Köln Hbf – Creußen Oberfr. (S-Bahn, ICE, RE) – Fahrplan 13.27 – 18.44 – Realzeit 13.29 – 18.46 (2 Minuten Verspätung)
(Wenn der Fahrplan 49 Minuten Umsteigezeit vorsieht, dann fängt das natürlich die Verspätung des ICE wieder ab. *g*)
Köln Hbf – Creußen Oberfr. (S-Bahn, ICE, RE) – Fahrplan 13.27 – 18.44 – Realzeit 13.29 – 18.46 (2 Minuten Verspätung)
(Wenn der Fahrplan 49 Minuten Umsteigezeit vorsieht, dann fängt das natürlich die Verspätung des ICE wieder ab. *g*)
Köln Hbf – Düsseldorf Hbf (IC) – Fahrplan 9.11 – 9.32 – Realzeit 9.20 – 9.40 (8 Minuten Verspätung)
Düsseldorf Hbf – Köln Deutz (ICE) – Fahrplan 19.08 – 19.31 – Realzeit 19.31 – 19.49 (18 Minuten Verspätung)
So, die letzten Tage habe ich für meine Verhältnisse sehr viel genäht. Deswegen hatte ich auch so wenig Zeit zum Bloggen. Aber dafür ist mein Motivationsteil tatsächlich recht weit gediehen. Allerdings sind noch einige Stunden handsticheln nötig, das kann ich aber am Samstag bei Mami auf dem Sofa machen. Ohne Nähmaschine.
Allerdings kann ich noch kein Bild zeigen, deswegen zeige ich euch wenigsens Mal den Stoff.
The last days I have been sewing wuite a lot. At least compared to my normal sewing habits. So I didn’t have much time to blog. But it was worth it, all machine sewing is done, only some hours of handstitching are missing. But this can be done Saturday on my mothers sofa. Without sewing machine.
So I have no picture yet, but I can show you the amazing fabric.
Des Stoff hatte ich, wie schon erzählt, im Oktober letzten Jahres bei einem Nähtreff bei, Scherzkeks gesehen und er hat mich sofort in seinen Bann gezogen.
Es ist eine Art Strick, denke ich zumindest. In eine dunkelgraue sehr löchrige Strickstruktur (allerdings sieht es irgendwie aus, als sei er quer gestrickt… irgendwie seltsam…) sind dicke, bunte Fäden quer eingezogen. Und durch diese Fäden sieht es aus, als hätte der Stoff dicke, quer verlaufende Masschen.
In sehr bunten Fäden. Ein wunderbarer Kontrast, viel Gelb, leuchtendes Orange, Rot und Blau.
Mit dem kleinen Nachteil, daß mir der Stoff leider gar nicht steht.
The fabric had caught my eye in october when we had a sewing meeting at the Scherzkeks-Store.
It’s a kind of a knit fabric, a very dark, nearly black basis knit (though it looks as if it had been knit horizontally… strange), very loose. And woven into the knit are soft fibres that make the fabric look as if it hat big, lofty stitches running horizontally to the normal knit direction.
Contrasting fibres in wonderfull bright colors, screaming yellow, bright orange, red, blue…
That have one disadvantage: they are not my colours… the fabric does not look good on me.
Aber eine Farbe in dem Stoff… eine steht mir. Das Blau wäre schön. Aber der Stoff im Ganzen… einfach schade…
Bis mich ein Freund auf eine gute Idee brachte: Der Stoff ist ja recht lose gearbeitet, also obwohl er so dick ist etwas transparent. Und wenn man ihn mit einer anderen Farbe unterlegt… ändert sich tatsächlich der Gesamteindruck.
Ich habe den Stoff einmal direkt und einmal mit dem blauen Interlock unterlegt photographiert und dann aufeinander montiert. Tatsächlich sieht man sogar auf dem Bild den Unterschied, rechts ist der unterlegte Stoff, links der „nackte“ Stoff. An den Blenden werde ich den blauen Interlock nach außen schlagen, so daß die „gute“ Farbe nahe an meinem Gesicht sein wird. Und schon… ist dieser wundervolle Stoff „mein“ Stoff. 🙂
Of all that colours af the fabric, there is one that normally looks good in me: the blue. But one good colour is not enough… what a pity…
But then a friend of mine had an excellent idea: The knit fabric is thick, but very loose and therefor kind of sheer. So underlined with another colour… the fabric changes as a whole.
I photographed the fabric as is and underlined with a blue interlock and then merged both pictures into one. And you can see the difference even on the picture: left is the „pure“ fabric, on the right side it is layered over the blue fabric. Aditionally I will make the outward facings also from the blue interlock, so the „good“ colour will be close to my face. So easy… now this amazing fabric is made „my“ fabric. 😉
Leverkusen – Düsseldorf Hbf (RE) – Fahrplan 7.45 – 8.00 – Realzeit 7.48 – 8. 03 (3 Moinuten Verspätung)
Düsseldorf Hbf (ICE) – Köln Hbf (S-Bahn) – Fahrplan 19.08 – 19.43 – Realzeit 19.14 (ICE) – 19.35 (ICE)
(Nein, der Zug war nich schneller als erwartet… ich landete in einem Zug, der um 19.08 Uhr in Köln hätte sein sollen und der eigentlich gar nicht über Düsseldorf hätte fahren sollen… :o) )
Ich hatte ja mal wieder die Möglichkeit, mit Silvia auf die h&h zu gehen, eine reine Händlermesse. Ich bin ja kein Händler, aber in Silvias Schlepptau komme ich natürlich rein und werde für einen Tag zum unbezahlten“Berater“ und Gelegenheitsübersetzer. Denn obwohl praktisch alle potentiellen Käufer aus Deutschland kommen (enige Holländer waren wohl auch da), haben nicht alle Firmen deutschsprachige Vertreter am Stand… Nun gut, zu zweit können wir Deutsch, Englisch, Französisch und Portugiesisch, damit kommen wir ganz gut durch.
Dort kann man eigentlich nichts direkt kaufen, nur bestellen und dann wird es in den Laden geliefert. Wenn man Händler ist. Als Endverbraucher nicht mal das.
Aber manchmal hat man Glück.. Besonders Sonntag Nachmittag, zehn Monuten vor Messeschluß. *g*
Today I had the possibility to visit the trade show „h&h“ in Cologne. It’s a professional show, so „normal people“ are not allowed, only people from craft related business. My friend Silvia as fabric store owner qualifies, of course, and I’m allowed to join her for „consulting“ and sometimes interpreter. (Even though customers come mainly from Germany, some from Holland, there are companies who have no German speaking representant on this trade fair. Well… But taking all our languages together we have German, English, French and Portugese, so we get along.)
As it’s for professionals only you cannot buy anything directely. You place an order and get the goods delivered to your shop later. If you have one. If not… you cannot buy.
But sometimes… you’re lucky.
Especially sunday afternoon, ten minutes before closing time.
Nein, ich durfte da nichts kaufen. Aber Silvia und ich waren beide schon beim ersten Anblick dieser wollig, süßen Schafherde ganz hingerissen. Und kurz vor Ende der Messe durfte Silvia dann zwei „Herden“ (Jede „Herde“ alias Packung hat nur ein schwarzes Schaf und viele weiße) gleich mitnehmen.
No, I still wasn’t allowed tu buy anything. But when we first spottet those ultracute wooly sheep, we instantely fell in love with it. And as it was close to the end of the show, Silvia was allowed not only to buy two „flocks“ (each „flock“ aka package contains one black and may white sheep), but to take them with her directely.
Was diese niedlichen Dinger mit Nähen zu tun haben?
Ein Maßband ist drin! In inch und Zentimeter, am Schwanz ziehen bringt es zum Vorschein, ein Druck auf den Bauch läßt es wieder einfahren.
So it’s cute, but what does it have to do with sewing?
It’s a tape measure! One side inch, the other metric. You pull the tail and it comes out, you press the belly and it gues back again.
Und bevor mir jemand das schwarze Schaf wegschnappt, habe ich es Silvia quasi auf der Stelle abgekauft.
„Büstenmama“ von Balibüsten hat sich das andere unter den Nagel gerissen und dazu ein weißes und einen Marienkäfer.
Ich kämpfe noch gegen den Impuls, es ihr gleich zu tun…
And before anybody else can take the black sheep I bought it right away from her.
„Büstenmama“ from Bali-Büsten grabbed the other one. Plus a white one and a ladybug.
I’m still fighting the impuls to do the same…
Eigentlich wollte ich heute meinen gestern gekauften Stoff zuschneiden, aber mich hat eine heftige Erkältung erwischt, und alles was anstrengender ist, als auf dem Sofa zu sitzen geht ganz schlecht. (Außer dazwischen mal ins Bett legen…) Also endlich mal Zeit, mir die aktuelle Burda vorzunehmen.
Das Editorial ist wie üblich die Zusammenfassung des Inhaltsverzeichnisses. Oder so. Wobei… von Downloads auf der Burdaseite ist die Rede, gleich mal gucken gehen… (Wie immer, es gibt eine Menge Downloadschnitte in verschiedenen Kategorien, aber auf welche sich die Andeutung im Heft bezieht… keine Ahnung?)
Summary in Enlisch: I didn’t freak out about that issue, but liked some patterns: Vest 107 has nice details, jacket 104 and dress 118 I really love. Still nothing I could imagine for myself. Dress 117 is something I could imagine for me. The mens patterns also look nice, my husband would accept to get the jacket.:-) (I bought fabric for pants for him about two years ago… so chances for a jacket are not great… )
Das „must have“ des Monats gibt es diesmal zu gewinnen. Eine silberne Legofigur, pardon, ein Roboter. Eigentlich ganz süß, aber Silberschmuck trage ich derzeit eigentlich nicht. Trotzdem… niedlich ist er… vielleicht doch mitmachen?
Danach geht es mit ollen Kamellen weiter. „Trend“ ist mal wieder die wasweißichwievielte Abwandlung des Safaristils. Ich glaube, die machen das doch nur, weil sie im Winter einmal eine Dienstreise in die Sonne unternehmen wollen. *g* Die Schnitte sind dementsprechend vorhersagbar. Bluson 112A hat einen ungewöhnlichen Kragen. Auf der technischen zeichnung hat es was von „Kasperle“. Als Photo ist es schlimmer. Bluse 109A liegt zumindest voll im Trend. In weiß habe ich heute eine nach einem extrem ähnlichen Schnitt in einem Schaufenster in der Mittelstraße gesehen. Also teuer. Da lohnt sich selbermachen.
Weste 107 hat was von „Girlie meets Bogart“ mit den Ärmelchen und dem vom Trenchcoat abgeguckten Koller. Ich trage zwar keine Westen, kann nicht mal sagen, ob es mir wirklich gefällt (außerdem ist es Kurzgröße…), aber interessant ist das Detail auf alle Fälle-
Absolut nach meinem Geschmack ist definitiv die Kurzjacke 104A mit den nach außen verarbeiteten Blenden! Nur bis Größe 40, aber glücklicherweise mit einem Grundschnitt leicht zu imitieren. Und sieht auch gar nicht nach Safari aus…
Die „fashion-news“ versprechen Tücher als Trend. Da kann ich ja super gut mit leben… um den Kopf wickelt sie in unseren Breiten allerdings vermutlich doch niemand. Schade eigentlich, denn man kann ja soo viel mit Tüchern machen. (Und wenn ich mal groß bin, kaufe ich mir auch ein echtes Hermes Tuch…;-) )
„Aktuell“ ist schwar-weiß. Ein Trend, den ich wegen der klaren Linien sehr liebe, der mir aber absolut nicht steht. Also lieber gucken.
Kleid 118A ist absolut heiß. Klare Linien, kastiger 60er Form. Absolutes No-Go für meinen Kurvenkörper, aber schön anzusehen. Wenn Frau die richtige Figur hat…
Das Titelmodell scheint der Zeichnung nach nette Revers zu haben, aber nicht wirklich aufregend. Und sehen tut man auf keinem Photo wirklich was, weder auf dem Titel noch im Heft. Hemdjacke 103 mit den Blockstreifen hingegen… so einen ähnlichen Stoff verwurste ich gerade als Probestoff mit anschließendem wegwerfen. Ne, muß nicht sein. Bluse 109 wieder, diesmal mit einem spannenden Effekt, der aus dem Streifenstoff entsteht. Schöne Anregung.
Jerseykleid 116 könnte nett sein, aber dank des unruhigen Photos und der Pose des Models erkennt man gar nichts. (Außer den Schuhen… ich mag immer noch keine Keilabsätze…) Die Kurzjacke ist auch in schwarz-weiß schön. Statt zum kleinen Schwarzen ganz sicher auch geeignet, eine Jeans aufzupeppen.
*blätter* Nette Jacke… ach so, es gibt nur den Rockschnitt. Und die Tunika zu den Leggins.. Ne, ich glaube nicht. Auch in schwarz-weiß muß das nicht sein. (Und schwarze Leggins mit weißen Sandalen sind die Steigerung des Grusels…)
Das „exclusiv-design“ soll diesmal Emotionen wecken. Hm, wenn die Designerin trägt, was sie entwirft, dann wäre die Emotion irgendwo zwischen Fadheit und Langeweile. Fad wie teuer. Das Outfit sieht dann doch etwas interessanter aus. Zumindest die Jacke. Wobei man auch hier weder der Zeichnung noch dem Photo entnehmen kann, ob es hinterher „innovativ aber doof“ aussieht oder „atemberaubend spannend“. Naja, mal diverse Blogs verfolgen, vielleicht näht es jemand. (Ich nicht, Blusons haben definitiv die falsche Form für mich…)
Gedämpft bunt würde ich jetzt die Farbstimmung des „freizeit“ Themas beschreiben. Rot, Pink und Lila mit Braun. Naja, wenn man zum „Safari“ Photographieren eh schon in der Wüste war, bietet sich wohl an, das im gleichen Aufwasch mit zu erledigen. Kleid 117 macht mir tatsächlich Lust es zu nähen, der Ausschnitt gefällt mir. (Gut, so ähnlich hatten wir das vor kurzem erst… war es an einem Shirt?) Und die Vergrößerungsarbeit hält sich in Grenzen, ist der Schnitt doch bis Größe 46 auf dem Bogen. Allerdings ganz sicher nicht in der Farbkombination…
Das Höschen von 122 habe ich in einem Heft aus den 60ern. Hieß da „Spielhöschen“ und war für Babies… *g* Kleid 118 sieht auch in Farbe gut aus. Hose 106 hat rasante Teilungsnähte, bei Gr 34 fragt man sich allerdings, wo da der Stoff noch geteilt werden soll… *g* Die übrigen Schnitte sind bereits bekannt, nur diesmal eben bunt.
Und schon sind wir bei der Werbung. Diesmal immerhin themenbezogen. Wobei mir Alfatex ja nicht neu ist. Großes Angebot, aber ich finde da sehr selten was. Stoff glaube ich noch nie. Aber ich war auch noch nicht im Laden in Kassel. (Immerhin muß man nicht befürchtem,daß die Vekäuferinnen sich den Verdi Streiks anschließen. Sie werden ohnehin unter Tarif bezahlt. Behauptete zumindest mal jemand, der es wissen sollte…)
Ah, endlich, „extra“ sind Herrenmodelle. Die Hose ist recht Basic, das blusonförmige Hemd ist nicht mein Geschmack, aber sieht innovativ aus. Sicher in vielen Situationen tragbar. Jacke 135 ist zwr auch eher schlicht, aber mit netten Details. Wenn mein Mann eine bräuchte, wäre die ein Kandidat. Oder für meinen Bruder.
Vorgestellt wird diesmal Textildesign von Sabine Dittmer. Gefällt mir sehr gut. Und ich bekomme sofort Lust, mit eine Siebdruckausstattung anzuschaffen… *g*
*blätter* Handtaschen. Doch, schönes Thema. Reisentaschengroß sind sie angeblich diese Saison. Das kommt mir ja schon sehr entgegen… Clutches wären dann die kleine Variante, aber sie sind so unpraktisch. Ich brauche freie Hände. Andererseits… für niedliche Stoffreste… Capricorna hat sich ja auch so was nettes gemacht… *nachdenk*
Und schon sind wir in meiner Größenkategorie. Doris Streich steht mal wieder dafür, fand ich ja die letzten Male eher langweilig. Tragbar, ja. Aber.. naja. Mal sehen…. hm. nun ja… Die Hosen sind nett, Kleid 128 auch. Aber mehr auch nicht.
Dann kommen zwei Seiten Verweise aufs Internet. Burdastyle gucke ich allerdings eh immer wieder rein. Komischerweise oft spanneder als der „offizielle“ Burdaauftritt. Andererseits sprechen nicht alle Leute Englisch, von daher schön, daß es den offiziellen Webauftritt auch gibt. (Außerdem liegt es zumindest bei den Blogs an uns, wie kreativ die Einträge sind. Bärbel kann locker mithalten. *g*)
Und schon kommt wieder die Kosmetik… mal einen kurzen Blick über die Make-Up Trends schweig fen lassen. Mir wäre ja mal wieder nach Veränderung… ne, ich fürchte da ist nichts dabei, was an mir wirklich gut aussieht. *blätter* Na, den Wellness und Medizinschmarrn lese ich lieber gar nicht.
Die Szene… Die Lacroix-Ausstellung in Paris habe ich schon gesehen. War interessant, auch wenn ich mir an manchen Stellen gewünscht hätte, auch die alten Stücke aus den Museumsarchiven besser betrachten zu können.
Und wo geht die Reise hin? Rom. Da war ich seit der Abifahrt nicht mehr und würde wirklich gerne mal wieder hin. Ist nur für ein Wochenende ein bißchen weit…. *seufz*
Ach, Kinder auch wieder… diesmal etwas fad die Farben. Die Schnitte sind auf den zweiten Blick gar nicht so übel. Natürlichkeit aus Paris ist das Motto. mit dem besonderen Feature, daß ein Teil mit zwei Jahren als klein, mit vier als Tunika und mit sechs als Oberteil paßt. Öh… und was ist daran neu? Das gab es zu meiner Kindheit schon, nur hieß das damals Sparsamkeit. *g* (Ich hatte als Baby ein ganz süßes Häkelkleid, das meine Mutter bis ins Kindergartenalter einfach immer wieder angehäkelt hat. Nach eine Burdaheft, übrigens… )
„Kreativ“ ist diesen Monat Möbel anmalen. Keine neuen Ideen dabei, aber bunt statt wegwerfen ist jedenfalls ein guter Trend. Chic mit wenig Geld. Jedenfalls billiger als die bunten Wohnaccessores zum Kaufen. 😉
Und schon sind wir durch. Und ich kann gespannt sein, was die nächste Ausgabe bringt.
Köln Ehrenfeld – Aachen Hbf (RE) – Fahrplan 11.52 – 12.49 – Realzeit 11.52 – 12.49
Aachen Hbf – Köln Ehrenfeld (RE) – Fahrplan 16.49 – 17.34 – Realzeit 16.51 – 17.39 (4 Minuten Verspätung)
Das Thema des Motivationsmonats April ist „Oberteile mit Kapuze“. Und da geht mir schon lange der Schnitt aus der Burda Mode November 2007 im Kopf herum, der Catwork Schnitt 126.
Der Schnitt schwebt mir schon länger im Kopf herum, weil er zwar ganz schlicht ist, aber doch was besonderes hat. Außerdem hatte ich im Oktober beim Scherzkeks einen Stoff gesehen, der aber definitiv zu teuer ist, um ihn einfach mal auf Vorrat mitzunehmen. Und zu dick auch, um ihn zu lagern.
Die Herausforderung? Der Schnitt ist bis Größe 42 auf dem Bogen. Ich brauche Größe 48. Vergrößern über drei Größen ist zumindest…gewagt.
It’s April, so there is a new topic of the month, this time its „Tops with hood“. My project will be a pattern from the BWOF november 2007, Number 126, the Catwork pattern of a young designer.
I liked the pattern instantly when I saw it, because it es very simple and basic, but has a special something. Also I had seen in october a fabric at Scherzkeks-Stoffe, I also liked very much. Only it is much to expensive to just buy it and stash it. Also the fabric is too thick to store…
The challenge? Burda brings the pattern up to size 42. I need 48. Sizing up three sizes. That’s… well.. challenging…
Bei so einem schlichten Schnitt sieht das eigentlich nicht so schwierig aus.
Ein Blick auf die Schnittzeichnung hingegen… das wird spannend. Ein Schnitteil. Und das bei meiner Figur und den normalerweise nötigen Anpassungen.,
The pattern looks simple, so this seems easy.
But a look on the pattern itself shows what makes it special: Everything (except the sleeves) is one piece. And normaly I need a lot of seams to make all the alterations to my figure.
Warum ich denke, daß es trotzdem klappt?
Nun, ich denke nicht, ich hoffe. Denn andererseits ist der Schnitt sehr lässig, nicht paßformsensibel. Und ich verwende einen Strickstoff, der ja etwas elastisch ist.
Why I think it will work out?
Well, I don’t rhink, but I hope. At least the jacket has a very loose form, so it does not have to fit precicely. And I plan to use a knit, that has some stretch.
Aber das ist noch nicht genug… Ich habe am 13. April Jubelkonfirmation und würde es da gerne tragen. Die Zeit ist also knapp. Und das bei meinem Nähtempo… Spannung ist garantiert… 😉
But this is not all the challenge in the plan… on the 13th of april I will have the 25th anniversary of my confirmation and I’d like to wear it for that occasion. So time is short. And that for me, the slow sewer. So stay tuned…
So, hier wieder ein paar alte Artikel, wobei ich nur die Sachen ausgrabe, die ein bißchen „Inhalt“ haben, kein Geseufze über Zeitmangel und auch keine Berichte über damals erschienene Zeitschriften.
The older articles will be only in German. But I will translate the titles in English. If you think, something might interest you, don’t hesistate to leave a comment and let me know! I will translate the post that interests you as soon as possible. (Which may take a bit of time…)
Archiv April 2006:
– Kölner Nähbrunch: Palmsonntagsbrunch ( Our Cologne Sewing-Brunch Meeting)
– Stoff-Shopping in Paris: Sacres Coupons – Le gentleman des tissus ( Shopping for fabric in Paris)
– Vogue: The Vogue Woman 7662 ( Pattern Review)
Ach ja, es gibt auch eine Neuerung… ich habe den Menuepunkt zum Einfügen meiner Linkliste gefunden… meine Liebingsblogs und vielleicht ein paar andere Webseiten werden im Verlauf der nächsten Wochen mehr oder weniger in Alphabetischer Reihenfolge eingefügt werden.
Was ich noch nicht gefunden habe ist, wo man dem Blog die Smileys abgewöhnen kann, die es oft unmotiviert nach einer geöffneten Klammer einfügt…
And there is also somethng new: I’ve found the button in the blog menue, that allows me to insert a linkslis…. so my Blogroll and maybe some other websites will be put up one by one in more or less alphabetical order over the next weeks.
What I still did not found is the possibility to deactivate the smileys, the blog inserts nearly everytime I use an open bracket…
Für den Motivationsmonat März hatte ich mir diesen VogueSchnitt vorgenommen. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen „normalen“ Schnitt von Vogue, sondern um einen aus der „Today’s Fit“ Collektion von Sandra Betzina. Diese Schnitte verwenden eine eigene Maßtabelle und werden damit beworben, daß die Größen „realer“ seien und mehr der Kaufkleidung entsprächen.
Ich wollte diese Schnitte schon immer mal ausprobieren und da es sich außerdem um einen „Five-Pocket“ Schnitt handelt, schien mir das das perfekte Objekt. Außerdem gefiel mir die Lösung im Rücken, statt eines Bundes ist der Sattel etwas hochgezogen und gerundet, so daß dieser quasi einen Formbund ergibt. Könnte nett aussehen, auf dem Po, dachte ich mir… und sich hoffentlich gut anpassen lassen.
(That’s the pattern review for the Vogue pattern V7608. My review in English is on pattern review.)
Meinem Hüftmaß nach bräuchte ich Größe „G“. Die Hose sieht auf dem Bild schmal aus, vielleicht etwas weniger eng, als ich das für eine Jeans gerne hätte. Und die Schnitteile kamen mir doch recht großzügig vor…
Daraufhin habe ich mal ein bißchen bei Pattern Review gelesen, danach meine zerfalende Lieblingsjeans ausgemessen und mir von Frau mhs die nächst kleinere Schnittüte ausgeborgt und den Schnitt in Größe „F“, also eine Nummer kleiner als Probeteil zugeschnitten.
Dieses paßte in der Weite auch ungefähr so, wie ich mir das bei einer engen Jeans vorstelle, allerdings ging der Bund, der angeblich 2,5cm unter der Taille enden soll, eher bis zur Brust hoch. Zum Ausgleich waren die Beine dann recht kurz. (Das gefällt mir auf der Schnittüte zu den hohen Absätzen schon gar nicht.) Ein Maß für die Schritthöhe odr Sitzhöhe ist bei diesen „Today’s Fit“ Schnitten leider nicht dabei, das wäre nicht unnütz gewesen.
Also habe ichetwas unterhalb der Tascheneingriffe drei Zentimeter in der Länge rausgenommen, an Vorderhose und an Hinterhose. Im Ganzen also sechs Zentimeter. Der vordere Bund ging immer noch über den Nabel, also habe ich da kurzerhand noch mal 1,5cm Höhe in der vorderen Mitte weggenommen, zu den Seitennähten auslaufen lassend.Dadurch wird der Budn natürlich sehr schmal, aber wenn ich unterhalb des Bundes weggenommen hätte, hätte ich auch die Schnitteile für die Hüftpassentasche ändern müssen.. das wollte ich mir sparen.
Außerdem habe ich die Beine um etwa vier Zentimeter verlängert sowie zum Saum hin an der Seitennaht je fünf Zentimeter in Vorder- und Hinterhose schmaler gemacht. (Also 10 cm pro Hosenbein) Sie ist immer noch weiter als meine gekaufte Lieblingsjeans, aber so ist die Weite okay.
Danach habe ich zugeschnitten.
Ich hatte einen richtig schönen, dunkle, festen, aber doch weichen Denim in der Stofferia in Köln bekommen. Genäht habe ich alle sichtbaren Nähte mit einem messingfarbenen Gütermann „Extra strong“ garn, die anderen Nähte mit normalem, dunkelblauen Nähgarn in 120 (denke ich. )Als Nadelm hatte ich mal mein unbenutztes Briefchen Jeansnadeln bereitgelegt, denn der Stoff ist dick und es sind bei Kappnaht über Kappnaht ja viele Stofflagen übereinander.
Was soll ich sagen… die 90er Universalnadel tat es durchweg ohne Probleme. Die Stichlänge hatte ich auf 3 gestellt, bei allen Nähten mit dem dicken Garn auf knapp 4.
Der Reißverschluß ist ein alter „extra starker“ Metallreißverschluß fürHosen aus dem schier unerschöpflichen Lager von Frau mhs, einen brünierten Jeansknopf sowie entsprechende Nieten fand ich von YKK im Scherzkeks-Laden in Aachen. (Irgendwie… bin ich erstaunlich oft da. Dafür daß es gar nicht um die Ecke ist. *hm*)
Da die Hose hinten keinen Bund hat, wird der Sattel laut Anleitung mit Vlieseline verstärkt und gedoppelt. Da mein Stoff ja sehr dick ist, wollte ich den nicht doppelt und habe mir für den Besatz innen was anderes überlegt.
Hier durfte mal wieder meine Toile de Jouy zum Einsatz kommen. Wieder von Toto in Paris und diesmal in Blau. Auch die Taschenbeutel habe ich aus diesem Stoff genäht. (Ich bin mir relativ sicher, daß er nach der ersen Wäsche nicht mehr weißgrundig, sondern eher hellblaugrundig sein wird… aber man kann nicht alles haben.)
Die Teile aus der Toile de Jouy habe ich dann auch mit Vlieseline verstärkt. H200 für den vorderen Bund, H250 für die Sattelteile. (Was gerade noch da war…. diese Stärke und noch dazu in weiß hatte ich schon ewig nicht mehr gebraucht…)
Der Plan war, sich an die Anleitung zu halten, zumal ja die Anleitungen von Frau Betzina als besonders einfach gelobt werden.
Leider wollte ich aber zu den schönen Five-Pockets auch echte Jeans Verarbeitung. Also Kappnähte, nicht nur abgesteppt. (Mal abgesehen davon, daß dies bequemer ist, aber das sagte ich ja schon…)
Den Sattel mit einer Kappnaht annähen war noch einfach. (Abgesehen davon, daß man dann natürlich die Gürtelschlaufen an dieser Stelle nicht mehr zwischenfassen kann, aber die wollte ich ohnehin aufnähen) Doch wenn man die Schrittnaht als Kappnaht näht, dann stmmen die angeschnittenen Schlitzbelegen natürlich auch nicht mehr…
Also die Anleitung mal wieder links liegen gelassen, und selber nachgedacht. (Ich habe Bilder gemacht und werde demnächst noch was drüber schreiben, in welcher Reihenfolge man arbeiten muß, wenn man die inneren Beinnähte und die Schrittnaht als Kappnaht machen will.)
Was mich dann beim näheren Durchsehen der Anleitung auch etwas irritierte war, daß diese zwar generell auch Kappnähte beschreibt, aber letztlich weder der Schnitt noch die Anleitung für typischen Denimstoff und typische Verarbeitung gemacht wurden. Es wird etwa auch darauf hingewiesen, daß man, wenn man festen Denim verwendet, den Schnitt vielleicht auch etwas enger nähen sollte oder wollte.
Und die 1,5cm Nahtzugabe sind für für Kappnähte aus so dickem Stoff eher knapp. Vor allem in der Schrittnaht, wo sowohl die bereits vorhandenen Kappnähte der inneren Beinnaht und des Sattelansatze „überfaltet“ werden müssen als auch die Naht durch die Rundung ohnehin etwas Stoff „schluckt“.
Hier habe ich letztlich mit Fray Check und einigen Handstichen genau in der Kante nachgeholfen. Und hoffe, daß es hält. Getragen habe ich die Hose schon, aber noch nicht gewaschen.
Handarbeit war auch am Besatz des Sattels angesagt. Wegen meiner Kappnaht wurde hier ja nicht, wie in der Anleitung vorgesehen, doppelt abgesteppt und dabei der Beleg mit festgenäht. Aber von Hand geht ja alles…
Gut gefalllen hat mir übrigens, daß die Ansatzpunkte für die Gürtelschlaufen noch mal im Anleitungstext vermaßt waren. Da ich die Schlaufen ja ohnehin einfach einschlagen udn aufsetzen wollte, war hinterher abmessen einfacher als vorher markieren.
Letztlich bin ich mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Die angepaßte Hose sitzt knackig eng, wie ich sie haben wollte. (Und mein Shirt habe ich nur für die Bilder gelupft… normalerweise ist das natürlich über der Hose.
Und ich werde mir die nächste Jeans sicher auch nach diesem Schnitt nähen, aber ich hoffe, diese hier hält jetzt erst mal eine Zeit lang…
Den Sattel hinten werde ich beim nächsen Mal noch einen Zentimeter in der hinteren Mitte höher machen, die Zugaben für die Nähte auf 2cm verbreitern, ebenso den Schlitzbeleg verbreitern, und in der hinteren Mitte noch etwas tiefer Abnähen, da seht der Bund noch ein bißchen ab. Nciht viel.
Die Hose ist so aber bequem und trägt sich gut.
Wirklich empfehlen kann ich den Schnitt jedoch nicht, vor allem nicht, wenn man eine klassische Jeans sucht. Es sei denn, man hat Lust auf das eine oder andere Probeteil und möche sich die Mühe des Anpassens machen…