Rippen-oder-nicht Socken

Ribs-or-not socks

SockenSo, das sind die letzten Socken aus der Restekollektion

Auf den ersten Blick geringelt.

Auf den zweiten… haben sie irgendwie eine Längsstruktur. Rippen? Aber wie… ohne linke Maschen?

Those are the last socks from my restover socks collection.

Striped again.

On the second look… they have a kind of lengthwise structure, don’t they? Are there ribs? Without purling?

Socke, DetailDie Detailaufnahme verrät es dem Adlerauge.

Einige der rechten Maschen sind verschränkt gestrickt, auch das gibt feine Längsstreifen.

Das war es mit den Socken… in nächster Zeit stehen dann Lace-Schals auf dem Programm, aber das war ja schon zu sehen.

The detailshot may tell….

Some stitches wer knitted through the backloop, the result are very finde longtitudinal stripes.

Now that is all about socks for the next years I guess. Next will be Lace-shawls, but that you could already see.

Meine Reisen und mein Reisemantel

Travelling and my travel-coat

Ein Reisemantel ist ja eine feine Sache, aber wenn man ständig herumreist, ist es etwas schwierig, die Zeit zu finden ihn zu nähen. Immerhin habe ich in Paris meine Zutatenliste weiter abgearbeitet.

A travel coat is a great thing, but with all my travelling it’s difficult to find the time to sew it. At least I bought some of the necessary notions in Paris.

Knöpfe, Einlagen, Schnallen

Zuerst war ich bei Entrèe des Fournisseurs (was sich anbietet, weil er ja quasi um die Ecke ist) und habe dort Knöpfe in zwei Größen gefunden. Metalloptik, aber angesichts meines leichten Stoffes aus Kunststoff.

Danach zog ich gen Montmartre auf der (erfolglosen) Suche nach Jersey für ein anderes Projekt. In einem der kleinen Kurzwarengeschäfte dort fand ich immerhin eine Gürtelschnalle. Dabei viel mir ein, daß ich an den Ärmelriegeln statt Knöpfen eigentlich auch lieber Schnallen hätte, also habe ich kleine Schnallen auch noch mitgenommen. Jetzt habe ich die kleinen Knöpfe übrig… denn an den Taschen brauche ich keine, denn die mache ich anders. Allerdings sind die Schnallen glänzend, also werde ich versuchen, sie noch matt zu bekommen.

First I went to Entrèe des Fournisseurs (it’s just around the corner) and bought the buttons in two sizes. They look like metal, but are lightweight plastic, more suitable for my fabric.

Then I went on to Montmartre on a (futile) quest for jersey knit for another project. But in one of the smaller shops for notions I found a belt buckle. Looking at it I decided I preferred buckles for the sleeves instead of buttons and bought smaller ones, too. What did I buy the small buttons for? The buckles are shiny I’ll try to find a way to make it matt.

Und weil der Laden auch Einlagen hatte, habe ich noch Gewebeeinlage gekauft.

Denn ich wollte mich diese Woche nicht nur an das Aufbügeln der Einlagen machen, sondern auch anfangen zu nähen. Mindestens die Knopflöcher, denn es sollen Paspelknopflöcher werden.

Tja… dann fiel mir allerdings ein, daß die Adventszeit vor der Tür steht und ich zu allermindest dringend die Honigleckerli und die Pommeranzenbrötchen machen sollte, denn die müssen erst einige Wochen liegen, damit sie weich werden.

The shop also had interfacing, so I bought woven interfacing, too.

The plan was to start sewing this week, like the bound buttonholes. (If you have no time, make the pattern more complicated and time consuming. One of my most favourite rules… )

Until I recognized how close the advent time is. And that baking „Honigleckerli“ (a kind of gingerbread) and „Pommeranzenbrötchen“ was getting urgent. Because they have to be stored some weeks before they are soft enough to eat them.

Und heute wollte mein Schwiegervater wissen, welchen Schnellkochtopf ich jetzt zu Weihnachten möchte, also mußte ich in die Stadt. (Ein paar andere Sachen waren auch aus…) Da ich die no name Einlage immer noch nicht vorgewaschen hatte, habe ich gleich noch bewährtes G785 gekauft, das ich stattdessen verwenden werde. (Falls sich noch jemand fragt, wo meine vollen Stoff und Zubehörkisten herkommen… *g*)

Adam, beantwortet das deine Frage? 😉

And today my father in law wanted to know what model of pressure cooker I wanted for Christmas, so I had to go to town. (Okay, there were other things I also needed…) As I hadn’t found the time to preshrink my no name interfacing I also bought G785 that I’ll take instead of the woven interfacing. (If anyone still asks how my stash builds… *g*)

Adam, does that answer your question? 😉

Es weihnachtet sehr…

… zumindest in Paris

Christmas is near… at least in Paris

Wobei es diesmal ja eine gewisse Berechtigung hat, denn der erste Advent ist tatsächlich schon am übernächsten Wochenende. Also Zeit für einen kleinen Überblick über die diesjährige Weihnachtsdekoration der Kaufhäuser.

Weihnachtsdekoration Printemps in Paris

„Printemps“ hat sich schon wieder neu eingekleidet, Kosmische Träume sind das Thema und so ist die Illumination wieder relativ schlicht, aber ein bißchen spacig.

Die tanzenden Puppen in den Fenstern hingegen waren auch etwas… sparsam. Und uninspiriert. Das hat man schon mal besser gesehen.

At least the „Grand Magazin“ in Paris brought out their Christmas decoration. If I come to think about the fact that the first advent will be in about ten days, therefor still in November timing can be considered okay now. So here is my overview.

„Printemps“ made a complete redo, everything new and shiny, relatively calm though. Cosmic dreams were the topic, so they aim for something kind of „space something“.

While the outside is nice (better than what my poor picture could capture) the dancing puppets in the windows were… uninspired. I know they can do better.

Weihnachtesdekoration Galeries LafayetteKeine Zurückhaltung hingegen bei den Galeries Lafayette, prächtig protzig überstrahlen sie die Straße.

Ein vertrauter Anblick, denn letzten Jahr, vor zwei Jahren und noch ein bißchen länger hat sich da nicht viel getan. Die Deko hat vermutlich das Budget für ein ganzes Jahrzehnt verschlungen, von den Stromkosten gar nicht zu reden. 😉

Plain „bling“ for „Galeries Lafayette“, their christmas decoration could replace the street lights.

A very familiar view, by the way. Like last year, two years ago… and I don’t remember for how long they are using the same decoration. Evidently buying it must have used up a ten year budget. Not to talk about the electricity bill… 😉

Weihnachtsbaum Galeries Lafayette

Der Weihnachtsbaum erstrahlt dafür ganz neu und pink in diesem Jahr, wie auch die tanzenden Puppen in den Fenstern. (Wegen der vielen davorstehenden Kinder leider kein Bild.) Die sind dieses Jahr auf alle Fälle interessanter als beim Nachbarn.

(Wenngleich natürlich das neue pinke Outfit nicht mehr so recht zur alten Lichterpracht paßt…)

Everything new inside… the christmas tree and the decoration shows a lot of pink, as do the shop windows with the dancing dolls. Much more interesting than those next door.

(Even though the new colour scheme does not match exactely the old light show…)

Dekoration Galeries Lafayette Maison

Das neue Farbschema erstreckt sich auch nicht über die Straße bis zur Haushaltswaren und Möbelabteilung, trotzdem sind deren Schaufenster einige Blicke wert.

Viele Designer und Modeschöpfer durften sich nämlich an den WLAN-Hasen (die einen ganz coolen Namen haben, den ich mir aber nie merken kann) austoben… 🙂

The colour scheme doesn’t stretch over the street to the household and furniture department, still their windows are worth several looks, too.

(Fashion)Designers were invited to let their imagination play and find outfits for those WLAN-rabbits (which have some ultracool name that I can never remember…).

Weihnachtsbeleuchtung BHV

Bon Marché habe ich mal wieder weggelassen, denn er liegt einfach so gar nicht an meinem Weg, aber BHV ist so nah an meiner Wohnung, daß es eine Schande gewesen wäre, nicht wenigstens mal vorbei zu sehen.

Der Fassadenschmuck ist hell und nett, aber nicht sehr aufregend…

Bon Marché didn’t make it into my selection just because it’s usually far off my route. But „BHV“ is so close to my Paris home, that it would have been a shame, not to have a look.

The facade has light and quite a lot of it, but nothing thrilling…

Lichter BHV

Der Charme erschließt sich erst, wenn man an den Schaufenstern enlang geht, die einen mit Einhörnern und Drachen mit klimpernden Wimpern ins Land der Legenden enführen wollen und dabei unter einem strahlenden Baldachin entlangschreitet…

But you feel its charme when you walk along the windows, watching unicorns and big and/or ultra cute dragons that want to take you to the Land of Legends. Then you walk under this radiant canopy…

Motiviert für den Reisemantel

Und natürlich ist die Zeit wieder knapp.

Travel-coat for the „Motivationsmonat“ with a limited time budget, as ever…

„Wind und Wetter“ ist das Thema für diesen Motivationsmonat und da der Monat schon deutlich fortgeschritten ist, muß ich jetzt auch mal heftig loslegen. Ich brauche einen neuen Mantel. Oder einen zusätzlichen. Die letzten zehn Jahre hat mich mein australischer DrizzaBone Mantel gut begleitet, aber so allmählich ist er doch recht abgeliebt und aufgescheuert. Also brauche ich einen Nachfolger. Oder so was ähnliches.

Da ich ja viel herumreise möchte ich einen Mantel in neutraler Farbe, der zwar winddicht ist und einen kleinen Regenschauer abhält, aber nicht viel wiegt, nicht knittert und waschbar ist. Außerdem soll er auch über meiner Fleecejacke noch passen, dafür aber kein eigenes wärmendes Futter haben, damit er im Sommer und auch bei kühlem Wetter getragen werden.

„Wind and weather“ is the topic of this Motivationsmonat and as the month is nearly half over its more than time to start. My australian DrizzaBone coat kept me good company the last ten years but a lot of wearing and travelling didn’t make it better. So it’s time for a replacement.

As I’m traveling a lot I want an allround coat: neutral colour, protection against wind and a light rain, doesn’t have much weight, doesn’t wrinkle (to much) and can be machine washed. And it should also fit over my fleecejacket but not have a warm lining so I can wear it on a rainy summerday but also in colder weather.

Material für Reisemantel

Obwohl ich den ersten Teil des Monats in Berlin war und danach mit Arbeit eingedeckt, war ich nicht ganz untätig.

Zuerst einmal suchte ich einen Schnitt. Er mußte weit sein, damit die Fleecejacke auch drunter paßt und insbesondere auch ausreichend weite Armausschnitte haben. Ich habe einige Hefte durchgesehen, ein paar Schnitte ausgemessen und bin letztlich bei dem Trenchcoat aus der ersten ottobre woman von 2006 gelandet. Zumindest als Basis, ohne Änderung geht bei mir ja nix. *g*

First I searched my magazines and my pattern collection for a pattern. It had to be wide enough to fit over my fleece jacket and especially the sleeves had to be wide enough for that purpose, too. After measuring several patterns I decided that the trenchcoat from the first ottobre woman von 2006 would be a good start. With some modifications, of course.

In Berlin war ich eigentlich für eine Fortbildung, doch ich war ein bißchen früher angereist und konnte so dem Rat einer Berliner Nähfreundin folgen und bei Hüco Stoffe auf die Jagd nach einem passenden Stoff gehen. Und siehe da… ich wurde fündig. Eine helle Popeline, Baumwolle mit hohem Kunstfaseranteil, dünn, aber dicht gewoben.

Und da das alleine vielleicht doch noch etwas mehr Wind durchläßt, als mir lieb ist, habe ich vom Computer in der Hotellobby noch einen Notruf an Annette gestartet, die mir eine Windstoppermembran besorgt und geschickt hat. (Das Päckchen kam sogar noch vor mir Zuhause an…)

My stay in Berlin was for a seminar but I had come earlier so I cold follow the advice af a sewing friend from Berlin and direct my steps to Hüco Stoffe where I found indeed the perfect fabric. It’s a lightweight but firmly woven popelin in a neutral beige. A bit of cotton but mostly polysomething to keep wrinkles away and make it quickly drying.

Still I thought I wanted more protection against wind so I used the free internet terminals in the hotel lobby to send a „sewing SOS“ to Annette who knew where to get a wind stop membrane and sent it to me in no time. (It arrived even before I was back home.)

Inzwischen ist der Schnitt auch kopiert, die Knöpfe möchte ich am Wochenende kaufen, vielleicht bekomme ich auch Vlieseline. Denn nächste Woche möchte und sollte ich dann mal kräftig loslegen…

Meanwhile I’ve traced the pattern. I want to buy the buttons this weekend and maybe I can get my interfacings, too. Next week I hope to be able to do a lot of sewing…

Jersey: ein Bügeltrick

Knit fabrics: pressing hems made easy

Einen habe ich noch… Was ich gerade bei Jerseys immer mühsam fand, war das umbügeln der Saumlinie. Abmessen und Stück für Stück umbügeln. Lästig. Und noch dazu bei einem Kunstfaserjersey, der sich durch das Bügeln nicht gut fixieren läßt. Und an meinem Shirt muß eine Seite des Ausschnittbeleges umgebügelt werden, ein sehr langer Ausschnittbeleg…

I have one more… What I always found painful on knit fabrics was pressing hemlines. Measuring, marking and pressing step by step. Time consuming. Even more on a poly jersey, that will not keep it’s form well when pressed. And this top does not only have seams to press but a veeery long neckline facing….

Absteppen

Und so geht es: Das Abmessen überlasse ich der Nähmaschine.

Ich möchte 1,5 cm von der Schnittkante entfernt umbügeln. Also nähe ich eine Naht, 1,5 cm von der Stoffkante entfernt. Markieren muß ich nichts, denn ich habe ja eine entsprechende Markierung auf der Stichplatte.

That’s how I go: I let my sewing machine do the measuring and the marking in one step.

Here I want to press a 1,5 cm seam. So I stitch 1,5cm away from the fabric edge with a quite long stitch length. No marking needed, because I already have the marks on my throat plate.

Bügeln

Und damit habe ich nicht nur meinen Saum markiert, der Stoff läßt sich auch verhältnismäßig leicht an der Naht umbügeln.

Und da die Nähmaschine ja gerade näht, ist auch der Saum automatisch grade.

Nach dem Bügeln kann man den Hilfsfaden wieder herausziehen. Oder auch drin lassen, bei einem Jersey wird er früher oder später reißen, auch dann kann man ihn noch rausziehen. 😮

Außerdem funktioniert der Trick nicht nur bei Jersey, sondern auch bei Webstoffen. Und nicht nur bei gerade, sondern auch bei gebogenen Säumen.

Now my hemline is not only marked, it also folds relatively easy along the stitches.

And as the sewing machine sews straight… the hemline is straight also.

After pressing (or after hemming) you can remove the stitches. Or not. In knits it will break anyhow sooner or later, because the stitches are not stretchy. Then you can still remove the thread. 😮

The trick will also work with woven fabrics and also with curvy seamlines.

Revue de Presse: burda Modemagazin 11/2008

Ich bin zwar grade in Berlin, aber das Internet ist ja überall… *g* (Und ein bißchen Stoff habe ich auch gekauft, auch wenn ich vor allem zum Arbeiten hier bin.)

Die November Burda liegt auch schon wieder ein paar Tage bei mir, aber immerhin nicht so lange wie die letzte. *hüstel* Und damit ist mein Stapel an Zeitschriften auch endlich „abgearbeitet“. Bis die nächste kommt, versteht sich…

Der Titel ist grau-lila, angesichts des Modetrends für den Winter nicht überraschend. Außerdem kommen diese Farben im Winter ja immer wieder vor.

Das Editorial erzählt diesmal vor allem vom Wellnessteil des Heftes, das Selbermachen rückt ein bißchen in den Hintergrund.

Der „look“ der Saison ist (mal wieder) gold, passend zur Festsaison. Die Modelle der Designer die gezeigt werden machen mich nicht gerade traurig, daß weder meine Figur noch mein Geldbeutel dafür geeignet sind.

Summary in English: I’m in Berlin right now, mostly for work, but I’ve found the time to buy a bit of fabric. And to check out the november issue of BWOF. What I like are top 103, at least if you want to show your bra to the world. 😉 Jacket 106 would be nice, too, but for small sizes only. What a pity… Coat 107 I took for a dress on my first look, well, why not make it a dress? Other things I like are top 125, skirt 104, the petite coat and coat 116. And, of cours, the plus size dress. On a model that is at least a tiny bit „plus sized“. A real improvement!)

Passend dazu sind die „classics“ Modelle glänzend. Bei Kleid 101 weiß ich nicht, ob die Armausschnitte so schlecht geschnitten sind oder ob das Material zu weich ist. Jedenfalls stehen sie grauslig ab. Oder hängen runter. Je nach dem. Oder beides. Bei Bluse 108 gefällt mir vor allem der Stoff. Jacke mit Blusenmanschette… nö….

Der Schnitt von Top 103 ist schön. Wenn man gerne seinen BH oder dessen Abwesenheit zeigen möchte. Und ich habe die dunkel Erinnerung, daß es schon mal einen sehr ähnlichen gab…

Kleid im Teppichmuster hingegen… ein Hingucker ja, aber ob ich den haben will? Und mal wieder ein Godetrock, wie spannend…

Mit der militärisch angehauchten Jacke 106 könnte ich mich auch anfreunden. Aber warum nur bis Größe 42? Da sie wohl nur geschlossen zu tragen ist, könnte man sie aus passendem Stoff doch sicher auch als Blusenersatz tragen?

Die „fashion news“ plagen und mit Fransen. Bin ich ein Sofa? Ja, in den 80ern hatte ich ein pinkfarbenes Indianer-T-Shirt mit Fransen. aber mit 14 darf man das. Da war das nicht die schlimmste Geschmacksverirrung… *gg*

„modern woman“ ist das nächste Thema und soll Pariser Chic verkörpern. (Ds Stichwort Paris bedeutet vermutlich mal wieder schwarzen Lidstrich und klassisch rote Lippen…) Bluse 113 hat schon mal was von Sack aus Faschingsstoff. Die arme Seide… und die Taillenabnäher helfen da auch nichts mehr.

Bei Modell 107 dachte ich spntan an ein Kleid. Aber es ist ein Mantel. Als beides gut vorstellbar. Dabei mag ich Tulpenform nicht mal so unbedingt, aber vermutlich gefällt es mir, weil es zur Abwechslung mal eine andere Silouhette ist.

Ah, ein schöner Blusenstoff… ach so, die ist mal wieder zum Kaufen.

Kleid 118 ist für alle, die schon immer mal als Kunstwerk von Mondrian rumlaufen wollten. Oder als Plakatwand. Aber da man den Stoff ja eh nicht bekommen kann… (Sandalen und kurzärmeliges Kleid… im November… die Burdaredaktion muß Unsummen für ihre Heizung ausgeben…) Blouson 119 ist eine Verschwendung des schönen Glencheck…

Das „extra“ sind ein paar Jerseyteile. Weniger fürs Sportstudio, mehr zum Rumhängen, wenn ich das recht verstehe.

Shirt 125 hat eine nette Schultervariante, das Decollete macht jedenfalls klar, daß man damit besser keinen Sport treibt. In der lanärmeligen Variante 124 ist der Ausschnitt dann auch „entschärft“. An der Schrittnaht von der zugehörigen Hose sollte man mal was machen, die sieht irgendwie… seltsam aus. Und der Overall ist definitiv ein „geht gar nicht“. An Babies sehen Strampler ja niedlich aus, ich glaube in alten Heften habe ich solche Overalls noch für Kleinkinder drin.

Die „mode-ideen“ glitzern mit Strass. (Ich würde auch jederzeit an billige Sandaletten von C&A tonnenweise teure Swarovski-Kristalle kleben……. ist klar…)

Der „fashion-flash“ liefert Blumenprints. Warum nicht, macht die Sommerkleidung ganzjahrestauglich. Der Schnitt für Rock 104C könnte interessant sein, aber in dem Blumenmuster erkennt man ohnehin nichts davon. Und das sackförmige Shirt wird mit Ärmeln und aus Chiffon nicht deutlich besser.

Einen Bilderlehrgang gibt es auch mal wieder, diesmal zur Manschettenverarbeitung. Früher habe ich diese Workshops aus der Burda mal ausgeschnitten und gesammelt, aber inzwischen habe ich genug Bücher, da ist das ganze Wissen etwas kompakter drin.

„trend“ sind die „schicken Siebziger“, bei der Epoche denkt man ja eher an Hippies, aber in der Tat, es gab damals auch Mode. Enge Klamotten, Riesenbrillen und Hüte mit breiter Krempe. Und Ausschnitte bis zum Bauchnabel. Was das betrifft, ist Burda offensichtlich damals stehen geblieben. *g*

An dem Uni-Rock 104B könnte man die Doppelgodets sogar mal erkennen. Wenn nicht die Clutch den Rock so genial verdecken würde. :/ Jedenfalls ein Detail, daß ich mir sicher auch an einen Rock in meiner Größe „anbauen“ könnte. Vom Titelmodell gefällt mir ja vor allem der Hut. Das heißt, die Jacke ist nicht so übel, aber nicht mit den Ärmeln.

Nein, in Leder gefällt mir der Blouson auch nicht besser.

Klassisch, aber ganz nach meinem Geschmack ist der Mantel für Kurzgröße. Nur über das Styling müssen wir noch mal reden… Sandalen trägt man jetzt mit Winterstrümpfen? Muß das sein??? Allerdings eröffnet der Trend ein paar schuhsparende Möglichkeiten. Aber wer will schon Schuhe sparen? *gg*

Doch auch Mantel 116 gefällt mir sehr gut. Der ist sogar bis Größe 46 im Heft, da wäre nur wenig zu vergrößern. Ich brauche ja mal wieder einen „Wind und Regen“-Mantel, der würde mir sehr gut gefallen. Stellt sich aber die Frage, ob die Ärmel weit genug sind, denn unter so einen Mantel muß bei mir auch noch die Fleecejacke passen. Zumindest manchmal.

Kreativer Kopf ist diesmal eine gräfliche Modistin auf der Insel Mainau. Die gezeigten Hüte sind eher bodenständig und somit auch tragbar. Königliche Verwandtschaft und ein hoher Touristendurchsatz vor Ort schaden dem Marketing sicher nicht. Schade, daß es noch keine schönen Hüte auf der Mainau gab, als ich noch in der Ecke gewohnt habe… andererseits wäre das für mein Studentenbudget dann eh unerreichbar gewesen.

Der „look der stars“ ist die Schluppenbluse. Ne, den Schnittdownload spare ich mir gerne. für mich hat das einfach was omahaftes. Was dann zum Alter der abgebildeten Stars auch so ungefähr paßt….. *g* Daß der Schnitt schon in Größe 34 anfängt stört mich infolgedessen auch nicht.

Das „exclusiv-design“ kommt mal wieder aus Düsseldorf. Die Kleid-Trench Kombi sieht im Prinzip ganz gut aus. Bei dem Kleid hingegen… Teilungsnaht über der Brust und die Seiten in Falten gelegt… bei mehr als Körbchengröße A könnte das seltsam aussehen.

Zum Kaufen gibt es Unterwäsche. Dessous oder neudeutsch Lingerie. Diesmal aber nichts dabei, was ich dringend nachnähen wollte.

Das war es dann weitgehend mit dem Nähinhalt… Verweis auf die Burdafashion Webseite,… ach, die plus-Modelle kommen noch. Und endlich mal ein Model, das Rundungen hat UND Lebensfreude ausstrahlt.

Insbesondere natürlich Kleid 133A. Rasante Kurven, ein spanneder Ausschnitt. Und mit genau dem Styling könnte ich leben. (Minus die Luftballons…)

Die Jacke mit den Schößchen…. naja… aber sehr im Trend, glaube ich. Das Shirt mit den Fältchen vorne hingegen… auch nicht schlecht. Ich könnte glatt doch mal wieder was aus Burda nähen…

So, den ganzen Kosmetikkram kann ich wieder überblättern. Im „kultur-treff“ ist diesmal auch nichts dabei.

Die Reise geht nach Brüssel. Da war ich nur mal kurz, das sollte man wiederholen. Aber vielleicht ohne Ehegespons, wenn ich zu „Le Chien Vert“ gehe. (Eine Adresse, die ich mir schon vor langer Zeit notiert habe…)

Die Kindermode ist wieder mal deutsch, tragbar und mit Pfiff. Allmählich verstehe ich, warum meine Patin vor langer Zeit ihre Tochter vor allem bei Pampolina eingekleidet hat.

Und dieses kernige Outfit zeigt, daß man auch für kleine Jungs was nähen kann, was tragbar ist und interessant aussieht.

Dann noch ein paar Verweise auf die Seite, auf der das Einloggen von meinem Rechner aus nicht mehr funktioniert… Burdastyle. Der Haarreif mit LEDs gefällt mir. So einen Schürzenschnitt kann sich hingegen jeder selber malen, den braucht man nicht downloaden.

Ach ja, es geht auf Weihnachten zu, deswegen wird wieder winterlich gebastelt. Filzherzen und -pilze sind zwar ganz niedlich, aber rustikal ist dann doch nicht ganz mein Stil. Die gehäkelten Lebkuchenherzen als Topflappen sind auch ganz nett… aber nicht neu, denke ich.

(Die Werbung für Klamotten á la Burda bei Quelle ist mir im letzten Heft schon aufgefallen. Die Schnitte sind allerdings nicht sehr spannend, aber wer mal einfach Basisschnitte sucht… (vermutlich irgendwo im Archiv ausgegraben, oder?)

Tja, das war’s dann für diesmal. Und ich habe mal ein bißchen Zeit, bis die nächste erscheint…;)

Ripp-später-Socken

Rib-later-socks

Socken

Weiter geht es mit den Restesocken…

Rippen ermöglichen ja, daß die Socke sich dem Fuß gut anpasst. Dafür ist es flach bequemer.

Also fangen die Rippen hier erst irgendwo auf dem Fuß an und werden immer mehr, bis die Socke rundherum gerippt ist.

(Ganz einfach und es verhindert zu viel Langeweile beim Stricken…)

More socks…

The nice thing about ribbing on socks is, that the sock can adapt better to the shape of the foot. On the other hand plain is mor comfortable to the skin.

So here the ribs start somewhere on the middle of the foot and become more until they run all around.

(Easy, but prevents too much boredom while knitting… )

Jersey ohne Overlock: Nähte mit geschlossener Nahtzugabe

Jersey without a serger: closed seams

Bleiben noch zwei Nähte zu schließen: Die Seitennaht (bzw. zwei davon) und die Ärmeleinsatznaht. Hier bügle ich die Nahtzugaben nicht auseinander. An der Seitennaht weil es mich da nicht stört und es anders schneller geht und an der Ärmeleinsatznaht, weil es da keinen Sinn macht.

So there are two other seams to do, the sideseam and the seam that connects the sleeve to the body. In both cases I finish both seam allowances as one. On the side seam because it doesn’t disturb me there and it’s quicker and on the sleeve because it’s the better option.

geschlossener Overlockstich

Für die Seitennaht wähle ich die faule Variante: den eingebauten Overlockstich meiner Nähmaschine. Ich habe sogar zwei davon, dieser nennt sich „geschlossener Overlockstich“. Leider paßt das Nähgarn hervorragend zum Stoff und meine Kamera kann kontrastarme Sachen gar nicht gut darstellen. Deswegen habe ich das Stichbild über einige Stiche hinweg nachgezeichnet, damit jeder gucken kann, ob er auf seiner Maschine auch so einen Stich hat.

Auch die Seitennaht braucht bei einem Shirt nicht wahnsinnig viel Dehnbarkeit, vor allem so viel, daß sie den Stoff nicht „einhält“ und kürzer ist als das restliche Shirt. Der Overlockstich ist dafür mehr als ausreichend, er ist weniger elastisch als eine echte Overlocknaht, aber für die meisten Einsatzzwecke mehr als ausreichend. Ich habe auch schon Badeanzüge damit genäht. Wer die Seitennähte lieber auch auseinanderbügeln will kann genauso einen Zickzackstich benutzen, etwa in der gleichen Einstellung wie hier für die Ärmel beschrieben.

Fot the side seams I choose to be lazy and sew them with the build-in overlockstitch of my sewing machine. My sewing thread matches the colour of my fabric very well and my camera is not good taking pictures with low contrast. So I tried to „redraw“ some of the stitches so you can check your machine for a stitch like that.

The side seams of a top also do not need an extreme amount of stretch, it has to be enough that the the seam can stretch as much as the fabric, not less. The overlock stitch of a sewing machine is not as stretchy than a real serger seam, but for most uses it’s absolutely sufficient. I have even sewn swimsuits with the overlock stitch. But if you don’t have a stitch like that or want your seam allowances ironed flat you can use a zigzag stitch, like described for the sleeves.

zurückgeschnittene Naht

Danach wird der überstehende Stoff der Nahtzugabe einfach neben der Naht abgeschnitten.

Then you cut back the seam allowance close to the seam.

Die Ärmelansatznaht sollte ebenfalls dehnbar sein. Da ich sie besonders flach möchte, wende ich noch mal eine andere Technik an. (Wobei ich aber auch schon Shirts nur mit dem Overlockstich genäht habe, vor allem, wenn es schnell gehen soll.)

Doppelnaht

Auch das ist nicht schwierig, ein kleiner Zickzackstich, etwa 1,8 mm lang und 1,5 mm breit. Oder wie die Dehnbarkeit eben bei eurer Maschine hinkommt. Und dann einfach mit gleicher Einstellung noch mal 6 mm von der Naht entfernt auf der Nahtzugabe nähen. Danach wird die Nahtzugabe schön flach gebügelt und knapp neben der zweiten Nahtlinie abgeschnitten. Die Ziehfäden vom Ärmel einhalten ziehe ich erst danach raus.

Das ist es auch schon.

The seam that connects the sleeve with the body of the garment should also be stretchy. I could use the overlock stitch (I have sewn complete tops with that stitch, no problem), but I want it even flatter. So there is another technique.

Also very easy: You stitch on the seam line with a zigzag stitch. Stitch length about 1.8, stitch width 1.5. Or whatever works for your fabric and your machine. Then you stitch again 6mm from the seamline on the seam allowance. Then I press the seam allowance flat and cut the rest of the seam allowance close to the second stitching. My last step is taking out the threads which held in the sleeve cap.

That’s all.

Revue de Presse: Threads November 2008 (Number 139)

Gut, die Threads kam diesen Monat etwas später, aber nicht so spät… das hängt an mir. Aber ich habe sie diesmal wirklich genossen.

Das Editorial enhält mal echte Neuigkeiten, nämlich daß die Chefredakteurin abtritt. Mal sehen, ob das das Heft verändern wird…

Die Leserbriefe sind naturgemäß nicht so spannend. Die „Bobbin Buddies“ um gefüllte Unterfadenspulen ihne Fadengewirr festzushalten sind nicht schlecht. Aber ich habe ja jetzt den Ring von Janome… die als „neu“ vorgestellten Kleinkinderschnitte wirken hingegen nicht nur in der Aufmachung sehr „vintage“. Höflich gesagt. Ein Einkaufsführer für Vintage Quellen in New York ist vom Prinzip her eine gute Idee. Ich hätte es nur gerne für Stoffgeschäfte… und in diesem vorgestellten Buch würde ich ja zu gerne mal stöbern. Ich habe ja schon ein paar Sachen zu vergleichbaren Themen, da will ich vor dem Kauf schon immer gerne wissen, ob der Inhalt das was ich habe ergänzt.

Die vorgestellten Schnitte aus der „Pattern Review“ sind zwar zum großen Teil nett, aber auch nichts unerwartet spannende.

Beim Lesertip denke ich mir mal wieder, warum ich nie einen einschicke… der „best tip“ ist die Verwendung des Spulers der Nähmaschine zum Kordel drehen. Naja, ich mache das mit dem Handmixer… aber selbe Technik…

Knöpfe sammeln ist nicht mein Metier, aber Hinweise wie man bei alten Knöpfen das Material erkennen kann sind für eine Flohmarktgängerin wie mich durchaus interessant. Und aus welchen Materialine man überhaupt Knöpfe gemacht hat…

Weitere Tipf von Kenneth D. King. Diesmal finde ich es nachgerade genial. Eigentlich naheliegend… aber man muß es wissen. Wie man an vielen Stellen außen nahtlos formen kann, indem man die Belege mit Zwickeln versieht, also durch Stückeln in Form bringt. Das ist für V-Ausschnitte schön, aber er zeigt noch ein paar andere spannende Möglichkeiten. (Von denen ich die eine oder andere werde nacharbeiten müssen, um sie zu verstehen. Aber die Anleitung ist wie immer gut bebildert und ausführlich.)

Aufbewahrung wertvoller Kleidungsstücke. Naja, kommt bei mir nicht so oft vor. Und im ehrlich zu sein… die Disziplin, etwa alle halbe Jahre auszupacken und neu einzupacken habe ich eh nicht. Ich bin schon froh, wenn ich nicht vergesse, rechtzeitig neues Mottenpapier nachzulegen. *hüstel*

Die Technik zur Hosenanpassung sind vor allem für Leute interessant, die für verschiedene Leute und in verschiedenen Größen nähen. Und ob man so die Paßprobleme von Frau mhs lösen könnte? Naja, man könnte es versuchen, aber viele „Schiefstellen“ wie sie an meinem Körper vorkommen kann man mit der Technik nicht erfassen. Für einfachere änderungen aber sicher eine sinnvolle Methode.

Der ausführliche Blick in ein Haut Couture Atelier (Chado Ralph Rucci) in Wort und Bild ist atemberaubend, aufwendig, kaum zu beschreiben… eben echte Haut Couture, die offensichtlich auch aus den USA kommen kann. (Und tröstlich der Blick auf die Schneiderpuppen nach der Figur echter Kundinnen. Die sind so viel realistischer als die Laufstegmodels… *g*) Und wenn ich mich mal sehr langweile… einige der gezeigten Details lassen sich ganz sicher verwenden.

Danach kommt ein etwas gewollt „peppig“ aufgemachter Artikel über Rettungsaktionen bei Nähunfällen. Für jemanden mit etwas Näherfahrung doch recht banal, aber der eine oder andere Anfänger wird sich freuen.

Auch die verschiedenen Techniken für saubere Nahtzugaben bei Seide (und anderen feinen Stoffen) sind nicht neu für mich, aber wer sich zum ersten Mal an so einen feinen Stoff heranwagen will, der findet anschaulich bebilderte Hilfe.

Oh… das hätte ich besser nicht gesehen… Siebdruck auf Stoff. Ich brauche ein großes, gut ausgestattetes Atelier. SOFORT! (Und auch die Möglichkeit selber Siebdruckvorlagen zu erstellen… fertig gekaufte… gefällt mir dann sicher auch nicht.)

Sehr anregend auch der Shopping Guide für Kopenhagen. Schöne Bilder machen Lust. Glücklicherweise ist Kopenhagen weit… gut für meinen Geldbeutel. *hüstel*

„Master Class“ befasst sich mit Ärmelschlitz und Manschetten. Auch hier nicht neu, aber eine gute und anschauliche Anleitung. (Für eine Technik, denn es gibt viele und wie man es am liebsten macht kann ja jeder selber entscheiden.) Ich würde sagen für den fortgeschrittenen Anfänger, der zu neuen Ufern aufbrechen will.

Die „Embroidery Essentials“ sind heute nur teilweise mein Geschmack, aber ähnliche Muster lassen sich auch ohne Stickmaschine gestalten, allerdings ist das dann natürlich aufwendiger. Klar.

Interessant hingegen die „Beggars Cloth“ Stoffe, zusammengesetzt aus einer Lage absichtlich zerrissen, durchlöchert, oder sonst wie beschädigten Stofflage, die auf eine andere Stofflage genäht wird. Das kann man wohl so kaufen, aber auch selber machen. Natürlich extrem aufwendig, aber man muß es ja nicht als Meterware herstellen, man kann sicher auch Akzente setzen. (Und wenn die Motten mal wieder im Stoff waren… auch eine Rettung)

Tja, dann ist das Heft leider schon wieder zu Ende. Noch die kleine Nähgeschichte und natürlich auf der Rückseite die Detailaufnahme, diesmal auf ein Kleid aus Seidensamt mit einer faszinierend gesmokten Raffung. So sauber geht das natürlich nur von Hand. Aber was so ein kleiner Aufwand doch für eine große Wirkung haben kann…

(Und da das letzte Heft ja so spät kam, muß ich vielleicht gar nicht so lange auf das nächste warten. *g*)