Kleiner Helfer

Little Helper

Wachs zum Faden stärkenManchmal sind die kleinen Sachen die nützlichsten.

Bisher habe ich mich mit Kerzenresten rumgeschlagen, um Fäden zu wachsen. Optimal ist das aber nicht, die Dinger fangen irgendwann an zu bröseln und das Wachs ist tendenziell auch etwas fester, als man es haben möchte. (Was als Kerze natürlich gut ist….)

Sometimes the small things are the most usefull ones.

So far I used stubs of old bees wax candles to wax threads. Which is not the best option, since those soon start to decompose while using and also the wax is a little harder than what you would like for that purpose. (For a candle this is good, of course….)

Also habe ich endlich mal die ungefähr 2,30 EUR investiert und mir bei Rieckmann Kurzwaren so einen kleinen und praktischen Bienenwachskuchen mitbestellt. Gute Investition, einfach viel besser zu handhaben, als die Kerzenstummel. 🙂

So finally I decided to invest about EUR 2.30 and added a bees wax cake to my last oder from Rieckmann Kurzwaren. Good investment, much better handling than the old candles. 🙂

Revue de Presse: Burdastyle April 2011

Titel BurdastyleDraußen ist es zwar noch (oft) kalt, aber die April Burda katapultiert uns geblümt in den Sommer.

Die Tunika vom Einleger kommt uns auch bekannt vor. Etwas irritiert mich jedoch, daß ich mich dunkel als ein Plus-Größen Modell dran erinnere, das Model aber weder sieht die Dame so aus, noch ist im Text was vermerkt… die Größen generell hingegen auch nicht… hm… Ah ja, 38-46 findet man auf der Webseite, dann erinnere ich mich wohl doch falsch. Oder jemand hat den Schnitt gradiert.

Im Editorial beschwört Frau Bily Jugenderinnerungen im Blumenkleid. Was zu der Schlussfolgerung führt, daß sie einen guten Visagisten hat, denn die Beschreibung erlaubt doch eine klare zeitliche Einordnung. *g* (Weniger eine räumliche, wo gibt es denn Mirabellenbäume?)

Aber erst Mal zur Bastelabteilung… die geschwungenen Muster gefallen mir gut. Wobei die Kunst wohl weniger in der Technik als im wirklich guten Design liegt. Riesenpailletten… hm, auch interessante Möglichkeiten. Das „Fadengekritzel“ gefällt mir ebenfalls, aber bei Shirtstoffen ändert sich die Dehnbarkeit… ob das dann getragen immer so gut aussieht? (Und.. äh… ich habe schon Soluvlies verwendet. In kaltes Wasser gelegt löst sich das nicht so ohne weiteres auf.

Unter „leichter Nähen“ kommen auch ein paar Stoffreste vor, aber hauptsächlich Farbe, Stickgarn und Nieten. Aber ehrlich, Modell „Arizona“von Birkenstock wird nicht schöner, egal was man macht.

Kinderkleid BurdastyleMit Mutter und Tochter „ladylike“ geht es los. Hat einen heftigen Retrocharme und zumindest bei Kinderkleidchen finde ich das ja immer ganz süß. Schlicht, aber trotzdem mit einem raffinierten Faltenwurf. (Gr. 104-128)

Das Kleid für die Mutter hingegen… geht so. Sack mit Gummizug. Naja. Bluson 128 ist etwas besser, aber so gar nicht für meine Figur. Und das Material dürfte bei dem Projekt auch wichtig sein.

Kleid 132 paßt auch zum eleganten Thema. wirklich spannend ist der Schnitt aber nicht.

Hosenanzug BurdastyleWie man einen klassischen Schnitt effektvoll aufpeppt zeigt Blazer 129. Das hat Stil ohne langweilig zu sein.

Top 114 wirkt recht einfach zu nähen, aber ist der Satin nicht etwas zu steif für die Falten? Da würde ich doch dünneren Stoff nehmen. Und der wadenlange Rock mit dem Fledermausshirt… ist „Betschwester“ jetzt in gesuchter Look? Die Idee, in der Seidenbluse den Pool zu reinigen… ist auch interessant. Der Schnitt unaufgeregt und klassisch. (Und auch als Maßschnitt zu haben. Falls jemand den Basisschnitt in kleiner als 36 braucht oder in größer als 44.)

Die Accessoires-Seite besteht zur Hälfte aus Kosmetik und ist zum Überblättern langweilig.

Genauso spannend die schwarze Seite danach, die angeblich von einem „Burda Style Group Cocktail“ berichtet. Da die Photos wie üblich winzig sind und die Beteiligten fast alle schwarze Klamotten tragen (was inzwischen auf Cocktailparties so aufregend ist wie Jeans am Sandkasten) erkennt man nichts. Selbst wenn man es wollte.

„Wilde Schönheit“ verspricht die nächste Modestrecke. Das von oben bis unten mit Rüschen besetzte Maxikleid 110A ist schon mal mit wilden Mustern versehen. Über das mit dem „schön“ müßte man noch mal reden. „Unvorteilhaft“ aber schon mal auf alle Fälle… Tonne meets Sofakissen. Einen Blazer aus Ikat.. mir gefallen ja Kontraste zwischen Stoff und Schnitt, aber bei dem Modell kommt irgendwie weder das eine noch das andere zur Geltung. Top 112 nennt man wohl „innovativ“. Sieht in der technischen Zeichnung aus, als hätte jemand ungeschickt mit Heftpflaster rumgespielt. Wie es genäht aussieht ist der Aufnahmeperspektive sicherheitshalber nicht zu entnehmen. Fledermausshirt mit langem, weitem Rock… ja, so lief ich auch mal rum. Muß ich nicht wieder haben. Hemdblusenkleid aus dünnem Batist über Hose… so was ist doch typischerweise in der Plus-Strecke? Und hier nur bis Gr. 44? Na aber… Den Blazer noch mal gestreift… Sackkleider mit Gummi in der Taille… sicher bequem, aber ansehnlich..? Nö, also diese Modestrecke begeistert mich so was von nicht…

Die Accessoires dazu sind nicht viel besser. Die flachen, blauen Sandalen sehen niedlich aus, dafür wird einem bei der Kreuzung aus extra hohen Wedges mit orthopädischem Schuhwerk gleich wieder schlecht… *örks*

Weiter geht es spielerisch mit den auf dem Titel angekündigten Blümchen. Das Titelkleid sieht auch im Heft recht nett aus. Top 113 hingegen einfach zu kurz. Und an der Brust zu eng? Dabei würde ich nach der technischen Zeichnung eher vermuten, daß es locker fallen soll. Noch mal das Wickekleid, diesmal mit kurzen Ärmelchen. Ich frage ḿich, ob es an den Ärmeln liegt oder and der Perspektive des Photos. Es sieht deutlich weniger attraktiv aus, als das langärmelige Pendant. Häkelweste aus Granny Squares und Blumenhose haben hingegen eher 70er Jahre Flair.

Kleid BurdastyleHemdblusenkleid 108 gefällt mir überraschend gut. Ich mag ja sonst keine Hemdblusenkleider. Ich frage mich  allerdings, ob es wirklich so eng sitzt, oder ob da im Rücken ein paar Wäscheklammern sitzen? Gerade bei Chiffon ist zu eng ja keine gute Idee, sonst lösen sich die Nähte auf. (Woher ich das weiß?… Ratet…) Der Lingerie-Look der 80er scheint auch wieder hochgeschwommen zu sein, aber ein separates Unterkleid hat Vorteile.

Das Rüschenkleid versteckt sich hier schamvoll unter einer weiten, kastigen Jacke. So im Stehen sieht es auch recht duftig aus, aber ich habe das Bild aus der ersten Modestrecke durchaus noch im Gedächtnis… wie es aussieht, sobald man sich bewegt… Sackartiges Hängerchen 107 ist bestenfalls im Hochsommer akzeptabel, aber nicht schon im April. So heiß wird es nicht. Und schade um den Liberty Stoff. Beim Hemd in Langgröße fragt man sich, wie der etwas eingestellte Schnitt wohl angezogen wirkt. Das Bild hilft wie üblich nicht weiter.

Hierzu gibt es dann wieder kreativ-Accessoires, das restliche Topflappengarn aus der Schule ist dran. Nur in weniger leuchtenden Farben. Korbtaschen behäkeln, Die weste aus Granny Squares noch mal und noch ein Gürtel. Der ist ganz nett.

Parfumflakons auf einem Tisch… *gähn* *weiterblätter*

Die „Nähschule“ zeigt den Ärmelschlitz und die Manschetten an einem Kleid, inklusive einer Fransenkante. Nicht spannend, aber vermutlich anfängerfreundlich.

Unter dem Stichwort „community“ sollen wir diesen Monat Braut- und Festkleider in die Galerie hochladen, in der Hoffnung, eine Hobbylock zu gewinnen. Findet die Webseite ohne Werbung im Heft keiner?

Marinelook ist der nächste Trend, in einer Edelvariante.

Rock und Top BurdastyleGleich die erste Kobination aus Bahnenrock in Langgröße und Top 122 gefällt mir in der Tat sehr gut. Es ist sehr schlicht, mit klaren Linien, gleichzeitig bequem und elegant. So was würde ich liebend gerne mehr auf der Straße sehen. (Nur nicht an mir.) Vielleicht mit anderen Schuhen…

Weste 125 gibt es dann in Kurzgröße, Weste halt… aber zu Westen habe ich bekanntermaßen ein gespaltenes Verhältnis. Der Sack mit Blockstreifen, äh Kleid 119 B, mag zwar einfach zu nähen sein (das ist jetzt im Heft vermerkt), aber ein klarer Fall für „wer trägt so was freiwillig?“ Nachthemd vielleicht… Weite weiße Leinenhose mit kurzem, dunkelblauen Blazer ist defintiv Marine Stil, aber nicht gerade neu… Dafür frage ich mich bei der nächsten Kombi aus Rock und Shirt, was daran Marine sein soll? (Und wie es aussieht, wenn die Trägerin sich mal hinstellt… Die Proportionen wirken trotz Langgröße etwas seltsam.)

Kleid BurdastyleSehr gelungen finde ich hingegen diese 20er Jahre Adaptation. Kleid 126 für alle mit der passenden Figur und hübschen Beinen. (Und ab Größe 34… für die Fraktion, die sich immer darüber beschwert, daß  die Schnitt nur in so großen Größen im Heft wären. 😉 )

Das etwas seltsam geschnittene Hemd in Langgröße noch mal, auch hier sieht man nicht wirklich, wie das fällt. Ach, aus dem gestreiften Sack kann man doch noch was machen… Kürzer und mit nur zwei Farben wird das doch ein elegantes Kleid. Na bitte, geht doch. 🙂

Appetitlich angerichtet sind die Peelings auf der nächsten Kosmetikseite. So gucke ich sie mir auch an…

Kleid BurdastyleDer Star vom „Starstyle“ geht mal wieder weit an mir vorbei (ich sollte vielleicht doch mal wieder ins Kino…?) Aber das Kleid finde ich sehr niedlich. Schlicht, elegant und mit genau der richtigen Menge Details, um nicht langweilig zu sein. (Auch wenn man dafür vielleicht besser die technische Zeichnung anguckt.) Was mich nur immer misstrauisch macht ist, daß es auch auf der Webseite nie ein Bild von einer genähten Variante gibt… eine Zeichnung ist eine Sache, Stoff eine andere. Und die werden doch hoffentlich das Modell auch einmal nähen, bevor sie den Schnitt verkaufen??

Die Plus Mode steht „in voller Blüte“ und soll Gute Laune machen. Hm, pinkfarbener Rock zu blau mit grünen Punkten… *aua*. Vermutlich sollen die Farben davon ablenken, wie langweilig der Rock sonst wirkt? Kleid 135B hat einige Details, die mein Schwarzes Boulekleid schon hatte, nur etwas weniger dramatisch. Schon nett, aber hatten wir schon mal besser. Kurze Ärmel dazu… ach, na ja. Und mit Schlabbershirts und ebensolchen Jerseyhosen würde ich nicht weiter als zwischen Sofa und Küche pendeln wollen. *örks* Aber es geht noch schlimmer… mit einem Parka drüber. Damit bitte wirklich nicht vor die Tür. Nur wozu braucht man in der Wohnung einen Parka? Dann doch lieber Tunika 136 mit den Ärmelschlitzen. (Ansonsten ist das auch eine Variation vom Kleidschnitt.) Aber nur für eher schmale Hüften…

Die „kreative Welt“… ein bißchen öko, ein wenig Recycling sollen wohl die Themen sein. Nichts aufregendes dabei. (Zumindest nichts, was ich nicht anderswo schon gesehen hätte.)

Die „Best Sites“ überblättere ich diesen Monat auch wieder großzügig. Die sind meist so langweilig, daß ich mir das nur angucke, wenn ich gerade sonst gar nichts anderes zu tun habe.

Die Osterdeko… recht flashy bunt. Also den Osterhasen als Trophäe an der Wand… das ist doch grenzwertig geschmacklos, ne, das geht nicht. Die bunten „Türsteher“ verlocken mich eher, sie als Wurfgeschosse zu benutzen. (Nein, ich habe keine Ahnung warum.) Die Eierwärmer, die wären mal ein Projekt für Strickanfänger in der Schule, statt langweiliger Schals oder Läppchen! Der Blütenkranz hingegen ist arg minimalistisch. Der ist ja kahler als die Natur draußen, in diesem Jahr. Das ganze dann noch mal mit Papierblüten an kahlen Ästen. Text „Noch bevor die Natur draußen erste Knospen trägt…“. Liebe Redaktion, Ostern ist dieses Jahr in der zweiten Aprilhälfte. Und Deutschland liegt nicht am Polarkreis. Hier ist jetzt schon alles grün und bis Ostern hat es garantiert auch Oberfranken geschafft. Falsches Jahr für den Text… oder sollte der in die Weihnachtsausgabe?

Weiter geht es mit einer Kurzanleitung zum Marmorieren. Leider habe ich da schon deutlich weniger lustlose Muster gesehen und die Anleitung ist so kurz, daß man vermutlich in jedem Bastelforum kostenlos eine ausführlichere bekommt. Oder gar eine kostenlose Broschüre im Bastelladen zu den Farben?

Im „Best if Styling“ wird es knallebunt. Zumindest mit einzelnen Teilen, die dann doch lieber wieder mit dezenten Farben gedämpft werden. Zum Shopping trage ich ja auch bevorzugt die extra hohen Sandalen mit Plateau… Immerhin am Strand darf die Burdalette dann Flip Flops tragen. Das ist ja wirklich mal ein anlassangemessenes Outfit.

Interessant ist die Anleitung für die riesige Handarbeitstasche. Das Innenleben sollte sich zwar jeder nach dem eigenen Handarbeitsgeschmack zusammenstellen, aber so als Urlaubsgepäck für Crafter ist das schön. Nur das Fach für Wolle, Stoffe und angefangene Projekte ist vielleicht ein wenig klein ausgefallen…

Ein Notizbucheinband. Dafür braucht man eine Anleitung…? Nun gut. aber ein ganz niedliches Design. warum wird diese Sparte eigentlich nicht in „Buchvorstellung“ umbenannt? 😉

Beim Atelierbesuch geht es diesmal um Draht biegen… das war doch das Bastelthema aus dem letzten Monat, oder? Hm… also die Tiere von Marie Christophe haben einen gewissen Reiz, aber im Großen und Ganzen kann mich das Thema nicht ganz so begeistern. Vielleicht liegt es auch daran, daß ich mich schon sattgesehen habe, das geistert doch schon seit einem oder zwei Jahren durch die französischen Dekomagazine.

Und dann noch der Stoff des Monats. Ein wunderschöner Druckstoff, auch wenn ich jetzt nicht wüßte, was ich draus machen sollte. Naja, bei über 100 EUR der Meter eh kein Fall für einen Spontankauf.

(Und mit der Heftbesprechung durch, bevor das nächste rauskommt. Die Maiausgabe ist nämlich schon für den 13. April angekündigt… Irgendwann kommt die Burda auch wie die Threads zwei Monate vor dem Erscheinungsmonat… 😛 )

Maeva

Als ich diese Socken in der aktuellen Knitty sah war sofort klar, daß ich sie stricken wollte. Daß die Designerin eine langjährige Internetbekannte war, war nun kein Nachteil.

When I saw these socks in the last Knitty I knew instantly that I wanted to knit them. That the designer is someone I’ve been knowing for quite some time over the web was another plus.

Socken MaevaAls Garn habe ich „Step“ von Austermann verwendet, weil es etwas dünner ist als die meisten anderen 4fädigen Sockengarne und ich so wenigstens in der Breite die Maschenprobe geschafft habe (mit 1,75mm Nadeln). In der Höhe hingegen keine Chance, meine Maschen sind einfach höher…

The yarn was „Step“ from Austerman. It gives a gauge that is a bit tighter than my normal sock gage and so I was able to match the stitches of the pattern (with needle size 1,75mm), but no chance for the rows. My stitches are higher than what they are supposed to be.

Leider kommt das Muster in dem Garn nicht so schön raus, weil es zu unruhig ist. Aber das Stricken hat Spaß gemacht.

Weniger wegen dem Garn, denn das spleißt sich doch leicht auf. Ich habe es mal eingetauscht, kaufen werde ich es sicher nie.

The pattern doesn’t come out to well because the yarn has to much contrast between the shades. But it was a lot of fun knitting the sock.

This was not due to the yarn, because that likes to split. I got it via a swap and I know that I will never buy it.

Aber das Muster macht Spaß und passt gut. Die Konstruktion ist zum Glück sehr logisch, denn die Anleitung ist nicht immer praktisch. Es ist fast alles als Musterschrift vorgegeben, die aber wieder so schlecht aufgelöst zum Download steht, daß man nicht alle gut lesen kann. (Vergrößern macht sie nur unschärfer.) Daß die Option „nur das Wesentliche drucken“ die Musterschriften nicht mit auswirft ist auch recht lustig, denn ohne geht es gar nicht, es gibt keine Alternativbeschreibung im Text. (Da hat bei Knitty wohl jemand nicht ganz aufgepaßt…)

But the pattern is a lot of fun and the socks fit well. The construction is very logical, which is good because the instructions are not always made the most practical way. It is pratically everything charted, but the charts are small and low resolution, so they are not to well to read. (Printing them bigger only helps partially, because due to the low resolution they get blurry then.) That the option „print only essentials“ did not include the charts was a surprise, because they are essential. There is no written out version. (Must have escaped the knitty editor…)

Für Spitze und Ferse bringt die graphische Aufbereiten aus meiner Sicht keine Vorteile, für Unterwegs-Stricker ist es sogar ein Nachteil, weil man meistens gleichzeitig die Musterschrift UND den Text braucht, um im Text dann wieder zu lesen, welche Reihen man für seine Größe nun braucht. (Das hat mir einiges an Aufribbeln gebracht.)

I can’t see the advantage to give toe and heel as charts. For people who knit on trains it sometims is even bad, because you nearly always need text AND charts at the same time, to read, what part of the chart you are supposed to knit. (That gave me some frogging…)

Aber da das Muster sehr logisch aufgebaut ist und auch die Konstruktion größtenteils leicht zu begreifen, kann zumindest er erfahrene Sockenstricker gut damit leben. Für Anfänger würde ich das Muster jetzt nicht unbedingt empfehlen. Angefangen hatte ich übrigens mit einem Nadelspiel, ich habe dann aber auf zwei Rundnadeln gewechselt, weil das wegen des Musters doch einfacher war.

Den detaillierten Verlaufsbericht mit mehr Photos gibt es wie immer bei Ravelry.

But since the pattern is very logical and also the construction is not really difficult to understand any experienced sock knitter can make his or her way. If you never made socks I would not recommend the pattern. I had started knitting on dpns, but with the pattern on the top of the foot knitting with two circular needles is easier.

For the detailed report and more pics go to Ravelry.

Aus dem Blogarchiv

From the archives

April 2006:

April 2007:

April 2008:

April 2009:


„Ducks“ von Frankie Brown, die Übersetzung

„Duck“, German only.

This entry will not be translated for the simple reason that this post IS a translation. Frankie gave her freindly permission to translate her pattern to German. Everyone who speaks English can use the original pattern.

Wie versprochen kommt die Übersetzung des ultraniedlichen Entenstrickmusters von Frankie Brown. Das Strickmuster ist für den privaten Gebrauch kostenlos, aber nicht, um danach gestrickte Sachen zu verkaufen. Frankie würde gerne davon erfahren, wenn jemand ihre Enten für wohltätige Zwecke strickt und auch ein Gebrauch zu Lehrzwecken ist generell möglich, in diesem Fall möchte sie aber vorher kontaktiert werden. Das ist über ihre ravelry Seite möglich.

Wem das Strickmuster gefällt, der ist herzlich eingeladen, eine Spende für die Children’s Liver Disease Foundation zu machen.

Der Text der jetzt kommt ist die Übersetzung der wesentlichen Teile der Anleitung, die Bilder sind von mir, ich habe einige Zwischenschritte meiner Ente photographiert, vielleicht hilft das beim Zusammenbauen. Die Ente wird nicht in Runden, sondern flach gestrickt und dann zusammengenäht.

Enten von Frankie’s Knitted Stuff/ Frankie Brown

Eine Ente misst etwa 8cm von Brust bis Schwanz wenn sie mit 2mm Nadeln und 4fädigem Garn (entspricht dem typischen Sockengarn) gestrickt wird. Bei dickerem Garn und 3mm Nadeln wird sie 13cm lang.

Vorbemerkung: Überall in der Anleitung gibt es Anweisungen für Zunahmen. Manchmal am Anfang und am Ende einer Reihe, manchmal nur am Anfang oder am Ende. In allen Fällen wird für die Zunahme der Querfaden zwischen zwei Maschen auf die Nadel genommen und dann verschränkt abgestrickt und zwar entweder nach der ersten Masche der Reihe oder vor der letzten Masche der Reihe. Zunahmereihen sind immer rechts gestrickte Reihen.

Körper: Der Körper ist seitlich in einem Stück gestrickt. Er beginnt und endet am Schwanz und wird glatt rechts gestrickt.
4M anschlagen und eine Reihe linke Maschen stricken.
Am Anfang und am Ende jeder rechten Reihe zunehmen, bis 8 Maschen erreicht sind.
Dann nur am Anfang jeder rechten Reihe zunehmen bis 10 Maschen erreicht sind.
Jetzt wieder am Anfang und am Ende zunehmen, bis 18 Maschen erreicht sind.
6 Reihen glatt rechts stricken, beginnend mit einer Reihe linker Maschen.

8 Maschen für den Kopf dazu anschlagen und die nächste Reihe links stricken. (26 Maschen) Wer es sehr genau nimmt, kann die 9. Masche verschränkt abstricken, um ein kleines Loch zu vermeiden.
Am Ende jeder rechten Reihe zunehmen bis 30 Maschen erreicht sind.
Eine Reihe links stricken.
Eine Reihe rechts stricken.
1/2 EnteAm Anfang der nächsten Reihe 2M rechts zusammenstricken. In jeder zweiten Reihe wiederholen bis wieder 26 Maschen erreicht sind.
Eine Reihe stricken.
Die erste Masche abheben, 8 Maschen abketten am Anfang der nächsten Reihe. (18 Maschen)
Wieder die erste Masche abheben und 3 Maschen am Reihenanfang abketten. Dies noch in den nächsten vier Reihen wiederholen.
Jetzt sollten 6 Maschen auf der Nadel sein, eine halbe Ente ist schon fertig!

Jeweils 3 Maschen am Anfang der nächsten 4 Reihen anschlagen. Beim Stricken jeweils die erste Masche jeder Reihe abheben. (18 Maschen)
Eine Reihe rechts.
8 Maschen anschlagen und die nächste Reihe links stricken. (26 Maschen)
Am Ende jeder rechten Reihe zunehmen bis 30 Maschen erreicht sind.
Eine Reihe links.
Eine Reihe rechts.
Am Anfang der nächsten Reihe 2M links zusammenstricken. Das in jeder zweiten Reihe wiederholen, bis wieder 26 Maschen erreicht sind.
Eine Reihe rechts.
Erste Masche abheben, 8 Maschen abketten, die Reihe fertig stricken. (18 Maschen)
Ente flach6 Reihen glatt rechts stricken, beginnend mit einer Reihe rechts.
Jetzt am Anfang jeder Reihe abnehmen, 2M rechts überzogen zusammen stricken in den rechten Reihen und 2M links zusammen stricken in den linken Reihen. So lange, bis 10 Maschen erreicht sind.
Ab da jeweils am Anfang der rechten Reihen abnehmen bis 8 Maschen erreicht sind.
Dann wieder am Anfang jeder Reihe abnehmen, bis 4 Maschen erreicht sind.
Diese mit linken Maschen abketten.

Den Körper ausarbeiten:

Ente zusammengenähtDie linken Seite aufeinanderlegen, stecken und die Ente mit Matratzenstich nähen.

Dabei eine Öffnung fürs Stopfen lassen.

Die Ente fest stopfen (Anmerkung: Ich habe Füllwatte benutzt) und dabei den Körper runden sowie die Basis flach machen.

Die Öffnung schließen.

Hals abgeteilt(Noch eine Anmerkung: Ich habe beim Anschlag und beim Abketten sehr lange Fäden hängen lassen und habe diese dann zum zusammennähen verwendet.)

Eine Schnur fest um den Hals (arme Ente!) ziehen und befestigen, damit der Kopf besser herauskommt.

Ein Stück Garn etwas vor dem Schwanz befestigen, zur Basis durchziehen und vor dem Befestigen und Abschneiden fest anziehen, um den Schwanz zu formen.

Schnabel: 7 Maschen anschlagen.
Eine Reihe links.
Schnabel, flachZu Beginn jeder Reihe abnehmen (2 M rechts überzogen zusammen stricken in den rechten Reihen und 2M links zusammen stricken in den linken Reihen.) bis 3 Maschen erreicht sind.

Jetzt am Ende jeder rechten Reihe zunehmen, bis wieder 7 Maschen erreicht sind.

Eine Reihe links.

Abketten.

Ente mit Schnabel und AugenDie beiden Seitennähte des Schnabels nähen und den Schnabel in das Gesicht der Ente nähen.

Die Augen mit einigen geraden Stichen aufsticken.

Flügel: (2 mal stricken).

Die Flügel werden im Perlmuster gestrickt. (Das bedeutet, daß sich rechte und linke Maschen abwechseln.) Man muß darauf achten, das Muster während der Zu- und Abnahmen korrekt fort zu führen. Das bedeutet, das eine Reihe manchmal mit einer rechten und manchmal mit einer linken Maschen beginnen. Für die Flügel sollten die Zunahmen gemacht werden, indem man die erste Masche der Reihe einmal normal und einmal verschränkt abstrickt. Dabei dann jeweils auf den Musterverlauf achten.

Es beginnt mir der Vorderseite eines Flügels: 3 Maschen anschlagen.
Zu Beginn jeder Reihe eine Masche zunehmen, bis 5 Maschen erreicht sind.
Zu Beginn der nächsten Masche eine Masche zunehmen und dies dann in jeder zweiten Reihe, bis 11 Maschen erreicht sind.
11 Reihen im Perlmuster stricken.
Zu Beginn der nächsten Reihe abnehmen (2M rechts überzogen oder 2M links zusammenstricken, wie der Musterverlauf es erfordert) und dann in übernächsten noch einmal. (9 Maschen)
Ente mit Flügeln daneben

Jetzt zu Beginn jeder Reihe eine Masche Abnehmen, bis alle Maschen aufgebraucht sind.

Die Flügel an die Seiten der Ente nähen, die geraden Seiten am Boden.

Das war’s. Man kann die Ente auf vielfältige Weise personalisieren. Gestreifte Enten, gepunktete Enten, bestickte oder anderweitig dekorierte Enten, Blumen, Herzen, Sterne.

Wie wäre es mit einer Piratenente mit Totenschädel und gekreuzten Knochen an der Seite? Einer Punk Ente mit aufgestellten Haaren und Sicherheitsnadeln? Oder, in einer romantischen Variante, mit Schleier und einigen Blüten als Braut!

gestricktes BadeentchenNun, meine ist in simplem Orange, kommt also der typischen Badenente schon recht nahe.

(Und weil es so schön ist, auch noch mal ein Bild davon. 😉 )

Vielen Danke, liebe Frankie, für die schöne Strickanleitung!

In case you read it: Thank you again, dear Frankie, for that cute pattern!

Raschelente

Swishing Duck

Zunächst ist festzuhalten, daß Daniela schuld ist, denn in ihrer Ravelry Queue habe ich die Anleitung gefunden. Und konnte dann absolut nicht widerstehen…

gestrickte GummienteFirst I want to note that it’s Daniela’s fault. It was her ravelry queue where I detected the pattern for this cute guy and couldn’t resist.

Als ich dann auch noch orangenes Baumwollgarn im Sonderangebot fand griff ich zu und verbrachte neulich einen verregneten Sonntag mit diesem schnellen Projekt.

Then I stumbled over some orange cotton yarn on sale, took one skein and spend one of the last rainy sundays with this quick project.

Ich denke, es wird ein Babygeschenk, deswegen habe ich gleich ein wenig Bratschlauch mit in die Füllung gestopft, denn der raschelt schön und sollte im Zweifelsfall auch waschfest sein.

Die Anleitung stammt von Frankie Brown und ist bei ravelry kostenlos zu haben. Wer mag darf aber gerne etwas spenden. Wer kein Englisch kann wartet einfach ein bißchen. Frankie hat mir nämlich erlaubt, die Anleitung auf Deutsch zu übersetzen und hier zu posten. Also mehr von der Ente demnächst in diesem Theater. 😉

I think it’s going to be a gift for a baby, so I added some heat resistant plastic wrap to make nice swishing sounds. And it should resist washing that way.

The pattern was made by Frankie Brown and you can find it on her ravelry page. It’s free but feel also free to donate something on Frankies fund raising page. 🙂

Aus Fehlstart wird dringend….

From preliminary start to urgency…

Im Oktober hatte ich ja schon Socken angefangen, die mein Bruder zu Weihnachen bekommen sollte. Dabei nur vergessen, daß er Weihnachten ja schon was anders kriegen würde. So wurden die Socken fast fertig gestrickt und dann erst mal weggelegt. Bis mir siedendheiß bewußt wurde, wie nahe sein Geburtstag inzwischen war!

SockenIn October I had started to knit sock my brother was supposed to recieve as a christmas gift. What I had forgotten then was, that we already had other plans for Chirstmas. So I  nearly finished the socks and put the aside until I realized that his birthday was approaching very fast!

Die Space Invader die man nicht gut sieht habe ich also mit einem Textilmalstift (Texi Mäxi von Javana für dunkle Stoffe) betupft. Alle linken Maschen. Der Effekt ist nicht toll, aber doch besser als vorher. Ich hatte noch überlegt, die Augen schwarz zu besticken, aber das hätte zu viele Knotfäden auf der Rückseite gegeben. Also bleibt es so.

Since the pattern was not very visible I got a textile marker (Texi Mäxi from Javana for dark fabrics) and painted all the purl bumps. The effect is not great, but bettern than before. I had considered to stitch all eyesockets black, but that would have created to much yarn rests on the inside. So this is what it will be.

Wie gut die Farbe hält wird sich zeigen. Heiß gebügelt habe ich die Socken, mit einem Tuch drüber. Aber gedacht ist die Farbe ja eher für Baumwolle…

I have no idea how well the color will last. I did iron it on setting hot, under a cloth, but normally the paint is good for cotton…

Revue de Presse: OTTOBRE design woman, Frühjahr/Sommer 2/2011

Titel ottobre design woman, 2/2011Wir wissen alle, ich kann es nicht lassen…  Nähzeitschriften müssen gekauft werden, selbst wenn das Titelmodell mit Schluppenbluse und einer Hose in bescheuerter Länge meinen Geschmack um unendliche Weiten verfehlt. (Die Rückseite mit dem Hemdblusenkleid aus Jeans macht es nicht besser….)

Und immerhin sind knapp 8 EUR ein stolzer Preis, für den man dann 20 Schnitte bekommt. Wobei Schnitt 5 und 7 die Variation des gleichen Schnittes sind, 1 und 16 desgleichen. Bei der Hose (Schnitt 10 und 13) ist es im Prinzip das gleiche Modell, nur in unterschiedlichen Größengruppen. Nur mal der Gerechtigkeit halber, wo sich ja gerne Leute beschweren, die Burda wäre zu teuer und böte zu wenig. Überdies sind die Photos der Ottobre deutlich billiger produziert, nämlich vor Phototapete. Zum Ausgleich gibt es schweres Hochglanzpapier für das Cover. Das sieht natürlich eleganter aus, ist aber vom Standpunkt des Umweltschützers deutlich von Nachteil, denn je schwerer ein Heft ist, desto mehr Kraftstoff verbraucht der Transport. (Nein, bei einem Heft fällt das noch nicht deutlich ins Gewicht, bei der Gesamtauflage schon.) Da die Hefte in Finland gedruckt werden, ist das Öko Label fürs Papier dann schon ein wenig Augenwischerei.

Aber zum Inhalt… Das Editorial widmet sich dem Thema „Designphilosophie“. Bequem, individuell und für den Alltag. Ja, kommt hin. Einmalige Modeerlebnisse? Naja, mal gucken.

Kombi ottobre„Chasing Butterflies“ ist die Überschrift der ersten Kombination. Was wie ein Kleid aussieht sind Rock und Tunika und für die passende Figur finde ich das sogar recht schön. Mit einer modischen Ärmeldrapierung. (Wobei mir nciht ganz enteht, daß die Ärmel unterschiedlich zu fallen scheinen. Aber das mag an der Bewegung des Models liegen.

„Elegant Sweet“ geht es dann weiter, der Rock darf seine tief eingelegten Falten auch mal zum Wickeltop zeigen udn es gibt ein Smockkleid, auch wieder wahlweise mit oder ohne Wickeltop. Sozusagen drei Teile und Partygarderobe für den ganzen Sommer. (Ab Größe 34 im Heft und m.E. durchaus konfirmationstauglich. Falls da jemand noch was sucht.)

„Summer Garden“ fällt dann unter geht gar nicht. Die Tunika bunt geblümt zur Leggings, das geht bis 12…. aber danach wird es lächerlich. Und in dem Trägerrock sieht das Mädel deutlich pummeliger aus, als in dem Smok-Kleid.  Luftig ist das im Sommer sicher, aber man sollte sich überlegen, ob man das so mag.

„Preppy feminine“benutzt einen wunderschönen Rosensamt für den Rock, aber die Jacke sieht so lustlos und überall gekruschelt aus, daß nicht mal klar wird, wo sie absichtlich Fältchen hat und wo die Ärmel einfach nicht passen. Zudem sind die Proportionen schrecklich zum Model…

„Back to Manhatten“ geht in den Proportionen schon mal als „vorher“ Bild fürs Umstyling durch. Leider beide davon, nur aus unterschiedlichen Gründen. Das sieht aus wie die Dinge, die man älteren Damen immer als „flott“ verkauft, damit sie auf keinen Fall zu modisch sind.

Tunika Ottobre„Escape the Everyday“ im Jeanskleid. Ach nein, ist Leinen in Jeansfarben. Kann mich dennoch nicht begeistern. Zumal der Gürtel aussieht, als habe jemand nachher gedacht, da müßte noch was dazu, so ganz passt er aber doch nicht zu den Proportionen. Und die Taschen irgendwo zwischen Hüfte und Überschenkel… ach nö.

Tunika 15 gefällt mir da deutlich besser. Ich kann nicht ganz garantieren, daß es nicht vor allem der Stoff ist, der mich anzieht. aber die kleinen Fältchen am Ausschnitt des sonst schlichten Schnittes sind nicht sensationell, aber doch nett.

„Easy Glamour“ mit der Schluppenbluse.. hilft nichts, auch aus Seide wird es nicht besser.

Tankini OttobreGut gefällt mir hingegen der Tankini im Marilyn Monroe Stil. Der auch bis Gr. 52 angeboten wird. Halterneck sieht ja immer schön aus. Dennoch frage ich mich immer, ob das beim Schwimmen wirklich hält? Besonders, wenn man, wie im Text angegeben, mit Minusweite arbeitet, weil der Stoff dehnt.

Bei mir haben solche Sachen dann die unheilige Angewohnheit, sich keineswegs um meinen Körper herum zu dehnen, sondern den Weg des geringsten Widerstands zu gehen und hochzurutschen, bis sie die schmalste Stelle (vulgo Taille) gefunden haben und sich dort dann als schmucke Wulstwurst abzulegen.

Ich hätte ja noch Badestoff zum probieren. Aber in silber…. *hust* Das lassen wir wohl besser…

Fazit? Das Heft reißt mich ausgesprochen nicht vom Hocker. Aber da ich im Herbst ja mal einiges rausgeworfen habe, ist genzg Platz, um das Heft mal in den Schrank zu legen. Vielleicht kommt ja noch die Erleuchtung…

Proudly present: Der endlose Myrtle Leaf Shawl with Willow Border

Proudly present: The endless Myrtle Leaf Shawl with Willow Border

Alpaca Lace StolaNach langer Zeit ist sie endlich fertig, meine Stola. Mit Spannen und allem und so.

Man muß sagen, der Einsatz von Garn war sehr effizient, denn die Stola hat mich für vergleichsweise wenig Geld doch sehr, sehr lange beschäftigt. Ein bißchen mehr als 2 Knäuel Isager Alpaca 1 habe ich gebraucht (das ist mein Fluch mit diesem Garn, ich behalten immer knapp ein Knäuel übrig…) und ich hatte knapp ein halbes Jahr was zu stricken.

Myrtle Leaf ShawlIt took a long time, but finally my shawl is finished. Blocked and everything.

I have to admit that it was quite an efficient investment in yarn. It took me a bit more than 2 skeins of Isager Alpaca 1 (I seem always to have a nearly full skein in the end with this yarn…) and it kept my occupied for nearly six month. So the per month investment in money was very low.

Myrtle Leaf ShawlIch habe mir diesmal zum Photographieren etwas mehr Zeit genommen, denn ich will auch die neue digitale Kamera die wir seit Ende letzten Jahres haben etwas besser kennen lernen. Und so eine Stola läuft schon mal nicht weg.

Was ich schon sagen kann ist, daß sich der Sensor doch an vielen Stellen anders verhält als Film. Da muß ich noch einiges üben. Und dann setzt sich eine Stola im Gegensatz zu Menschen nicht selber in Szene…. gar nicht so einfach.

This time I took a little more time to take pics. We bought a better digital photo camera last year and I still have to get to know it. A shawl has the advantage that it keeps still.

Myrtle Leaf ShawlWhat I can already say is, that the sensor reacts different to light than film. There is room for improvement. Also a shawl does not pose… getting ideas for attractive pics isn’t that easy.

Das ist auch der Grund, warum es diesmal so viele Bilder gibt. Ich kann mich nicht entscheiden, welches das beste ist?

Wenn ihr mir einen Kommentar hinterlassen mögt, welches euch am besten gefällt…? Das wäre echt nett.

That’s why there are so many pics this time. I cannot decide which is the best?

So if you’d like to leave a comment which one you like best….? That would really be nice.

Revue de Presse: Meine Nähmode 1/2011

Titel Meine NähmodeJetzt wo es auf’s Frühjahr zugeht gibt es auch von den seltener erscheinenden Nähheften neue Ausgaben. Und wie immer kann ich nicht widerstehen. Zumindest diesem Heft nicht, das letztes Jahr noch als Ausgabe der „Diana“ präsentiert wurde (und das ich niemals auch nur nahe genug angesehen hätte, wenn im Forum nicht jemand gesagt hätte, daß da Schnitte von Simplicity drin sind. Nun gut, Diana fand ich immer langweilig und truschig, aber Simplicity war einen Blick wert.

Die aktuelle Ausgabe hat einen ebenso abschreckenden Titel, aber nun wußte ich ja schon, was drin ist und das Top mit den Drapierungen hatte ich mir bei Simplicity selber schon öfter angeguckt, so daß dieses alleine Grund genug für den Kauf war. – Auch wenn ich es vermutlich nie nähen werde… Aber bei 5 EUR kann man nun eh nicht meckern. Deutlich billiger als eine ottobre und ebenfalls genügend Schnitte, um sich eine komplette Garderobe für Frühjahr und Sommer nähen zu können. (Größen sind 36 – 54, aber nicht jedes Modell in allen Größen und der Schwerpunkt liegt so bei 38-44 würde ich ohne nachzuzählen sagen.)

Die Schnitte sind wohl so angeordnet, wie sie auch mal als Einzelschnitt verkauft wurden und da es bei Simplicity auch einige „Wardrobe-Schnitte“ gibt (also alle wichtigen Teile für eine komplette Garderobe in einer Schnitttüte) ist im Heft ebenfalls für Variation gesorgt. So kommt das erste Kostüm gleich mit drei Jackenvarianten daher, von eher verspielt bis gradlinig.

Eine Longbluse/Tunika bringt sechs Varianten mit, die durchaus deutlich unterschiedlich aussehen. (Ich finde solche Schnitte übrigens auch gut für den fortgeschrittenen Anfänger, der selber lernen will, wie man Schnitt variiert. Da kann man gut vergleichen, was anders geworden ist und was gleich ist.)

Den Trenchcoat und die dicken Jackenvarianten würde ich gefühlsmäßig ja eher dem Winter zuordnen, aber ein Blick aufs Thermometer sagt mir, daß die vermutlich noch für einige Zeit nützlich sein können. Und im nächsten Winter dann wieder.

Das Titeltop wird natürlich auch in verschiedenen Wickel und Drapierungsvarianten gezeigt. Es stammt offensichtlich aus der Khaliah Ali Kollektion, die m.E. ohnehin mit die am liebevollsten designeten Sachen für große Größen präsentiert.

Ein Rock für alle Gelegenheiten, als kurzer Tulpenrock oder mit schwingendem Saum. (Wobei man hier vielleicht am ehesten merkt, daß die Schnitte natürlich nicht aus der aktuellen Kollektion sind.)

Jacke \An der nächsten Kombination hat es mir die Jacke besonders angetan. Das liebevolle „Zopfdetail“, das sowohl als Riegel den Rücken ziert, als auch in den Verschluss hinein fortgeführt ist, das könnte ich mir gut auch auf eine andere Jacke übertragen vorstellen. Denn Gr. 44 wäre mir eh zu klein. (Dafür ist die Hose aus der Kombination ausgesprochen fad und mit Shirt und Jacke nicht mal gut proportioniert. Das leicht ausgestellte Kleid dann schon eher, aber definitiv länger…

Dann gibt es noch mal eine Bluse, die von Longbluse bis zur ärmellosen Variante auch viele Möglichkeiten bietet.

Die nächste Jacke präsentiert sich dann eher wieder warm und mit verspielt detaillierten, aber nicht rüschigen Kragenvarianten.

Tunika \An der nächsten Khaliah Ali Tunika gefällt mir besonders, wie der Raglanärmel mit Raffungen am Vorderteil verbunden wird. So bekommt man nämlich auch genug Weite für die Brust rein. Und eine FBA sollte auch problemlos möglich sein, falls es nicht reicht. (Der Schnitt geht bis Gr. 54.) Verlängert sicher auch als Kleid möglich.

Die Trägerkleider finde ich ja auch nett, aber da sehe ich mich selber wohl nicht so ganz drin.

Tunika \Dann doch schon eher in Modell 53, denn das rafft genau an den richtigen Stellen für mich. (Und kommt im Ganzen auch in sechs Varianten mit unterschiedlichen Ärmellängen, Ärmelformen und wahlweise mit Raffung über dem Bauch oder ohne. Bis Gr. 46/48 passt auch… es fehlt einfach Zeit….)

Die redaktionelle Seite über Modetrends in diesem Frühjahr überblättere ich hingegen gleich mal.

Und zum Abschluss des Heftes gibt es auch noch eine Kombination für Anfänger, die „Easy“ ist. Weite Hose mit Tunnelzug und drei simple Shirtvarianten die als „Wellness- Kombination“ angepriesen werden. Nur zu schlank darf man dafür nicht sein, Gr. M- XL sind dabei.

Fazit: Ein Heft mit gutem Preis-Leistungsverhältnis. Im Prinzip könnte man sich mit diesen Schnitten mindestens eine Saison lang eindecken. (Wenn man seine Größe findet. Denn welchen Größen M, L und XL entspricht steht nicht dabei. Die Maßtabelle umfasst nur die „normalen“ Größen…