Winter Sky in Paris – Anleitung für ein Minicape/Maxikragen

Winter Sky in Paris – Pattern for a minicape/ maxicowl

MinicapeHier erst einmal das versprochene Photo.

Finally the photo I’ve promised that shows how it looks when worn.

Ich trage das Teil viel, seit es fertig ist, denn es paßt sowohl über den Pulli (unter die Jacke), ersetzt dort den Schal und schützt an zugigen Orten die Schultern, als auch über einen engen Mantel, wo es nicht nur für Wärme sorgt, sondern als Fashion-Statement gleich drei Trends dieses Winters aufgreift: den Poncho/Cape-Trend, den Grobstrick-Trend und die Trendfarbe grau. 🙂

I’am actually wearing it a lot since it is finished. I can wear it over a sweater (under a coat) where it keeps the neck warm, replacing a scarf and also protects she shoulders in drafty places. Or I wear ot over a tight fitting coat for extra warmth, but also as fashion statement which fits in three of this winter’s trends: The poncho/cape trend, the knitwear trend and the fashion color gray. 🙂

Also ein einfaches Teil, mit dem man Basiskleidung auch gleich modisch anpassen kann. Ohne daß jeder zweite damit rumläuft, weil es bei dieser oder jener Kette gerade im Angebot war.

So an easy to make piece that gives any simple basic clothes a fashionable touch. Without having to wear something that is worn by everyone else because it was on sale at one of the big clothes retailers.

Trotzdem will ich das Geheimnis der Anfertigung nicht für mich behalten, hier ist die Anleitung für alle: Winter Sky in Paris.

5er Nadeln und dickes „Merino Sport“ von katja (Was man in ganz vielen Farben in der Maschenkunst bekommt, auch wenn der Webshop das nicht vermuten läßt) sind schon fast eine Gelinggarantie. Und wer sich bisher nicht an Socken getraut hat, weil ihm dünne Nadeln UND rund stricken zu viel neues auf einmal waren…. der kann damit schon mal das Rundstricken üben. 🙂

(Wie immer zum persönlichen Gebrauch kostenlos, bitte nicht kopieren, sondern den Link weitergeben.)

But I don’t intend to keep the „how to make it“ a secret, here is the patter for all who need a bit more warmth also: Winter Sky in Paris.

Aran weight „Merino Sport“ yarn from katia, #8 (5mm) needles (which you can order from Maschenkunst in many colors, even though the web shop does not show them) will make it a quick project that hardly can go wrong. And if you were afraid to knit socks, because you thought knitting in the round and using thin needles would be to much new… take this to practise knitting in the round and then cast on your first socks. 🙂

(As always the pattern is free for personal use. Please do not copy, but pass on the link. Thank you!)

Loop gebändigt

Loop is tamed

HalswärmerSo, den Loop habe ich gebändigt und das Ergebnis ist dieser Riesenkragen oder Minicape, je nach dem, wie man das sieht.

I managed to tame the loop and the result is this huge collar or mini capelett, depending on what you want to call it.

Knitting was quick and easy and it did not require blocking for a change, steaming was enough. 🙂

Schnell und einfach gestrickt und danach noch ein bißchen in Form gedämpft. Zur Abwechslung mal nichts mit Spannen. 🙂

Und ist genau so ausgefallen, wie ich mir das ausgedacht habe. Bild mit mir drin kommt irgendwann später, wenn ich den Photographen überredet habe.

The result is exactely how I wanted it. A pic with me wearing it will come later, after I managed to convince the photographer to take a pic.

Bärenglücks supereinfaches Ärmelcape

Bärenglücks easy-peasy shawl with sleeves.

Pünktlich zum Ende des Motivationsmonats (so wie es aussieht wohl der letzte… es hat niemand mitgemacht und für September hat Anne keine Abstimmung mehr online gestellt und außer mir vermißt es wohl auch keiner) habe ich es auch geschafft dieses super einfache Projekt fertig zu stellen.

Erfunden habe ich den Schnitt nicht, sondern ihm im im Forum gefunden. Bärenglück hat ihn gezeigt und auch Bilder eingestellt, wie man das Teil näht. Eigentlich ist es ganz einfach, aber da ich mit reinen Bildanleitungen ohne Text immer etwas Probleme habe (ich sehe immer irgendwelche Details, die eigentlich gar nichts zu bedeuten haben und die mich von den wichtigen Sachen ablenken) gibt es hier jetzt eine Anleitung mit Text. Für diejenigen, die auch Worte brauchen. Und für totale Anfänger, denn in meiner Variante (war ja klar, daß ich was verändern muß…) ist es perfekt als erstes Stück.

August is nearly over and I managed to finish my „Motivationsmonat“ project. And to put it online.

The pattern is not my invention. I*ve found it on the Hobbyschneiderin board. It was Bärenglück who showed it there and she had also put on some pics how to make it. I always have problems with „picture only“ instructions, because I’m always distracted by irrelevant details and easily miss the important ones. So here is my tutorial, for those who prefere words. And also for people who are completely new to sewing, my version is perfect for a first item. (Of course I made some changes…)

Fleece

Die erste Veränderung ist der Stoff: Ich wollte etwas, um mich im Winter auf der Couch einzukuscheln, also habe ich Fleece genommen.

Und der erste Schritt ist der schwierigste, man braucht ein sauber geschnittenes Rechteck. die Nahtzugaben werden links und rechts abgeschnitten und der Stoff denn entsprechend oben und unten begradigt. (Es war damals das Endstück vom Ballen, das ist selten gerade.)

Ich habe den Stoff nicht gefaltet, sondern einlagig gearbeitet und Metallineal und Rollschneider hervorgeholt. Eine größere Schneidematte wäre gut gewesen… ein Lineal das länger ist als 50 cm wäre auch praktisch gewesen… oder ein größerer Tisch, statt auf dem Boden rumzukriechen… das gerade hinzubekommen war wirklich der schwierigste Schritt. Letztlich ging es aber.

Ergebnis ist ein Rechteck, 140 cm breit und 100 cm lang. (Noch eine Änderung zum Original, ich habe es gekürzt. Ich habe ein bißchen rumprobiert und festgestellt, daß es mir kürzer besser gefällt. Außerdem will ich es ja zum Lümmeln auf dem Sofa, da ist kürzer eh praktischer.)

My first change was, that I’ve used fleece fabric, as I wanted something to cover on winter nights on my sofa.

The first step is the most difficult one: cutting a precise rectangle. I’ve used my roller blade and a metall ruler and cut of the selvage. Then I straightened the cut edges. (It was the rest of the bolt I had bought so this was very far from beeing straight…)

I didn’t fold the fabric for cutting and things like a longer ruler, a bigger cutting mat and a bigger table instead of cutting on the floor would have made it easier, but in the end I succeeded. So I have a rectangle of fleece fabric, 140 cm wide and 100 cm long. (Another change, bärenglück had made hers longer, but I didn’t like that on me. Also I want it mainly to sit on the sofa with, so shorter is more comfortable.)

Kafka BorteDamit es nicht ganz so langweilig wird habe ich aus meiner Sammlung diese schöne graphische Borte von Kafka geholt. Die gabe es glaube ich mal als Geschenk auf einer Messe. Und das Grün der Ringe ist genau der gleiche Farbton wie das Grün des Stoffes.

Zwei Stücke, etwa 33 cm lang jedes. (Ich habe mich vor allem nach dem Musterrapport gerichtet.)

Then I searched in my „collection“ and found a bit of that woven ribbon from Kafka, the green of the rings matches the green of the fabric. (I think I got it as a give-away on a trade fair.)

Two stripes, about 33 cm of length each. (Determined by the pattern, I counted then dots…)

Bandenden

Um nette Enden zu bekommen klappe ich erst mal die Ecken des Bandes als Dreiecke nach hinten um. Und einfach mit einem Streifen Wondertape festkleben.

Das ganze vier Mal, beide Enden an beiden Streifen.

The cut edges of the ribbon would fray, so I’m folding them to the left side as the pic shows. A bit of Wondertape keeps it in place.

Repeat this three times, both ends of both ribbons.

Band versäubernJetzt wird das Dreieck noch mal nach innen geklappt und mit Wondertape fixiert.

Dadurch sind die Ecken ganz sauber und es gibt gleichzeitig keine zu starke Verdickung am Ende des Bandes, man kann hinterher gut drübernähen.

Then again you fold the triangle to the left side and attach it with Wondertape.

So we create very neat ends and the edge will not be tu bulky to sew over it neatly.

Bänder annähen

Dann werden die Webbänder mittig auf die Längskanten des Stoffstückes gelegt und festgenäht. Mit Wondertape festkleben ist auch hier nützlich, es geht schneller und einfacher als Stecknadeln.

Die linke Seite des Bandes liegt auf der rechten Seite des Stoffes und ich lege das Band so an, daß es einen oder zwei Millimeter über die Kante übersteht.

Not I position the ribbon on the fabric. Left side of the ribbon on the right side of the farbric, on the length sides and in the middle. Also I let the edge of the ribbon overlap the fabric by one or two millimetres.

Again Wonder Tape is your friend, it’s quicker and easier than pins. Then sew it close to the edges of the ribbon.

Seitennähte

Dann wird das Stoffstück der Länge nach (was die kürzere Seite ist…) rechts auf rechts gefaltet und an den beiden Seiten genäht. Und zwar unterhalb der aufgenähten Borte.

Die oberen 15 cm ab dem Stoffbruch werden nicht genäht, 35 cm werden knappkantig zusammengenäht. Da Fleece nicht ausfranst reicht auch ein halber Zentimeter Nahtzugabe.

Then you fold the fabric lenghtwise („length“ is the shorter side here…) right sides together. Then you pin the short sides and sew them, leaving the part with the ribbon open.

On the pic the fold is on top and the 15 cm from top remain open, the lower 35 cm get sewn together. 0.5 cm seam allowance are enough because fleece doesn’t fray. (But you can make it a little larger if that is easier for you).

Ränder

Im Prinzip wäre der Umhang auch schon fertig, Fleece, wie gesagt, franst nicht, man muß sonst nichts mehr machen.

Ich habe mich entschlossen noch einmal an der Kante rundum mit Zickzackstich zu nähen, einfach um optisch noch etwas mehr Abschluss zu haben.

Ich hatte noch Stickgarn (Mettler) in dem Rotton der Borte, habe einfach zwei Fäden zusammen durch die Nadel (Stärke 90) gefädelt und bin mit einem Zickzackstich an der Kante entlang gegangen, Stichlänge 3, Stichbreite 4.

Then you are already finished. Fleece, as mentioned before, does not fray, so you needn’t do anything with the edge. I found some machine embroidery thread (from Mettler) matching the red of the ribbon so I decided to sew along the edge (After the seaming you have only one edge going all around.) with a zigzag stitch (length 3, width 4). To make it more visible on the thick fabric I threaded the machine treating both threads as one (needlesize 90).

Cape seite

Und so sieht das ganze dann fertig aus.

Leider mal wieder nur mit Selbstauslöser, unfrisiert und auf die Schnelle.

Cape fertig geschlossenUnd die Sonne war auch wieder weg, bis ich die Kamera geholt hatte.

Aber der Monat ist fast vorbei, also kann ich nicht mehr länger warten.

Einmal offen und einmal geschlossen. Es wird sicher gemütlich auf meinem Pariser Sofa diesen Winter.

And that’s what it looks when it’s finished.

Again I had to do the pic all alone, just quick shots, hair undone,.. but the month is nearly over, so it had to be now or never.

Needless to say, that the little bit of sun we had today vanished once I got the camera…

The picture on the right shows it open, the left one closed. I’ll have cozy days on my Paris sofa this winter…

Das Ei ist gelegt…

The egg is laid…

Nach vielem Brüten über den Motivationsmonat habe ich eine Entscheidung getroffen.

Und wie immer ist es weder ein Schnitt noch ein Stoff von den bisherigen Vorschlägen…

Ich hatte ja mein Projekt auch im Hobbyschneiderin-Forum vorgestellt. Und da wies mich Sieglinde alias haa1959 auf ein Projekt von bärenglück (alias Hannelore) hin.

After a lot of brooding over the Motivationsmonat I’ve taken a decision.

And as always… it’s neither one of my ideas nor one of the fabrics I had planned before.

I had also introduced my project in the Hobbyschneiderin-Forum. And there Sieglinde alias haa1959 pointed out a project from bärenglück (alias Hannelore) to me.

Und so ein Ärmelschal soll es auch werden. Allerdings nicht für elegant, sondern zum Rumlümmeln auf dem Sofa. Ich habe noch einen Rest Fleece, aus dem ich damals die Kuscheldecken für die Pariser Wohnung gemacht habe. Da habe ich nämlich gleich den ganzen Rest vom Ballen gekauft…

Jetzt muß ich nur noch verstehen, wie es gemacht wird. Es gibt zwar keine Anleitung, aber Bilder.

And that easy kind of shrug is what I want. But not as an elegant garment, I want something to hang around on my sofa. When I made the fleece blankets for our Paris appartment I had bought the whole rest of a bolt and there is some left. Not enough for a sweater… but perfect for that shrug.

I just have to figure out, how it is done. There are no explanations provided, but several pictures.

(Und falls ich es verstehe, mache ich auch eine Anleitung mit Text.)

Jetzt gucken wir mal, wie oft ich meine Meinung noch ändere. So lange weder zugeschnitten noch genäht ist, weiß man ja bei mir nie… 😮

(And if I figure out how it is done I can make a tutorial with explanations.)

Now let’s see whether I stick to that. As long as there is nothing cut or sewn I still can change my mind… 😮

Neues aus der Stofftruhe

Heute war der große Ausflug in meine Stofftruhe… da waren in der Tat einige Stöffchen die sich eignen könnten. Denn wenigstens will ich keinen neuen Stoff kaufen.

StoffeI’m back from my excursion into my fabric trunc.

Hier wären einmal Baumwollstoffe, die in ausreichender Menge für die Tunika vorhanden wären.

Here two cotton fabric, enough for the the tunic.

Schnitt Also dieser Schnitt… Ich glaube hier würde ich den afrikanisch bedruckten Stoff bevorzugen. Denn ich bin mir so gar nicht sicher, ob der Schnitt auch nur im entferntesten gut aussieht.

Und in dem Stoff wäre es auf alle Fälle ein bequemes Nachthemd. Und von dem Rosenstoff habe ich eine ganze Menge und ich liebe Rosen… da möchte ich doch lieber was tragbares draus machen.

Just to remember, that was the tunic pattern… I think I’d prefer the african print for that, because I have big doubts whether this pattern can look good.

And with that fabric it would definitely be a night shirt. From the print of roses I have more than needed. And I like the roses so much, that I’d prefere to make something more wearable out of it.

dicke StoffeAber auch dicke Stoffe habe ich gefunden.

But there are also some thicker fabrics in my „collection“.

Schnitt für CapeVon der Menge her würden sie alle für die kurze Variante genügen.

Am meisten Spaßt würde mir eigentlich der Dalmatiner Plüsch machen. Wenn schon verrückt, dann richtig.

Leider würde das maximal für Größe S reichen und ich kenne niemanden, der ein Minicape in getüpfeltem Plüsch haben wollte. (Wenn hier jemand ist, der so was gerne in Größe S hätte… ganz schnell hier schreien… bevor ich was anderes zugeschnitten habe. *g*)

Those are the fabrics that would be enough for the mini cape.

Most fun to sew would be the faka fur. If crazy.. then really weird.

But here the fabric would only be enough for a model in size „S“ and I don’t know anyone in that size who’d like to wear that. (If you are size „S“ and you’d like to have a small cape in dalmatian fur… raise yor hand quickl.., before I start cutting something else. *g*)

Der schwarz-weiße Stoff ist ein schwerer Wollstoff von dem ich etwa 2m habe. Ohnehin zu wenig für eine Jacke oder einen Mantel. Und man konnte ihn sicher irgendwie besticken, befilzen oder anderweitig dekorieren.

The black and white fabric is a rather heavy wool. I only have 2m of that, not enough for a jacket or a coat. And it would be a nice canvas for embroidery, felting or another decorative technique.

Schnitt PelerineDer rote Wollstoff ist hingegen recht leicht und weich. Der Rest eines Abendkleides. (Das kommt davon, wenn man nach eigenen Schnitten arbeitet… grob verkalkuliert.. :o) ) 1.30m sind zu wenig für irgenwas sinnvolles.

Allerdings würden sie für diese niedliche Pelerine reichen. Zumindest in Größe 42… Und über einer grau-melierten Strickjacke könnte das tatsächlich niedlich aussehen. Allerdings habe ich weder eine solche Strickjacke, noch bin ich mir sicher, ob es in MEINER Größe auch niedlich aussieht. Oder nur lächerlich?

The red woll on the contrary is light, soft and drapeble. The leftover of an evening gown. (The problem with selfdraftet patterms… miscalculation of fabric needed.) 1.30m had never been enough for something usefull.

But it would indeed be enough for that cute burda thing. At least in Size 42. And over a grey cardigan it could look cute. But I don’t have a grey cardigan. And I am far from sure whether it also looks cute in MY size?

Einstimmung

Ein neuer Motivationsmonat steht an. So wie es aussieht wird das Thema „Cape und wärmende Hüllen“ sein.

Wir haben August, es ist (endlich) heiß hier, schwül dazu. Perfekt, um warme Stoffe um sich zu drapieren.

Wir erinnern uns… warum wollte ich dieses Jahr an den Motivationsmonaten teilnehmen? In erster Linie wollte ich meine Stofftruhe mal etwas entlasten. Dann wollte ich meinen Kleiderschrank auffüllen, denn bei meinem bisherigen Nähtempo entstanden doch immer wieder Lücken. Weiterhin hoffte ich auf die Gelegenheit, länger gehegte, aber immer zurückgestellte Projekte zu verwirklichen. Und ein bißchen Herausforderung durch Themen die mir nicht so liegen ist ja auch nicht schlecht…

Das mit dem Stoffabbau hat nur mäßig gut geklappt… Im Januar war es ein Schlafanzug, in großes Stück Stoff aus meinem Fundus, kein sehr dicker allerdings.(Dafür war der Pyjama dringend nötig und ein lange gehegtes Projekt.) Auch das Shirt im Februar entstammte meiner Kiste. Die Jeans im März war zwar dringend gebraucht, aber dafür mußte ich Stoff kaufen. Auch im April (Oberteile mit Kapuze) war Stoffkauf angesagt. Immerhin einer, den ich schon länger für genau diese Jacke im Auge gehabt hatte. (Aber ein dicker, die Restekiste quilt auch immer mehr über.) Der Mai war perfekt: ein abgelagertes Stöffchen UND ein Schnitt der dafür schon länger bereit lag. Allerdings ein sehr dünner Stoff. Und es ist noch was übrig. Auch im Juni wurde das Kleid aus einem vorhendenen Jersey genäht. Allerdings konnte ich mich für den Kontraststoff nicht entscheiden, daß ich davon so viele verschiedene gekauft habe, daß die Stoffkiste jetzt voller ist als zuvor und noch zwei Stoffe rumliegen (unauffällig bei der Bügelwäsche…), die auch beim besten Willen nicht mehr reinpassen. 🙁 Da hilft auch das Juli Sommertop nicht weiter.

A new „Motivationsmonat“… The theme will be „Capes and warming shells“.

It’s august, it’s (finally) hot plus humid. Perfect time to play around with warm fabrics…

So, what was it, why I wanted to take part in the sew along? First idea was to reduce my stash. Next goal was filling my wardrobe, because I was always sewing so slow, that I was always in the need of something. Then there was the hope it would make me realise project I was having in my mind for quite a long time, but came always second (and therefore never were executed). And a bit of challenge with topic that are beyond my comfort zone isn’t bad either.

Reducing my stash did not really work out. In january it was sleepwear, a big piece of cotton from my stash but not a thick one. (On the other hand it was something I really needed and also a project I had wanted to do for about two years.) Also the february top came from my stash. (Another thin fabric…) Jeans in March were something I had been needing urgently, but I had to by fabric. Same for April: new fabric. Not even needed. But a project I had wanted to do since I had seen the fabric in the shop. (Now my stash of remenants is overgrowing, it was a very thick knit.) May was perfect: Fabric I already had and a pattern I had planned to use for that fabric for quite a while. But a think silk and there is still something left. June-dress was sewn from stash also, but I couldn’t decide waht to take for tha contrast and bought therefore so many different fabrics for that, that my box now is fuller than in January. (And there are two more fabrics that do not fit in there, well hidden under the pile for ironing… *g*) So the bit of fabric the summer top in July used up didn’t help. (Plus again there is more left than I’ve used…)

Ein Element meiner Wunschliste ist allerdings noch nicht aufgetaucht: Die Herausforderung. Bisher passte alles gut in meine Pläne.

One element from my „why I want to take part“ list didn’t show up so far: The challenge. So fareverything could be fitted in my plans easily.

Schnitt PatronesMit dem Thema Cape hingegen mußte ich mich jetzt erst mal intensiv befassen.

Ich habe mir also alle meine Hefte geschnappt und mal alles rausgezogen, was auch nur im entferntesten Ähnlichkeit mit einem Cape hat.

Das erste Modell kommt aus der Patrones 217 vom Februar 2004. Ein Cape aus Chiffon mit Rüschen. Also es ist eigentlich ein Poncho, aber ein Cape ist ja so was ähnliches wie ein Poncho…

Vorteil wäre, das ich nicht mit dickem, warmem Stoff hantieren muß.

Nachteil ist, daß ich vermutlich keinen passenden Stoff dafür habe und mir auch keine rechte Gelegenheit einfällt, zu der ich so was tragen könnte. Und bei genauer Betrachtung… ich fürchte das Ding gefällt mir nicht mal. Schon gar nicht mit den Rüschn.

„Cape“ on the contrary is a topic I’ll take some time to accomodate… Especially in August, when it is hot.

So I started searching my collectin of pattern magazines, picking everything that is at least a bit cape-like.

My first model is from Patrones 217, Fabruary 2004. It’s a chiffon-cape with ruffles. Okay, it’s a poncho, but a pomcho is nearly a cape, isn’t it?

Advantage: No thick and warm fabric to handle in the heat.

Disadvantage: I don’t thick I hae a fabric for that in my stash. Also I cannot think of an occasion to wear it. And if a take a closer look.. I guess I don’t want to wear that. The ruffles are so much not for me…

Cape ThreadsDas nächste Modell wäre ein Bewährtes, der Poncho aus Threads 127 (November 2006).

Ich habe ihn schon zwei Mal genäht und da man dafür eine der Länge nach geteilte Stoffbahn braucht, hätte ich auch noch Stoff. Allerdings Stoff, der mir nicht steht, weil ich das Modell ja für andere genäht habe.

Der Vorteil wäre: es geht schnell zu nähen…

Next model is a poncho again, from Threads 127 (november 2006)

I’ve already made two versions of that and as you have to cut your fabric in half lenthwise I still do habe the second halves. But I made it as gifts and none of the fabrics is my colour.

But it would be a quick project, which would let my plenty of time for other (more usefull) prjects this months…

CapeIn der f.i.m.i. war im Winter 2006 diese Pelerine drin. Also ein Minicape, das nur die Schultern bedeckt.

Vorteile: es geht bis Größe XL, ich kann dicken Stoff verwenden, der meine Truhe etwas entlastet und es ist klein genug, um im Kleiderschrank hinterher nicht allzuviel Platz wegzunehmen. Dafür könnte ich mich vielleicht mit irgendeinem Embellishement austoben?

Allerdings sehe ich mich so etwas nicht wirklich tragen. Einmal mangels Gelegenheit (wenn ich die Schultern warm haben will, dann normalerweise auch den Rest) und zum anderen, weil ich keine Vorstellung habe, wie das an mir aussehen könnte…?

Th Dutch f.i.m.i. had this shoulder covering mini-cape in the winter 2006 issue.

It goes up to size XL and I could use one of my thick woolen fabrics from my stash which would unburden my fabric trunk a bit. And the result would be small enoght not to block too much space in my wardrobe. And I could use it to try some weird embellishment…?

On the other hand I don’t see me really wearing this. First because I son’t see an occation. If it is so cold, that I want to cover my shoulders, I usually want to cover other parts of my body as well. And I don’t have any idea, how that might look on me…?

Diese süße Pelerine war im September 2007 in Burda.

Allerdings nur bis Größe 42, was schon mal den halben Spaß verdirbt.

Ansonsten sind die Vor- und Nachteile ähnlich dem f.i.m.i. Modell. Er ist vielleicht ein bißchen länger und wärmt deswegen etwas mehr.

BWOF came up with this version of a tippet (is that the word?) int the september 2007 issue.

But only up to size 42, which would already make it quite tedious to change the pattern.

Apart from that the pros and cons are quite similar to the model above. The BWOF Version might be a bit longer, and therefore warming a bit more of the body.

PelerineWirklich gut gefallen hat mir schon beim Erscheinen dises Modell aus der Burda vom August 2007.

Das Problem ‚Wann tragen?‘ bleibt auch hier, denn zur Arbeit trage ich meinen Laptop meist im Rucksack und da paßt nicht wirklich ein Cape drüber, wenn man nicht wie der Glöckner von Notre-Dame aussehen will. Das zweite Problem ist der Stoff, denn dafür kann ich mir nur eine Popeline (wie für einen Trenchcoat) vorstellen oder einen anderen Stoff für Wettermäntel. Und so etwas habe ich definitiv nicht in meinem Vorrat.

Zudem sieht es nach einem sehr aufwendigen Projekt aus, was nicht besser wird dadurch, daß auch dieser Schnitt in Größe 42 endet… (Der Arbeitsaufwand ist diesen Monat mal wieder ein Argument, denn zuerst kommt meine Mami eine knappe Woche, dann besuchen wir Freunde, die ein bißchen weiter weg wohnen und nach Paris geht es auch noch. Und irgendwo dazwischen muß ich ja auch noch Geld verdienen…)

What I really loved the moment it came out is this model from BWOF august 2007.

The „‚For what occasion can I wear that?‘ problem remains. Because when I go out to work I carry my laptop in a backpack and a cape doesn’t fit over it. (Unless you plan to look like the hunchback of Notre-Dame. The second problem is that I see this model in a popeline or another raincoat like fabric. Which is something I definitely do not have in my stash.

Also it looks like a time consuming project, which doesn’t get better by the fact that Burda „allowes“ this pattern again only up to size 42. (Time again is an issue this month. first my mother comes to see me for nearly a week, the we will visit friends who live a bit further away and also Paris is on this months schedule. And in between all that I have to earn some money,,,,)

CapeUnd dann wäre da natürlich das Modell aus der aktuellen Burda. Es geht immerhin bis Größe 46 und hat auch eine vernünftige Länge.

Allerdings… wie schon gesagt… Cape und Rucksack paßt nicht so gut. Und erwähnte ich es schon? Ich habe schon ein Wintercape, aus schöner Wolle. Das hält vermutlich noch ewig… Zumal ich es selten trage…

I did not forget the cape from this months BWOF. It is even up to size 46 and it has a good length to keep you warm.

If you do not wear backpacks, as I’ve mentionned above. And did I tell? I already have a cape. Made from a good, stabile woolen fabric. Which probabely never will wear out. Especially as I can only wear it rarely…

Ja und dann fiel mir noch diese Tunika auf, sie ist aus dem Maiheft 2006.

Wenn man den Schnitt genau anguckt… eigentlich ist es ein Poncho mit zusammengenähten Seiten. Und ein Poncho ist ja fast so was wie ein Cape…

Vorteil ist, es ist ein vermaßter Schnitt, also nicht sehr schwierg anzupasse. Außerdem aus dem Spektrum der Plus-Größern. Irgendeinen Baumwollstoff in passender Menge sollte noch vorhanden sein. Ich muß nicht bei Hitze mti dicker Wolle hantieren. Und wenn es als Tunika doof aussieht… dann kann ich gut noch ein Nachthemd brauchen… *g*

Allerdings frage ich mich, ob das nicht sehr am Thema vorbeigemogelt wäre?

Finally I noticed this tunic from BWOF May 2006.

If you look at the pattern… technically it’s a poncho with side seams. And a poncho is practically the same as a cape…

It would not be difficult to fit that pattern, as it does not seen to have a very precise fit. Also it is a plus pattern. I should have some cotton, big enough for this and I do not have to handle warm woolen fabric in a hot month. And if it looks stupid as a tunic…. I can do with some more nightwear…

But I’m not sure, whether that would not be a bit too far from the topic…?

Nun ja, als nächstes muß ich mal meine Stofftruhe ausräumen und mal gucken, was so passen könnte… Kommentare und Vorschläge zu den Schnitten und dem Thema sind derweil höchstwillkommen…

Well, next thing will be diving into my fabric stash and see what might match any of the patterns. Meanwhile comments and suggestions are highly welcome…