Exotische Weihnachtsbäckerei

Exotic christmas cookies

Zumindest habe ich bei der Suche nach Zutaten den Eindruck bekommen. Selbst im großen und ansonsten got sortieren Supermarkt wurde ich nicht fündig. Also nächster Versuch in der Apothke.

Die mußten erst mal rausfinden, was das ist.

Und dann bestellen.

Allerdings hatte es der Großhändler auch nicht vorrätig, weswegen es erst mit der Nachtlieferung für heute Morgen kam.

Seems that my christmas cookies must be something highly exotic. At least I got that impression when I tried to buy the ingredients. They didn’t have it in the supermarket (and I went to a big on which in general has a lot of things.)

BackzutatThen I tried the pharmacie.

It took them a while to figure out what I wanted, but then they promised delivery the same day. This was before they fount out even their dealer didn’t have it on stock.

So I finally got it that morning.

Was ich außergewöhnliches wollte?

Pottasche, für Honiggebäck.

Vermutlich sollte man im Rheinland einfach nicht nach dem Bayerischen Kochbuch kochen… 😉

What the unusual ingredient was?

Simply potassium carbonate for gingerbread.

Maybe one shouldn’t make recipes from the Bavarian Cookbook in the Rhineland… 😉

Gratismarmelade!

Jam for free!

MarmeladegläserUnd noch ein paar Stoffrestchen sind aus meiner Kiste auf Marmeladegläser gewandert.

Und auch diesmal hat sie uns nichts gekostet, mein Herzblatt hat nämlich entdeckt, daß auf einem Stück Brachland bei uns im Viertel die Brombeeren reif sind und hat eine große Plastikdose voll gesammeln. Und gleich Marmelade gekocht… vier Gläser für nix, ist doch eine schöne Ausbeute. 😉

(Mit offenen Augen durch die Gegend zu gehen zahlt sich doch immer wieder aus.)

Some more of my fabric scraps could leave in the form of jam-jar decoration.

And again the jam is for free. My sweetheart had spied on some waste land in our neighbourhood ripe blackberries. He wen thre with a plastic container and transformed it into jam the same day. So four jars of jam for nothing… not bad, I think. 😉

(Keeping your eyes open usually pays off.)

(Und falls sich jemand wundert, wie spät bei uns Brombeeren reif werden… tun sie nicht, der Beitrag hätten schon lange gepostet werden sollen, war aber aus irgendwelchen Gründen bei den Entwürfen gelandet wo ich ihn gerade zufällig gefunden habe.)

(If someone wonders about ripe blackberries so late… well, this post was supposed to be posted quite a while ago but somehow landed in the draft-section where I just stumbled over it…)

Hatschi-Suppe

Atchoo-Soup

Bei dem derzeitigen Wetter mußte das ja passieren, Regen, Kälte, dazwischen einzelne warme Tage und ein heftiges Schlafdefizit… ich habe das Wochenende mit einem Schnupfen verbracht. Deswegen gab es bei uns meine spezielle Erkältungssuppe und statt Nähen oder Häkeln gibt es diesmal ein Rezept für Hühnersuppe. 😉

It was to be expected… ugly weather with rain and cold, in between some humid sweating hot days and me not catching enough sleep… I spent the weekend with a cold. So we had my special healing soup and so you’ll get a recipe for hen soup instead of sewing or crocheting news. 😉

Hühnersuppe gilt ja traditionell als Heilmittel bei Erklältung und enthält wohl tatsächlich ein paar ätherische Öle, die die Nase frei machen und dem Körper gut tun. Das funktioniert aber nur mit einem echten Huhn, Päckchensuppe hilft da nicht. Und mein Rezept ergänzt die Wirkung des Huhns noch mit einigen Kräutern und Gewürzen. (Und falls jemand hier ist, der noch nie gekocht hat: Bei der Suppe kann man nichts falsch machen, selbst mein Mann kann die inzwischen.)

Chicken soup is traditionally supposed to be good against a cold and I’ve read some time ago that chicken contains something like essential oils that unblock the noose and help the body. This only works with a real chicken, soup from cans or soup powder doesn’t work. My recipe adds some herbs and spice to enhance the effect of the chicken. (Dom’t be afraid of cooking a soup, you cannot make anything wrong. Even my sweetheart can do this soup.)

Zunächst braucht man die normalen Zutaten: 1 Suppenhuhn (1,2 kg – 1,5 kg darf es gerne haben. Ein mageres Grillhähnchen funktioniert nicht.), 1-2 Zwiebeln, 1-2 Stangen Lauch, 3-4 Karotten, 1/4 Sellerieknolle, Petersilie (für unerfahren Köche: Gemüse ist unterschiedlich groß, deswegen kann man vorher nicht genau sagen wie viel. Außerdem gibt es kein „richtig“ oder „falsch“, die Mengen kann man nach Geschmack variieren. Und wer einfach „Suppengrün“ kauft bekommt schon eine fertige Gemüsemischung.)

Dann kommen meine „Spezialzutaten“: 1 getrockene Chili-Schote, 2 Nelken, ein Stück Ingwer, Pfefferkörner, Coriandersamen, Pimentkörner, Thymian, Salbei, Majoran und Beifuß. Von getrockneten Kräutern nimmt man je nach Geschmack und alter der Kräuter 1-2 TL, von frischen 1-2 Stengel, von Thymian eine Hand voll.

First you need the normal ingredients, 1 soup hen (1,2 kg – 1,5 kg is a good size, bigger is no problem, a small chicken you would use for roasting or BBQ doesn’t work), 1-2 onions, 1-2 leek, 3-4 carrots, 1/4 celeriac, parsley. (Note to the unexperienced cook: vegetables come in different sizes, so if you have smaller ones take one more, have you bigger ones take a little less. But whatever you do, there is no „right“ or „wrong“, everything is fine.)

My special ingrediens are: 1 dried chili pepper, 2 cloves, a piece of ginger, black pepper, coriander seeds, allspice, thyme, sage, marjoram, mugwort. For dried herbs I take 1 – 2 tbl. spoons, fresh ones 1-2 stems, thyme a good hand full.

Als nächstest wird das Gemüse gewaschen, die Zwiebel halbiert, Karotten in etwa 3cm lange Stücke geschnitten, Ingwer geschält und in 1cm dicke Scheiben geschnitten sowie von der Sellerienolle die äußere Schicht geschält und der Rest in grobe Stücke geschnitten.

Anschließen nimmt man einen großen Topf, gibt 1TL Salz rein, wirft die Zutaten inlusive des Suppenhuhns rein und köchelt das ganze 2h lang. (Gemüse und Gewürze gebe ich ins kalte Wasser, beim Huhn hat man die Wahl. Gibt man es ins kalte Wasser, wird das Fleisch sehr trocken, dafür gibt das Huhn mehr Geschmack and die Suppe ab. Gibt man das Huhn ins kochende Wasser, schmeckt die Suppe etwas weniger nach Huhn, dafür behält das Hühnerfleisch mehr von seinen Geschmack.)

Vegetables were cleaned and then cut in not to small pieces (onions in halves, carrots in 3-4cm long pieces, ginger 1cm thick slices, celeriac about the same sice as the carrot pieces).

After that you need a big pot with water, add 1 tbl.spoon salt, all the herbs, spices and vegetables and the chicken. Let cook for 2 hours on low temperature. (You can either put the chicken in cold water or you can add it into the already boiling water. If you put it in cold water the chicken will loose more taste and the chicken meat will be drier, but the chicken taste in the soup will be more intensive. If you put the chicken in the boiling water it will keep more of it’s taste in it’s own meat and less of it will be in the soup. You can do both, depending on what you prefere.)

Nach der Kochzeit nimmt man das Huhn heraus und läßt es etwas abkühlen. Sobald man es anfassen kann kratzt man alles an Fleisch runter, was man runter bekommt und schneidet es in kleine Stücke. Die Suppe wird durch ein Sieb gegossen, das Gemüse weggeworfen. (Das hat keinen Geschmack mehr.) Wenn man mag kann man die Brühe dann ganz oder teilweise entfetten.

Die Brühe kommt wieder in den Topf, Suppenfleisch rein, ein paar Suppennudeln nach Geschmack dazu (wenn man mag auch TK-Erbsen und/oder anderes klein geschnittenes Gemüse), kochen lassen bis die Nudeln gar sind, in Teller geben, noch mit Salz abschmecken, frischen Schnittlauch drüber (wenn vorhanden), essen. Macht die Nase frei…

(Deswegen konnte ich heute auch schon wieder nähen… 😉 )

After the cooking time you remove the hen, let it cool enough to be able to touch it and then scratch all of the meat from the bones and cut it into small pieces. Pour the soup through a strainer and discard the vegetables. (They have left all their taste in the broth.) If you want you can remove all or a part ot the fat from the soup.

Then put soup and meat back into a pot, bring to boil, add soup noodles and fine carrot slices and/or fresh or frozen peas to taste and let cook until the noodles are cooked. Pour the soup in soup plates, add salt to taste and chives (if you have), eat. (And enjoy the unblocked noose…)

(And because the soup worked, today I was able to do some sewing again…)

Kaffee und Kuchen in Paris: Couderc Montmartre

Coffee and cake in Paris: Couderc Montmartre

Typisch deutsch ist sicher die Vorstellung von Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Wer aber in Paris in ein „Café“ geht, wird da meist ganz bitterlich enttäuscht, mit einem deutschen Café hat das so gar nicht viel zu tun. Aber trotzdem müssen Liebhaber süßer Kleinigkeiten nicht darben, das richtige Stichwort heißt nur „Salon de Thé“.

Und ein besonders leckerer Vertreter dieser Kategorie befindet sich am Montmartre, nur wenige Meter von den Stoffgeschäften entfernt kann man auf blauen Polstern Platz nehmen und fühlt sich um ungefähr hundert Jahre zurückversetzt. Der Life-Pianist, der einen Nachmittag in der Woche aufspielt trägt seinen Teil dazu bei.

Die leckeren französischen Patisserie-Teilchen kann man an einer Theke aussuchen, wenn man also nicht weiß wie es heißt, ist das egal, draufzeigen reicht. Ich war schon mehrfach dort, das Gebäck war immer frisch und immer hochdelikat, seinen Preis also wert. (Ebenso der Kaffee, mit Tee habe ich es noch nicht versucht.)

Und wer es lieber salzig mag, Mittags gibt es auch Quiches, Salate und andere kleine Gerichte.

Beeing German having coffee and cake in the afternoon is a tradition that is not easy to maintain in Paris, because when you enter a „Café“ it’s far from what you expect, they do not even always have pastry or cakes. But still it’s possible to get sweet pastry and a cup of coffee in Paris, all you have to do is enter a „Salon de Thé“.

An extremely delicious of those is on Montmartre, only some steps away from the fabric stores. You enter and you feel like 100 years ago when you sit down on the blue upholstered chairs where you can listen to a piano player (at least once a week…)

All the pastry is on display (behind glass and well cooled) so even if you do not know, what it is called you can point on it. I’ve been there several times and the pastry was always fresh and highly delicous. So it’s worth the money. (Same for the coffee, I haven’t tried the tee so far.)

And if you don’t like sweet, they also offer salads, quiches and other small dishes for lunch.

Couderc Montmartre, 1bis, rue Tardieu, 75018 Paris, Metro Anvers

SfS: Donnerstag bis Samstag

MfS: Thursday to Saturday

Donnerstag: Hühnerbrühe mit Salzstangen.

(Ja, ich hatte einen kleinen Brechdurchfall… )

Freitag: Hühnersuppe mit Reis

Samstag: Hühnersuppe mit Reis, danach ein winziges Stück Käse. (Es geht aufwärts… 😉 )

Thursday: Chickenstock with salted sticks.

(Yes, my stomach caught a bug…)

Friday: Chicken Soup with Rice

Saturday: Chicken Soup with Rice followed by a tiny bit of cheese (Evidently getting better… 😉 )

SfS: Dienstag und Mittwoch

MfS: Thursday and Wednesday

Ich nähe zwar auch ganz kleine Portionen und stricke ein bißchen… aber die Zeit reicht nicht, darüber auch zu bloggen. Aber ich lese viele andere Blogs, auch wenn ich keine Kommentare schreiben…

I am sewing in very small portions, I am also knitting a bit, but time is not enough to blog about it. But I am reading a lot of other blogs, even if I rarely comment…

Aber wieder zum Essen

Dienstag: NumiSo. (steht für Nudeln mit Soße 😉 in dem Fall Farfalle mit einer Soße aus den Gemüseresten des Schmortopfes und einer Packung Passato die Pomodoro, sehr intensiver Geschmack, weil auch die ganzen Kräuter mit reingemixt wurden) Kein Käse wegen „satt“ und ein kleines Stück Schokolade (Chocolat Noir a l’Anis Vert“ von Dolfin) zum Nachtisch.

Mittwoch: Elsässer Flammkuchen (TK), danach Käse. Dessert: Williams-Christ Birne

So back to food…

Tuesday: NumiSo (means „Nudeln mit Soße“ = Noodles with sauce; Farfalle with a sauce mixed from the restover vegetables from the stew and passato di pomodoro), no cheese because we weren’t hungry after that, but a small piece of choclet for dessert („Chocolat Noir a l’Anis Vert“ from Dolfin)

Wednesday: Tarte Flambee (from the freezer), cheese and for dessert Williams Christ pear.

SfS: Sonntag

MfS. Sunday

Gestern gab es Charentais-Melone mit Schinken (es war eine große Melone…), Provencalischen Schmortopf mit Basmatireis, Käse, Creme Brulee (von Delhaize)

Außerdem wollte Susanne wissen, wie lange wir so Essen. Ich würde sagen zwischen 40 Minuten und eineinhalb Stunden. Am Wochenende meist etwas länger, unter der Woche meist zügiger. Man ißt ja nicht mehr, nur mehr verschiedene Sachen.

Yesterday we had Charentais-melon with ham (it was a big melon…), Stew a la provencal with basmati rice, cheese, Creme Brulee (from Delhaize)

Also Susanne wanted to know how long our dinners take. I’d say between 40 minutes and 1,5 hours. Usually we take ourselves more time on the weekends, less on weekdays. You don’t eat more, just more different things.

Speiseplan für Susanne: Samstag

Menu for Susanne: Saturday

Susanne von Pearl’s Harbor wollte wissen, was wir so kochen. Deswegen poste ich jetzt eine Woche unseren Speiseplan. Da wir Abends warm essen, kommt es vielleicht manchmal einen Tag später.

Samstag: Charentaismelone mit Nusschinken, mit Käse überbackener Blumenkohl, ein bißchen Käse, Willimas-Christ Birne zum Dessert.

Susanne of Pearl’s Harbor wanted to know wanted to know, what we other cook for lunch. So I’ll post our menu for one week. In my case it’s dinner, because that’s when we have our warm meal. Therefor posting might be one day later.

Saturday: Charentais-Melon with ham, cheese gratinated cauliflower, a small cheese platter, Williams-Christ pear for dessert

Essen in Paris: Delice House

Mittags rasch etwas Warmes in den Bauch bekommen ohne hinterher pleite zu sein oder so vollgefressen, daß man sich nicht mehr bewegen mag… das läuft oft auf einen Chinesen hinaus. Diese Schnellrestaurants gibt es an beinahe jeder Ecke, die Einrichtung hat den Charme eines Wartesaals, aber die Qualität des Essens ist in Ordnung. Meist keine kulinarischen Highlights, aber man kann auch nicht viel falsch machen. Und sie unterscheiden sich nicht groß, so daß es nicht lohnt, sich eine Adresse zu merken. Man nimmt einfach den nächsten.

Bis auf manche, da lohnt es sich dann doch, die Adresse zu notieren.

Von außen unterscheidet sich „Delice House Traiteur Asiatique“ nicht wirklich von all den anderen. Vielleicht ein wenig größer. Und die Schlange reicht zur Mittagszeit bis weit zur Tür hinaus. Obwohl viele das Essen mitnehmen und die Abfertigung zügig geht.

Wir entschieden uns für das „Menue Vapeur“ (das sind verschieden gefülte ravioliartige Taschen, die im Dampf gegart werden, wie der Name „Vapeur“ verrät) und bekommen für 7.95 EUR nicht nur zehn der kleinen Köstlichkeiten, sondern auch noch eine Flasche Evian und einen Fruchtsalat. Aus frischen Früchten, nicht wie meist aus der Dose. Und wir haben Februar.

Fruchtsalat und Getränk bekommen wir mit, die Vapeurs werden noch heiß gemacht. Der Saal, in den wir durchgewunken werden, befindet sich hinten und ist mit Stoff- und Kunststoffpflanzen so freundlich dekoriert, daß kaum mehr auffällt, daß wir uns eigentlich in einem fensterlosen Gebaudeteil befinden.

Die Tische und Stühle stehen eng an eng, wir erobern uns aber zwei freie Plätze. In den umliegenden Firmen und Büros ist Mittagspause, so daß nicht Touristen mit Rucksack, sondern Angestellte in Anzug oder Kostüm das Bild bestimmen. Immer wieder kommt jemand mit einer Schüssel oder einem heißen Teller nach hinten. Dann heißt es aufpassen, denn er ruft, was er auf dem Teller hat. Wer es bekommt, muß sich selber melden. Dazu muß man allerdings verstehen was er sagt. Und sein französisch ist nicht unbedingt das beste. (Die mit den besseren Sprachkenntnissen außer chinesisch arbeiten vorne an der Theke… g)

Wenn sich keiner meldet, geht er wieder weg. Dann kommt jemand von vorne, guckt, wer das bestellt hatte (oder haben könnte, denn es ist viel los und bei geschätzt einem Kunden pro Minute merkt sich wohl auch der Mann an der Kasse nicht mehr alle). Irgendwie bekommt aber jeder was.

Neben dem lebendigen Ambiente war aber auch das Essen eine positive Überraschung: die verschiedenen Vapeurs unterscheiden sich geschmacklich deutlich, sind unterschiedlich gewürzt etc. Und einfach gut. Besser als wir das sonst in diesem Setting gewöhnt sind.

Weswegen ich mir die Adresse notiert habe 😉 : 81, Rue St. Antoine, das ist auf dem Weg von der Bastille zum Hotel de Ville.