auf rechts und entlang der Längsseite nähen. Beim Einlegen der Unterfadenspule fällt mir schon auf, daß so wahnsinnig viel nicht mehr drauf ist. Auf Verdacht neu aufspulen will ich aber auch nicht, in nächster Zeit ist ausnamsweise mal nichts türkises mehr geplant… Naja, mal sehen….

Genähen Träger wenden.

Hm… recht steif, diese Einlage… *drück* *zieh* *schieb* *leisefluch* Ja, das hätte ich wohl besser mal nur eingeschlagen und von rechts zusammengesteppt. Vorher denken wäre mal eine Alternative. :o)

TascheWeil noch Ripsband da ist, wird das knappkantig auf den Träger gesteppt, nicht in der Mitte, sondern so etwa ein Drittel vom einen und zwei Drittel vom anderen Rand entfernt. Dadurch kann ich mir das Absteppen der Trägerkanten auch sparen, die Konstruktion ist stabil genug und die Stofflagen verschieben sich nicht mehr gegeneinander. Sehr schön.

Die Schmalkanten der Träger werden jeweils etwa einen Zentimeter nach innen gestülpt. Jetzt nur noch die Träger mittig und etwa fünf Zentimeter vom oberen Rand entfernt auf die Seitenteile kleben (Wodertape… ich liebe dich!) und von rechts durch alle Stofflagen festnähen. Das Futter wird dadurch auch noch mal mit befetigt und so stabiler, wenn die Innentaschen beladen sind.

Hoppla… das Vorderteilfutter wollte ich jetzt nicht mit festnähen… *gr* Also (unter Ausstoßung leiser Flüche…) auftrennen und nicht an den Unterfaden denken… Noch mal annähen.

Die andere Seite annähen. Während ich die Vernähstiche nähe hört es sich irgendwie komisch an… hat es gereicht?

Hm, drei Stiche Überlapp.. nicht viel. *kratz* Aber wenn ich die Fadenenden nach links durchziehe und verknote und dann noch einen Tropfen Fray Check draufgebe… dann müßte es halten.

Denke ich.

Im Sommer werde ich es wissen. Aber jetzt bin ich erst einmal fertig! 🙂

Umschlagtasche: Assemblage

Innenleben der TascheJetzt müssen die vielen Teile eigentlich nur noch zusammengefügt werden.

Die vorbereiteten Futterteile werden also wie die Tasche selber zusammengenäht: Vorderteil und Rückenteil an je eine lange Seite des Bodenteils und dann an den Seiten die Seitenteile hineinpfriemeln. Dabei die Gummikordel mit dem Haken nicht vergessen. (Falls doch vergessen… wieder auftrennen… 😀 ). Da die Teile ohne Schabrackeneinlage deutlich weicher sind, ist es einfacher als bei der Außentasche. Nur gut vernähen sollte man die Nahtenden, wenn das Taschenfutter irgendwo aufgeht ist es erstens ein ewiges Gesuche, bis man den kleinen Gegenstand, der sich dann irgendwo zwischen die Stoffschichten verirrt hat, wiedergefunden hat und zweitens ist es auch sehr lästig, das Loch unsichtbar und stabil von rechts wieder zu schließen.

Damit aus den zwei Taschen dann eine wird, nimmt man die Futtertasche (mit der „schönen“ Seite innen) und stellt die Außentasche (mit der „schönen“ Seite außen) hinein, also rechts auf rechts. Dann steppt man am oberen Rand entlang von Seitenteil, Vorderteil bis zum anderen Vorderteil.

An der hinteren Seite bleibt die Naht offen, denn die Tasche muß ja gewendet werden. Das Futter wird also durch die Öffnung in die Tasche hineingewendet.

KlappendekorDie verbliebene Seite schließe ich dann von Hand (manchmal bin ich altmodisch, ein paar Handstiche vor dem Fernseher mache ich gerne) indem ich das Futter eingeschlagen auf den Innenstoff der Klappe nähe. (Okay, bei dem etwas steifen Spinnacker etwas mühsam…. )

Anschließend wird der obere Rand der Tasche an Seitenteil, Vorderteil, Seitenteil einmal abgesteppt, damit das Futter nicht vorguckt. Zusätzliche Stabilität am Taschenrand ist außerdem nie von Nachteil.

Und dann ist die Tasche auch schon weitgehend fast fertig. Na gut, sie hat noch keine Träger, an denen man sie tragen könnte, sie hat auch noch keinen Verschluss… aber sie sieht schon wie eine Tasche aus und man kann etwas hineintun.

Also Kraft geschöpft für den Endspurt. (Der bestimmt wieder viel länger dauert, als geplant und gedacht… 😉 )

Umschlagtasche: Die Innenausstattung

Mindestens so wichtig wie die Optik der Tasche ist natürlich die Innenausstattung.

Ich weiß noch, als ich ein Kind war, kamen diese „Organizer-Handtaschen“ mit vielen Fächern, Reißverschlüssen und was weiß ich noch alles auf. Und ich war so neidisch, weil meine Mutter eine hatte und ich nicht.

Als ich alt genug war habe ich mir natürlich aus so etwas geholt, denn schließlich will ich bei der Menge der Dinge die ich…. also, ich meine, natürlich trage ich (wie jede Frau) nur lebensnotwendige Dinge in meiner Handtasche mit mir herum. Aber ich muß gestehen, ich habe wohl eine weitgefasste Definition von „lebensnotwendig“. 😉

Was ich dann ganz schnell gelernt habe war allerdings, daß diese Taschen unendlich viele Fächer haben, aber nie eines in der Form und Größe, die ich gerade brauchte… :-/

Aber meine Taschen haben natürlich genau die Fächer, die ich brauche. Da ich Innentaschen zur Strukturierung bevorzuge (aufgesetzte Taschen sind dekorativ, aber ich wohne in der Stadt und treibe mich auch sonst gerne mal in anderen Großstädten herum, da ist eine gewisse „Klausicherheit“ dann doch interessanter), muß ich diese natürlich meinen Bedürfnissen entsprechend planen.

Herstellung der InnentascheDa ich meine Taschen ohnehin immer füttere, bietet sich das Innenfutter also auch an, um die eine oder andere Innentasche unterzubringen. Besonders wichtig ist mir dabei ein Fach, in der ich meinen Taschenkalender, Geld und sonstige Wertsachen griffbereit aber gleichzeitig auch halbwegs sicher untergebracht habe.

Der Futterschnitt ist im Prinzip ganz einfach: Vorder- und Rückenteil, Boden und Seitenteile werden auch aus Futterstoff zugeschnitten. (Die Klappe ist ja schon gedoppelt, deswegen wird sie nicht noch einmal gefüttert.) Da ich diesmal die Reste vom Kostümfutter verwende habe ich Venezia, was für Kleidung toll ist, für Taschen aber eigentlich etwas zu dünn. Deswegen verstärke ich alle Teile mit einer dünnen, elastischen Einlage. (Die ich deswegen benutze, weil ich sie gerade da habe… aus einem Fabrikverkauf und für Bekleidung eh nicht so gut geeignet, weil sie sich ohne Bügelpresse, die ich nicht habe, nicht wirklich gut und ohne Luftblasen aufbringen lässt. Aber für eine Tasche geht“s…)

Das Rückenteil des Futters, also die körperzugewandte Fläche, wird das Fach für Wertsachen enthalten und zwar in Form einer Reißverschlusstasche. Das ist praktisch und einfach zu arbeiten.

Das Taschenteil schneide ich etwa drei Zentimeter breiter als den Reißverschluss zu (der logischerweise breiter als mein Terminplaner sein muß) und doppelt so lang wie die Tasche hinterher tief sein soll. Auch in diese Richtung kommen noch drei Zentimeter für die Nahtzugabe dazu.

Dann wird das Taschenteil rechts auf rechts auf das Futterteil gelegt und da, wo ich später den Reißverschluß haben will, wird ein Rechteck durch beide Stofflagen genäht. Einen Zentimeter hoch und so breit, wie der Reißverschluss lang ist. Oberhalb des Rechteckes sollte das Taschenteil so etwa 1,2 bis 2cm überstehen, damit es später zusammengenäht werden kann.

fertig genähte InnentascheDanach zwischen den Nähten einschneiden und den Taschenbeutel durch den Schlitz auf die andere Seite wenden. (Er liegt jetzt links auf links auf dem Futterteil.) Den so entstandenen Schlitz ausbügeln, den Reißverschluss unterlegen, stecken, heften, kleben (je nach Geschmack, ich bevorzuge Wondertape…) und von rechts feststeppen.

Anschließend das Teil wenden und den Taschenbeutel nach oben klappen und an den verbliebenen drei Rändern zusammensteppen. Damit man dabei den Futerrücken nicht mit festnäht, muß man sozusagen zwischen Taschenbeutel und Rückenteil gehen um zu nähen. (Wenn man wollte, könnte man natürlich auch den Taschenbeutel am Futterrücken feststeppen und durch alle drei Stofflagen durchsteppen.

Zusätzlich soll diese Tasche noch ein kleines Fach fürs Handy bekommen. (Das ich meist nicht dabei habe, so daß da dann Platz für Notverpflegung in Form eines Schoko- oder Müsliriegels sein wird. 😉 ) Dazu messe ich die Länge meines Handys und dann lege ich das Handy auf einen Tisch und messe von Tischplatte quer über das Handy und wieder zur Tischplatte. Rundum ein Zentimeter Nahtzugabe, oben am Saum zwei, fertig ist das Schnitteil.

Teile der FuttertascheDie Handytasche wird nicht mit Einlage verstärkt, weil die Einlage ja sichtbar bliebe. Zwar innen… aber trotzdem. Also wird der Saum an einer Schmalseite doppelt eingeschlagen und weil ich noch Ripsband habe, wird dieses noch drübergenäht. Das stabilisiert die Kante gleich noch.

Danach werden die übrigen Ränder versäubert, einen Zentimeter nach links umgebügelt und an einem Seitenteil von rechts aufgenäht. Eher in Bodennähe, denn dann zerrt das Gewicht des Handys (ich habe ein prähistorisches, was relativ groß und schwer ist) nicht am Futter. Damit die Handytasche nicht ganz flach ist und etwa Tiefe bekommt, lege ich am unteren Rand zwei kleine Falten und schiebe die Seiten vor dem aufsteppen etwas zusammen, so daß die Tasche ein wenig absteht.

Damit wäre die Innenausstattung komplett. Zu den beschriebenen Schnitteilen gesellt sich noch ein kleiner Karabinerhaken (von einem kaputten Schlüsselanhänger… manchmal lohnt es sich, seinem Schatz von den Nähplänen zu erzählen… 😉 ). Der wird, am Rest der Gummikordel hängend, in eine Naht mitgefasst, damit ich auch meinen Schlüssel nicht immer so lange suchen muß.