SfS: Sonntag

MfS. Sunday

Gestern gab es Charentais-Melone mit Schinken (es war eine große Melone…), Provencalischen Schmortopf mit Basmatireis, Käse, Creme Brulee (von Delhaize)

Außerdem wollte Susanne wissen, wie lange wir so Essen. Ich würde sagen zwischen 40 Minuten und eineinhalb Stunden. Am Wochenende meist etwas länger, unter der Woche meist zügiger. Man ißt ja nicht mehr, nur mehr verschiedene Sachen.

Yesterday we had Charentais-melon with ham (it was a big melon…), Stew a la provencal with basmati rice, cheese, Creme Brulee (from Delhaize)

Also Susanne wanted to know how long our dinners take. I’d say between 40 minutes and 1,5 hours. Usually we take ourselves more time on the weekends, less on weekdays. You don’t eat more, just more different things.

Speiseplan für Susanne: Samstag

Menu for Susanne: Saturday

Susanne von Pearl’s Harbor wollte wissen, was wir so kochen. Deswegen poste ich jetzt eine Woche unseren Speiseplan. Da wir Abends warm essen, kommt es vielleicht manchmal einen Tag später.

Samstag: Charentaismelone mit Nusschinken, mit Käse überbackener Blumenkohl, ein bißchen Käse, Willimas-Christ Birne zum Dessert.

Susanne of Pearl’s Harbor wanted to know wanted to know, what we other cook for lunch. So I’ll post our menu for one week. In my case it’s dinner, because that’s when we have our warm meal. Therefor posting might be one day later.

Saturday: Charentais-Melon with ham, cheese gratinated cauliflower, a small cheese platter, Williams-Christ pear for dessert

Höre auf den Stoff…

Listen what you fabric says…

… das ist eine Erkenntnis die ich eigentlich vor langer Zeit schon hatte. Der Stoff spricht, er sagt dir, wofür er verarbeitet werden will und wie. Und das Leben ist so viel einfacher, wenn man darauf hört.

.. that’s a lesson I learned a long time ago. Fabric talks, he tells you what it wants to become and how it wants to be treated. And life is so much easier, if you listen.

Schnitt

Deswegen habe ich das auch getan, meinem Stoff zugehört.

Und der sagt, daß er nur für einen der Schnitte wirklich geeignet ist. Alles andere wäre Murks.

Also habe ich den Schnitt heute kopiert. Und zumindest einen der beiden anderen werde ich im Kopf behalten und mir bei Gelegenheit einen passenden Stoff dafür kaufen.

So that’s what I did, listen to the fabric.

And the fabric told me, that it is only suitable for one of the patterns. Anything else would be… second best.

So I traced my pattern today. But I will keep one of the other patterns in my mind and one day buy a suitable fabric for that.

(In bin mir sicher, ihr erkennt, welcher von den Schnitten es ist?)

(I’m sure you easily recognize which pattern?)

Und weil Susanne es wissen wollte: Bei uns gab es heute zuerst ein Salat aus Eichblatt und Cherrytomaten mit Senfdressing, danach gekochten Weizen (so eine Art ebly, nur von Carrefour) mit gebratenen Zucchini mit Thymian und anschließen etwas Käse. Kein Nachtisch. (Bei uns wird abends gekocht.)

Soll ich eine Woche lang jeden Tag unseren Speiseplan posten, Susanne? 😉

Susanne wanted to know what we had for lunch today. In my case it’s dinner because I’m not cookinf for lunch, but I think this will be okay: We had salad from green salad (well… not typical green salad, but I do not know what it’s called in English) and cherry tomatoes with mustard dressing, main course was cooked wheatgrains (like „ebly“, only from anoter company) with baked zucchini with thyme, after that a bit of cheese. No dessert.

Zuschlag!

Da ich mich immer noch für keinen Schnitt entschieden habe, greife ich mein Thema vom vorletzten Post noch mal auf…

As I haven’t decided yet for a pattern to sew I continue writing about ease…

Mit der Bewegungszugabe ist es aber noch nicht getan. Denn die vom Designer gewünschte und geplante Silhouette ist ja nicht immer körpernah, sondern kann auch mehr oder weniger weit sein. Dafür kommt also noch mal was drauf…

Wearing ease alone isn’t the end. Not all clothes are planned to by slim fitting. So there is more to add…

Wenn ich den Schnitt selber entwerfe, kann ich natürlich selber entscheiden, wie weit oder eng es werden soll. Aber wenn ich mit einem Fertigschnitt arbeite wäre es manchmal schön zu wissen, wie weit das Kleidungsstück am Ende eigentlich werden wird.

Sind Photos dabei, sollte man diesen entnehmen können, ob ein Kleidungsstück eng oder weit am Körper fällt. Zumindest wenn man genau hinsieht. Aber wir wissen alle, daß aussagekräftige Photos nicht immer mitgeliefert werden. Und ist ein Modell nur gezeichnet oder habe ich nur die Schemazeichnung vorlieren, dann ist leider raten angesagt.

Bei den großen amerikanischen Firmen steht dabei, wie es gemeint ist, von „close fitting“ über „fitted“, „semi-fitted“, „loose fitting“ bis „very loose fitting“ verrät die Schnittmustertüte, was mich erwartet. (Oder erwarten sollte… )

Und die jeweiligen Designzugaben sind sogar auf der Webseite veröffentlicht:
Zugabentabelle bei Butterick

Bei Burda und den meisten Zeitschriften hilft dann nur noch raten…

If I’m making my own patterns it’s me who decides how much design ease I want. But working with purchased patterns it sometimes is not clear at all what we have to expect.

If there are photos they can help to guess how the garment hangs on the body. But the pics are not always helpfull. And some patterns only show paintings or technical drawings. Then guessing becomes hazardous…

The big american pattern companies luckily tell you from „close fitting“ to „fitted“, „semi-fitted“, „loose fitting“ to „very loose fitting“ what you can expect. (Or what you are supposed to expect…)

And there is a table with designer ease on the website: design ease table Butterick

Bei anderen Schnitten… hilft dann wirklich nur den Schnitt auszumessen. Hier hilft dann die Tabelle aus dem Sew News Artikel

If the pattern company does not provide the information, then you have to measure your pattern. To tell the fit from those measurements the table from the Sew News Article:

Bei Kleid, Bluse, Weste richtet man sich nach dem Brustmaß des Schnittes:

For dress, shirt or vest you take the measurements on the bust of the pattern:

Close Fitting (sehr körpernah): 0 cm – 7,6 cm

Fitted: 7,6 cm – 10,2 cm

Semi-Fitted: 10.2 cm – 12,7 cm

Loose Fitting: 12,7 cm – 20,3 cm

Very Loose Fitting (sehr weit): > 20,3 cm

Auch bei der Jacke richtet man sich nach dem Brustmaß des Schnittes:

For a jacket you also take the measurements on the bust of the pattern:

Fitted: 9,5 cm – 11,4 cm

Semi-Fitted: 10.2 cm – 14,6 cm

Loose Fitting: 12,7 cm – 25,4 cm

Very Loose Fitting (sehr weit): > 25,5 cm

Bei einem Mantel mißt man laut Tabelle die weiteste Stelle (ich bin mir nicht ganz sicher, ob das für den Saum eines Mantels in A-Linie auch gilt…)

If you have a coat pattern you measure (according to the table) the widest part (though I’m not sure if that adapts for the hemline of A-line coats…):

Fitted: 13,3 cm – 17,1 cm

Semi-Fitted: 17,1 cm – 20,3 cm

Loose Fitting: 20,3 cm – 30,5 cm

Very Loose Fitting (sehr weit): > 30,5 cm

Das Hüftmaß des Schnittes ist bei Rock oder Hose relevant:

For skirt or slacks you take the measurements on the hip of the pattern:

Close Fitting (sehr körpernah): 0 cm – 5,1 cm

Fitted: 5,1 cm – 7,6 cm

Semi-Fitted: 7,6 cm – 10,2 cm

Loose Fitting: 10,2 cm – 15,2 cm

Very Loose Fitting (sehr weit): > 15,2 cm

Interessant ist dieses Wissen auch, wenn es um Schnittveränderungen geht. Denn bei wem stimmen die Körpermaße schon exakt mit den Maßen aus der Tabelle der Schnitthersteller überein? Bei mir nicht.

Wenn man also z.B. 5 cm mehr Hüftweite hat, als in der Maßtabelle vorgesehen, der Schnitt (zur Bewegungszugabe, nicht vergessen, die Designzugabe kommt dazu) aber ohnehin 10cm Mehrweite vorsieht, dann kann man durchaus ohne Schnittänderung davon kommen.

That knowledge is also very interesting when you fit your pattern. Do your body measurements meet exactly the measurement charts of the pattern companies? Mine do not…

So if, for example, your hips are 5 cm larger than the pattern chart has planned for, but the design ease is 10 cm you have a chance to get away without pattern alteration. (Don’t forget, the design ease is on top of the wearing ease. The wearing ease you will need.)

Zum Schluß noch ein paar Worte zu keiner Bewegungszugabe bzw. negativer Zugabe: Außer bei elastischen Stoffen braucht man die auch bei allem, was wirklich eng sitzen muß oder soll. Die wichtigsten Beispiele sind enge Jeanshosen und Corsagen oder ähnliche enge Oberteile, die alleine am Körper halten sollen. Dabei nicht vergessen: Fett und Muskeln kann man noch ein bißchen zusammendrücken, Knochen nicht… 😉

To finish this topic some words about no ease and negative ease: You can do this on very elastic fabrics like swimwear, but there are some other exceptions that require a snug fit: tight blue jeans are one case, the other one are tight bodices (on a gown, for example) that have to stay on. But don’t forget: You can compress fat and muscles, but not your bones… 😉

Ich habe nur einen Strickstoff…

I only have one knit fabric…

Stoff…deswegen ist die Stoffwahl für den aktuellen Motivationsmonat schon mal einfach. (Normale Jerseys habe ich jetzt mal nicht mitgezählt.)

Leider erkennt man außer der Farbe rot leider nichts auf dem Bild, ich gebe es zu (die Grenzen des eingebauten Blitzes). Der Stoff ist fein gestrickt, hat aber so eine Art winziges „Lochmuster“ aber keine richtigen Löcher, eher so Waben.

Den Stoff hat mir jemand von einem Fabrikverkauf mitgebracht, und zwar von einer Firma die Unterwäsche herstellt. Er fühlte sich nach dem Waschen (was ich gerade gemacht habe) relativ trocken an, ist vermutlich Kunstfaser und ist zwar fein, aber gleichzeitig dicht und relativ fest. Kein Elasthan, denke ich.

.. so my choice for this months „Motivationsmonat“ is easy. (I do not count the jersey knits.)

I am sorry for the bad picture, there you see the limitations of a compact camera with a build in flash.,, It’s a finely knitted fabric and has a kind of ajour-structure. But no real holes, more like a kind of micro-honeycomb.

The fabric is from a grab back someone purchased for me at a factory sale. The company makes underwear and night wear, it might have been for skiing underwear or something like that. I just got it out of the washing machine and it feels relatively dry, so I guess it’s some polywhatever fiber. It’s thin but dense and relatively firm the same time. Not very stretchy.

Schnitt VogueBleibt aber, den passenden Schnitt zu finden. Der Stoff lag ja auch deswegen so lange in meiner Truhe, weil ich keine Idee hatte, was ich draus machen könnte.

Kandidat Nummer eins ist der Vogue Schnitt für ein eine Art gemogeltes Wickeltop. Mit langen Ärmeln wäre es ein praktisches Teil für meine Bürogarderobe. Vielleicht mit einem etwas kleineren Ausschnitt.

Ein weiterer Vorteil ist, daß ich Vogue nicht so viel ändern muß und ich ohne Probeteil loslegen könnte. (Und wenn es schief geht… mein Stoff liegt 2 Meter breit, da bleibt Raum für Fehler…)

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob mein Stoff stretchig genug ist… und auch noch in beide Richtungen. Das muß ich testen, wenn er wieder trocken ist.

So I only have to pick a pattern for my fabric. Maybe not so easy, because one of the reasons why that fabric was in my stash for a long time is that I couldn’t find a pattern for it…

Number one is this Vogue pattern. It’s faux wrap top. The version with longer sleeves could make a versatile piece for my office wardrobe. (After raising the neckline a bit…) Another advantage is that Vogue patterns fit me quite nicely, so I could get away without a musslin. (Did I mention? The fabric width is 2 m… lot of room for errors.)

But I’m not sure whether my fabric has enough stretch. I will have to test it, once the fabric has dried.

Schnitt coutures broderie

Der nächste Schnitt ist aus dem französischen Heft „Idees Coutures Broderie“. Obwohl ich normalerweise keine außen liegenden Nähte mag, gefällt es mir hier sehr gut.

Nachteile: Ich habe noch nie aus dem Heft genäht, weiß also nichts über die Paßform. Außerdem müßte ich den Schnitt wenigstens eine Größe vergrößern. Gut, ein einfacher Schnitt und die Tatsache daß ich reichlich Stoff habe wäre natürlich eine gute Gelegenheit, es zu testen.

Allerdings sieht man an dem Kragen die linke Stoffseite und die ist bei mir glatt rechts, ob das dann noch so gut aussieht? Und es bleibt die Frage, was ich mit den außenliegenden Stoffkanten mache. Die Anleitung sieht eine Overlock vor, die ich nicht habe. Auf dem Bild sieht es ja eher so aus, als lägen sie einfach offen…

Next pattern is from the French magazine „Idees Coutures Broderie“. I really do like the look.

But I’ve never sewn anything from that magazine, so I have no idea about the fit. Plus I would have to scale it up at least one size. On the other hand… it’s a simple pattern and I have a lot of fabric, so maybe a good possibility to try. Another problem is what to do with the visible seam allowances on the right side. The instructions say to use a serger which I don’t have. On the other hand.. on the pic it looks as if they were just left unfinished.

Schnitt Knip

Und dann ist da noch diese Jacke aus der August Knip. Die hat mir auch spontan gut gefallen. Und einen passenden Chiffon für den Ausschnitt hätte ich auch.

Allerdings ist die Jacke wohl aus Interlock und so fest ist mein Stoff dann doch nicht. Glaube ich. Kann man Strickstoff so verstärken, daß man nicht füttern muß, er aber gleichzeitig dehnbar genug bleibt?

Und es bleibt wieder das Problem, daß ich keine Erfahrung mit der Paßform habe und den Schnitt wohl vergrößern muß. Und kürzen, denn Knip ist für 172 cm große Frauen.

Number three is this jacket from the Dutch „Knip“. I loved it on the first sight, Ieven had a fitting Chiffon for the neckline.

But I think they used Interlock knit and I think my fabric has not the same structure. is thinner. Is there an invisible way to interline knit? Also when it is supposed to remain stretchy.

And also the problem that this is my first Knip I have never sewn anything from that magazine and know nothing about the fit. Also here I would have to scale it up one size. And shorten it, because knip makes patterns for 172cm women.

Tja… Vorschäge wie immer sehr willkommen… in den nächsten Tagen muß ich mich wohl entscheiden.

Suggestions again more than welcome… I’ll have to decide one of these days.

Wie viel (mehr) darf’s denn sein?

Jeder der Schnitt verändert oder an Schnitten herumbastelt kommt irgendwann zu dieser Frage: Wie viel mehr an Stoff brauche ich im Vergleich zu meinen Körpermaßen?

Gut, bei Jersey und anderen elastischen Stoffen dehnt sich das eine oder andere hin (auch wenn es nicht immer gut aussieht…) aber bei festen Stoffen führt zu wenig Stoff schnell zu einer „Bewegungskatastrophe“.

Ein Artikel in der Sew News April/Mai erinnerte mich wieder an die unzähligen Diskussionen die ich mit anderen Hobbyschneiderinnnen dazu schon geführt habe, sowie die vielen Fragen, die immer offen blieben. Deswegen gibt es hier mal Zahlen, Zahlen, Zahlen… 😉 (Neben dem bereits genannten Artikel habe ich auch noch in den Konstruktionsbüchern von Rene Bergh und Pamela Stringer nachgesehen.)

Everyone who is transforming patterns arrives at this question sooner or later: What difference do I need between the body measurements and pattern measurements?

If you are using knits the stretch can help (even if it does not always look perfekt…), but with a firm fabric you easily arrive at a situation where you can put on your skirt, but not sit in it… 😮

The article in a Sew News this spring reminded me of countless discussions among co-sewers and all the questions we could only guess, but not really answer. So here are some numbers… (This entry does not only include the Sew News article, I also checked my books about pattern construction by Rene Bergh and Pamela Stringer.)

Zuerst einmal muß man unterscheiden zwischen der Bewegungszugabe und der Designzugabe.

Die Bewegungszugabe ist das nötige Minimum, damit ein Kleidungsstück gut fällt und man sich auch noch darin bewegen kann. Der Schnitt muß also immer etwas größer sein, als der Körperumfang. (Die wenigen Ausnahmen mit „negativer Zugabe“ mal außer acht gelassen, das betrifft vor allem elastische Stoffe bei Unterwäsche und Sportkleidung.)

Ich weiß, daß es einige Leute gibt, die der Meinung sind, sie hätten das nicht nötig, weil sie so schlank sind. Hier ein kleiner Tip: Bittet einmal einen Tag lang einen Freund Photos von euerer Rückansicht zu machen. Bei ganz normalen Bewegungen wie laufen, sitzen, essen, am Computer sitzen,… Was ich sehe, wenn ich gerade vor dem Spiegel stehe kann nämlich täuschen. Gefallen euch euere Bilder dann: Weitermachen wie bisher. Jeder darf seinen Geschmack haben. Wer nicht so auf aufklaffende Dehnungsfalten, spannungsgekräuselte Nähte oder Querfalten steht: Weiterlesen…. 😉

First you have to distinguish between (minimal) wearing ease and design ease. Minimal wearing ease means your pattern (and the finished garment) has to be at least a bit larger than your body. (There are exceptions, usually underwear and sportswear in knit, but that is another topic.)

Die Meßpunkte für Oberteile sind: Brustumfang, Taille, Hüfte, Oberarm und Rücken (zwischen den Armausschnitten).

The important points for tops are: bust, waist, hip, sleeve upper and back (measured between the armholes).

Für eine Bluse oder ein schmales Kleid, die beide eher eng am Körper liegen fand ich folgende Werte:

For a Blouse or a fitted dress, therefore garment that are close to the body, you have the following minimal wearing ease:

Brustumfang/ Bust: 6 cm – 7,6 cm

Taille/ Waist: 2,5 cm

Hüfte/ Hip: 5 cm – 6,3 cm

Oberarm/ Sleeve Upper: 2,5 cm – 5,1 cm

Rücken/ Back: 1,3 cm – 2,5 cm

Für Jacken (die kleineren Werte gelten für ungefüttertet, die größeren für gefütterte Jacken)/ Jackets (smaller amounts for unlined ones, bigger ones for lined ones):

Brustumfang/ Bust: 7,6 cm – 10,2 cm/ 8,9 cm – 11,4 cm

Hüfte/ Hip: 7,6 cm – 10,2 cm/ 10,2 cm – 12,7 cm

Oberarm/ Sleeve Upper: 7,6 cm – 10,2 cm/ 7,6 cm – 11,4 cm

Rücken/ Back: 2,5 cm – 3,8 cm

Mantel/ Coat:

Brustumfang/ Bust: 10,2 cm – 12,7 cm

Hüfte/ Hip: 10,2 cm – 12,7 cm

Oberarm/ Sleeve Upper: 10,2 cm – 14 cm

Rücken/ Back: 2,5 cm – 5,1 cm

Für den unteren Teil des Körpers sind Taille, Hüfte, Oberschenkel und ggf. die Schrittlänge interessant:

For bottoms you need waist, hip, thighs and crotch depth:

Schmaler Rock bzw. schmale Hose/ fitted skirt and fitted pants:

Taille/ Waist: 2,5cm

Hüfte/ Hip: 5,1cm – 6,4 cm

Oberschenkel/ Thighs: 5,1 cm

Schrittlänge/ Crotch Depth: 1,3cm – 2,5 cm

Enge Hosen aus Jersey/ Knit Pant Styles:

Taille/ Waist: 0 cm – 0,64 cm

Hüfte/ Hip: 0 cm – 1,9 cm

Schrittlänge/ Crotch Depth: 0 cm – 0,64 cm

Hosen/ Trouser Styles:

Taille/ Waist: 2,5cm

Hüfte/ Hip: 7,6 cm – 12,7 cm

Oberschenkel/ Thighs: 7,6 cm

Schrittlänge/ Crotch Depth: 2 cm – 2,5 cm

So, das sind jetzt eine Menge Zahlen… trotzdem sind sie kein Gesetz, sondern Richtlinien. Was genau das richtige Maß ist hängt trotzdem noch von der eigenen Figur ab, genauso wie vom Stoff. Bei kleiner Konfektionsgröße reicht eher der jeweils kleinere Wert, bei größerer Größe wird man eher den größeren Wert brauchen. Doch auch das sind Richtlinien. Je nach Proportionen kann das anders aussehen.

Und auch der Stoff spielt eine Rolle. Ist er steif und gibt gar nicht nach? Oder ein bißchen? Ist es gar ein Stretchstoff? Oder hat man schräg zugeschnitten?

Genauso gibt es persönliche Vorlieben: ein „mehr“ an Bewegungszugabe ist immer erlaubt, wenn man sich wohler fühlt.

(Ich glaube, die Designzugaben und das Thema „negative Zugabe“ hebe ich für einen zweiten Artikel auf, sonst werden es zu viele Zahlen… 😉 )

A lot of numbers… still they are no laws but simple rules of thumb. There is more to consider, like your body size or the fabric. If you are small size, you are more likely to get along with the smaller amounts, if you are plus size you’ll probabely need the bigger numbers. But again… no law, according to your proportions it still can be different.

Also the fabric makes a difference… stiff and no give? Or soft with slight give? Or even a stretch-fabric? Or did you cut on bias?

Not to forget personal preference… you want more room to move? More is always possible…

(I think I’ll reserve negative ease and design ease for another post, elseway there’ll be to may numbers for one day… 😉 )

Aus dem Blogarchiv

September 2006… Wingnadel und Batist

Bärenglücks supereinfaches Ärmelcape

Bärenglücks easy-peasy shawl with sleeves.

Pünktlich zum Ende des Motivationsmonats (so wie es aussieht wohl der letzte… es hat niemand mitgemacht und für September hat Anne keine Abstimmung mehr online gestellt und außer mir vermißt es wohl auch keiner) habe ich es auch geschafft dieses super einfache Projekt fertig zu stellen.

Erfunden habe ich den Schnitt nicht, sondern ihm im im Forum gefunden. Bärenglück hat ihn gezeigt und auch Bilder eingestellt, wie man das Teil näht. Eigentlich ist es ganz einfach, aber da ich mit reinen Bildanleitungen ohne Text immer etwas Probleme habe (ich sehe immer irgendwelche Details, die eigentlich gar nichts zu bedeuten haben und die mich von den wichtigen Sachen ablenken) gibt es hier jetzt eine Anleitung mit Text. Für diejenigen, die auch Worte brauchen. Und für totale Anfänger, denn in meiner Variante (war ja klar, daß ich was verändern muß…) ist es perfekt als erstes Stück.

August is nearly over and I managed to finish my „Motivationsmonat“ project. And to put it online.

The pattern is not my invention. I*ve found it on the Hobbyschneiderin board. It was Bärenglück who showed it there and she had also put on some pics how to make it. I always have problems with „picture only“ instructions, because I’m always distracted by irrelevant details and easily miss the important ones. So here is my tutorial, for those who prefere words. And also for people who are completely new to sewing, my version is perfect for a first item. (Of course I made some changes…)

Fleece

Die erste Veränderung ist der Stoff: Ich wollte etwas, um mich im Winter auf der Couch einzukuscheln, also habe ich Fleece genommen.

Und der erste Schritt ist der schwierigste, man braucht ein sauber geschnittenes Rechteck. die Nahtzugaben werden links und rechts abgeschnitten und der Stoff denn entsprechend oben und unten begradigt. (Es war damals das Endstück vom Ballen, das ist selten gerade.)

Ich habe den Stoff nicht gefaltet, sondern einlagig gearbeitet und Metallineal und Rollschneider hervorgeholt. Eine größere Schneidematte wäre gut gewesen… ein Lineal das länger ist als 50 cm wäre auch praktisch gewesen… oder ein größerer Tisch, statt auf dem Boden rumzukriechen… das gerade hinzubekommen war wirklich der schwierigste Schritt. Letztlich ging es aber.

Ergebnis ist ein Rechteck, 140 cm breit und 100 cm lang. (Noch eine Änderung zum Original, ich habe es gekürzt. Ich habe ein bißchen rumprobiert und festgestellt, daß es mir kürzer besser gefällt. Außerdem will ich es ja zum Lümmeln auf dem Sofa, da ist kürzer eh praktischer.)

My first change was, that I’ve used fleece fabric, as I wanted something to cover on winter nights on my sofa.

The first step is the most difficult one: cutting a precise rectangle. I’ve used my roller blade and a metall ruler and cut of the selvage. Then I straightened the cut edges. (It was the rest of the bolt I had bought so this was very far from beeing straight…)

I didn’t fold the fabric for cutting and things like a longer ruler, a bigger cutting mat and a bigger table instead of cutting on the floor would have made it easier, but in the end I succeeded. So I have a rectangle of fleece fabric, 140 cm wide and 100 cm long. (Another change, bärenglück had made hers longer, but I didn’t like that on me. Also I want it mainly to sit on the sofa with, so shorter is more comfortable.)

Kafka BorteDamit es nicht ganz so langweilig wird habe ich aus meiner Sammlung diese schöne graphische Borte von Kafka geholt. Die gabe es glaube ich mal als Geschenk auf einer Messe. Und das Grün der Ringe ist genau der gleiche Farbton wie das Grün des Stoffes.

Zwei Stücke, etwa 33 cm lang jedes. (Ich habe mich vor allem nach dem Musterrapport gerichtet.)

Then I searched in my „collection“ and found a bit of that woven ribbon from Kafka, the green of the rings matches the green of the fabric. (I think I got it as a give-away on a trade fair.)

Two stripes, about 33 cm of length each. (Determined by the pattern, I counted then dots…)

Bandenden

Um nette Enden zu bekommen klappe ich erst mal die Ecken des Bandes als Dreiecke nach hinten um. Und einfach mit einem Streifen Wondertape festkleben.

Das ganze vier Mal, beide Enden an beiden Streifen.

The cut edges of the ribbon would fray, so I’m folding them to the left side as the pic shows. A bit of Wondertape keeps it in place.

Repeat this three times, both ends of both ribbons.

Band versäubernJetzt wird das Dreieck noch mal nach innen geklappt und mit Wondertape fixiert.

Dadurch sind die Ecken ganz sauber und es gibt gleichzeitig keine zu starke Verdickung am Ende des Bandes, man kann hinterher gut drübernähen.

Then again you fold the triangle to the left side and attach it with Wondertape.

So we create very neat ends and the edge will not be tu bulky to sew over it neatly.

Bänder annähen

Dann werden die Webbänder mittig auf die Längskanten des Stoffstückes gelegt und festgenäht. Mit Wondertape festkleben ist auch hier nützlich, es geht schneller und einfacher als Stecknadeln.

Die linke Seite des Bandes liegt auf der rechten Seite des Stoffes und ich lege das Band so an, daß es einen oder zwei Millimeter über die Kante übersteht.

Not I position the ribbon on the fabric. Left side of the ribbon on the right side of the farbric, on the length sides and in the middle. Also I let the edge of the ribbon overlap the fabric by one or two millimetres.

Again Wonder Tape is your friend, it’s quicker and easier than pins. Then sew it close to the edges of the ribbon.

Seitennähte

Dann wird das Stoffstück der Länge nach (was die kürzere Seite ist…) rechts auf rechts gefaltet und an den beiden Seiten genäht. Und zwar unterhalb der aufgenähten Borte.

Die oberen 15 cm ab dem Stoffbruch werden nicht genäht, 35 cm werden knappkantig zusammengenäht. Da Fleece nicht ausfranst reicht auch ein halber Zentimeter Nahtzugabe.

Then you fold the fabric lenghtwise („length“ is the shorter side here…) right sides together. Then you pin the short sides and sew them, leaving the part with the ribbon open.

On the pic the fold is on top and the 15 cm from top remain open, the lower 35 cm get sewn together. 0.5 cm seam allowance are enough because fleece doesn’t fray. (But you can make it a little larger if that is easier for you).

Ränder

Im Prinzip wäre der Umhang auch schon fertig, Fleece, wie gesagt, franst nicht, man muß sonst nichts mehr machen.

Ich habe mich entschlossen noch einmal an der Kante rundum mit Zickzackstich zu nähen, einfach um optisch noch etwas mehr Abschluss zu haben.

Ich hatte noch Stickgarn (Mettler) in dem Rotton der Borte, habe einfach zwei Fäden zusammen durch die Nadel (Stärke 90) gefädelt und bin mit einem Zickzackstich an der Kante entlang gegangen, Stichlänge 3, Stichbreite 4.

Then you are already finished. Fleece, as mentioned before, does not fray, so you needn’t do anything with the edge. I found some machine embroidery thread (from Mettler) matching the red of the ribbon so I decided to sew along the edge (After the seaming you have only one edge going all around.) with a zigzag stitch (length 3, width 4). To make it more visible on the thick fabric I threaded the machine treating both threads as one (needlesize 90).

Cape seite

Und so sieht das ganze dann fertig aus.

Leider mal wieder nur mit Selbstauslöser, unfrisiert und auf die Schnelle.

Cape fertig geschlossenUnd die Sonne war auch wieder weg, bis ich die Kamera geholt hatte.

Aber der Monat ist fast vorbei, also kann ich nicht mehr länger warten.

Einmal offen und einmal geschlossen. Es wird sicher gemütlich auf meinem Pariser Sofa diesen Winter.

And that’s what it looks when it’s finished.

Again I had to do the pic all alone, just quick shots, hair undone,.. but the month is nearly over, so it had to be now or never.

Needless to say, that the little bit of sun we had today vanished once I got the camera…

The picture on the right shows it open, the left one closed. I’ll have cozy days on my Paris sofa this winter…

Ich bin (k)ein Oecher Wollweib/ I am (not) a „Oecher Wollweib“

Aber schön war der Nachmittag trotzdem.

Anne und ZauberpuffelDa ich heute ohnehin in Aachen gearbeitet habe und außerdem relativ zeitig fertig war, nutzte ich die Gelegenheit zum Treffen der Oecher Wollweiber in den „Wolltreffer“ zu gehen.

Ein gemütlicher Platz mit interessanten Büchern, schöner Wolle und sehr vielen Oecher Wollweibern. Wobei die gar nicht alle aus Aachen waren… Und wenn nicht jemand gegangen wäre, als ich gekommen bin, wäre das mit dem Sitzplatz fast schwierig gewesen. 😉

Leider habe ich vergessen zu fragen, ob ich die Bilder veröffentlichen darf, deswegen beschränke ich mich auf zwei die ich schon öfter geknipst habe und bei denen ich weiß, daß sie nichts dagegen haben.

Maybe I should start to explain, what „Oecher Wollweiber“ are…. Well, it’s a knitting group in Aachen. The word for „coming from Aachen“ in the local dialect is „oecher“, and a „Wollweib“ is a „woolwoman“. More or less. „Weib“ is a word for a female person that was a very common word in medieval times, today it still is used in some local dialects in the same sense, but can also have an old fashioned or also a negative touch. So you can choose what is meant here… 😉

But whatever… I was having fun. I was working in Aachen today anyhow and luckily I also was finished early enough in the afternoon to attend a meeting of the group. It’s taking place in the „Wolltreffer“, a knitting cafe with equally delicious coffee and yarn. And it was so full… I only found a place to sit down on the big table because someone had to leave…

I took some pictures, but I forgot to ask the permission to show them on the web. So I can show only one pic, of those two. I have published pics of them before, so I am sure they don’t mind.

SockeDafür gibt es ein Bild von meiner aktuellen Restesocke.

Gestartet bin ich heute morgen mit der Spitze und einem knapp halben Fußteil. Zwei Bahnfahrten und ein Stricktreffen später bin ich über die Ferse hinweg und beim Schaft angekommen.

(Die Socken bekommt übrigens mein Mann.)

But I have a picture of the „use up my restover wool“ socks I’m knitting at the moment.

I had done the toe and about half the foot yesterday, now I’m over the heel and working my way up.

(Those will be for my husband.)

Die Stichelstube zieht um/ Stichelstube moves

Unser kleines Nähkränzchen verkleinert sich leider weiter. Wie Capricorna ja in ihrem eignen Blog schon geschrieben hat, ist sie nordwärts gezogen.

UmzugUnd natürlich haben mein Schatz und ich am Freitag geholfen, die unzähligen Kisten mit Stoffen, Nähbüchern (und dem restlichen Hausrat) in den Laster zu schaffen. Auch die Overlock und die Filzmaschine wanderten hinein. (Die Nähmaschine reiste im Kofferraum, ließ ich mir sagen.)

Our small regular sewing group has diminished. As Capricorna is writing in her own blog she is moving north.

On Friday we (my husband and me) did help her getting all those fabrics and sewing books on the truck. Together with the rest of the household items, the serger, an old treadle machine… only her sewing machine was allowed to travel in the car.

Inzwischen sind sie auch schon gut angekommen und geben sich dem Vergnügen des Auspackens hin.

Winke winke, Capricorna!

(Und irgenwann kommen wir euch besuchen. Sobald die Gästecouch wieder aufgebaut ist. *g*)

Meanwhile they arrived well and have the full pleasure to find new places for everything in the new appartement.

Bye bye, Capricorna!

(One day we’ll visit you, once your guest bed has a new place! 😉 )