Amphorensocke

Amphora Sock

SockeHier habe ich noch mal mit dem Stitch Surfer Prinzip gespielt. Die Idee war die Form einer alten Amphore, die sich bauchig nach außen wölbt und wieder tailliert. Natürlich nach einem Zufallsprinzip.

I’ve played again with the stitch surfer principle. The idea was an antique amphora that curves out and in. For me at random, of course.

Also habe ich nach dem Anschlag angefangen nach außen zu gehen für zwei Farbrapporte lang und dann wieder nach innen, auch für zwei Farbrapporte. Und so weiter. (Garn war wieder das Sockengarn „Anika“ von Crelando/ Lidl).

So I started with curving out for two color repeats on the yarn, then going in, again for two color repeats. (Yarn was again the sock yarn „Anika“ by Crelando/ Lidl).

SockenFaszinierenderweise hat sich das auf den beiden Socken völlig unterschiedlich entwickelt… Bei der einen Socke spielen sich die Kurven am Rand und fast auf der Sohle ab, bei der anderen verengt es sich mehrfach auf einen schmalen Steg. Die ersten beiden Farbrapporte scheinen die Richtung dauerhaft vorzugeben. (Was nicht ganz überraschend ist, aber das es so extrem sein würde, darauf war ich nicht ganz gefasst. Aber ich mag es ja asymmetrisch.)

It is fascinating that the waving develops so differently on the two socks… One sock has the curves mostly on the sides of the foot or even on the back, the other one converges to the minimum twice. So the first two color repeats seem to be important for the development of the rest of the sock. (That is not completly surprising, but I had not thought it would be that extreme. But I like it asymetrical.)

Jetzt sind noch gut 50g von dem gestreiften und ca 20g von dem rosa Garn übrig. Das sollte noch ein drittes paar Socken geben…

Now remain a bit more than 50g of the stripeing yarn and about 20g of the pink. That should make a third pair of socks…

Stitch Surfer III

SockenVon dem Stitch Surfer kann ich ja die Nadeln immer noch nicht lassen.

I can’t let my needles off the Stitch Surfer pattern.

Diesmal habe ich noch unregelmäßigere Socken produziert.

This time my socks were even more irregular.

Ich habe hier die „Surfrichtung“ nicht parallel gewechselt, sondern versetzt. Sozusagen jeden Tag eine Richtung gewechselt. Dadurch ist auch die Verteilung von rosa und geringelt nicht gleichmäßig.

SockenThis time I changed the direction of „surfing“ not parallel, but one side at a time. Basically I changed direction for one of the „sides“ on one day and for the other side on the other day. So even the distribution of pink and self-stripeing is not regular.

Warum ich rosa genommen habe kann ich nicht sagen. Aber das Garn war da und mir war gerade ausgeprägt nach babyrosa. Ist das der Frühling?

I can’t say why I choose this color. Except it was there and I did feel like this. Is that because it was spring?

Socken Das Garn ist ein ganz billiges von Lidl, Ravelry kennt es als „Crelando Anika“. Normale Sockenqualität, fühlt sich aber schon beim Anfassen etwas rauh an (Socken und Handschuhe okay, Tuch oder Schal würde ich  nicht haben wollen) und nach dem ersten Tragen in Schuhen sind die Socken auch schon erkennbar „gestresst“. Also nicht gefilzt oder pillig, aber die Oberfläche erkennbar rauher als bei vielen teureren Garnen. Aber bei den Preis ist das nicht völlig überraschend und warm sind sie.

The yarn is a very cheap one from the Discounter Lidl. Ravelry lists it as „Crelando Anika“. It is the normal sock wool blend, but felt a bit rough from the beginning. (IMHO fine for socks or also mitts, but I would not like to have a scarf or shawl from it.) Also after having worn the socks within shoes for some hours I have to state, that the surface looks „stressed“. Not really felted or pilling, but you can see there are more stray fibers than I know that from more expensive brands. But for that price that does not come as a real surprise and the socks are warm.

 

Drunken Surfer

Nachdem mir das Stricken von Stitch Surfer so viel Spaß gemacht hatte, wollte ich das natürlich wiederholen.

Since I had a lot of fun when knitting Stitch Surfer I wanted to repeat the pleasure.

Aber natürlich nicht identisch, das wäre mir zu langweilig.

But not identically, that would have been to boring.

Also habe ich die Anleitung etwas modifiziert: Ich habe statt vier Reihen „stop surfing“ nur zwei gestrickt, was die Richtungswechsel etwas steiler macht und ich habe einfach jeden (Strick)Tag die Richtung gewechselt. Außerdem habe ich meine übliche Ferse gestrickt und den Schaft kürzer, wie ich es eben sonst auch mache.

So I modified the instructions: Instead of four rows „stop surfing“ I only made two, to get more pronounced direction changes. And instead of following a pattern I simply changed direction every (knitting) day. And I used my „usual“ heel and generally my „usual“ sock receipe.

Das Ergebnis ist also asymmetrisch und unregelmäßig und daher „Drunken Surfer“, also betrunkener Surfer. Daß es mir gefällt muß ich wohl nicht erwähnen. 😉

So my result is asymmetrical and irregular, so I called it „Drunken Surfer“. And of course I like it myself, but I guess I don’t have to tell this? 😉

Als Garne habe ich Reste verwendet, dazu eignet sich das Muster auch gut. (Reste ohne Ringel…) Die rote Wolle ist ein namenloses Knäuel von Opal, das ich für meine originalen Stitch Surfer verwendet hatte. Das graue Garn ist ein Rest von einer meiner Verschenkesocken und kommt von Schewe, Socks’Wool „uni“.

The pattern was a great possibility to use restover yarns without knitting stripes. The red one is the unnamed sock yarn from Opal I had also used for the original Stitch Surfer.And the grey one comes from Schewe and I had previously used it for my Charity socks.

 

Rot und Blau, ist dem Kasper seine Frau…

Red an blue is Punch’s wife…

So sagt man zumindest bei uns. Aber bei mir wurden es Socken.

I am not sure, how to translate that, but that is a common phrase where I come from and means that wearing strong colors together is not suitable for „decent“ people. (Probably from times before color blocking got into fashion) But I didn’t care and it became socks.

Socken Als ich das Muster Stitch Surfer in der Knitty gesehen habe war sofort klar, daß ich das umsetzen muß. Ich hatte eh schon länger überlegt, mal längst gestreifte Socken zu machen und die Anleitung von Louise Robert sparte mir das selber denken…

When I saw the pattern Stitch Surfer on Knitty I knew instantly that I had to do those. Lenghtwise striped socks had been on my mind anyhow and the pattern by Louise Robert saved me the time for figuering out myself. Lazy me…

Schade nur, daß ich inzwischen meine ungeliebten ringelnden Sockenwollen weitgehend verbraucht habe, so wären ja sogar Ringel erträglich zu stricken.

SockenIt’s only I pity that I’ve already used  up all those boring self-stripeing sock yarns. Because with this pattern even those can become something attractive.

Das rote Garn ist von Opal, da es weiter keinen Namen hat stammt es (so habe ich mir sagen lassen) vermutlich aus einem Abo. Ich habe es mal irgendwo ertauscht. Das dunkelblaue ist mir billig zugelaufen, vermutlich bei Karstadt und ist von Schewe, „Socks’Wool „uni“ “

The read yarn is from Opal and came to me via a swatch. It carries no further name or type, so it might come from an abonement. I was told that this would be typical for those yarns. The navy one was probably cheap and that was why I’d purchased it. Probably at Karstadt. It’s „Socks’Wool „uni“ “ by Schewe.

SockenDas Stricken war, wenn man das Grundprinzip mal verstanden hat, eigentlich nicht schwierig. Die Socken werden von der Spitze an hoch gestrickt. Die Ferse wird anders konstruiert als ich das gewöhnt bin und der Schaft ist etwas länger als ich das normalerweise mache. Deswegen wird er nach oben auch etwas eng, ich habe nun mal dicke Waden. Da hilft die besonders dehnbare Art des Abkettens auch nicht. Die rüscht nur, wenn man die Socke nicht an hat.

Knitting was not too difficult once I had understood the basic principle. The socks are knit toe up, the heel is differently constructed from what I’m used to and the leg is longer than I usually do it. That is why it’s a bit tight on top. I have thick calves, so even the special super stretchy bind off doesn’t help. I don’t like that bind off too much, it looks like ruffles if the socks are not worn. And I do not have problems with too tight bind offs anyhow.

Im Ganzen gefallen mir die Socken aber rundum gut und ich habe schon die nächsten angeschlagen. Da werde ich das Muster etwas abwandeln und Spitze, Ferse und Schaft so stricken, wie ich das immer mache.

But as you can see I like my socks from all views. And I’ve already cast on the next pair. This time I will make a variation of the pattern and will use my usual toe, heel and leg/cuff.

Mehr Infos und Photos vom Strickprozess gibt es für angemedete Mitglieder auf Ravelry.

If you are a ravelry member you can get more information and pictures from the knittig process here.