Katzen bei der Arbeit?

Schließlich können sich Katzen auch nur schwer entscheiden. (Katzenbesitzer ohne Katzenklappe wissen das… Tür auf, Katze raus, Tür zu. Miau Tür auf, Katze rein, Tür zu. miaumiau Tür auf, Katze raus, Tür zu. maunzmiau Tür auf, zwei Pfoten rein, eine Pfote wieder raus, drei Pfoten rein und umdrehen, drei Pfoten wieder raus, den Schwanz in der Tür hängen lass…. )

Das muß der Grund sein, warum Burda den Nachwuchs-Designer-Wettbewerb „CATWORK“ getauft hat. Denn wir, die Burdacommunitiy, sind aufgerufen, die beste Skizze zu wählen.

Und das ist echt schwierig.

Die sind (fast) alle gut.

Sehr gut.

Gefällt es mir sexy besser?

Oder raffiniert gefältelt?

Kann ich rot widerstehen?

Oder liegt schwarze Eleganz ganz vorne?

Schlicht und tragbar? (Das bitte auf alle Fälle als Schnitt ins Heft, liebe Burda-Redaktion!)

Oder romantisch-avantgardistisch?

Und das sind noch lange nicht alle!

Ich kann mich nicht entscheiden, ich kann mich nicht entscheiden… seufz

Säumerfuß (6mm)

SäumerfußSchmale Säume an Hemden und Co sind ja was lästiges…. 6mm umbügeln, noch mal 6mm umbügeln, dabei die Finger nicht am Bügeleisen verbrennen… schön gerade bügeln und dann auch noch exakt nähen. puh

Mit einem Säumerfuß geht das alles in einem Schritt und ganz einfach: Den Stoff in die Schnecke einführen und nähen. Dabei den Stoff gleichmäßig führen und schon hat man am Ende einen doppelt eingeschlagenen, gleichmäßig breiten und gesteppten Saum. (Zumindest in der Theorie… über die Praxis reden wir irgendwann später.:-( )

Das Bild zeigt wieder einen Bernina-Säumerfuß und zwar für einen 6mm breiten Saum, der auch mit Zickzack genäht werden kann. Säumerfüße gibt es für unterschiedliche schmale Säume und manche können nur für Geradstich benutzt werden.

Säumerfuß, Nähsohle

Die Sohlenansicht von unten zeigt die 6mm breite Rille, in der der fertig gefaltete und genähte Saum gut gleitet und somit problemlos weitertransportiert werden kann.

Batistbluse: Stegkragen

Einen Stegkragen zu nähen ist auch nicht weiter schwierig, nur etwas aufwendig, weil viele Schritte nötig sind. Leider war meine Digicam gerade nicht verfügbar, so daß ich nur beschreiben kann, wie ich bei transparenten Stoffen vorgehe. 🙁

Stütznaht am HalsausschnittWas ich immer mache: Ich nähe eine Stütznaht, gleich nachdem ich die Schulternähte geschlossen habe. Das heißt ich nähe mit Gradstich (Länge 2,5) am Halsausschnitt entlang und zwar ein bißchen neben der späteren Ansatznaht des Steges. Meine normale Nahtzugabe ist 1,5cm, die Stütznaht kommt so bei 1,2 cm.

Dadurch kann sich der Halsausschnitt schon mal nicht mehr verziehen (was gerade bei feinen Stoffen besonders leicht passiert) und man kann die Nahtzugabe auch beruhigt einschneiden, ohne befürchten zu müssen, zu tief zu schneiden. Das kann das Ansetzen des Kragens oder Steges erleichtern.

Bevor der Kragen drauf kann, müssen allerdings die vorderen Kanten gearbeitet werden. Die bekommen auf dem angeschnittenen Beleg auch wieder hautfarbene G785 Vlieseline, die das helle durchscheinen verhindert. Allerdings mag ich den Beleg nicht so „roh“ hängen haben, sonderen verpasse ihm auch eine Nahtzugabe, die ich einschlage. Und die liegt dann von Außen gesehen vor der Vlieseline, bleibt also sichtbar.

Im Nachhinein… hätte wohl besser ausgesehen, den Besatz gleich in doppelter Breite zuzuschneiden und zweimal einzuschlagen. Naja. Zu spät.

Die Belege werden also einfach sauber nach links gebügelt und dann von Rechts mit rotem Stickgarn festgesteppt. Einmal an der vorderen Kante, einmal an der Besatzkante. Den Abstand wähle ich so, daß ich einfach den Geradstichfuß an der Kante entlang führe.

Einen Stegkragen zu arbeiten gibt es generell zwei Möglichkeiten: Zuerst den Steg an das Kleidungsstück nähen und dann den fertig genähten Kragen zwischenfassen.

Oder zuerst den Steg an den Kragen zu nähen und dann an das Kleidungsstück. Das ist meine bevorzugte Variante, ich kann es so einfach besser. Aber… Geschmackssache.

Allerdings muß zuerst einmal der Kragen genäht werden. Ich habe den Kragen zwei Mal aus dem Blusenstoff zugeschnitten (eigentlich drei Mal, weil ich einen Zuschnitt dazwischen verlegt hatte… ) und dann den Oberkragen wieder mit G785 in haut verstärkt. Dadurch bekommt er genug Form ohne unangemessen steif zu werden und die Nahtzugaben zeichnen sich nicht ab.

Ober- und Unterkragen werden rechts auf rechts gelegt und ganz normal genäht, ausgebügelt, Nahtzugaben zurückgeschnitten, verstürzt, noch mal gebügelt und mit rotem Stickgarn abgesteppt.

Beim Steg benutze ich für den Innensteg einen Rest des roten Futterstoffes. Das gibt noch einen Farbtupfer und Venezia-Futter trägt sich durchaus angenehm auf der Haut. Der Außensteg besteht aus dem hellen Batist und wird wieder mit G785 in haut bebügelt. (Übrigens… gut auskühlen lassen nicht vergessen. Und zwar flach liegend. Dann hält das auch.) Normalerweise verstärkt man den Innensteg, aber der ist ja nicht so durchsichtig.

Am Innensteg wird die Nahtzugabe an der Halsauschnittseite nach links gebügelt.

Dann kommt ein Sandwich: Außensteg mit der rechten Seite nach oben auf den Tisch legen. Den fertig genähte Kragen mit der (unverstärkten) Innenkragenseite drauf und zwar so, daß die Kragenansatznähte aufeinander liegen. (Logisch… ) Zuletzt den Innekragen drauf, mit der rechten Seite nach unten. die gebügelte Nahtzugabe liegt also oben sichtbar.

Das ganze stecken oder heften und einmal außerum nähen. Alle Seiten, bis auf die Seite mit der hochgebügelten Nahtzugabe. Die kommt ja hinterher an die Bluse…

Dann wieder bügeln, zurückschneiden, wenden, bügeln,…

Anschließen wird der Außenkragen rechts auf rechts an den Halsausschnitt der Bluse gesteckt (was einfacher geht, wenn man die Nahtzugabe der Bluse bis an die Stütznaht einschneidet) und festgenäht. (Bügeln, zurückschneiden,… etc. pp. ) Der Innensteg wird von Hand an die Ansatznaht genäht. Wenn man den Steg recht knappkantig absteppt kann man ihn evtl. auch so mit feststellen. Aber unsichtbar genäht sieht edler aus. Außerdem steppe ich „gradstichfußbreit“ ab, das ist doch schon relativ breit.

Ach ja, mit de Absteppen des Steges beginnt am am besten in der hinteren Mitte, direkt unter dem Kragen. Dann sieht man den Ansatz der Steppnaht nicht.

Batistbluse: Französische Naht

Bei transparenten und möglicherweise noch stark fransenden Stoffen stellt sich ja immer die Frage, wie man die Nähte versäubert bekommt. Eine breite Nahtzugabe schimmert unschön durch, schmale Nahtzugaben mit Zickzack abzunähen ist schwierig und ein Overlock hat nicht jeder.

Französische NahtDabei gibt es eine saubere Technik, die nur mit geraden Nähten auskommt, die Französische Naht. (Die die Franzosen „couture anglaise“, also „Englische Naht“ nennen. 😉 ) Eigentlich einfach zu nähen, ist sie eine perfekte und schmale Versäuberung für dünne Stoffe. Ich nehme sie auch gerne für Pyjamas aus feiner Baumwolle oder für Seidenblusen. Im ersteren Fall mit 7 mm etwas breiter, sonst 4-5mm breit und für transparente Stoffe geht es bis zu 3mm schmal. Da kann dann auch keine Overlock mehr mit.

Einzige Einschränkung: Sie funktioniert an geraden (oder halbwegs geraden) Kanten, für runde Nähte muß man sich was anderes einfallen lassen. Aber für die Schulternähte der Bluse und auch die leicht geschwungenen Seitennähte ist die Technik perfekt.

Zuerst kommen die Schulternähte: Ich lege die Schnitteile links auf links aufeinander und nähe sie zusammen.

Jetzt sind die Nahtzugaben auf der rechten Seite. Irritierend, aber richtig.

Ich habe 1,5cm Nahtzugabe vorgesehen, nähe jetzt aber nicht auf meiner Nahtlinie, sondern 3-4mm näher an der Schnittkante. Also auf der Nahtzugabe.

Naht zurückschneidenDiese Naht wird zuerst von beiden Seiten flach gebügelt, danach die Nahtzugabe auseinandergebügelt. Anschließend die Nahtzugaben wieder zusammen zu einer Seite bügeln.

Klingt total nutzlos, aber dadurch legt sich der Stoff hinterher sauberer. Glaubt es mir einfach. 😀

Danach wird die Nahtzugabe ganz schmal zurückgeschnitten, auf einen Milimeter oder so.

Französische NahtJetzt endlich kommen die Schulternähte in die gewohnte „Nähstellung“: Vorderteile und Rückenteil werden rechts auf rechts gelegt und ich nähe eine etwa 4mm breite Naht. Die ist jetzt genau da, wo meine Nahtlinie sonst gewesen wäre.

Und die zurückgeschnittene Nahtzugabe ist vollständig eingeschlossen, die Nähte sehen nicht nur von außen schön aus, sondern sind auch von innen sauber wie es kein Versäuberungsstich und auch keine Overlock kann.

Auch diese Naht wird wieder plattgebügelt und dann ins Rückenteil gebügelt.

Wollte man eine Naht betonen, könnte man sie sogar ähnlich einer Kappnaht von rechts absteppen.

Das will ich aber nicht.

Dafür nähe ich die Seitennähte mit der gleichen Technik, bevor es der Bluse an den Kragen geht.

Batistbluse: Abnäher

Abnäher in transparenten Stoffen bleiben unweigerlich sichtbar.

Bleibt also nur, entweder Schnitte ohne Abnäher zu wählen, was je nach Figur unterschiedlich gut aussieht oder sie besonders sorgfältig zu arbeiten. Dafür betonen sie auch die Transparenz des Stoffes, was dann wieder einen Reiz dieser Stoffe ausmacht.

Meine Bluse hat (schon aus Figurgründen) Abnäher, also werden sie sorgfältig gearbeitet.

Abnäher markierenEin Problem bei feinen Stoffen ist die Frage, wie man die Abnäher markiert, ohne daß hinterher Reste der Markierung sichtbar bleiben.

Meine Lösung ist einfach: So wenig wie möglich markieren.

Der Ottobre-Schnitt macht es mir einfach, denn die Abnäher sind alle gerade. Das heißt, die Längsabnäher bilden langgezogene Rauten, die Brustabnäher Dreiecke. In manchen Schnitten sind die Abnäher leicht geschwungen (einfach ein Lineal oder Handmaß anlegen, wenn man sich des Augenmaßes nicht sicher ist), aber in diesem nicht.

Und das bedeutet, ich kann die Lage des Abnähers alleine aus den vier Eckpunkten bestimmen. Denn die Linien dazwischen sind ja gerade und somit jederzeit mit Hilfe eines Lineals wieder herstellbar. (Ich zeige das hier am Beispiel der Längsabnäher, aber bei den Brustabnähern funktioniert das analog. Nur mit drei Ecken, statt vier.)

Also markiere ich mir nur diese vier Eckpunkte mit Fadenkreuzen. Die halten im Stoff und sind später leicht wieder zu entfernen.

Dann falte ich den Stoff so, daß der Stoffbruch eine gerade Linie zwischen der oberen und unteren Markierung bildet und die beiden seitlichen Fadenkreuze genau aufeinanderliegen. (Kann man mit einer senkrecht durchgestochenen Stecknadeln kontrollieren.)

Abnäherbruch steckenEntlang dieser Linie stecke ich die Stofflagen aufeinander. Damit der Stoff sich werder verzieht noch sonst Schaden nimmt, benutze ich die extrafeinen Stecknadeln von Prym. Leider gibt es die nur mit Stahlkopf. 🙁

Wichtig ist, den Stoff dabei auf der Unterlage liegen zu lassen und vorsichtig zu stecken.

Nimmt man ihn einfach in die Hand, ist das Risiko bereits recht hoch, daß er sich verzieht oder die Stofflagen sich gegeneinander verschieben.

(Diese Vorgehensweise empfiehlt sich eigentlich bei allen flutschigen Stoffen, auch bei solchen, die nicht transparent sind. 😉 )

Abnäher heftenUnd weil der Stoff flutschig ist, tue ich etwas, was ich ungern mache. Aber die Erfahrung lehrt, daß Heften dann doch schneller geht als auftrennen. gg

Ich hefte von Hand, mit feiner Nadel und feinem Nähfaden und zwar von der Mitte jeweils zu den Spitzen hin.

Stellt sich die Frage, woher ich weiß, wo ich entlang heften muß? Tja… ist der Stoff nur fludderig aber nicht durchsichtig, dann nehme ich Handmaß oder Lineal und Markierstift und ziehe die Linien.

Aber das will ich ja diesmal vermeiden. Viele Markierstifte lassen sich wieder entfernen, aber zum einen ist auch das lästig, zum anderen… man weiß ja nie….

Also, ich beginne an der mittleren Ecke mit einem relativ langen Faden. Ich lege den Faden als Gerade zur Spitze, das zeigt mir die Linie, entlang der ich den Abnäher später nähen will. An der Spitze hält die eine Hand ihn fest, die andere führt die Nadel entlang des gespannten Fadens einmal in den Stoff und wieder heraus.

Dann den Faden loslassen, durchziehen und wieder von vorne zum nächsten Stich.

Das klingt umständlicher als es ist, mit einiger Übung geht das recht zügig.

(Oder ich mache es gleich nach Augenmaß… auch das kann man üben.)

Abnäher steppenSind die Heftstiche jetzt nicht hundertprozentig auf einer Linie macht das nichts. Das gleich der Transport der Nähmaschine aus, der näht nämlich prima geradeaus.

Wie generell bei Abnäher nähe ich auf die Spitze zu.

Ich setze also wieder an der mittleren Ecke an und lege den Stoff dann so unter den Nähfuß, daß eine Gerade durch die Abnäherspitze verläuft. Peilung nach Augemaß, ist nicht schwer. (Die schmale Öffnung des Geradstichfußes erleichtert die Sache zugegebenermaßen.)

Damit ich das Ende des Abnähers besser erkenne, habe ich genau auf diesen Punkt eine Stecknadel quer gesteckt.

Und dann nur noch langsam bis zum Ende nähen und noch ein paar Stiche darüber hinaus. Den Stoff gut führen aber nicht zerren. Genügend lange Fäden hängen lassen und den Abnäher von der Mitte zur anderen Seite hin genauso nähen.

Fäden verknotenAnschließend müssen die Heftfäden wieder raus, was etwas fitzelig ist, weil die Steppnaht leider genau durch die Heftnaht verläuft. Aber was tut man nicht alles für ein ordentliches Ergebnis. (Nahttrenner und Pinzette sollen sich ja auch nicht langweilen.)

Auch die Markierkreuze werden jetzt entfernt.

Dafür bemerke ich, daß einer dieser Fäden rosa abgefärbt hat. grrr Man sollte billiges „Syngarn“ aus dem Fundus wirklich nicht mal zum Heften benutzen. Ich sollte es wirklich besser wissen… grummelgrummel aber es lag halt so praktisch da… IneigenenHinterntret

Jetzt nur noch die Enden der Abnäher sichern. Dazu gibt es verschiedene Methoden, von denen letztlich keine besser als die andere ist.

Knoten anschieben

Ich halte es mit der alten, von Oma gelernten Methode der feinen Knoten.

Ich schlinge in die Endfäden einen Knoten, den ich aber nicht gleich zuziehe.

Diese Schlinge kann ich dann mit Hilfe einer Stecknadel ganz nah ans Nahtende schieben. (Daß die Stecknadel im Stoff steckt liegt daran, daß ich beide Hände für das Photo brauchte… normalerweise tut sie das nicht.)

Und da ziehe ich sie zu.

Faden abschneidenMit der gleichen Technik mache ich zwei weitere Knoten im Abstand von wenigen Millimetern und schneide dann den Faden neben den Knoten ab. Sind die Konten schön eng gesetzt, ist der Faden nur gut einen Zentimeter lang.

(Das Bild zeigt keine Knoten? Tja… sie sind so fein, Mikroskop habe ich nicht. 😉 )

Revue de Presse: Burda Modemagazin Oktober 2006

Noch ein Teil meiner Kongressbeute… braun mit etwas rosa, aber auf dem Kongress selber hatte ich ja ohnehin keine Zeit, sie mir näher anzusehen.

Wie? Männer im Editorial? Und es soll gar noch um Männermode gehen? Na sowas aber auch… ein Mann, der sich festlegen kann? lachprust Und festlegen auf…? Mhm. Die Männermode ist kernig, sportlich-lässig und elegant zugleich. Sagt der Mann. Ja, so kenne ich Männer, von allem ein bißchen was und auf nichts festlegen. :o)

Aktuell ist braun und elegant… Raubtierdruck… oh, was ist das an Mantel 111? Henkel? Wozu?? Ah, Pattentaschen… nicht schlecht, eigentlich, wenn man sich dran gewöhnt hat. Der Titelmantel hat eine schöne Form, aber diese aufgesetzten Mülltütentaschen??? Nun ja… Das Kostüm hingegen wäre fast wieder Motivation, drei Kleidergrößen abzunehmen. 😉 Die Schnittführung der Jacke hatten wir aber schon mal, oder? Als Lieblingsmodell käme es jedenfalls spontan in Frage. Das Kleid mit dem Wickeloberteil auch. Aber das steht nicht zur Auswahl. Und wenn ich mir den Ausschnitt so ansehen… das wäre dann wohl eher das Lieblingsmodell aller Männer im Umkreis. Ich meine, das Modell sitzt schon mit sehr aufrechtem Oberkörper… was da wohl passiert, wenn sie sich bewegt? :o) Oh.. Jacke 103… was ist dann das für eine Schnittführung… murmelmurmelguck … ??

Freizeit mal wieder im Marinestil. Dunkelblau mit Naturweiß steht mir zwar, aber kommt das Thema nicht ein bißchen arg oft? Nein, keine Gummistiefel für mich. Auch keine Designer-Gummistiefel. gähn Ah, Parkaschnitt… ich bräuchte mal dringend wieder was für den Übergang… ich laufe immer noch in einer von Mami geerbten Aldi-Jacke rum, wenn es regnet. Jacke auf Prioritätenliste nach oben schieb. Leider wieder nur bis Gr.44. Und ohne Kaputze, oder? In Anleitungsteil blätter Schade. 🙁 Für unsicheres Wetter ist „mit“ einfach praktischer.

Hoppla, fast übersehen… es gibt eine Janome-Nähmaschine zu gewinnen… zum 85ten Firmenjubiläum. Da guck an, so lange gibt es die schon.

Rot, yeah! Noch mal der Blazer mit dem „Kreuzschnitt“. Paspeltaschen… hyperelegant, aber für Fleißige. Das Kleid noch mal in schwarz.. also der Ausschnitt… na ja… aber rotes Kostüm.. da kann ich ja wieder kaum widerstehen…

Ein Lieblingsmodell für Männer??? Das wäre ja vielleicht was für meinen Mann, aber ich fürchte, einen Tag in Offenburg wüßte er so gar nicht zu schätzen. Hose, Kurzmantel… hm… gefällt er mir oder finde ich ihn zum K… muß ich mal drüber schlafen. Einerseits hat er was… andererseits… irgendwas stört mich. Nur was? Und die Steppweste… na gut. Opas Westchen. Und das ist jetzt wieder modern? Ein Glück, daß meinem Herzblatt Mode herzlich egal ist. 😉 Immerhin, sie ist nicht tristgrau und -schwarz, wie der Rest.

Dafür geht der Retro-Trend um so bunter weiter. Aber muß es Petrol mit grün und senfgelb sein? bäh Ne, Petrol mit Orange macht es auch nicht besser. blätter Ne, die Bluse wird nicht mein Lieblingsstück. Aber Hose 121 hat schöne Teilungsnähte. Bis Gr. 42 versteht sich… frustriert guck

Ins Styling darf der butne Retro-Rock. Der ist allerdings so dominant, daß irgendwie alle Stylings.. ähnlich wirken. Und die Absätze des „Büro-Schuhs“ sind mal wieder nur für rein sitzende Tätigkeit gedacht. Aber nur bei Leuten mit starker Blase, denn da überlegt man sich schon den Weg in die Fliesenabteiung zwei Mal. 😀

Kurzgröße diesmal nett, aber langweilig blätter Anleitungsteil… keine Überraschung bei den Schemazeichnungen… blätter

Workshop Hornknöpfe. Interessant, daß die besten aus der Hornspitze kommen wußte ich noch nicht. Was daran „Workshop“ sein soll entzieht sich allerdings meinen Verständnis. Selber machen kann man sie ja nicht und sie werden nicht anders angenäht als andere Knöpfe. gg

Leserforum… was tun, gegen rutschende BH-Träger? Na, die Antwort ist schwach. Ich wäre für „passende BHs nähen“. 😀 blätter MakeUp… sieht appetitlich aus. Ach so, schoko- und beerentöne…. g Wellness blätter blablabla blätter Top Label… nun gut, im Oktoberfestmonat muß wohl alles irgendwie „trachtig“ sein. Bißchen „gewollt“ das ganze… Auch in der Form hier nur zu Karneval tragbar. Aber auch dann gibt es schöneres. Ein Clownskostüm, zum Beispiel. :o)

Der Burda-Nachwuchs-Design-Preis hingegen… erste Sahne, der Mantel von Svea Röder! Uniformstil mal originell umgesetzt und trotzdem tragbar. Zumindest, wenn man Größe 38 oder 40 hat, mehr oder weniger darf man wohl nicht. 🙁

Bei den Kids gibts diesmal auch was für Jungs… netter Schnitt. Alles nicht zu ausgeflippt, dafür uneingeschränkt tragbare Alltagskleidung von Pampolina. (Meine Patin hat ihrer Tochter immer Pampolina angezogen… heute trägt die „Kleine“ nur noch Häschen und Mäuschen. gg)

blätter Maßschnitt… nix aufregendes… blätter Ah ja, jetzt kommen wir endlich zu den Größen für richtige Frauen. 😀 Knöchelkurze Hosen zu hohen Hacken?… Sieht immer noch dämlich aus. Blazer 136.. ja, nette paspelierung und Steppungen. Die Ärmel sehen sogar so aus, als ob Platz für Arme drin wäre… wäre ja mal was neues bei Burda. genauguck Die Knopflöcher… bißchen bügeln, oder ist das nur das Licht? Der Rest… uninspiriert, Versandhauskatalog… Gähnen unterdrück

So, die erste Ideen für nutzlose Weihnachtsgeschenke… Perlchen ans Handy… an meinem Schrotteil echt Verschwendung…. dekorative Häkelschals.. habe ich noch irgendwo Muster für Häkeldeckchen? Bei der Windradbörse war es mir ja schon immer ein Rätsel, ob das Geld da drin hält? Aber ich könnte bestimmt prima Reste dafür verwerten… Das Perlencollier wird wie umgebunden? Kropfbandmäßig eng oder hängend? Schade, daß kein Bild mit Trägerin drin ist…. oh, Einband für Post-it Blöckchen… das wäre was für mich… gg Vielleicht bräuchte ich dann auch ein paar weniger davon, wenn ich sie ab und an wiederfände…

Und was bringt das nächste Heft? Cocktail-Mode in Plus Größe von Irma Mahnel und Nicki Homewear… das lässt hoffen…

Kongress(aus)beute

Gestern bin ich vom Kongress nach Hause gekommen. (In Aachen noch mal ausschlafen bevor ich mich ans Steuer setze ist mir immer lieber. Wobei das mit dem Ausschlafen… ) Und hatte heute endlich mal die Muße, meine „Beute“ zu sortieren.

Mitbringsel vom KongressEine Plastikkiste hatte ich mitgenommen, zum großen Teil für den Tauschtisch, die Unterlagen und Materialien für meinen eigenen Kurs hatte ich dabei (soweit sie nicht von ULME, Prym, Organ und ich glaube das Stickgarn hatte peterle mal eben schnell aus seinem eigenen Laden beigesteuert, kamen) und die eine oder andere Kleinigkeit, die aus anderen Gründen bei einer anderen Hobbyschneiderin landen sollte.

Als ich zurückfuhr, hatte die Kiste an Volumen abgenommen, der Schlafsack ging noch hinein, der vorher einzeln im Auto herumgeflogen war.

Trotzdem habe ich wieder viel mehr bekommen als ich gegeben habe.

Und beim Sortieren und Befingern meiner „Schätze“ bemerkte ich, daß meine „Ausbeute“ letztlich das reflektiert, was das Hobbyschneiderin-Forum für mich bedeutet.

Der rosa Nicki und die Ottobres kommen von kitoma. Ich möchte für eine Freundin, die ein Baby erwartet, einen Strampler nähen und dazu einen Rest verwenden. Dummerweise brauche ich aber zu dem Rest genug anderen Stoff und zwar in Rosa. Und genau dieses Rosa… habe ich dieses Jahr in den Läden nicht gefunden. Da Kitoma eine Tochter hat und auch schon mal rosa näht, habe ich sie nach einem Rest gefragt. Den brachte sie mir mit und gleich zwei Ottobres mit Schnitten dazu. Die Ottobres bekommt sie natürlich wieder, keine Frage. 😉

Eine meiner ersten Anlaufstellen auf dem Kongress (oder schon am Freitag beim Aufbau) war natürlich mal wieder Herr Ruppel von Organ-Nadeln. Ich jammerte, daß die Titansticknadeln nur einer größengemischten Box zu haben sind. Und siehe da… er zog ein Briefchen mit zehn feinen Titansticknadeln aus den unergründlichen Tiefen seines Koffers. Daß es auch Jerseysticknadeln mit Titanspitze gibt wußte ich vorher nicht. Nun gut, Kollateralschaden im Geldbeutel. :o) Das dürfte allerdings auf Jahre hinaus reichen, so viel verbrauche ich beim freien Sticken ja nicht. Zur 6mm breiten Zwillingsnadel konnte er mich dann doch nicht überreden, mir fiel gerade noch ein, daß die Stichplatte meiner Maschine keine so breite Öffnung hat.

Dank des Kurses, den ich selber gegeben habe, konnte ich mir die neuen BerninaMaschinen wenigstens mal angucken. Glücklicherweise konnte ich schon am Aufbautag der netten Dame (deren Namen ich leider nicht weiß) über die Schulter gucken und sie hat mir die für mich wichtigen Funktionen kurz erklärt. Also ob ich nicht geahnt hätte, daß ich zur Einweisungszeit am Samstag morgen noch beim großen Scherzkeks mit Transportaufgaben für den Stand betraut sein würde. Auch wenn ich selber nicht drauf nähen durfte, habe ich doch genug gesehen um meine bislang negative Meinung gegenüber Nähmaschinen mit Touch-screen zu relativieren. Man kann das doch auch relativ intelligent machen. Außerdem habe ich gelernt, daß ich bereits eine Fußverlägerung für meine Maschine besitze… gut zu wissen.

Neben dem positiven Feedback meiner Kursteilnehmerinnen (was mich immer am meisten freut) habe ich hoppla noch eine Sticknadel behalten. Die hatte ich in der Tasche, damit sie nicht verloren geht und deswegen bei der Rückgabe übersehen.

Den Tauschtisch habe ich selber eifrig mitbestückt. Schon beim Zusammenpacken habe ich mir bei jedem Stück oder jeder Packung überlegt, wie viel Freude wohl der Empfänger haben wird. (Die meisten Sachen waren auch schnell weg, da lag ich wohl nicht so falsch. Ob ich irgendwann mal etwas in der Galerie wieder sehe?) Und kaum hatte ich die Burdas abgelegt, kam Bärbel vom Nachbarblog herbei und sackte sie wieder ein. Da sie die Aktion vor lauter Stemplerei in den letzten Wochen nicht mitbekommen hatte, gab ich ihr gleich von meinen Wertmarken ab, so daß sie die Hefte wieder eintauschen und spenden konnte. 😀 Für mich selber habe ich den Cutter mitgenommen, so was wollte ich schon lange. Ein bunter Stoffrest mit Tieren sowie eine Tüte mit Fisch- und Clownknöpfen hatte hingegen „großer Scherzkeks“ drauftätowiert. (In den unsichtbaren Buchstaben, die nur Freunde lesen können… gg) Deswegen habe ich sie für Silvia ertauscht. Und dann hatte ich auf einmal keine Zeit mehr, noch mal nachzugucken… was mache ich jetzt mit den restlichen Marken? :o)

Blauweiß“chens Webseite hatte ich über das Forum ja schon länger kennengelernt. Und diverse Prägeideen schwirren schon seit drei Jahren in meinem Kopf herum. Doch bei Experimenten muß ich das Material einfach erst mal sehen, bevor ich mir was kaufen kann. Deswegen habe ich meinen „Kursleiterverdienst“ (das Material hatte ich ja schon letzten Monat gekauft und bezahlt… wie… Milchmädchenrechnung…? unschuldig guck) da angelegt. Zu den Modeln und der farblosen Farbe gab es gemeinerweise auch noch Kataloge mit anderen Modeln… und daß ich auf Rechnung überweisen darf hat die Kaufdisziplin nicht gerade befördert… 😀

Bei Burda kam mir die aktuelle Ausgabe gerade recht. (Wie gut, daß ich kein Abo habe, dann wäre das Heft bei mir daheim im Briefkasten versauert. Na gut, vor Sonntag Nacht kam ich auch nicht zum reingucken… ) Gratis obendrein gab es von Frau Tengler einen Tip, wie ich meinen Querfalten- Problem- Shirt- Schnitt ändern kann, um das Problem wegzubekommen. Ich hab“s notiert und beim nächsten Versuch an diesem Schnitt werde ich das ausprobieren. Außerdem löste sie mit wenigen Worten, das Rätsel, warum mir viele Sachen über der Brust zu eng sind, obwohl ich nur ein „B und ein bißchen was“ Körbchen trage. Hohl drüber, aha… Hör auf, so dreckig zu lachen, Ma-san mit dem flachen Hintern. 😛

Die Anleitungen von Junghans-Wolle war eine „Auftragsarbeit“ für meine liebe Mami. Die hat früher gerne dort Strickgarne bestellt, aber seit die Kataloge keine eingeklebten Wollfransen mehr haben, wurde das uninteressant. Denn sie ist bei Wolle in bezug auf die Farbe ähnlich pingelig wie ich bei Stoff. Und überhaupt ist Anfassen wichtig. Und nur wegen der Anleitung rentieren sich die Versandkosten nicht recht. Leider gab es nur noch Anleitungen von diesem Jahr, ein paar alte hätte sie auch gerne gehabt. Aber jetzt bekommt sie wieder einen Katalog. Die nette Dame von Junghans sagte mir nämlich, es gebe wieder Griff- und Fummelproben…

Bei der Firma Cremer KG brauchte ich ein wenig, aber dann fiel es mir ein: die schicken mir ja immer die Vogue und Butterickschnitte, die ich in Köln über die Läden bestelle. Denn in meiner Größe sind die ja nie vorrätig. Im Gegensatz zu Bärbel schaffte ich es ja, bei den Schnittmustern „eisern“ zu bleiben, aber den bedruckbaren Stoff mußte ich mir zulegen… Ich fürchte… das wird auch noch eine längere Beziehung. 😀 Euskirchen ist ja nicht so weit und man könnte auch vor Ort, sagte er…

Eigentlich wollte ich doch nur einen kurzen Kongressrückblick schreiben. Irgendwas ist mir wieder mal fürchterlich aus dem Ruder gelaufen 😛

Ganz überraschend und unerwartet war die Begegnung mit Herrn Seitz von Alterfil. Da Nähgarn kannte ich ja schon länger, weil peterle und der große Scherzkeks es führen und benutze es auch gerne. Aber was noch alles dahinter steckt und was der unauffällige, freundliche Franke (Gelobte Heimatklänge in der Fremde!) noch alles zu sagen wußte… von Elastizität, einem endlos gesponnenen Polyesterkern, dem Produktionsstandort in Deutschland… uff Bärbel, du hattest versprochen, das alles zu erklären. 😉 Jedenfalls nehme ich von ihm nicht nur Bleistift und Linieal sowie die Fadenschere mit (letztere gab er am Sonntag Bärbel extra für mich mit) sondern auch eine weitere gute Erinnerung. (Und Bärbel gab mir in hobbyschneiderlicher Großzügigkeit noch eine Rolle Nähgarn ab, die sie kurz vor Kongressende noch bekommen hatte.)

Mein Kopf ist noch immer so voll. Voll von Erlebnissen… die ich jetzt nicht mehr erzähle, weil sie keiner mehr liest. Erinnerungen an die Abendessen (das Gespräch über Schutzbriefe und Pannendienste am Sonntag, als plötzlich peterles Telephon ging und Sabine ihre Autopanne meldete), kurze Nächte, mit Unterhaltungen in kleiner Runde bis morgens um drei zwischen den Stoffballen im Scherzkeks-Laden (der Fluch der zentralen Lage und der Kaffeemaschine :o)), der Austausch, das aneinander denken und miteinander nähen, die kreativen Ideen, sich helfen…. und… und… und…

Ich glaube an Wunder.

Und an Aachen 2007!

Revue de Presse: F.i.m.i. Winter 2006

Ein weiterer Vorteil des Händlertages: Ich konnte einen Blick in Silvias druckfrische F.i.m.i. werfen…. Die Modell kommen ja alle in den Größen S bis XL, aber wenn ich ehrlich bin… es gibt einen Grund, daß die vorführenden Modells in Heft und auf der Bühne alle eher S hatten. Wirklich für große Größen geeignet…? Eher nicht.

Der Titel kommt ziemlich schwarz-weiß daher, innen geht es mit der Rechteckaufteilung wie beim letzten Heft weiter. Nur daß die Rahmen schwarz und weiß sind, nicht dieses komische k…gelb. :o)

Recht festlich sieht es diesmal aus… Corsage und langer Samtrock, Pannesamt-Kleid mit Pailletten… kurze Hosen im Winter hingegen… mag ja „in“ sein, aber praktisch ist es nicht. Die Shrug-kurzen Jäckchen mit Rüschen allerdings auch nicht. 😛 Und Kniehosen… standen mir schon nicht, als ich sie mit 16 getragen habe.

Interessent sieht die Weste 3164 mit der schrägen Knöpfung aus. Allerdings… wenn ich genau hinsehe… mit der schrägen Knöpfung sitzt sie auch ein bißchen schief… gg

Der Zipfelrock 3167 könnte was sein… ist der Stoff mit Borte? Ne? Dekorstoff aufnähen?? Au weia, das sieht nach Arbeit aus… aber pfiffig und tragbar. Zumindest mit einem deutlich längeren Oberteil… bei mir.

Fleißarbeit auch Rock 3174… zähl 16 Bahnen… in einfacher Stofflage. Könnte aber gut aussehen… hm…

Die Micro-Pelerine aus Krimmer verdient eindeutig einen Preis für Nutzlosigkeit. Sah aber gut aus, auf der Bühne… so kann man den „Rußlandstil“ also auch umsetzen…

Die Jacken im Uniformstil sind nicht so meins, glaube ich. Ballonröcke sind ganz bestimmt nicht meins… bäh Schade um den schönen Stickereitaft…

Der Pseudo-Wickelausschnitt von dem Shirt hingegen… aber die Puffärmel dazu…? :-/ Hm…

autsch!

Wie, Finger weg von deinem Heft?!? (Mist, sie hats gemerkt… :o)) Dochdochdoch, ich hätte eigentlich noch genug zu nähen…

Okay, Freitag (vorher komme ich nicht wieder nach Aachen) im Laden oder Samstag auf dem Kongress… schon gut… neidisch rüberguck

Schon gut…

Blick hinter die Kulissen: Ein Händlertag

Kleid BBGWenn eine Freundin als Stoffhändlerin bereit steht, einen mit „Suchtstoff“ zu versorgen hat das ja nicht nur Vorteile. (Man frage meinen besten Ehemann von allen zum Thema „Stoffvorräte“ gg) Aber ich bekomme dafür auch ab und an einen Blick hinter die Kulissen. Nicht nur beim Einräumen von Kurzwaren schuft uff, sondern als „Belohnung“ gibt es auch den einen oder anderen Messebesuch.

SamtkleidHeute ging es nach Holland, zum Händlertag von BBG.

Auf der einen Seite brutal hart: Ich stehe vor hohen Regalen die vor Stoffen überquellen…. und ich kann nichts kaufen! Denn obwohl Famlienmitglieder der Händler willkommen sind… kaufen können eben nur die Händler selber, so mit einstecken, bar zahlen und mitnehmen ist da nix. Da sind die knallhart. (Okay, jedesmal an ganzer Ballen ist auch nicht so praktisch… )

KinderkleidAber zum Gucken gibt es trotzdem genug: Nicht nur die Stoffe der aktuellen Kollektion, auch Musterware, deren Farben oder Drucke es letztlich nie in die Produktion geschafft haben regen zumindest meine Phantasie heftig an.

Und natürlich die Modeschau. Die Modelle aus der F.i.m.i, der BizzKids und von Patz werden so erst richtig lebendig.

Daher kommen hier meine persönlichen Lieblingesbilder:

Ein einfach geniales, elegantes Kleid (auch wenn ich die Figur dazu nicht habe und die Farben mir wohl auch nicht stehen).

Das Modell aus dem roten Samt mit der Ausbrennerbordüre, den ich im Laden schon ein paar Mal gestreichelt habe. (Soll ich…? )

Kombi für Jungs

rosa Kinderkleid

Enorm süße kleine Modells hatten sie…

Und pfiffige Sachen für Jungs.

Und hat jemand eine Vorstellung, wie man diese so fürchterlich süßen „Schneeball“ Haargummis hinbekommt?!?

Oder was ich tun kann, um den tollen Stoffen zu widerstehen, die es in allen Konzept-Stores komplett gibt?

Wie bringe ich das nur meinem Ehegespons bei… :-/ 😀

Batistbluse: Zuschnitt vollenden

Da ich die Vorderteile aus Materialmangelgründen schon grob zuschneiden mußte, muß ich sie jetzt erst mal mit den Schnitteilen wieder in Übereinstimmung bekommen.

Vorderteil zugeschnittenWas nicht ganz einfach ist, denn durch das Biesennähen, Sticken, Waschen und Trocknen hat sich der Stoff letztlich doch etwas verzogen, ist geschrumpft… etc.

Da ich die „Armausschnittseite“ schon fertig zuschneiden mußte, muß hier der Stoff also wieder so genau wie möglich auf (bzw. unter) das Schnitteile passen. Der Rest an Ungenauigkeit wird nach Gefühl „beigeschoben“.

Als „Ankerpunkte“ benutze ich die Paßzeichen und Abnähermarkierungen.

Da es gerade Abnäher sind, genügt es, jeweils die Eckpunkte zu markieren, was ich vor der ganzen Stickerei auch durch Fadenkreuze gemacht habe. Als Paßzeichen habe ich nur eines am Armausschnitt, aber das genügt. Auch das habe ich mir mit Fadenkreuzen markiert.

Dann lege ich ein Vorderteil möglichs gerade und wenig verzogen auf den Boden, mein Schnitteil oobendrauf (Folie hat hier den großen Vorteil, daß man durchsehen kann und so gut positionieren.) und stecke Stoff und Folie zuerst an den „Ankerpunkten“ fest. Der Rest wird dann nach Gefühl in Form der Folie gezogen und geschoben und Schulter, Armausschnitt und Seite festgesteckt.

Erst zum Schluß stecke ich Kragen und vordere Kante fest, wo ich dann noch zuschneide.

Obwohl ich eigentlich in der Breite für mein Gefühl reichlich zugegeben habe, ist nicht mehr so wahnsinnig viel übrig… und oops kürzer ist es durch die Biesen auch geworden. Hm

(Wenige Tage später fällt mir dank felis alpina ein Buch in die Hände, das für diese Fälle Sprühstärke empfiehlt. Vorher, versteht sich. :o) Naja, nächstes Mal… )