Alles Hindu, oder was?

Relief in HallebidSo ähnlich habe ich es zumindest in der Schule gelernt. In Indien leben Hindus und die Tempel sind bunt und farbenfroh, wie auch die Saris indischer Frauen.

Das ist natürlich nicht falsch, aber auch nicht die ganze Wahrheit.

People in India are hindu, that’s what I learned at school. And their temples are as colourful as tha sarees of indian woman.

Of course that ist not wrong, but it’s not the whole truth either.

Es geht schon mal damit los, daß natürlich nicht alle Hindutempel quietschbunt sind. Oder zumindest nicht mehr quietschbunt… das erste Bild ist aus Halebid (der Ort hat noch mehr Schreibweisen als Tempelstatuen, will mir scheinen…) vom Hoysaleswara Tempel, der ab 1121 erbaut wurde. Wenn man bedenkt, daß er über und über mit fein ausgearbeiteten Statuen bedeckt ist und nicht außer acht läßt, daß all dies aus Stein ist, dann überrascht es vielleicht nicht, daß er auch in 80 Jahren Bauzeit nie fertig wurde. (Sagt zumindest der Lonley Planet, für mich sah es gar nicht so unfertig aus…)

First thing: they are not all colourfull. Or at least no longer. the first picture was taken in Halebed, showing a detail from the Hoysaleswara Temple that was built from 1121 on. Isn’t that detailled statue amazing? And the place is all over decorated with statues and reliefs like this. The guide says it’s not finished… well 80 years is maybe not so much time if you have to work your decoration in stone…

Natürlich weiß ich aus Büchern, daß die Religionen in Indien nicht immer friedlich zusammengelebt haben und es auch bis in die Neuzeit nicht immer tun.

Aber erlebt haben wir das Land in dieser Hinsicht als sehr friedlich.

Daß im Muslimischen Viertel von Bangalore zwei große Moscheen nebeneinander stehen erzeugt keinen Ärger, auch nicht am Freitag. Und dazwischen ist mühelos Platz für einen kleinen Hindutempel… Die Kirche hingegen ist gerade mal eine Straße weiter.

Of course I have been reading books about history and I know, that people of different religions have not always been living together happily and peacefully in Indian history. And that problems are not restricted to long ago periods in history.

But we didn’t see any religous troubles while we were there.

Tempelanlage von BelurIt’s no problem to walk around in the muslim quarter of Bangalore on a Friday afternoon. No problem that there are two big mosques next to each other. And there is still enough room for a small hindu temple between them. In the neighbourhood of the church in the next street.

In der Nähe von Halebid (wobei 16km auf indischen Straßen lang sein können…) Ist Belur. Gleiche Epoche, etwa 100 Jahre Bauzeit und einfach riesig.

Das Bild zeigt sozusagen den „Haupteingang“ (eingerüstet) und einen kleinen Teil des Hofes. Nicht sichtbar sind auch die weiteren Tempel die auf dem Areal noch stehen… und alles ohne Maschinen.

Die Reinigungsarbeiten am Portal wurden übrigens auch manuell durchgeführt. Hände und Sandpapier… nichts von wegen Kärcher oder so…

Close to Halebid is Belur (well, 16km on an indian street can be a looong journey…). Dating from the same time, took around 100 years to build and it’s huge.

The picture shows what I take for the main entrance (scaffolded) and a small part of the areal. It doesn’t show the other temples on that areal, there are several ones and they hat no machines to build them.

The cleansing of the main entrance was also done by hand and sandpaper… no Kärcher or another tool.

Während unseres Aufenthaltes in Indien fand ein wichtiges Fest statt: Diwali. Die Art der Feierlichkeiten erinnert ein wenig an Weihnachten und Sylvester zusammen:

Es werden kleine Öllichter aus Ton aufgestellt (heute auch gerne elektrische Glührbirnen…) und (Sylvester)Kracher losgelassen.

Gläubige Hindus gehen an bestimmten Tagen in den Tempel und bringen pujas (Opfergaben) dar.

Außerdem kaufen viele Familien neue Festkleidung, man trifft sich im Kreise der Familie und ißt. Besonders Süßigkeiten. (Süßigkeiten sind extrem wichtig bei indischen Feiern!) Meist zu viel.

Klingt bekannt, oder? 😉

Und die Gelegenheit zum Familienfest wird von allen gerne genutzt, egal welcher Religion und ob sie praktizierende Hindus sind oder nicht.

Tempelelefant in BelurOh… und der Tempel in Belur ist nicht nur ein historisches Monument, er ist auch als Kultstätte noch in Benutzung. (Generell scheinen Hindus ganz wenig Probleme damit zu haben, einen Tempel als Touristen zu besuchen, sich aber auch noch schnell einen Segen abzuholen.)

Daher stehen einige neuere Wagen und Figuren herum, die offensichtlich bei Prozessionen herausgeholt werden.

Belur is more than a historic monument, the temple is still in use. (I got the impression that for hindus it’s nor problem to visit a place as a tourist, but getting themselves a blessing, too while going by.)

So they have also more recent wooden chariots and figures that are brought out for processions. (At least I think so.)

We were lucky to be in India while a majour religous feast was going on: Diwali. The way it is celebrated is a bit like christmas and new years eve on the same day:

Houses and streets are decorated with tiny earthen oillamps (oil may be replaced by small electric lightbulbs…) and they are burning crackers.

Lot of hindus go to a temple of their favourite god and do „pujas“ (offerings).

Many families see it as a possibility to buy new clothes (expensive sarees, if they can afford it) then they come together and have big meals. And eat a lot of sweets. (Sweets are like the most important thing on an indian feast!). And usually everybody eats way to much.

Sounds familiar? 😉

Of course also non-hindu families like to use the occasion of the Diwali-holiday for gathering and having big meals…

Tempel in BangaloreAber um dem Klischee genüge zu tun:

Hier auch noch ein Bild von einem ganz normalen Tempel, wie sie wirklich an beinahe jeder Straßen finden kann.

Dieser hier steht in der Nähe des Busbahnhofes von Bangalore.

Vor Kitsch und ein bißchen elektrischer Beleuchtung hat hier keiner Furcht, erlaubt ist, was auffällt. Oder so.

Angesichts des indischen Verkehrs, so meine Vermutung, wird ein Segen vor einer Reise besonders gerne genommen und dann reicht das Tempelbudget auch für elektrische Leuchtschläuche… (die sind nämlich etwas, was ich nicht an allzuvielen Tempeln gesehen habe).

Of course the „typical“ colourfull hindu temple exists also. And they are really everywhere, smaller, bigger, just between normal houses in any street.

And they are not the least bit afraid of kitsch, colours and electric light wires if they can afford it.

The last picture was taken in Bangalore, close to the big Bus station.

Considering the traffic situation in India I suppose that everybody welcomes a big blessing before going to the coach. So the temple seems to have enough money for electric light wires… (something I haven’t seen on to many other temples).

(Btw: Anybody reading the English stuff? If nobody is interested I can restrict my english blogging on the sewing topics…?)

Revue de Presse: burda Modemagazin Dezember 2007

Was ich mir nach meinem Urlaub natürlich auch fix wieder geholt habe, war die Dezemberburda. Diesmal in schwarz-gold aufgemacht, ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich das jetzt edel oder trist finden soll… Wehmütig vermisse ich jedenfalls die leckeren Plätzchenrezepte die früher immer drin waren. Naja, dieses Jahr weiß ich eh noch nicht, wann ich zumindest mein „kleines Programm“ backen soll…

(Short version about the december 2007 Burda WOF: I like dress 104 and 111, also Shirt 117 and the designer dress. They are all out of my size range, so I wont sew any of them. Gown 110 looks like a night gown to me, just awful. The rest is… well, not completely boring, but nothing that excites me either…)

Editorial… der große Bogen vom Abendkleid über Prominenz zu Charity. Vorweihnachtszeit halt… Das hautfarbene Paillettenkleid bringt mich sogar dazu, im Inhaltsverzeichnis einen kurzen Blätterstopp einzulegen, bevor es zm „must have“ geht. Strick ist ja gut, speziell der gezeigte Schal kann mich hingegen nicht so begeistern. Normalerweise trägt man den Schal ja zu einer Jacke und dann gibt sich kein Kontrast zum dünnen Shirt mehr, sondern es sieht alles nur noch unförmig aus. Außerdem umschließen zu dicke Schals den Hals oft nicht so gut und es zieht rein. *g* Dafür ist so was ein prima Schellprojekt für Strickerinnen…

Ah, „aktuell“ sind die Abendkleider. Natürlich brauche ich nicht so viele… aber ich gucke sie trotzdem immer gerne an…

Burda KleidKleid 104 gibt natürlich sofortiges Entzücken… Prinzessin, aber ohne überladen zu sein. Diese überfallenden Puffärmel… Nicht für meine Größe, nicht für meine Figur… aber einfach… *dahinschmelz* Gäbe auch ein wunderbares Brautkleid…Beim Kurzgrößen-Kleid 105 bin ich mir nicht so sicher… das Oberteil gefällt mir ja gut, aber „edel“ finde ich den Crincle am Rock irgendwie nicht… nur zerknittert. Zu viel Fläche für die Knitter. Kleid 106 muß beim Nähen komplett in die Hose gegangen sein, denn sonst hätten sie keine Photo-Position gewählt, bei der nichts, aber auch gar nichts zu erkennen ist… Der Schnitt kommt mir aber sehr vertraut vor… Ich glaube beinahe, den hatte ich schon mal als Samtkleid, vor langer Zeit…?

Oh, was macht den das Nachthemd bei den Abendkleidern? Das soll „Glamour mal zwei“ sein??? O tempora O mores… meine Oma hatte so was als Nachthemd…

Ah, 111 ist der perlenübersäte Hingucker aus dem Inhaltsverzeichnis. Aus der Froschperspektive sieht das Kleid allerdings deutlich weniger attraktiv aus. Dafür erkennt man die grauenhaften Schuhe um so besser… Also wenn es schon goldene Klumpfüße (auch Plateausohlen genannt) sein müssen, könnte man diese Geschmacklosigkeit doch gnädig unter dem bodenlangen Rock verstecken. *bäh* Spannend ist auch, daß die Farbe, die auf dem ersten Bild ein zarter Hautton war, hier mehr ins bronze-oliv geht. Da hat wohl mal wieder jemand mit dem Farbmanagement gespielt… Und man sollte Stoffe nie kaufen, ohne sie in der Hand gehabt zu haben. Denn wer den Stoff bestellt kauft die Katze im Sack…

Kleid aus Elastikjersey… nett, aber als Abendkleid… selbst auf dem sicher sorgsam hindrapierten Photo hängt es hier und da etwas schlappig herunter und wie das dann nach drei Bewegungen aussieht…) Dem langen Samtkleid hätte man übrigens einen Handsaum gönnen können, die Steppnaht sieht billig aus. (Wie auch diese Schuhe… aber ich wiederhole mich.) Und der Ausschnitt steht selbst bei der leicht zurückgelehnten Haltung des Models noch ab (jetzt wird auch klar, warum Model 106 auf dem Bild komplett versteckt ist, das ist der gleiche Schnitt…).

Und weil wir bei billig und schlecht passend sind… Röhrenhosen aus Satin passen da ins Bild. Querfalten ziehen in alle Richtungen… edel ist anders.

Die Modeberatung mit Fakefur Jacke. Der schlichte Jackenschnitt bringt jedenfalls den Stoff gut zur Geltun. So gar nicht meins, aber gut umgesetzt. Das Styling… na ja, das Büroutfit hat was von… hm… sagen wir für die Empfangsmaus einer Kreativagentur mag es passend sein oder so. Andererseits sieht die Jacke bei der Arbeit eh keiner, so man nicht fürs Laub rechen im Park zuständig ist. Cocktailkleid in braun muß man mögen. Und vor allem den Rest des Abends die Jacke anbehalten, denn ohne bleibt das Outfit eher langweilig. Für den Stadtbummel mag es noch am ehesten geeignet sein. Wenn man sich Pflastertreten mit hohen Hacken antun will. Und wenn man statt im sonnigen Davos im nebeligen oder regnerischen Deutschland ist sollte man sich das mit der Sonnenbrille noch mal überlegen… nichts sieht leichter affig aus, als funktionale Gegenstände, die ihrer Funktion beraubt sind… :o)

Die „city“ Mode ist diesmal warngelb und angeblich business-class. Vielleicht hätte sich der Photograph vorher mal mit dem Texter absprechen sollen, denn die Aufmachung ist 60er Jahre Retro Bond-Girl Stil. Wie das mit „Business“ zusammenpaßt? Keine Ahnung… Mode für professionelle Spione und Geheimdienstler? Und ich dachte immer, die mögen es unauffällig… *gg* *durchblätter* *zurückblätter* *wieder vorblätter* Nein, so wirklich begeistert mich da nichts. Bluse 117 B vielleicht… aber muß es sooo gelb sein? Vielleicht taucht der Schnitt an anderer Stelle im Heft noch mal auf….

Bluse BurdaJa, in der Tat! Als Bluse 117 A in rot bei den Basics. Die Bezugsquelle für den Stoff überlese ich lieber, denn das ist so ein Muster, dem ich immer ganz schwer widerstehen kann. Und das obwohl ich weiß, daß mir knallrot mit schwarz nicht wirklich steht. Zu kontrastreich…

*blätter* Oh, was für ein interessanter Rock! Schade… 🙁 Den gibt es nur zu kaufen. *schnirfz*

*örks* Schon wieder diese grauenhaften Leggins die den halben Fuß mit bedecken. Dazu Peep Toe High Heels. Moderedakteure sollten das mal tragen, beim nächsten Bummel auf dem Weihnachtsmarkt. Wir haben Dezember und wenn man sich schon lächerlich macht, dann sollte man nicht auch noch frieren müssen. Gymnastikhosen gehören ins Tanzstudio…

Das Special ist vertraut… wer dieses „1st Row“ Modell noch nicht runtergeladen hat hat es jetzt im Heft.

„fashion-news“ sagen Wildtier Drucke und Leder. Irgendwie… Schlangenleder und Kroko-Look haben doch so was… gewöhnliches? Nein, diesmal so gar nicht meins.

Im „extra“ werden die obligatorischen Nachtwäsche Schnitte wieder ausgegraben, diesmal aus niedlichen Pünktchenstoffen genäht.

*blätter* *blätter* Modeschmuck… prima, große Steine, glitzer… gerade bei Glassteinen kann man auch prima selber kreativ werden. Kleid

Das „exclusiv-design“ kommt diesmal aus Schwabing von Susanne Wiebe und der Text erklärt, die Lieblingsfarbe der Designerin sei sattes Pink oder Cyclam. Das war dann wohl zu aufregend für Burda, so daß hier schwarz draus wurde.

Nichtsdestotrotz ein tolles Modell! Das könnte ich mir, mit ein paar Abwandlungen, vielleicht sogar in (m)einer großen Größe vorstellen…

Die Plus Modelle… „Luxus“, mal sehen wie viel Luxus uns Plusfrauen zugestanden wird, nach den üppigen Perlen, Pailetten und Spitzenmodellen vorne im Heft.

Hm. Naja. Tunika 132… der Schnitt ist nett. Als bequemes Modell. Als „angezogenere“ Alternative zum Morgenmantel etwa. gut, da hätte es dann was von Luxus. Aber die Streifen besser aus anderem Material, die hängen irgendwie und wellen sich. Was haben wir noch? Schwarz… wie überraschend. Die obligate weite Hose… Die Spitz zulaufende Jacke… wäre interessant zu sehen, wie die geschlossen auf einem echten „Plus“ Körper aussieht…schwarzer Rock *gähn*. Der Kurzmantel… gut, schlicht und tragbar. Nur mit breitem Gürtel auf Taille gebracht nicht mehr so sehr A-förmig… Na gut… nett.

*blätter*

*hellwachsei*

Der kreative Kopf des Monats ist Ines Schwotzer. Klöppeln mit Draht und Schmuck draus biegen… cool! Klöppeln habe ich ja immer noch nicht gelernt, aber so ein paar Experimente mit Draht und Häkelnadel vielleicht… Absolut toll jedenfalls, der filigrane Klöppelschmuck!

*blätter* Frisuren *murmelzumFriseurmüßteichmalwiedermurmel* *eilig über den ganzen Beauty- und Wellnesskrempel hinweg blätter*

Reiseteil New York: Shopping, shopping, shopping.Gut, der Dollar steht günstig. Aber nur zum Klamottenkaufen so weit fliegen? Zumal die Zollbestimmungen eh verhindern, daß man sich wirklich einkleidet. Und „kreative“ Reisetips stehen hier auch keine drin. Mal wieder ein austauschbarer Bericht, vermutlich aus irgendeiner Schublade.

Ach, der Kinderteil kommt auch noch. Auch hier Prinzessinen-Look. So einen Samtmantel hätte ich mit fünf sicher auch gewollt. Allerdings hätte ich damals sicher schon über die außenliegenden Nähte gemotzt. Aus der Ferne mag es wie eine Borte aussehen, aber von Nahem schon auf dem Photo nur schludrig. Nur weil es Ovis gibt muß man nicht jeden Stoff (sichtbar) damit verhunzen…

*blätter* Kultur-treff.. nein, diesmal nichts spannendes dabei… *blätter* Weihnachtsdeko… na mal sehen was Burda vorschlägt. Gold, braun, glitzer,… allgemein festlich eher als weihnachtlich. Für den Look müßte ich wohl meine ganze Wohnung umdekorieren. (Macht das eigentlich jemand? Also nicht nur die Weihnachtsdeko aufstellen, sondern andere Sofakissen, anderen Teppich,… die ganze Wohnung jede Saison umstylen??) Ne, spricht mich diesmal alles nicht so an, genauso wenig wie die „living“ Sachen in Gold. Vielleicht doch lieber wieder Plätzchenrezepte?

Die nächste Ausgabe erscheint noch vor Weihnachten und kommt dann schon mit Karneval daher… *püh*

Sari inside (Teil 2)

(Mir ist gerade aufgefallen, daß ich im letzten Beitrag einen Teil vergessen habe zu übersetzen, deswegen geht es diesmal auf englisch los…)

In my last post I forgot something in the English version, so this post starts in English…

Ikat SariMost thrilling saree question is: how to wrap it? Well, I never tried (somehow we never had time for that and my friends petticoats wouldn’t fit me), but the internet is full of nice descriptions:

dmi-india.com/showcase11.html

Most important rule: Do as you like!

The basic principle is clear: wrap around your body, make some pleats in the front, go on wrapping and throw the rest, the pallu, over you (left) shoulder so it can hang decoratively over your back. Sarbari says, her mother can do without pins, but from observation I got the imoression that many indian women secure the pallu on the blouse, either with a sefaty bin oder a decorative brooch.

Of course I looked how women would were there saris in every day life… the result is: as they choose. Some wear it low on their hips, exposing a lot of bare skin, others manage to wrap it very high, nearly on the chest, so that the saree couvers them completely.

The Pallu can hang freely on the back, but it also can be brought forward under the other arm and tucked in there. Sometimes just an edge, sometimes the whole largeness of the cloth. Or you prefer to throw the Pallu from the back over the shoulder that it can hang in front? Or tuck it in there. Or you tuck your Pallu in the petticoat at the back. Some drape the Pallu over their head or let it form a small cowl at the back and therefore having a small part of the Pallu hanging in the front,…

This Wikipedia article explains also local variation. We mainly travelled in the south of India and I saw a lot of variation there.

Ikat SariDie nächsten Saris mußten wegen der absolut faszimierenden Herstellungstechnik mit. Nur zwei davon mitzunehmen fiel mir wirklich schwer…

Sagt euch der Begriff Ikat etwas?

Bei Ikat (die es nicht nur in Indien gibt) liegt das Muster im Garn.

Das Garn wird vor dem Weben gefärbt. Dabei werden die Garnstränge abgebunden und nacheinander in den verschiedenen Farben gefärbt.

Ist dieser komplizierte Prozess vollendet, muß das Garn nur noch gewebt werden und schon entsteht das Muster.

Da ich das einfach faszinierend finde, landeten hier zwei neue, handgewebte Baumwollsaris in meinem Koffer.

Und da sie dann auch noch Meterware hatten, Ikatstreifen abwechselnd mit Brokatweberei… landeten von diesem Baumwoll-Seide Gemisch auch noch ein paar Meter bei mir.

Rot… kann ich immer so ganz schlecht widerstehen.

(Und das könnte jetzt endlich der Stoff sein, der zu meinem Rest roten Wollstoffes paßt, der zu viel ist, um ihn wegzuwerfen, aber zu wenig, um alleine etwas sinnvolles zu ergeben….)

(Der Nachteil von Baumwollsaris, so habe ich mir sagen lassen, liegt darin, daß sie gestärkt werden müssen. Schon wieder so ein unerwartet komplizierter Schritt…)

Ikat MeterwareFor these sarees I have no real idea what they might become, but the technique is so fascinating, that I hat to buy at least two of them. (And it was hard to narrow down my choice on two…)

Do you know Ikat?

Ikat (the technique is empoyed in other countries, too) means, the pattern is in the thread.

The thread gets dyed before weaving in a tie-dye technique. with tieing for every colour separately, of course. And once this process is finished, you just weave it and the wonderfull motives do form themselves on the loom.

I’ve always loved that technique, so I couldn’t resist those handloom products. Isn’t it amazing, how a simple thread forms complicated patterns?

And the red one… this isn’t even a sari, this is fabric by the meter. Alternate stripes in ikat and brocade weave, cotton and silk, and in… red! No way to resist…

(And this might finally be the fabric that goes with my red woolen fabric that I have her since… well… quite some years and that is to much to throw away and not enough to make something useful. Hopefully this might be the coordinated fabric I have been looking for since… since log ago…)

(The drawback of cotton sarees, so I was told, is that you have to starch them after each use… still some consider them to be better in really hot and humid climate.)

Sari inside (Teil 1)

Frau mhs hat es schon angedeutet… natürlich habe ich aus Indien auch ein paar (Meter) Souvenirs mitgebracht. Daß da auch Stoff.. äh.. Saris dabei waren… nicht überraschend….

Ein Sari ist ein langes Stück Stoff, das irgendwie gewickelt wird, so dachte ich bislang. Wie genau? Und wie hält das? Geheimnis der Inderinnen… Und deswegen habe ich mich von meiner Freundin Sarbari zumindest theoretisch in die Welt des Saris einführen lassen und dabei auch noch das eine oder andere interessante Detail herausgefunden.

Im SarigeschäftFrau mhs mentioned my „goodie bag“… well, of course I brought some things back from India and that some cloth, aka sarees were amongst them shouldn’t surprise anybody.

To a saree I would have referred as a long piece of cloth that somehow gets wrapped around the body. How exactely and how that stays? Indian secret… So I talked that over with my fried Sarbari and found out some details that were news to me.

Saris, so die erste Erkenntnis, gibt es in verschiedenen Längen. Die heute gebräuchlichen Modelle sind sechs Yard (also etwa 5,5 Meter) lang und man trägt sie über einem Unterrock und einer Bluse.

Früher hingegen, Sarbari meinte bis zur Generation ihrer Großmutter, waren auch neun Yard (gut acht Meter) lange Saris verbreitet. Diese wurden ohne Unterkleidung getragen, wie eine Hose zwischen den Beinen durchgewickelt, und hüllten den gesamten Körper so ein, daß Unterkleidung nicht erforderlich war.

First thing I learned was, that sarees exist in different length. Nowadays they are usualle six ard long and get worn over a petticoat and a blouse.

Before, Sarbari thought until about the generation of her grandmother, also nine yard long saris were used. Those required no undergarments and were wrapped trowserlike between the legs and around the body in a way, it would be covered competely.

SariDas erste Bild zeigt mich übrigens in einem besonderen Geschäft in Fort Cochin, in der „Spice Market“ genannten Straße (dem touristischen Zentrum), wo man alte, gebrauchte Seidensaris zu Kameez, Kurtas, Kissen oder auch diversen Taschen verarbeitete.

Aber eben auch direkt verkaufte. Dem ersten Sari habe ich zum einen wegen der schönen Farbkombination mitgenommen. Der helle Teil ist allerdings stark verfleckt, hat auch Löcher. Ich werde ihn vorsichtig von Hand in der Badewanne waschen und sehen, was verwendbar wird. Ansonsten bleibt die rot-goldene Randbordüre.

The first picture shows me in a very interesting shop in Fort Cochin. The street is called „Spice Market“ and is nowadays a highly touristic place. With some interesting spots anyhow… Like this shop, where they use old, worn silk sarees and transform them in other things like kameez, kurtas, small pouches, cushions…

But they also sell the old sarees. The first one I picked for his colour combination. The creme silk is very stained, has even some holes. I’ll try to give it a very gentle wash in the bathtub and see, what comes out. The beautiful red and gold border will be usable anyhow.

Was ich dann auch über Saris gelernt habe ist, daß man keineswegs einen Sari kaufen und direkt anziehen kann. Nein, er bekommt eine Art Saum, den „Fall“.

Dazu wird die Saumbordüre mit einem etwa zehn Zentimeter breiten, farbliche passenden Streifen Baumwollstoff verstürzt. Der Stoffstreifen ist fein, aber eher steif, so daß der Saum Gewicht bekommt, schöner fällt und insbesondere in dem Teil, der in vorne in Falten gelegt wird.

Dieser Besatz geht also nicht rundum, sondern ist vor allem da, wo später beim fertig gewickelten Sari vorne ist. Der Teil des Saris, der dann über die Schulter gelegt wird bleibt ebenfalls ohne Verstärkung, der soll ja weich fallen.

Das bedeutet aber auch, daß die Position des „Fall“ der Körpergröße und den Gewohnheiten der Trägerin angepaßt werden muß.

So kompliziert hatte ich mir das ehrlich gesagt nicht vorgestellt…

Next thing I learned about sarees is, that you cannot just buy one an the wear it. No, it needs a „fall“ first.

The „fall“ is a stripe of cotton fabric, fine, but also stiff, about 4 inch large. This fabric gets sewn inside the borderprint and forms a kind of a hem to the lower part of the saree. Especially at the lower front, where the pleats would be.

karierter SariSo the falls doesn’t go along the whole border, but only a part of it. And of course it has to stop before the sari gets wrappd higher and thrown over the shoulder.

And that means, before you can sew the „fall“ you have to consider the size and wearing habits of the woman who will actually wear the saree.

That’s way more complicated than I had expected, I have to admit…

An dem nächsten Sari hat mich (neben der Farbe) das Muster angezogen.

Ein Karo, wie ich es eigentlich mit ländlicher Alpenidylle oder einem französischen Bistro assoziieren würde, aber aus feiner Seide gewebt. Und diese kleinen eingewebten Blümchen (auf der Ausschnittvergrößerung gut zu erkennen),… ich konnte nicht widerstehen. Irgendetwas sagte mir, daß das ein Quilt oder so werden könnte. Irgendwas in Richtung Deko. (Ich mach kein Deko, sagte ich das schon…?)

Auch hier ist der Zustand des Saris deutlich gebraucht. Die rote Farbe hat stellenweise auf die helleren Karos ausgeblutet, was den hell-dunkel-Kontrast des Musters abschwächt und die Farbgebung im ganzen sanfter macht. Gerade deswegen denke ich, bietet es sich an, den Stoff in kleinere Teile zu zerschneiden und mit den Unterschieden zu spielen.

Auch den werde ich vorsichtig von Hand waschen, ich glaube, ich habe auch noch ein spezielles Seidenwaschmittel, was helfen soll, die Farbe zu fixieren. Denn weiter ausbluten soll er ja nicht.

For the next saree it was (besides the colour) the checks, that struck my eyes.

A red-white checkered saree (also a rare pattern for a sari, I think), a patternd I would rather associate either with some bavarian/austrian Alps-country-idyllic chamber or maybe with a traditional french Bistro… but this is fine silk. Also those small golden flowers… I had to take ist. I don’t do homedec, but this could become an interesting quilt or something…?

Also here the saree is used and that shows. The dark red isn’t well fixed, so there are big stains of red on the white checks, but this makes the overall impression of the cloth somewhat softer and I think it might be a lot of fun, to cut it up and play around recombining smaller pieces of that fabric to create a different effect.

This one also I’m going to wash in the bathtub. Somewhere deep in a drawer I should have a special silk-shampoo, that is equally helpfull to stop the colour from further bleeding. I never tried it, but this could be the moment.

Eine weitere spannende „Sarifrage“ ist ja immer: Wie wickelt man das Ding überhaupt?

Da ich es selber nicht probiert habe (irgendwie war dafür nie Zeit… und einen Unterrock in meiner Größe hatte sie auch nicht), habe ich im Internet mal nach Anleitungen gegoogelt, woran es auch keinen Mangel hat:

www.tourismofindia.com/TOI-German/exi/howtowearsari.htm

Letztlich ist die wichtigste Regel aber: es gibt keine. 😉

FestsariDas Grundprinzip ist klar: Der Sari wird um den Bauch gewickelt, dann vorne in Falten gelegt, dann noch mal halb rum gewickelt und der Rest über die (meist linke) Schulter gelegt, wo er als Pallu dekorativ auf den Rücken fällt. Die Mutter meiner Freundin benötigt keinerlei Befestigungen, aber ich habe beobachtet, daß viele Inderinnen den Pallu mit einer Sicherheitsnadel oder dekorativen Brosche auf der Schulter feststecken.

Das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten… ich habe mir natürlich genau angeguckt, wie so die Saris im praktischen Leben auf der Straße gewickelt waren und habe dabei viele Variationen gesehen: Der Sari kann tief auf der Hüfte gewickelt werden, so daß hinterher viel nackter Bauch und Rücken zu sehen ist. Andere wickeln ihn höher, so daß am Ende gar keine nackte Haut zu sehen ist. Oder irgendwo dazwischen.

Der Pallu kann hinten herunter hängen, er kann aber auch unter dem anderen Arm wieder nach vorne gezogen werden und dort in den Bund gesteckt. Entweder nur mit einem Zipfelchen, oder auch ganz. Andere stecken den Pallu vorne in den Bund, bevor sie ihn über die Schulter legen. Oder man wickelt ander und der Pallu wird von hinten nach vorne über die Schulter gelegt. Vorne kann er dann lose hängen oder auch in den Bund gesteckt. Und natürlich kann auch hinten ein Pallu in den Bund gesteckt werden, wenn der Trägerin das gefällt oder praktisch erscheint. Andere drapieren ihn über den Kopf oder legen ihn hinten in eine Falte und über die andere Schulter wieder zurück, so daß ein kleines Ende Pallu vorne hängt.

Dieser englische Wikipedia Artikel beschreibt einige Varianten, auch in Bezug auf die geographische Herkunft. Ich war ja vor allem in Südindien und habe dort bereits eine große Bandbreite an Varianten gesehen.

Der Sari auf dem letzten Bild ist ein Hochzeitssari. Auch wenn die typische Farbe für einen Hochzeitssari rot ist, gibt es auch andere Farben. Kennzeichnend ist, daß er aus schwerer Seide mit Metallfäden (Silber oder Gold) und einem prächtigen Muster gewebt ist.

Solche Saris bekommt die Braut in der Regel geschenkt, von den eigenen Eltern und auch den Schwiegereltern. (Oder wohl auch anderen Verwandten.) Natürlich trägt man ihn nicht nur zur eigenen Hochzeit, sondern kann ihn zu anderen festlichen Gelegenheiten weitertragen. Hochzeitssaris kosten leicht 250 EUR (umgerechnet) und mehr.

Wie sorgfältig dieser gearbeitet ist zeigt auch die Detailaufnahme, zwischen den Reihen mit den silbernen Punkten sind noch einmal winzige, kaum sichtbare blaue Punkt, als aufwendiges Detail.

Dieser Sari ist in einem ziemlich guten Zustand, hat einen großen Fleck und an einer Stelle der Saumbordüre ist der Saum durchgeschliffen. Das könnte mal ein Abendkleid werden… und mal sehen, was die Reinigung aus dem Fleck macht. Waschen werde ich diesen nicht selber.

Last picture is a wedding saree. Typically it would be red for the bride, but other colours exist, too, because they are not only worn at weddings but also for other festive occasions. (Like somebody elses wedding…) Typically they are heavily woven silk sarees with outstanding woven borders in gold or silver. A wedding saree is usually a gift to the bride, like from her parents, her inlaws and other relatives. And as they easily cost the equivalent of 250 EUR and more (practically no limit) it’s only good, that will be worn more than once.

The detailled shot shows, how much details are in the weave. Besides the silver spots there are tiny blue dots, hardly visible, but they add to the overall impresson of the fabric.

This saree is in a relatively good state, it has one dirty spot and the seam border is partially dammaged at the lower end, but it will not be a problem to cut an evening gown or something similar from it. When it comes to that it will go to the dry cleaner first, and we will see, what comes out. Here I’m not trying to wash ist on my own.

Der Gott des Chaos… (Teil 2)

LKWNeben den kleinen Fahrzeugen gibt es aber auch große, weniger in der Städten, aber für den Warentransport über Land.

(Die nächsten Bilder stammen aus Fort Cochin in Kerala, aus einer Marktstraße die vor allem von Großhändlern für Gewürze, Tee und Reis gesäumt wird.)

Dies ist, so könnte man sagen, „Tuning“ auf indisch. 😉

Die LKW mögen alt sein, die Technik schwach, Sicherheitsaspekte vernachlässigbar… aber schön müssen sie sein. Die Malereien sind oft detailiert, die bemalten Flächen groß.

Noch beeindruckender, um nicht zu sagen von schrecklicher Schönheit ist so ein Ding allerdings, wenn es einem auf der Überholspur des Highways (ja, so was gibt es in Indien, nicht ganz so aufs Rasen ausgelegt wie eine deutsche Autobahn, aber es gibt mehrspurige Schnellstraßen mit getrennten Richtungsfahrbahnen) entgegen kommt.

Wie gesagt, das mit den Verkehrsegeln ist so eine Sache… wer größer ist hat Recht. Und wer kleiner ist besteht besser nicht auf seinem. Falls die Bremse doch nicht so gut ist, wie der Fahrer gedacht hatte. Oder die Ladung schwerer. Oder so.

Auch die Namen über der Frontscheibe tragen nicht gerade zur Beruhigung bei. Oft handelt es sich (so weit ich das beurteilen kann) um Götter, „Lakshmi“, „Ganesha“, „Krishna“ habe ich gesehen, aber auch „Lord“,“ Jesus“ oder „Matha Maria“ (immerhin phonetisch kommts hin – mit indischer Aussprache).

Himmlischer Schutz ist sicher nützlich. Und nachts zu fahren sollte man vermeiden, denn Busse und LKW, aber auch viele Auto-Rikschas sind bestenfalls vorne beleuchtet. Hinten guckt ja keiner raus, wozu also Licht? – Genau.

The small ones dominate the city, but the goods carriers outside are huge. And kind of „indien pimped“. 😉

(Next pictures were taken in Fort Cochin in a Bazaar street, dominated bei wholesalers for spice, tea or rice.)

Verkerh in IndienTechnique of the truck may not be the main issue, it can be old, rusty, engine hardly functionning at all. But it must be colourful. The trucks are big, painted with a lot of love for small details.

Even more impressive, not to say slightly (…) scary becomes such a colossus when you face it on the fast lane of a highway running in the wrong direction. (Yes, India has a few highways which are quite okay to use.)

One basic traffic rule is, that the bigger guy is right. And the smaller better not tries to get it’s right immediately. You can see that the trucks engine is all right… but what about the brakes…? Who wants to test…?

The names they all have over the windscreen are not really reassuring either. Usually it’s the names of gods or godess (as far as I can tell), I have seen „Lakshmi“, „Ganesha“ or „Krishna“, but also „Lord“, „Jesus“ or also „Matha Maria“ (phonetically correct, if you speek indian english).

Considering the way how people drive a good deal of celestial protection is definitely recommended…

Besides not driving at night is the safer option. (Also if you rent a car with driver, usually the driver is automatically included, when you rent a car, renting it without would be more expensive… the driver will normally make sure, that you and he and his car have arrived before nightfall.) Because headlights are sometimes used by trucks, buses or auto-rikshaes. Rear lights on the contrary… what shoud they bei good for? No one looks out of the rear window…

Also no one is willing to wait.

Overtaking is always possible, even in the smallest lane. (Okay, this one was more like a boulevard, for the local conditions…)

Geduld ist im Übrigen auch keine Stärke indischer Autofahrer. Platz zum Überholen ist immer, auch in der schmalsten Gasse. (Wobei diese Straße für eine indische Provinzstadt eher breit war.)

Auch die Straßen generell sind eine interessante Erfahrung für Europäer.

BusZum einen gibt es tatsächlich eine Art Autobahn.

Oft sind sie zweispurig und die Straßenqualität ist recht gut. Allerdings sind sie nicht kreuzungsfrei. Dörfer oder Städte die direkt an der Straße liegen sorgen für menschliches und tierisches Gewusel, natürlich auch für Busse die anhalten, Gepäck und Passagiere auf oder wieder abladen, am besten gleich auf der Fahrbahn, runter fahren wäre mühsam.

Da die linke (Indien hat Linksverkehr) Fahrbahn somit nicht unbedingt frei befahrbar ist, halten sich auch langsame LKW oder Busse lieber an die Überholspur. PKW müssen eben zusehen, wie sie durchkommen, Motorräder und Autorikschas ohnehin.

Und wenn der Bauer ins nächste Dorf will, fährt auch der Ochsenkarren über den Highway.

Manche Autobahnen haben sogar einen schön bepflanzten Mittelstreifen. Geradezu perfekt um Kühe darauf weiden zu lassen.

Und ist man zu weit gefahren? Kein Problem, der Mittelstreifen ist durchbrochen, damit man wenden kann. So braucht man auch nur auf einer Seite eine Raststätte…

Immerhin, auf eine mittlere Geschwindigkeit von 70 Kilometern in der Stunde kann man kommen. Auf dem Highway, wohl gemerkt. Andere Straßen können alles sein, von halbwegs lochlosem Asphalt bis hin zur Schlammpiste.

From a European point of view the streets are enother interesting experience.

Yes, there are highways. They have at least two lanes for each direction and the quality of the street is reasonably good, you can speed up.

Indische Autobahn Unless you come to the next smaller city oder village that will be directely next to the street. People and animals run around, markets are held, the buses stop… and as the quality of the street is muchbetter on the highway than next to it, the buses my even stop on the highway, beeing more convenient. For the bus driver.

As the left lane is thus from time to time blocked, everybody preferes the fast lane on the right. Including busses and trucks. So the car drivers and the motorbikes have to manoeuvre around to overtake the slow vehicles. Also autorikshaws, but they are small and not too quick anyhow…

The use of the highways is not limited to motorized vehicles… if a farmer wants to go to the next village with his bullock cart… highways are just fine. And as he will have no driving licence, chances are, that he will choose the fast lane…. in any direction.

Sometimes the lanes in the different directions are separeted by a bit of plants, grass, greenery,… a perfect spot to bring the cattle to graze…

And unlike in European countries if you find, that you went to far… just wait for the next hole in the middle for a U-turn. That’s absolutely legal and permitted.

As a result of all that your over all speed over a longer distance will not exceed 70 km/h. On the highway. Other roads… can be anything from quite straight asphalt to mud and holes.

Kühe vor Metroeingang in Delhi Andererseits gibt es aber auch ganz moderne Massentransportmittel. Delhi hat etwa drei Metrolinien und die funktionieren (zumindest in den drei Tagen, die wir sie genutzt haben) sehr gut.

Bis auf gelegentliche kleine Hindernisse am Metroeingang… 😉

Lustig ist allerdings das Verhalten der Einheimischen… öffnen sich die Türen der Metro stürmen alle hinein. Ohne das geringste Verständnis dafür, daß sie gar nicht rein können, bevor diejenigen, die schon drin sind, rausgekommen sind.

Wer glaubt, das sei bei deutschen Zügen genauso… ne, Deutsche sind oberdiszipliniert und höflich im Vergleich dazu. Wir lassen wenigstens eine zehn Zentimeter breite Gasse zum Aussteigen… statt in voller Breitseite reinzustürmen.

Aber wenn man mal drin ist (oder wieder draußen..) funktioniert das System gut. Moderner als die Kölner Straßenbahn…

On the other side there are cool, modern means of transport, who works just fine. (At least the Delhi Metro did work fine in the three days we spent at Delhi.)

Except for some minor obstacles at an entrance… 🙂

Another strange thing is the behaviour of the locals… the train stops, the doors opben and first thing is, that everybody tries to get in at the same time. Without any understanding of the fact, that people have to be out, before other people can get in.

Before I thought, that people in Germany show this stupid behaviour, but no comparison! In Germany (or even in France) they will let at least a 10cm large lane to get out… Indians try to get in at full door largeness.

But once you are in (or out) the system works fine. And much more modern than the Cologne „Straßenbahn“.