Jeans Bunny

graues Häschen aus JeansNoch ein Häschen… diesmal aus grauem Jeans und wieder nach einer Anleitung aus dem Buch von Aranzi Aronzo.

zwei StoffhasenUnd da das sozusagen der groß Cousin vom Space Bunnie ist, gibt es noch ein Bild von beiden zusammen auf der Couch.

Etwas größer mit dadurch breiteren Nahtzugaben und aus einem deutlich weniger ausfransenden Stoff war er auch spürbar einfacher zu nähen.

Dafür dauerte das Stopfen mit Füllwatte natürlich länger… 😉

 

Jeans und Restepulli

Barbie in Jeans und PulliNatürlich auch wieder fürs Püppi.

Von der weichen Lamawolle („Miski“ von Mirasol Yarn) blieb mir ein Rest. Ich habe mich grob von einer Strickanleitung aus der Burda Barbie Sonderausgabe inspirieren lassen und ein Pullichen gestrickt. Quer und einfach kraus. Als ich Vorder- und Rückenteil fertig hatte, habe ich die Schulternähte geschlossen, die restliche Wolle in zwei Teile geteilt und jeweils noch so viel Ärmel direkt drangestrickt, wie ging. Das waren dann irgendwie zwei Reihen und die Abkettreihe. Zum Glück wird Barbie nicht wirklich kalt, denn ein so warmer Pulli mit derart kurzen Ärmeln ist natürlich nur wenig sinnvoll.

Und dann entdeckte ich gut versteckt im gleichen Heft tatsächlich so was wie einen „normalen“ Hosenschnitt für Barbie! (Bis auf einen „Diskoanzug“ aus Jersey sonst nur Kleider und Röcke.) Und da ich mir selber zum Astrokatzen-Shirt eine Schlupfjeans genäht hatte (die noch nicht photographiert ist…) war noch eine Menge Stretch Jeans in Anthrazit da und Barbie kommt kleidungstechnisch endlich in diesem Jahrtausend an. Zu nähen war das mit dem Klettverschluss in der hinteren Mitte recht fieselig (okay, könnte einen Grund geben, warum Barbie eher Kleider trägt…), dass ich Jeans verwendet habe, machte es nicht besser. Und wenn der nicht ordentlich Stretch hätte, ginge die Hose nicht über Barbies Oberschenkel.

Der Gürtel ist etwas zusammengequält, zu viele Kurven und Rundungen für Jeans. Geschlossen mit einem von Hand aufgenähten Druckknopf, verziert mit einem normalen Knopf. Die Anleitung schlug eine 1,2 cm breite Gürtelschnalle mit Dorn vor. Also… irgendwo gibt es so was bestimmt, aber nicht in meinem Vorrat und ich war auch null motiviert, so was exotisches zu suchen.

Aber so als Kombi sieht es nett aus.

Aktueller Nadelblick

Inzwischen ist das Verhältnis von meinem Schaffen und dem Blog wieder da, wo es über die Jahre meistens war… es gibt Sachen, die aber nicht gezeigt sind. Daher eine aktuelle Vorschau, auf das was gerade läuft.

Hose Dina LadyDie Hose „Dina Lady“ von so!pattern ist eigentlich ein schnelles Projekt. Aber ich arbeite trotzdem schon wieder seit über einer Woche dran. Allerfdings ist mein Modell „gepimpt“, ich habe eine Tasche reingemogelt, die der Schnitt nicht vorsieht.

Und es fehlen auch nur noch Bund und Saum, es ist also überschaubar.

StulpenVerstrickt habe ich einiges, im Moment vor allem Einzelknäuel, um meinen Stash mal wieder etwas überschaubarer zu bekommen.

Das Garn ist „Miski“ von Mirasol Yarns. Die Farbe ist nicht meines (war aus der Bestellung von Webbs vor vielen Jahren), aber das Lama ist seeehr weich.

Die „Easy Fingerless Mitts“ werden als Rechtecke gestrickt und dann zusammengenäht. Wären also ein schönes Anfängerprojekt.

Und… ich habe wieder ein Langzeitprojekt angefangen…

HexisOffensichtlich habe ich eine Vorliebe für Hexagons, denn nach der Häkeldecke soll es jetzt eine genähte geben, mit Hexis. Von Hand genäht. (Ja, ich bin völlig irre.)

Und die Hexis sind viel kleiner.

Meine ursprüngliche Idee war, nur Restestoffe zu verwenden, die jeweils aktuell anfallen und dann erst mal (wie bei der Häkeldecke) genug Hexis über Papier zu nähen und danach über eine sinnvolle Verteilung zu einer Decke nachzudenken. Jetzt ist Flächenberechnung von Hexagons nicht meine Spezialität, aber ich fürchte das werden über 2000 Hexis sein, die ich brauche. Was bedeutet, ich muß auch mehrere tausend Hexagons aus Papier schneiden und muß die alle irgendwo lagern und sortieren, bis ich sie verwende.

Daraufhin habe ich das Projekt in „Hexispiel“ umgetauft, habe mir „Spielregeln“ überlegt, nach denen ich auch vorher schon anfangen kann, Hexagons zusammen zu nähen. Der erste „Spielzug“ wird starten, wenn ich Hexis in zehn Farben habe. Im Moment sind es fünf, was durch das Nähen der Masken recht schnell ging. Denn glatte Baumwollstoffe (oder andere, die geeignet sind, über Papier genäht zu werden) verwenden ich für meine Kleidung nicht so oft. Das wird also dauern.

Was in meinen Gedanken schon (bevor ich richtig angefangen habe) zur zweiten Modifikation geführt hat: Wenn ich auf Reisen oder auf Messen bin, erlaube ich mir ein (!) Stoffstück, so Richtung Fat Quarter. Außerdem eines pro Parisbesuch und Laden. (Also jeder Laden über die Jahre nur genau einmal… nicht pro Besuch eines pro Laden…) In vier Jahren wird es sicher trotzdem nicht fertig (so lange hat die Häkeldecke gedauert), aber es erhöht die Chancen, dass es noch zu meinen Lebzeiten klappt..

Was ich übrigens wieder gefunden habe, ist das Notizbuch mit den noch nicht geschriebenen Anleitungen. Aber jetzt habe ich wieder keine Zeit…

Spielzeug!

Play Time!

Stoffe
Da ich meine Stofftruhe ausgemistet habe, kannich ja neue Stoffe kaufen… Wobei diese hier einem bestimmten Zweck dienen. Experiment mit unbekanntem Ausgang… es wird die eine oder andere Sauerei dabei vorkommen, Scheren und Messer und was mir sonst noch so einfält. (Ja, ich weiß, meine Jacke ist noch nicht fertig. Aber das hier „muß“ ich ja leider für einen neuen Artikel auf der Hobbyschneiderin24 ausprobieren….)

Since I got rid of some of my fabric and there is some space in my trunk left, I can buy new one… But that has a purpose. Experiment with unpredictable result… I will become dirty, there will knifes and scissors be involved and whatever comes into my mind. (Yes, I know, I have not finished my other jacket yet. But this one I „must“ try for a new article on Hobbyschneiderin24…)

Bis hier her und nicht weiter…

Stop…

… sagt die Jeans.

….says the Jeans.

Jeans nach VogueJa, nach nur wenigen Monaten habe ich es geschafft, die Jeans fertig zu nähen.

Sie ist trotz des verlorenen angepassten Schnittes ein gutes Duplikat von dieser hier geworden. (Inklusive einiger Kleinigkeiten, die ich eigentlich bei der nächsten Version anders machen wollte…) Nur ist der Stoff etwas fester als der letzten.

Yes, after only some month I finished the jeans. Even though I lost my adapted pattern I managed to make a duplicate of this version. (Including some things I had planned to alter in the next version…) Only this fabric is a bit stronger than the last one.

Also kann ich sie anziehen, ich bekomme sie auch zu, ich kann sitzen (zumindest kurzzeitig, einen Langzeittest gibt es noch nicht…) und atmen geht auch noch (ausreichend). Mehr aber auch nicht.

Let’s say I can put it on, I can even close the zip, I can sit (at least for a short time, no long term testing so far…) and breathing is also possible. But nothing more.

Was allerdings gut ist, denn ich möchte mich im Verlauf des nächsten Jahres gerne von 5 kg Körpergewicht verabschieden. So ich rausfinde, wie ich Zeit für Sport in meinem Tagesablauf unterbringe und einen Sport finde, den ich erträglich finde… Aber jedenfalls kann ich nicht mehr zunehmen, so lange ich sie anhabe, weil für Essen ist nicht mehr viel Raum. 😉

Schaun wir mal, was daraus wird….

Which is good because I’d like to say goodbye to 5kg over the next year. If I find a possibility to find time for sport and if I manage to find a sport that is a little less hatefull. But as long I war that jeans I cannot put on more weight, because for food there isn’t much room left. 😉

Well… let’s see how that turns out..

Die vorletzte Hürde…

I jumped the last but one hurdle…

.. auf dem Weg zur fertigen Jeans habe ich endlich übersprungen. (Ja, immer noch die Jeans die ich vor einem halben Jahr oder so angefangen habe.) Jetzt fehlt nur noch der Saum

… on my way to a finished pair of jeans. (Yes, still those I’ve started half a year ago or so.) Now only the hem is missing.

Jeanstaschen mit NietenWas mich aufhielt waren die Nieten.

Zuerst fand ich keine in Kupfer, nur in Silber. Auch auf der Webseite von Prym nicht. Glücklicherweise gibt es Leute, die offensichtlich die Webseite besser im Griff haben als ich und mir die Artikelnummer sagen konnten. Daraufhin beschloss ich, diese Woche noch ein paar Läden mehr aufzusuchen.

What stopped me first were the rivets. First I didn’t find any in copper, only in silvery colors. Even on the Prym Website I couldn’t find any. Luckily there are others that are better in searching this site and they could tell me the Product number. So I decided to go to some more shops this week.

Then I found that I still had rivets from the last time. They were from YKK but they aren’t any worse.

Dann habe ich aber bei mir noch Nieten vom letzten Mal gefunden, zwar von YKK, aber die sind nicht schlechter.

Nur die reinzubekommen… das war kein Vergnügen. Zwar war beim Werkzeug ein kleines Locheisen dabei, das ist aber so kurz, daß man es kaum festhalten kann ohne sich mit dem Hammer auf die Finger zu hauen. Außerdem ist es wohl nicht scharf genug, um mit dem Stoff fertig zu werden. Zum Glück ist bei meinem Lochstickset von Bernina ein Pfriem dabei, mit dem ging das besser.

But getting them in was no fun… A small punch was included in the package but that is so short that you hardly can hammer on it without hammering on your fingers, too. Plus it is not sharp enough to cut the fabric. Luckily my Bernina eyelet kit contains a awl which worked better.

Trotzdem mußten die Nieten auch noch irgendwie da rein. Ich habe zwar die Variozange, aber zum einen ist die von Prym und nur halb kompatibel, zum anderen hilft sie eh nicht viel, weil man sie nur etwa 2cm von der Kante entfernt einsetzen kann, länger ist der Zangenkopf nicht. Das mitgelieferte Plastikwerkzeug reicht auch nicht weiter.

But then I had to get the rivets fixed. I own the Variopliers to attach rivets and snaps, but mine are from Prym and they are only halfway compatible with YKK. And they don’t help much anyhow, because you can use them only about 2cm away from a border, the „head“ is not longer. Same for the plastic tools that come with the rivets.

Zum Glück habe ich von diesen Plastikdingern eine große Sammlung, also eines mit dem Werkzeug für das Nietenunterteil, eines mit dem Werkzeug für das Nietenoberteil bestückt und dann kräftig los hämmern und hoffen, daß das ganze dann auch gerade aufeinander liegt.

Luckily I have a whole lot of those plastic things so I used onw for the lower part of the rivet and another one for the upper one. Then hammering like made and hoping the upper and lower rivet are correctly positioned.

To attach six rivets I only „killed“ four. And really firmly closed rivets are yet another thing. But they seem to stay put well enough. Stil… if anyone knows a better technique let me know!

Ich habe auf sechs Nieten auch nur vier verhauen. Und wirklich fest eingeschlagene Nieten sehen anders aus. Aber sie scheinen zu halten. Wenn jemand eine gute Technik weiß, wie man das besser bewältigen kann… nur her damit!

Also nur noch der Saum… vorher muß allerdings eine weitere Hürde überwunden werden: Ich muß was nähen, was ich am Freitag anziehen will. Für meine Verhältnisse ja eher knapp, auch wenn es nur was relativ kleines und einfaches ist.

So it’s only the hem that is missing. But before I can do that I need to sew another item I want to wear on Friday. For my sewing speed that is a bit tight, but it’s something small and easy, so it should work.

Wenn Mist, dann aber richtig

If I mess it up, then I don’t stop halfway

Endlich habe ich mal wieder an der Jeans weitergearbeitet. Eine innere Beinnaht war noch zu machen, Kappnaht natürlich. Also brav erste Naht genäht, ausgebügelt, noch mal genau geguckt und dann losgeschnitten, um die untere Nahtzugabe zurückzuschneiden.

Finally I went on with my jeans. one of the inner leg seams was to sew, flat felled of course. So I sewed the first seam, pressed the seam open, checked and started cutting back the under seam allowance. (Hm, is there a word for that?)

Nachdem ich 2/3 durch war merkte ich es….. es war die obere Nahtzugabe.

MISTMISTMISTMIST! Nein, ich habe nicht genug Stoff um neu zuzuschneiden. Und ich komme auch nicht zu dem Laden in Paris um mal eben nachzukaufen.

After I had cut my way 2/3 up the leg I detected that it was the upper seam allowance I was cutting.

BUGGERBUGGERBUGGER! No, I do not have emough fabric to cut another leg. And I can not just go to the shop in Paris to buy more.

Flickwerk innenAlso brute force. G785 aufgebügelt und mit einem Stopfstich drübernäht. Stoß an Stoß.

So brute force. Ironing G785 on and then sewing with a darning stitch over it.

Ob das hält wird sich zeigen.

Flickwerk von außenWe’ll wether it lasts.

Von außen sieht es im Moment sogar relativ unauffällig aus, denn der dunkle Nähfaden paßt gut zum Stoff. Wenn die Jeans ausbleicht wird sich das aber ändern. Aber dann ist immer noch früh genug ein dekoratives Band drauf zu nähen.

From the outside it looks relatively inconspicous, because the dark thread fits the fabric well. But when the fabric starts to bleach out that will be different. But then it is early enough to sew a ribbon over it.

Aber sicherheitshalber werde ich diese Naht bei beiden Hosenbeinen drei mal absteppen… oder vielleicht sollte ich doch besser nie wieder eine Nähmaschine anfassen und nur noch stricken… :-/

But I’ll topstitch a third row in the middle… or maybe I should never touch my sewing machine again and stay with knitting. :-/

Grade noch gut gegangen

Nearly gone wrong

TascheneingriffJa, manchmal nähe ich auch noch…

Zum Beispiel die Jeans für dich ich vor zwei Monaten oder so den Stoff schon gekauft habe. Die Anleitung lese ich natürlich nicht, zumal sie bei echten Kappnähten ohnehin nicht funktioniert, deswegen notiere ich mir auch alles wichtige auf der Schnittkopie. Die Nahtzugabe natürlich nicht, die ist doch bei Butterick durchweg 1,5 cm. Und Standards muß man ja nicht aufschreiben.

Sometimes I am sewing…

Like the Jeans I bought the fabric about two months ago. I don’t read the instructions, I know how to construct jeans plus the original instructions don’t work for flat felled seams. So I’m writing everything important directly on my copy of the pattern. Not the seam allowance, of course, that is always 1,5cm with Butterick, so I don’t have to put it down.

Was mir aber beim Annähen des Taschenbeutels an den Eingriff komisch vor kam war, daß beide Paßmarken innerhalb der Nahtzugabe lagen. Schon irgendwie komisch…? Also gucke ich doch mal in die Anleitung, bevor ich die Nahtzugabe zurückschneide.

On the other hand… when I was sewing the pockets to the fronts I thought it odd that all those marks were inside the seam allowance. Strange…? So I checked the instructions before I cut back the seam allowance.

Und siehe da… am Tascheneingriff ist nur ein Zentimeter Nahtzugabe vorgesehen. Dann verläuft die Naht auch durch die Paßzeichen… Anleitung Lesen bringt doch was. Und jetzt trenne ich die innere Naht wieder auf…

And surprise, surprise… the pockets have only 1 cm seam allowance. The the seam goes through the marks… Reading the instructions sometimes is not completely useless. Not I’m going to rip the inner seam…

Kappnaht und Reißverschluss (Teil 2)

Reißverschluss einnähenSo, weiter geht’s…

Der zugesteckte Schlitz wird jetzt umgedreht, die linke Seite lingt jetzt oben.

Nun wird das noch lose Reißverschlußband am Schlitzbesatz festgesteckt. Aber wirklich nur am angeschnittenen Besatz, nicht an der Hose selber! (Versäubert sollte man die Schnittkante vorher haben…)

On we go…

The opening is pinned closed and now you turn everything around. Wrong side of fabric is on top.

Now you pin the still loose zippertape to the cut on facing. But only to the facing, not through all layers and to the pants! (It’s a very good idea to zigzag or serge the edge of the fabric before…)

Reißverschluss einnähenJetzt den Besatz mit dem draufgestecketen Reißverschluß wieder aufklappen und auf dem Reißverschlußband entlang nähen.

Wo genau auf dem Reißverschlußband ist ziemlich egal. Aber nur auf dem Besatz, nicht auf der Hose! Mit dem Reißverschlußfuß geht es einfacher.

Wie man hier noch mal sieht ist mein Besatz etwas schmal, der Reißverschluß paßt gerade drauf. Aber wie ich schon sagte… der Besatz sollte wenigstens einen Zentimeter breiter sein, wenn man Kappnähte macht.

Now you unfold the facing with the zipper tape pinned to it and stitch on the zipper tape.

Where exactely you stitch doesn’t matter. It’s only important, that you sew the tape only to the facing, not to the pant! And it’S easier when you use the zipper foot.

As you can see here ist my facing not really large, it’s not much larger than the zippertape. As I’ve said before… for flat felled seams the facing should be at least 1cm larger…

Schrittnaht nähenNach der ganzen Fiselarbeit kommt endlich wieder eine vernünftige Naht: Die Schrittnaht.

Die Hose im Schritt links auf links zusammenstecken und dann die Seite nach oben legen, wo bereits die Stiche unterhalb des Reißverschlußschlitzes genäht sind.

Die Naht muß genau in dem letzten Stich des kleinen Nahtstückes enden bzw. anfangen.

Danach werden die Fäden beide auf die Seite des Unterfadens gezogen, dort verknotet und abgeschnitten. Ein paar Tropfen Frauycheck vorher schaden nicht.

After all those tiny steps a real seam, at last! The crotch seam.

Pin the pant pieces together, wrong sides facing. The side where the thicker thread of that tiny seam under the opening is visible has to be up. Then stitch.

Here is it important to start or end exactely in the last stitch of that mini seam. Then it loos like one continous seam.

The thread ends are brought to the side of the bobbin thread, then knotted and cut. Some drops of Fraycheck on the knots are nice for those who like security. (Like me…)

Reißverschluss verriegelnTja, und dann geht es wieder mit einem winzigen, aber sehr entscheidenden Schritt weiter:

Ich habe ja einen Reißverschluss verwendet, der deutlich länger ist als der Schlitz. Dadurch kann man den Schieber während des Nähens komplett aus dem Weg schieben und einfacher nähen.

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, ihn zu kürzen. Aber vorher sollte man auf alle Fälle das Ende verriegeln.

Normalerweise genügt es dazu, einen Zickzackstich einzustellen, die Stichbreite auf etwas breiter als die Reißverschlusszähnchen stellen und die Stichlänge auf null.

Einige Stiche nähen, dann vernähen und den überstehenden Reißverschluss abschneiden.

Hier habe ich allerdings das Problem, daß meine Zähnchen sehr breit sind, breiter als der Zickzackstich. Also benutze ich meinen Stopffuß, stelle Stichlänge und Stichbreite auf null und bewege den Stoff von links nach rechts…. in meine extra starken Metallzähne sollte man nicht reinnähen, sonst ist die Nadel hin…

Again a small but very important step: I prefere zippers that are much longer than the opening, because then I can bring the slider part down while sewing and it is not in my way when I’m stitching.

So now is a good moment to cut what is too long. But not without securing the end first.

Normally you would just put the zipper under your pressure foot, choosing a zigzag stitch that is larger than the zipper teeth, set the stitch length to zero and make some stitches. Then secure the stitches and cutting the to much of the zipper.

Only in this case the zipper teeth are larger than my largest zigzag… :o) So back to my darning foot, setting stitch length and stitch width to zero and movin the zipper from left to right. And avoiding the extra strong metall teeth… because this would mean needle break…

Innere BeinnahtUnd wenn das gemacht ist, kann man die Kappnaht im Schritt auch endlich fertig nähen.

Dabei habe ich dann auch bemerkt, daß hier die 1,5cm Nahtzugabe wirklich nicht reichen. Schon nach dem ersten Tragen und erst recht nach dem ersten Waschen waren einige Fransen unauffällig mit Fraycheck zurückzuschieben und mit einigen dunkelblauen Handstichen durch die Kante zu befestigen.

Aber mit 2xm Nahtzugabe dürfte es prima gehen.

Und weil Aud meinte, es sei viel Mühe… liebe Aud, eine Kappnaht macht letztlich weniger Mühe als eine normale Naht, die man zwei Mal absteppt. Bei der Kappnaht muß ich nämlich nur zwei Mal drübersteppen, wenn ich eine normale Naht absteppe, dann sind es drei Durchgänge pro Naht. 😉

Jedenfalls sieht die Hose dann so aus wie auf dem Photo. Als nächstes kann man dann noch den Schlitz absteppen, bevor man den Bund annäht und die Seitennähte schließt.

After securing the zipper you can finally finish the flat felled crotch seam.

That also was the moment when I found out that here 1,5cm seam allowance are definitively not enough. After first wearing and again after first washing the seam allowances startet do come out at some places. Fraycheck and some handstitching with a thin dark blue thread could fix it, at least so far.

Next time I will make the seam allowance 2cm large and then it should be no problem at all.

Aud mentionned in the comment that this means a lot of work. Well… actually a real flat felled seam is done quicker than a „normal“ seam and then topstitched twice. For the flat felled seam I only have to stitch twice. For the „simple“ seam plus two rows of topstitching it means stitching three times…

The picture shows the moment after the flat felled seam crotch seam is finished.

After that it was only topstitching the opening and then adding the front waistband and stitching the side seams.

Easy, if you know how… (and adapt the pattern…)

Kappnaht und Reißverschluss (Teil 1)

Bei meiner Motivationsjeans wollte ich ja die innere Beinnaht und die Schrittnaht als Kappnaht machen. Das erfordert aber etwas andere Arbeitsschritte für den Reißverschluß, als die Anleitung von Sandra Betzina vorgibt, hier ist meine Anleitung. (Die ähnlich auch für andere Jeans mit Kappnaht gilt.)

For my jeans I couldn’t use the instructions coming with ist, because I wanted flat felled seams on the inner leg seam and the crotch seam. So also the way to sew in the zipper had to be changed. Here is my tutorial. (That of course can be used for similar patterns, too.)

SchlitzbelegFolgende Schritte sind schon gemacht: Die hinteren Hosenteile sind an die jeweilige Sattel genäht, auch die Taschen habe ich aufgenäht. An den vorderen Hosenbeinen sind die Hüftpassentaschen fertig gearbeitet.

Dann werden die beiden vorderen Hosenteile links auf links aufeinender gelegt und die Schrittnaht von der Markierung für das Ende der Reißverschlußöffnung aus etwa 7 cm weit zugenäht.

Da ich nur im Oberfaden das dicke Nähgarn hatte, mußte ich auch darauf achten, daß die Seite mit dem Übertritt oben liegt.

Before I started the following things were already done: Sewing the yoke pieces to the back pant pieces, sewing on the pockets.At the front pant pieces the pocktes were finished before with all topstitching etc.

The front pants lay wrong sides together and I sew a short (5-7cm long) seam on the crotch seam, starting from the end of the front opening.

I used the thick decorative thread only in the needle, not in the bobbin, so it was important to sew from the right side. That is the side of the opening that will be on top of the other after the zipper is sewn in.

einschneidenDanach ist ein kleiner Schnitt nötig.

Auf der Seite des Untertritts genau bis zum Beginn des Schlitzes einschneiden.

Außerdem auf dieser Seite die Nahtzugabe auf 3cm Länge auf etwa 5mm Breite zurüchschneiden und die Kappnaht auf dieser kleinen Strecke vorläufig einfalten und stecken

Then a small cut is needed. You cut on the side of the zipper that will be not on top once the opeining will be finished. You cut exactely to the point where the opening starts.

Also you cut the seam allowance back to 5mm on a length of 3cm and fold this little bit of flat felled seam provisory down.

Reißverschluss an Untertritt nähenJetzt kommt endlich mal der Reißverschluß an die Reihe,

Der Schlitzbeleg wird links auf links gefaltet und mit den offenen Kanten aufeinander genäht.

Ich habe dazu einen Overlockstich benutzt, denn versäubert muß die Kante auch werden.

Dann wird der Reißverschluss geöffnet und auf den Schlitzbeleg genäht. (Bei mir ist es das rechte Reißverschlußband, weil ich einen „Frauenschlitz“ genäht habe. Bei Jeans kann man natürlich auch den Schlitz auf der „männlichen Seite“ nähen.

Da sowohl Stoff als auch Reißverschlußband recht fest sind, ist es eigentlich kein Problem, das Reißverschlußband bündig an die zusammengenähte Kante zu legen und einmal festnähen. Natürlich nur bis zur Rundung, das Reißverschlußband wird nict gebogen, das bleibt grade. Dieses Festnähen ist eigentlich mehr ein heften, weil ja später noch mal festgenäht wird. Aber die Stiche müssen nicht wieder raus, keine Sorge. *g*

(Man tut sich übrigens leichter, wenn man den Reißverschluß ein paar Zentimeter länger kauft als benötigt und hinterher abschneidet.)

Next step is sewing the zipper to the fly (is it that in English?). For the fly you fold the piece left sides together and sew along the open sides. I used an overlockstitch of my machine to prevent fraying the edge. If you have a serger that’s fine, too. Of course.

I made my opening on the „female“ side, for jeans you can also make it on the „male“ side.

So I’ve opened my zipper, aligned the right zipper band with the sewn side of the fly and stitched A long stitch is okay, because this serves more like basting. (But you won’t have to rip it out later…)

(You’ve probabely noticed on the pic that my zipper is a good deal longer than needed. That makes sewing in easier and it will be cut to the right length later.)

Reißverschluss annähenNachdem der Reißveschluss auf dem Schlitzbeleg befestigt ist, kann er auch an die Hose.

Vorher sollte man allerdings die andere Seite des Schlitzes, also den Übertritt, an der Kante absteppen. wieder genau bis zur Markierung. Dabei ist die Kappnaht darunter noch nicht genäht, aber eingefaltet, damit man sieht, wo man den Schltzbeleg einfalten muß.

Achtung: Wenn man diesen Vogueschnitt mit Kappnähten arbeitet, ist es eine sehr gute Idee, den angeschnittenen Schlitzbesatz am Übertritt einen Zentimeter breiter zuzuschneiden! Sonst kann er beim Absteppen nicht oder nicht gut mitgefaßt werden. (Ich habe es hinterher rausgefunden… Noch ein paar Handstiche mehr…)

Danach wird auf der Untertrittseite das „Sandwich aus Reißverschluss und Schlitzbeleg einfach unter die umgeklappte Kante des Untertritts gelegt, so daß die Zähnchen rausschauen und neben den Zähnchen festgesteppt.

Ich habe zwei Reihen mit dem dicken Garn gesteppt, auch dem Design gekaufter Jeans abgeguckt.

Now zip and fly become part of the pants.

Before you do that you fold the facing of the other side of the opening to the wrong side of the fabric and topstitch the edge. You stitch ftom top to the notch for the end of the opening. The flat felled seam will start below that point and folding it in for some centimeters helps you to see, where the fold has to be.

Attention! When you are sewing these Vogue pants with flat felled seams as I did it is an excellent idea to make the cut on facing about 1 cm wider! Elseway the topstitching of the opening will nocht or hardly cathc teh facing. I found out too late… some more handstitching to fix…

Okay, back to attatching the zip to the pants.

Super easy, you fold the facing of the other side oft the opening, take the „sandwich“ of ziper and fly and lay it under the fold. The metal part of the zipper aligned with teh fold line.

Then stitch. I did two rows of stitching with my decorative thread, but that is matter of taste. Do the design you like!

DoppelnahtSo sieht das dann aus, mit den zwei Steppnähten.

Danach wird der Reißverschluß geschlossen, der angeschnittene Beleg der Schlitzkante wird mir einigen Stecknadeln gestgesteckt. Das sind die Nadeln rechts vom Reißverschluß.

An dieser Stelle noch mal Achtung! So wie ich genäht habe, wird der Untertritt offensichtlich breiter als in der Anleitung vorgesehen. Das macht die Hose nun keineswegs anangenehmer zu tragen, aber man muß natürlich auch den Bund entsprechend länger zuschneiden, gut einen Zentimeter länger. Und den Besatz des Bundes auch. (Ich hatte zum Glück reichlich Stoff um neu zuzuschneiden…)

That’s what it looks like, two rows of stitching with the thicker thread.

After that you pull the zipper close and secure the cut on facing with some pins. Those are the pins on the right of the zipper.

Here again attention! The way I’ve sewn the zipper to the fly makes tis side of the pants wider than it was meant to be. As this is the side that is below this doesn’t change the size neither makes it the pants less comfortable. But you have to add the length (a bit more than 1 cm) to the waistband also. And the facing of the waistband. (Luckily I had enough fabric to cut it again….)

Schlitz absteppenJetzt wird das andere Hosenteil einfach gerade draufgelegt und knapp neben der Kante durch alle Lagen festgesteckt.

Dabei sollte natürlich die vordere Mitte der beiden Hosenteile aufeinander liegen.

Statt sich daran sklavisch zu halten, achte ich lieber darauf, daß der Schlitz gerade zugesteckt ist, der Stoff also keine Beulen und Wellen hat.

Now you close the zipper opening and pin through all layers.

Of course the front middle of left and right front pant should match.

But if not… it’s better to make sure the fabric layers lay smooth and flat, without bumps.

Enough for today… elseway this post will never be finished. :o) The rest in the next post.

So, für heute erst mal genung, sonst wird dieser Beitrag nie fertig… :o) den Rest gibt es dann beim nächsten Beitrag.