Und auch für Barbie hat es noch mal gereicht…

Trotz der Weste für den Knackpunkt.

Der dünnere der beiden Jerseys gibt kaum nach, daher habe ich einfach einen Schnitt für Webstoff genommen und ein Kleid mit Hut draus genäht. (Die letzte Variante war 2019 und hatte Rosen…)

Diesmal brauchte das Kleid an der oberen Kante keinen Gummi (allerdings eher, weil der Stoff gut selber steht, etwas zu weit ist die Kante auch hier), der Hut hingegen sitzt arg „keck“. Denn der Stoff hat wirklich ungefähr keinerlei Nachgiebigkeit, so dass der Stoff, der eigentlich nur der Überzug sein sollte, den Unterbau aus Einlage ziemlich zusammen zieht.

Ich finde es selber nach wie vor spannend, wie unterschiedlich der gleiche Schnitt aus verschiedenen Stoffen ausfällt. Und aus welchen Stoffen man das so alles nähen kann, obwohl es dafür gar nicht gedacht war…

Mini-Shrug

Shrug für BarbieNach dem Waschlappen war immer noch etwas von dem Mirasol Yarn „Sampa“ übrig. Da die Barbiepuppe auch gerade rum stand… warum nicht ein Shrug für sie?

Shrug für BarbieZu konstruieren gibt es nicht viel, es ist einfach ein Rechteck, das an den vorderen Ecken zusammengenäht wird.

Beim Stöbern auf Ravelry stellte ich fest, daß da einfach nur kraus rechts gestrickte Modelle waren, fand ich etwas langweilg und so ein Zopf in der Mitte ist auch nicht so aufwendig.

Ich habe nur die vordersten drei Maschen auf jeder Seite zusammengenäht. Sonst hätte ich mein Rechteck wohl etwas größer stricken müssen.

Leider ging es nicht ganz  mit dem Garn auf, es war immer noch was da…

Domino

Nach  meinem eigenen Kleid, kam natürlich auch Madame Barbie zum Zuge…

Barbie in schwarz-weißDa ich jahreszeitbedingt das Bild im Dunkeln machen musste, bringt der Blitz natürlich das Lurex im schwarz-weißen Stoff gut zur Geltung.

Der Schnitt ist wieder aus der alten Burda Barbie Sonderausgabe, allerdings natürlich aus ganz anderen Stoffen und in anderen Farben. Aber Wollstoff hin oder her, das sieht doch wirklich nach Abendkleid aus. Schwarzen Chiffon hatte ich zum Glück noch ein Restchen. Wobei das Material in so klein eine gewisse Herausforderung darstellt.

Wobei ich bei der Verarbeitung das eine oder andere Mal von der Anleitung abgewichen bin, weil das Ergebnis aus meiner Sicht sonst ziemlich schlampig gewesen wäre.

Und obwohl das Heft so aus den 1980ern oder frühen 1990ern ist… das Kleid könnte man „in groß“ so heute doch wieder problemlos tragen, oder? (Ja, Barbie ist Barbie, aber ich finde es interessant, dass die Barbiemode durchaus auch die jeweiligen Zeitströmungen widerspiegelt.)