Ja, mal wieder spät, ich bin mal wieder etwas selten Zuhause… Dementsprechend geht es nicht so sehr vorwärts beim Nähen und Stricken. Aber ein bisschen hat sich in den letzten zwei Monaten getan.
Es mag nicht nach viel aussehen, aber an der grauen Jacke hat sich was recht entscheidendes getan: Es gibt Schulternähte!
Damit hängt die Jacke jetzt selbständig auf der Puppe, ich muss sich nicht mehr mühsam festnadeln. Und dabei dann wieder fürchten, dass ich mir die Nähte schon vorher ausdehne oder so. Hängt ja schon lange genug.
Wer genau hinsieht, sieht noch etwas, nämlich Taschenklappen. Die Taschen sind auch drin. Die Taschenklappen und Taschen waren schon vorbereitet, das Einsetzen ging also vergleichsweise schnell.
Unter der Klappe sind es Paspeltaschen. Ich habe da eine Lieblingsanleitung, die für mich auch gut funktioniert, habe mich hier aber nach der Anleitung gerichtet. Es kann ja immer sein, dass ich was dazu lerne. Ergebnis ist okay, wird aber wohl eher nicht meine Lieblingstechnik.
Aber meine Bügelanlage läuft wieder, daher konnte ich das alles schön ausbügeln.
Aktuell pikiere ich dann grade am Unterkragen weiter. Das zieht sich ja immer…
Trotz der anhaltenden Hitze ging es auch beim zartrosa Pulli weiter. (Dessen Farbe mal wieder absolut nicht realistisch wiedergegeben wird…)
Zumindest ein bisschen. Der Rücken ist bis an den Punkt gewachsen, wo ich für die Armausschnitte zunehmen muss. Aktuell hängen schon drei Knäuel Garn dran (weil ich so wenig wie möglich vernähen und daher auch so wenig wie möglich abschneiden will). Das wird dann noch schlimmer, denn am Vorderteil werden dann erstmal noch zwei Knäuel dazu kommen..
Besser zum Mitnehmen waren die Handstulpen für die diesjährige Obdachlosenaktion.
Auch hier wieder, wie bei meinem eigenen Pulli, das Cool Wool Merino Superfein von Lana Grossa. Da habe ich ja auch kleinere Mengen.
Die Grundanleitung sind die „Onyx Mitts„, was ich von der Maschenzahl aber angepassen musste, damit das Muster (Vogue Knitting Band 3, Nummer 11, „Fließende Blöcke“ in der deutschen Ausgabe) draufpasst.
Ja, einfach Streifen ginge schneller, aber so ist es einfach interessanter. Das Paar werde ich auch noch schaffen, aber danach wird es eher mit den Weihnachtssocken für meinen kleinen Bruder weiter gehen.
Die Zeit, die ich auf dem eigenen Sofa für Handarbeiten habe, die ging vor allem für Hexagons drauf.
Und zwar so, dass ich jetzt erstmal wieder damit beschäftigt bin, größere Mengen an Hexagons zu schneiden und zu falten.
Wenn ich mir die Stoffe anschaue, die so als nächstes kommen, werde ich zum einen eine kurze Nähphase und dann wieder eine sehr lange schneide und falte Phase haben und ich sollte mal wieder ein Nähprojekt fertig bekommen (das passende, waschbare Stoffe enthält), damit mir nicht mittelfristig die Hexagons ausgehen.
Die graue Jacke wird noch eine Weile brauchen, bis sie fertig ist und der Wollstoff ist nicht waschbar, daher nicht geeignet. Aber mal gucken, welche Stoffe in der Vorweihnachtszeit anfallen.
Die Leseecke hat sich allmählich auch wieder sortiert.
Bei der freiwilligen Lektüre (links) bin ich jetzt bei einem Buch angekommen, das jetzt offiziell Buch sechs ist.
Angesichts von knapp 800 Seiten nicht sicher, ob ich dieses Jahr noch fertig werde. Aber so wie es ausschaut, könnten noch ein paar längere Bahnfahrten kommen. Andererseits macht es natürlich wenig Spaß, ausgerechnet ein dickes, schweres Buch immer mit sich rumzuschleppen.
(Und die gelbe Pflichtlektüre… natürlich ist alles gelesen, was ich aktiv anwenden muss. Der Rest zieht sich halt so vor sich hin… aber es geht weiter.)
Und wie immer… mal gucken, ob es in zwei Monaten sichtbare Fortschritte gibt…




