Jeans und Restepulli

Barbie in Jeans und PulliNatürlich auch wieder fürs Püppi.

Von der weichen Lamawolle („Miski“ von Mirasol Yarn) blieb mir ein Rest. Ich habe mich grob von einer Strickanleitung aus der Burda Barbie Sonderausgabe inspirieren lassen und ein Pullichen gestrickt. Quer und einfach kraus. Als ich Vorder- und Rückenteil fertig hatte, habe ich die Schulternähte geschlossen, die restliche Wolle in zwei Teile geteilt und jeweils noch so viel Ärmel direkt drangestrickt, wie ging. Das waren dann irgendwie zwei Reihen und die Abkettreihe. Zum Glück wird Barbie nicht wirklich kalt, denn ein so warmer Pulli mit derart kurzen Ärmeln ist natürlich nur wenig sinnvoll.

Und dann entdeckte ich gut versteckt im gleichen Heft tatsächlich so was wie einen „normalen“ Hosenschnitt für Barbie! (Bis auf einen „Diskoanzug“ aus Jersey sonst nur Kleider und Röcke.) Und da ich mir selber zum Astrokatzen-Shirt eine Schlupfjeans genäht hatte (die noch nicht photographiert ist…) war noch eine Menge Stretch Jeans in Anthrazit da und Barbie kommt kleidungstechnisch endlich in diesem Jahrtausend an. Zu nähen war das mit dem Klettverschluss in der hinteren Mitte recht fieselig (okay, könnte einen Grund geben, warum Barbie eher Kleider trägt…), dass ich Jeans verwendet habe, machte es nicht besser. Und wenn der nicht ordentlich Stretch hätte, ginge die Hose nicht über Barbies Oberschenkel.

Der Gürtel ist etwas zusammengequält, zu viele Kurven und Rundungen für Jeans. Geschlossen mit einem von Hand aufgenähten Druckknopf, verziert mit einem normalen Knopf. Die Anleitung schlug eine 1,2 cm breite Gürtelschnalle mit Dorn vor. Also… irgendwo gibt es so was bestimmt, aber nicht in meinem Vorrat und ich war auch null motiviert, so was exotisches zu suchen.

Aber so als Kombi sieht es nett aus.

Gemini, der Pulli mit den zwei Gesichtern

Gemini, the two faced top

Stricktop GeminiIn der Knitty Frühjahr Sommer 2012 lachte mich dieses gestrickte Top an.

From the spring summer 2012 knitty I liked this knitted T-Shirt right away.

Garn ist „Linen“ von katia, das ich in der Maschenkunst bekam. Mit 3,5er Nadeln bekam ich die Maschenprobe immerhin bezüglich der Maschenzahl passend, die Reihen stimmten mal wieder nicht. Da ich aber einen kurzen Oberkörper habe, ist das sogar eher praktisch.

The yarn is „Linen“ from katia which Maschenkunst carries. I used 3.5mm needles so I could at least match the stitches of the gauge. The rows don’t fit at all as it is often the case with me. But since I am rather short between bust and waist that is even an advantage.

Sommerpulli GeminiIch habe nach den Anweisungen Größe 1XL gestrickt und dann zur Hüfte noch ein paar mehr Zugabereihen gearbeitet. Und bin mit der Paßform zufrieden.

I decided to knit size 1XL and added some extra stitches for the hips. I like the fit as it turned out.

Der Clou des Pullis: Man kann je nach Lust und Laune die geschlossene Seite oder die mit dem luftien Lochmuster nach vorne tragen. Ich glaube, mir gefällt es mit dem Lochmuster besser. Wie seht ihr das?

The special twist of the sweater? You can either wear the plain side to the front or go for the lacy one. I think I prefer lacy, what do you think?

Weitere Details vom Stricken gibt es wie immer auf ravelry.

More details from the knitting process are on ravelry as always.

 

Rondeur bleu

Pullover habe ich früher viele gestrickt, aber in den 80ern kam es auf die Paßform nicht an und seit meinem Strick-Neustart habe ich mich kaum dran getraut. Aber das Modell gefiel mir so gut und erschien auch fix zu stricken, daß ich mich ran wagte.

I’ve knitted a lot of sweaters in my long ago knitting days, but those were the 1980s and fit was not an issue then. Since I had my knit restart I hardly ever made sweaters. But I liked this pattern and it looked as if it was quite a quick knit, so I dared to try it.

RondeurDer kurzärmelige „Rondeur“ aus der aktuellen Sommerknitty mußte es werden. Gefallen hat mir nicht nur die figurbetonte Form, sondern auch die lacige Betonung der Raglanform.

Im Gegensatz zum Original habe ich mich für maschinenwaschbare Baumwolle „Monaco“ von katia entschieden. (Und ja, die Maschenkunst hat auch nette und nicht teuere Standardgarne.) Und überraschenderweise kam ich auf Anhieb auf die gleiche Maschenzahl wie die Maschenprobe, ohne eine Nadelgröße runter gehen zu müssen. Daß ich in der Höhe mehr Reihen brauchte war nicht so schlecht, denn dadurch war die Anpassung an meinen kurzen Oberkörper einfacher.

What I liked on „Rondeur“ from the summer issue of Knitty is not only the simple but figure hugging shape but also the lacey enhancement of the raglan shape.

I’ve chosen a machine washable cotton yarn „Monaco“ from katia. (Yes, Maschenkunst does also have sensibly priced standard yarns.) To my surprise my gauge matched the stitch count of the gauge without having to go down a needle size. I needed more rows though, but that wasn’t bad as it helped to fit it to my short torso.

In der Weite habe ich die Größe 1X gestrickt, nur zur Hüfte hin habe ich einmal mehr zugenommen. Und in der Länge habe ich immer wieder anprobiert. Die Anleitung gibt auch Maße relativ zu den eigenen Körpermaßen, das hilft bei der Anpassung.

I made size 1x for the number of stitches. Only in the hip shaping I added one row of adding stitches more than the pattern calls for this size. To fit it on the length I tried it on very often while knitting. The pattern gives you instructions how to shape according to your body measurements, that helps.

Webband von KafkaUnd weil der Pulli vorne und hinten den gleichen Ausschnitt hat, habe ich hinten noch mit etwas Webband von Kafka markiert. Ganz locker angenäht, damit der Pullover sich passend dehnen kann.

(Da die Bänder von Kafka mit einem schönen Abschluss an den Seiten gewebt sind, sind sie sehr weich und kratzen auch nicht auf der Haut.)

Front and back neckline are the same for this sweater so I used a bit of ribbon from Kafka to mark the back. Sewn with „ease“ so the neckline will still be able to stretch as it should.

(The ribbons by Kafka have very soft woven borders, so they are not scratchy on the skin.)

Ich mag das Ergebnis, denn der Pulli macht mehr Sanduhr-Figur als ich eigentlich habe. Aber vielleicht brauche ich noch einen Rock dazu… mal sehen. Den Preis, daß man den Bauch natürlich auch sieht zahle ich in der Gesamtansicht aber gerne. 🙂

I like the result because the sweater gives me more hourglass shape than I actually have. Maybe I need a skirt to go with it… we’ll see. The price to pay for that is that also the belly is well visible, but on a whole I’m willing to pay that price. 🙂

Noch ein Knäuel weiter

Another ball of wool

Rückenteil, Anfang Knäuel dreiDa ich ja schon seit vor Ostern an dem Pulli stricke bin ich inzwischen natürlich ein Stück weiter. (Mit dem Posten von dem Pulli bin ich definitiv hinten dran, aber ich gebe mir Mühe, aufzuholen und künftig aktueller zu berichten.)

Das erste Knäuel gab ja nicht mehr so viel her. Nach den ganzen Maschenproben reichte es kaum über das Bündchen hinaus.

Mit dem zweiten kam ich dann doch schon weiter, wie man sieht. Nicht so gut gefiel mir allerdings der Knoten im zweiten Knäuel. Das ist jetzt nicht so ganz die Qualität, die ich schätze. Mal sehen, wie das weitergeht…

As I started this sweater before Easter there is of course some progress since then. (I’m a bit behind with my postings of my knitting, but I’m trying to catch up and being more up to date in the future.)

What was leftover from my first ball after the swatching didn’t bring me far, just the cuff and two more rows. That was it then.

The second ball did bring me much further, as the picture shows. What I was less happy with is the fact, that the yarn was broken and the ends knotted together towards the end of the ball. That is actually not the quality of yarn I prefer. So I hope this will not happen on every second ball…

Garn neu anknüpfenAußerdem habe ich mal eine neue Technik ausprobiert, das Garn des neuen Knäuels anzuknüpfen.

Bisher habe ich immer einfach aufgehört, ein neues Knäuel angefangen und dann eben die Enden vernäht. Bei Socken habe ich auch schon mal einfach Ende vom einen und Anfang vom nächsten Knäuel miteinder verdrillt und dann über einige Maschen beide Fäden zusammengestrickt. Für einen Pulli will mir das jedoch nicht gefallen, ein bißchen sieht man es doch.

Ich habe aber auch Anleitungen gesehen (ich kann mir dummerweise nie merken, wo ich was gefunden habe, deswegen kann ich auch nie nachgucken, wie es genau ging), bei denen der Faden geteilt wird, dann die Hälfte vom alten mit der Hälfte vom neuen Garn zusammengedreht wird und dann einige Maschen mit diesem „halb-halb“ Garn gestrickt werden, bevor man ganz auf das neue Knäuel wechselt.

Gut, das funktioniert… aber wo der Vorteil ist, erschließt sich mir nicht ganz. Jetzt habe ich auf der Rückseite halt zwei Mal zwei halbe Faden, statt zwei Mal einen ganzen Faden zum Vernähen. Da fehlt mir wohl noch der entscheidende Punkt?

Also I decided to try a new technique for joining the new ball.

So far I had just stopped at the end of one ball when the yarn got to short and knitted the next stitch with the new ball. And at the end I had to weave in the ends, of course. On socks often I just twisted both ends over some centimeters and knit some stitches with that „double yarn“. For socks okay, but not for a sweater, because it remains a bit visible.

Sometime ago I’ve seen somewhere (I never remember where I’ve found something, I just remember the facts, so I can not look again, what it was exactely) another techniques: You untwist the end of both balls and separate them into two strands each. the you twist together one half of the old ball and the other half of the new ball and knit some stitches with that newly twisted yarn before you go on with the new ball alltogether. Well, that works nicely, but I must have missed the point somewhere. Instead of two dangling strands of yarn I have four half strands of yarn dangling. (And to weave in at the end.) So, what’s the point?