Marions knitting finally finished

Hi Ric, still there?

yes, I finished my strange knitting and it became… a toilet bag. („Kulturbeutel“, you know… don’t know why it’s called like that in German… The pics are below in this entry.

So… now you know… 😉

And now as promised, the English text, that belongs to the pics of the entry below.

(Wer kein Englisch spricht: Keine Sorge, ihr verpaßt nichts, es ist die Übersetzung von dem, was ihr schon gelesen habt.)

Quite a long time ago I did some dyeing experiments with wool and colours for easter eggs.

Some time later I did knit it up and felt it in my washing machine.

I wanted to make something of it, preferably even something usefull… I looked on my felted cloth and went looking for all kinds of embroidery floss, galons, rickrack, beads, buttons,… crocket hooks, needles… I could find and I liked the colour with my cloth.

And I just let it happen. „Heavy embellishing“ is probably the word… I never really learned to embroider. I mean, at school, very, very long ago, we did some simple cross stitch, but I was never good on that and I do not really know anything about it. But I have books… Well, es I said, I just let it happen… I did something, then I added something else… and finally a sea(shore) scene happend. (There wasn’t much of a plan…)

Finally it’s Summersets „fault“;-) Her great wearable art encouraged me, just to try and mix techniques. Apart from the inspiration, of course, I don’t compare to her. She is doing great artistic things, mine is… maybe „art brut“, but then more the „brut“ side, than „art“. But I enjoyed doing it.

After some layers of stuff, bands, beads, stitches,… on the cloth I decided it was enough and sewed it up as a small bag.

I bought a pretty patchwork fabric in blue-green-gold as a lining, braided handles from simple cord… and remembered that this bag (more purse?) wouldn’t match any of my clothes. Neither my style in clothing. So would I ever use it?

But what I was needing for years was a new toilet bag. (I’m travelling quite a lot and I was mostly using plastic bags the last years. No style in that…) Only that should be kind of waterproof on the inside. My cotton lining was far trom that, of course.

But Freudenberg (Vliseline) has a great thing, a plastic foil you can iron on and therefor laminate the fabric. Never tried… And I was quite reluctant to use it, afraid it would stick to my iron…

Well, it did not, it worked!  (Lucky me…) It got stiff, but still managable and I could sew a second bag (long stitches on the sewing machine) as a lining and attach it by hand to the zipperband. That was the not so funny part… as I said, the laminated fabric is stiff….

And voila, my new toilet bag!

And has succesfully travelled with me to India and when my cleansing milk leaked inside, I could wipe it away with a tissue.

So it’s a strange bag, but I like it. 🙂

Von Filz zur Kultur

.. oder so. :o)

Lang it’s her, da spielte ich ein wenig mit Eierfarben und Wolle.

Sticken auf FilzDoch irgendetwas sollte der gefilzte Lappen am Ende ja auch werden. Vielleicht gar was nützliches…

Aber zuerst habe ich mir mein Stück Filz angeguckt, habe mir alles an Stickgarnen, Bändern, Borten, Perlen,… was farblich auch nur ungefähr passen könnte daneben gelegt, ebenso wie Häkelnadel und diverse Nähnadeln und habe einfach mal angefangen.

Ein bißchen hier, etwas da… Plan war nicht viel dabei. Es entstand Schicht um Schicht.

Dazu kommt, daß ich zwar in der Schule mal Schlingstich und Kreuzstich gelernt habe, aber nie wirklich akkurat sticken konnte.

Geschweige denn, daß ich von irgendwelchen Techniken eine Ahnung hätte.

Aber ich habe ja auch das eine oder andere Buch… ich probierte dieses und jenes, verbog eine Häkelnadel,… und es wuchs eine Meeresszenerie.

„Schuld“ an meiner neuen Experimentierfreude mit Handarbeiten ist eigentlich Summerset. Mal von dem Unterschied abgesehen, daß sie wirklich feine Handarbeit und wahre Kunsstwerke hinlegt, wohingegen meine Versuche eher „Art Brut“ sind. Also mehr „Brut“ als „Art“…

freie GestaltungAber ihre „tragbaren Kunstwerke“ (gibt es eine sinnvolle Übersetzung für „wearable art“?) haben mich dazu angeregt, einfach mal was „sinnloses“ zu machen und auch echte Handarbeitstechniken einfach mal vorurteilslos und wild miteinander zu kombinieren.

(You don’t understand a word? Don’t worry, there will be an english entry about it, too. In one of the next days, I hope)

Die Fischknöpfe aus Permutt mußten natürlich auch noch dazu… und noch mehr Borte vom Scherzkeks.

Hier noch ein paar Stiche, dort noch ein paar Perlchen… Da sind Sachen dabei, von denen wußte ich gar nicht, daß ich sie habe… *g*

Aber irgendwann war es genug, fand ich.

Und der Stoff wurde zusammenklappt und von Hand knappkantig zu einer Tasche zusammengenäht.

Jetzt wird vielleicht auch die Farbestaltung etwas klarer?

Ich konnte mich nicht entscheiden, ob pink oder orange besser zu dem Stoff paßt. Also habe ich die Tasche so gestaltet, daß eine Seite pink und rosa, die andere in Orangetönen ist.

gefilzter Kulturbeutel Für die Henkel habe ich einfache Anorakkordel genommen und vierfach zu einem Zopf verflochten.

Das zweite Ende festgenäht und die Enden aufgedröselt. Was doch relativ aufwendig war.

Zu dem Zeitpunkt wußte ich allerdings noch nicht, was für eine Tasche das werden sollte.

Einen farblich passenden Patchworkstoff hatte ich als Futter schon gekauft, auch einen Reißverschluss.

Irgendwie… also auf die Straße würde ich sie eh nie tragen.

Grün ist ja so gar nicht meine Farbe….

Also was tun damit?

gefilzte TascheJa und dann viel mir ein, daß mein Waschbeutel schon seit langem etwas mitgenommen ist.

Und mich außerdem stört, daß man ihn nicht vernünftig aufhängen kann. Er hat zwar eine klein Schlaufe, aber in Hotels, bei Freunden oder gar auf Campingplätzen gibt es nicht immer kleine Haken irgendwo.

Einen Türknauf hingegen… eigentlich fast immer. Deswegen sind die großen Taschenhenkel auch praktisch.

Ein Problem blieb aber noch zu lösen… ein Kulturbeutel (was auch immer diese Dinge mit „Kultur“ zu tun haben… :o) ) sollte halbwegs wasserdicht sein. Falls doch mal was ausläuft.

Filz saugt zwar eine Menge Wasser, aber wirklich wasserdicht ist er natürlich nicht.

Und der Patchworkstoff… definitiv auch nicht.

Aber da war die dunkle Erinnerung, daß ich im Angebot der Firma Freudenberg doch mal was gesehen hatte… Lamifix heißt das Zeug, man bügelt es auf und danach ist der Stoff laminiert. Zumindest von einer Seite.

Also habe ich mir diese Folie besorgt, auf die rechte Stoffseite aufgebügelt (hoffend, daß hinterher nicht die Folie am Bügeleisen klebt statt am Stoff…) und… es funktioniert!

Der Stoff wird natürlich deutlich steifer und auch schwerer durch die Folie, aber er ließ sich doch ganz gut weiterverarbeiten.

Kulturbeutel, InnenlebenIch habe dann für eine Innentasche ein Stück des bebügelten Stoffes doppelt genommen und ihn gefaltet, mit dem Linken, also nicht bebügelten Seiten zusammen, und habe ihn aufgenäht.

Dabei habe ich eine große Stichlänge genommen, um möglichst wenige Löcher in den Stoff zu machen.

Anschließend den Futterstoff wie den Oberstoff zusammengenäht, wieder mit möglichst langem Stich, und die Futtertasche in die Filztasche gestopft.

Den Reißverschluß hatte ich schon von Hand eingenäht und danach habe ich den Futterstoff eingeschlagen am Reißverschlussband festgenäht.

Zum Handnähen ist das mit dem Lamifix nicht so sehr angenehm, weil der Stoff eben steif ist und die Oberfläche natürlich härter, aber es geht.

Und den Praxistest hat meine neue Tasche schon hinter sich. In Indien kam sie zum ersten mal zum Einsatz.

Für Flugreisen kommen meine Waschsachen nach wie vor einzeln in Plastiktüten, aber im Auto oder in der Bahn ist die Tasche seither schon einige Male gereist.

Und den ersten „Härtetest“ mit einer auslaufenden Reinigungsmilch hat sie auch schon bestanden.

Die Milch ließ sich gut mit Tüchern von der laminierten Oberfläche abwischen. Auch ist nichts nach draußen gelaufen. *uff*

0:1 (Motivationsmonat)

ging das Spiel „Motivationsmonat“ gegen „Threads“ aus. 😮

Eigentlich  wollte ich heute endlich wenigstens ein paar Nähte an meinem Motivationsmonatspyjama nähen.

Ich hatte auch den Kragen schon rechts auf rechts gesteckt und mir den Stoffrest gesucht, um auszumessen, ob es für eine Verlängerung der Hosenbeine reicht.

Dann machte es „Pfluff“ im Briefkasten.

Meine Threads war da!

Ich hatte das Abo ja erst nach Weihnachten bestellt (als Geschenk meiner lieben Mami) und hatte gar nicht damit gerechnet, daß so schnell was kommt. Aber heute war die März-Ausgabe da.

Äh… ja….. ich bin also die nächste Zeit beschäftig… *g*

On todays schedule: „Month of Motivation“ vs. „Threads“.

Originally I had planned to do at least a bit of sewing on my Pyjama. I had even pinned the two collar pieces right sides together and I had prepared the leftover of my fabic to measure, whether I can have long pants instead of croppend ones.

But then there was that sound in my letterbox. The first issue of my brand new Threads-Abo arrived today! I omly subscribed after christmas, (as a gift of my mother) and had not expected to get something so soon. But the march issue was in my letterbox today.

So.. well… I’m kind of busy the next days… :o)

So the result of the game 0:1… against the Month of Motivation… not sure whether I will have new nightwear at the end of the month…

Kameez – Kurta – Kurti

*hatschi* Das widerlichste an einer Erkältung ist eine so richtig tropfende Nase. Man kann nicht mal vernünftig Nähen, weil man immer eine Hand fürs Taschentuch braucht. Sonst tropfts… 😮

Aber eine gute Gelegenheit, noch ein bißchen Indien nachzubereiten, so lange ich am Rechner sitze und den Kopf nicht bewege gehts…

Ein anderes typisch indisches Kleidungsstück (nicht nur) für Frauen ist die Kombination aus einer langen Tunika und einer Hose darunter, bekannt als Salwar Kameez. „Salwar“ ist die Hose (darüber erzähle ich demnächst noch ein bißchen), „Kameez“ ist das Oberteil.

Auch hier wird (etwa im Hobbyschneiderin-Forum) oft die Frage gestellt, wie man das näht und unsere europäische Vorstellung denkt daran, daß es da doch ein klares, traditionelles, unverrückbares Muster geben sollte.

Und auch hier gilt… dem ist nicht so.

The worst thing in having a cold is the dripping noose. Real dripping, I mean… No sewing, because I always need one hand for the hankie. But a good possibility to write about indian clothing, because as long as I’m sitting still and don’t move my head it’s nearly okay…

Another typical indian dress (not only) for women is the combination of a dress and pants, known as Salwar Kameez. „Salwar“ are the pants (I’m going to tell something about them next time), „Kameeze“ is the dress.

Again our european imagination things of something traditional, beeing made the same way for centuries and never changed.

And again… there is fashion!

bestickte Kurta von vorneWoher das Wort „Kameeze“ kommt ist wohl nicht unumstritten, aber eine Verwandschaft mit dem Lateinischen „camisia“ wird angenommen. Von dort aus nur ein kleiner Schritt zur französischen „chemise“, was einfach Hemd bedeutet. (Das Wort für Hemd im italienischen, spanischen oder portugiesischen wird ähnlich sein.)

Wir würden es heute wohl eher als Tunika bezeichnen.

„Kameez“ ist eine sehr lange Tunika, meistens gerade, mit hohen Seitenschlitzen. Doch schon bei der Länge und auch der Weite zeigen sich modische Unterschiede. Waren sie früher eher wadenlang oder gar etwas länger, trägt man sie derzeit (in Bangalore etwa) kürzer. Etwas mehr als knielang, vielleicht sogar noch eine Spur kürzer…. auch müssen sie nicht mehr weit sein, sondern dürfen (besonders bei jungen Frauen) auch schmaler geschnitten sein. Der Ärmelsaum muß nicht mehr weit sein, sondern kann auch eng sein. Und nach aben rutschen. Zwar gingen die meisten Ärmel die ich gesehen habe wenigstens bis auf den Unterarm, aber auch kurze Ärmel oder sogar ärmellose Varianten konnte ich beobachten. Gut gefallen haben mir die Ärmel mit Schnürung, die ich einige Male sah.

It doesn’t seem to be proven where the word „kameez“ comes from, but one theory derives it from the latin „camisia“. From there only a small step to the french „chemise“, just meaning shirt. (I think italian, spanish or portugese words for „shirt“ might sound similarily.) Fashion language tody would probabely call it a tunic…

„Kameez“ is a very long shirt, my indian friend calls it even a dress, it’s quite streight cut and has side openings quite high up. But when you come to the question of the appropriate length you’ll find fashion. On the countryside or on elder women I saw them usually about calf or even nearly ankle lenght. But the more fashionable ones were about a bit more than knee length, also younger women often wore them more body hugging. Sleeve hems could be quite wide, but also slim, usually sleeves were long, but short sleeves or even sleeveless versions do exist.

Auch im Schnitt zeigen sich Unterschiede. Meist sind Vorder- und Rückenteil einfach gerade aus einem Stoffteil geschnitten. Bei größeren Größen bekommt das Rückenteil dann aber auch gerne Teilungsnähte. Ich vermute eher um Stoff zu sparen. Die Teilungsnähte im Rücken meiner roten Kurta (ich habe im zweiten Bild versucht, eine mit einer gepunkteten Linie nachzuzeichnen) erzeugen jedenfalls keine Formung.

Kurta RückansichtAber es gibt auch Varianten mit Längsabnähern, mit Brustabnähern oder mit formenden Teilungsnähten. Kameez werden ja in der Regel nicht fertig gekauft, sondern man kauft ein Stoffpaket dafür und bringt es zum Schneider. Genäht wird dann nach Figur und Geschmack der Trägerin und dem Können des Schneiders.

Considering the cut, the front and back of the kameez usually is cut streight from one piece of cloth each. Bigger Sizes tend to have seams in the back, but I think they are due to economizing fabric, not for figure. (The dots mark the seams in the back of my red Kurta, those are definitely non functional.)

But I saw darts or princess lines, too. Kameez are rarely bought ready made, instead you buy the fabric and have it stitched up to your figure, your liking and according to the tailors knowledge.

Aufgefallen ist mir, daß Stickereien oder andere Dekorationen immer ausschließlich das Vorderteil betreffen. Hier kann aufwendig bestickt sein, der Ausschnitt ausgestaltet, Saum und Schlitze… aber hinten… Fehlanzeige! Ich sah sogar Kameez aus bedruckten Stoffen, die für das Vorderteil ein aufwendigeres Muster hatten, für das Rückenteil hingegen ein schlichtes oder gar nur uni Stoff.

Design-Freiheit, was den Ausschnitt betrifft. Rund mit einem Schlitz? Eckig? V-Ausschnitt? Groß oder Klein? Schnürungen oder geknöpft? Wie es gefällt. Allerdings muß man das teilweise schon beim Kauf des Stoffes berücksichtigen. Bei bestickten Stoffen ist der Ausschnitt oft schon „vorgestickt“, so daß hier die Form vorgegeben ist.

What I noticed was, that decoration is „front only“. Be it embroidery, beads or rhinestone… No matter how heavily the front is done… the back is plain nothing. I even saw Kameez in printed fabric, that had a nice print for the front and a very simple one or even just solids for the back.

bestickte KurtiFreedom of Design on the neckline: High or low, round, V-neck or rectangle, closings with cords or even buttons…. here you can have what you like. Only you have to check the fabric before: Often the fabric is „pre-embroidered“ and therefore the form of the neckline is on the fabric yet.

Und die Modehits in diesem Winter? Glitzer, glitzer, glitzer,… ob gestickt, eingewebt oder mit Straßsteinen… irgendwas muß funkeln. Hier sind mir auch regionale Unterschiede aufgefallen: Was in Delhi in den Schaufenster stand und hing war viel prächtiger, um nicht zu sagen überladener, mit Metallstickerei und größeren Mengen an Strasssteinen, als alles was ich im Süden gesehen habe.

Best fashion for this winter? It has to glitz and sparkle…. woven, embrodered or rhinestone… it has to be glamorous. Here I also recognized regional differenced. What I saw in shop windows in Delhi was much more full with rhinstone or metall embroidery than anything I had seen in the south.

Kameez habe ich mir übrigens keins gekauft. Aber eine rote Kurta habe ich mir gekauft und nicht nur in Indien getragen, sondern auch mitgebracht. Eine Kurte unterscheidet sich von einem Kameez vor allem in der Länge, sie geht so auf den halben Oberschenkel.

Und wenn die Kurta noch kürzer wird, so wie die beige auf dem letzten Bild (diese geht gerade über den Po), dann wird es eine Kurti….

I didn’t buy a kameez. But I got myself a red Kurta. Which, of course I didn’t throw away after wearing it in India, but bring it with me, for hopefully warm summers. What is a Kurta? Well… basically the same as a kameez, only shorter. About half thigh length.

And if the Kurta gets even shorter, just over the big part of the back… it becomes a Kurti, like the beige one in the last picture.

Einen kleinen Überblick, wie verschieden die Stile für Kurtas und Kurtis sein können, bekommt man übrigens zum Beispiel in diesem Web-Shop.

If you want to know, what style a kurta or kurti can be, you can have a look at this web-shop.

BB-Socken (Trekking XXL)

Wer jetzt an Brigitte Bardot denkt, liegt leider falsch. BB-Socken sind nichts glamouröses, ganz im Gegenteil.

Herrensocken„BB-Socken“ sind „Boring Business“ Socken. Zu deutsch langweilig zu strickende Socken, die mein Herzblatt zur Arbeit tragen kann. Dummerweise sind gute Socken auch teuer, so daß sich hier das selbermachen so richtig lohnt. Auf meinem Weg zur Arbeit in Bahn und Straßenbahn. Doppelt Business sozusagen.

(Kennt ihr den Effekt, wenn man gegen Ende schneller strickt, um fertig zu werden, bevor das Garn aus ist? Das war so ein Fall… Merke: Wenn du die Socken sehr lang machst, dann könnten 100g etwas wenig Garn sein…)

If you thing that BB has something to do with the french actress Brigitte Bardot and somehing glamourous… sorry, not at all. „BB-Socks“ are „Boring Bussiness Socks“, boring to knit, boring to look at, but something my sweetheart can wear at work. And good socks are expensive, while I need something to do on my train rides to work. Makes them kind of double business, I guess…

(Btw: You know that? Knitting faster towards the end, to finish before yarn runs out? That’s what I did. Lesson learned, for very long cuffs one 100g skein might be a bit… tight.)

Ja, ähem, genau, nachdem ich mich jetzt seit irgendwann im November mit diesen Socken gelangweilt habe (Dazwischen lagen allerdings die Space-Invader Socken…), dürft ihr diese Langeweile jetzt teilen. :p

And as these socks bored me since November (I did the Space Invader Socks between the first and the second of these) you are invited to share my boredom.

Gestrickt sind die Socken mit „Trekking XXL“ von „Zitron“ (75% Schurwolle, 25% Polyamid). Gewählt habe ich das Garn, weil es mir etwas dünner vorkommt als das 4fädige Regia. Und mit dem paßt mein Mann nicht mehr recht in seine Schuhe. (Also nicht in Schuhe, die er zur Arbeit anziehen kann…) Verstrickt habe ich es mit Nadel 1,75, was bei mir eine Maschenprobe von 30M auf 10 cm gibt, also die „Standardsockenwollemaschenprobe“.

The yrn I used is „Trekking XXL“ from the german company „Zitron“. It’s a standard sock wool made of 75% New Wool and 25% Nylon. I choose the yarn because it looks a bit thinner than the 4ply Regia I’ve used before and which makes socks a bit to thick to fit well into shoes. (Other than sneakers or stuff like that, but that’s not what my husband can wear for work.) I’m using needle 1,75 mm, because I’m knitting veeery loosely.

Ich muß leider sagen, daß das Garn zwar schön weich ist, sich aber nicht so toll verstrickt. Irgendwie sind die einzelnen Fasern nicht so fest gedreht. Und da ich beim Stricken eigentlich selten auf mein Strickzeug gucke (schon gar nicht bei so einfachen Sachen), habe ich regelmäßig den Faden nur teilweise erwischt und es meist erst etliche Reihen später bemerkt, daß eine Masche „dünner“ ist als die anderen und das runterstricken und Ausbessern macht bei dem Garn dann auch nicht viel Spaß.

(Und ich habe noch drei Knäuel davon, zwei für Socken für mich, eines für Herrensocken. *seufz*)

I have to admit that the yarn has a very soft touch, but knitting was no real fun. It seems to be relatively loosely plyed (even though it doesn’t look like that) that I was constantely stitchin in the yarn, catching only a part of it. And of course I recognized that rounds later, so i had to let one stitch down to fix it. Which also wasn’t too much fun with this yarn. If I watch my knitting it’s okay, but for easy patterns like that I don’t do that all the time.

Gestrickt sind die Socken nach einem eigenen Muster, wenn man das schon Muster nennen will. Da mein Herzblatt einen hohen Spann hat, muß ich 88 Maschen pro Nadel anschlagen, denn auch der Schaft muß erst mal über den Spann. Damit die Socke dann nicht am Bein schlackert, habe ich nach einigen Zentimetern in 2er Rippen auf sechs rechts, zwei links gewechselt. Das ergibt breite, flache Rippen, die einerseits nicht auftragen, andererseits aber die Socke auch gut am Bein halten. Die Sohle ist dann glatt rechts genadeln, auf dem Oberfuß wird das Muster bis zur Abnahme für die Spitze fortgeführt.

Wie gesagt, einfach, langweilig aber zweckdienlich. (Kennt jemand Sockenmuster, die ungemustert genug sind, um zum Anzug noch „erlaubt“ zu sein, nicht auftragen, aber weniger langweilig zu stricken?)

I didn’t use a pattern (or you can call it „own pattern“, but I think it’s so simple and basic, that it doesn’t merit being called a pattern…) just basic knowlege about sock knitting and a tape mesure to measure the feet. My husband as a high… eh… instep I think it is called in English. So I had to cast on 88 stitches because the cuff has to pass over the instep first… I startet with a simple 2-2 ribbing and changed then to 2-6 (2 purl, 6 knit). That creates flat ribs, but has still enough elasticity to make sure, the sock will stay firm around the leg. After the heel I’ve been changing to stockinet for the sole.

As I’ve said… boring, but usefull. (Does anyone know sock patterns, that are „plain“ enough to be worn in office, but less boring?)

Natürlich habe ich schon wieder was neues auf der Nadel… diesmal aber keine Socken, sondern es hat was mit (Bärbel, hörst du zu?) aus alt mach neu zu tun. Naja, kleine Modifikation, kein Generalumbau…

Of course I’ve put something new on my needles immediately. This time not socks but something… well, it has to do with a bit of „refashioning“. Not a big thing, more a small modification….

Unmotiviert, aber zugeschnitten. (Immer noch der Pyjama)

Ich weiß, die ersten Leute haben ihren dritten Schlafanzug fertig oder so. Ich nicht.

Pyjama zugeschnittenAber ich habe mich aufgerafft und habe zugeschnitten.

Da es schon so fürchterlich lange her ist, daß ich den Stoff gewaschen un gebügelt habe, hat er schon wieder ein paar Falten. Und das Schnittkopieren liegt schon wieder so weit zurück, daß ich mich auch bei den Schnitteilen erst mal neu orientieren mußte.

Finally I did it. I cut the fabric. And because it is so long ago that I washed and ironed my fabric it has wrinkles again. And copying the pattern was so long back, that I couldn’t remember what I had. (Okay, pajamas, but even there are different patterns.)

Dann habe ich festgestellt, daß der Stoff natürlich nicht symmetrisch gestreift ist. Keine Chance also, die Schulternähte passend ins Muster zu legen. (Zumindest nicht ohne Mittelnaht am Rückenteil, aber das ist ein Schlafanzug, der bekommt da ganz sicher keine Naht. Außerdem hätte der Stoff möglicherweise endgültig nicht gereicht.)

The stripes on the fabric are, of course, not symmetrical. So no chance to match them at the shoulder seam. (At least not without a seam in the back middle which I am not willing to do on my sleepwear. Also I’m not sure whether I would have had enough fabric for that.)

Und natürlich mußte ich die Vorderteile einlagig zuschneiden. Auch die Vorderteilbesätze. Dafür habe ich da diesmal dran gedacht, auf den Musterverlauf zu achten, weil der Kragen ein Revers hat und man den Besatz sieht…

The fronts and also the facing I had to cut single layerd… but at least I remembered this time, that the facings should be mirrored in the pattern, because they will be visible on the revers.

Den Kragen habe ich einmal im Muster passend zum Rückenteil und einmal schräg zugeschnitten. Dann kann ich mir überlegen, was mir besser gefällt. (Damit er schräg wirklich schön ist, müßte ich ihn ja wegen des Streifenverlaufes eigentlich mit Teilungsnaht zuschneiden. Naja, schlimmstenfalls kann ich das noch tun. Dafür sollte der Stoff reichen.) Die Brusttasche ist definitiv im schrägen Fadenlauf.

For the collar I couldn’t decide… stripes in bias or straight, matching the stripes of the back? Well, I’ve cut both versions, so decision is postponed. (Except… to get a nice chevron on the back of the collar it would have to be cut not on the fold. Well… There should be enough fabric left to do so, if I decide for that.) The breast pocket is on bias for the optical effect.

Und dann habe ich mal wieder gelernt, warum meine selbergenähte Pyjamas eigentlich immer 7/8 Hosen haben. 5m ist nicht genug, wenn man die Hosenteile nicht mehr nebeneinander bekommt. :o) Die erfreuliche Überraschung war hingegen, daß ich nur zwei Hosenbeine habe… eine Naht weniger.

Stoff ist auch noch da, vielleicht verlängere ich die Hosenbeine mit einer Blende im schrägen Fadenlauf. Mal sehen.

Sagte ich schon, daß ich Zuschneiden hasse? Daß ich dabei auf dem Stoff herumturnen muß, während ich auf dem Boden schneide macht es nicht besser.

Aber, nach nur gut zwei Stunden… war es getan, mal sehen wann ich dazu komme, die ersten Nähte zu setzen.

Vorher steht die nächste Entscheidung an: Einlage auf Kragen und Belege oder nicht? (Ich hatte schon beides, auch bei gekauften Schlafanzügen.)

And then I learned (again) why my pajamas usually have cropped pants… 5 metres of fabric is not enough in my size. Good thing is, the pants consist of only two pieces, not for. I had forgotten that. (Did I tell that copying the pattern was quite some time ago? :o) There is still fabric left. Maybe I’ll add a bias cut „cuff“ or something to the legs. We’ll see.

Did I mention that I hate cutting? Having to sit and step on the fabric on the floor while I‘, cutting doesn’t make it more pleasurable. But… two hours spend on cutting I am ready to sew.

Only there’s a decision to take before: Adding some ultralight interfacing to the facings and the collar or not…?