Revue de Presse: Burdastyle Juli 2018

Titel Burdastyle Die Besprechung der Juliausgabe gibt es wieder im bewährten Last Minute (oder etwas drüber…) Style… Jetzt wo der Sommer endlich da ist, wirkt das Titelmodell mit den langen Ärmeln ja schon fast wieder herbstlich… aber gut, das kann man in der Heftplanung nicht voraussehen. Mit der zum Rock geschnittenen Gardine soll es jedenfalls in die „großen Ferien“ gehen. (Wo wir alle besonders gerne lange Tellerröcke aus Baumwolle mitnehmen, weil bekanntermaßen Koffer unendlich groß sind und es nichts schöneres gibt, als auch Bügeleisen und Bügelbrett mit in den Urlaub zu nehmen. . Ach ja, ich bin einfach zu realistisch in meiner Weltsicht…)

Das Editorial klärt mich dann aber auf, daß es darum geht, den Urlaub zu verlängern. Naja, so gesehen… ganz nett finde ich, dßa es mal wieder ein Bild einer Leserin mit einem Burdamodell gibt. Ich weiß, daß das Internet inzwischen voll ist, mit realistischen Bildern. aber wann habe ich die Zeit, das alles abzusurfen? Von daher mag ich so was ganz altmodisch im Heft gerne.)

„trend“ sind Jacken mit freien Schultern. Ja, sollte man dann wohl jetzt im Sommer tragen, bevor es im Herbst zu kalt dafür wird. Jedenfalls gibt es die Photanleitung, wie man das aus einem Blazer selber nachmachen kann. Leider ist der gewählte Blazer wohl mehr oder weniger ohne Einlage verarbeitet, jedenfalls wirkt das fertige Modell eher wie eine Bluse. Aber die Bilder der Modelle, die als Vorlage dienten zeigen das Potential der Idee. An einem echten Blazer wirkt der Kontrast zwischen dem durchaus substantiellen Kleidungsstück und den zarten Schultern tatsächlich sehr interessant. (Praxistauglich lassen wir mal beiseite…) Der zweite Trend sind dann Strass und Glitzerverzierungen. Okay, daß man die selber aufbringen kann ist jetzt nicht so revolutionär, aber da sieht das Ergebnis tatsächlich recht professionell aus.

„Das will ich“ bringt uns das gute alte Kunstharzgießen wieder. (Ich glaube, das war so ein Trend, der dann in den 1980ern aus der Mode kam, weil so wirklich ungiftig und gesund ist das wohl nicht.) Jedenfalls gibt es da jetzt auch Neonfarben dafür und Rayer hat das gute alte Resin in Raysin umbenannt und es ist wieder alles ganz neu und toll. (Warum man zum Abkleben der Formen teures Washi Tape nehmen soll, statt des billigen Kreppbands aus dem Baumarkt… kann uns wohl auch nur die Marketingabteilung erklären. :-p )

Die nächste Bastelidee (war das nicht mal eine Nähzeitschrift?) nennt sich „Spielplatz“. Hier dürfen Fingerpuppen aus Filz gebastelt werden. Also auch genäht… aber wahlweise auch geklebt, schlägt die Anleitung vor. Nun gut. Was man dem Thema zu Gute halten kann ist, daß es nicht ständig auftaucht. Das wäre dann aber schon der positive Aspekt, der mir dazu einfällt.

Anschließend gibt es endlic ein Modell zum Nähen, das „Retro-Modell“, der weite Rock vom Titel. Original aus dem Jahr 1958, de weite verdankt er vielen, vielen Falten. Was im Grunde nicht schlecht ist, wenn man den Trend mitmachen will. Nur das mit der Schleife auf dem Bauch… aber gut, Styling kann man ignorieren.

„Retro-Delight“ heißt dann aber auch die erste Modestrecke. Kleid 118 ist in Kurzgröße und als schlichtes A-Linien Kleid attraktiv. Besonders schön die seitlichen Einsätze, die allerdings in dem Stoff von der Sorte „Omas Gardine“ verschwinden. Und, wenn man den Rapport ungünstig erwischt, dann fürchterlich aussehen können. (Der Stoff heißt übrigens „Fantasiegewebe“. Da hat sich der Hersteller/Verkäufer aber mal wieder so richtig Mühe gegeben.) 109B ist dann ein Hosenrock, der den Namen verdient. Er sieht durchweg wie ein Rock aus… Bluse 117 mit den angeschnittenen Ärmeln dürfte für gemusterte Stopffe gut geeignet sein, weil sie kaum Nähte hat. Zumindest auf der Zeichnung. Auf dem Photo sind die angesetzten Teile der Ärmel keineswegs nur eine Blende, sondern durchaus substantiell… Hm. Dafür sieht man bei der 7/8 Hose 120A die Naht der Zeichnung im kleingemusterten Stoff so gut wie gar nicht. Jerseytop 119 hat geschlitze und geknotete Ärmel, das passt ja zum aktuellen Trend. Kleid 113A hat ebenfalls einen netten Schnitt, aber die Stoffkombination aus Tischdecke (oben) und Sessel (unten) reißt mich gerade nicht. Dafür bringt das Bild des Bikinis eine Überraschung. Das Model… hat einen normalen Bauch. Nicht eingefallen… sondern schlank, aber normal. Geht doch! Top 116 knotet die Träger auf den Schultern. Auch nett und im Trend. Aber nicht aufregend. Rock 114A mit der tiefen Kellerfalte liegt ganz auf meiner „Alltagskleidungs“linie. Kniefrei und weit ist super zum Radfahren. Nur ein paar Größen zu klein… Alles in allem nette Modelle. So für den Urlaub oder so. Aber mehr nicht.

Die „nähschule“ widmet sich dann dem Top mit den geknoteten Ärmeln. Die Schlaufen zum Knoten werden gedoppelt, sehr saubere Verarbeitung.

Die Retro-Bluse mit den überschnittenen Ärmeln darf dann auch für den „Legestyle“ herhalten. Man kann sie tatsächlich zu vielem kombinieren (was jetzt bei einer schlichten Bluse auch nicht so überraschend ist…) Nur den Abendstyle finde ich jetzt auch eher Casual. Bis auf die Schuhe, aber die reißen das auch nicht raus.

Beauty ist Sonnenschutz und überblättert…

Dann gibt es „inspiration“ (= Werbung, weitgehend ohne Zusammenang) zm Thema „Fernweh“ Also alles, was man auch nur lose mit irgendeiner Form von Exotik assoziieren kann. Egal ob Palemblätter auf dem Badeanzug oder Paillettenapplikationen.

Ah, die nächste Modestrecke ist „gute Reise“… also sozusagen Accessoires vor dem Hauptthema. Bluse mit Schluppe… das Kleid mit den enormen Volantärmeln 110 fände ich zwar fürs Reisen eher unpraktisch, aber die Proportionen passen immerhin zur Langgröße.nichtsagendes Kleid mit Vokuhilasaum, dann noch mal Hosenrock, jetzt als 109A… dann, Superinnvativ, Kleid 106A, wo das Oberteil aus zwei beliebig zu knotenden Bahnen besteht. (wie, ihr habt das auch schon x-mal in den letzten Jahren bei anderen Anbietern gesehen?) Pumphose, Rock mit breitem Gummibund… Wickelbluse… Im Moment langweilt mich die Modestrecke ja ungefähr so, wie sonst die Werbung. Overall 101 mit der asymmetrischen Schulter ist irgendwie nett.

Und schon wieder Beauty. Zum Glück nur eine Seite, die überblättert sich schneller.

„Blaupause“ ist das nächste Motto. Farblich ja auf meiner Linie… hier wirkt der Hosenrock 108 wieder ganz gut, Bluse 105 könnte nett sein, aber dunkelblauer Stoff und vor den Bauch gehaltene Hände verdecken alles. Bluse 112… Gürtel und geraffte Blenden wirken bemüht, mehr aber nicht. Dann wieder das Kleid mit dem zu wickelnden Oberteil. Trapezrock 114B ist eher ein Basisteil, aber kann natürlich mit Stoff entsprechend wirken. Das ist gar nicht so schlecht.
Kleid Burdastyle
Kleid 113B ist endlich mal ein Modell, das mir gut gefällt. Schlicht udn mit einer schlmeichelnden Rockform, aber durch die kleine Raffung am Ausschnitt und den raffinierten Stofftausch (glänzende Seite – matte Seite) nicht langweilig. Je nach Styling passt das sowohl ins Büro, als auch ins Theater oder Restaurant.

Rock 103B bleibt langweilig und die Nahtkräusel in dem glänzenden Stoff gehen schon gleich gar nicht. Dann wirkt es endgültig wie der Gummizugrock aus der Grabbelkiste. Hose 120B hat eine seltsame Form und mit Pantoffeln ja echt nicht gerade passend fürs Büro gestyled. Egal wie die Pantoffeln vorne aussehen.

„Beach Boys“ ist dann das Motto der Kindermodelle (Größe 110 – 134). Da Hoodies, Tanktops und Shorts in dem Alter noch ausgesprochen Unisex sind, kann man die natürlich auch für Mädchen nähen.
Kinderhose Burdastyle
Ein geglückter Hingucker ist sicher Hose 130. Kindgerecht mit Gummizug, dazu stylish mit der schrägen Knopfleiste. Natürlich die Frage, wie stylisch Kinder sein müssen oder sollen… aber so dürften sie auch. Und werden sich vermutlich nicht dran stören. (Wenn kleine Jungs schon lernen, daß auch sie ein Recht auf interessante Kleidung haben, werden vielleicht auch mal Männer draus. die sich interessant anziehen… :-p Man kann ja mal hoffen…)

Dann wieder Beauty, dem Pfirsich als „Wirkstoff“ gewidment. Da sagt meine Erfahrung ja, daß diese Produkte in erster Linie eines tun: nach künstlichem Pfirsicharoma riechen. Was man auch nur verwechseln kann, wenn man noch nie einen echten und reifen Pfirsich gerochen hat…

„So Hot“ soll dann die Plus-Größen Modestrecke sein. Von Mexio inspiriert oder so. Kleid 122A ist vermutlich Hitzetauglich (wenn man dann lange Ärmel mag), aber schlappsig hängend und mit den vielen Borten am Ärmel hat es ein ausgesprochenes Bademantelfeeling. Auch die „Gaucho-Hose“ 121 A kann nicht überzeugen. die Länge ist eh schon nicht wahnsinnig günstig (Vor allem, wenn man keine Mörderwedges drunter tragen will), die Ringel aus Borte machen das aber nicht besser. Kleid 124 verspricht „raffinierte Faltendetails“ an der Schulter des T-Shirt Kleides. Auf dem Photo bleibt aber nur ein weicher T-Shirt Sack davon übrig. Vermutlich ist es schnell zu nähen, aber es bleibt die Frage, warum man es nähen wollen sollte? Bei Modell 126 dachte ich erst… ach ja, nettes Kleid. Ist aber ein Hosenanzug. Das sind ja die Modelle, wo ich mich immer frage, warum ich einen unpraktischen Hosenanzug (zumindest sobald man aufs Klo muß) tragen soll, wenn er eh wie ein Kleid aussieht? Die Falten an der Schulter gibt es dann noch mal an Shirt 125, wo sie wieder nicht sonderlich attraktiv aussehen. Also wohl eher eine nur in der Theorie gute Idee. Dafür ist die Hose 121B diesmal längsgestreift. Etwas besser. Folklore kommt angelbich durch bunte Steine auf. Wo auch immer die sein sollen, so wirklich sehen tut man von denen nichts. Tunikakleid 123 hat eine doppelte U-förmige Passe im Vorderteil die schon sehr nach Sabberlatz aussieht. Das ist jetzt auch nciht so meines. Dann noch mal Kleid 122B, diesmal aus Stoff mit Batikmuster. Etwas besser als der Bademantel, auch mehr ein Überwurf für den Strand über den Badeanzug.

Als passendes Accessoire dazu gibt es Ohrringe, bevorzugt aus Quasten. Die dinger sind zwar in der Regel nicht teuer, sehen aber letztlich meist auch nach Bastelprojekt aus.

„Die brauche ich“ sind dann Reisebügeleisen. Like… not. Und die abgedruckten „Wnformationen“ stammen garantiert aus dem Herstellerprojekt, sind also weitgehend frei von Information.

„Sweets“ des Monats sind Wassermelonen. Wobei die Bastelvorschläge bestenfalls grob die Farben aufgreifen. Das mit dden Wassermelonen-Cupcakes hätte ich interessant gefunden… aber da ist kein bisschen Wassermelone drin, nur die Farbe. Der Rest ist dann Zucker mit weißer Kuvertüre. Das ist jetzt nicht sonderlich „erfrischend“ im Sommer. Das mit dem Sorbet oder der „Limonade“ könnte man aber mal ausprobieren.

„Wie geht eigentlich?“ erklärt diesen Monat das Einreihen von Schnittteilen. Die übliche Burdaerklärung halt, nur mit mehr Bildern. Für Anfänger aber sicher hilfreich.

„Pflegetips“ bewerben natürlich sogenannten „Reiseprodukte“ oder was der Hersteller oder Burda dafür halten. Toller Tip: mehr Pflegeprodukte und weniger Kleidung mit in den Urlaub nehmen, um Gepäck zu sparen. Klar, da spezielle Wasser nix wiegt, sind flüssige Produkte besonderes gewichtsparend. (Und mal ganz ehrlich… ein verschwitztes Kleidungsstick mit „Erfrischer“ besprüht riecht letztlich wie ein verschwitztes Kleidungsstück, das man überparfümiert hat…)

Der „Atelierbesuch“ nimmt uns diesmal wieder zu einer großen Firma mit, Mephisto Schuhe in Frankreich. Auch wenn die von Hand nähen… sicher im industriellen Maßstab. Da sollte es doch noch interessantere Ateliers geben?

Die „letzte gute Idee“ ist dann so langwelig und abgedroschen wie das ganze Heft: Eine Hülle für den Reisepass. Dient vermutlich vor allem dazu, ein Produkt aus dem Hause Rico zu bewerben, das man für  nichts sinnvolles einsetzen kann…

Okay, dieses Heft… Schwamm drüber, mit dem nächsten kann es eigentlich nur besser werden.

(Bilder sind als Zitate zu verstehen. Die Rechte liegen beim Burda-Verlag.)

Revue de Presse: Sewstylish Fall 2012

Mein bester Ehemann von allen hat mir von einem USA-Trip eine Handvoll Zeitschriften mitgebracht, so landete auch mal eine Sewstylish bei mir. Diese ist sozusagen eine Cousine der Threads (oder so) und stärker modeorientiert. Am Zeitschriftenstand zu haben war die Herbstausgabe.

Zeitschriftentitel SewstylishDem Titel sieht man zunächst die Verwandtschaft durchaus an, denn der Stil und die Schriften sind ähnlich. Und die Themen versprechen alle Inspiration zum Bekleidungsnähen.

Viel mehr verspricht das Editorial dann auch nicht, aber mit mehr Worten. (Man kann auch das Inhaltsverzeichnis stattdessen lesen. 😀 )

Bekannt kommt mir als Threadsleserin natürlich auch die Frage an einige Autoren der Ausgabe vor. Diesmal geht es darum, welche Dekoration („embellishment“) sie jeweils am Liebsten verwenden. Tja… hier fürchte ich lautet meine Antwort „Im Zweifelsfall keine“. 😉

Als Designerin wird die 17jährige Sara Trail vorgestellt, die neben der High-School nicht nur näht, sondern auch Schnitte entwirft, die sogar von Simplicity herausgebracht werden. Respekt! Besonders gut gefällt mir, daß ihre Antworten im Interview viel offener wirken, als die von arrivierten Designern, wo ich zumindest meist das Gefühl habe, die spulen jetzt ihr Standard-Antwortprogramm ab.

Das „Fabric Lab“ stellt Design-Ideen aus geprägtem (Kunst)Leder vor. Also ganz klar modische Orientierung im Heft. Mir gefällt ja der simple Einkaufsbeutel im Krokolook am besten…

Die Vorstellung von allerhand Nähzubehör nennt sich hier „cool tools“. Der Metallic(Stick?)Faden mit dem Drahtkern gefällt mir besonders. Da sehe ich ja ganz spontan unendliche Möglichkeiten….

„Fast and Fabulous“ liefert eine sehr detaillierte und bebilderte Anleitung, wie man ein Stück Webstoff in einen voluminösen Schal („European style“… 😉 ) verwandelt. Wahlweise mit Schleifchen oder ohne. Super für Anfänger, toll für alle, die schnelle Geschenke suchen. Besonders gut gefallen mir hier die kleinen nützlichen Hinweise, etwa daß es wichtiger ist, sich nach dem Musterverlauf zu richten, als stur eine gleichmäßige Breite zuzuschneiden.

„Trend to Technique“ wäre aus meiner Sicht ja eher ein Sommerthema, denn man braucht viel Platz und macht sicher viel Dreck… Stoffe mit großflächigen Pinselstrichen gestalten. Aber nicht mir irgendeiner Farbe, sondern mit richtigen (reaktiven) Färbefarben und ein bißchen Chemie. Wenn man das beherrscht, muß man sich jedenfalls nicht mehr darüber ärgern, daß man die teuren Designerstoffe aus der Burda wieder nirgendwo bekommt. Man macht sie einfach selber. In den Farbtönen, die einem am besten stehen.

Danach kommt eine „Construction Zone“, in der es offensichtlich um verschiedene Details an Kleidung geht. Als erstes kommt das Einsetzen eines Ärmels bei einem recht klassischen Jackenschnitt. Das würde ich als den perfekten Artikel für einen fortgeschrittenen Anfänger bezeichnen, mit dem man sich entspannt an seinen ersten Jackenärmel wagen kann. Es wird der Unterschied zwischen hoher und flacher Armkugel erklärt, der Tip gegeben, die Längen der Nahtlinie an Ärmel und Armausschnitt zu vergleichen (und die Weite der Armkugel ggf. so zu reduzieren, daß nicht mehr als 1 1/2 inch (ca. 4cm) übrig bleibt – das kann natürlich unerwünschte Effekte haben…) und dann führen einen drei Photoseiten durch das Einhalten, Einnähen und Bügeln. Selbst das Zurückschneiden der Nahtzugabe oder das einsetzen eines Ärmelfischs werden erklärt. Sprich all die Schritte, bei denen man sich bei den meisten „normalen“ Nähanleitungen wünscht, jemand würde einem das mal zeigen. Dabei ist dann sogar noch was interessantes  Neues für mich dabei und diese Technik für den Ärmelfisch werde ich auch mal ausprobieren…

Weiter geht es mit dem Thema „Säume“. Hier bedient man sich der Lesertips aus den vielen Jahren Threads. Kein Wunder, daß mir etlicheTips bekannt vorkommen…

Auch mit dem Thema des außen aufgesetzten Reißverschluß hatte sich die Threads doch vor nicht zu langer Zeit befaßt, oder? Ich sehe allerdings gleich auf den erste Blick, daß die Sewstylish hier gleich noch einen drauf setzt, zumindest was die Stylingvorschläge betrifft. Und wer es noch nie gemacht hat, findet die bewährten detaillierten Bilderanleitungen. Auch wie man noch einen (bei geöffnetem Reißverschluß sichtbaren) Stoff unterlegt wird gezeigt.

„Pattern Play“ ist das Thema der nächsten Artikel. Mit „Designer Details“ geht es los. Ein Basisschnitt von Simplicity wird Modisch aufgepeppt. Aus der Bluse wird ein hemdblusenkleid, die Hose bekommt auffällige Knopfleisten am Bein und eine Jacke wird mit Falten am Ärmel und Blasebalgtaschen verändert. Alle Veränderungen werden Schritt für Schritt erklärt, verdeutlicht durch Schemazeichnungen. (Natürlich sind all diese Veränderungen kein Hexenwerk, aber wer es noch nie gemacht hat, für den wirkt es oft kompliziert. Der Artikel zeigt, daß dem gar nicht so ist. 🙂 )

Auf einem alten Threads Artikel basieren dann auch die Tips und Anleitungen zum Nähen von Grobstrick. Allerdings ist das Heft so alt, daß ich es nicht kenne und da gröbere Strickstoffe von der Mode gerade wieder hochgespült werden, bietet sich das Thema natürlich an. (Als Strickerin könnte ich natürlich direkt stricken…) Die Möglichkeit der eingefassten Nahtzugabe gefällt mir jedenfalls besser als alles, was die Overlock so kann.

Mit Kurvenlinealen befaßt sich der Artikel danach. (Auch nach einem alten Threads Artikel.) Leider hilft mir der bei den Problemen, die ich immer damit habe nicht weiter, die Schemazeichnungen zeigen nur einen Typ Kurvenlineal und das ist nicht der meine. Außerdem wird leider auch nicht erklärt, woran  man sieht, wie man es jetzt genau anlegen muß. und wenn ich rate, kann ich es gleich freihand rein stricheln.

Ganz anders geht es nun weiter „Style It“ ist das Motto. Auch hier darf wieder der schon gezeigte Simplicity Schnitt ran. Allerdings können mich diese Stylingvorschläge gerade weniger begeistern, da gibt es wohl doch Stilunterschiede…

Jeansverwandlung kennen wir inzwischen alle, aus der Hose wird ein Rock oder eine Tasche… Doch hier gibt es eine Rock-Jacken Kombination unter Verwendung eines zweiten Stoffes. Entweder unter Verwendung eines Schnittmusters oder auch drapiert. Und wenn man ein Fan von Jeans in allen Lebenslagen ist sieht es sogar recht nett aus. (Ich würde allerdings die vorderen Hosentaschen nicht mit abschneiden, sondern lang lassen. Unter dem Rock sieht man das nicht und sie sind praktischer, wenn sie tiefer sind.)

Wer nicht so gerne Kleidung näht, der wird vielleicht mit der sehr ausführlichen Taschenaleitung glücklich. Zum einen hat die Tasche eine praktische Form, kann so wohl zurgroßen einkaufstasche werden, als auch eine handlichere Schultertasche, zum andere läß das Kroko(Kunst)leder modisch keine Wünsche offen. Hier ist zum einen die Anleitung extrem detailliert, inklusive der Zutatenlisten, zum anderen hat die Tasche viele Details, von Innen und Außentaschen bis zu all den Kleinigkeiten, die eine typische Handtasche eben ausmachen. Also kein Schnellschuß für bequeme Näherinnen. (Wer es lieber lässig aus Jeans mag, findet die ausführliche Anleitung dafür dann im Internet.)

„Designer Secrets“ will man uns auch noch verraten. Crêpe Satin aus Seide hat das auch nötig. (Die Rede ist von „Silk charmeuse“, aber da von glänzender Vorderseite und matter Rückseite die Rede ist, muß wohl Crêpe Satin gemeint sein.) Zuschnitt, saubere Nahtversäuberung und Bügeln sind hinterher kein Geheimnis mehr. Wie man allerdings den Stoff für ein ganzes Kleid auf einem Karobrett auslegen soll, verraten sie nicht. Gerade wenn man nur einlagig zuschneidet. Seide kann ja gerne auch mal 140cm lang sein… Als Abschluß gibt es dann noch als Projekt einen Seidenschal mit Perlenstickerei. Ein vielleicht nicht ganz so schnelles, aber ebenfalls schönes Geschenk. Auch gerne an sich selber. 😀

Das Thema Farbe „Focus on Color“ finde ich immer spannend, weil ich da eher wenig theoretisches Wissen haben und manchmal gerne mutiger zusammenstellen würde. Aber mit etwas Hintergrundwissen, nicht nur mit der Hoffnung, daß es am Ende paßt. Hier hilft mir der Artikel nicht sehr weiter, weil ich das inzwischen kenne, aber für alle anderen faßt er die Grundlagen gut zusammen. Und man kann sie nicht nur auf Patchwork anwenden, sondern auch auf das Bekleidungsnähen.

Mit dem Kleid auf dem Titelbild bzw. mit Ketten als Designelement befaßt sich der anschließende Bericht. Dabei werden sowohl Techniken, Ketten von Hand oder mit der Maschine aufzunähen gezeigt als auch Designvorschläge. Ich muß sagen, diesen Trend habe ich hier noch nicht so gesehen, aber eine Kette als Hohlsaumersatz zu verwenden gefällt mir wirklich gut.

Bekannt hingegen ist natürlich die Dior-Rose. (Und ebenfalls ein „Wiedergänger“ aus einer alten Threads…) Wobei ich die Variante mit geschlossenen Blütenblättern, die eher an eine Knospe erinnert noch nicht kannte.

Das „Fashion Quiz“ finde ich jetzt weniger spannend, die Idee, nach modischen Details Ausschau zu halten finde ich hingegen gut. Nur nicht mit Photos, sondern eher im wirklichen Leben, auf der Straße, in Schaufenstern,…

Ein bißchen was von „Füller“ hat auch das zweiseitige Glossar mit Nähbegriffen. Zweifelsohne nützlich, aber warum in der Ausgabe? Oder machen die das immer? Wohl nicht.

Und zum Abschluss noch die Schemaschnitte für die Projekte im Heft, die sind schon nützlicher.

Fazit: Eine geglückte Zweitverwertung alter Threads-Artikel, die aber alle einen aktuellen Dreh bekommen haben. Abonieren werde ich das Heft allerdings nicht, mir liegt die Threads doch deutlich mehr und beide brauche ich auch nicht. 🙂

Revue de Presse: Threads September 2012 (162)

Wie gut, daß es eine Numerierung gibt, denn auf die Juni/ Juli Ausgabe folgt der September. Aber die Nummern verraten, daß nichts fehlt. Der Titel verspricht diesmal mehr technische Themen.

Die Frage an die die Autoren geht diesmal danach, welche Einflüsse sie zu ihrer aktuellen Karriere geführt haben. Da wird es auch in den wenigen Worten sympatisch persönlich.

Wie schon der Titel stimmt auch das Editorial auf Bekleidungsnähen ein. Alle Aspekte, um am Ende ein Kleidugnsstück zu haben, das sowohl gut paßt als auch sauber genäht ist. Definitiv mein Thema in dem Heft. Und spannend, ob neue Aspekte dabei sind…

Aber zuerst mal geht es durch die Leserbriefe, die wie üblich vor allem unterhaltsam sind.

Bei der Vorstellung neuen Nähzubehörs ist diesmal tatsächlich was dabei, was meine Meinung völlig ändert… ich stehe ja nicht auf sichtbar aufgenähte Reißverschlüsse, aber bei den gemusterten Reißveschlussbändern von i-kandi könnte ich sofort den „Bestellknopf“ für alle drücken. 🙂

Danach die Nähtips der Leserinnen. Der „best-tip“ spart tatsächlich Zeit… wenn man ein Schnittmuster öfter kopieren will und wenn es nicht so ganz auf Genauigkeit ankommt, denn die Linien werden so schon arg dick. Die meisten anderen Tips sind entweder nicht neu oder lösen keine Probleme, die ich habe, aber sie sind abwechslungsreich. Und Stoff vom Bezug von Schulterpolstern zu klauen, um einen Zwickel zu bekommen hat meine Oma schon gemacht, aber vermutlich ist das etwas, worauf heute nicht mehr so schnell einer von selber kommt. Wir sind es ja nicht mehr gewöhnt, das alles aufs Letzte gespart werden muß.

Mit „künstlerischen Einfassungen“ befaßt sich der erste richtige Artikel. Da ich ja generell nicht so dringend eingefasste Kanten haben muß, sondern lieber mit Belegen und Besätzen arbeiten zieht mich das nicht so an. Aber es stimmt, ein Einfasstreifen ist oft weicher und man nat natürlich bei kontrastierender Gestaltung nicht an der Kante den nicht immer schönen Übergang vom einen Material auf das andere. Vielleicht sollte ich mir die Technik doch merken… falls ich sie mal brauche.

Anlaß hätte ich auch gerne, die Vintage-Technik auszuprobieren. Ein schmales Etuikleid mit einer dramatischen Watteaufalte im Rücken, die unten in eine Art Ballonrock ausläuft… Hinsetzen kann man sich damit vermutlich besser nicht, aber sonst sieht es sensationell aus.

Das „Designer Spotlight“ wirft diesmal Licht auf Susan Khalje. Wobei ich sie jetzt nur als Autorin von Nähbpchern kenne, nicht als Designerin. (Aber der Begriff wird wohl im Englischen auch anders verwendet.) Wirklich viel Neues kann man von so einem Mini-Interview allerdings nicht erwarten.

Dann mal sehen, ob die Pattern Reviews was Neues zeigen… schnell zu nähen ist ja nicht so mein Motto. Aber das Simplicity Shirt ist nett, aber Wickeltops sind das ja immer. 🙂

Nachdem mich die Reißverschlüsse mit den schön gemusterten Bändern schon in ihrem Bann gezogen haben wird das einarbeiten eines sichtbaren Reißverschluss auch interessanter. Und zwar nicht in der „einfach mal drauf geklatscht“ Variante, sondern tatsächlich elegant mit Futter und allem Zip und Zap. Ich fürchte… ich muß da doch mal über  eine Bestellung dieser Reißverschlüsse nachdenken…

Mit der passenden Kleidung zur Figur befasst sich der nächste reichlich bebilderte Artikel. Da ist jetzt nichts Neues drin und es gibt auch einige Sachen, die ich lieber anders mache… aber wer sich in dem Bereich unsicher ist, der findet viele Anregungen.

Mit Hosen befaßt sich der nächste Beitrag. Es geht um die schöne, schneidermäßige Ausarbeitung, die Techniken aus der Herrenbekleidung verwendet. Eine Pattentasche einzuarbeiten gefällt mir schon mal, das sieht nicht nur elegant aus, sondern hilft auch, falls man die Hose mal etwas enger oder weiter machen will, weil der Tascheneingriff so nicht direkt an der Seitennaht sitzt. Wie man den Bund arbeitet, damit man die Hose leichter ändern kann (wie Herrenhosen) wußte ich schon. Sachen leichter anpassbar zu machen finde ich auf alle Fälle eine gute Idee und es sieht in diesem Fall auch sehr gut aus.

Spannend wird es immer, wenn die Redaktion einige Autoren zu einer Challenge aufruft und sie mit einem Stoff versorgt, den sie verarbeiten müssen. Diesmal war es ein sehr buntes, feines Netzgewebe. Mein persönlicher Knaller ist definitiv die Herren Jeans daraus von Kenneth D. King. Danach kommt das Kostüm, das den Stoff durch Quilten jackentauglich macht. Die anderen beiden Modelle sind auch schon, aber bewegen sich doch im Rahmen dessen, was man aus so einem Stoff halt so macht.

Den nächsten Artikel hätte ich gerne zu Anfang meiner Nähkarriere gehabt… der schreibt nämlich mal ordentlich zusammen, in welcher Reihenfolge in der Industrie Kleidungsstücke zusammengenäht werden. Ich bin ja nicht überall ein Fan industrieller Verarbeitung, aber das entspricht weitgehend dem, was ich mir inzwischen selber zusammengefummelt habe. So als sinnvolle Reihenfolge. Ein ganz toller und hilfreicher Artikel für alle, die noch nicht so weit sind.

Mit Alexander McQueen befaßt sich ein Artikel von Claire Shaeffer. Der ist nicht nur interessant, sondern bring auch viele spannende Bilder mit.

Bei den „Fundamentals“ geht es diesmal ums sichtbare Absteppen mit Nutz- oder Zierstichen. Nicht neu für mich, aber umfassend beschrieben und gut erklärt. Wer diese Serie sammelt bekommt im Laufe der Zeit sein eigenes Nähbuch.

Das Stickthema ist diesmal ziemlich stickmaschinenspezifisch. Nämlich wie man einen „Couching“ Effekt bekommt, ohne einen Faden mitlaufen zu lassen. Bei dem Motiv frage ich mich allerdings, ob es nicht schneller geht, die Tasche mit der Nähmaschine und „echtem“ Couching zu verzieren, statt erst mühsam was zu digitalisieren. Aber wenn man in Serie gehen will, ist es so natürlich praktischer. Und falls man mal keinen geeigneten Unterlegfaden bei der Hand hat, könnte man so was ähnliches auch mit der Nähmaschine simulieren. Dann allerdings aufwendiger.

„Happenings in the sewing community“ heißt der nächste Bereich, was wie immer eine Umschreibung für „Vermischtes“ ist. Ausstellungen und Veranstaltungen in den USA sind von hier aus betrachtet weniger interessant, auch der „national sewing month“ betrifft uns nicht. Aber der Nähtip gefällt mir… ein Post-It Block als Führung zum Absteppen.

Die von den Lesern eingeschickten Werke sind auch wieder schön, das Vintage Modell finde ich etwas langweilig, aber die anderen beiden sind eine Freude anzusehen. Besonders das Cocktail Kleid nach dem Burda-Schnitt.

Die Fragen an die Experten sind zwar auch nicht neu, aber die Frage warum Stoffe pillen interessiert auf alle Fälle viele, oder?

Danach kommt dann nur noch das nachdenkliche Geschichtchen und die Nahaufnahme des Vintage Kleidungsstückes. An letzterem kann ich mich diesmal ja kaum satt sehen….

Revue de Presse: Burdastyle März 2012

Titel BurdastyleSehr klassisch kommen mir die Farben der Märzausgabe daher. Ich hätte ja mehr verspieltes für den Frühling erwartet, aber ich glaube, so gefällt mir das fast besser.

Im Ediorial ruft uns Frau Bily diesmal den stimmungsaufhellenden Effekt vom selber machen ins Gedächtnis. Da hat sie zum einen Recht, zum anderen kann man das jetzt zur fast noch Wintermitte (da das Heft ja schon im Februar auf meinem Schreibtisch gelandet ist) eh gut brauchen. Und die Erfahrung mit rumnölenden Leuten, die haber nie Zeit haben, mal selber was zu organisieren kommt zumindest mir wirklich wie aus dem Leben gegriffen vor. (Und ich begegene denen auch immer nur auf Parties anderer Leute, auf meiner Einlungsliste landen die irgendwie nie.)

Bevor wir zu den „echten“ Nähanleitungen kommen erst mal die „kreativ-tips“. Die Idee der Minitäschchen gefällt mir super gut. Entweder als zweckfreier Halsschmuck oder vielleicht auch, um den Notgroschen (= Münzen für ein Bahnticket nach Hause) oder einen Schlüssel mitzunehmen. Es wird vermutlich wieder an der Zeit scheitern, aber die Idee behalten ich mal heftig im Hinterkopf! Die stiliseirten Vögel auf den Stretchkleid hingegen… ich glaube, getragen sieht das nicht so gut aus. Die Schößchenmode sehe ich vor allem auf amerikanischen Seiten schon seit einer Weile, die scheint jetzt doch nach Deutschland rüberzuschwappen. Auf meine Hüften müssen die jetzt nicht so, aber wer etwas schlanker ist kann mit diesen Überröcken einen schlichten (alten) Bleistiftrock stylisch aufpeppen oder sogar farblich unterschiedlich variierien.

Beim „Customizing“ ist das geringelte Marineshirt dran. Kann mich jetzt weder mit Spitze noch mit Bubikragen überzeugen.

Danach das erste Modethema „Gardening Girls“. Ein bunter Mischmasch aus Klamotten für Mama und Töchterlein (Gr. 98 -122) sowie einigen mehr oder minder nützlichen Accessoires. Stimmung offensichtlich frühlingshaft in hellen Farben und Blumendrucken, an echte Gartenarbeit hat hat aber offensichtlich keiner gedacht, denn was wie ein übergroßes Jeanshemd aussieht, ist aus Wildseide. Den Look „offenes Hemd über Shirt“ muß ich aber definitiv nicht wieder haben. Ich dachte, der sei endlich endgültig verschwunden (hat sich wohl deswegen so hartnäckig gehalten, weil er aus unerfindlichen Gründen als schlank machen galt), jetzt fängt das von vorne an. Und einen zartrosa Leineinfeinstrick einfach unversäubert hängen lassen und das ganze dann ein Top zu nennen… sieht leider icht wie gewollt, sondern wie „keine Lust mehr“ aus.

Jacke BurdastyleHingegen gefällt mir die Bikerjacke 115 aus Wildseide sehr gut. Solche Kontraste in Material und Stil, dazu die schnörkellose Form der Bikerjacke… leider nicht meine Größe, aber wo ich jetzt 20 Jahre nicht dazu gekommen bin, mir so was zu nähen, kommt es darauf wohl auch nicht mehr an. Auch das Mädchenensemble daneben ist niedlich. Ich frage mich allerdings zu welcher Gelegenheit. Denn Shorts passen doch eher in den Kindergarten, die Wildseide hingegen zum Sonntagsbesuch. Und auch nur für phantasielose Mädels, die brav sitzen bleiben, wenn man ihnen das sagt…

Das trägerlose Top aus Rüschenreihen kann mich hingegen schon vom Aussehen her nicht begeistern, davon, wie praktisch es ist mal ganz zu schweigen. Und sicher nur für Haushalte mit Personal, denn wer mag die Rüschen ständig bügeln?

Kleid und Jacke BurdastyleSehr frühlingshaft und mädchenhaft auch die Kombination aus Kleid 106B und dem Strickmantel 122.  Allerdings darf man die Jacke auf keinen Fall ausziehen, denn das Empirekleid aus Batist ergibt ein zauberhaftes… Nachthemd. (Auch bei der Kombi als Ganzes könnte man an Nachthemd mit Morgenrock denken. Trotzdem gefällt es mir.)

Bei den Mädchensachen gibt es das Top noch mal in lang als Kleid und eine Weste, naja. Bluse 113B hat eine attraktive Taschenlösung. Zumindest auf der technischen Zeichnung. Auf dem Photo springen dann doch eher die ungebügelten, kräuselnden Nähte ins Auge. *aua* und die Kombination aus Jersey-Nachthemd (äh.. Kleid) und der übergroßen Gärtnerweste geht einfach gar nicht. Das sieht wirklich aus wie die Klamotten einer Angestellten in einem Gartencenter. Und die werden dazu gezwungen, Westen zu tragen in denen sie maximal unvorteilhaft aussehen.

Hose BurdastyleHose 126A ist dafür der extrem seltene Fall, wo ich bei einer Hose der technischen Zeichnung meine Aufmerksamkeit widme und feststelle: das mit den Teilungsnähten so ist aber sehr interessant. Würde leider in meiner Größe wohl auch nicht mehr gut aussehen, selbst wenn sie erhältlich wäre… aber sonst… doch, schön.

Dann eine Schürze mit aufgesetzten Taschen, eine große Tasche mit aufgesetzten Taschen.. (Standardmodell, je nach dem für welche Modestrecke man sie braucht taugst sie sicher auch wieder als Strandtasche, Picknicktasche,…) Das Blümchentop mit dem Gummismock sieht auch irgendwie niedlich aus, aber das ganz sicher nicht an mir. Außerdem ist man gerne mit viel hochziehen beschäftigt… Ein Strickpullover ist auch dabei. Der sähe eigentlich nett aus (wenngleich extrem löchrig) aber die durchgezogenen Stoffstreifen … nö, muß nicht sein. Als Kontrast zumetwas „gerupften“ Look der Mutter ist das Kind umso militärisch strenger. Die Seidenshorts bekommt eine Uniformjacke im Husarenstil verpaßt. Als Kombination ergibt das dann wohl einen Zirkusdirektor. Vor allem mit den Gummistiefeln,. Dann noch mal eine Bluse, bei der nicht nur der Stoff, sondern auch einige Nähte gecrashed sind. Soll wohl lässig sein….

Die Kosmetikseite mit den Handcremes ist diesmal eine echte Freunde zum Ansehen! So viel Aufmerksamkeit und das ohne die Produkte selber zu zeigen. Da gucke ich gerne hin. 🙂

In der „Nähschule“ gibt es diesmal die Anleitung für die Seidenshorts und das gesmokte Top. Letzteres ist wirklich einfach und Wildseide ist auch ganz gut zu handeln. Das ist dann mal tatsächlich einsteigertauglich.

Die nächste Modestrecke nennt sich „Garçon-Stil“. Was auch immer das sein mag, ich kenne nur „Garçonne-Stil“, aber gut… Der Mantel vom Titel kann mich nicht begeisern, der Mustermix ist mir zu aprupt und sieht eigentlich weniger beabsichtigt als „das hatte ich noch da und mußte weg“ aus. Netter schon das Kleid mit der Verschlingung im Vorderteil in Langgröße. Was das allerdings mit „Garçon“ zu tun haben mag? Schließlich bedeutet das Wort „Junge“ und Jungs tragen in unseren Breiten dann doch sehr selten Kleider. Außerdem frage ich mich, warum sich das Model in Quasimodo-Pose hinstellen mußte? Bei der gekräuselten Silberbluse kann ich gar nichts sagen, denn die ist so photograpihert, daß nur ein Unterarm mit Manschette scharf ist und der Rest in der Tiefenschärfe gnädig absäuft. Und wieder frage ich mich: ‚Was soll ich denn nicht sehen?‘. Die Kombi aus Hose und weiter Weste hat was von „sah in den 80ern schon doof aus, muß nicht noch mal“. Wobei… für Karneval okay, irgendwo zwischen Chaplin und Papas Kleiderschrank plündern. Wickelshirt 121B ist nicht ganz übel, vorausgesetzt man mag Ausschnitte bis fast zum Bauchnabel und will ohne BH unter die Leute gehen. Und auf dem Bild sitzt das Model still, was passiert, wenn man sich bewegt, will ich dann gar nicht mehr wissen. Die Kombination aus Hose 126B und der Bikerjache 116 (diesmal aus Jaquard) gefällt mir hingegen gut. Und die Hose  ist aus Jersey in Jeansoptik? Ich nehme alles zurück, was ich gegen Jersey gesagt habe. Oder vielleicht ist das auch nur sie Ausnahme von der Regel… jedenfalls kann man aus Jersey auch schöne Hosen machen. In der zweiten Präsentation bekommt das Wickelshirt noch ein Shirt drunter gezogen, macht Sinn. Und der Rock mit Verschlingung vorne.. ja, nett.

Mehr elegant verspricht da doch die nächste Modestrecke „Best Dressed“. Der Hosenanzug ist zumindest in der Gesamtanmutung schön, aber das was ich wirklich gerne sehen würde, nämlich ob der seltsame Schalkragen genäht hop oder top ausssieht… da sind die Händer vor. Dann wohl eher hop…

Jacke BurdastyleNichts zu meckern habe ich hingegen an der Jacke im Chanel Stil. Die Fransenborte darf man, so verspricht der Text, selber machen. Sicher aufwendig, aber das Ergebnis ist es wert. Die paßt auch sicher zu vielem.

Das Hängerchen gibt es diesmal als 106C in Stickerei Batist. Irgendwie… trotz Clutch… es bleibt die Kleinkindhafte anmutung.

Mantel BurdastyleHingegen gefällt mir der Mantel 110 aus nur einem Stoff sehr gut. Schicht und elegant, damit kann man eigentlich nie was falsch machen. (Und es gibt ihn auf Wunsch auch als Maßschnitt.)

Das Kleid in Langgröße gibt es dann auch in der Cocktail Version. Die die Frage offen läßt, ob man die Ausschnittkanten nicht schöner Bügeln kann oder ob nur keiner Lust dazu hatte. Ganz schlicht dafür Spitzenkleid 102B. Paßt sicher gut zum Mantel, hat aber sehr wenig Form. Da müssen Stoff, Figur und Accessoires schon 110 Prozent stimmen, damit es kein Nachthemd wird. Wenn man die Option Maßschnitt nimmt ein sehr teures Nachthemd….

Ein „Schuh-Special“ schlägt diverse Schuhe zu verschiedenen Styles vor. Klar, Schuhe gucken ist immer gut, aber die Offenbarung ist diesmal nicht dabei.

Dann die Klickwerbung „Best Sites“….. ob da diesmal was interessantes dabei…? Stunden später… Ja, die Site von Yvan Rodic ist einen mehr als ausführlichen visuellen Spaziergang wert.

Aber zurück zur Modestrecke im Heft, wie jedes Frühjahr Brautkleider. Diesmal wohl eher von der simplen Art. Natürlich darf ein Kleid mit langer Knopfleiste im Rücken à la Pippa Middleton nicht fehlen. Wobei ihres glaube ich keine Falten unter dem Arm warf und auch die Knöpfe nicht „zogen“. (Und überhaupt… ich erinnere mich dran, daß sie nicht die Braut war…) Nicht überraschenderweise darf in Langgröße wieder das Kleid mit der Verschlingung ran und das Hängerchen aus Taft ist bestimmt prima ür schwangere Bräute. Oder für solche, die Gerüchte streuen wollen.

Kleid BurdastyleUnd natürlich darf mit Modell 101 auch ein Kleid im „Kate-Stil“ nicht fehlen. Definitiv elegant und beinahe alterslos. Nur die Züge im Stoff am Kragen/Ausschnitt sind nicht so schön. Aber die bekommt man mit etwas Anpassung sicher weg.

Auch in Kurzgröße ist mit 105 ein Kleid dabei, klebt jedoch derart am Körper, daß es eher wie ein Hosenanzug wirkt. Wenig überraschend, Futter hat Burda nämlich keines vorgesehen. Also am Brautkleid dürfte es aber vielleicht doch sein, oder bin ich schon wieder zu anspruchsvoll? Jacke 107 mit dem tiefgezogenen Hängeschalkragen. Sieht auf dem Photo nicht schlecht aus, allerdings verdeckt die Pose des Models diesmal andere Teile des Kragens. Mein Mißtrauen ist noch nicht aus der Welt geschafft…

Die Beautyseite zum Thema kann man dann gleich überblättern.

Danach bekommt die Plusmode natürlich meine Aufmerksamkeit. Wobei ich mir gerade nicht sicher bin, ob dieser Boho-Hippie Stil so der meinige ist. Der Ledermantel mit der Fransen schon mal gar nicht. Die gerüschte Bluse irgendwie ja und als ich 16 war sah ich mit so was auch niedlich aus, aber Gürtel auf der Hüfte geht einfach gar nicht. Und Leggings auch nicht. Un der etwas schlichteren Variante 132A schon eher, aber letztlich doch wieder eher ein Nachthemd, oder? (Nun gut… vielleicht noch für den Indienurlaub, da muß es ja luftig sein.) Über den Rock mit Gummizug und Rüsche im Ethnomuster sage ich dann mal gar nichts…. Ah ja, das Hemd als Kleid 132B, ja schickes Sommernachthemd à la 3 Musketiere. Also es hat schon irgendwie was… oder doch  nicht? Ja, als Hauskleid und Nachthemd, da wäre es sehr attraktiv. Das schlichte Sackleid 133 ist an sich ein stimmiger Entwurf, weil das Stoffmuster gut zur Geltung kommt. Aber null geeigent für meine Figur. Die Kombi aus Cordjacke und Hose ist dann wenigstens „angezogen“, aber Hosen mit tief hängendem Schritt… klares „Nein“. Egal wie modisch. Wobei mir sonst die Details eigentlich gefallen. Vielleicht hängt die ja in Wirklichkeit gar nicht so tief? hm…

Dann noch Accessoires, ah ja, zum Gaucho-Look. Öh.. wie meinen? Ich fnad jetz weder die Modestrecke cowboyhaft noch die Accessores allzusehr. Gemischter urban-ethno Stil eher.

Da Ostern Anfang April ist, muß es im März Heft natürlich Deko-Thema sein. Diesmal mit vielen Streifenstoffen, die mir zumindest farblich gut gefallen. Ich frage mich gerade, ob man das Kuschelkaninchen in blau nähen und zum Kikaninchen erklären könnte? Auf letzteres steht mein Neffe nämlich total.

Bei „leichter basteln“ darf ein Türkranz gefertig werden. Nun ja, die Anleitung ist recht banal, da komme ich grade noch selber drauf.  Aber ein echter Fan von Türkränzen bin ich ja eh nicht.

Nicht weniger banal sind übrigens die „oster-news“, sprich redaktionelle Werbung. Eier färben ohne Chemie, ein Eierausbläser, eine Ausstechform als Osterhäschen… Die gleichen saisonalen Knaller wie jedes Jahr….

Die „tolle Tasche“ mit der man seine Nähsachen für unterwegs organisieren kann kommt mir auch bekannt vor. Wobei wenn man den Inhalt anguckt, dann ist die Aufteilung eher was für Handsticker und Handquilter. Was die Häkelnadeln drin zu sichen haben ist dann dennoch die Frage… (Für kleine Handnähprojekte kann so eine „Urlaubstasche“ sicher sinnvoll sein, aber für den „Normalbedarf“ einer Näherin macht das alles keinen Sinn.)

Über den style-guide habe ich dafür mal nicht viel zu motzen. Das Chanelige Jäckchen darf ran und das paßt sich verschiedenen Stilen wirklich gut an.

Noch mehr Kauftips… ah „news“. Mit einem gewissen Schwerpunkt auf Handsticken. Wobei der verfremdete Toile de Jouy (Was wäre da eigentlich der korrekte Plural? Toiles de Jouy? Oder ist das ein Gattungsbegriff ohne Pluralform?), der hat was.

Neu ist eine ganze Büchersparte. Wobei es leider keine echten Besprechungen sind, sondern nur ein Satz pro Buch plus Preisangabe. Das ist schade, denn viel Neugier weckt es bei mir so nicht.

Als Download-Schnitt gibt es diesen Monat eine Vintage Bluse. Allerdings hat die bis auf die Ärmel keinerlei Ähnlichkeit mit dem Ursprungsschnitt, also eine Neuinterpretation. Die… ach, naja… brav? Trotz der Jeans mit „rockigem“ Gürtel.

Die Anleitung mit Tip zum Quiltbuch fehlt auch diesmal nicht. Mit dem Ohio Star widmet sich die Anleitung einem sehr traditionellen Muster und das zugehörige Buch scheint auch in deutscher Sprache vorzuliegen. Kein Nachteil.

Und auch der „Stoff des Monats“ bleibt beim Patchen. Rosen auf Patchworkstoff. Die Firma sagt mir gar nichts, aber ich bin ja kein Patcher…

(Die Bilder sind als Zitate zu verstehen und gehören natürlich dem Burdaverlag mit allen Rechten. Dort auf der Webseite gibt es sie in größer.)

Revue de Presse: Knipmode januari 2010

Titel KnipDie Knip für den Januar landete auch bei mir. Der Titel wirkt etwas unstrukturiert und begeistert mich nicht.

Los geht es dann mit Strickmode. Und zwar sowohl zum Stricken, als auch zum Nähen aus Strickstoffen. Also sozusagen für jeden Geschmack. Dummerweise etwas ungünstig für mich, denn mit einem Schnittmuster komme ich klar, bei Strickanleitungen sollte man die Sprache verstehen. Wobei die meisten Modelle nett sind, aber auch nicht überragend. Aber tragbar und modisch. Der Strickmantel mit dem Zopfmuster vom Titelblatt ist schön, aber in XXL wird es wohl arg nach Bademantel aussehen.

Strickjacke aus KnipJedenfalls ist dieses Heft eine Fundgrube für Strickjacken Fans.

Und diese ganz dicke Jacke (Nadel neun, wenn ich das richtig entziffere) sollte sogar für diesen Winter noch fertig werden. 😉

Da das Heft schon Mitte Dezember erschienen war zeigt die nächste Modestrecke Kleider für die Sylvesterparty. Die sind sicher schnell zu nähen… aber aus meiner Sicht nicht wirklich interessant.

Da ist der „eingefaltete Wickelrock“ aus der „ohne Schnittmuster“ Abteilung beinahe interessanter. Wie gut der dann ohne Bund am Körper hält… ich glaube eher was für ruhige Naturen, die sich nicht hektisch bewegen. *g*

(Mangels Sprachkenntnisse kann ich diverse allgemeine und Stylingstips nicht lesen. Vermutlich ist das zumindest manchmal auch ein Glück….)

Gut sieht dsa „Top Stuk“ aus, wobei mir immer nicht ganz klar, was ein solches auszeichnet. Jedenfalls ist es ziemlich couturig mit einer raffinierten Wickelbluse. (Wobei ich vergleichbare Details an einem Shirt Schnitt von Vogue habe, sogar schon genäht.) Karottenhosen und noch dazu in Hochwasserlänge gefallen mir hingegen auch bei Knip nicht. Ein ganz schlichter Mantel hat noch was, aber für mich wäre die Form wohl nichts, ich brauche eher was mit Abnähern.

Was jetzt kommt scheint auch Büromode zu sein, muß also ein typischen Januarthema sein, Burda hatte das ja auch. Bei Knip ist das Thema etwas lässiger, mit einem eher schlichten Kleid und mit Strickjacke. Wobei es einen Hosenanzug auch gibt.

Blazer KnipEine Mutter – Tochter Sparte gibt es ja sonst auch, aber diesmal ist das Thema Vater und Sohn. Hemd, Hose, Blazer… eigentlich klassische Basisschnitte. Aber den Blazer gibt es noch mal mit Pfiff. Das ist keine Kaputzenjacker unter dem Jacket, nein, die Kapuze ist gleich dran. Gefällt mir gut. (Auch wenn ich niemanden kenne, der es tragen würde. Mein Mann trägt solche Jacken nur zur Arbeit und da wäre die Kapuze schon wieder zu „casual“ und bei menem Bruder wäre das Jacket zu formell. Aber ich habe ja eh keine Zeit…)

Ah ja, in der „Schnell anders“ Abteilung wird mit Spitze aufgepeppt. Sieht sogar ganz nett aus.

Hm, was ist das nächst Thema? Ah ja, Verwandlung. Drei Damen haben abgenommen und bekommen einen neuen Look. (Wobei die Ergebnisgrößen zwischen 38 und 46 liegen, jede nach ihren eigenen Wünschen.) Sehen auch alle gut aus, die drei Damen. Nur bei der in Größe 46… entweder ist das eine sehr große 46 oder die Kleidung ist nicht so sehr schmeichelhaft… Und an der Dame mit 40/42 sitzt der Blazer doch sehr spack…

Die Variationen eines Teiles heißen bei Knip „4 in 1“. Einen Blazerschnitt unterschiedlich zu stylen ist sehr tragbar. Aber nicht sonderlich innovativ.

Das war’s dann schon wieder, nachdem ich sowohl das November als auch das Dezemberheft toll fand und über dieses Jahr mit Kleiderschnitten verwöhnt wurde ist es nicht so verwenderlich, daß jetzt auch mal andere Geschmäcker bedient werden. 😉

Revue de Presse: Burda Modemagazin November 2006

Gestern Abend auf dem Rückweg von Scherzkeks-Stoffe (ich williger Sklave durfte neue Kurzwaren beschriften und einsortieren) sprang ich am Aachener Bahnhof noch kurz in die Zeitschriftenhandlung… und siehe da, die November Burda lachte mich an. Blond-braun-grün und fellig. „Natur“ scheint das Titelbild anzukündigen. Ah, „Kuschelzeit“ vermeldet die Schrift.

Im Editorial ist dafür von Luxus die Rede. Wobei ich ja niemals ein schokoladenbraunes Kleid als Cocktailkleid tragen würde. Und luxuriös sieht es schon gar nicht aus. Der Schnitt ist aber nicht übel, ich mag ja Empire.

Nun gut, die vorgestellte Mode auf den nächsten Seiten hält sich dann allerdings erst mal an die Farben eines Pfauengefieders… das ist doch schon deutlich edler. Erst mal die Kaufaccessoires… das Dolce & Gabanne Handy ist ja markentypisch geschmacklos, aber die Patrick Cox Schuhe sind derart aufgemotzt, das es schon wieder gut ist. (Könnte man mit viel Kleber und alten Pumps wahrscheinlich selber machen. Zumindest für einen Abend. Schuhe dauerhaft zu verändern habe ich irgendwie nie geschafft… hielt alles nicht.)

Äh… „nachtblaues“ Top und „Silbergrau“ soll die Hose sein? Also einer von uns ist farbenblind…. das Top ist deutlich grün (mit viel gutem Willen noch Petrol) und die Hose beige. Vielleicht würde aber auch Teamwork in der Redaktion genügen… zwischen Texter und dem Graphiker an der Farbbalance. :o) (Ja Kinder, wir wissen, mit dem Computer kann man Photos verändern, wie man mag… aber man muß nicht. Okay?) Welche Farbe wohl der Stoff des Kleides 106 B haben mag? So wie abgebildet ginge es glatt als „Lieblingsmodell“ bei mir durch (mal sehen, was noch kommt), aber wie es in Wirklichkeit aussehen mag? (Ich hoffe, jemand gewinnt es und es gibt noch ein Photo davon, zum Beispiel auf dem Burdawebauftritt. Auf dessen Startseite sich übrigens inzwischen tatsächlich immer mal was bewegt. Nur die „heißen Burda Weblogs“ sind mit Beiträgen angepriesen, die schon lange wieder kalter Kaffee von vorgestern sind.) Schön auch die feine Spitze von Top 113, aber die Farbwiedergabe in dem Teil hat sich ja schon selber entlarvt… also keine Ahnung, wie es in Wirklichkeit aussieht. Dem Kleid 110 (schöner Schnitt, wenn man eine Figur ohne Bauch, Po oder breiten Oberschenkeln hat) wünsche ich auch eine schönere Farbe als dieses gelbliche Durchfallbraun. 😀

Die Stickerei auf Rock 105 ist dekorativ, aber diese Samtjacke mit angekräuselten Schößchen und Keulenärmeln…? Ne, oder? Und dann nochmal das Cocktail Kleid in Schokobraun (Milchschokolade, die Sorte für Weicheier 😉 )… definitiv nein. Schöner Schnitt, aber der Stoff gibt einen heftigen „Ommas Nachthemd“-Look. Der Schnitt von Jacke 101 A mit dem wahlweise hochgeschlossen oder breite Revers gefällt mir auch. Leider nur bis Gr. 44. (Ich fühle mich dann immer wie ein Hund vor der Metzgerei „Wir müssen draußen bleiben.“)

blätter Hier kommt das Thema Natur. Im „Freizeit“ Teil. Felljacken sehen ja immer kuschelig aus. Wobei man jetzt wieder diskutieren kann, ob echtes Fell „pc“ ist oder nicht… Jacke, Hose, Wickelpulli,,, die Zipperjacke hat einen interessante Strickstoff.. Toptex… hm.. ob es den auch in anderen Farbestllungen gibt? Oh, die Handtasche unter den Schulterriegel der Bluse geknöpft. Macht das jemand wirklich? Das ist doch voll unbequem, weil die Tasche dann immer relativ weit an der Kante hängt und leicht rutscht. Diese genau auf der Brust plazierten Taschen zeigen auch mal wieder, daß die „Burda-Frau“ besser nicht nur keine Hüften haben sollte, sondern auch von Busen lieber absehen sollte.

Ins Styling darf die Felljacke dann auch noch mal. Hippie-Look gähn, Western-Look (okay, die 80er sind offensichtlich wieder zurück), Polo-Chic (Wann wart ihr das letzte Mal beim Polo? 😉 ),… die Wuscheljacke domniert eigentlich alle Outfits. Denn sie sehen alle recht gleich aus. Was im Umkehrschluss dann bedeuten würde, daß es eigentlich egal ist, was man zu der Jacke trägt. Hat auch Vorteile. Vom Vorteil von Braun für Abendmode wird mich hingegen keiner mehr überzeugen. Das mag modisch sein… aber Stil hat es keinen.

Nun gut, die Best Basics in Schwarz-Weiß dann schon eher. Eine Farbkombi (oder sollte ich Kontrast-Kombi sagen?) die mir gar nicht steht… aber Stil hat es der Hahnentrittmantel mit der Pelzborte und dem Pelzkragen (diesmal Imitat), der schmale Bleistiftrock, das witzige Baumwollkaro von Bluse 119… (das wäre überhaupt eine Superbasis für Stick- oder Stempelexperimente, finde ich; was sagst du, Bärbel? )

In der „City“ geht es hingegen grau weiter. Mit etwas lila. Ja, Grau in grauen Novemberstraßen, das ist es, was unser Herz bei Herbstregen braucht, oder? 😉 Genauso wie ärmellose Tops mit tiefem Ausschnitt bibber. Wenn ich mir das so ansehe, frage ich mich immer, ob die Burdaredaktion den Winter geschlossen in Südfrankreich oder -italien verbringt und daher das Deutsche Wetter ein bißchen aus den Augen verliert. gg Jacke 115 hat einen interessanten Schnitt. Ob er mir gefällt weiß ich nicht. Aber er ist interessant. Da nur bis Größe 42 muß ich mir um den letzten Punkt allerdings auch nicht wirklich Gedanken machen… Kurze Bluse mit Rüsche an der Taille… das ganze noch aus lila Seidensatin… ganz schnell weiterblätter bevor vom Grauen übermannt

Kurzgröße… äh „Little Woman“ heißt das jetzt.. Mantel und Kleid, fadfarbig aber klassische Schnitte. Nur der Kleidärmel wirkt unproportioniert weit am Handgelenk. Naja, nicht meine Baustelle…

Top-Label… Mann, was für eine -gei- raffinierte Corsage. Ah, der Schnitt ist nicht dabei. Muß mich also die Winzgrößenskala nicht frustrieren. Schößchenjacke und Hose sind nicht übel. Mit dem gländenden Satinrock bekommt es allerdings so einen leichten Touch von Bordsteinschwalbe.. wo das Modelabel wohl herkommt? Münchner Bussi-Bussi Schickeria oder Düsseldorfer aufgebrezelte Kökain-Gesellschaft? umblätterDie Reportage klärt es auf… München. 😀

Maßschnitt.. ist der Jackenschnitt neu oder habe ich den bislang nur übersehen? Weihnachtsheft von Verena kreativ… am 25.10… noch vor meinem Urlaub, sehr gut… Keine Überraschungen in der Schnittübersicht, immerhin werde ich seelisch darauf vorbereitet, daß in meiner Größe wieder Gummizug angesagt ist…

Workshop… Wolle… auch keine Offenbarungen… das Leserforum… pimp your jeans? Was ist das für eine bescheu… Idee? Für schlappe 500 EUR einen Schmuckknopf an JEANS?? Ach ja, ich vergaß, Jeans sind ja inzwischen Designerklamotten, nicht wie bei mir was zum Zuhause rumsitzen und arbeiten. Daß die Frage nach „Trägt man Pullis jetzt länger?“ mit einem „Ja“ beantwortet wird und mit einem Bild von einem kürzeren Pulli untermalt wird ist wenigstens wieder typisch Burda. Immer schön knappkantig daneben. War jetzt nicht die Frage, aber wir beantworten sie trotzdem. gg Und wenn es die Profis schon nicht können, wie will man in Internetforen von „Laien“ erwarten, daß sie Fragen lesen, verstehen und zielgenau beantworten? :o)

Kosmetik und Pflegeteil… der wird auch immer dicker, oder? blätterblätterblätterblätter Besser nicht. Haare mit Mineralwasser nachspülen… unter der Dusche?? Nicht praktisch, würde ich sagen.

Brems Nach der ganzen Wellness kommt doch noch mal Mode. Die allfällige Wellnessmode… wobei zum Kleid (diesmal alles Nicki) wie immer Shoppersocken kombiniert werden. Das Strassband an Kleid und Jacke 127 sieht übrigens nett aus. Nur wirft die Jacke Falten zwischen Brust und Ärmel… etwas… zu eng, um die Brust? 😉

Die Bilder auf den nächsten beiden Seiten sind hingegen alte Bekannte… die Finalistenmodell für den Catwork stellt Burda ja auch hier im Netz vor. Wobei einige Bilder bei der Digitalisierung für den Internetauftritt offensichtlich Details verloren haben, fällt mir auf…

Dann wieder Pampolina mit pinker Mädchenmode. Pink mag ja abgedroschen sein, aber bunte Farben mag ich letztlich doch lieber als oliv oder reine Naturtöne, man findet die Kinder viel leichter wieder. *g* Und bauchfrei müssen die armen Kleinen diesmal auch nicht gehen. (Btw… in Pegnitz haben mein Mann und ich uns kennengelernt…) Der Ringelpulli mit den Wuschelrüschen ist auch sehr schön.

Und ganz am Ende dann auch endlich mal die Schnitte in meiner Größe. Abendmode in PLUS, beginnend mit einem Gähnrock. Grundfarbe schwarz, diesmal bestickter Samt. Ja. Same Procedure as every year. Hose und Rock mit Gummizug… ist das alles, was „Irma Mahnel“ zu bieten hat? Ah, nicht ganz… Ein Top mit schöner Nahtführung und eine Jacke mit spitzen Ärmeln. Nicht der Gipfel der Innovation… aber ausbaufähig. Trotzdem… mein Weihnachtsoutfit bekommt eine Jacke aus Seide, die habe hier schon. Also nix mit Samt.

Und der Bastelteil bietet natürlich schon Weihnachtsdeko. Nun gut, wenn man selber basteln will, dann darf die auch etwas zeitiger dran sein. Die Idee für den Adventskalender gefällt mir richtig gut. Zumal wir im Wohnzimmer keine Vorhänge haben, da wäre Platz. Mal sehen, ob ich die Zeit dafür finde. Der Advent kommt immer so wahnsinnig, rasend schnell. War nicht gerade erst Ostern? 😉

Revue de Presse: Sew News May 2006

Es gäbe ja noch mehr Zeitschriften, aber ich kann nicht alle abonnieren. Die amerikanischen verkneife ich mir.

Was mich dann allerdings nicht hindert, jedem aus dem Freundeskreis der rüberfliegt, einen Kaufauftrag mitzugeben. 😀 So gelangte jetzt auch die Mai Ausgabe der SewNews in meine Hände. Da sie aus mehr Text und weniger Bildern besteht als deutsche Nähzeitschriften brauchte ich zur „Verdauung“ natürlich etwas länger…

Das Titelbild ist, gelinde gesagt, Sch****. Blaue, orangene, gelbe und weiße Schrift auf einem Hintergrund der unruhig in blau, gelb, grün und weiß gemustert ist. Also die Farbharmonie ist so gewahrt, aber die Lesbarkeit kann kein Kriterium gewesen sein. :o)

Dennoch gelingt es mir, die Hauptthemen zu identifizieren: Nähtips für durchsichtige Stoffe, ein „Budget Friendly“ Party Dekor, Aufmotzen für Abschlussballkleider (Klar, ist in den USA die Saison dafür), körpernahe Oberteile anpassen und ein Interview mit jemandem, von dem ich noch nie gehört habe. (Aber „Craft Lady of Steel“ klingt interessant. Mal google anwerfen…)

Aber dann mal an den beiden Werbeseiten zum Einstieg vorbei ins Heft… Das Editorial verrät, was der Titel schon andeutet: Es ist Ballkleidsaison (Hochzeiten nicht vergessen) und etliche Artikel werden sich diesem Thema widmen.

Als nächstes folgen die Tips der Leser. Also ob es wirklich weniger Arbeit macht, einen weißen Faden, mit dem eine Hose gesäumt wurde, mit Stoffmalstift schwarz zu pinseln, als einfach vorher den richtigen Faden zu benutzen? Mal abgesehen davon, daß Stoffmalstifte teurer als Nähfäden sind und obendrein eintrocknen, wenn man sie nicht ständig benutzt. Naja, es ist immerhin tröstlich zu lesen, daß andere Näherinnen auf diesem Globus auch nur mit Wasser kochen. :p

In der Kolumne geht es um „Charity Sewing“, sehr populär in USA. Sachen für andere nähen. Hier besonders Hüte für Chemo-Patientinnen. (Ob die Beschenkten immer überglücklich sind, weiß ich nicht, aber in punkto Engagement für Wohltätigkeit könnten wir uns vielleicht von den Amerikanerinnen mal eine Scheibe abschneiden?)

„Question & Answer“ ist die nächste Sparte, eine Leserfrage wird ausführlich beantwortet. Das Ergebnis ist eine nette und gut bebilderte Anleitung zum Smoken/ Raffen mit Gummifaden. (Nicht neu, machte meine Oma schon so, aber es kommen ja immer „frische“ Näherinnen dazu, die es nicht kennen.) Dann kommt noch eine Lösung für Plus-Größen, nämlich was man machen kann, wenn an fertigen Sweats oder Shirts mal wieder die Schultern zu breit sind. Raffen wäre jetzt nicht mein Fall, aber kleine Falten können unter Umständen sogar gut aussehen.

Wer sich jetzt wundert, warum so viel zu lesen ist… Sewnews ist kein Schnittmusterheft. Mehr Text und Anleitungen, aber kein Schnittbogen. Apropos Anleitungen… zur Herstellung von Stoffrosen, sechs bebilderte Seiten, die sich mit Prinzessoberteilen befassen, inklusive Schnittanpassung in verschiedene Richtungen und weiteren Tips, etwa über Einlagen, Stäbchen oder Futter. Mit der Anleitung sollte die Anpassung gelingen,

Das schnell gemacht Haarband aus zwei Schals ist offensichtlich als „Jugendprojekt“ gedacht. Ein bißchen brav im Stil vielleicht, aber sicher eine gute Idee, wenn man ein Projekt für einen Nachmittag für Mädchen sucht.

Zum Ausschneiden dann die Serie „the basics“ mit jeder Menge Tips und Tricks zum Nähen von feinen und transparenten Stoffen. Auch wer noch nie so was genäht hat, ist nach diesem Artikel für alle Eventualitäten und Tücken gerüstet. Wer schon Erfahrung damit hat, erfährt allerdings auch nichts neues. Und wer es ausschneidet, verliert dafür die erste Seite des folgenden Artikels. (Zugegebenermaßen nur ein Bild. Aber so viel Werbung wie im Heft ist… hätte man doch eine Seite dort hin…? Nein…?)

Weiter geht es mit Pailletten, Perlen und Co. Welche Arten gibt es, Vorschläge, wie man sie einsetzen kann und Techniken, wie man sie aufbringt. Von Hand. Den genialen Trick, wie man mal eben eine große Perlenstickerei mit der Maschine in drei Minuten macht haben sie auch nicht. Schade, irgendwie… :o)

Die neuesten Maschinenstickmuster verschiedener Firmen interessieren mich jetzt mangels Masse nicht so. Das eine von Grand Slam Design sieht gut aus. Sollte aber in freier Technik auch hinzubekommen sein…

Anschließend das Interview… Jocelyn Worrall sagt mir ja gar nichts, die Sendung hieß wohl „Craft Corner Deathmatch“, was mich noch mal zu google treibt…. Hm, „Martha Stewart meets Mad Max“… klingt nach einem interessanten Konzept. Die Kandidaten bekommen wohl irgendwelches Material und eine Aufgabe und müssen dann zusehen, wie sie mit dem Material klar kommen. (Schmuck aus Seife und Fäden, Taschen aus Klebebandd,…) In zehn Minuten. Klingt nach einer lustigen Sendung. Schade, daß so was in Deutschland nicht gesendet wird. (Hm… zehn Minuten pro Runde… das klingt doch nach einem schönen Life-Wettbewerb für den Kongress in Aachen? 😉 )

Aufmotzen und umarbeiten von fertigen/ alten Ballkleidern ist das nächste Thema. Ja, das Zeug ist teuer, da lohnt sich das sicher. Die Ergebnisse sind definitiv Geschmackssache, aber etliche Veränderungen machen wirklich ein „neues“ Kleid aus dem alten. (Und die Variante mit den Rosen… oh, meine Schwäche für Rosen bricht wieder durch…)

Wie man einem Rock eine gewellte Saumlinie verpasst will ich gar nicht wissen (also so diese Art von Muschelsaum, wie man sie an Vorhangschabracken auch gerne findet…), aber wenn ich wollte, könnte ich jetzt. Na gut, an einem Kinderröckchen vielleicht… Eventuell an Kleidern für Brautjungfern, wenn die nicht älter als sweet little sixteen sind… nö, nein, nicht mein Stil. (Und dieser überaus wertvolle Tip im braunen Kreis: eine saubere Maschine macht sauberere Stiche… naja, vermutlich kann man es nicht oft genug sagen. Genauso wie die Sache mit der frischen Nadel… :p )

Hoppla, eine Seite später fühle ich mich ein eine Hausfrauenzeitschrift versetzt. (Nicht gegen Hausfrauen… nur etwas unerwartet an dieser Stelle.) Wie veranstalte ich eine Party? Wie organisiere ich es, wie sollte ien Buffet aufgebaut werden, wie dekoriert man einen Tisch…. Die Fragen, die ich schon immer in einer Nähzeitung beantwortet haben wollte. (Gut, die Tips sind alle nicht verkehrt, das nicht. Allerdings frage ich mich, wie groß der Keller amerikanischer Häuser ist, wenn jeder problemlos die vorgeschlagene Sammlung von Party-Deko-Materialien im Keller hat, die man mit allem vollstopft, was man billig findet und mal brauchen könnte???!?

Immerhin gibt es noch eine Anleitung für ein genähtes Brotkörbchen, eine Serviette aus zwei verschiedenen Stoffen und eine art „Schoßset“. Also wie ein Tischset, nur um es bei einer Party ohne Tische auf den Schoß zu legen, mit Halter fürs Besteck und einer mit Schleifchen eingerollten Serviette. Ich vermute, es gibt einen Grund, warum das Photo das Teil auf dem Tisch zeigt. Ich würde vermuten, daß Besteck und Serviette elegant zu Boden gehen, wenn man sich das tatsächlich auf den Schoß legt und gleichzeitig noch einen vollen Teller sowie ein Weinglas balanciert. :o) (Fällt das irgendwie auf, daß ich nicht so der Typ für Heim-Deko bin? gg)

Für Leinen wäre ich schon eher der Typ. Aber auf die Idee, ein handbesticktes Zierhandtuch draus zu machen käme ich dann doch nicht. Immerhin lerne ich, daß es auch Leinenstickgarn gibt.

An wen sich „Here Comes the Bride“ wohl richtet? Thema ist klar, es geht ums passend machen von Brautkleidern, inklusive dem Einarbeiten von Schlaufen zur BH-Befestigung und einer Möglichkeit, die Schleppe hochzustecken. Aber es beginnt schon damit, wie man die Braut empfängt, wie man ihr schonend beibringt, wenn das Kleid zu eng ist und wie man ggf. einen Preis aushandelt. Ist ja schön, wenn Fortbildung über Zeitschriften erfolgt… aber wenn meine Brautkleid das erste wäre, was eine Schneiderin in ihrem Leben ändert, dann würde ich es wissen wollen. Fürchte ich. :o) (Na gut, ich habe es schon hinter mir…) Aber ich muß zugeben, auch der Artikel ist umfassend und wenn die Grundkennsnisse vorhanden sind, dann sollte es damit tatsächlich gelingen, auch ein Braut- oder aufwendigeres Abendkleid in ein Maßmodell zu verwandeln.

Oh, „Time to Sew“… ein wahrhaft immer aktuelles Thema. Ein paar kleine Tips, wie man sich Nähzeit schaffen kann. Etliches davon klingt umsetzbar, sind wirklich einige gute Ansätze. Auch wenn man genau hinsehen muß, damit es in der Werbung nicht untergeht… (ob das Absicht…?)

„Making Connections“ ist eigentlich eine Bezugsquellensuche. Von dieser Seite des großen Teiches aus nicht so interessant, andererseits eine gute Idee. (Zumindest, wenn man kein Hobbyschneiderin-Forum zur Hand hat. Und andererseits… also der eine oder andere Link bleibt dann doch in meiner Liste haften. Diese süüüßen Knöpfe auf der „news“ Seite… Kreditkarte versteck Warum man zum Nähen allerdings eine Teemaschine braucht erschließt sich mir nicht so ganz…:-/ Oh, noch mehr Links… „sew cyber“ ist natürlich auch nur eine Ausrede, Webshops anzupreisen… ich fürchte… ich muß dringend mal wohin… im Internet…. ich schreibe das hier später fertig, ja?… So in zwei Stunden….? Morgen….? Und noch ein paar Links zu Firmenseiten mit kostenlosen Anleitungen für kleine Projekte…

Nachtrag: Die Links existieren auch nicht mehr alle….

Wie gut, daß danach nur noch Werbung kommt… Bis auf die letzte Seite mit „Prom“-Bildern von den 60ern bis heute. Modesünden über die Jahrzehnte halt. Zumindest ganz lustig…

Tja, und was mache ich nun mit dem Heft? War nett es zu lesen, die interessanten Links werden gebookmarked… aber gerade nicht so die Themen, die ich aktuell dringend brauche. Ich muß wohl doch mal wieder ein paar Sachen in den „Forumsflohmarkt“ stellen…