Köln Nippes – Köln Deutz (S-Bahn) – Fahrplan 10.32 – 10.39 – Realzeit 10.32 – 10.39
Köln Hbf – Köln Nippes (S-Bahn) – Fahrplan 13.44 – 13.48 – Realzeit 13.51 – 13.56 (8 Minuten Verspätung)
Köln Nippes – Köln Deutz (S-Bahn) – Fahrplan 10.32 – 10.39 – Realzeit 10.32 – 10.39
Köln Hbf – Köln Nippes (S-Bahn) – Fahrplan 13.44 – 13.48 – Realzeit 13.51 – 13.56 (8 Minuten Verspätung)
… welcher auch immer das sein mag, im hinduistischen Pantheon kenne ich mich nach wie vor nicht so gut aus… aber seine Domäne ist definitiv der Verkehr in Indien.
Oh, es gibt Verkehrsregeln. Im Prinzip. Es gibt auch Führerscheine, allerdings sind die erst seit einigen Jahren mit einer zumindest rudimentären Prüfung verbunden.
Aber letztlich fährt jeder wie er mag. Fußgängerampeln sind noch rarer gesät. (Und überhaupt gelten rote Ampeln in Bangalore) bestenfalls tagsüber und wenn ein Ordnungshüter zuschaut…. nachts sind sie reine Dekoobjekte…)
Und Zebrastreifen hin oder her… es bleibt ein mulmiges Gefühl, wenn man sich beim Überqueren der (breiten) Straße einer mit den Hufen scharrenden Horde gegenüber sieht.
Leicht beruhigend ist dabei nur, daß Autos in Bangalore noch in der Minderzahl sind und sowohl Motorräder als auch Auto-Rikschas (dreirädrige Mopeds, die dem Geruch aus dem Auspuff zufolge mit allem fahren, auch mit alten Fritieröl…) etwas weniger massiv sind. Und die Straßen derart zugestaut, daß es gerade in den Stoßzeiten nur im Schrittempo vorwärts geht…
I’m not a specialist for the hindu pantheon, therefor I don’t know whether there is a god or godess of chaos, but he or she reigns definitely over traffic in the streets.
Theoretically India has traffic rules, driving licences (a kind of test before getting one is on the contrary a quite recent developement…). Practically everybody goes, drives, rides as he or she likes.
Traffic lights exist, but are only valid (at least maybe) if there is a lot of traffic and a policeman aroung. Therefore crossing a street becomes a challenge. And feeling kind of threatend when one is confronted with a waiting horde like on the picture is a good idea. As is moving quickely as a pedestrian…
The reassuring part is, that in Bangalore only a relatively small part of the traffic are real cars, the rest are huge amounts of two wheelers and three wheelers aka auto-rikshaws. Which have less sturdy metal around them.
And that the Bangalorian streets are heavily crowded and jammed, that very often the wheeled traffic can go only slow or not at all.
Immerhin, ein gewisses Problembewußtsein seitens der Behörden ist verhanden, Straßenschilder lassen an Deutlichkeit wenig vermissen…
Speziell in Bangalore tragen inzwischen auch viele Motorradfahrer einen Helm (nicht die Beifahrer, die oft „Taxikunden“ auf dem Zweirad sind.) Allerdings nicht aus Einsicht, sondern weil die Polizei Verstöße gegen die Helmtragepflicht seit kurzem auch verfolgt und mit heftigen Geldstrafen ahndet.
Andere Plakate werben für den Besuch einer Fahrschule, um ein besserer Fahrer zu werden… (Angesichts der Tatsache, daß fünf bis zehn Zentimeter als ausreichender „Sicherheitsabstand“ im Stadtverkehr betrachtet werden ist das auch keine so schlechte Idee…)
Auch die Strafen für Fehlverhalten sind auf großen Tafeln an verschiedenen Kreuzungen angeschlagen. So kostet in Bangalore Fahren ohne Führerschein 300 Rupien, Fahren ohne Versicherung 500 Rupien und Falschparken in Commercial Street (einer eher „modernen“ und teureren Einkaufsstraße) auch 500 Rupien. (Für einen Euro bekommt man ungefähr 50 – 55 Rupien.)
Mein Verdacht ist allerdings, das bei weitem nicht alle Autofahrer lesen können, zumindest nicht unbedingt Englisch. Indien hat ja für jede Sprache auch eine eigene Schrift und die Lokalsprache in Karnataka (der Bundesstaat in dem Bangalore liegt) ist Kannada. (Oder so.)
At least the authorities seem to have a certain understanding for the problem. Traffic signs have a very clear message.
Especially in Bangalore one sees most of the twowheeler drivers wearing a helmet (the drivers, not their customers, as a lot of those vehicles also are „taxis“), simply because they get heavily fined if they don’t.
Other panels are ads for „become a better driver, go to driving school“. Good idea, if you ask me, as long as five to ten centimetres are considered a sufficient „distance of security“….
Still other panels indicate the fines, like 300 rupies for driving without driving license, 500 rupies for driving without insurance and 500 rupies for second line parking in Commercial Street, one of the more expensive Bangalorean shopping spots. (One Euro equals 50 – 55 rupies.)
Still I’m not sure whether all drivers are able to read, to read in English that is. All of those languages in India have a different writing and all of them is not in „Latin“ letters…
Häufigstes Fahrzeug im indischen Verkehr dürfte aber das „auto“ sein, die Auto-Rikscha.
Diese stellen als Taxis sowohl den Waren- als auch den Personentransport sicher. Wenn ein paar Leute ihren Hintern raushängen lassen und der Fahrer seinen Sitz noch mit der einen oder anderen Pobacke teilt habe ich schon bis zu neun Leuten in so einem Teil gezähl. Plus den Fahrer.
Unnötig zu erwähnen, daß keines der Taxameter, die sie alle haben, jemals funktioniert, wenn ein Tourist kommt? :o) (Meine indische Freundin muß allerdings auch oft mehrere fragen, bis sie einen findet, der bereit ist, nach „Meter“ zu fahren.) Und daß der vorher verhandelte Preis für Touristen in der Regel beim doppelten bis dreifachen des „eigentlichen“ Preises liegt. Tröstlich dabei der Rupienkurs, umgerechnet in Euro war keine Fahrt teurer als 2,50 EUR…
Die Bilder stammen aus Bangalore, was man daran erkennt, daß die „Autos“ schwarz mit gelber Bespannung sind. Die Farben wechseln nämlich von Ort zu Ort.
Was ich ebenfalls nur in Bangalore gesehen habe: Die gelbe Dachbespannung hat innen aufwendige Verzierungen, die aus verschiedenfarbigem Kunstleder (und ähnlichen Materialien) kunstvoll zusammengenäht, gerne golden gepaspelt, plastisch aufgepolstert und dekorativ gequiltet sind.
Da wir mehr oder weniger versehentlich in den Markt hineingelaufen sind (eher ein eigenes Stadtviertel), in dem diese Gefährte produziert und repariert werden, hatte ich die Gelegenheit bei der Herstellung dieser Kunstwerke zuzusehen. Sie entstanden auf einer einfachen Tretnähmaschine und wie das sperrige, steife Material in Rundungen verarbeitet wurde verdient Respekt und Bewunderung.
Leider wollte sich der Handwerker nicht photographieren lassen (was wir selbstverständlich akzeptiert haben), im Gegensatz zu den Jungs auf dem obigen Bild, die unbedingt mit drauf wollten. Also habe ich von den opulenten Verzierungen dieser klapprigen Gefährte kein Bild. 🙁
„Backbone“ of most of the transport going on in India are „autos“, the motorised rikshaws.
People or goods… the three wheelers transport anything. I’ve seen up to nine people in (more or less „in“, because some parts of the body will not fit in, when it’s loaded like that) one. Plus the driver…
All those taxis have a meter… do I have to tell that they (the meters) all are out of order, when a tourist comes? :o) (My indian friend also sometimes has to ask several ones before she can find a driver who is willing to go by meter, but for tourists the number of working meters is zero.) Also needless to say, that a tourist pay twice or three times the „normal“ price. Little consolation: due to the rupie-euro conversion no ride did cost as more the 2,50 EUR.
The pictures here are all from Bangalore, where the upper part of the autos is yellow. The type of vehicle existed everywhere in India (where we were), but colours change.
Also thrilling and unique I think is the „interior“ of the bangalorean autos: the yellow top has complicated coloured patterns at the inside. Sewn of different coloured tarpaulin in rather complicated shapes, piped, padded, partially quilted,… just amazing what they do with the rather stiff material.
Es we incidentially happend to land in the „market“ where those three wheelers are produced, repairedm customized and embellished I had the opportunity to observe a man sewing those tarpaulins. With a simple treadel machine. He didn’t want to be photographed (unlike the boys on the picture above), so I have no photo of this. But it was impressive to watch.
Und daß man die Plane gleich noch gewinnbringend als Werbefläche einsetzen kann… das hat sich auch bis Indien rumgesprochen. (Die Werbung empfiehlt übrigens Hologramme auf Markenprodukte gegen Produktpiraterie… )
Ich glaube, ich poste das jetzt mal, bevor es zu lange wird… Fortsetzung folgt
(Will das überhaupt jemand lesen? Oder soll ich die Reiseberichterstattung lassen und auf den nächsten Nähanfall warten?)
Hm.. I think, I better post this now, before it gets completely too long to read… to be continued
(Btw… does anyone want to read all that… or shall I stop telling holiday stories and wait for the next crafty thing to write about?)
Köln Hbf – Düsseldorf Hbf (ICE) – Fahrplan 8.48 – 9.12 – Realzeit 8.50 – 9.13 (eine Minute Verspätung)
Düsseldorf Hbf – Köln Hbf (IC) – Fahrplan 19.54 – 20.19 – Realzeit 19.54 – 20.22 (3 Minuten Verspätung)
Wie schon angekündigt war es in den letzten Wochen etwas ruhiger hier im Blog, weil ich unterwegs war.
Jetzt sitze ich wieder an meinem Schreibtisch, werfe gelegentlich Blicke aus dem Fenster auf die jetzt ungewohnt kalte und nasse Umgebung, lade die Bilder von der Digicam auf den Rechner, beantworte zwischenzeitlich aufgelaufene Emails… und habe immerhin euere Fragen in den Kommentaren schon beantwortet. (Ich hoffe, ich habe nichts vergessen…)
Schön, daß ihr meinem Blog die Treue gehalten habt, dann kann es wieder weitergehen.
Mal sehen wann ich wieder dazu komme, ans Nähen und Handarbeiten zu gehen… bis dahin werdet ihr euch mit ein paar Urlaubserlebnissen zufrieden geben müssen. 😉 (Ja, auch mit Bildern….)
Wo ich war? Ach so… in Indien… mein erster Besuch dort. Und hoffentlich nicht der letzte!
The last weeks were relatively quiet here, because I was travelling.
But now I’m back to my computer, looking from time to time disgustedly out of the window where it is so much colder and grayer than what I got used to in the last weeks, I’m loading the pictures from the digicam to my disc, start answering emails… and have, I hope, answered your comments.
I’m happy that you keept looking in my blog and now there will be more blogging again.
When I will find the time to restart sewing and crafty things I do not know. Until then I’ll try to entertain you with some stories from my holidays.. 😉 (Including pics, of course.)
From where? India, my first visit to Asia. But not my last, I hope…
Düsseldorf Flughafen – Köln Hbf (RE) – Fahrplan 19.32 – 20.11 – Realzeit 19.35 – 20.21 (10 Minuten Verspätung)
Mit durchgescheuerten Beinnähten hat eigentlich (fast) jede Frau zu kämpfen. (O-beinige und magersüchtige Modelfiguren ausgenommen. Und vielleicht noch extrem Zierliche mit einer Körpergröße unter 1,55 m 😉 )
Mehr Rundungen machen das Problem natürlich nicht besser, ich gestehe es. :o)
Andererseits kann gerade an dieser Stelle ein rechtzeitiges Eingreifen die Lebensdauer einer Hose mehr als spürbar verlängern. Und so lange man nicht die Beine spreizt, ist die Stopfstelle sogar unsichtbar und kann deswegen auch schnell durchgeführt werden.
Hier ist ein Beispiel für eine Scheuerstelle knapp neben der inneren Beinnaht.
Der Stoff ist fast durch, aber noch nicht ganz.
Wie auch beim Hosenbode bügle ich auf der linken Seite Vlieseline unter, G785 oder alles andere was weich ist und die Stelle stabilisiert.
(Auskühlen lassen nicht vergessen!)
Tja… und dann einfach mit dem genähten Zickzackstich einmal längs nähen. Die Stichlänge sollte nicht zu eng sein, weil die Stiche sonst das Gewebe mehr beschädigen als stützen.
Und die feinstmögliche Nadel nehmen, die durchkommt, also nicht unbedingt die Jeansnadel. Ich nehme auch gerne die Titan-Sticknadeln von Organ dafür.
Die andere „beliebte“ Stelle für Scheuerstellen ist genau auf der Nahtzugabe der inneren Beinnähte.
Das hat sogar einen Vorteil, nämlich daß man die Stelle gar nicht extra verstärken muß, sondern die Nahtzugabe selber als Verstärkung mit eingenäht wird.
Allerdings gibt es auch einen Nachteil, denn je nach dem wie breit die Nahtzugabe ist, wird sie von der Maschine kaum transportiert. (Wenn die hohe Nahtzugabe nämlich genau zwischen den Transporterzähnchen liegt.
Also bietet sich freies Sticken mit versenktem Transporteur an.
Jedoch bekommt man die dicke Naht auch nicht gut in den Stickring gespannt. (Keine Ahnung, ob es mit den Holzstickrahmen besser geht… ich könnte es mir aber vorstellen.)
Ist aber auch gar nicht nötig.
Ich versenke den Transporteur, benutze den Stick-/Stopffuß und lege einfach los. Das geht tatsächlich auch ohne Stickring, denn der Stoff ist ja steif und fest.
Wie bei den meisten anderen Jeansflickereien suche ich mir einen passenden Faden und arbeite dann in Schrägrichtung, zwischen den „Rippen“ der Köperbindung.
Was, wie das letzte Bild zeigt, ja auch gut funktioniert.
Direkt auf der Beinnaht bilden sich bei mir eher runde Löcher, als längliche Schadstellen, deswegen ist die modifizierte Technik für kleine Löcher geeignet.
Wer eher lange „Reibestellen“ hat, benutzt auch auf der Nahtzugabe besser den dreigeteilten Zickzack-Stich.
Trotz der ganzen Flickereien ist meine Lieblingsjeans allerdings nicht mehr lange zu retten.
Es wird also demnächst vermutlich einen Bericht über das Schnitt abnehmen von einer Hose geben. :o)
I own exactely two pair of blue jeans. That I bought in Pittsburgh in 2003. As the label of my favourite pair from „Lee“ is completely washed out I cannot read neither the size nor the type and I cannot replace them without going to the States. Which I’m not intending to do in the next years. So I learned a lot about repairing jeans.
Here I show two methods of repairing the inner leg seams.
But one of these days (weeks/ months) I will have to copy the pattern from my favourite jeans, because they are nearly beyond any mending and reparing…
Für mein letztes Färbeexperiment hatte ich ja lange überlegt, wie ich es verstricken wollte.
Einfach nur geradeaus hoch… ne, zu langweilig.
Hm…
Doch… da war ja noch was, was ich auch schon immer mal probieren wollte… vermutlich kann man sich nicht mehrfach mit Liane unterhalten, ohne unweigerlich Lust zu bekommen, auch mal Patchwork zu stricken.
(Wobei meine Strickerei jetzt bei weitem nicht an Lianes Kunstwerke hinreicht!)
Ich war mir auch sicher… irgendwo in einer nicole war das sogar mal drin. Dummerweise sind die meisten Ausgaben bei meiner Mutter, also gut 500km entfernt. 🙁 Dann gäbe es Lianes Buch zum Thema… kann man bestellen…. ber ich wollte, wie immer, nachdem ich die Entscheidung getroffen hatte, SOFORT anfangen.
Also beschloss ich nach dem alten Motto „es gibt rechte und linke Maschen, also kann es so schwer nicht sein“ einfach mal anzufangen. Von dem Geburtstagsschal von Thomas hatte ich ja noch Garn in orange und schwarz übrig, zwei Farben, die ich für mich eher nie verwenden werde…
A very specially dyed yarn needs something special to knit it up… since I’ve met Liane, who is a real knitting artist several times at the „Hobbyschneiderin-Kongress“ in Aachen the idea of patchwork-knittig was set somewhere in my mind.
Only… how to do that? I’ve never tried that myself. I was sure to hae something about that in some old knitting magazines… at my mothers place, 500 km away.
Ordering a book about it wasn’t an option either, after I had taken the decision I wanted to start AT ONCE.
So I took some restover yarn from a gift, in colours I would never use for myself and started…
Im Prinzip ist es ja nichts anders als anschlagen und abketten… zehn Maschen auf zehn Reihen… nö, das geht schon mal nicht. Die Regel fürs Aufnehmen von Maschen aus Längskanten ist ja „drei Maschen aus vier Reihen“… also ungefähr 13 Reihen bei zehn Maschen…
Nach einigen Versuchen funktionierte das gar nicht so schlecht.
Aber es bleiben so viele Fädchen übrig… da ich ja nur mit einem Faden stricke, ist das irgendwie lästig. Es kostet auch so einiges an Garn. Ich habe ja nur 100g.
*grübel*
*rumprobier*
Heureka!
Wenn man die Maschen nicht einfach abgekettet, sondern zusammenstrickt und gleichzeitig neue Maschen aufnimmt, die man sofort stillegt… hat man tatsächlich immer da neue Maschen, wo man weiterstricken möchte…
Allerdings wird das doch alles ganz schön kompliziert, so daß ich mir Mühe gebe, möglichst genau aufzuschreiben, was ich wie getan habe.
Patchwork-Knitting is easy. You just cast on, cast off, … and so on. That’s more or less it.
Only this creates a lot of loose ends, to weave in later. I hate waving loose ends. :o)
And I’m only using one ball of yarn, not several ones, so… I tried, and tried,… and YES! It’s possible.
You can create the same effect without really casting off and on, but with decreasing and increasing at the right places (and using double pointed needles) I have only few loose ends.
Because I see a certain risc of getting a serious and permanent twist in my brain if I tried to remember all that I’m taking notes. (Which at least I am able to read, if nobody else is… 😮 )
Dann weg vom Probestück, zu meinem gefärbten Garn.
Das sieht doch schon ganz niedlich aus.
Etwas unregelmäßig, aber ich denke, beim Filzen wird sich das ausgleichen. Ich versuche ja bewußt, locker zu stricken.
Je weiter ich stricke, desto mehr Spaß macht es!
Es ist nicht wirklich schwierig, geht nach kurzer Eingewöhnung wirklich fix von der Hand, aber es wird auch nicht langweilig.
Mit den vielen Rundnadeln muß man zwar etwas aufpassen, daß keine herausfällt, aber ich kann sogar im Zug und in der Straßenbahn daran arbeiten.
It’s crazy… the more I knit, the more fun is it! I really could get addicted to it.
After a few patches I have enough routine to knit without much thinking, but it doesn’t get boring either!
And I can very well knit in trains…. I have to take care, not to loose one of the circular needles, but…. I can do it.
The bigger it gets the more fun it is! Another great thing is, that I didn’t have to decide about the size in advance. I started in one corner and went to both directions, until I thought it was enough.
Always keeping in mind, that I have only one ball of yarn…
Ein großer Vorteil meiner Stricktechnik ist, daß ich mich nicht vorher entscheiden mußte, wie groß das Werk werden soll.
Ich fange ja in einer Ecke an und kann so nach oben und zur Seite stricken, bis ich denke, es reicht.
Und dabei immer im Blick behalten, daß ich nur genau dieses eine Knäuel habe…
Ach ja, sagte ich schon, daß genaues Mitzeichnen über den Strickfortschritt wichtig ist?
Genau… nicht schlampig. *hüstel*
Das war jedenfalls der Moment, als ich fand, daß an meinem Gestrick irgendwas nicht so ganz paßt… der Moment, bevor ich ans Auftrennen ging.
Wer mag kann gerne gucken, worin der Fehler besteht…. ich habe ihn letztlich auch gefunden.
Und danach das Schema nochmal gezeichnet, aber ordentlich.
When I had nearly finished, I found out, how important it is, to make a more or less precise sketch. The one above was not precise enough…. so I had to press the „undo“ button for knittig. :o)
As I cannot draw the least bit, the next sketch isn’t more beautiful, but a little more precise.
If you like puzzles you can try to figure out where the mistake happend… 😉
Danach ging es zum Glück problemlos weiter.
Nachdem ich mit dem gepatchten Teil fertig war, war doch noch etwas Garn übrig, so daß ich mich entschied, oben noch einen Rand anzustricken.
Mir gefällt es so weit sehr gut, auch wenn es nicht ganz gleichmäßig gestrickt ist.
Ich hatte zuerst versucht, besonders locker zu stricken, weil es dann besonders gut filzt, habe aber gemerkt, daß das mit dieser Stricktechnik keine so gute Idee ist. Deswegen ist es in der Anfangsecke lockerer als im weiteren Verlauf.
Aber ich bin doch recht zuversichtlich, daß sich das beim Filzen ausgleichen wird.
Und ich muß nur wenige Fäden vernähen. 🙂
The rest I could finish without any further problems.
As I had quite some yarn left, I decided to ad a kind of straight border to the upper part.
So far I quite like the result. The way the colours went through the wool was just completely unpredictable… what I like.
The knittig is quite irregular, because when I started in the right lower corner I tried to knit very loose, because that results in a nicer felting. But after some time I found out, that this is not really a good idea with this technique.
So I changed to“normal“ loose knitting. (Needles size 6 for a yarn you normally would knit with 4 results in loose knittig.)
But I think felting will take out the irregularities.
So far I love it and I’m very curious, how it will change in the felting process…
After weaving in the few (!)loose ends… :o)
Ach ja, Liane hat mich inzwischen aufgeklärt… wenn man nicht abkettet und neu aufnimmt ist es gar nicht Patchwork stricken. Dann ist es Flechttechnik. :o)
By the way… meanwhile Liane informed me, that what I did isn’t patchwoik knitting, because I didn’t cast off between, but something else. I think the name of the technique in English is Entrelac… ?
Da ich nach wie vor nur zwei Jeans besitze, sind diese natürlich mehr oder weniger eine Dauerbaustelle. (Und eine „ich bin Unterwegs“-Zeit ist perfekt, mal schon länger geschriebene Beiträge zu veröffentlichen…;-)
Zum Nähen fehlt mir die Zeit (okay, ich nähe ständig interessantere Projekte…), zum Kaufen die Lust. Erstens weil in meiner Größe die Auswahl doch mager ist, zweitens weil ich nicht wirklich bereit bin, für Jeans viel Geld auszugeben. Das sind Arbeitshosen, keine Nobelteile. (Also…. für mich.) Die beiden die ich habe, habe ich auch von einem USA-Trip vor einigen Jahren mitgebracht… das stimmt das Preis-Leistungsverhältnis für mein Gefühl einfach mehr. :o)
Nun gut… also repariere ich die beiden.
Und wenn der Hosenboden mal wieder durchgewetzt ist, gibt es noch eine schnelle Flicktechnik, bei der mir die Nähemaschine gewaltig helfen kann.
Die hat nämlich einen Stopfstich. (siehe roter Kringel auf dem Bild.) Der besteht darin, daß die Maschine die Nadelposition ganz nach links schiebt, dann eine Strecke vorwärts näht (wie weit, muß man ihr „mitteilen“), dann die Nadel um eine Position nach rechts verschiebt, geradeaus rückwärts näht, die Nadel um eine weitere Position nach rechts verschiebt, wieder geradeaus vorwärts näht…. usw. usw. bis die Nadel ganz rechts angekommen ist.
Nicht die schönste Reparaturtechnik, aber schnell und einfach.
Und wenn man es geschickt macht, dann bekommt man den Hosenboden so doch recht unauffällig wieder dicht. *g*
Am Besten ist diese Technik einzusetzen, wenn der Stoff zwar schon mürbe und „transparent“ geworden ist, aber noch kein wirkliches Loch hat.
Dann ist er noch stabil genug, um ohne Stickrahmen zu arbeiten und man kann so auch vergleichsweise große Flächen „stützen“.
Zuerst wird wieder Vlieseline auf die linke Stoffseite gebügelt. G785 ist dafür nach wie vor mein Favorit.
Ein passender Oberfaden wird gewählt, oder auch gleich zwei und durch die 90er Universalnadel gefädelt.
Zum Einsatz kommt der „Universalfuß“.
Ja und dann einfach aufsetzen und die Maschine nähen lassen.
Mit dem gleichen Trick wie beim letzten Mal: schräg zur eigentlichen Stoffbindung, aber in Richtung der Köper-Rippen.
Die roten Pünktchen zeigen noch mal die Richtung, denn wenn die Garnfarbe halbwegs passt, dann verschmilzt die Stopfstelle tatsächlich recht gut mit dem Stoff.
Man muß nur darauf achten, daß die Stopferei an einer Stelle anfängt, wo das Gewebe noch stabil genug ist und auch in „gutem“ Gewebe aufhört.
Der Spruch „wehret den Anfängen“ gilt also auch hier.
Aufpassen muß man, wenn man zu nah an eine Naht kommt, hier transportiert die Maschine eventuell automatisch nicht mehr weiter und man muß entweder an diesen Stellen jeweils „unterstützen“ oder man wählt dann direkt an der Naht eine andere Stopftechnik.
Von der Breite her ist die Stopffunktion natürlich durch die Breite des Stichloches limitiert. Einmal alle Nadelpositionen durch ergibt einen Fläche in der Breite des Stichloches.
Wobei ich da etwas mogle und beim Richtungswechsel den Stoff etwas schiebe, damit die Nadel im nächsten „Rippental“ landet, nicht obedrauf. Deswegen sieht es auf der linken Seite auch etwas ungleichmäßig aus.
Und wenn die Breite dann immer noch nicht reicht, dann setzt man einfach nach einem Durchlauf frisch an und wiederholt die ganze Prozedur. (Ich habe im Bild auch zwei Durchläufe verwendet.)
Auch das hält in alter Hose nicht für die Ewigkeit… aber bis zur nächsten Wäsche. :o)
As I’m traveling a lot in the moment, I’m publishing things I’ve written quite some time ago. So this one is still without an English version. But the pics show quite well, I think, what I’m doing: reparing the back of blue jeans just before there is a real hole…)
Es war mal wieder ein inzwischen sehr eiliges Babygeschenk fällig, also griff ich in meiner Truhe nach einem Rest knallroten Nickys und durchwühlte meine Burdas nach einem passenden Schnitt.
Das Kleid (im ersten Bild das originale Bild von Burda) erfüllte meine Bedingungen: Schnell zu nähen und der Stoff reichte dafür. Die kleinste Größe ist 68 und die habe ich genommen.
Da es wirklich dringend war, habe ich den Schnitt rauskopiert und genäht, ohne auch nur einen Blick in die Anleitung zu werfen. Da der Schnitt gut beschriftet war, ging das auch ohne Probleme.
Den Blick in die Anleitung habe ich inzwischen nachgeholt und kann jetzt auch sagen, wie ich abgewichen bin:
Statt Baumwollsamt habe ich Nicky verwendet. (Wobei das Bild von Burda für mich auch nicht wirklich nach Samt aussieht, sondern nach den Stoffen, die derzeit als „Velvet“ verkauft werden. Was zwar das englische Wort für Samt ist, diese Stoffe haben aber keinen Flor.)
Die Einlage im Besatz habe ich aus Zeitgründen und weil Nicky eh nicht so gerne gebügelt wird weggelassen.
Ich habe zuerst die Rockstufe an vorder und Rückenteil genäht und danach die Seitennähte.
Alle Säume wurden zusammengefasst versäubert und nicht auseinandergebügelt (außer den Seitennähten der Besatzteile.)
Ich habe nur die Falte im Rock abgesteppt, und die nur einmal.
Besatz und Saum habe ich nicht abgesteppt, sondern von Hand unsichbar angenäht. (Die Besatzkanten so, daß man auf der linken Seite einen kleinen Stich sieht, auf der rechten keinen.)
Statt normaler Knöpfe und Knopfloch habe ich 15mm Druckknöpfe von Prym verwendet und aufgenäht, auf den überlappenden Teilen des Rückenteils so, daß sie von rechts nicht sichtbar sind.
Die Schleife auf dem Rock habe ich weggelassen und stattdessen eine fertige Schafapplikation von Union Knopf (Spontaneinfall im Scherzkeksladen) aufgenäht.
Mir gefällt mein Ergebnis sogar besser als das Original. Auf dem Unistoff kommt die subtile Rockfalte sehr gut zur Geltung. Ein schönes Detail, das aber so wenig Arbeit macht, daß man es sogar bei einem Babykleid machen kann.
Ob es paßt kann ich natürlich nicht sagen. Ich habe das Kind ja nicht da. Vermutlich erst in ein paar Monaten, ich hoffe, dieJahreszeit paßt dann auch… da ich Babysachen nur als Geschenk nähe, ist es wirklich schade, daß Burda immer erst bei Gr. 68 anfängt, denn da kann man nur noch schwer abschätzen, wann das Kind so weit ist. Ich hatte es leider schon das eine oder andere Mal, daß die Sachen dann in der falschen Jahreszeit gepaßt haben. 🙁 Bei Größe 62 wäre es noch etwas leichter zu kalkulieren.
Leider ist mein Photo komplett daneben gegangen, wie man sieht. Und das Geschenk ist schon unterwegs, so daß ich kein anderes mehr machen kann. 🙁
In needed a quick baby gift. Urgently. I rememberd that I had some red Nicky-fabric (whatever that may be in Englisch…) in my trunk, a restover of one of my dresses, years ago. And the BWOF issue had the pattern: quick to sew and my fabric would still be enough to do it.
As I was really, really hurried, I’ve traced and sewn it without a glance to the instruction. It was selfexplaining on the pattern.
(Only now I can say that I did it completely different from what burda suggestet in the instructions…)
Some differences were evident, like I didn’t make the small bow on the skirt, instead I added that cute sheep I found at Scherzkeks-Stoffe.
I’m quite happy with the result, because the tucks and the pleat turn out very well on my fabric, even better than on the original model, I’d say, and they are very nice details, but so quickly to make, that you can easily add it even to a baby-dress. If I ever find my traced pattern, that somehow got lost in the hurried chaos, I will probabely reuse it for another baby girl. If there will be one…
I’m not at all happy with my picture, because the flash killed al structural details. 🙁 But the dress is on it’s way, so I can’t take another picture.
The onther thing I’m not completely happy with is the fact, that the smalles size Burda offers is 68. When you make it as a gift nobody knows how quick the baby will grow and whether the garment in the end will fit the right season… Difference between winter and summer is quite noticable here, so this did sometimes result in never or only once worn things. And that’s always a pity.
Großhändler gibt es in Paris ja auch so einige, der Nachteil ist, daß sie in der Regel eben nur „en gros“ verkaufen. (Bei Pappo Paulin versteht man darunter ab 1000 Meter. Eine Rolle Borte eben. *g*)
Aber… in diesem Geschäft bekommt man alles auch einzeln. Satinbänder, edle oder flippige Borten, Spitzen, Perlen, Anhänger, Straß, Gürtelschnallen, Taschenhenkel,… was kreative Frau eben so braucht.
Und mein Verdacht ist, daß der sichtbare Teil der kleinere ist… da sind noch jede Menge Holzkästen und Schubladen… bei speziellen Wünschen dürfte fragen lohnen.
There are a lot of shop for wholesale of fabrics and notions in Paris. The problem is… they are wholesale only. (Pappo Paulin speaks of something like 1000 metres of the same trim.)
But this shop also does retail. So you can get different kinds of trims and braids, lace, beads, rhinestone, beltbuckles, handles for bags,… whatever your creativity asks for.
And I think what you see is only the smaller part of what they have. There are plenty of boxes and drawers… so if you are looking for something special asking might be a good idea.
Adresse: Pappo Paulin et Cie, 47, rue du Caire, 75002 Paris, (Metro Réaumur Sébastopol)
Für alle die nicht nach Paris kommen zum Trost die Webseite: www.pappopaulin.com/