„Biker“ Jacke: Reißverschluß in Ärmelschlitz – Teil 2

„Biker“ Jacket: installing the zipper to the sleeve vent part 2

Und weiter geht’s…. die zweite Seite des Reißverschlusses zu installieren bringt ein kleines Problem mit sich: Die Außenkante des Reißverschlussbands muß (wieder rechts auf rechts) an die Schlitzmarkierung angelegt werden. Dazu muß man den Reißverschluß öffnen und dann das freie Band um sich selber drehen. Das habe ich schon öfter gemacht, das ist auch kein Problem… wenn der Reißverschluss etwa 10 cm länger als der Schlitz ist. Dummerweise habe ich die Reißverschlüsse aber genau passend bestellt… :o)

And we continue… installing the second part of the zipper shows a little problem: The zipper band has to align with the later vent opening. Right sides together. So you need to open the zipper and then twist the second zipper band. I’ve done that already quite a few times and it’s basically no problem… it the zipper is about 10cm longer than the opening. I had my zippers made to measure so they fit exactly the opening…. :o)

Die andere Option wäre, den Schlitz schon mal aufzuschneiden und den Stoff dann entsprechend hinzudrehen. Da sich mein Stoff aber schon beim Hinsehen auflöst, ist das auch keine Lösung für diesen Fall.

Another possibility would be to cut the vent open now and the turn the fabric to the zipper band. Just my fabric falls apart so easily, so this is not an option here.
Reißverschlussband festgesteckt
Also habe ich das Reißverschlußband entsprechend gedreht (und fünf mal kontrolliert, ob es tatsächlich richtig herum aufliegt) und so weit festgesteckt, wie es ging. Und dann von Hand geheftet.

So I twisted the zipper band (checking about five times if it was really right side down) and then pinned it from the bottom to the top as far as it was possible. And then hand basted it to the sleeve.
Beleg aufsteckenDer Beleg wird dann oben drauf gelegt (rechte Stoffseite unten) und festgesteckt. Dabei stecke ich ihn weit weg von der Nahtlinie, damit er mir später beim Nähen nicht im Weg ist. Wenn er sich um zwei Millimeter verschiebt ist das in dem Fall keine Katastrophe.

The facing gets on top (right side of fabric down) and pinned. Here I am pinning as far away from the stitching line, so the pins won’t get in my way later. If the facings should shift by two millimeters it would not be a great deal here.
Markierung NahtendeGenäht wird wieder von der linken Ärmelseite. Dabei markiere ich mir das Nahtende genau. Zumal ich Metallzähne habe, wenn die Nadel da drauf trifft, ergibt das einen sofortigen Nadelbruch. Genäht wird dann wieder genau neben der Stütznaht, wie auf der anderen Seite.

Again I’m sewing from the left side of the sleeve. I mark the end of my stitching line very well. Especially since my zipper has brass teeth. If the machine needle hits there it would break immediately. The seam is like on the other side very close to the stay stitching.
Schere, Nadel. Faden, FingerhutVor dem nächsten Schritt atme ich tief durch und lege schon mal alles bereit… eingefädelte Nadel, den Fingerhut und eine scharfe Schere…

Before I am taking the next step I take a deeeep breath and then prepare a few things to have them right at my fingertips… a threaded needle, a thimble and sharp scissors…
Reißverschlußschlitz aufgeschnittenUnd dann schneide ich meinen Reißverschlußschlitz auf. Natürlich nur im Ärmel, nicht in die Belege schneiden und schon gar nicht in das Reißverschlußband. Wie immer bei solchen Schlitzen schneide ich bis etwa einen Zentimeter vor der dem Ende gerade und dann schräg zu den Ecken hin. (Die bekommen dann auch gleich ein Tröpfchen Fraycheck.)

Then I am cutting my opening. Only the sleeve fabric of course. Not cutting into the facings and even less into the zipper band. Like always it is one straight cut in the middle until about 1cm before the end and then „Y-like“ to the corners. (Which get a drop of Fray Check immediately.)
umstochene KantenAnschließend nehme ich meinen eingefädelten Faden und umsteche gleich die Kanten von Oberstoff und Unterlegstoff zusammen. Auch an dem oben entstandenen Dreieck.

Then I take the threaded needle and overcast my fashion fabric (together with the underlining(. Also on the little triangle at the end.

Danach drehe ich den Reißverschluss dann so rein, wie er hinterher liegen soll und kontrolliere von der rechte Seite, ob das so aussieht, wie es aussehen soll.

After that step I can turn my zipper so that it gets into its end-position. And I check from the right side of the sleeve if it looks the way it should.
Reißverschluss auf Nahtlinie gestecktJetzt kann ich den Rest des Reißverschlußbandes auf der Nahtlinie des Schlitzes feststecken.

Now I can pin the rest of the zipper band to the seam line.
Kontrollblick auf den gesteckten ReißverschlußDie Nadel geht genau durch die Nahtlinie und dann kontrolliere ich, ob sie auch genau durch die Nahtlinie des Reißverschlusses geht. Danach wird das Reißverschlußband wieder festgeheftet, der Beleg drüber gelegt (weiteres Feststecken war nicht nötig) und es wird von der linken Stoffseite genäht. Dabei muß man natürlich darauf achten, daß man nicht die andere Seite mit einnäht. Hilfreich ist es hier, einen schmalen Nähfuß zu verwenden, etwa den Gradstichfuß oder den Reißverschlußfuß.

The pin goes through the seamline on the one side and then I am checking if it also goes through the marked seamline on the zipper band. Then I can handbaste my zipper band on the sleeve. For the facing basting is not necessary (it is already mostly sewn), laying flat is enough. Sewing then again from the left side of the fabric. Taking care not to sew through the other side of the vent. It’s a good idea to use a slim presser foot for that task like the straight stitch foot or the zipper foot.
Faden hängen lassenDa mein Reißverschluß oben einen Metallstopp hat, kann ich trotzudem nicht ganz bis zum Ende nähen. Hier lasse ich einen langen Faden hängen, den ich dann verwenden, um die Naht von Hand fertig zu nähen und das kleine Dreicke am Ende des Schlitzes von Hand auf den Unterlegstoff zu nähen.

My zipper has a metallic stop at the and that is rather big and very stiff, so I have to stop machine sewing some stitches short of the end of the seam. I leave a long thread hangig and use that to close the seam with a few handstitches. And to attach the little triangle at the end of my vent opening to the underlining fabric.

Der Reißverschluß ist also erfolgreich drin. 🙂

Zipper successfully installed. 🙂

„Biker“ Jacke: Reißverschluss in Ärmelschlitz – Teil 1

„Biker“ Jacket: installing the zipper to the sleeve vent

Von meiner Jacke habt ihr ja schon lange nichts mehr gehört… aber es gibt Fortschritte, sie ist inzwischen nämlich fertig. Brav mitphotographiert habe ich meine Nähschritte auch, nur fand ich bislang keine Zeit, das auch hier zu zeigen. Ich hoffe aber, dass das künftig wieder besser wird. Jetzt gibt es jedenfalls mal wieder einen langen Beitrag von mir…

It’s a long time since I’ve blogged something about my jacket. But there is progress, it’s finished meanwhile. I even took a lot of pictures from the construction process, but I never found the time blogging about it. I hope that will be getting better in the future. Here is a long post for a change…

Meine Ärmel haben Schlitze und da sollen auch die breiten Metallreißverschlüsse rein. Und zwar so, daß man auch das pinkfarbene Reißverschlussband sieht. (Ich habe mir die ja extra so anfertigen lassen… Messing mit pink.) Zuerst wollte ich den Schlitz einfach mit einem Beleg verstürzen und dann den Reißverschluss unter nähen. Andererseits wäre dann das Innere des Ärmels nicht so schön und ich müßte das Futter direkt ans Reißverschlussband nähen. Da man meinen Beleg-Stoff aber auch an anderer Stelle sieht, wollte ich hier auch die Möglichkeit haben, ihn blitzen zu lassen. Also muß der Reißverschluss zwischen Beleg und Stoff. Was dann komplizierter war als gedacht…

My sleeves have vents and I installed the metal zippers there. And I want the fuchsia zipper band visible. (I had had the zippers custom made… fuchsia with brass teeth.) My first idea was to make a facing to secure the vent and then just sew the zipper behind. But then the inside of the sleeve would be less pretty and I would have to sew the lining directly to the zipper band. Since my fuchsia facing fabric is visible at other spots also I wanted to maintain the possibility to show it on the sleeves also. So the zipper needed to be installed between facing and fabric. Which was more complicated than I had thought…

Ärmelschlitz markiertZuerst habe ich mit einem doppelten Faden die genaue Position des Ärmelschlitzes markiert. Vom Saum genau bis zum Schlitzende.

First I used a thread to mark the precise position of the opening. From the hem to the end of the vent.
Öffnung mit Maschinenstichen eingefasstMit passendem Garn zum Oberstoff umnähe ich dann die Form der Schlitzöffnung. hier orientiere ich mich am „Mittelstreifen“ und nähe in genau dem gleichen Abstand links und rechts. (Die Kante des Nähfußes läuft an der Markierung entlang, die Nadellage wird so verstellt, daß der gewünschte Abstand entsteht.) Genäht habe ich auf der rechte Stoffseite, man erkennt die Naht aber von links besser.

I am sewing along the shape of my opening. The thread is the color of my fashion fabric and I am sewing on the right side of the fabric. (The picture shows the left side, because the thread is contrasting my underlining fabric, so the stitches are recognizable.) I use my thread traced line and my pressure foot as a guide, sewing exactly on the line on both sides. moving the needle to the side, so the distance from the middle (and cutting) line is the one I want.

Vorbereiteter und markierter ReißverschlussBei meinem ersten Reißverschluss mußte ich noch mal trennen und außerdem war er am Ende nicht ganz mittig in der Öffnung. Daraus habe ich gelernt, den Reißverschluss vorzubereiten: Die Enden werden auf die Unterseite geklappt und festgeheftet, die Nahtlinie wird auf dem Reißverschluss angezeichnet und von Hand noch mal mit einigen Heftstichen nachgenäht, damit die Markierung gut und von beiden Seiten sichtbar ist.

The first zipper was not exactly centered in the opening and I also had to take out some stitches after cutting the vent open, so I understood that even the zipper should be prepared: The Ends of the zipper band are folded to the left side and attached with some basting stitches. And I trace my sewing line first with a chalk marker and then with a thin thread so I can see it well and can see it from both sides.
Reißverschluss aufgestecktJetzt wird der Reißverschluss auf den Ärmel gesteckt. Mit der Oberseite auf dem Stoff, die umgehefteten Enden liegen genau auf dem Saumbruch. Und die jetzt rechte Hälfte des Reißverschluss liegt links von der Mittellinie. Dann genau auf der Nahtlinie feststecken.

Now I pin the zipper to the sleeve. Right sides together and the basted ends are placed exactly on the hemline. The right half is left of the middle line. Then pinning it exactly on the seamline.
Position auf der linken StoffseiteAuf der linken Seite kann ich jetzt kontrollieren, ob ich richtig gesteckt habe. Die Stecknadeln sind einen Gewebefaden neben (außerhalb) meiner Markierungsnaht sichtbar. Jetzt daneben festheften.

Now checking on the left side if the placement is korrekt. The pins are visible one thread next to (outside) my stitching line. Now basting next to it.
spring1451Für die Belege habe ich Stoffstreifen etwas länger als den Reißverschlußöffnung zugeschnitten und mit Vlieseline H200 bebügelt. Ein Belegstreifen wird mit der rechten Seite nach unten auf den Reißverschluss gelegt, eine Kante bündig mit der Kante des Reißverschlussbandes bzw. der Mittellinie.

For the facings I cut straight pieces of fabric a bit longer than the opening and ironed on Vlieseline H200. The facing is placed on the zipper, right side down. One side aligned to the zipper band and the middle line of the zipper opening.
Beleg von Links festgestecktDen Beleg stecke ich dann von der linken Seite fest. Wenn er dabei etwas verrutscht ist das nicht so schlimm, hier kommt es nicht auf den Milimeter an. Man sollte aber schon noch mal gucken, ob es noch halbwegs grade ist. 😉 Bei Stecken achte ich hier drauf, daß die Nadel weit genug von der Nahtlinie weg sind, um dem Nähfuß nicht im Weg zu sein.

I pinned the facing from the left side of the sleeve. If it slides a bit it is not a big problem, that is the only step where not every milimeter counts. But still one should check from the right side if the facing is mostly straight. 😉 But more important is to place the pins so, they will not be getting in the way of the pressure foot later.
Naht genau neben der StütznahtGenäht habe ich dann von der linken Seite, so kann ich mich an meiner Markierugnsnaht orientieren und ich nähe genau einen Faden neben der ersten Naht. Außerhalb des markierten Rechtecks.

I’ve sewn then from the left side. So I can use my staystitching as a guide. I am sewing exactly one thread next to my first line of stitching. Outside of the staystitched rectangle.

So, bis hier war es zwar etwas aufwendig, aber kein Problem. Dann wurde mir klar, daß die andere Seite etwas fummeliger werden würde. Das erzähle ich dann, sobald ich wieder Zeit dafür habe.

Now until here there were a lot of steps to do, but not really a problem. But then I realized, that the others side would be more complicated. How I did that I’ll write as soon as I have the time for it.

Creativa 2014 – (k)ein Beutezug

Creativa 2014 – (not) a shopping trip

Auch dieses Jahr konnte ich nicht widerstehen und haben mich auf den Weg nach Dortmund gemacht. Und schlauerweise schon mal das meiste Geld Zuhause gelassen.

I couldn’t resist again this year and went to Dortmund to the Creativa. (Europe’s biggest craft fair.) And was smart enough to leave most of my money at home.

geklöppeltes Armband von Beatrice MüllerMan findet dort ja diese Leute, die morgens mit dem größtmöglichen Trolley anreisen, dann die Händler strikt nach Plan abarbeiten, immer wieder volle Tüten an der Garderobe daponierend und um 15 Uhr mit prall gefülltem Gepäck wieder abdüsen. All dies, ohne jemals rechts und links geguckt zu haben. Was schade ist. Denn es gibt auch anderes zu sehen. Der geklöppelte Edelstahlschmuck von Beatrice Müller zum Beispiel. (Die zurecht derzeit „Weltmeisterin“ im Klöppeln ist, finde ich. Wobei ich vorher nicht mal wußte, daß es da eine Weltmeisterschaft gibt.)

At the Creativa you find people who arrive early in the morning, dragging the biggest possible shopping cart behind them. (Which they have to deposit before entering the real fair part.) They have a plan printed on paper and will go from one booth to the next, exacely as planned. Depositing from time to time full bags in their cart and at 3 p.m. they are done and leaving, dragging the now very heavy cart behind them. And never having looked left or right. Which is a pitiy, because you can shop there, but there are plenty of other inspiring things to see. As the stainless steel bijoux above. Done in bobbin lace. Made by Beatrice Mueller who is the „world champion“ in bobbin lace at the moment. (I never knew their was a championship for that.)

In meinem Artikel auf hobbyschneiderin24 habe ich noch mehr Bilder. 😉

In my article on hobbyschneiderin24 I have more pics. 😉

Bänder KafkaSo ganz ungeschoren kam aber auch ich nicht davon. Daß ich bei Kafka eine Tüte Bandreste mitnehmen würde war ja geplant. Die sind einfach toll und man hat immer was da, wenn man was braucht. Daß dann auch noch ein Meter von dem neuen Rosenband in der Tasche landete…. ja ich weiß gar nicht, wie das passieren konnte…

Buying a small grab bag of beautiful ribbons at Kafka had been planned. That I added one meter of the brand new rose ribbon… I have no idea how that could happen…

Bänder Kafka
Gebügelt sehen die Bänder dann übrigens so aus…. und ich fand meine Tüte diesmal extrem gut bestückt, sehr viele lange Stücke dabei… Kann mir jemand noch eine mitbringen….? 😉 (Sie verkaufen immer nur eine pro Person.)

That’s how the ribbons look after ironing them. And I think the bag was very well filled this time. Very long pieces… Can somebody bring me another one…? 😉 (They only sell one per person.)

Knöpfe von Zwerenz bei AlterfilVöllig überraschend traf es mich hingegen am Stand von Alterfil… Herr Amrhein verfolgt offensichtlich seine „Made in Germany“ Strategie weiter und hat mal eine Kiste Knöpfe von Zwerenz mit gebracht. (Zu einem häßlich geringen Preis, für die Qualität… das war gar nicht gut für meine Widerstandskräfte, wie man sieht…) Im Webshop sind sie noch nicht, soll aber noch kommen. (Die Grundidee ist wohl, im Webshop mehr Produkte aus heimischer Produktion anzubieten, so daß man bessere Chancen hat, die Versandkosten sinnvoll zu verwenden. Finde ich ja schon mal gut.)

Complete surprise on the other side at the Alterfil booth… Mr Amrhein continues his „Made in Germany“ strategy and brought a box of buttons by another German company who is still producing here: Zwerenz. (And the price was so badly low for the quality. The pic shows that this was not good for my resistance…) The buttons are not yet at the online shop, but they are supposed to come. (The idea is, to offer a bigger diversity of products in the online shop, to make it easier to get a nice order to reduce the shipping cost per item. I like the idea, of course.)

Außerdem gibt es ein neues Overlockgarn im Angebot (etwas weicher, weil ohne die typische Beschichtung) und eine spannende andere Aktion, die aber einen eigenen Artikel bekommen wird… davon also später mehr.

And they are offering a new serger thread (a bit softer, because it comes without their typical coating) and they started another interesting thing, but that will get it’s own post… so that will be for later.

Stempel von der StempelschmiedeBei der Stempelschmiede war was weihnachtliches und es „küchiges“ geplant. Tja… aber dann konnte ich mich nicht zwischen den zwei Nähmaschinen entscheide und ein grünes Stempelkissen braucht Frau doch auch, oder? (Der kleine ist aber der Aktionsstempel, den es geschenkt gibt!) – Und ich sehe gerade, die antike Nähmaschine ist von Bärbel, dann ist ja klar, daß die mit mußte. 😉

At Stempelschmiede I had planned to buy one christmas themed and one kitchened themed stamp. But then I could not decide between the modern and the antique sewing machine motive and a green ink pad is important also in life, isn’t it? (The small one is the special stamp for the fair, that is for free!) – And I just recognized that the antique sewing machine is one of Bärbel’s designs. So I absolutely had to buy it.

SpitzenreißverschlüsseTja… und dann war da auch noch der nette Nähschotte Matthew, der zwar seine Domain schon publiziert, den Shop aber offensichtlich noch nicht online hat. 😉 Was mir relativ egal sein kann, weil ich mich ja an seinem Stand direkt bedienen konnte. Er hat diese entzückenden Reißverschlüsse nämlich in gaaanz vielen Farben. Ich habe mich dann auf drei beschränkt, davon dann aber bitte gleich den Fünferpack.

Well, and then there was this Nähschotte (=“sewing Scottsman“ Matthew, who is well publishing the URL of his shop, but the shop evidently isn’t ready yet. 😉 Which I don’t mind because I could shop at his booth directly. And he has those adorable zips in many colors. I managed to stay in control and buy only three… packages of five each.

Und das alles mit nur 20 EUR in der Tasche, für die ich auch noch einige Kaffees kaufen mußte. Wie das geht? Nun… leider haben auch auf der Creativa immer mehr Händler Geräte zur Kartenabrechung dabei und einige schicken mir sogar eine Rechnung nach. Wie soll das mit mir enden, wenn das Schule macht?!? (Trotzdem war ich wohl die Einzige, die mit nur einer Tasche da raus ist…)

And all that for somone who hadn’t taken more than 20 EUR cash with her. How that? Prices that low on the fair? No. But more and more dealers allow paying with bankcard or credit card. And some even gave me the merchandise and will send me an invoice after the fair. How will that end, if more shop owners will follow the example?!? (And still… I think I was the only one who left the premises with only one bag. At least that…)

Darüber: kariert

Above: checkered

JackeSo wie unsere Sommer nun mal sind, sollte man zu jedem Sommerkleid doch besser ein Jäckchen haben.

The way our summers normally are having a jacket with each summer dress is a smart idea.

Ich wollte was kleines, ungefüttert, leichtes und dachte, ein Pepitakaro wäre doch nett. Und der breite, silberen Reißverschluss ist ein gewollter Kontrast.

I wanted a small, lightweight, unlined jacket and thought a small hounds-tooth would be nice. And using the wide sport style zip is an interesting contrast.

Jacke von allen SeitenDie ungeschönte Rundumsicht zeigt vor allem, daß der geschicke Einsatz von Schal und Handtasche was für die Figur tun kann. 😉

The plain look from all sides proves mostly that a well placed shawl and a handbag can do a lot for your figure. 😉

JackenfrontUnd so sieht die Jacke von Nahem aus. Viele, viele kleine Biesen. Nicht mit dem Biesenfuß, sondern jede einzeln sorgfältig gefaltet. Das war viel Näharbeit, aber mir gefällt es.

That is how it looks from close. Many, many pintucks, not with a pintuck foot, but one by one, fold and sew. It was a lot of sewing work, but I like the result.

Jacke RückenAuf dem Rückenteil habe ich in der Mitte offene Falten genäht, einmal weil es etwas schneller geht, zum anderen, damit es interessanter ist.

On the back I choose a little wider tucks for the middle. That is quicker to do but also more interesting if there are different „styles“.

InnenlebenDa die Jacke ungefüttert ist, muß das Innenleben natürlich auch sauber aussehen.

It’s an unlined jacket, so the inside has to look neat also.

Ich wollte eigentlich alle Nahtzugaben mit dem gepunkteten Schrägband einfassen und die Kanten damit verstürzen. Allerdings sind fünf Meter viel, viel, viel zu wenig für eine Jacke. (Keine Ahnung, was ich da gerechnet habe…) Nachkaufen ging nicht, weil es aus der Mercerie St. Pierre in Paris war. Zum Glück hatte ich noch kariertes Schrägband gekauft und konnte dann „mischen“.

I had planned to use dotted bias tape for all seam allowances and for all hems and the neckline. Only five meters is way, way, way too litle for a jacket. (Don’t know how I did those calculations…) And since I had purchased the bias tape at Mercerie St. Pierre in Paris I could not buy more. Luckily I had purchased some checkered bias tape also so I could „mix“ the tapes.

AufhängerBesonders stolz bin ich aber auf dieses Detail: Den Aufhänger.

But what I am specially proud of is this detail: the hanger.

Den vergesse ich nämlich fast immer… 🙂 (Das Band ist vom Entrée des Fournisseurs aus Paris.)

Because I am always forgetting the hanger… 🙂 (The tape is also from Paris, this time Entrée des Fournisseurs.)

Der Reißverschluss, der mich in den Wahnsinn trieb…

The zipper that nearly drove me insane…

… ist jetzt drin.

… ist finally done.

Man sollte meinen, daß ich einen Reißverschluss einnähen kann… aber dieser… Zuerst einmal stellte ich fest, wenn ich den Reißverschluss einnähe, wie geplant, dann treffen die vorderen Mitten aber nicht aufeinander. Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Eventuell hat mein Reißverschluss eine andere Breite, als in der Anleitung vorgesehen. Einen farblich passenden Zwei-Wege-Reißverschluss gab es natürlich nicht, also wurde es ein teilbarer Metallreißverschluss. (Der auch etwas zu schwer ist, aber ich habe ja zum Glück mehr Verstärkung eingebaut.)

I should be able to sew in a zipper, shouldn’t I? But this one… First thing was that I found out that if I am sewing the zipper at the position the pattern indicates the middle front does not overlap correctly. Why this? I don’t know. Maybe because my zipper has a different width? I couldn’t get a 2-way zipper in a matching color, so I took an ordinary metal zipper for jackets. (Which is also a bit too heavy, but luckily my interfacing is stronger than what Burda wanted.)

Also habe ich den Reißverschluss auf der rechten Seite etwas versetzt. Dann paßte natürlich der angeschnittene Übertritt nicht mehr zum Kragen. Also alles wieder ab (nachdem die Belege auch schon dran waren und die Naht mit farblich exakt passendem Garn sehr schön gebügelt gewesen war). Und wieder hin.

So I changed the position of the zip at the right front a bit. But then the cut on overlap didn’t fit the collar. So „unsewing“ everything. (Of course I only found out after I had sewn on the facings. And the thread has an exactely matching color with the fabric and I had melted the stitches very well with pressing.) And sewing on again.

Die linke Seite ließ mich hingegen etwa eine Stunde über der Anleitung grübeln… Untertritt? Welcher Untertritt? Wie soll das gehen? Wo soll der her kommen? Dauerte also nur ein Stunde, bis ich drauf kam, daß ich da noch einen Stoffstreifen zugeschnitten hatte….

The left front let me read the instructions over and over again for one hour… Underlap? Which underlap? How shall that go? Took only one hour until I remembered that there is another strip of fabric that I had cut…

Generell fand ich die Anleitung nicht wirklich übersichtlich, aber letztlich kommt man damit zum Ziel. Sogar ich.

The instructions were not best arranged, but finially they lead to the right result. Even me.

Jetzt macht die Jacke allerdings erst schon seit einiger Zeit Pause, denn ich werkle grade an einem „mal schnell“ Projekt bis Mitte Juli. Kleid und Jacke… deswegen war es auch so still hier, ich mußte mal dringend nähen, statt schreiben. 😉

But now the jacket is on „sewing break“ again. Already for a while. I need a dress and a jacket until mid july.  That is also why I have not been blogging so much, needed more time for sewing. 😉

Paßgenau

Accurately fitting

Manchmal klappt auch was auf Anhieb.

ReißverschlussSowohl an der Taillenmarkierung als auch an der Passe, kein Versatz am Reißverschluß. Sehr schön.

Sometimes you have instant success. The marked waist line and the yoke seam have exactely same heigth after sewing in the zipper.

Ich benutze für solche Fälle schon seit einiger Zeit die Methode die Summerset hier vorgestellt hat. Der Trick ist neben sauberem Markieren die Heftnaht, die kaum mehr Zeit kostet, es einem aber ermöglicht, Versatz rechtzeitig zu erkennen und zu korrigieren.

It’s quite some time that I am using the method Summerset shows in her blog. The important point in my opinion is the machine basting that does not take much time, but helps you to see mistakes in time and correct them in an instant.

Und jetzt gehe ich trennen.

Der Reißverschluß sitzt zwar perfekt im Kleid, aber der Halsausschnitt ist hinten etwas zu weit und steht ab…

And now I’ll go and unpick the upper part of the zipper. The zipper is perfectly sewn in, but the back neckline is too wide and does not fit my neck,…

Kappnaht und Reißverschluss (Teil 2)

Reißverschluss einnähenSo, weiter geht’s…

Der zugesteckte Schlitz wird jetzt umgedreht, die linke Seite lingt jetzt oben.

Nun wird das noch lose Reißverschlußband am Schlitzbesatz festgesteckt. Aber wirklich nur am angeschnittenen Besatz, nicht an der Hose selber! (Versäubert sollte man die Schnittkante vorher haben…)

On we go…

The opening is pinned closed and now you turn everything around. Wrong side of fabric is on top.

Now you pin the still loose zippertape to the cut on facing. But only to the facing, not through all layers and to the pants! (It’s a very good idea to zigzag or serge the edge of the fabric before…)

Reißverschluss einnähenJetzt den Besatz mit dem draufgestecketen Reißverschluß wieder aufklappen und auf dem Reißverschlußband entlang nähen.

Wo genau auf dem Reißverschlußband ist ziemlich egal. Aber nur auf dem Besatz, nicht auf der Hose! Mit dem Reißverschlußfuß geht es einfacher.

Wie man hier noch mal sieht ist mein Besatz etwas schmal, der Reißverschluß paßt gerade drauf. Aber wie ich schon sagte… der Besatz sollte wenigstens einen Zentimeter breiter sein, wenn man Kappnähte macht.

Now you unfold the facing with the zipper tape pinned to it and stitch on the zipper tape.

Where exactely you stitch doesn’t matter. It’s only important, that you sew the tape only to the facing, not to the pant! And it’S easier when you use the zipper foot.

As you can see here ist my facing not really large, it’s not much larger than the zippertape. As I’ve said before… for flat felled seams the facing should be at least 1cm larger…

Schrittnaht nähenNach der ganzen Fiselarbeit kommt endlich wieder eine vernünftige Naht: Die Schrittnaht.

Die Hose im Schritt links auf links zusammenstecken und dann die Seite nach oben legen, wo bereits die Stiche unterhalb des Reißverschlußschlitzes genäht sind.

Die Naht muß genau in dem letzten Stich des kleinen Nahtstückes enden bzw. anfangen.

Danach werden die Fäden beide auf die Seite des Unterfadens gezogen, dort verknotet und abgeschnitten. Ein paar Tropfen Frauycheck vorher schaden nicht.

After all those tiny steps a real seam, at last! The crotch seam.

Pin the pant pieces together, wrong sides facing. The side where the thicker thread of that tiny seam under the opening is visible has to be up. Then stitch.

Here is it important to start or end exactely in the last stitch of that mini seam. Then it loos like one continous seam.

The thread ends are brought to the side of the bobbin thread, then knotted and cut. Some drops of Fraycheck on the knots are nice for those who like security. (Like me…)

Reißverschluss verriegelnTja, und dann geht es wieder mit einem winzigen, aber sehr entscheidenden Schritt weiter:

Ich habe ja einen Reißverschluss verwendet, der deutlich länger ist als der Schlitz. Dadurch kann man den Schieber während des Nähens komplett aus dem Weg schieben und einfacher nähen.

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, ihn zu kürzen. Aber vorher sollte man auf alle Fälle das Ende verriegeln.

Normalerweise genügt es dazu, einen Zickzackstich einzustellen, die Stichbreite auf etwas breiter als die Reißverschlusszähnchen stellen und die Stichlänge auf null.

Einige Stiche nähen, dann vernähen und den überstehenden Reißverschluss abschneiden.

Hier habe ich allerdings das Problem, daß meine Zähnchen sehr breit sind, breiter als der Zickzackstich. Also benutze ich meinen Stopffuß, stelle Stichlänge und Stichbreite auf null und bewege den Stoff von links nach rechts…. in meine extra starken Metallzähne sollte man nicht reinnähen, sonst ist die Nadel hin…

Again a small but very important step: I prefere zippers that are much longer than the opening, because then I can bring the slider part down while sewing and it is not in my way when I’m stitching.

So now is a good moment to cut what is too long. But not without securing the end first.

Normally you would just put the zipper under your pressure foot, choosing a zigzag stitch that is larger than the zipper teeth, set the stitch length to zero and make some stitches. Then secure the stitches and cutting the to much of the zipper.

Only in this case the zipper teeth are larger than my largest zigzag… :o) So back to my darning foot, setting stitch length and stitch width to zero and movin the zipper from left to right. And avoiding the extra strong metall teeth… because this would mean needle break…

Innere BeinnahtUnd wenn das gemacht ist, kann man die Kappnaht im Schritt auch endlich fertig nähen.

Dabei habe ich dann auch bemerkt, daß hier die 1,5cm Nahtzugabe wirklich nicht reichen. Schon nach dem ersten Tragen und erst recht nach dem ersten Waschen waren einige Fransen unauffällig mit Fraycheck zurückzuschieben und mit einigen dunkelblauen Handstichen durch die Kante zu befestigen.

Aber mit 2xm Nahtzugabe dürfte es prima gehen.

Und weil Aud meinte, es sei viel Mühe… liebe Aud, eine Kappnaht macht letztlich weniger Mühe als eine normale Naht, die man zwei Mal absteppt. Bei der Kappnaht muß ich nämlich nur zwei Mal drübersteppen, wenn ich eine normale Naht absteppe, dann sind es drei Durchgänge pro Naht. 😉

Jedenfalls sieht die Hose dann so aus wie auf dem Photo. Als nächstes kann man dann noch den Schlitz absteppen, bevor man den Bund annäht und die Seitennähte schließt.

After securing the zipper you can finally finish the flat felled crotch seam.

That also was the moment when I found out that here 1,5cm seam allowance are definitively not enough. After first wearing and again after first washing the seam allowances startet do come out at some places. Fraycheck and some handstitching with a thin dark blue thread could fix it, at least so far.

Next time I will make the seam allowance 2cm large and then it should be no problem at all.

Aud mentionned in the comment that this means a lot of work. Well… actually a real flat felled seam is done quicker than a „normal“ seam and then topstitched twice. For the flat felled seam I only have to stitch twice. For the „simple“ seam plus two rows of topstitching it means stitching three times…

The picture shows the moment after the flat felled seam crotch seam is finished.

After that it was only topstitching the opening and then adding the front waistband and stitching the side seams.

Easy, if you know how… (and adapt the pattern…)

Kappnaht und Reißverschluss (Teil 1)

Bei meiner Motivationsjeans wollte ich ja die innere Beinnaht und die Schrittnaht als Kappnaht machen. Das erfordert aber etwas andere Arbeitsschritte für den Reißverschluß, als die Anleitung von Sandra Betzina vorgibt, hier ist meine Anleitung. (Die ähnlich auch für andere Jeans mit Kappnaht gilt.)

For my jeans I couldn’t use the instructions coming with ist, because I wanted flat felled seams on the inner leg seam and the crotch seam. So also the way to sew in the zipper had to be changed. Here is my tutorial. (That of course can be used for similar patterns, too.)

SchlitzbelegFolgende Schritte sind schon gemacht: Die hinteren Hosenteile sind an die jeweilige Sattel genäht, auch die Taschen habe ich aufgenäht. An den vorderen Hosenbeinen sind die Hüftpassentaschen fertig gearbeitet.

Dann werden die beiden vorderen Hosenteile links auf links aufeinender gelegt und die Schrittnaht von der Markierung für das Ende der Reißverschlußöffnung aus etwa 7 cm weit zugenäht.

Da ich nur im Oberfaden das dicke Nähgarn hatte, mußte ich auch darauf achten, daß die Seite mit dem Übertritt oben liegt.

Before I started the following things were already done: Sewing the yoke pieces to the back pant pieces, sewing on the pockets.At the front pant pieces the pocktes were finished before with all topstitching etc.

The front pants lay wrong sides together and I sew a short (5-7cm long) seam on the crotch seam, starting from the end of the front opening.

I used the thick decorative thread only in the needle, not in the bobbin, so it was important to sew from the right side. That is the side of the opening that will be on top of the other after the zipper is sewn in.

einschneidenDanach ist ein kleiner Schnitt nötig.

Auf der Seite des Untertritts genau bis zum Beginn des Schlitzes einschneiden.

Außerdem auf dieser Seite die Nahtzugabe auf 3cm Länge auf etwa 5mm Breite zurüchschneiden und die Kappnaht auf dieser kleinen Strecke vorläufig einfalten und stecken

Then a small cut is needed. You cut on the side of the zipper that will be not on top once the opeining will be finished. You cut exactely to the point where the opening starts.

Also you cut the seam allowance back to 5mm on a length of 3cm and fold this little bit of flat felled seam provisory down.

Reißverschluss an Untertritt nähenJetzt kommt endlich mal der Reißverschluß an die Reihe,

Der Schlitzbeleg wird links auf links gefaltet und mit den offenen Kanten aufeinander genäht.

Ich habe dazu einen Overlockstich benutzt, denn versäubert muß die Kante auch werden.

Dann wird der Reißverschluss geöffnet und auf den Schlitzbeleg genäht. (Bei mir ist es das rechte Reißverschlußband, weil ich einen „Frauenschlitz“ genäht habe. Bei Jeans kann man natürlich auch den Schlitz auf der „männlichen Seite“ nähen.

Da sowohl Stoff als auch Reißverschlußband recht fest sind, ist es eigentlich kein Problem, das Reißverschlußband bündig an die zusammengenähte Kante zu legen und einmal festnähen. Natürlich nur bis zur Rundung, das Reißverschlußband wird nict gebogen, das bleibt grade. Dieses Festnähen ist eigentlich mehr ein heften, weil ja später noch mal festgenäht wird. Aber die Stiche müssen nicht wieder raus, keine Sorge. *g*

(Man tut sich übrigens leichter, wenn man den Reißverschluß ein paar Zentimeter länger kauft als benötigt und hinterher abschneidet.)

Next step is sewing the zipper to the fly (is it that in English?). For the fly you fold the piece left sides together and sew along the open sides. I used an overlockstitch of my machine to prevent fraying the edge. If you have a serger that’s fine, too. Of course.

I made my opening on the „female“ side, for jeans you can also make it on the „male“ side.

So I’ve opened my zipper, aligned the right zipper band with the sewn side of the fly and stitched A long stitch is okay, because this serves more like basting. (But you won’t have to rip it out later…)

(You’ve probabely noticed on the pic that my zipper is a good deal longer than needed. That makes sewing in easier and it will be cut to the right length later.)

Reißverschluss annähenNachdem der Reißveschluss auf dem Schlitzbeleg befestigt ist, kann er auch an die Hose.

Vorher sollte man allerdings die andere Seite des Schlitzes, also den Übertritt, an der Kante absteppen. wieder genau bis zur Markierung. Dabei ist die Kappnaht darunter noch nicht genäht, aber eingefaltet, damit man sieht, wo man den Schltzbeleg einfalten muß.

Achtung: Wenn man diesen Vogueschnitt mit Kappnähten arbeitet, ist es eine sehr gute Idee, den angeschnittenen Schlitzbesatz am Übertritt einen Zentimeter breiter zuzuschneiden! Sonst kann er beim Absteppen nicht oder nicht gut mitgefaßt werden. (Ich habe es hinterher rausgefunden… Noch ein paar Handstiche mehr…)

Danach wird auf der Untertrittseite das „Sandwich aus Reißverschluss und Schlitzbeleg einfach unter die umgeklappte Kante des Untertritts gelegt, so daß die Zähnchen rausschauen und neben den Zähnchen festgesteppt.

Ich habe zwei Reihen mit dem dicken Garn gesteppt, auch dem Design gekaufter Jeans abgeguckt.

Now zip and fly become part of the pants.

Before you do that you fold the facing of the other side of the opening to the wrong side of the fabric and topstitch the edge. You stitch ftom top to the notch for the end of the opening. The flat felled seam will start below that point and folding it in for some centimeters helps you to see, where the fold has to be.

Attention! When you are sewing these Vogue pants with flat felled seams as I did it is an excellent idea to make the cut on facing about 1 cm wider! Elseway the topstitching of the opening will nocht or hardly cathc teh facing. I found out too late… some more handstitching to fix…

Okay, back to attatching the zip to the pants.

Super easy, you fold the facing of the other side oft the opening, take the „sandwich“ of ziper and fly and lay it under the fold. The metal part of the zipper aligned with teh fold line.

Then stitch. I did two rows of stitching with my decorative thread, but that is matter of taste. Do the design you like!

DoppelnahtSo sieht das dann aus, mit den zwei Steppnähten.

Danach wird der Reißverschluß geschlossen, der angeschnittene Beleg der Schlitzkante wird mir einigen Stecknadeln gestgesteckt. Das sind die Nadeln rechts vom Reißverschluß.

An dieser Stelle noch mal Achtung! So wie ich genäht habe, wird der Untertritt offensichtlich breiter als in der Anleitung vorgesehen. Das macht die Hose nun keineswegs anangenehmer zu tragen, aber man muß natürlich auch den Bund entsprechend länger zuschneiden, gut einen Zentimeter länger. Und den Besatz des Bundes auch. (Ich hatte zum Glück reichlich Stoff um neu zuzuschneiden…)

That’s what it looks like, two rows of stitching with the thicker thread.

After that you pull the zipper close and secure the cut on facing with some pins. Those are the pins on the right of the zipper.

Here again attention! The way I’ve sewn the zipper to the fly makes tis side of the pants wider than it was meant to be. As this is the side that is below this doesn’t change the size neither makes it the pants less comfortable. But you have to add the length (a bit more than 1 cm) to the waistband also. And the facing of the waistband. (Luckily I had enough fabric to cut it again….)

Schlitz absteppenJetzt wird das andere Hosenteil einfach gerade draufgelegt und knapp neben der Kante durch alle Lagen festgesteckt.

Dabei sollte natürlich die vordere Mitte der beiden Hosenteile aufeinander liegen.

Statt sich daran sklavisch zu halten, achte ich lieber darauf, daß der Schlitz gerade zugesteckt ist, der Stoff also keine Beulen und Wellen hat.

Now you close the zipper opening and pin through all layers.

Of course the front middle of left and right front pant should match.

But if not… it’s better to make sure the fabric layers lay smooth and flat, without bumps.

Enough for today… elseway this post will never be finished. :o) The rest in the next post.

So, für heute erst mal genung, sonst wird dieser Beitrag nie fertig… :o) den Rest gibt es dann beim nächsten Beitrag.