Kaffeetüte…

Coffee Bag

KaffeesackNoch so ein schnelles, kleines Projekt…

Another of those quick and small projects…

Mit dem „Direkt-Freunde-Express“ bekam ich mal wieder sehr leckere Kaffee Bohnen aus Indien. Sorte „Mysore Nuggets“. Einen Teil davon habe ich weiterverschenkt und dazu gab es ein schmuckes Säckchen aus Stoffresten. (Schrift frei gestickt mit Valdani Verlaufsgarn.)

Our „comes-by-friends-express“ delivered some very tasty coffee beans from India. Typ „Mysore Nuggets“. A part of them was turned into a gift and I could use up some remnants by making this little coffee (gift) bag. (The writing was done with free machine embroidery and I used variegated thread from Valdani.)

Threads Number 169, High-Octane Clutch (Handtasche)

(The English review is on Patternreview.)

ClutchIn der November 2013 Ausgabe der Threads war als „quick to make“ Projekt diese Clutch drin und die gefiel mir so gut, daß ich sie nacharbeiten wollte. Da ich mal wieder Reste verbraten haben und mich auch nicht so recht für eine Stoffcombination entscheiden konnte, wurden es am Ende vier.

Den Schnitt muß man sich nach einer Schemazeichnung zunächst selber erstellen. Es gibt getrennte Zeichnungen für Futter, für Außenmaterial und den „Fachtrenner“. Die Schemata sind klein und in Inch, was die Sache aber wirklich unnötig schwieriger macht ist, daß maximal drei Maße angegeben sind: Die Höhe, die Breite der Grundlinie, mit der man anfängt zu zeichnen und die Breite der breitesten Stelle. Das klingt zunächst ausreichend, aber die Form kurvt nach innen und man kann der Zeichnung entnehmen, daß sie schmaler wird, als das schmalste angegebene Maß, aber wie schmal genau kann man bei dem kleinen Maßstab eigentlich nur raten.

ClutchDamit meine Schnitteile halbwegs symmetrisch werden, habe ich dann das Papier erst mal so gefaltet wie die Tasche später auch und habe mir den Schnitt so zurechtgeschnitten. Den Fachtrenner habe ich dann gleich vom Futterschnitt rausgepaust. Im Nachhinein wäre es einfacher gewesen, den Schnitt für die Außentasche zu zeichnen und von dort ausgehend ein Teil mit den nötigen NZG für das Futter und davon wiederum ausgehend den Fachtrenner zu basteln.

Das hätte auch einen kleinen Fehler vermieden: Das Futter ist 1 1/4 inches länger als der Außenstoff. Dafür verwendet man als Einschlag für die Nahtzugabe 1/4 inch und soll dann den Außenstoff an die Kanten der eingschlagenen Nahtzugabe anlegen. Nur wird das Futter dadurch nur 1 inch „kürzer“ und es bleibt 1/4 inch übrig. Da diese Stelle später außen an der Tasche liegt und nur durch den aufgenähten Reißverschluss abgedeckt wird, muß man da ein wenig fummeln. Bzw. nachdem ich es merkte, habe ich die Nahtzugaben etwas weiter eingeklappt.

clutchDie Photoanleitung funktioniert so weit ganz gut. Nur die wirklich kniffelige Stelle, nämlich das Annähen des zweiten Reißverschlussbandes wird nicht gezeigt. Selbst aus Stoff ist die Tasche da schon recht steif und da sie nicht sehr groß ist, kann man auch nicht gut wenden und drin nähen. Da ist meine klare Empfehlung einen längeren Reißverschluss zu verwenden und hinterher abzuschneiden. (Was ich bei den meisten Taschen auch gemacht habe, schon weil ich keine in passender Länge hatte.)

ClutchAnsonsten ist die größte Schwierigkeit eigentlich, Reißverschlüsse in passenden Farben zu finden. Da der Reißverschluß als dekoratives Element aufgesetzt wird, geht die „wir nehmen irgendeine Farbe“ Taktik nicht und nahtverdeckte Reißverschlüsse (die mein Dealer in großer Farbauswahl führt) sind auch nicht das Mittel der Wahl…

Bei dem Handgelenksriemen habe ich mich in der Breite nach meinen D-Ringen bzw. Karabinerhaken orientiert und habe die Stoffe auch nicht verstärkt (kein Haushaltsband zur Hand…) sondern die meisten davon mit Webband oder Satinband außen sichtbar verstärkt. Teilweise habe ich auch die Reißverschlussenden mit kleinen Stücken Webband „versteckt“. Da ich die selber gekürzt hatte, sahen die am „Stopp“ natürlich nicht alle so schön aus.

Clutch in schwarz„Quick Project“ trifft so weit zu, zumindest wenn man den Schnitt mal gezeichnet hat. Allerdings vor allem deswegen, weil es halt ein Projekt mit wenig Feinheiten ist. Man könnte vermutlich das eine oder andere noch schneller machen, etwa die Nahtugabe am Futter nicht von Hand nähen, sondern mit einer Maschinenaht.

Das Nähen hat jedenfalls Spaß gemacht und man kann sehr gut mit unterschiedlichen Stoffen und Bändern spielen. Auch könnte man natürlich den Stoff noch anders gestalten, besticken, mit Webbändern betüddeln,…

Kann gut sein, daß ich den Schnitt noch mal mache. Von der Größe her paßt so was wie Handy, Geldbörse und Taschentücher gut rein. Oder ein Knäuel Sockenwolle samt Nadeln und Anleitung…

Jeder Stich von Hand

Each and every stitch by hand

Das war nicht so geplant, hat sich dann aber so ergeben…

I hadn’t planned it like that, but that’s what happened…

PinselrolleAngefangen hat es mit dem Buch Modernes Sashiko von Silke Bosbach, das ich auf der h&h 2013 als Rezensionsexemplar direkt mitnehmen durfte. Zwar wollte ich nicht direkt ein Modell daraus nach arbeiten, aber die verschiedenen Motive gefielen mir sehr gut, so daß klar war, daß ich davon in irgendeiner Form etwas umsetzen muß.

It started with the book Modernes Sashiko by Silke Bosbach which I had received on the h&h 2013 for a review. I had not the intention to make one of the projects, but I loved a lot of the stitchpatterns a lot, so it was clear, I had to use it some way or the other.

Daß ich zwei Firmgeschenke brauchte war ein passender Anlass, so stichelte ich die Grundlage für zwei Pinselrollen.

I needed two gifts for a confirmation, so that was a good moment and I stitched two pieces of fabric for brush rolls.

Der Plan war gewesen, die Säume und die Fächer auf der Innenseite mit der Maschine zu nähen.

The plan was to handstitch the pattern, but doing the hems and the seams for the compartments on the interior by hand.

Dann hatte ich aber schon so viel von Hand genäht, daß ich mir dachte, auf den Rest käme es jetzt auch nicht mehr an… und ich habe alles von Hand gesäumt und auch die Fächer von Hand genäht, nur auf die innere Stoffschicht, so daß sie von außen tatsächlich unsichtbar sind.

Then I had done so many hand stitches, that I thought… What the heck… and continued by hand. Making the hem all around and also stitching the compartments by hand to the inner layer of fabric, so on the outside only the decorative stitches show.

Ich werde das nicht so schnell wieder machen, einfach aus Zeitgründen. Aber das Ergebnis entschädigt und es hat sogar richtig Spaß gemacht.:)

I won’t repeat that any time soon, because I do not have that much time. But the result is really worth it. And handstitching was even fun. 🙂

Kuli – eine Taschenanleitung

(Update September 2012: Die Anleitung enthielt einen Fehler, dieser ist jetzt korrigiert, wer sie vor September 2012 runtergeladen hat, bitte die korrigierte Version runterladen.)

Gezeigt habe ich euch meine vielseitige Urlaubstasche ja schon hier.

I’ve already shown the bag I made for my holidays here.

Die Anleitung hat den Namen „Kuli“ bekommen, weil sie auch große Lasten faßt. (Tragen muß man sie dann leider selber….) Angeblich kommt das Wort sogar aus dem Urdu, einer der vielen Sprachen, die in Indien gesprochen werden. Paßt ja. 🙂

The pattern got the name „Kuli“ because it can take heavy weight. (But you’ll have to carry it yourself…) It is said that the word is Urdu, one of the languages spoken in India. 🙂 Sorry to say the pattern is in German only, but there are some pictures. If you want to give it a try anyhow: follow the link below. The pattern is free for private and non commercial use.

Wer sie auch nachnähen will, kann die Anleitung hier herunterladen. Wie immer kostenlos zum privaten und nicht kommerziellen Gebrauch. 🙂

 

 

Cardito, die Anleitung

How to make Cardito

Mein Kartenmäppchen Cardito habe ich ja schon im Februar gezeigt, aber jetzt ist endlich die Anleitung fertig. (Nicht daß euch der ganzen Indienkrempel zu sehr langweilt…)

Wer also auch ein Zuhause für 14 Karten und einige Geldscheine brauchen kann und noch einige Stoff- und Bandreste übrig hat, der findet hier die ausführliche und bebilderte Anleitung. (Oder das Freebook, wie man auf neudeutsch sagt. Es ist aber nur ein normales pdf. :o) )

This time the instructions how to sew „Cardito“ are only in German, but they have a lot of pictures. If anyone seriously wants to sew it let me now, then I can translate the sewing pattern. And if you don’t remember how it looked like: It’s shown in this entry in February.

Kratzschutz

Scratch protection

Mein derzeitiger Trieb, den Stoff möglichst „Auzuarbeiten“, statt die Reste zu lagern führt dazu, daß ich auch Sachen mache, die ich schon immer mal machen wollte, die aber einfach nie gemacht wurden. Ich habe extrem brüchige Nägel, die Kanten die dann übrig bleiben sind aber sehr scharf, so daß man sich damit erstaunlich tiefe Kratzer zufügen kann. Also habe ich immer eine Nagelfeile dabei.

I am eagerly working to use up all that fabric from the skirt project and the result is, that some ideas I had been wanting to make for long but somehow never happened get finally executed. My fingernails break very easily and the resulting edge can be quite sharp. It is surprising how deep scratches you can execute to yourself with that… So I always carry an emery board with me.

Nur… so eine Nagelfeile feilt nicht nur Nägel, sondern sie kratzt auf allem herum. Kameradisplays zum Beispiel. Und was noch so in meiner Handtasche rumfliegt. Dabei kostet es wirklich nur wenig Zeit und kaum Material, so eine Hülle zu nähen.

Only this does not only smooth nails, it scratches anything. Like displays of cameras. And anything else in my handbag. And it costs hardly any tome and even less material to make a cover.

Stoff mit UmrissMan braucht einen Rest eines etwas festern Stoffs (so wie mitteldicker Jeans zum Beispiel), auf dem zeichnet man zuerst die Umrisse der Feile nach und umnäht die dann zweimal. Einmal auf der gezeichneten Linie, einmal ca 3mm daneben. Kurze Stiche, Stichlänge 2.

You need a scrap of firm fabric like decorators fabric or denim, then you trace the outlines of your emery board. With a short stitch (lenght 2mm) of your sewing machine you stitch once on that line and a second time about 3mm on the outside of it.

ausgeschnittenDanach die Maschine auf Zickzack stellen, Breite 4,5 mm, Stichlänge 1,5mm und wieder die Form umrunden. Dabei trifft der „innere“ Stich des Zickzacks die innere Stepplinie. Danach knapp an den Stichen entlang ausschneiden.

Then you set your machine to zigzag stitch, width 4.5mm, length 1.5mm and you sew around your stitching line. The „inner“ stitch of the zigzag hits your inner line of straight stitch. Then cut away the fabric close to the stitching.

Ich habe ein Farbverlaufsgarn von Valdani genommen („Monochrome M-31“), aber normales Nähgarn geht natürlich auch.

I’ve used variegated thread from Valdani („Monochrome M-31“), but normal sewing or embroidery thread does the same.

Raupe nähenJetzt den Stich breiter (5mm) und kürzer stellen (so wie sonst bei der Knopflochraupe oder zum applizieren) und am breiteren Ende die Rundung umnähen. Etwa 2,5cm unterhalb anfangen und genauso weit auf der anderen Seite runter nähen.

Now set your machine to a wider (5mm) and shorter zigzag stitch. Same stitchlength as you would use for a buttonhole or for appliqué. Now you sew around the curve of the wider end of your fabric strip. Start about 2,5cm down from the „peak“, sew over the curve and go down on the other side the same length.

Zuletzt die beiden Stoffstreifen links auf links aufeinander legen (falls es eine linke Seite gibt) und den Rest mit der engen Zickzack Raupe umrunden. Also Zusammennähen und Versäubern in einem.

NagelfeilenhülleNow lay both pieces on each other, left sides facing (if there is a left side) and sew around the rest with the same buttonhole zigzag stitch as before. That sews the pieces together and overcasts in one step.

Nagelfeile rein, das war es auch schon. Keine Kratzer mehr. 🙂

That’s all, put your emery board in. No more damage in the hand bag. 🙂

Aus Bandlust wurde…?

Lust for ribbons became….?

Ich schulde euch ja noch die Auflösung. Naja, nicht allzuschwer, es wurde mal wieder eine Tasche. Ich habe mir ja vor vielen Jahren eine Tasche genäht, die sich im Alltag und besonders auf Reisen gut bewährt hat. Allerdings zeigt diese allmählich Verschleißerscheinungen. (Bei Gurtband und Baumwollcord verliert der Cord…) Und ein paar kleine Verbesserungsideen hatte ich dann auch noch.

I haven’t told you where the ribbon belongs to. Well, maybe not so difficult, it is a bag, again. Long years ago I’ve made myself a bag which I’ve used a lot, also for travel. So it starts to show signs of use. (If you work sturdy shoulder straps together with soft cotton corduroy the corduroy will loose…). And over the years of use I got some ideas for small improvements.

TascheDas Format habe ich von der alten Tasche übernommen, nur einen Zentimeter tiefer habe ich sie gemacht. Wichtig war mir, daß nur der Boden und die Seitenteile versteift sind, denn dadurch hat sie genug Tragkraft, wenn man sie voll stopft, sie fällt aber ausreichend in sich zusammen, daß sie im Flugzeug noch als zusätzliche Handtasche durchgeht und auch in Museen nicht abgegeben werden muß. Dann darf man sie natürlich nicht voll machen, klar?

I made nearly the same size than the old bag, only one centimeter larger. It was important to stiffen only the sides and the bottom. That makes it sturdy enough to carry also heavy stuff, but she collapses enough when empty that it will pass as additional handbag at the airport check in and also museums normally let me keep it.

Die anderen Teile sind nur mit Volumenvlies verstärkt. Als zusätzliches Sicherheitsfeature gab es Reflexband auf die Streifen für die Schnallen. Und die Stoffe sind immer noch Reste von meinem Patchworkrock. Oh ja, einige der Stoffstücke waren groß. Und natürlich das nette schwarze Band mit den Rosen.

The other pieces got some batting for more strength and shape. There is a bit of reflecting band on the closure straps for added security. The fabric is, as you can see, still more restover of my skirt from long ago. And a lot of black ribbon with roses.

Tasche innenFür das Innenleben habe ich zunächst beibehalten, was sich bewährt hatte. Da wäre die große Tasche in der Klappe. Die ist recht Taschendieb sicher, denn zum einen vermutet da keiner eine Tasche, zum anderen kommt man bei geschlossener Klappe nicht an den Reißverschluß, schon gar nicht unbemerkt. Beim Futter habe ich auch genommen, was noch so da war. Auch der Reißverschluss der weiteren Innentasche (nicht sichtbar, aber an der üblichen Stelle) ist einer, den ich irgendwann mal aus einer Hose rausgetrennt hatte.

On the inside I kept the features I’d liked. First of all the big pocket in the flap. I consider it quite pickpocket save, because first of all no one thinks that there is a pocket and when the flap is closed no one can open the zip. And not without me noticing. The lining was some fabric I still had, also the zip of the second inside pocket (not shown) is something I’d unpicked from a pair of trousers long ago.

Dazugekommen ist die große Vortasche, in die man zum Beispiel gut die Fahrkarten und ausgedruckte Flugunterlagen stecken kann. Da sind sie gleichzeitig sicher, aber auch gut zugänglich. Und der Reißverschluß der die Tasche selber verschließt ist neu. Das hatte mich immer gestört, daß beim Vorgängermodell es je nach Befüllung gerne mal aufklaffte und das an einer Stelle, die ich nicht immer gut im Blick habe. Problem gelöst. 🙂 Warum Reißverschluß UND Schnallen? Ganz einfach, wenn man die Tasche sehr vollstopft, dann geht der Reißverschluß nicht mehr zu, dann kann man sie immer noch mit den Schnallen verschließen. 🙂

What I added is the big pocket on the front. It’s not very deep, but large enough to store flight plans, tickets and other printouts save but quick at hand. Also the zip that closes the main bag is a new feature. That was the only thing that really had bugged me on the old bag: Depending on what an how much I had in my bag it would gap and that at a position I could not always have my eyes on. So problem solved. Whey I used a zip AND clasps? Easy… if you stuff the bag a lot the zip won’t close any longer. But the straps will still close. 🙂

Tasche RückseiteBewährt ist dann noch das hier: Ein Stück Fleece auf der Taschenrückseite. Dann kann man sie nämlich auch als bequemes Kissen verwenden. 🙂

Not new is a piece of soft fleece on the back of the bag: That makes a cozy pillow for a sleep in a park. 🙂

Wie ihr euch denken könnt, hat die Tasche ihre erste Reise auch schon erfolgreich hinter sich.

As you can guess the bag has had it’s first trip already and it worked as expected.

Bandlust

Lust for ribbons

Webbänder werden seit einiger Zeit ja beinahe überschäumend verwendet. Und so allmählich springt aus auf mich über, scheint ansteckend zu sein.

Ribbons are used more and more these days. And slowly I seem to be catching this bug, too. Seems to be contagious.

Detail mit BandMein aktuelles Näh-Projekt benutzt eine Menge Band, allerdings nicht bunt durcheinander, ich bleibe bei einer Sorte. Davon brauche ich allerdings für meine Verhältnisse ziemlich viel. Na zum Glück war es nicht teuer, ich habe es vor einem knappen Jahr in Berlin gekauft. Was im Übrigen auch ziemlich gut ist, weniger als ein Jahr nach dem Kauf findet es schon Verwendung. 🙂

My current (sewing) project uses quite some ribbon. Not mixed, I stick with one kind, but quite a lot for my usual habits. Luckily it wasn’t very expensive, I got it at my Berlin trip about one year ago. Another nearly unusual thing: I’m using something less than one year after purchase. 🙂

Was es wird, kann ich euch natürlich erst zeigen, wenn es fertig ist. Ein bißchen Geduld also noch…

It isn’t finished yet, so I can’t show you the result right now. You’ll need a bit of patience…

Travelito

Travelito und CarditoMein kleiner Kumpel Cardito hat auch noch einen Cousin bekommen. Er heißt Travelito und ist etwas größer.

My little buddy Cardito has a cousin. His name is Travelito and he is a bit larger than Cardito.

Der Grund für die Größe ist, daß hier ein Reisepaß hinein passt. Und das verrät auch schon, wofür das Etui gedacht ist: Es soll mich auf Reisen begleiten, vor allem auf Fernreisen, wo man den Reisepaß braucht, dafür aber die Sammlung an Kundenkarten Zuhause lassen kann.

TravelitoThe reason why it’s bigger is easy, it is big enough to hold a passport. And that also tells what it’s made for: To travel with me, especially for travel outside Europe where all those club cards from European or German shops can stay at home.

Man sieht es nicht so gut, aber es gibt nur fünf Kartenfächer, was reichlich ist für Bankkarten sowie ggf. noch eine Busfahrkarte oder ähnliches. Dafür gibt es auf der rechten Seite noch eine Tasche für Münzgeld und, nicht sichtbar, das Scheinfach hat eine Unterteilung, so daß ich zwei unterschiedliche Währungen trennen kann.

The black card slots on the left are not very well visibly but there are only five, which is far enough for credit cards and leaves space for bus tickets and so on. On the right side there is a coin pocket and, not visible, the compartment for bank notes has a separator, so it can hold two currencies.

TravelitoGenäht habe ich es aus den verbliebenen grauen Resten, dazu Futterstoff und ein Baumwoll-Polyester Popeline von einem früheren Projekt.

I used the already well known fabric remnants in gray, with some black lining and a gray poly-cotton fabric from a project long ago.

Sowohl das Münzfach als auch die Börse als ganzes werden mit schlichten Annäh-Druckknöpfen geschlossen. (Die meisten Mäppchen die ich im Web so gesehen haben nutzen Klettband oder Druckknöüfe zum Einschlagen. Finde ich aber alls zu gorß und zu auffällig.) Das ist nicht nur die billigeste sondern aus meiner Sicht auch die eleganteste Lösung. Dazu hat Webband von Kafka seinen Platz gefunden. (Erwähnte ich schon, daß ich Rosen liebe…?)

Instead of velcro or non sew snaps (as used in most purses I’ve seen on the web) I chose simple sew on snaps as closer for the coin pocket and for the purse. That is the cheapest but in my eyes also the most elegant solution. I added some beautiful trim from Kafka. (Did I ever mention I love roses….?)

Davon wird es übrigens keine drei Versionen geben. Diese hier ist nicht perfekt, aber sie wird ihren Zweck erfüllen und so oft brauche ich sie dann auch nicht.

This purse isn’t perfect either but there will not be three versions of it. This one is far from perfect, but it’s functional and it’s not an item I’ll use every day.

Cardito, zum dritten

Cardito III

Aller guten Dinge sind drei und somit kann ich nun „Cardito“ präsentieren. Meinen kleinen Kumpel der meine Kredit-, Bank- und vor allem sonstige Kundenkarten für mich herumträgt und in Ordnung hält.

CarditoIn German we have a saying about the third try that works out (not sure if that can be translated in English) and so I present „Cardito“. My little buddy who carries around all my credit and banking and whatever club/ adherence/ membership/… cards and takes care that they have a place where I can find them easily.

Von außen ist der Unterschied zu den ersten beiden Versionen nicht sichtbar. Kein Wunder, denn ich habe Reste von immer noch dem selben Stoff verwendet und war mit dem Design ja auch zufrieden. Allerdings ist mir der etwas steife graue Velours den ich für eine Innenlage verwendet habe ausgegangen, deswegen hat die äußerste Schicht der Hülle jetzt ein wenig leichte Bügeleinlage bekommen.

From the outside there is no big difference to the first two versions. No surprise, because I am still using the remnants of the very same fabrics and the design was okay for me from the beginning. But the slightly stiff gray velour I had used for one of the inner layers isn’t big enough so I had to exchange it for another fabric. To give my purse enough „body“ I fused a very lightweight interfacing to the shell.

Cardito InnenlebenInnen sind die Änderungen nicht dramatisch, aber für mich spürbar. (Wer genau hinsieht erkennt, daß der in der Mitte sichtbare Stoff nicht mehr uni sondern gemustert ist. Das war da, wo der andere aus war.) Dafür bin ich für die Kartenfächer wieder zum Venezia Futtertaft zurückgekehrt.

The changes inside are not dramatic, but they make a difference for me. (If you give it a sharp look you might see that the fabric visible between the card slots has a pattern now, that’s where I run out of the other fabric.) To make the card slots I returned to my first attempt, using Venezia lining fabric.

Es sind jetzt sieben Kartenfächer auf jeder Seite, die unterste Karte geht relativ weit zum unteren Rand runter, so daß das Etui seine Stabilität behält.Die Kartenfächer sind tief genug, um die Karten nicht zu verlieren.

Now I have seven card slots on each side and the lowest slot is close enough to the bottom to help the purse to hold its shape. The slots are now deep enough to hold the cards securely.

Man könnte noch perfektionieren und die Faltung für die Karten unten anfangen zu lassen, wegen der Stabilität und dann die Abstände zwischen den einzelnen Fächern noch etwas vergrößern, damit weniger Stofflagen aufeinander kommen. Aber so wie es ist funktioniert es für mich und erfüllt seinen Zweck. Also bleibt es. Drei Mal reicht. Außerdem ist diese Borte von Kafka jetzt aus… (Und was ich immer noch nicht rausgefunden habe ist, wie man den Futterstoff wirklich sauber bügelt, ohne daß er sich immer wieder verzieht. Ihn sofort nach dem Bügeln zu heften ist nicht eine der dümmsten Ideen, aber hält ihn auch nicht perfekt grade. Und direkt beim Bügeln jede Falte sofort festnähen vergrößerte irgendwie die Abstände zwischen den Fächern…)

It is not perfect yet. One could start the slots on the bottom and space them a little further apart to reduce bulk. But it works for me the way it is, so that’s what I’ll keep. Three times the same thing is enough. (Also I have none of that Kafka braid left… (What I did not find out yet is how to press the folds for the card slots in the thin lining fabric without them coming off more or less. I tried hand basting directly after pressing which did help, but only partially. Then I tried to baste every fold directly after sewing it, which wasn’t bad either but somehow the slots got spaced apart a little more that way…)