Stolper…. da war ja noch ein Stöckchen

Nicht daß ich die Stöckchen nicht schon seit geraumer Zeit durch die Blogs fliege sehe… Jetzt hat es mich doch erwischt, Heike warf es, aber da ich schon mit Kongressvorbereitungen beschäftigt war, mußte es erst einmal liegen bleiben.

Bis jetzt.

Warum bloggst Du?

Aaalso… es war einmal im letzten Jahr, da tobte Tuxedo durch den Burda-Chat und quengelte alle an, die nicht schnell genug wegliefen, ob sie nicht bei den gaaanz neuen Burda-Blogs mitmachen wollten… kurz und gut, ich habe mich breitschlagen lassen.

Und hier eine Möglichkeit gefunden, ausführlich rumzusülzen.

Auch mal mit persönlicheren (Näh)sachen oder über Paris. Das Hobbyschneiderin-Forum, wo ich ja auch so einiges an Beiträgen geliefert habe, wollte ich dafür nämlich nicht unbegrenzt „missbrauchen“. 😀 Und so eine eigene Webseite macht ja viel Arbeit und so… Also… wurde es ein Blog

Warum lesen Deine Leser Deinen Blog?

Ja das wüßte ich auch mal gerne…? Fragt nicht mich, fragt die Leser. 😉

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?

Hm, das kann ich so ganz genau nicht sagen, denn sie sind ja nach Häufigkeit sortiert.

Die meisten kamen heute jedenfalls (wie immer) direkt in den Blog, weitere 50 über die Seite von Burdamode, sei es die allgemeine Seite, sei es die Burda-Blog-Seite.

32 Leute kamen über den Link im Hobbyschneiderinstrang über die Aachen-Berichterstattung

12 mal über google zu der Frage „wie viel braucht man für 40m Baumwolle“ – Tja, keine ahnung, was mit der Frage gemeint war.

Die drei Leute die nach „KVB Fahrplanänderungen“ gesucht haben werden wohl hier auch nicht glücklich. 😀

Falls keine der „gehäuften“ Wege der letzte zu meiner Seite war, wäre die letzte Suchanfrage „offenkantige verarbeitung nähanleitung“ gewesen.

Tja, Pech… darüber steht hier nichts. 🙁

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Also eigentlich… bekommen alle mehr Aufmerksamkeit, als ich erwarten würde. Gewöhnlich zwischen 300 und 400 Leser pro Tag finde ich mehr als beträchtlich. (Was an den Tagen los ist, wenn es 500 oder gar 800 sind würde mich allerdings auch mal interessieren?)

Dein aktuelles Lieblings-Blog?

Gibt es eigentlich keines. Wenn ich Zeit habe, lese ich viele Blogs auf einmal, wenn ich keine Zeit habe, dann auch tage- oder wochenlang (fast) keines.

Einige davon stehen ja in meiner Blogroll, weil ich sie thematisch interessant finde, andere lese ich, weil ich die Blogger persönlich kenne und so auf dem Laufenden bin, was sie gerade so treiben. Und wieder andere eben, wenn ich gerade mal wieder viel Zeit habe. 😀

Okay, die Burdablogs lese ich wirklich fast jeden Tag, damit wäre wohl Bärbels Blog zumindest das am häufigsten gelesene. Aber sie schreibt ja auch viel.

Welches Blog hast du zuletzt gelesen?

Heikes, um die Fragen noch mal zu lesen.

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?

Keine, sonst komme ich ja vor lauter Lesen endgültig zu nichts mehr. Das würde meine Neugier sonst nicht verkrafen. gg

An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?

Äh ja.. das wird schwierig… deutschsprachige Blogs, die es nicht schon hatten…

Fangen wir mit dem lieben Tuxedo, dem derzeit weltlustigste Zauberer an, der mir die Bloggerei eingebrockt hat. Außerdem kann er mal wieder was bloggen…

Dann Doro, weil sie meine Leidenschaft für mittelalterliche Gewänder auslebt, für die ich nie Zeit habe.

Natürlich eines an Bärbel, weil ich ihr Blog wohl wirklich am häufigsten lese. Sie hat es zwar von Heike auch schon mal liegen, aber vielleicht übersieht sie es nicht mehr, wenn es zwei Stöckchen sind. gg

Und, last but not least, an Workshopqueen Tinalein, damit ihr Blog nicht einschläft. 😉

Verstrickt & Zugenäht – Die Frage der Woche 40/2006

Nähfreundin will wissen:

Was würdest Du gerne mal nähen? Warum hast Du es bisher noch nicht getan?

Hm. Also daß meine Ideen schneller kommen, als ich sie umsetzen kann war schon immer mein Problem. Von daher gibt es ganz viele Sachen, die ich gerne mal genäht hätte, die aber von anderen Projekten überholt wurden. (Das war beim Stricken ja früher nicht anders. Ich hatte ja mal gedacht, mit Nähen käme ich besser nach, weil es schneller geht… 😀 )

Was ich seit einiger Zeit gerne mal machen würde sind historische Kostüme, möglichst original vom Schnitt her.

Aber da ich mit meiner Alltagsgarderobe bislang immer gut beschäftigt war („Kaufen“ scheidet aus Paßformgründen in der Regel aus), mußte das bisher immer warten.

Mal sehen, ob ich es zumindest irgendwann „gewandet“ nach Provins schaffe…

Verstrickt & Zugenäht – Die Frage der Woche 39/2006

Nähfreundin will wissen:

Ab welcher Größe fangen für dich Reste an; besser gefragt: Welche Stoffmenge hebst Du auf, um sie evtl. anderweitig verarbeiten zu können?

Tja…. kommt drauf an.

Ich habe große Reste, die kommen in die Stofftruhe zurück. Das sind in erster Linie Sachen, die noch die volle Breite haben und so.. hm… je nach Stoffart 40 oder 50cm lang sind.

Dann habe ich kleiner Reste, die kommen in eine andere Truhe. Zum Flicken, aber auch für Applikationen und so. Sagen wir… Handgroß sollten sie sein, also mindestens handbreit und lang wie meine Hand. Aber auch das kommt drauf an. Bei Motivstoffen reicht auch mal ein Motiv. Auch bei Wäschestoffen und Wäschespitze kann das ein kleines Stück sein.

Ganz schmale Reste, etwa abgeschnittene Webekanten, das ist Müll, das werfe ich weg.

Verstrickt & Zugenäht – Die Frage der Woche 38/2006

Nähfreundin will wissen:

Welchen Stoff/ Material vernähst du am liebsten und warum?

Am liebsten aus nähtechnischer Sicht eigentlich schöne Wolltuche. Die legen sich schön, lassen sich gut bügeln und dressieren… spielen eigentlich bei allem gut mit.

Komischerweise wird für Anfänger ja immer Baumwolle empfohlen, dabei ist Wolle doch viel einfacher zu verarbeiten? :-/

Verstrickt & Zugenäht – Die Frage der Woche 37/2006

Nähfreundin will wissen:

Bist Du auch vom SWAP-Fieber befallen?

Wenn nicht, warum?

Klare Antwort: Nein, bin ich nicht.

Ich nähe schon seit Jahren mit Plan, nicht so strikt, bei meinem Nähtempo würde ich auch mit elf Teile nie fertig, aber ich überlege, zu welchem Anlass oder welcher Gelegenheit ich was brauche und nähe dann immer zusammenpassend.

Für die Arbeit ist das in der Regel ein Kostüm oder Hosenanzug mit zwei Oberteilen, für die Freizeit dann eben Rock oder Hose mit zwei passenden Oberteilen.

Und da ich so gewisse bevorzugte Farbstellungen habe (zur Zeit türkis oder rot, das verträgt sich untereinander allerdings gar nicht), passen ja auch die Sachen vom Vorjahr oder den Vorjahren noch dazu. So habe ich inzwischen eine (naja, eher zwei…) kompakte Grundgarderoben, wo ich untereinander viel kombinieren kann. Speziell auf Reisen auch praktisch, ganz besonders, weil man mit weniger Schuhen auskommt.

Und weil ich im Moment ausreichend „Basis“ habe, kann ich mir in nächster Zeit auch ein paar Einzelstücke neben der Reihe „leisten“. 🙂

(Böse Zungen behaupten ja, ich würde aus Prinzip immer genau das Gegenteil von allen anderen machen. Aber… ich kann nichts dafür, es passiert einfach. 😉 )

Verstrickt & Zugenäht – Die Frage der Woche 36/2006

Nähfreundin will wissen:

Man braucht nicht immer einen Handwerker zu bestellen. Man kann sich sein Heim auch selbst ruinieren.

E.Kishon, Kishon für alle Fälle

Im übertragenen Sinne gefragt:

Hast Du schon mal ein gekauftes Kleidungsstück selbst ändern wollen – weil Du ja nähen kannst ;-)) – und es dann zu einem untragbaren Teil geändert??????

Kurz, langweilig und unkreativ: Nein.

Ich hasse ändern und von daher lass ich es, wenn irgend möglich. Lieber wegwerfen und neu kaufen.

Geändert werden die Anzujacken von meinem Mann. Aber damit das gut aussieht, müssen die Ärmel von der Schulter her geändert werden und das überlasse ich lieber jemandem, der sich damit auskennt.

Kostet eine Menge Geld.

Aber sieht hinterher gut aus.

Und ich… hasse ändern.

Verstrickt & Zugenäht – Die Frage der Woche 35/2006

Nähfreundin will wissen:

(Diesmal mit gehöriger Verspätung meinerseits, aber ich könnte schwören, als ich Montag Abend nachgeguckt habe, war da noch keine neue Frage?? )

Gibt es etwas oder irgendwen, der/die/das immer beim Nähen dabei ist/ sein muß?

Hm… letztlich ich und die Nähmaschine. 😀

Und der Nahttrenner…

Fernsehen geht nicht mehr, weil die aktuelle Wohnung deutlich mehr Zimmer als Fernseher hat und das war auch immer so zweischneidig, denn war der Film interessant, blieb das Nähen auf der Strecke. Und war das Programm langweilig, bin ich rumgezappt, auf der Suche nach was Interessanterem.

Und die Hände frei für irgendwas habe ich auch nicht wirklich. Getränke in der Nähe schon gar nicht, der arme Stoff! 😉

Musik hören… ich sollte doch mal einen zweiten CD-Player für oben anschaffen, wo die Näma steht.

Verstrickt & Zugenäht – Die Frage der Woche 34/2006

Nähfreundin will wissen:

Nach welchen Kriterien kaufst Du deine Stoffe? Nimmst Du Stoffreste von evtl.Komplementärstoffen zum Einkauf mit, damit alles ein bißchen zusammenpaßt oder wandert – fast – jeder in Frage kommende Stoff in deinen Einkaufskorb? Erzähl mal.

Theoretisch kaufe ich ja nur noch für bestimmte Projekte Stoffe, wobei ein „Projekt“ mehr oder weniger ein ganzes Outfit ist, also z.B. ein Hosenanzug mit mehreren Oberteilen oder so. Und da kaufe ich die Stoffe auch zusammenpassend. Und trage kleine Schnipsel mit mir herum, bis ich alles beieinander habe.

Praktisch werde ich gelegentlich doch mal schwach und kaufe was außer der Reihe. Da ich aber „meine“ Farben habe bzw. durchaus weiß, was in meinem Kleiderschrank noch so hängt und einer Ergänzung bedarf, passt es meistens auch.

Ach ja, schöne Jerseys für Shirts, die kaufe ich auch „einfach so“, aber die vernähe ich ja auch schnell. Und irgendwas, wozu das Shirt dann paßt, findet sich eigentlich immer. Denn, siehe oben, ich habe ja „meine“ Farben…

Verstrickt & Zugenäht – Die Frage der Woche 30/2006

Nähfreundin will wissen:

Daß die meisten Malerfolie aus dem Baumarkt zum Schnitte kopieren benutzen, das ist ja allseits bekannt.

Aber hast Du schon mal ein Material oder einen Gegenstand zweckentfremdet „vernäht“?

Nun, ich benutze alles, was mir in die Finger kommt. Steine von normannischen Stränden zum Beschweren statt Gewichte, Papierclips statt Stecknadeln, die Malerfolie für Schnitte… aber wenn ich jetzt ein konkretes Beispiel sagen soll… dann fällt mir nicht viel ein.

Daß ich gerade wieder etwas „ungewöhnliches“ mache fällt mir nämlich immer erst auf, wenn mich wieder jemand entgeistert anguckt und sagt „Was machst du denn da!?!“ :o)

Verstrickt & Zugenäht – Die Frage der Woche 29/2006

Nähfreundin will wissen:

Diesmal eine Frage an die „Vielnäher“.

Trägst Du alles,was Du selbst genäht hast, oder hängt das eine oder andere Teil ungetragen im Schrank?

Hm, bin ich ein „Vielnäher“? Gute Frage… liebe Nähfreundin, ab wann ist man den ein „Vielnäher“??

Nun gut, ich beantworte die Frage trotzdem mal… :o)

Ungetragen im Schrank, ja das kommt vor. Allerdings nicht, weil es mir nicht passt, sondern weil ich ja so langsam nähe und da kann das Sommerkleid dann auch pünktlich zu Weihnachten fertig sein. Und dann hängst das erst mal bis zum nächsten Sommer im Schrank.

Ich habe da auch einen weißen Rock mit Oberteil nach einem Patrones-Schnitt. Das habe ich seit drei Jahren und vielleicht sechs, wenn es hoch kommt zehn mal angehabt.

Warum? Es ist nur für sehr heißes Wetter, es ist nicht geeignet, es zur Arbeit zu tragen und ich muß gerade weiße Unterwäsche gewaschen und parat haben. 😉 Das alles Zusammen… kommt halt selten vor. Und für den Urlaub ist es auch nicht geeignet, weil aus Leinen mit Baumwolle, das knittert zu sehr.

Aber generell… was im Schrank landet, wird auch getragen. Nur unterschiedlich oft.