Reste für die Füße

Remnants for feet

Aber nicht um die Füße herum, sondern unter die Füße…

But not to wrap around the feet, to put it under them…

FußkissenZu den Sommervergnügen in unserer Pariser Wohnung gehört es ja, sich mit einem kühlen Glas Weißwein oder einem Bier ans Fenster zu setzen und runter zu gucken.Und nach einem Tag Pflastertreten mag man die Füße auch hochlegen, dazu gibt es ja das Fenstersims.

Dummerweise hat man beim Bau des Hauses nun so gar nicht dran gedacht, das bequem zu gestalten, im Gegenteil, die Kanten bohren recht unangenehm in die Füße.

One of the pleasant things of summer in Paris is sitting at the window of our tiny appartment, sipping a glass of cool white wine or beer and looking out of the window. And after one day walking on Paris streets putting the feet up is highly desirable. And that’s what the windowsill is made for.

Only when it was constructed no one had thought about feet, so there is a hard border, very unpleasant to the feet.

Aber ein paar größere Reste aus der Kiste helfen ab. Da hätten wir Reste der Gardine (paßt auch gleich in die Wonung), zwei Streifen vom neu bezogenen Sofa und für die Rückseite ein Rest vom grünen Fleece der Kuscheldecken.

But some larger remnants from stash could help. We have some from the curtain (so will fit the appartement), some from the new sofa cover and for the back also a stripe of the fleece that makes the blankets.

Fußkissen, RückseiteUnd für die Füllung habe ich noch ein Stück Nicki mit Farbfehler gefunden, der dreifach gefaltet auch genau die richtige Größe hatte.

Dann noch geschwind an ein paar Stellen durchsteppen – da innen Stoff liegt, kein Vlies, und das Kissen auch nicht oft gewaschen werden wird, reicht das auch.

To fill the cushion I found a piece of Nicki fabric with badly applied fabrics. Folding it three times made the right size. Then a bit of quilting – and since it’s fabric and not batting and it will not be washed very often those few stitches will be enough.

Und die Füße liegen ab jetzt weich. 🙂

From now on the feet are comfy and soft on the windowsill. 🙂

For Ric: What became of my knitting

About two weeks ago at Metropoleparis-Club I was knitting. As I had been doing several times before.

But this time Ric asked me: What became of your knitting of the last time?

Great… after some months… how could I remember what I had been knitting at one special day?

But, dear Ric, I think I figured it out:

WuschelkissenWhat about a fluffy cozy cushion?

It might have been another color, because I knitted three of them. Only this one is finished, because I need fabric for the back and finding the right fabric in the right color can take some time. (Like years or so..)

(For all crafters: The backing fabric is a corduroy from Scherzkeks-Stoffe. To make it washable the stuffing is in a separate inner cushion and can be removed by opening a zipper. The yarn is Brazilia)

Kuschelkissen Rückseite

(Als ich das letzte Mal beim Metropoleparis-Club war und wie schon oft strickte, fragte micht Ric, was aus meiner Strickerei vom letzten Mal geworden sei. Prima, nach einigen Monaten kann ich mich da auch spontan dran erinnern… :o)

Aber ich glaube, ich bin draufgekommen. Es waren vermutlich die Reste meiner Puschelwolle, die zu Wuschelkissen verarbeitet wurden. Da das Garn (Brazilia) jeweils nur noch Kissenplatten gab, aber kein ganzes Kissen mehr, habe ich die Rückseite aus lila Cord gemacht. Gefüllt sind die Kissen mit Polyesterfüllwatte in einem separaten Inlet. Und damit dieses leichter entfert werden kann, habe ich mir sogar die Mühe gemacht, einen Reißverschluß einzuarbeiten.

Fehlt jetzt nur noch der passende Stoff für die anderen beiden Kissenplatten, die hier vor sich hin wuscheln. :o)

Altjahresgroßtat

31. Dezember, 18.45 Uhr.

ZebrakissenDie Küchenvorbereitungen sind fertig, der Tisch ist gedeckt. Die Gäste haben sich für 20.00 Uhr angesagt.

Was tun?

Nun, der perfekte Moment, um noch eine ausstehende Rechnung mit einem Stück Stoff zu begleichen.

Vor ungefähr drei Jahren haben wir ein Sofa neu bezogen, mit Zebraplüsch.

Und seither liegt noch ein Meter von dem Stoff in meiner Truhe, um das zweite, damals einfarbig naturfarben bezogene Sofa mit zwei Kissen dem „Zebra“ anzupassen.

Also habe ich gestern um viertel vor sieben den Plüsch aus der „nächste Projekte“ Truhe geholt und zwei Kissenbezüge genäht. Hat eine halbe Stunde gedauert.

Und drei Jahre auf den richtigen Moment warten. :o)

ZebrasofaAllerdings… ist der naturfarbene Bezug des anderen Sofas inzwischen so löchrig, daß es einer bunten Decke bedarf.

Zu der die Zebrakissen nun gar nicht mehr passen.

Also spielen sie jetzt Verstecken auf dem Zebrasofa. 😉

(Und allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!)